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Für erwiesene Teilnahme bei dem Hin­scheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Otto Balser.

Gießen, den 24. November 1928.

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echt mit dem

Etsenhandluna

9642.

Dr, Karl Müller

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Heuchelheim, den 25. November 1928,

10343D

Sofas, Chaiselongues

Klubsessel

10251V

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Unterfertigter Q C. betrauert das am 22. November 1928 in Frankfurt a. M erfolgte Ableben seines lieben A. H.

Der C. C. der Silvania.

I. A; Wolfgang Schmidt X

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Hofmann V Schreinermeister Artur Hofmann.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. November, nachmittags

2 Uhr, vom Sterbehaus Friedrichstraße 8 aus statt

ung n Jrontfolbeten.

^rvntsvldÄen hielt togmg, zu der sich irr aus dem Aeich, din Ä. Sie bepmn eine Siebung»« rrenhaus. 2Im Sonn- i Tunöttttrsitzende, . Lvveastein, die md einen Jahres- des Mdes, Wvrm in Derhaudlmgen an* it Probleme, die sich Jundes, der Abvehr des Jimdes beschäs* r ÄrM die Feier s begehen wird.

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AllgemeineOrtskranken- kaffe Gießen-Gta-t

Die rückständigen Beiträge zurKranken- kasse, Invaliden- und Arbeitslosenver­sicherung für den Monat Oktober 1928 können noch bis zum 4. Dezember d. I. ohne Kosten bezahlt werden.

Aach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Die Einzahlung kann DienStagS von S bis 1 übt bei unserer Kasse, oder auf unser Postscheckkonto Amt Frankfurt o. M Ar. 10 833, erfolgen.

Gießen, den 26. Aovember 1928

-) inkler. Aechner. 10355D

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Am Sonntag der Toten, frühmorgens ' ,10 Uhr, entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 57 Jahren meine hebe, gute Frau, meine innigstgeliebte, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabeth Hofmann geb. Volkmann.

Drucksachen aller AttÄfiaWftä

Bit WW« UnloerßtAr-Vrnckerei, «- tauge, -letze«, Zchnlstt. T

Riederlegung eineß Kranzes das Gelöbnis ab, auch weiter für die Kriegsbeschädigten und Hin­terbliebenen wirken zu wollen. Mit einem Musik­vortrag der Kapelle des Reichsbanners Schwarz- Hot-GoldIch halt' einen Kameraden" schloß die Feier.

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»«Jet bcharischen di-le 'Acht näher tarnen. Staat als erster ?n vor sechs Jahren Eiudsnten haben

Wa der Arbeits- W für Staat und lunb hieraus Schlüsse DJn&ung mdenvätts

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fahr biS seht nicht. Die Lahn ist stellenweise ebenfalls über die Ufer getreten und hat einen Teil der städtischen Bleichen und Gartengrund­stücke unter Wasser gesetzt, auch unterhalb des Stadtgebietes in der Richtung nach Tuienhosen zu haben sich aus den Wiesen Walsertümpel gebildet: von Schäden ist bisher nichts bekannt geworden. Trotz der reichlichen Regenfälle, die das behagliche Zimmer am angenehmsten mach­ten, sand gestern ein starker PublilumSverkehr nach dem Reuen Friedhof statt. Tausende be­suchten dort die Gräber ihrer Angehörigen, je­doch war bei dem miserablen Wetter ein länge­res Verweilen an ben Ruhestätten nicht mög­lich. Das gestrige Untretter erreichte eine be­sondere Starke am Abend gegen :/t10 Uhr durch den Riedergang eines heftigen Gewitter­regens, der sogar von einem starken Blitz mit allerdings schwächerem Donnerschlag be­gleitet war. Der Sturm tobte sich dann kräftig über der Stadt und ihrer Umgebung aud. In den Anlagen und Gärten wurden die Bäume mancher kleiner Zweige entledigt. Der Schaden ist hier aber nicht von besonderer Bedeutung. Größer wurde das Unheil durch den Sturm aber in einigen Außenbezirken der Stadt, wo die Feuerwehr seit heute früh Vj5 Uhr ununter­brochen in Tätigkeit war. In der Ostanlage, nahe dem Gerichtsgebäude, in der Marburger Straße und in der Grünberger Straße wurden von der Gewalt des SturmeS Bäume umgestüzt, auch auf der Landstraße nach Annerod legte der Sturm mehrere Bäume um. Die elektrische Lichtleitung nach Wiesect wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, so daß man in Wieseck im Laufe der Rächt mehrere Stunden lang ohne Licht war. Der umstürzende Baum in der Grün­berger Straße, nahe des Vchützenhauses, fiel auf die Fernsprechleitung, die heruntergeri,sen und zerstört wurde. Sie Feuerwehr mußte in allen Fällen die Verkehrshindernisse beseitigen, was ihr in mehrstündiger Arbeit ohne weitere Un­fälle gelang. Auch heute vormittag ist das Wetter, obwohl der Sturm sich ausgetobt hat, noch recht unfreundlich und teilweise regnerisch.

Gefallenenehrung.

Der Zentralverband deutscher Kriegsbeschädig­ter und Kriegechinterbliebener, Ortsgruppe Gie­ßen, lieh durch eine Abordnung gestern vor­mittag einen Kranz auf dem Ehrenfriedhof nie» verlegen, wobei der Vorsitzende Kamerad M ö 11 eine dem Gedenken an die Gefallenen gewidmete Ansprache hielt.

Am nachmittag veranstaltete der Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Orts­gruppe Gießen, in Gemeinschaft mit dem Reichs­banner Schwarz-Rot-Gold, Gießen, in der Ka­pelle des Reuen Friedhofs eine Gedächtnis­feier für die gefallenen Kameraden, die trotz der ungünstigen Witterung außerordentlich gut besucht war. Eingeleitet wurde die freier durch einen von der Kapelle des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold vorgetragenen Choral:Ich bete an die Macht der Liebe", dem ein Gesang­vortrag des GesangvereinsEintracht":Wie sie so sanft ruhn" folgte. Die Gedenkrede hielt Dezirksleiter Benner vom Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Orts­gruppe Gießen. Er sprach von der Bedeutung des Totensonntags, der durch die Kriegsopfer ein besonderes Gepräge erhalten habe. Seit Kriegsende seien 10 Jahve verflossen. Biele hätten sich damals gefreut, daß sie wieder zu ihren Lieben zurücklehren konnten, aber viele seien siech, krank und gebrochen zurückgekehrt. Groß sei die Zahl derer gewesen, die damals den Heimweg nicht wieder antreten formten. Dieser Toten müsse man am Totensonntag ge­denken, nicht in Trauer, sondern in Achtung. Auch die Hinterbliebenen der Gefallenen ver­dienten Anteilnahme, man müsse sich In die Seele dieser Menschen hineiirdenken, ihren Ver­lust tragen helfen und sich ihrer fürsorgend an­nehmen. Lehrer Kröll, 2. Dorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rvt-Gold, sprach von der schönen Sitte, am Totensonntag die Gräber der Toten mit Blumen zu schmücken. Das ganze deutsche Volk stehe am Totensonntag im Geiste an den Gräbern der Gefallenen. Wer das Furchtbare des Weltkrieges miterlebt habe, dem komme das dort Gesehene nicht mehr aus dem Gedächtnis. Man höre die Mahnrufe der Ge­fallenen: Menschen, laßt es nie wieder zu einem derartigen Kriege kommen. Die ganze Mensch­heit solle für den Frieden beten, das deutsche Volk solle dabet vorangehen. Als Gruß des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold legte er eine Kranzspende nieder. Für den Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Orts­gruppe Gießen, gab Max Walldorf unter

bis Mitte August stattfand. Die Sommersahk^ ging von Gießen über Kassel nach Hannover, Bremen, Bremerhaven, Helgoland, Wefermünde, Cuxharen. Hamburg, Lübeck, Plön, Rostock, Warnemünde. Bad Zingst. Insel Rügen, Stral­sund. Berlin nach Gießen zurück. Die Kosten dieser Fahrt, einschließlich Verpflegung. Heber* nachtung und täglichem kleinem Taschengeld, be­trugen 85 Mark. Auf dieser Sommerwanderung, die geschickt zusammengestellt war und von dem Horstleiter und seinen Unterführern mit großer Sorgfalt geleitet wurde, bekamen die jugendlichen Teilnehmer außerordentlich viel zu sehen; in den Hafenstädten konnten sie u. a. große Ozean­dampfer in Augenschein nehmen, die Fahrt auf der Äordsee brachte ihnen köstliche Erlebnisse, an der Ostseeküste konnten sie Bekanntschaft machen mit einem modernen deutschen Torpedoboot, die Insel Rügen bot ihnen viel Interessantes, und auch die Bilder der zahlreichen besuchten Städte erfüllten die jugendlichen Beschauer mit starten Eindrücken. Der Bericht des Horstleiters wurde durch eine große Anzahl Lichtbilder illustriert, die u. a. auch manche köstliche Aufnahme der Wanderschar geigten. Die Eltern gaben durch lebhaften Beifall ihrem Dank und ihrer Aner- temamg für dieses vortreffliche Werk der Horst­leistung Ausdruck. Im Anschluß an den Bericht fand eine Besprechung der Eltern über die stärker« Unterstützung des Horstes Gießen bei seiner künf­tigen Arbeit zum Besten der jugendlichen Mit­glieder statt. Einstimmig wurde die Gründung einer Vereinigung von Freunden und Förderern des Gie'ener Pfad inderhorstes beschlo sen, deren Aufgabe eS sein wird, die lobenswerten Bestre­bungen der Horstleitung durch die Schaffung einer tragfähigeren finanziellen Grundlage zu unterstützen. Ebenso einstimmig wurde der Vor­stand dieser Vereinigung durch Zuruf bestimmt. Mit der Besprechung einiger kl:inerer, Angelegen­heiten des Horstes fand der für die Gießener Pfadsinderbewegung bedeutsame Abend seinen! Abschluß.

* Die Große Gießener Karneval- g e s e l l s ch a f t beging, einem alten Brauche fol­gend, am Abend des 11. November eine geselligeVer- anstaltung, von der uns erst jetzt berichtet wird. Der Abend verlief in bester Weise. Auf Grund vie­ler Anfragen aus der Bürgerschaft wurde bei die­ser Gelegenheit beschlossen, in der kommenden Karnevalszeit wieder mit größeren Veranstaltungen an die Oefsentlichkeit xu treten. In einer am vori­gen Dienstag stattgehabten konstituierenden Ver­sammlung wurde nun das Programm für die be­vorstehende Wirkungszeit des Vereins beschlossen. Am 6. Januar soll ein karnevalistisches Konzert stattfinden, etwas später soll sich eine große Gala- Fremdensitzung anschließen, der eine zweite Gala- öamensitzung und am Samstag vor Fastnacht ein Bürgermaskenball folgen sollen. Für den Fastnachts­sonntag ist ein karnevalistischer Zug in Gestalt einer Kappenfahrt durch die Stadt, die Ereignisse aus Gießen darstellend, vorgesehen. Man hofft, daß die Bemühungen der Karnevalsgesellschaft von der Bürgerschaft unterstützt werden.

Schützt die Wasserleitungen vor Frostl Dor Eintritt in die kalte Jahreszeit ist es dringend erforderlich, Wasserleitungen und Waisermesser, die nicht frostfrei liegen, zu schützen. Die Wasserleitungen in den Gärten dreht man am besten auf und läßt das Wasser im Keller an der Wasseruhr auslaufen, so daß das Rohr in der kalten Jahreszeit leersteht. Wasserleitun­gen und Wassermesser, die im Winter gebraucht werden, schütze man durch Umwickeln mit Stroh oder Lumpen. Dor allem soll man auf Wasser­leitungen achten, die in Außenwänden liegen. Am besten entleert man auch diese vor dem Ein­tritt in die kalten Rächte.

** Auftrieb a u f dem heutigen Frank­furter Schlachtviehmarkt: 380 Ochsen, 780 Bullen, 684 Kühe, 584 Kälber, 181 Schafe und 4842 Schweine.

Aus der provinzialbaupistadt.

Gießen, den 26. Rovember 1928.

Stürme brausten über Aacht!

Der Winter braucht Wegbereiter er will bald einziehen. Sturm und Regen tun nun ihre

Eilig, sich überstürzend, rufen die Kolken am Himmel dahin. Ab und zu schuut em Stückchen hellgrauer Himmel hervor. Schon vorbei. Reue Massen wähen sich h«an, dann und wann fällt ein kalt«. Regenschauer unauhEam ziehen die Wolken. Kaum wird es etwas hrllrr, taucht schon eine neue düstere, schwarze Wand auf. wachsend von Minute zu Mmute. Der wrlde Sturmwind Packt fte, und bald fliegen die dunk- [ n Fetzen an uns vorüber.

'Run kommt der Rovembersturm wildsausend über die Stoppeln in dem weiten, leeren Feld, er wirft den Pferch des Schä ers um und stürzte jar zu gern auch die Schoferhütte, aber sie ist zu schwer, schwerfällig ruht sie auf ihren drei- len Rädern. Der Sturm rast weiter, an den jungen Obstbäumen zerrt und reißt er, bis das Tand des Pfahles durchgescheuert ist und der Paum hilflos im Winde hängt: alte, würdige Riesen, die mehrere Menschenalter treulich ihre Früchte brachten, aber nun mürrisch und müde jind, knickt et um: dann fährt er wütend in tas Unterholz des nahen Waldes. Roch hän- aen hier und da welke Blätter, sie wirbeln bald in der Luft, dürre Aeste krachen, und ächzend Teigen sich die Bäume, kahl und immer kahler f recken sie ihre Zweige zum Himmel.

Der einsame Wanderer auf der Gebirgsstraße laßt seinen Mantel fester und eilt der Heimat zu.

Dors und Stadt durchtobt der Sturm, reiht tie Ziegel herab, rasselt durch die Schiefer- -latten, brummt im Schornstein, und alles, taä nicht niet- und nagelfest ist. ist sein Spiel- peug. Die Menschen auf der Straße rennen und lagen, um schnell das schützende Haus zu er­reichen. Hier klatscht ein weicher FiUhut auf dem Boden, dort knattert einHartmann". Die Fensterläden poltern, die Messingteller der Bar- tierläden klingeln, dürre Blätter und Papier- fchen fliegen hoch in der ßuft. Kommt dann des Sturmes liebster Begleiter, der Regenschauer, Bann Hilst kein Schirm, kein Mantel. Bald ist rr.an durchnäßt. Die armen Damen mit den Eurzen Röckchen!

Ein Auto flitzt vorbei. Wie sich alle zur Seite Brüden, daß sie keinen Spritzer bekommen! Welch ncidvolle Blicke folgen den Insassen, die wohl­geschützt durch Sturm und Regen fahren können!

An solchen Tagen fühlen wir uns doppelt geborgen im behaglichen Heim. Welche Warme xinb welcher Wohllaut klingen schon auS dem langen, mehrsilbigen Worte Behaglichkeit! Ss ist. als ob es uns einlüde, im weichen Sessel oder im Großvaterstuhl neben dem Ofen Platz äh nehmen und zu horchen, wie es draußen braust und der Regen an die Fenster klatscht. Wie gern folgen wir der Einladung! Rasch sind die regennassen Schuhe und Kleider abgelegt; wir schlüpfen in den bequemen Hausrock und in die warmen Pantoffeln, und schon hat uns die Behaglichkeit umsponnen. Die lange Pfeife er­scheint, die Zeitung, ein Buch, eine Handarbeit, die Kinder holen den Baukasten, ihre Bilder­bücher. oder die Briefmarken...

Bald dampft das Abendmahl auf dem Tischi Run mag es draußen toben und stürmen!

Die Krähen schrein

und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird eS schnein

Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!

(Rietzsche.)

(Sturm und Regengüsse über Gießen.

Rachdem schon die letzten Tage der verflossenen Woche uns wiederholt ausgiebige Regenfälle, Em Teil in Verbindung mit Sturm, gebracht tten, wurde der gestrige Totensonntag ein sonder er ilntoettertag. Dom Morgen bis »um Abend und während des größten Teiles Der Rächt rauschte der Regen hernieder, teilweise Lr großer Stärke. Gestern abend erhob sich bann noch ein gewaltiger Sturm, der bis heute früh nahezu unvermindert andauerte. Die Rieder- iagsmenge am gestrigen Tage war nach den Feststellungen der Wetterdienststelle 26 Milli- rreter hoch. Die Wasserläufe führen natürlich nach den tagelangen Riederschlägen, gaiu beson­ders aber nach den gestrigen Regengüssen sehr viel Wasser. Die Wieseck ist sehr stark ge­diegen und hat die Wiesen hinter dem Gericht wieder überschwemmt; weiteres Steigen ist zu ertoarten, jedoch besteht eine unmittelbare Ge-

Uornotizen.

Tageskalender für Montag. Dortragsvereinlgung: Lichtnldervorlrag Dr. Colin Roß. 8 11 br, in der Reuen Aula der Uni­versität. Schühenverein Gießen: Herbst-Gene­ralversammlung im Schützenhaus. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Die Rächt ohne Hoff­nung". Astoria-Lichtspiele:Zwei höllische Tage".

Stadttheater Gießen. Auü dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Mor­gen. Dienstag, 27. 11., 19.30 Uhr findet die erste Wiederholung von Alfred ReumannsDer Pa­triot" statt. Spielleitung hat Walter Ebert- Grassow, der gleichzeitig die Titelrolle spiett. Die Intendanz hat das LustspielDie Perlen- komöbie" von Bruno Frank, das auf dem Ber­liner Spielplan allabendlich bei auSverlauftem Haus gespielt wird, zur Aufführung erworben. Die Erstaufführung findet am Mittwoch, 28. 11., 20 Uhr statt. Spielleitung führt Julius B a st S.

Einen Lichtbildervortrag23 o n Versailles über London nach Genf", veranstaltet für ihre Mitglieder und für Freunde der Partei die Gießener Ortsgruppe der Deutschen Volkspartei am Mittwoch, 28. d. M., abends 8.15 Uhr, im «Hindenburg". Angesichts der beginnenden internationalen Verhandlungen über das Repara­tionsproblem und die Rheinlandräumung dürfte diesem Vottrag besondere Beachtung zu schenken sein. (Siehe Anzeige.)

Ge werbeverein Gießen. Kommenden Ällittwoch nachmitta" imAquarium" Versammlung mit Vortrag über Handwerkeroersicherung. (Siehe Anzeige.)

*

* Gießener Gas nach Wieseck. Am vorigen Freitag ijt die Gaslieferung von unserem Gaswerk nach Wieseck ausgenommen worden. In einem Dortrage, der am Freitagabend in Wieseck unter gleichzeitigen praktischen Demonstrationen vor Hausfrauen vor sich ging, konnte auf die Vorzüge der Gasbenutzung im Haushalt hingewiesen werden. Die Wiesecker Bevölkerung wird den starken Fort­schritt, der ihr mit der Gaslieferung jetzt zuteil geworden ist, sicherlich begrüßen.

** Oeffentliche Steuermahnung. Die Stadttasse Gießen hat im Anzeigenteil unserer Samstagausgabe das dritte Ziel der vorläufigen Gemeinde-, Kreis- und Provinzialumlagen, sowie der vorläufigen Sondergebäudesteuer zur Zahlung bis spätestens 3. Dezember angemahnt. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hinge­wiesen.

Stadttheater - Abonnement. Die Einlösung des dritten Abschnitts der Abonnements hat von heute ab an der Theaterkasse, Johannes- straße 3, zu erfolgen.

** Eine Viehzählung findet wiederum am 1. Dezember statt. Die Stadtverwaltung hat diele Zählung im Anzeigenteil unserer Samstagausgabe anaekündigt.

* Lustbarkeits-Einschränkungen in der Adventszeit. Vom Polizeiamt wird uns mit geteilt: Am Vorabend des 1. Advents (1. Dezember), sowie tn der ganzen Adventszeit Dürfen öffentliche Tanzbelustigungen nicht statt­finden. Auch sind für den 1. Weihnachtsfeiertag und für den Vorabend desselben sonstige öffent­liche Lustbarkeiten untersagt. Thsatralische Auf- führurrgen, Vorführungen in Lichtspielhäusern und Konzerte an den beiben letztgenannten Tagen werden nur dann zugelassen, wenn die Dar­bietungen ernsten oder belehrenden Inhalts sind und der besonderen Bedeutung und Weihe dieser Tage angepaht werden, ebenso rein sportliche Deranstattungcn, die ohne öffentliche Umzüge oder Musik stattfinden.

* Deutscher Psadfinde rbund, H o r ft Gießen. Auf Einladung des Horstleiters, Studienreferendars F. Heß, fand am Samstag­abend in der Aula des Gymnasiums eine Eltern- Versammlung statt. Der Horstleiter bot nach dem Gruß an die Eltern einen besonderen Willkommen den Vertretern einiger anderer Gießener Jugend- bünbe, deren Anwesenheit et als ein Zeugnis für das gute Verhältnis unter den Gießener Iugendvereinigungen auf dem Tätigkeitsgebiet der Pfadfinder bezeichnete. Hierauf berichtete er in fesselnder Weise über die diesjährige große Sommerwanderung des Horstes Gießen des Deut­schen Pfadfinderbundes, die unter Teilnahme von 26 Mitgliedern, meist Schülern, von Mitte Juli

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