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Hochelheim, 27. April. Die zahlreichen räume in unserer Gemarkung stehen äugen- hin voller Blüte unb versprechen, |P»l6 Fröste etatreten. eine gute Ernte. Auch die

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Das AmtSvcrkündigungSblatt

1 r. 3 0 vom 27. April enthält: Duplikat-Ar­beitsbücher: Turnunterricht, Iahresbcrichte der «xhultm: l. Mai in den Schulen: Dienstnachrichten.

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schlagung au» dem Verein auSgcfloflcn worden fcL Der Zeuge ist auch wegen Betrüge vor- bestraft. Auf Antrag her Liaatsanwaiischaf« wurde die Sache zweck» weiterer Aufklärung, namentlich zwecks Vernehmung von Mitgliedern die einer vorbereitenden Derlammlung, in der von dem ..ÄIcben" die Bede gewesen sei. bei« gewohnt haben sollen, vertagt.

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Amtsgericht Gießen.

Gießen, 20. Avril.

Verhandlungen gegen gewissenlose Eltern, die. obwohl dazu 'n der Läge, nicht» für die Er­nährung unb Verpflegung ihrer unterhalt»- bedürsfigen Kinder tun, welche infolgedessen auf öffentliche Kosten, also im allgememen auf Kosten der Steuerzahler unfergebracht werden müssen, häufen sich in den letzten Jahren. Vorwiegend bcnbelt e» sich um uneheliche Kinder. Vei solchen ist es häufig nicht ausschließlich der Mangel an Vflichtbewußtsein der Väter den Kindern gegen­über ober nur Lieblosigkeit, welche den Unter« haltspslichtigen zur Anklagebank führen, sondern es spielen auch andere Umstände mit, toje an­haltende Verärgerung über den angeblich zu

Die veröffentlichten Gehaltssätze q elfen nur für Industrie und Groß­handel Oie Entscheidung für den Meinhandel steht noch aus. *«nu r-nr ' * " ' *

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Unrecht verlorenen UmerhallSprozest. Tntzwei» ung mit Der Ämbe*eurtcr ul». allerbmgs alle« Sinar, die den Unterhaltspslichtiaen in keiner Ibnle zu entlasten und an der Verwerfiichkeit der Handlungsweise nichts zu ändern vermögen. Der ö.pfel der Verweril 3)'e t ist es aber, wenn sich Titern ehelicher Kinder, obwohl he in der Lage sind, für diese zu sorgen, ständig bcc Unterhaltspslicht entziehen und öfsentliche Ailfe in Anspruch genommen werden must. Heute han­delte es sich um einen 'olchen galt Ein im grosten unb ganzen arbeitsfähiger Witwer ging durch die Welt, ohne sich um da« 'Dafem feiner brr unterhalt «bedürftigen jtmber zu kümmern, die Sorge um dieselben der Stadt überlaßend. So kam t«. dast da« DohI'ahrtSarnt 'm den letzten drei di« vier Jahren etwa 4COO Vv zur Unter­haltung der Kinder aufbringen mufv.e. Dieser Summe stehen 10 Ml gegenüber, die der Vater bis jetzt gezahlt hat Der Angeklagte ertlärte u. a., er hab' auch anderen Zahlungsverpflich­tungen nachzukommcn. Dies mag seln. DaS Ge­richt ist aber der Anlicht, dast alle anderen Ver­pflichtungen der Ekkern, auch solche gegen sie selbst, unbedingt der hier fraglichen Vcrpflichiung nachgehen, und die Eltern un'.erhaltSbedürstiger Kinder weitgehertde Opfer für diese bringen müs­senrt es auch auf Kosten ihre« eigenen Wohl- ergehens unb ihrer eigenen Dedürsnisse Dao Geriet belegte den gewissenlosen Vater mit einer - afkstrafe von vier Wochen, mit einer längeren um deswillen nicht, weil damit den Kindern doch nicht geholfen wirb, zumal der An­geklagte nach Verkündigung deS Urteils erklärte, er werde leinen Verpflichtungen von jeht an nach Kräften nachkommen. Ts bleibt der Zukunft über« lassen, ob er dies wirklich tun wirb oder ob er die ffrllärung nur abgelegt hat, um zunächst auf freiem Fuh zu bleiben. Eine erneute Bestrafung ist zulässig.

* Diesten, 24. April, jur den Transport frischen Fleisches von auswärts nach Diesten gelten aus hygienischen Gründen, namentlich was die Verpackung anlangt, strenge Vorschriften. 3n dem heutigen Fall war das Fleisch zwar in ein taubere« Tuch eingewickelt, die Verpackung aber unzureichend, denn daS Fleisch berührte an einer Stelle unmittelbar da« Holz des TranS- poriwagenS, dessen Veinlichkeit auch etwas zu wünschen übrig liest. Strafe für den Transpor­teur 15 Mark Geldstrafe. Ein politischer Verein hat im September v. 3. eine Versammlung dahier abgehalten. 3n der Vacht zuvor waren mehrere umfangreiche Plakate als Ankündi- siung dieser Versammlung und als Einladung zu ihr an Häusern u. bgL angeschlagen, von der Polizei aber wieder entfernt worden Täter waren nicht zu ermitteln: doch wurde der angeb­liche OrtSaruppenleiter von der Polizei für ver- antworrlich erklärt er erh.elt auch einen gericht­lichen Strafbefehl, aegen Den er Einspruch er­hob mit der Begründung, er habe mit der Sache gar nichts zu tun. auch fei er kein Orlsgruppen- leiter. Der Ausgang schien zweifelhaft, da trat derjenige, der damals die Plakate angeschlagen. alS ßeuge auf. Seine Straftat war verjährt. Er behauptete, gleichsam als Beauftragter des heutigen Angeklagten gehandelt zu haben. Letzte­rer oestritt dies nach wie vor, und erklärte den Zeugen für unglaubwürdig unb seine Aussage für einen Racheakt, da dieser wegen Unten-

3igcuncrbaron. Ans 19.30 Uhr. Ende nach 2'2.30 Ubr Schauspielhaus Sonntag. 29. April Szenenoufführung der Schauspielschule. Anfang 11 Uhr Ende 13 Ubr: Tcibharbt von Gnei'enau. Ans. 19 30 Uhr. Ende 22.45 Uhr Montag. 30 Man kann nie wissen, Ans. 20 Uhr Ende 22.30 Uhr. Dienstag 1. Mai: Sin Volksfeind. Anfang 20 Uhr Ende 22 Uhr. Mittwoch. 2. Ma t kann nie wissen. Ans. 20 Uhr. Ende 22.30 Uhr Don- nerStag. 3. Veidhardi von DneUcnau. Anfang 20 ilbr Ende 22.45 Uhr Freitag. 4.: Lilivm. Ans. 20 Uhr. Ende 22.30 Uhr. SamStag 5. Othello. Ans 20 Uhr, Snde aegen 23 Ubr. Sonntag. 6.: OtheNo. Anf. 19.30 Uhr. Snde gegen 22 30 Uhr. Montag 7.: Veiddarbt von Dneifenau. Anf. 20 Uhr. Snde 22.45 Uhr

dkmarfung ist, abgesehen von geringen Auswinte- mngsschäden des Wintergetreides, als gut zu be- ffichnen. Insbesondere weisen die jungen Sommer- faaten einen einheitlichen Stand auf. Auch die .sleesaaten haben sich gut herausgetan.

Oie Gieuei-einzielmng

^urch Postnachnahme in Hessen.

WHP. Auf Ersuchen des Zentrum», die Kegie rung möge bei der Keichsregterung dahln nodtei­lig werden, daß die vom Keichsfinanzminifterium auf dem Verordnung-wege versuch»weise finge- führte Erhebung von Keichs ft euerrüekftän den durch Poftnachnahmc wieder aufge­hoben werde nutz es bei dem seitherigen Verfahren her Dtabnung durch eityefr ynuftrüenbe Mohn zettel unb fpater eventuell dnfeflenbe Beitreibung bleibe, gab der hefsifche Finanzminister folgende Üntrnon

Das verfahren, ctcucrrüzfftänbe bis zu 1000 Mark durch Ve^tnachnahme einzuziehen, ist von dem Aerrn Keichsstnanzminister eingeführt worden, um der von allen Seiten erhobenen Forderung nach mäalichster Vereinfachung dec (9 c Ichäftsvetriebes bei den Finanzämtern zu entsprechen '.leben diesen Erleichterungen bietet es namentlich bei kleineren Betrügen wesentliche 93 Ot­te 11 e für den Steuerpflichtigen selbst Der Steuerpflichtige must im Falle der Einzelmai, nuna die Zahlung bet der Kinanzkaise oder Post selbst bewirken, wahrend er bei Vorlage der Poch nähme ohne weitere Mühe umnittefoar an den Postbeamten zahlen kann. Die Post gewährt fc, n Zahlungspflichtigen auf verlangen eine siebentägige EinlSfungsirist und lästt nach Kbfauf dieser nrist die Nachnahme nochmals vorfegen. Die nicht ringt lösten Nachnahmen gehen erst bann an das Finanz- amt zwecks Einleitung her Zwangsoollftreckung zu- rück. An Stelle der einmaligen Mahnung durch die pinanzkaffe tritt also eine zweimalige Mahnung durch di.- Post, die als ein Vorteil für den Steuerpflichtigen anjufchen fein dürfte.

Das Pnftnachnahmeverfabren Hat sich nach An­sicht der Neichsfinanzverwastung durchaus b c währt, und zwar auch in Reffen. Seine Vor­züge sind von den Streifen der Industrie und des Handels, von der Pr-sie uiw. wiederholt gewürdiat und als ein Fortschritt bezeichnet worben. Mit einer Aufhebung des Verfahrens kann m E n i cht gerechnet werden. Dagegen ist anzunehmen, dast die Frage der Herabsetzung des Be­tragt«, h-s tu dem im CFinv!fane Sfeuerrfitf- stände durch Postnachnahme eingezagcn werden sollen, geprüft werden wird. Für diese Entscheidung dürften die von den Sperren Präsidenten der Lan desiinanzamter zu diesem Zweck eingeforderten Be- richte und die sonstigen Anreaungen werknollec. Ma­terial bieten.

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Gemeinde Schwarz: Züchter Zoh. Gg. Schott (JUjfelb) für 580 Mk. an Gemeinde Rudlos: Züch­te 3oh. Decker I. (Ulnar) für 520 Mark an Ge­meinde Altenschlirf: Züchter fl. Pabst II. (Rieder- chemiinden» für 520 Mark an Gemeinde UeUer»* taufen.

chEngelrod,27 April. Gestern morgen konnte turch Lehrer Löffler, hier, im Schulgarten ein eit en er Gast biobudjta werden. Es ist dies die tordische Ringamiel (Tordus torquatus), die Hn und wieder, wenn sie In ihre nordiiche fyelmat rnd) Skandinavien zieht, im März und April, oder wnn sie nach Süden geht, Im September bei uns ,u sehen ist Der Vogel ist etwas schlanker als unsere llmfel. Das Gefieder ist schwarzbraun, der Schnabel chenfall» gelb Auf der Brust hat er einen weißen iterf, der sich halbmondförmig um den Hals legt. Sein ganzes scheues Wesen läßt sofort den Fremd-

den Reisenden, erkennen.

Preußen.

firciS Wetzlar.

3 Wetzlar, 27. April Auf dem gestrigen Schweinemarkt waren etwa 500 Ferkel und Käufer auf getrieben. Der Handel ging etwas chleppend, die Preise bewegten sich in der bisherigen Höhe Ss wurden bezahlt- für 6 Dvchen alte Ferkel 16-18 Mark für 7- 8 Machen alte 1924 Mark, für 912 Wochen alt» B38 Mark Ueberstand war fast nicht xu verzeichnen

rGroß Rechtenbach, 27. April. Die Bau­tätigkeit, die in der hiesigen Gemeinde auch n der Aachkriegszeit nicht ganx geruht hat. .rsährt in diesem Jahre eine außerordent­liche Belebung. SS werden 4 neue Wohn- Käufer gebaut. Außerdem baut der eine der uier Bauherren eine größere Schreinerwerkflatt.

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In Sadien der Firma M. Hensoldt & Söhne, Optische Werbe, Wetzlar Antragstellerin - Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schauen in Wetzlar - gegen

die Firma E. Leitz, Optische Werke in Wetzlar, Antragsgegnerin

wird ,rn Wege der einstweiligen Verfügung gemäß w 25 U.W.G., 940. 91 C.P.O angeordnet:

1. Der Antragsgegnerin wird verboten, bei Meldung einer vom Gericht festzusetzenden Geld- oder Haftstrafe für jeden Fall der Zuwiderhandlung den Beschluß des Landgerichts in Limburg vom 27. III 28. Aktz. 2 Q 18/28 - zu veröffentlichen.

2 Der Antragstellerin wird die Befugnis gewährt den ergehenden Beschluh in denjenigen Zeitungen und Zeitschriften, in denen der Beschluh vom 27. III 28 - Aktz. 2 Q 18 28 - veröffentlicht ist. zu veröffentlichen.

3. Die Antragsgegnerin hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen

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