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Preußen.
Kreis Wcülar.
WEN. Wetzlar, 21. März. Dor dein Dorfe Katzen fu rt (Kreis Wetzlar) überfuhr ein von Wetzlar kommendes Auto die Frau eines Aottenarbaiters. Die Frau ging neben einem Kuhgespann her, der Fahrtrichtung des Autos entgegen. Sie hatte sich hinten an der 'Bremse zu schassen gemacht und trat in dem Augenblick hinter dem Wagen hervor, als das Auto vor° beisauste. Sie wurde von dem schweren Wogen gepackt und so heftig zu Boden geschleudert, daß sie einen lebensgefährlichen Schade l b r u ch erlitt, an oem sie in bedenklichem Zustand im Augusta-Di! toria-Krankenhaus in Ehringshausen darniederliegt. Den Fahrer des Autos soll fein Verschulden treffen.
l. Wißmar. 27. März. Wie geschickt unsere Mädchen zu arbeiten verstehen, zeigte am Sonntag eine Handarbeitsausstellung der hiesigen Volksschule. Frau Rein, die seit 1920 den Handarbeitsunterricht erteilt, hatte mit den Kindern im alten Schulhaus die mit beachtenswertem Geschick und mit großem Fleiß angefertigten Arbeiten zusammengetragen. Die Radelarbeiten fanden besonders bei den Müttern recht viel Interesse. Ausgelegte Wäschestücke enthielten manche sorgfältige Arbeit. Die Kleinsten warteten mit Stolz ihre Waschläppchen und Täschchen auf.
cf Wißmar, 27. März. Mit dem 31. d. M. wird uns der seil dein 1. Januar 1926 hier stationierte Oberlandjägcr Blümel verlassen, um in seinen neuen Wirkungskreis Bassenheim, Landkreis Koblenz, überzusiedeln.
Ein Bubenstreich.
■O Riederklee n, 27. März. Eine g c meine T a t wurde hier verübt, als sich die Gemeindevertretung von Hochelheim abends von der Sitzung im Rathause, in der die Verhandlungen über den Wasserbezug endgültig zum Abschluß gebracht wurden, nach Hause begab. Kurz vor dem Dorfausgange fanden die Mitglieder der Hoc, firner Gemeindevertretung, die teils zu Fuß gingen und teils Rad fuhren, eine lange Stange in Brusthöhe quer über die Straße gelegt, die auf der einen Seite in einen Gittermast der elektrischen Hochspannungsleitung eingesteckt war. Sie beseitigten das Hindernis, das sie im Schein der Lampe des Radfahrers rechtzeitig bemerkt hatten, und gingen ihres Weges weiter. Ehr nach kurzer Zeit hinterherkommendes Aut»- von Hochelheim Janb an derselben Stelle eine Egge, mit den Zinken nach oben, mitten auf die Straße gelegt. Rur dadurch, daß der Autobesiher durch sein Helles Licht das Hindernis rechtzeitig bemerkte und sein Auto kurz vor der Egge noch zum Stehen bringen konnte, ist großes Unheil vermieden worden. Die erst am nächsten Morgen telephonisch benachrichtigte Polizeiver
waltung zu Groß-Rechtenbach ließ sofort einen Polizeihund von Wetzlar kom neu, der auco eine Spur au,nahm, die jedoch vor der Gastwirtschaft Ohly endete (in dieser Wirtschaft hatten die Ge- meinderäte von Riederkleen. . Hochelheim und Hörnsheim nach beendeter Sitzung noch etwas zusammengesclsenl. Von dem oder den Tätern fehlt trotz eifrigster sinter! uchung durch die Polizei und Landjägerci bisher noch jede Spur. Hoffentlich geling!. es noch, die Täter zu ermitteln und ihnen einen gehörigen Denkzettel zu geben.
Gefängnis wegen Beamienbeleidigung und -Nötigung.
sch. Marburg, 27. März. Bor dem hiesigen Schöffengericht hatte sich der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Dreibäu s e r B a s a l t i n d u st r i e wegen Beamten- veleidigung und Beamtennötigung zu verantworten. Die Interessengemeinschaft erstrebt die Herabsetzung der Frachtkosten bei der hiesigen Kreisbahn. Da seitens der Betriebsleitung als auch vom Vorsitzenden des Kreisausschusses dieser Förderin i'id)t nachgegeben werden konnte, da die hiesige Kreisbahn schon von allen Bahnen Deutschlands die niedrigsten Frachttarife aufweist, griff der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft zu unfairen Mitteln. Er drohte dem Kreisbahndirektor Köhler, ihn wegen angeblicher schwerer Verfehlungen bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen zu
wollen, wenn dieser sich nicht für die Forderung der Intercisengeineinschaft einsetzen werde. Dem Vorsitzenden des Krei-ansschusses, Landrat Schwebet, warf er Urkundenfälschung vor. Während der Angeklagte die Nötigung bestritt, die jedoch durch die Beweisaufnahme einwandfrei fcstgestcllt wurde, suchie er die Urkundenfälschung folgendermaßen zu begründen. Bei der Lahn regulierung in Fronhausen, die teils mit Mitteln der produktiven Erwerbsloscnfürsorge durchgeführt wurde, wurde den Arbeitern an Regentagen, an denen die Arbeiten eingestellt werden mußten, Erwerbslosen- Unterstützung ausgezahlt, obwohl sie für diese Zeit nicht aus dem Arbeitsverhältnis ausschieden, was ja technisch gar nicht durchführbar war. Die Regentage wurden in den Lohnlisten eingesetzt. Hieraus wollte nun der Angeklagte eine Urkundenfälschung konstruieren, obwohl der Landrat im Einverständnis mit allen zuständigen Stellen gehandelt hatte. Der Angeklagte wurde wegen Beamtennötigung und Beleidigung zu je 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Es wurde eine Gesamt st rafe von fünf Monaten gebildet. Strafaussetzung wurde nicht ge- währt.
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A. W. & C. W Bullrich, Berlin W 34.
V211
Los 3.
115,34 fm
Stämme:
3.
Los 5.
0,11 fm
Stämme:
Lotz 10.
16,6 rm
Stämmen.
Fichten.
. 11,6 rm
Anbruchholz
Derbstangen
Zum
<k>ä<
11,00 0,71
40
84
815
1294
764
15,88 fm
21,11
14,76
1,40
13,27-fm
18,36 „
2,47 „
63,28 „
12,38 „
2,07 fm
4,77
5,38
1,77
Akazien.
Güteklasse N 1. Klasse
Grubenholz Lotz 4.
1,30 fm 10,00 31,00 34,00 20,00
3,30
3,50
Lotz 1.
Buchen.
Stämme: Güteklasse A 3. Klasse
4. „
6. „
Güteklasse N 3. „
4. „
Fichten.
2. Kl. 14 Stück = 0,84 fm
3.
4.
5.
6.
7.
Donnerstag, den 29. März 1928, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, zwangsweise gegen Barzahlung: 33591-
1 Aktenschrank, 6 Schreibtische, zwei Kaffenschranke, 1 Photoapparat, ein Vertiko, 1 Sofa, 1 Lüfett, 1 kompl. Ladeneinrichtung, 1 Chaiselongue, 1 Klubsessel.
Gerichtsvollzieher in Gießen XJvrn Gteinstraste 13.___________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Tau- bringen für Rj. 1928 liegt vom Donnerstag, dem 29. d. M. ab eine Woche zur Einsicht der Interessenten auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters offen. Einwendungen können während dieser Zeit chrifttich oder zu Protokoll während der üblichen Dienststunden vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage be- chlossen, zu der auch die AuSmärker beizutragen haben.
Daubringen, den 27. März 1928.
Hessische Bürgermeisterei.
Preis. 3361D
2.
Eichen.
Stämme: Güteklasse N 2. Klasse
Gutejdiuhe pulihnan mit
Nutzholz-Submission
der Stadl Laubach.
Am Montag, dem 2. April 1928, soll im Wege des schriftlichen Angebots folgendes Nutzholz vergeben werden:
3.
4.
Güteklasse F 3.
Eichen.
Fischerei-Verpachtung.
Am Freitag, dem 30. März 1928, wird in der Gastwirtschaft „Zum steinernen Haus" in Hochelhenn im Anschluß an die Fischereiverpachtung der Gemeinde Hochelheim die Ausübung des Fischereircchtes in den öffentlichen Gewässern der Gemarkung Hörnsheim auf die Dauer von sechs Jahren ösfenllich meistbietend verpachtet.
Großrechtenbach, den 27. März 1928.
Der Bürgermeister. 3350D
Rundscheit: 1 m lang etwas Anbruch von gesund geschmttenen
Fichten.
Stämme: Güteklasse N la-Klasse 1b- „ 2s- „ 2b- „ 3a» „ 3b- „ 4a» „
Erlen.
Güteklasse di 1. Klasse 6,71 fm
„ - 1,20
„ - 1,68
„ = 10,60
_ --- 7,77
--- 2,29
Neuen Anzug ESS 10.50 - saää
Kiefern:
Stämme: lb-Klasse 16,97 fm 2a» „ 58,17
2b- „ 22,26
3a» „ 9,98
3b- „ 3,08
Fichte«.
Lot 9.
Fichten.
Stämme: Güteklasse N 1a-Klasse lb- „ 2a- „ 2b- „
Das Holz ist mit Rinde gemessen ruch eingesetzt. Richt, entrindet. Die Besrchtt- gung wird empfohlen. Nähere Ausftrnft Förster Keller, Freienieen, Fernrur Lau- Vach 73.
Angebote, nach Sortiment und Klassen getrennt, sind verschlossen und sntt entsprechender Aufschrift versehen brs Mo». tag, de« 2. April d. Z., vormUtags 11 Uhr, bei uns einzureichen, woselbst auch die Be» Dingungen, mit denen sich die Käufer mtt der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, «ungesehen werden können.
Lau dach, den 26. März 1928.
Hessische Bürgermeisterei
Boehm. 3341V
Beschluß.
DaS Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Ludwig Feige in Gießen und deren Inhabers Ludwig Feige daselbst wird nach Abhaltung deS Schlußtermins aufgehoben. 3314V
Gießen, den 22. März 1928. __________Hessisches Amtsgericht.
Nutz- und Vrennholzversteigerung
Die«Stag, den 3. April, vormittags 10 Uhr beginnend, in der Wirtschaft des Johannes Damer zu Münster aus dem Forstort Judeneiche.
1. Nutzholz: Stämme N. Eiche: 1. Kl.
24 St. 1,20, 2. Kl. 22 St. 5,09; Esche: I. Kl. 1 St. 0,08; Fichte: la-Kl. 150 St.
22,83, lb-Kl. 16 St. 3,69; Derbstangen: Esche: 34 St. 3. Kl.; Ahorn: 5 St. 3. Kl.;
Fichte: 127 St. 1. Kl., 242 St. 2. Kl., 343 St. 3. Kl.
2. Brennholz, rm (Scheiter): 1 Esche (Knüppel), 3,9 Buche, 35 Eiche, 3,8 Esche, 2,8 Obstbaum, 2 Aspe, 2 Kiefer, 5,9 Fichte. Reiser 1. Kl. (Knüppelreistg): 33,7 Eiche; Reiser 2. Kl. (Durchforstung^ reisig): 87 Eiche, 106 Esche, 4 Fichte. Stöcke: 10 Eiche.
Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Eichenstammholzes und das nicht zur Versteigerung kommende Fichten- stammholz sind blau unterstrichen. Vorherige Besichttgung deS Holzes wird empfohlen, da nachträgliche Beanstandungen nicht berücksichtrgt werden. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Butteron, Röthges. 3349V
Laubach, 27. März 1928.
______Hessisches Forstamt Laubach.______
Eberverkauf.
Die Gemeinde Heuchelheim verkauft wegen Inzucht einen zur Zucht noch tauglichen Eber. Angebote sind schrifttich, für den Zentner Lebendgewicht, bis zum 2. April 1928, vormittags 10 Nhr, bei der Bürgermeisterei abzugeben. Zuschlagsfrist 5 Tage. 3354V
Heuchelheim, den 27. März 1928.
Bürgermeisterei.____________
D
2. „
0,16 „
Lob 6.
Esche«.
Stämme: Güteklasse dl 1. Klasse
2,02 fm 1,35 ,,
2. „
3- „
1,44 „
Ahorn.
Stämme: Güteklasse dl 1. Klasse
0,10 fm
2- „
0,18 „
Birken.
Stämme: Güteklasse bl 1. Klasse
0,18 fm
2. „
1,85 „
3- „
1,45 „
4- „
0,69 ff
Elsbeeren.
Stämme: Güteklasse dl 2. Klasse
0,46 fm
Lob 7.
dichte«.
2,18 fm
Stämme: Güteklasse N la-Klasse
lb- „
11,89 „
2a- „
24,00 „
2b- „
27,45 „
3a- „
10,65 „
3b- „
9,42 „
4a- „
8,29 „
4d- „
3,32 „
Lärchen.
1,37 fm
Stämme: Güteklasse N lb-Klasse
2a- „
1,61 „
2b- „
0,86 „
Lob 8.


