Einzelbild herunterladen

tSl 4* rtjK« SS»»

verteilt Zwei Drittel b:r

vel Drittel d:r gestellten Anträge seien worden. Die Behörden mühten ver-

abgelchnt

anlaßt »oerden. für Lehrstellen von Kriegerwalsen zu sorgen. 3um Schlüße forderte die Rednerin Aum Zusammenschluß aller Kriegerhinterdliebenen

nuf, damit für die Kinder der hinter Hlebencn eine bessere Zukunft erkämpft werden könne. Al« »weiter Referent sprach dann Gautekretär Den­ner (Darmstadt» über die .Versorgung der KriegsdkschSdiaten und Durchs uhr-ung de« Der- sorgrmgSrechts'. De. Redner behandelte zuerst die AusglclchZzulage. welche -- trotzdem etwa 83 Prozent der Kriegsbeschädigten sie erhielten - abgefchafft werden müsse. Die Aussichten der Beamtcmfcheininh.rber auf Anstellung seren sehr gering. Bet der Besetzung von Stellen in Ar- oeit«ämtcrn Hütten Derfocgung«anwär;er keiner­lei Bevorzugung. In der Frage de« Sterbegelde« feien Steuerungen etngetreten Da« Sterbegeld wurde erhöbt und beträgt im Bezirk Gießen- Stadt Im Einzelsallc 65 Ml. Redner warnte vor der Antragstellung auf Kapitalabsinbunq, da sic vielfach xur Schädigung de« Drir-effe^rd-nr führ« Da« Ziel bei Bunde« sei. Anstreben einer Serechren Versorgung zum Wohl der Kriegsopfer.

-ine Aussprache kam wegen Dorgerüdl« Stunde nicht zustande.

Auftrieb zum heutigen Frank furter «chlachtoiehmarkt: Kälber 1017, Schafe 108, «chweine 325, Großvieh 78.

Oer Dolksbank-Prozeß in Wetzlar.

Am Dicrr-tag, dem zweiten Verhandlung^- tage, wurde die Bernchtnung de- Angeklagten Drescher sortgeseht. 3m Verein mit den Sach­verständigen wurden verschiedene Punkte der An­klage eingehend erörtert. Al« erster Puntt kam die unbefugte Krcditcntnahme de« Angeklagten zur Sprache. Rach den Aus­führungen der Sachverständigen hat der Ange­klagte m den Jahren 1924, 1925 und 1926 iins­gesamt 22 000 Marl Kredit au« der BolkSbank entnommen Der Angeklagte darüber befragt, wa« er mit diesem *3clb gemacht habe, erklärte, er wisse nicht, wo da« Geld hingckommen sei. Bezüglich der Deckung für die entnommenen Gel­der behauptet er. die Volksbank habe Wert­papiere von ihm al- Sicherheit gehabt. Sodann oehandeltc das Gericht den Fall, in dem der Angeklagte den Kredit, der durch Beschluß dcS AufsichtSratS in Höhe von 5000 Mk. für die Metallgieherel eingeräumt war. eigenmächtig um ein Mehrfache« überschritt Hier kam eine frühere Zeugenaussage des Vorstandsmitgliedes R o m p f. die auch durch einen weiteren Zeugen bestätigt war. zur Verlesung, wonach Romps eineS TageS. otS der Angeklagte ab­wesend war, das Konto Metallgießerei prüfte und hierbei den bereit« weit überschrittenen Kre­dit seststellte. Der Zeuge will hier einen Strich unter da« Konto gezogen und seinen Hamen darunter geschrieben haben zum Zeichen, das) weiterer Kredit nicht mehr gewährt werden dürfe. Trotzdem sei vom Angeklagten weiterer Kredit gewährt worden. Der Angeklagte äußerle hier­zu, daß dies kurz vor der Zwangsversteigerung der Wteallgiesterei gewesen und damals Kredit an die G. m. b. H. nicht mehr gewährt worden sei. Sodann wurden mehrere Fälle von Kre­ditgewährungen durch den Angeklagten an Mitglieder sowie an Siichtm'.tglicder erörtert. Es bandelt sich um drei Fälle, bet denen die Toll«- bank in zwei Fällen Beträge von 4500 und 2503 Mark eindühte. da die Kunden zahlungsunfähig und Sicherheiten nicht vorhanden waren. Diese Kredite will der Angeklagte im Einverständnis mit dem Vorstand gegeben haben. Bezüglich der Bilanzsällchungcn und den damit vom Angeklagten getätigten fingierten Ein­zahlungen ist der Angeklagte geständig. Eben­so gibt er die Fälschung derReich «bank» q u i 11 u n g zu. in der er au« einem Betrag von 34100 Mk. den Betrag von 134 100 Wk. machte. Die beiden anderen Fälschungen, in denen er Schuldlonten durch fingierte Einzahlungen (ein­mal 17 750 und daS andere Mal 5000 Mark» be­seitigte. bann aber diese Zahlen wieder au« den Büchern wegra-iertc. gib» er ebenfalls zu. intern er einen Ange stellen hiermit beauftragt habe. Er entschuldigte die« bamir. bah er behaup­tete. zu dieser Zeit kurz vor der Revision sei er mit seinen Rerven derart zusammengc- brvchen gewesen, dah er nicht wühle, was er tat Damit war die Vernehmung de« Angeklagten abgeschlossen.

AlSdarm erfolgte die Vernehmung des Zeugen DerbandSrevifor Schneider aus Darmstadt. Diefcr hatte bei einer Revision im April 1927 die Verfehlungen des Anaeklagten aufgebedz und war. wie erinnerlich, in der ersten Verhandlung, zu der er at« Sachverständiger geladen war.

staltetc am Sonntag der Reichsbund der Krieg«- beschädigten und Knegerhin i«ebenen aut der L.eblgth u< Der grob« Saal war dicht gefüllt; besonder« stark waren Beiu^. au« den xianh- orten de« Krc es ®lr5cn ergäbt en en. Der Vor­sitzende der Or tsaruppe Dlesten. Herr W o o « - Dorf, erbt nete die Versammlung und begrüfttt den Vertreter de« Kveisamts Vteßen. Regie- rungSrat Dr Traun. Schulrat Fischer t?on der Demo.'rat scheu Partei. Postasli ent Aor th von der Drul'chnationalen Partei. Frau Xlanb- tagsabgcordnet. Roll und Frau Stadtverord­nete Ottilie von der Sozia^demo.'ralllchen Par­tei. Hicrau' ergriff bi« Mitglied des Bunde«- ausfchuste« Fr a Marie Detzel (Kob enz. da« Won über .Die Versorgung und jldorgc der 5teicgerhinterbliebenen Den fast z veistündigen Aus ührun^en de: Rednerin M folacirdes ent- nonun... Sie öllentlichc Meinung sei vielsach gegen die Kriegsopfer weil sie über die schlechte .nan^lcUe Qcge derselben überbau : nicht o:i n- tiert sci. Eins Krtegertollwe erhält 3) bi« 44 Mark monatliche Rente wozu noch ein« Zusatz- renk von etwa 32 M'. kommt. Dieb Rovclle des Reichfe-^orgungS'efeve^ habe keine Dergünftt- aunacr uriic K icgevn it. en gebraut. ru<f tru:- den die R u.er.erhohungranträge m.t fr-n £lxto?i« auf die sch'cchte Finairzlage des Staat« ibjelebnt DaS Fürsorge- und Versoraung-qesetz müsfe end­lich zum Abschluß gebracht worden. Auch die Heilbehandlung müsse generell sichergestellt wer­den. tr '.urigste Kapitel dec Ver'orgung die Eltemrentc. wodurch grafte Unzu riedenft it unter den Kri gSopsern ften-orgeruv :i wurde, müsse versckpl i den Die ungleiche Bestand w,g derK.ie- acrftint.rblkbenen erschüttere du» Vertrauen zu Der. Gesetzen bei Staate«. Al« eine Forderung de« Bund:« käme die Festsetzung einet- E-.istenz- minimumS von SO Mk. pro Monat in Frage. Die Erzteh»nxg«beibillen. für die 20 Millionen Mark bewilligt wurden, würden sehr ungerecht

von der Vertekhsgung al« befangen obgelehnt worden. Da« Gericht hatte diesem Anträge auch enttprochen. Der Zeuge schilderte. wie er im März 1927 durch einen Brn« M Direktors bei Verbände« der Genossenschaften zur Vornahme c.ncr Rev.'xon bei ber VoUsdant Wetzlar ge­beten worden war. denn die Volksbank stand au« der schwarzen Oiste. Auch war man wegen des Xudgengc» per Bilanzen auf die Voll«bank aufmerfk'.n geworden Der Zeuge vereinbarte sodann mit dem Vorstand, den 7. und 8. Avril 1927 als Tag ber Revision. Am Tage her Re» cr'-tten der Zeuge bet dem Angeklagten.

Aus die Frage de« Zeugen an ben Angeklagten, wo die Vila-rz crwfe

.xfrd) nicht ganz fertla Per x euge will dem An­geklagten qegenftrer feine Vcrwundermig barüber zum Au«druck gebracht haben, vast trotz der 2Lx- l.mbigung der Revi'eon die Bilanz noch nicht krng lei Rochbcm er dar.n bie Tdani erhalten hatte, lei ihm sosvrl ein k'.nterschicb Im Hvpv- :hekenke..to aufgefallen Qfl-* der Vorfiyende den Zeugen fragte, ob er den Eindruck gehabt habe, das) ber Angeklagte ban.it eine strafbare Hand­lung begangen habe, widersprache t bie Derlei- Mg<r dieser Art von Fragt ftehung. deren De- antwonung ein ScichverstänbigenutteU fei Darauf zog sich ba« Gericht zur Beratung zurück und üertünbete nach kurzer Beratung den Beschluß, dost das Gericht gegen bleie Frage keine recht­lichen Debcnken habe. Die Frage de« Vorsitze» ben. ob er bamafi bte Ansicht gehabt habe, baft man ben Bestand der Hypotheken in der Bilanz absichtlich um zu täuschen, niedriger eingesetzt habe, beantwortet der Beuge mit nein.

Da« Gericht beschloß hierauf Vertagung der Weiterverhanolunq auf Mittwoch.

Oer Mordprozeß Wichmann.

WSR. Frankfurt a. M. 27. 3uni. Aach den Disvoli«tonen de« Vorsitzenden ist anzuneh- men. baft ber Prozeß erst In der nächsten Woche zu Ende gebt

Zu Beginn d.S dritten Verhanblunastage« er­stattete zunächst SanitätSrat Dr. Magnus H i r s ch f c l b fein Gutachten über ben ARgetlaßten, wor>ei b?r Gutachter zu fol­gend, n Schluhlolgeruvgen L m: Dom Stanbpunkt i)<« kriminalpkycholrgischcn Sachverständigen han­delt e« sich um einen Ixabsichtigten Familien» felbflmord. Die äufjerltd) akuten Gründe zu bielcr VerzweislungSlat bildeten ber am Tao« nach der Mordnackt drohende Wohixungsverlust. ber damit verbundene Familienzerlall. die sich immer mehr zuspitzende. nicht mehr al« erträglich und abwendbar empsundenc L.ben«not. Hinzu kamen als reaktive Momente, bie bei ber Frau trotz angeipanbter Vorbeugvngsmittel entgelte- tene vierte Schwangerschaft, ihre an und für sich während bet Schwangerschaft vorhanbci.e Hel- gunq zur seelischen Deprels on mit Selbstmord- gebauten, fowie bei beiben Gatten eine durch lauge ilnteretnährung unb körperliche Zerrnürbt- heit bebingte WiberstanbSlvsigteit. Der aktive Entschluß zu bem Familiensclostmorb ging von Frau Wichmann aus. Der charakterologisch mehr passiv geartete Mann vesand sich in seelischer unb serueller Abhängigkeit von der Frau. Ihrem energischen Drängen zum gemeinsamen Freitod der Familie vermochte er um so weniger Wider­stand zu leisten, als er mit den Verven zusam­mengebrochen war unb keine AuShil««mittel mehr sah. Der zunächst unbegreiflich erlcheineude Rück­tritt vom Selbstmord erklärt sich dadurch, daß der beherrschende Einfluh der Frau nach ihrem Tode erloschen war. daß er selbst zu erschöpft war, um die zur Selbst Vernichtung notwendige Suergi« auhubringen. ES bestehen nach der Mei­nung deS Sachverstäudlqen begründete Zweifel, ob v«r Angeklagte sich bei der in größter Der- zweiflung begangenen Tat in jenem Zustand freier TM Benebelt im mung befunden hat, dessen positiven Vachweis das Gesetz für erforderlich hält. Sr selbst, so betonte der Sachverständige schließlich, halte die Wahrscheinlichkeit für größer, daß bie Doraussetzuugen bc« § 51 vorliegeu. An baS Gutachten knüpft? sich eine längere Aus­einandersetzung zwischen ben übrigen Sachverstän­digen und Dr. Hirschselb einerseits und bem Dvrsiyenden anbeverteile. Wan erfuhr batau« u. a daß Wichmann bei der Tötung der Frau au'cheincnb sehr rücksichtsvoll vorg'ug, benn er legte unter bem R'.ernen ein Ta'chcnluch aus den Hal«.

Dann kam eine Reihe von Leum un bs- zeugeu des Angeklagten zu Wort. Die heutige Ober'taMefretärin ömma A. aus Saar­brücken ist Jugendfreundin bc« Wichmann. Die v^eugin bekundet, baß Wichmam. ein seht aus- richtiger unb zuvorkommender Spielkamerad ge­wesen fei, der fich leicht von ihr leiten und be­einflussen lieh. Die Zeugin lernte auch die Frau ix« Angeklagten fermen; sie machte auf die Zeu­gin und ihre Familie keinen sympathischen Ein­druck, waS in deren Benehmen seine Erklärung fand. Auch die Schwester dieser Zeugin schildert den Angeklagten al« einen lieben Freund. Die Zeugin M. fand ba« Verhältnis der Eyeleute Wichmann als ein überaus herzliche«.

Der bSjäbrigc Vater der Frau Wichmann, der frühere Lerbermeilter S chöpp bekundete, dah feine Tochter ein Durchichnittsklnd gewesen sei. Der Zeuge bekundet nun weiter, dah er 1927 rincs der Kinder des Yingeriagten in Pflege genommen habe. Roch sieben 2Üc>chen fei ober feine Tochter gekommen und habe ba» Kind mu der Begründung wieder abgeholk, daß der Vater sein Kind selbst crzichen wollte. In der Chc hätte Wichmann das Regiment geführt. 14 Tage vor dcr lat fei feine Tochter zum letzten Male bei ihm geroefen unb habe verlangt, daß man Ihr eine Stube einrichte für ihre Kinder. Das hätte er aber obgefehnt; dagegen wäre er bereit gewelen. feine Tochter unb die xinber aufzunebrnen. Der Vor­sitzende hält dem Zeugen vor. daß biefe Darstellung dem Llbil^edkbrief feiner Tochter w rspreche. Hier habe die Frau Wichmann gefchrieben:Ich war ,zu Hause, man hat mich fall abaewiesen. Keine Liebe, kein Entgegenkommen, alles ha» sich gegen uns ge­wandt. 3o scheide ich denn von dieser Erde." Der Zeuge gab an, dah er fich den Inhalt des Briefes felbft nicht erklären könne. Der Zeuge ist der Tleb nung, daß die Rot der Familie immer vertuscht wurde.

Die Schwester der Frau Wichmann bestätigte im wesentlichen die Bekundungen Ihres Vaters, von der Ehe hatte die Zeugin ben Eindruck, daß der An­geklagte bas Regiment führte. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob der Angeklagte unter dem Pan­toffel gestanden habe, antwortete bie Zeugin mit Nein, yrau Wichmann habe sehr an ihrem Mann gehangen. Die Zeugin erklärte noch, baß ihre Schwe­ster öfter lebensübetdrüssig war.

Die Verhandlung wurde bann auf Donnerstag vormittag vertagt.

Gießener Anzeiger"

darf

ie und

ilarfe Liebe

erftänbnl

||» »I

der Wt»

int i.nferer Stadt nieder, der bekanntlich in feinem !Bi ichlnis feine Vaterstadt Eletzen mit einer tret,en Kunstsammlung unb mit Wninbdgcntum bc- Ik unb dadurch ein weithin leuchtende» Zeichen

| rer«angenen Iahten im ,(

I hieven sind, haben sich namentlich in

kos der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 28 3unl 1923.

Unser neuer Roman

1 Ai wenigen Tagen gehl unter laufen der Ro-

ieifung in Sitaitr alt in Äwßt'ir- \ btf fqlalnpublil;

Sahlkl stehe yrtit ^tltun nx \m MmaxttT i6|tnt Dntklmlte

tt wieder einmal ein Scuchenzug von der frgfeit unsere Tier bestände bedroht, wie der

Tophic fllorrn erst kürzlich verstorbene talentvolle nord-

INrxrirlt

in« fe Gch adststkr 3 a? i bütek fcr -n- nbeit shpt er »>.- unjillltn y.- )üu5 tuet.

IN * 5

"J: Zusammenballungen von Klauentieren in Am» :t von Märkten, besonder« der großen mlräbig wicderkehrenden V m|r*irfte. wie Hessen einenol

iai lusiage- s>

so dAtt-s-'

xdcn

guni:

,WJi 1^,7

tWM

»Metnen Lebens fchilbertc und namentlich feine i» en Verdienste auf dem Gebiete der Ehern ifcnolxmfe heroorhab, ferner auch feine |t.

Ift Glrfttn unb fein hervorragende» V

|r bte Kunst erwähnte. Im Auftrage ber Stadt- »» - cltung legte Bürgermeister Dr. Selb einen jft an der letzten Ruhestätte dieses treuen Sok)

14 ß en Bürgersinns gegeben bat. Die Koro» iB-nia (fielbrlbcrg) unb äsaria (München), die beioe kktlne und Alte Herren vertreten waren, ge»

^r<nred)15D<ri4 lan9 In fiöln.

& -SrauT jMtn Dr

itt .Di» Wt" Ausgaz, x ** k: - örn Stänfee, d ®rähn OBctna übet bai jjn

t 3 L öer 3omBHnJv 71 öffentlichen, »l, titztiznfltn ju z, »inmen. Vie X® oll I6men in tdt >rud durch schs,» S «n Ueöentt müsse in li IchiiehÜch rrfe, ^öpsrn'chk 3» M eql* 3

it Frau «j 22än

utz- unb Zuchi- .. Ichen in dem für

H: ^deutschland bedeutendsten in Gießen be- fej: rdturgcmä6 auch eine große Gefahr für die Avi.crverbreitung der Maul- und Klouenfeuchc ber.elcn, geht man mehr und mehr dazu über, hier durch Impfung aller Markttiare zu <s»i:chev. daß diele für eine gewisse Gefahren- Äexrnun gemacht worden. So wenig die Tiere ri) selbst erkranken, so wenig werden sie teen die Art der Impfung Kranlheilserveger titt xtrogen und d re Tiere gefährden, deren D<! ir.de zu ergänzen fte bestimmt lind

it Erfahrung muß lehren, wie sich das ge- tete Versahren bann brvähten wird, wenn

|.V zu önbe Wir freuen uni. feststellen zu j im, baß dieses Wert des bekannten eng- ' |^n Krimlnalschriftveller« bor! seines ftar- Spannungsgehaktes wie sein Vorgänger. Arosch ber Maske . in allen Tellen '<rer Leserlchast große» Interesse gefunden bat. ä gleiche fllaub.n wir mit gutem Gewissen 1 von bem neuen Roman prophezeien zu »en. mit dessen Abdruck wir heute beginnen.

. . pche SchrtflUellerp. ist unseren Lesen» längst

I < Unbclannte mehr. Ihre Romane. .Das v-bt Haus" unb .Sturm In Schmaleleck", bte

nJ

SSW

DlöiPf im Sturm"

' ijcn wir nun emes ber letzten, unb man

| tuenweit zahlreiche Freunde erworben II ' Roman

1k. al ihres entschlafenen Alten Herrn ebenjalls -»ferzllcher Weise. Da» Andenken an diesen hoch- Siptn Mann wird in unserer Stabt, die fein nld)tni» für bie Museen mit herzllcher Dank- empfangen hat, immer In hohen Ehren fort- Mi.

:^rffome Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche im Volksstaai Hessen.

c Hessische amtliche Pressestelle in Darm- fßc teilt mit;

le 1. Iuni d 3 war woraus In der Press« fr( i hingewlesen tourt* seit mehr al« «tem Iabrzehnt zum ersten Mal«

< gesamte Gebiet d«s Volksstaat« rA 'en frei von Maul» und Klauen- | <.d)c. Dlefe Tatsache ist um deswillen btntet- !!'<lftrcrt. well sie den geringen Seuchenstand in -2 Westdeutschland in der letzten Zeit besonders üH :Ticit Wer die verheerenden Folgen der 2M il- und Klauenseuche für das Vollsvermögen im die VolkSernährung kexmt weiß, welch« 21t' uhmg niedrigen Seuchenziffern zuzuerken- we L9.

.fei der außerordentlich starken Ansteckung«- W feeit de« Maul- und Klauenfeucheerreger« ms' iud) während der feuchenärrnften Zeit immer lOU'er mit einem Aufflackem der Seuche gerech- werden. Run scheint e«, al« ob durch die ^fernen Bekämpsungsmethoben ber Maul- unb Murnfeuchc. dev'u Erreger ja noch unbekannt M einzelne Seuchenherbe doch nich» mehr d i« Mehr für eine unübersehbare Weiterverbreitung ton Q trugen, wie ehedem. Die von der Hessi- Mr Regierung nach dieser Richtung bin durch- äi^rten Ttersuche haben sich jebenfau« bei der Mutigen Virulenz des Erreger« besten« bc- Ätl Währenb man bi- vor wenigen Iahren Msilch durch veterinärpoli,zeilichc Sperr- und Mrshrmahnahmen einer Weiterverbreitung oder Wlchleppung der Seuche vorzubeugen «achte, «n»2n nunmehr dazu übergegangen, daneben W » .nächst gefährdeten Tiere gcge»x die Seuche mpfänglich zu machen. Zu diesem Zweck lGR:>Gn die gesamten Klauentiere der Gehöste. Dtt VH In bestimmter Entfernung ring« um da« flfc j>ngebö t befinden, möglichst unmittelbar n :ch M..,ruch der Seuche amtlich schutzgelmpft, 5:crc de« Seuchengehöstcö selbst je nach dem ®L:x der Erkrankung einer Hellimpsung unter- Met Durch diese .Ringimpsung" wird um da« Ms>ngehöft fönnlich ein Wall gezogen und An auch die D-xuer bc« Schutze« nur verhält- n* <hig lur» ist erreicht, daß die Wahr- fMifeichleit des Weitertlagens der Seuche nur »Mc gering ist. besonder« wemx die veterinär» Wl blichen Sevrxmaßnahmen nebenher laufen.

auf die Theorie der Impfung selbst etn- iw'yn. verbietet fich hier: eS set nur erwähnt, yei der Impfstoff in einem preußischen 3M!:15tnftilut auf der einsam in der Ostsee gc- :IP ai Inkel Riems in schwierigem und kost- sMifeem Verfahren gewönne»» wird

' w unb Ui

"li oon uA*

13 Dich r

&S"»

fi j wohl sagen, der reifeften Werke von Sophie * K«rf). Du mai plaudert bie Verfasserin mit i n glücklich heit ren Humor ztoar nicht «o au«-

<6114 von der Sonnenseite de« Lebens. Ion* rra fte weckt unsere warme AnteUna.)me für bte i i'elnollen Schickfase wertvoller Menschen, bie « den Wandlungen der Zeki aus traditionellen 3 >xen geworfen und nun gezwungen find sich neuen Wegen eine glückverhetbende Zukunft 1 6-ssfen.

l»uerfticrfür0cwerberotDr.öprucf.

'eitern nachmittag fand auf dem Alten Friedhof il feierliche Beifetzung der sterblichen Hülle Üe» auf t See bei i><r Infel Ceylon verstorbenen De- Brtxrot» I. 9t Dr. o p r u cf, de» Sohne» einer >flt'rgrldfencn (Birfjrnrr Familie, statt. Die Trauer- a yicll Pfarrer Bechlolsheimer. der In 'siß- i Dorten ein CebcnsbUb von dem Entschlafenen

dabei ihn als einen Repräsentanten de»

au« ben Jahren 1920 unb 1921 auch ber brei­teren Oeifenttichkeit bekannte.

Taten sür Freitag 29.3uni

Sonnenaufgang 3.46 Uhr, eounenuniergann 20.20 Uhr TtonDaufgang 17 02 Uhr, Bonbuntergang 1.23 Uhr.

1831 der Staatsmann Karl .Freiherr Dem Stein in Kappenderg gestorben; 1M7- der Psvchmter Paul Flechsig in Zwickau geboren; 1573. der Ethnologe und Reifende Leo Frobenlu» In Berlin geboren; 1923: der Schriftsteller Frist Aauthner in Meersburg gestorben

Wicfjc.tcr Woch umarklpreise

E« kosteten auf dem Heutigen Wochenmarkt Butter ItO bi« 183. Matte 30 bi« 35. Wirsing 23. Weißkraut 23. gelbe Rübex 30 bis 40 Svinak 25 bi« 33. Rörni! pkobi 23. Bohren 30 v 35, Spargel 120. Erbten 35 bis 43. M schgemuf« 20. Tvmaicnx 50 bl« 110. Zwiebeln 17 bfe 27. Rhabarber 15 bU 20. Äartof<eln 5 bl« 6. Klr- schen ft) bis 70, Stachelbeeren 39 bi« 40. Iv- hanni«be«rer. 40. ürdbenren 65 bis 70. tungc Vähre 100 bi« 120 Suppenhühner iOO bi« 120 Pf. ba« Psund. Äafc (10 Stück, 60 hi» HO Pfennig. Eier 12 b'.s 13. Blumenkohl 50 bis 120, Salat 5 bi« 12. Salatgurten 30 61« 70. ober-Kohlratn 8 bi« 15. Rettich 10 bis 23 Pf. das Stück; Radieschen 10 bi« 15 Ps ba« Bund.

Vornoti.en.

Taaeskakendersür Donnerstag: Ocsfentllche akademische Kundgebung gegen Di« Kriegvlchuldlüge. veranstaltet von der Gießener Studentenschaft. 20 Uhr Reue Aula der Uni»

»al. Gewerbever»,-n Gießen: Mitglied.r- Versammlung 8* \ Uhr Gewerbehaus

3. Abonnementslonzert der Reichswehr ar eile 8.15 Uhr LiebigShöhe. - Lichtspielhaus Babnhos- strafte. .Gustav-Mond .... Du gsftft so fitller Astoria-Lichtsptete .Der relteßde Komet."

Di« Markusgemeind« wird, wie all jährlich, am nächsten Sonntag ihre (Bemcinbifcier wieder auf dcr Hardt halten Spiel brr Kinder, Darbietungen der Jugend und eines Posaunenchors versprechen ein reiche» Programm und ollen Teil­nehmern viel Freude. (Siehe heutige Anzeige.)

»

* D«:lerbeflehen der Krifenunter- stützung. In der Oefsentlichlelt wird verfchte- dentiich angenonnnen. daß die Kriscnunterstützung für Arbeit«lvlc am 1. Iuli 1928 außer Kraft tritt Die!« Aulfassung ist. toi« von zuständiger Stell' mitaeteill wirb, irrig. Rach dem maß- gebenden Erlaß in« Reichsarbeitsminister« vom 23. März 1928 bleibt die Kri'enunterslützung in bem Umiange. In dem sie bt«&cr eingeführt «ist. bi« auf weitere« bestehen Außer Krast treten nur bie Uebetgang«t>t>r«d)rifben, bi« nach dem Gesetz über Aebeit«vermittlung unb Arbeit«- lo'enversicherung für dlejen.gen Personen gellen, bie beim Inkrastreten dieses Gesetze» beteil« Er­werbslosen- ober Krisenunterstützung bezogen haben.

Abvnnementskonzert unserer Militärkapelle Da« 3. Abonnement«ton- zert unserer Reichswehrkapelle unter Leitung von Obermusikmeister LS ber findet heute, DonnerStaq, abend 8.15 Uhr auf der Lie- btg«böhe statt. Wie man unS mitteilt, ist die Rlusikfolge wieder sehr abwechslungsreich gestal­tet worden; sic bringt überwiegend heitere Wei­ten. Für da« 5. Abonnementskvnzert ist jedem Desuä>er Gelegenheit gegeben, Wünsche für die Aufstellung des Programms bis zum 5. Iuli an Obermufikmeister L ö b e r zu richten. So­weit e« möglich ist, sollen diese Wünfche berück­sichtigt und zu einem Wunschprogramm zusam- mengesaßt werden. Der Besuch des heutigen Konzerte« ist angelegentlichst zu empfehlen.

Schwerer Sturz vom Fahrrad. Ge­stern abend gegen 7 Uhr stürzte der 26 Jahre alle Heizer Wilhelm Bechtold von hier, als er mit seinem Fahrrad von der Frankfurter Straße her in die Wilhelmstraße cinbicaen wollte, infolge der nassen Strafte von seiner Maschine. Der bedauerns­werte Mann schlug dabei so heftig mit dem Kopse auf die Fahrbahn auf, daß er einen schweren Schädelbasisbruch baoontrug und von der Frei­willigen Sanliatskolonnc vom Roten Kreuz der Chi­rurgischen Rlinlt .zugeführt werden mutzte.

Don einem Pferd gegen ben Leib geschlagen wurde gestern nachmittag der auf dem Tonverk 'Xbenb fkrn beschäftigte Kauf­mannslehrling Hermann S t einbot f von hier. Wie ber Unfall fich ereignete, steht bi« jetzt noch nicht fest. Der junge Mann mutzte, nach­dem ihm in Rodheim a. d. D. die erste ärzt­liche HUfe geleistet worden war. von der Frei­willigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz der Chirurgischen Klinik zugesührt werden, wo innere Blutungen unb Verletzungen der Leber scstgestellt wurden. Öle bie fofortige Operation be« be- bauemttoerten jungen Mannes notwendig machten.

" Sonntagssonderzug der Reichs­bahn an den Rhein. Am Sonntag, l.Iuli. verkehrt ein Sonderzug mit nur 4. Wo gen klasse unb einer FahrpreiSermähigung von einem Drit­tel be« gewöhnlichen Fahrpreises von Wetz­lar über Gictzen, Fciebberg. Bab Homburg nach RübeSheim. Rach Ankunft be« Sonber- zugcs in Rübesheim um 9.45 Uhr begeben sich bie Teilnehmer auf einen Dampfer der Köln- Düffelborfer Dampflchiffayrtsge'ellschaft. Ab­fahrt der Dampfet ab Rübesheim um 10 Uht. 12.35 und 14.05 Uhr. Die Dampfer kommen um 13 Uhr, um 15.40 Uhr bzw. 1725 Uhr in Koblenz an. Die Sonderfahrt wird nach folgen­dem Fahrplan axcsgessxhrt: ab Wetzlar 5.55 Uhr, ab Gießen 6.25 Uhr, ab Butzbach 6.57. ab Dad- Rauheim 7.11, ab Friedberg 7.35 Uhr. Der Londerzug hält ferner zum Sinsteigen inDuten­hofen. Grvtzen-Linden. Lang-Göns. Bon den an- fchlleßcmden Strecken Hungen Friedberg. Schot­ten Friedberg und Ridda Friedberg besteht für die Hin-, wie für die Rückfahrt günstiger An­schluß. Xcilncftiner von diesen Strecken gehen in Friedberg auf den Sonderzug über Bi« zu dieser. UebergangSstationen müfien sich die Sondtrzug- tellnehmer von den Anschlußstrecken gewöhnliche Fahrkarten, wenn SoxxntagSkarten aufliegen solche, lösen. Der Fahrpreis beträgt von allen Sonder- zugftationen aus einheitlich 8.90 Mark. In diesem Betrage ist der Fahrpreis für die Sambferfahrt von Rüdes heim bi« Koblenz miterrthallen. Die Rückfahrt «folgt ab Koblenz der Dahn üb« die Lähnstreckc. Abfahrt ab Koblenz um 18.18 Uhr. Ankunft in Wetzlar 20.10, in Gießen 20.29, in Butzbach 21.08. in Bad-Rauheim 21.19, in Friedberg um 21.25 Uhr.

' Kriegsopfer-Versammlung in Gießen. Eine öffentliche Versammlung ver-m-