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Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Irankfurter Effektemnarkt.

3n dieser Woche lieh das bereits in der ver­gangenen Woche ziemlich klein gewordene Börsen­geschäft weiter stark nach, da der Ortrrseingang bei den Banken seitens der privaten Kundschaft wieder auherordentlich gering war. Die all­gemeine Stimmung war zunächst l u st l o S und zurückhaltend, und im Hinblick auf den Ultimo schritt die Spekulation weiter zum Abbau ihrer Engagements. Eine Kursstühe bot die Nach­frage nach einigen Spezialwerten, für die sich namentlich das Ausland interessierte Auf Grund dieses AuslandinteresseS konnte sich dann auch gegen Ende der Woche eine festere Tendenz durchsetzen. Zunächst jedoch bekundete die Speku­lation wenig Neigung zu lebhafterer Betätigung, und viele Börsenbesucher schienen resigniert die Hausseperiode der verflossenen Wochen für end­gültig abgeschlossen zu betrachten. Andererseits hegte man hinsichtlich der Ueberwindung des Ultimos April kaum Besorgnisse. Repvrt- geld stand in ausreichender Menge Mr Ver­fügung. da die Terminengagements stark zu- sammengeschrumpst und größtenteils bereit-glat^ gestellt worden waren. Dabei verwies man auch auf den ständig leichten Geldmarkt. Nament­lich TageSgeld war zu 4'/, Proz. reichUch an- geboten, infolge frühzeitiger und umfangreicher Vorbereitungen zum Ultimo. Diese Leichtigkeit des Geldmarttes dürfte jedoch außerdem vor allem auf den Geldzustrom auS den verschiedeqen er­folgreichen Inlandanleihen zurückzusühre» fern. Erst am Tage der Prämienerklärung toat für TageSgeld eine gewisse Verknappung ein. mrd der Satz wurde aus 6 Proz. erhöht. Durch die Ver- bindlichkeitserklörung des Schiedsspruches für den Ruhrbergbau verschwand ein in der letzte» Zeit die Börse stark beunruhigendes Moment. Eine Anregung bot ferner, namentlich für die MlMitan- werte, der Antrag des Rheinisch-westfäKschen Kohlenshndikates auf Erhöhung der Koh­lenpreise. Dabei machte sich die Börse über die Auswirkungen einer evtl. Kohlenpreiserhö- hung auf das gesamte Wirtschattsleten offenbar keinerlei Sorgen. Ohne merkliche Wirkung auf die allgemeine Vörsenstimmung blieb die allerdings erwartete weitere Besserung der deutschen AuhenhandelSbilanz für März. ArDcr- feit8 wirkte die drohende Erhöhung des Dis- kontfaheS der Zeder al-Reserve-Bank von Neuhork qefchästShemmend. mit der man rechnen zu können glaubte, infolge der bereits erfolgten Diskont­erhöhungen der Federal-Reserve-Banken von (Äbi- kago. Boston. St. Louis und Neapolis. Erne starke Enttäuschung ging gegen Ende der Woche von dem Ergebnis der Aussichtsratssinung ter I.-G.-F a rbenindustrie aus: die Kürze ter Mitteilung hierüber und die Höhe des Rei»- gcwinnes (runb 100 Millionen Mark) verstimm­ten die Börse. Als es sich jedoch zeigte, daH am Tage der Prämienerklärung, wie man As auch erwartet hatte, keinerlei Schwierigkeiten ein* traten und die herauskommende Prämienwa« glatt ausgenommen wurde, konnte sich die Tendenz wie schon erwähnt, allgemein wieder befestigen, zumal sich die Nachfrage seitens de- Auslandes offensichtlich verstärkte. Günstig wirkte außerdem die weitere Entlastung der Reichsbank nach dem Ausweis per 23. d. M und die anhaltende Besserung der Arbeitsmarkt­lage die allerdings in erster Linie saisonmäßig bedingt ist. Mit Befriedigung wurde ferner zur Kenntnis genommen, daß die Bank von Eng- 1 land, entgegen vielfachen Befürchtungen, ihren Diskontsatz zunächst noch unverändert beließ. Gegen die Vorwoche waren überwiegend etwa 2- bis öprozentige Kursbefserungen zu verzeichnen. Spezialwerte waren stärker erhöht. So formten Reichsbank 23 Proz., Siemens 10 Proz. und Ilse Bergbau 12 Proz. anziehen. Kaliwerte gewannen bis 5 Pro-. Karstadt zogen bis 248 Prozent an. Deutsche Anleihen lagen etwas fester. Don Auslandrenten waren vor allem Mexikaner und ferner Türken merklicher erhöht. 3m Freiverkehr waren die amerikanischen Kunst­seidewerte weiter stark verlangt. American Enka waren bi- etwa 78 und Bemoerg 6°ShareS bis 163 Dollar gesteigert. Am Devisenmarkt lagen Dollar und Pfund erneut abgefchwächt.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Bei kleinem Geschäft eröffnete der Frankfurter Produltenmarkt in fester Haltung. Doch trat bald eine größere Unlust zutage, da von Liverpool und Neuyork schwächere Notierungen cintrafen._ Aus diesem Grunde trat die zweite Hand stärker mit Abgaben hervor, um noch

Gewinnsicherungen vor-unehmen. Die Händler übten wieder größere Zurückha'tu rg und die herauskommende Ware wurde teilweise nur schwer ausgenommen. Die plötzlich wieder start anziehenden Auslandnotierungen und die von verschiedener. Seiten ungünstig lautenden Mel­dungen, die im Laufe der Woche eintrafen, gaben dem Markt eine neue Stühe, und die Tendenz wurde lehr fest. Auch machte sich daraufhin wieder stärkere Materiallnappheit bemerkbar, die sich noch Derftärtte auf die rege Nachfrage des Auslandrs und des inlänbifflfcen Exportes. Die Wahlen beteiligten sich ebenfalls lebhafter am Geschäft. Die Tatsache, daß Polen das Einfuhr­verbot für Weizen auf gehoben hat. wirkte sich ebenfalls günstig aus. Lebhaftere älmsähe fernen in Roggen zustande, da hier Interestenkäuse drs Exports vorgenommen wurden. Auch Wei­zen konnte in größeren Posten umgefetzt werden. MaiS für Futt.'rzwecke lag vernachlässigt und wurde allgemein billiger an geboten. MaiS für andere Zwecke konnte dagegen höhere Preise erzielen, da hier auS Induftriekreisen Deckungen vorgenommen wurden. Das Mehl geschäst er­fuhr gleichfalls eine allgemeine Belebung, be­sonders Roggenmehl hatte größere Umsätze zu verzeichnen. Auch Weizenmehl lag gebessert. Am Futtermittelmarkt war hauptsächlich Roggenkleie von feiten der Landwirtschaft stark begehrt. Die Forderungen waren hier ziemlich hoch, doch tourten die Preise glatt bewilligt, da Ware in mir geringem Umfange an ten Martt kam. äleberhaupt konnte sich im allgemei­nen die Geschäftstätigkeit nicht voll auswirken, da sich die größere Materialknappheit drückend bemerkbar machte. Am K a r t os s e l in a r f t war die Haltung freundlicher, auch konnte sich das Geschäft reger gestalten. Zum Wochenschluh blieb die Tendenz f c ft, doch schränkte sich daS Ge­schäft noch mehr ein, da das Interesse des Aus­landes und des Exportes nachgelassen hat. Der Bedarf der Mühlen hält aber weiter an.

3m Vergleich zu den Notierungen der vergangenen Woche blieben Weizen, Roggen und Sparer gut behauptet. Mais für Industriezwecke. Weizen- und Roggenmehl zogen je eine viertel Mark an. Roggenlleie lag sogar eine halbe Mark gebessert. Mais für Futterzwecke büßte eine viertel Mark ein. Die Woche schloß zu folgenden Notierungen: Weizen 1 27,25 bis 25,50, Roggen 29,25 bis 29,50, Hafer, inl, 27,75 bis 28,25, Mais für Futterzwecke 24, Mais für andere Zwecke 25,25, Weizenmehl 38,50 bis 39,75, Rog­ge nmehl 39,50 bis 41, Weizenkleie 15,50 bis 15,65 .Roggenkleie 17 Mk.

Wochenbericht oom Irankfurter Schlachtviehmartt. DaS Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt war in dieser Woche ruhig, und konnte sich an beiden Markttagen nur langsam entwickeln. Da auch genügend Rinder, Schafe und Kälber ange tri eben waren, übten hier die Käufer

größere Zurückhaltung. Am Schwei- nemarft war dagegen der Auftrieb bedeu­tend geringer, aber trotzdem konnte sich auch hier keine regere GeschäftStättgkeit entwickeln. Der Gesamtaustrieb bestand aus 1577 Rin- der, darunter befanden sich 369 Ochsen, 83 Bul­len, 578 Kühen und 382 Färsen, ferner auS 1630 Kälbern, 221 Schafen und 6307 Schweinen. Verglichen mit dem' Auftrieb der vergangenen Woche waren 250 Rinder, 80 Kälber und 80 Schafe mehr angetrieben; während 1720 Schweine weniger zum Verkauf standen.

Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht. Ochsen AI 60-63, li 5659, BI 51-55, II 48-50, C 4447, Dullen A 5055, B 45-49, Kühe A 4450, B 39-43, C 34-38, D 25 bi« 33, Färsen A 60-63, B 4559, C 49-54, Kälter b 69-72, C 63-68, D 50-62, Schafe A 5560, B 45-54, Schweine B .5053, C 51-53, D 51-54, E 48-50. Im Vergleich mit den Notierungen der vorigen Woche gaben Rinder eine Mark, und Kalber bis zu vier Mark nach. Schafe zogen dagegen bis zu zwei Mark und Schweine ebenfalls bis zu zwei Mark an.

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* (Einlagenbeftanb der oreußischrn Sparkassen im März. Ende März belief sich der (Sinlagenbeftanb bei den gesamten preußi­schen Sparkasten auf 3450,8 Millionen Mark gegen 3362,2 Mill. Mk. Ende Februar. Er weist demnach eine Erhöhung um 98,6 Mill. Mk. auf. Der Zu wqchs an Spareinlagen beträgt 92,7 Mill. Mk., wÄhrend auf Zinsgutschriften 6,1 Mill. Mk. ent­falten. Die Giro-, Scheck-, Kontokorrent- und De- poföeneinlagen stellten sich am 31. März auf 866,4 Millionen Mark gegen 875,1 Millionen Mark am 29. Februar.

* Gold - Komm una lanleihe der Nassauischen Landesbank. Wie aus

beut heutigen Anzeigenteil ersichtlich tft, bringt bi? Nassauische LanteSbanl In Wiesbaden eine re t:re 6pro». reichsmüntelsichere Go.d Äommu- nalanleihc zum Verlaus. Der Ausgatekurs be­trägt 95 Proz. Die Anleihe ist unkündbar biS 30. Septem ter 1934. Weiteres ist ans der An­zeige ersichtlich.

' Frankfurter Maschinenbau 2.- G. vor m. Pokorny & Wittekind, Frank­furt a. M. Nach dem Bericht für 1927 hat sich die Geschäftslage gebessert, und der Umsatz ist um ettoa 70 Prozent gestiegen. Der Betriebs- Überschuß erhöhte sich auf (alle« in Mill. Mark) 2.819 (1.610). andererseits Unkosten auf 1.871 (1.429), Abschreibungen auf 0.208 (0.152), Steuern auf 0.244 (0.207), so daß ein Reingewinn von 0.497 (i. D. 0.172 Verlust, aus der Reserve gedeckt) verbleibt. Hieraus erhalten die 6.60 Stammaktien erstmals wieder 6 Prozent Dividende und die 0.318 Vorzugsaktien für 1926 und 1927 je 6 Pro). Die restlichen 4000 Mark werden vorgetragen. Zur Zeit sei die Gesellschaft noch für mehrere Monate gut beschäftigt und habe nicht über den Auftragseingang zu klagen.

* Philipp Holzmann 2. - G . Frank­furt a. M. Die G.-V. genehmigte den bekannten Abschluß mit 7 Prozent Dividente auf die Stammaktien. Hur Geschäftslage tourte vom Vor­stand ausgeführc, daß der aus dem Vorjahre übernommene Auftragsbestand und die Neuein- gängc an Aufträgen eine gute Beschäftigung für daS laufende Jahr und weit barüber hin­aus gewährleisten.

* Bergmann Elektrizitätswerke A. - G.. Berlin. Die G.-V. erledigte di« Re­gularien. Das erste Quartal des neuen Jahres weist gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteige­rung von etwa 20 Prozent auf. Ebenso sind die Auftragseingänge nicht unerheblich gestiegen, so daß die Gesellschaft per 1. April gegenüber dem Anfang des neuen Jahres einen etwa 12 Prozent höheren Auftragsbestand zu ver­zeichnen hat. Im Monat April ist ein geringes Nachlassen des Geschäftsganges zu spüren: immer­hin glaubt die Verwaltung, daß die allgemeine (Steigerung des Verbrauchs an elektrischer Ener­gie einen befriedigenden Absatz bringen dürste.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 28. April. Tendenz: freund­lich. Die heutige Samstagbörse eröffnete in freundlicher Haltung. Zunächst konnte sich das Geschäst sehr lebhaft gestalten, da nach den Reali­sationen an der gestrigen Abendbörse oerschiedenllich pop feiten der Spekulation Deckungen oorgenommen wurden. Auch soll das Ausland wieder stärker mit Austrägen an den Markt gekommen fein. Hierbei sind von dieser Seite die Elektrowerte bevor­zugt. Anregend wirtte ferner die weitere Entlastung der Arbeitsmarktlage. Rach der Abschwächung an der gestrigen Abendbörse hielt die Kundschaft mit Auf­trägen zurück, so daß das Geschäft im Verlause etwas stiller wurde. Zur Besorgnis mahnte der weiter etwas angefpannte Geldmarkt, so daß die Kursentwicksung uneinheitlich wurde. Gegen­über der gestrigen Abendbörse betrugen die Kurs­gewinne und -Verluste 1 bis 2 o. H. Am E l e k t r o - markt war lebhafteres Geschäft. Besonders Gessürel und Schuckert waren bevorzugt, Gesfürel zogen 4 und Schuckert plus 2 v. H. an. Licht und Kraft und Sie­mens lagen nur knapp behauptet. AEG gaben 0,5 v. Sy, Felten 1 v. Sy nach. Am Chemiemarkt lagen I. G.-Farben vernachlässigt minus 1,5 v. Sy. Scheideanstalt minus 0,75 d. Sy Am Montan» markt waren Rheinstahl reger gefragt mit plus 1 v. Sy Gelsenkirchen, Ilse Bergbau und Mannes­mann waren behauptet, während Rheinische Braun- kohlen mit minus 0,75 v. Sy angeboten waren. In Nachwirkung des gesteigerten Kaliabsatzes waren Aschersleben lebhaft gehandelt mit plus 1 v. Sy Don Schiffahrtswerten hatten Hapag mit plus 1 o. Sy größeres Geschäft. Norddeutscher Lloyd blie­ben behauptet. Die gestern bevorzugten Zellstoff- werte lagen ruhiger und vernachlässigt. Don Autoaktien lagen Daimler 2,5 v. Sy erhöht. Bon Bau Unternehmungen waren Holzmann auf die gestrigen Ausführungen in der Generalversamm­lung weiter stark verlangt und erneut 2,5 v. Sy er­höht Im Frelverlehr waren die amerikanischen Äupftfeibenmerte vernachlässigt. Amerikanische Enka 82,25, Glanzstoff. Gammon Shares etwa 121,50. Am Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen still, aber behauptet. Ausländer dagegen anqe boten und etwas schwächer Im weiteren Verlauf wurde bat Geschäft sehr still. Die gestrige Mitteilung im Geschäftsbericht der I.-G. Farbep blieb ganz ohne Einfluß auf die I G Farben-Aktien, während andere Werte, wie z. B. Gelsenkirchen mit plus 3 vH. und Gesfürel um erneut plus 1,25 d. Sy weiter leb­haft verlangt blieben. Auch Rheinstahl konnten wei­ter 1 v. Sy anziehen. Der Geldmarkt mar weiter etwas anoefpannt. Tagesgeld 7 o. Sy Reichsmark gegen Dollar 4 1820, gegen Pfund 20,419, London

gegen Kabel 4,>8075, Paris 124,02, Mailand 92,60 Madrid 29,38, Holland 12,1240.

Berlin odric.

Berlin, 28. April. Wie immer an Samstagen war auch heute bas (9efd)äft ruhiger ba her Ordereingang, besonders aus dem Auslande, nicht rechtzeitig einzutreffen scheint resp. ausbleibl. Die Spetulat.on hatte von gestern viel übrig behalten und neigte eher zu Glattstellungen. Trotzdem konnte sich aber diefreundlicheStimmung erhallen, ba der Rückgang der Arbeitslosenziffern einen guten Eindruck machte, an der gestrigen Reuyorker Börse anregte und verschiedene Abschlüsse aus der Industrie (Bergmann, Holzmann ufro.) günstige Beurteilung fanden. Stärkere Beachtung fanden wieder nur Spe­zi a l w e r t e : besonders Farben und Rheinstahl lagen in Erwartung des Geschäftsberichts lebhafter. Berger und Holzmann hatten großes Geschäft. Im allgemeinen sind die Abweichungen gegen gestern mittag nicht groß Gewinne bis zu 5 o. Sy sind nur ganz vereinzelt, z. B. bei Salzdetfurth, Rheinisch, westfälische Elektrische, Deutsche Erdöl usw Polyphon eröffneten 4 d. Sy schwächer. Deutsche A n leihen freundlich. Ausländer ruhig. Anatolier in Reaktion auf die gestrige St*igx£una etwas schwächer, dagegen Bosnier anziehend. Pfand- Briefe still. Der Geldmarkt war weiter sehr angespannt. Tägliches Geld 7,5 bis 9 d. Sy Selb über Ultimo 7,5 bis 9,5 d. S). Monatsgeld 7,5 bis 8,5 o.Sy nominell. Die Börje rechnet mit evsl. Erhöhung des Prioatdiskonts und war daraufhin im Verlaufe zu weiteren Glattstellungen bereit. Die Kursentwicklung war uneinheitlich Spe zialwerte wie Berger, Holzmann, Gesfürel, Loewe und einige Bankaktien setzten ihre Auswärtsbewegung fort, dagegen verlor die Mehrzahl der Papiere 1 o.H Berger 407 o. Sy, Gesfürel 297,5 o. Sy, Loewe 263 bi? 262 o. 5).

Eingesandt.

<Für Form und Inhalt aller unter biefei RubrS stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publik m gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Dünsche aus der oberen Bahnhofstraße.

Nachdem die untere BaHnhosstrave von der Destanlage bis zur Schanzenstrahe vor ettoa P/i Jahren asphaltiert wurde, lebte man in der bestimmten Erwartung, daß auch in ter oberen Bahnhosstrahe das Pflaster entfernt und durch Asphalt ersetzt werden würde. In dieser Hoffnung sahen sich die Anlieger leitet ge­täuscht. Diese furchtbaren Geräusche und die Er- fchütterung der Häufer durch die durchrasenden Autobusse und Lastwagen infolge der schlechten Depflasterung ist einfach nicht mehr erträglich.

Hoffentlich tragen diele Zellen dazu bei. daß die feitherige stiefmütterliche Behandlung der Hauptverkehrsstraße 1928 gutge...acht wird.

(Siner für viele.

Kirchliche Aacknchten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 29. April. Jubilate.

Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Mahr: .jugleuh Thristenlehre für die Neukonfirmierten au» der Mat thäusgememde: 9.30: Missionsdirektor Professor 0. Witte aus Berlin: 11: Kinderkirche für die Ma» kusgemeinde: 8: Gemeindeabend. Dortraa von Mis. sionsdirektor Witte. Iohanneskirche. 8: Pfarrer Bechtolsheimer: zugleich Thristenlehre für die Reu konfirmierten aus der Lukasaemeinde, 9.30: Pfarrer Marx aus Darmstadt . 11: Pfarrer Ausfeld: MilitLr- gottesdienst: 8: Dtbelbefprechung im Iohannesfaal, Pfarrer Ausfeld. Kapelle de. Allen Friedhof». 9-30: Pfarrer Lenz: Christenlehre für die Neukonfir mierten aus der Lutheraemeinde. 11: Kinderkirche. Pfarrer Lenz. Tviejeck. 9: Beichte: 9.30: Predigt gottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls: 1: gottesdienstliche Feier der Ausnahme der Kleinsten in die Schule. Hausen-Garbenleich. 10: Garben teich: hl. Abendmahl: 1: Hausen. Lich. 9.30: Stifts» dechant Kahn: Christenlehre für die männliche Iu genb; 12.45: Kindcrgottesdienst; 2 Stift,pfarrer Schorlemmer. Watzenborn.Steinberg. 9: Beichte, 9.15: Predigt: im Anschluß hl. Abendmahl (jüngere Eheleute): 1: Christenlehre. Kirchberg. 10; 11: hl. Abendmahl für die Jugend von Lollar; 1.30: Lollar.

Katholische Gemeinden. Samstag, den 28. April.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte

Sonntag, den 29. April 3. Sonntag nach Öftern.

Gießen. 6.30 Uhr B^ch'e: 7: Messe. 8: Rom munion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 2: Thristenlehre und Andacht. (Drünhetg. 9.30: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt.

Freitag, den 4. Mai.

Gießen. 6 Uhr: Segensamt.

Lonntaasdientt n.Ävotbeken am 29.4.28

Dr. Glewitz. Dr. Bloch Belikanavotheke

Zahnarzt: Dr. Buchinger.P

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

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