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er noch in heimholen.

400 Prozent. Man darf annehmen, daß die Verpachtung die Genehmigung der Kirchenbe- hörde finden wird. Berichligend zu der jungst gemelde'en Grundstücks-Versteigerung s^i mitge- teilt, daß der Durchschnittspreis für den R.-Mo» gen 650 Mark ergab, und nur bei einzelnen Stücken, die eine gute Lage und besten Boden

Holzversteigerung in dem den beiden Ge­meinden Fauerbach und Ober-Lais gemeinsamen Walde brachten wieder, wie bereits die Ruhholz- versteigerung vor einigen Tagen, a u h e r -

Berliner Börse.

Berlin, 25. Febr. (WTB. Funkspruch.) Auch heute früh ist das Geschäft noch sehr klein. Das Pu­blikum verhält sich weiter abwartend. Die Spekula­tion scheint ober etwas Deckungsneigung zu be­kunden, denn man hört 0,5 bis 1 o Sy festere Kurse. Nennenswerte Anregungen liegen aber auch heute nicht vor. Am Devisenmarkt hört man Paris gegen London 124,02, Mailand 92,05 bis 92,10, Madrid 23,77 bis 28,80, Amsterdam 12,125 bis 12,75, Lon­don gegen Kabel 4,8785 bis 4,8787, Reichsmark gegen Kabel 4,1880 bis 4,1885.

wtederzusehen, Frau und Kinder hat Brasilien: diese will er dieses 3ahr

Kreis Schotten.

I Ober-Lais, 24. Febr. Die

Kreis Kirchhain.

WSR. Kirchhain, 24. Febr. Zu einer schweren Schlägerei kam eS nach einer Festlichkeit zwischen jungen Burschen in dem Dorse Kleinseelheim. Siner der Burschen hatte sich einer Senfe bemächtigt und brachte seinem Gegner eine schwere Wunde im Rücken bei, so daß er blutüberströmt zusam­menbrach. Ein anderer, der dem Wüterich die Sense entreißen wollte, zog sich schwere Wun- den am Halse zu.

gegebenen HeffenkalenderS käuflich erwor­ben und als Stiftung für deutsche Aus - landSschulen bestimmt. Ein Teil der Ka­lender geht In die Dobrudscha, daS Betreuungs­gebiet des Landesverbandes Hessen des V. D. A., der andere an Dr. Maywalü in Lüderihducht zwecks Verteilung in den deutschen Schulen Süd­wests. Die Kalender werden sich dort gewiß als ein nicht zu unterschätzendes Werbemittel für unser schönes Hessenland auswirlen. Dr. K n i e- r i e m nahm deshalb Anlaß, dem Vcrkehrsverein für seine nachahmenswerte Stiftung besonderen Dank zu übermitteln.

Kreis Büdingen.

rl. B ü d in g e n , 24. Febr. Der R a is f eis en­de r b a n d Frankfurt a. M. halte den Besuchern des Petrimarktes. die Raiffeisengeirossen sind, Gelegenheit gegeben, in einer im »Fürstenhof" statlaefundenen genossenschaftlichen B e- zirkstagung sich über manche genossenschaft­liche Angelegenheiten von den führenden Herren deS Dervanoes unterrichten zu lassen. Die Ver­sammlung fand in Gegenwart des Verbands- vorsihenden Dr. R o l d e n statt. Rach einleitenden Worten wies Dr. R o l d e n auf die durchaus günstige Wciterentwickelung der Raiffeisenschen Genossenschaften hin und erteilte dann dem Land- wirtschoftslchrcr und Lagerhausgeschäftsführer H a a k aus Gießen das Wort zu einem Vor- trage über den ^Einfluß der genossenschaftlichen Organisation auf die landwirfschastliche Pro­duktion". Herr Hoak wies dabei auf manche ganz unh gar nicht den Forderungen unserer Rotzeit entsprechenden Produkfions- und Füt­terungsweisen hin, die dringend der Besserung bedürfen. Der Direktor der Raiffeisen Haupt- Genossenschaft Frankfurt a. M. Kuhn sprach über Fragen des Warenverkehrs, Generalsekretär G r i s a r über solche des Verbands und der Vereine und Herr 3 olk von der Filiale Frank­furt a. M. der Deutschen Raif-Bank aufklärend und anregend über die derzeitige Lage des Geld­marktes und genossenschaftlichen Geldverkehrs. Rach einer Aussprache über die Wahl eines Vertreters aus dem Kreise Büdin­gen für den Verbandsrat schloß der Ver- bandSvorsitzende die gutbesuchte Tagung.

R i d d a, 2!. Febr. Auf dem Himmels- bachschen S -i g e w e r k verung'ückte ge'ern der Arbeiter K^rl Löffler aus Eichels­dorf, indem er sich einen komplizierten Bruch des rechten Unterarms zuzog. Das genannte Werk ist noch immer auf Kur z° arbeit (3 Wochentage) eingestel't.

g. Ober-Mockstadt,2'. Fe:r. Dieser Tage hielt hier Herr Gg. Reifschneider aus Wolferborn einen 2'^stündigen interessanten Vortrag über Brasilien und feine Erlebnisse dort. Der Redner verstand es in fesselnder Weise, zu erzählen, wie er als deutscher Ar­beiter mit Fanrilie durch Lug und Trug nach Brasilien verschleppt worden ist, wie er dann drüben notgedrungen auf den Kaffeeplantagen unter den schwierigsten Verhältnissen unter Re­gern ein weißes Sklavenleben führen mußte, wie tausende Deutscher dieses Schicksal mit ihm teilten und wie tausende Deutscher dort ihren Untergang finden. Er warnte eindringlich vor den gewissenlosen Agenten, die dem Auswander­lustigen große Versprechungen machen. Jeder möge in seiner deutschen Heimat bleiben, auch wenn es ihm manchmal nicht gut hier gehe, dort in Brasilien gehe es ihm noch schlechter. Dem Redner ist es geglückt, die deutsche Heimat

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ordentlich hohe Preise. So kosteten Buchenscheiter 16 bis 18 Mk., Buchenknüppel 9 bis 11 Mk. je Raummeter. Die Steigerer waren saft ausschließlich Angehörige der beiden Gemeinden. Die Höhe der Preise erklärt sich zum Teil dadurch, daß die Einwohner beider Dörfer staatliches Losholz nicht erhalten und mithin bei dem diesjährigen völligen Weg­fall deS bisher alljährlich aus dem Gemein­schaftswald gewährten Losholzes gezwungen sind, ihren gesamten Holzbedarf auf den Ver­steigerungen zu decken. Die Leute erkennen zwar die Rotwenüigkejt. zur Verfeuerung von Kohlen überzugehen, sind aber durch den Mangel an Mitteln nicht in der Lage, die dafür notwen­digen Oesen und vor allem die Futterdämpfer zu beschaffen.

Ulfa, 21. Febr. Die hiesige Molkerei­genossenschaft sieht sich in d e Lage versetzt, das start verbrauchte Maschinenmaterial zu erneuern, um ihre Leistungs ähi'krlt be­bauten zu können. Damp'maschine und Kühl­anlage sind ber'its ausgewech.e t. weitere Reu- beschassungen srl en ben kommenden Jahren Vor­behalten sein.

§ Babenhausen, 24. Febr. Die h'e'ige P f a r r st e l l e trat 'ei: Re: jahr durch den Weg­zug von Pfarrer Driegleb verwaist und wurde von den Rachbargeistlichen mit vergehen. Run- me£r wurde sie durch das Landeskirchenamt mit Psarrvertoal'er Frölich wie.er be ctzt. älnfer neuer Geistlicher war seither Pfarrassistent in Dischossheim bei Mainz.

§ Feldkrücken, 24. Febr. Schulverwalter § i ch. der den hiesigen Schuld fenst über ein Lahr versehen hatte, tourte nach Groß-Felda ver­seht. Die Lehrerstelle wurde Lehrer S ch o n übertragen, der seither in Butzbach stand. Der neue Lehrer ist mit seiner Familie bereits in die SchulwHnung eingezogen und hat zu Beginn die er Woche sei. en Dienst angetre.en.

§ Ober-Seibertenrod, 24. Febr. Reiche Ernte hat der Tod in letzter Zeit in unsere..» knapp 300 Einwohner zählenden Dorf gehalten. Richt weniger als sieben Todesfälle

batten, der D.-Worgen mit 1000 Mark bezahlt wurde.

H Gladenbach, 24. Febr. Der Fuhrmann Hch. Achenbach aus Wolzhausen siel bei Aus­übung Lines Berufe In Hommertshausen von einer zwei Meter hohen Treppe und brach das Rückgrat. Er wurde in die Mar­burger Klinik gebracht. An dem Auskommen d:s Verunglückten, bet Vater einer zahlreichen Fa­milie ist. wird gezweifelt.

DillkreiS.

bl. Sinn, 24. Febr. Mit dem Bau einer Turnhalle hat der hiesige Turnverein begonnen. Die Halle die an die Bahnhofstraße zu stehen kommt, wird etwa 30 Meter lang und mit allen neuzeitlichen Einrichtungen versehen werden. Die Gemeinde liefert die Steine frei an die Baustelle. Der Verein hofft, dah er noch nahmhafte Beihilfen au« privater wie auch öffentlicher Hand erhält.

Oberwesterwaldkreis.

D Höhn, 24. Febr. Eine große B e l ä st i - g u n g erfahren die Bewohner des W c st e r ro a l des in der letzten Zeit durch die vielen durch- reisenden Bärenführer, die in der letzten Woche manche in größeren Trupps mit Fami­lien und Wohnwagen die hiesige Gegend heim- suchen. Allerorts werden Klagen laut: Als Wege­lagerer hemmen sie den Verkehr, belästigen bet­telnd, bisweilen in recht zudringlicher Weise die Bewohner, belagern und versperren den Eingang von Wohnungen und gefährden mit ihren oft bös­artigen und heimtückischen Tieren die öffentliche Sicherheit. Dem hiesigen Fuhrmann August W a h- l e r stieß auf dem Wege zwischen Langenhahn und Höhn durch eine solche Bärenführertruppe ein erheblicher Unfall zu. Eines dieser Raubtiere bäumte sich gegen die ankommenden Pserde, die infolgedessen scheuten und durchbrannten. Der Fuhrmann, der die Tiere zu halten versuchte, er­hielt dabei von einem Pferde einen Aufschlag, der einen doppelten Beinbruch zur Folge hatte. Größte Vorsicht und vor allen Dingen die Aufmerksamkeit der Polizeibehörden diesen Rittern der Landstraße gegenüber scheint geboten.

Kreit C rburg.

sch. Marburg, 24. Febr. Zu einer schwe­ren Sch lageret kam es in dem Dorse Moischt zwischen Mehreren Holzfällern, die nach Arbeitsschluh in einer Wirtschaft einge­kehrt waren. Aus dem Heimwege von der Wirt­schaft gerieten sie in Streit, toob?i der eine der Arbeiter einen anderen durch einen Arthieb lebensgefährlich am Kovf verletzte, so daß er in eine hiesige Klinik überführt werden mußte.

klagen, eine iin Verhä.tnis zur Einwohnerzahl ganz außergewöhnlich hohe Ziffer. Zumeist war Grippe in Verbindung mit Lun­genentzündung die Todesursache

Preußen.

Kreis Wetzlar.

I Wetzlar, 21. Febr. Das altbekannte Gast­hausZur schönen Aussicht" auf der Hohe der Spilburg gelegen, ging für den Preis von 55 000 Mk. in den Besitz des Gastwirts Thiele, bisher Pächter derAlte Post" in Wetz­lar, über. Letztere wird von dem Besitzer Allmenröder selbst wieder in Betrieb genom­men. Das im Besitz der Stadt befindliche Hosgut Magdalenenhausen, das an Herrn AUmen- roder verpachtet war, wird von diesem aufgegeben und ist an Diplomlandwirt Interthal vom kommenden Herbst ab neu verpachtet worden.

Kreis Biedenkopf.

# Königsberg, 24. Febr. Gestern wurden die zur Pfarrei gehörigen Grund st ücke auf weitere 12 Jahrs verpachtet. Der Pacht­preis war je nach Lage verschieden. Ein kleiner Teil der Grundstücke wurde für die alte Pacht wieder gesteigert, ein größerer Teil hatte einen Aufschlag bis zu 50 Prozent, einzelne Stücke

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timft abzuhalten, erklärte sich ble Versammlung ein­verstanden.

§ Daubringen, 24. Febr. (Sine der Hauptverkehrsstraßen unseres Dorfes, Die Große Gasse, hat nun ein recht vorteilhaftes Aussehen dadurch erlangt, ddß das alte Back­haus, daS bis an die Gosse der an sich sehr engen Straße reichte, abgerissen worden ist. Es wurde vor einigen Tagen auf Abbruch für den geringen Betrag von 50 Mark an einen hiesigen Einwohner verlaust, da es baufällig geworden war. Soviel man hört, soll im laufen­den Jahre von dem Bau eines neuen zweiten Backhauses noch abgesehen werden.

Lumda. 24. Febr. Der hiesige Spar- und Darlehenstassen-Verein Raiff­eisen hiest am Montag in der Wirtschaft von Schultheiß seine diesjährige Generalver­sammlung ab, die vollzählig besucht war. Als Vertreter des Verbandes wohnten Verbands­revisor 3 o U und als Vertreter der Raiffeisen- Hauptgenossenschast Logerhausgeschä.ts^ührer H a a k und Rechnungssührec Geisel der Ver­sammlung bei. Die Bilanz für 1927, die wie­derum sehr gut auSgesa'.len ist, wurde einstim­mig genehmigt und darauf dem Vorstand und Rechner Ent'astung erteilt. Herr 3 olk gab Er­läuterungen zur Bilanz und sprach dann weiter über die Tätigleit des Derbandrs. Herr H a a k. der mit den hiesigen Verhältnissen besonders vertraut Ist. sprach über die Wirtscha'tlichkelt der Genossenschaften in diefer kapitalarmen Zeit. Beide Redner fesselten ihre Zuhörer in hohem Maße und ernteten für ihre lehrreichen Aus­führungen lebha.ten Deisall. 3m Anschluß an de i geschäftlichen Teil fand noch ein gemütliches Beisammensein in Gegenwart der Frauen der Mitglieder statt. Bei anregender Unterhaltung vergingen die Stunden in angenehmster Weise. Die ganze Veranstaltung bot ein schönes Bild genos.'enschastücher Eintracht und Geschlossenheit. Der Verein kann den Ersolg für sich buchen, daß er trotz mancher Widrigseiten in stetem Aus- wärtsschrelten begriffen ist.

K cis Hricdbcrg.

2$ Bad-Rauheim, 24. Febr. Der Bad- Rauheimer Turnerschaft ist vom ersten Gauverband des Mlttelrheinkreifes der Deut- fchen Turnerschast die Abhaltung des Gau- verbandsschwimmens am 19. August übertragen worden. Einem Gesuch der Turncr- fchast um Ueberlafjung des städtischen Schwimm­bades an genanntem Tage wurde von der heu­tigen Stadtverordnetensihung ein­stimmig ftattgegeben. Für Herstellung von Bür­gersteigen wurden 4600 Mark bewilligt. Eine längere Aussprache schloß sich an zwei Anträge an, die Befreiung von den Bestimmungen des Ortsbaustatuts toünfdjten. 3n einem Falle er­folgte Genehmigung, während im anderen Falle dem Ersud)en des Antragstellers nur teilweise stab gegeben wurde. Die hiesigen sehr rührigen Abteilungen der Deutschen Kolonial- g c s e l l s ch a f t und des Vereins für das Deutschtum im Auslande hielten unter dem Vorsitz von Studienrat Dr. Knieriem gemeinsam eine Versammlung ad. Der Vorsitzende gab zwei größere Briefe bekannt, die Studienrat D-. M^' 1-' a I h, Irr *"er,ei Ue °ct'r d"- schen Schule In Lüderitzbucht (Südwest- a.r.iaj t.u Ruuvschr^oeu an ferne Frc^.^e in Deutschland gesandt. 3ntercf,ante Einblicke in das Schulwesen unserer ehemaligen Kolonie wur­den damit geboten. Dem Wunsche Dr. May- walds nach geldlicher und ideeller Unterstützung der deutschen Schulen in Südwest wurde insofern entsprochen, als man einstimmig beschloß, eine gut ausgestaltete Bücherkiste in nächster Zeit nach Lüderitzbucht zu senden. Die hiesige Derkehrskommission hat eine in der letzten Sitzung von Lehrer O h w a l d gegebene Anregung verwirklicht. Sie hat 103 Stück des schönen, vom hes Ischen Derkehrsverband heraus-

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