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Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 25. Januar 1928.

Erkältungskrankheiten.

Wenn wir von Erkältungskrankheiten kurzweg sprechen, so meinen wir damit haupt­sächlich die katarrhalischen Erkran­kungen der oberen Luftwege, also Schnupfen, Husten, Hals- und Mandelentzünoun- gen, dann aber auch den Dronchialkatarrh mit seinen Komplikationen und ferner die sog. rheumatischen Erkrankungen der Muskeln und Gelenke. Nun ist allerdings der Begriff der Er­kältung nicht scharf abgrenzbar. Denn bei der Mehrzahl der Erkältungskrankheiten handelt es sich um Infektionen oder Ansteckung. Kälte allein kann wohl eine Erfrierung Hervorrufen, die ihrem Wesen nach ganz etwas anderes ist als eine Erkältung. Hierbei handelt es sich nm eine Zerstörung des Gewebes von Körper­stellen. die der Kälte besonders ausgesetzt sind, z. B. Nase, Ohren. Hände und Füße. Diese sehr unangenehmen und schmerzhaften Begleiterschei­nungen starker Kälte haben also mit den eigent­lichen Erkältungskrankheiten nichts gemein. Eine Entzündung der Atmungsorgane kann durch Kälte allein nicht bewirkt werden, denn sogar Polar­forscher, die doch in der kalten Zone stärkster Abkühlung ausgesetzt sind, und kranke Kinder, in den Freiluftkurorten des Gebirges, die zeit­weise bei Temperaturen bis zu 20 Grad unter Null im Freien liegen, bleiben von Katarrhen durch Kälteeinwirkung verschont. Schon das ist ein Beweis dafür, daß bei Erkältungskrankheiten nicht der Stand des Thermometers, sondern der Bakteriengehalt der Luft entscheidend ist.

Dagegen scheint die Kälte als krankheitsaus­lösendes Moment erheblich in Frage zu kommen, wenn sie auf überhitzte oder durchnäßte Körper­stellen trifft. Dies hat Prof. F. N. Müller. Mün­chen, an Tierversuchen nachgewiesen und hierbei die schädliche Wirkung bei dem Zusammentreffen von Nässe und Kälte festgestellt dem sich im Winter niemand ganz entziehen kann. Eine solche typische Erkältung liegt z. B. beim Hexenschuß vor, der mit Borliebe die Nacken- und Lenden- muslatur befällt, bekanntlich äußerst schmerzhaft ist, aber unter geeigneter Behandlung meist schnell verschwindet. Der Gelenkrheumatismus dagegen ist keine eigentliche Erkältungs-, sondern eine Infektionskrankheit besonderer Art, deren Entstehen allerdings durch das Zusammenwirken von Nässe und Kälte stark begünstigt wird. Im Kindesalter tritt er am häufigsten vom 10. bis 15. Lebensjahre auf, dagegen ist er im Alter von 2 bis 5 Jahren kaum anzutreffen.

älnsere Kleinen und Kleinsten aber werden be­sonders durch die Erkrankung der Atmungs- vrgane gefährdet, die nach außen meistens als Husten in die Erscheinung treten. Nun wird ja jede Mutter, wenn sie ihrer Erziehungsaufgabe gerecht wird, ihr Kind so weit kennen, daß sie die Tragweite einer leichten Erkältung über­schauen kann. Bei einem sonst gesunden und kräftigen Kinde wird eine leichte Erkältung ver­hältnismäßig schnell überwunden werden. Auch weiß eine Mutter im allgemeinen, wie sie ihre Kinder vor den Folgen der Kälte zu schützen hat. Hier lassen sich keine allgemeinen Regeln aufstellen. Es hat aber schon etwas mit dem alten Sprichwort auf sich:Kalter Kopf und warme Füße." Bei schwächlichen und anfälligen Kindern ist allerdings Vorsicht geboten, da hier leicht Komplikationen in Form von Lungenent­zündung eintreten können. In allen ernsteren Fällen von Erkältungen muh die gute alte Haus­apotheke hinter den fachmännischen Rat deS Arztes zurücktreten.

Taten für Donnerstag, 26. Januar.

Sonnenaufgang: 7.48 Hhr, Sonnenuntergang: 16.37 Uhr. Mondaufgang: 9.59 Hhr, Mond- untergang: 21.16 Hhr.

1781: Der Dichter Achim v. Arnim in Berlin geb. (gest. 1831). 1860: Die Opernsängerin Wilhelmine Schröder-Devrient in Coburg gest.

(geb. 1804). 1920: Der Waler Fritz August v. Kaulbach in München gest. (geb. 1850).

Bornotizen.

TageskalenderfürMittwoch. Stadt­theater: 7.15 UhrDer Bettelstudent" (Ende 10 Uhr). Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Jugend der Königin Louise". Astoria-Lichtspiele:Jim, der Gaunerkönig".

Aus dem Stabttheaterbureau wird uns geschrieben: In letzter Stunde sei darauf hinaewiesen, daß in der heutigen Aufführung von Millockers OperetteDer Be t t elstudent" Herr von Schenk und Fräulein Friedrich vom Frankfurter Opernhaus mitwirken werden.

* Zum bevorstehenden Geburts­tag des Staatspräsidenten. Die amt­licheDarmstädter Zäitung" teilt zum Geburts­tag des Staatspräsidenten Hlrich (am 28. Ja­nuar) mit: Am Samstag, vormittags 10>/° Hhr, wird das Gesamtministerium seine Glückwünsche dem Herrn Staatspräsidenten aussprechen. An­schließend hieran überbringt das Präsidium des Landtags dessen Glückwünsche. Weiter werden zur Gratulation folgen: Vertreter von Reichs- und Landesbehörden, Deputationen: darunter die Abordnungen der sozialdemokratischen Landes­fraktion und des sozialdemokratischen Landes­vorstandes usw. Ab 11tHfjr sindet allgemeiner Gratulationsempfang statt. Das Landesamt für das Bildungswesen gibt bekannt: Der Herr Staatspräsident feiert am 28. Januar seinen 75. Geburtstag. In den Schulen ist an diesem Tage eine schlichte allgemeine Feier abzuhalten. Der Unterricht fällt aus.

* Personalien. Ernannt wurden: der Me­dizinalrat Dr. Philipp B e st in Schotten zum Kreisa^t des Kreisgesundheitsamtes Bensheim unter Belassung seiner seitherigen Amtsbezeich­nungMedizinolrat" mit Wirkung vom 1. Fe­bruar 1928; der Amtsarzt Dr. Hermann Orth in Gießen zum Kreisarzt des Kreisgesundheits­amtes Schotten mit der AmtsbezeichnungMedi- zinalrat", mit Wirkung vom 1. Februar 1928. Versetzung in den Ruhestand: Auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten tritt der Medizinalrat Dr. Fritz K u l l m a n n bei dem Kreisgefundheitsamt Bensheim am 31. Januar 1928 in den Ruhestand.

" Städtische Brennholzversteige- r u n g. Bei der gestrigen Drennholzverstcigerung der Stadt Gießen im Stadtwalde bei Annerod wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Bu­chenscheit 15,50 Mk., Eichenscheit 9,50 Mark, Buchenknüppel 11 Mk., Eichenknüppel 7 Mk., Duchenstöcke 7,50 Mk. je Raummeter; Buchen- reisig 25 Mk., Eichenreistg 13 Mk. je 100 Wellen.

** Winterobst aus st ellung in Gießen. In unserem gestrigen Anzeigenteil erinnert der Vorstand des Obst- und Gartenbau-Vereins Gießen daran, daß die Frist für die Be­schickung der Ausstellung am 28. Januar ab­läuft. Interessenten mögen Näheres aus der gestrigen Anzeige ersehen.

* Ein Großlautsprecher-Auto der Siemens & Halske-A.-G. besuchte gestern auf seiner Rundreise durch Süddeutschlarch auch un­sere Stadt, um durch die Großlautsprecheranlage, die in dem komfortablen Wohnautobus eingebaut ist, darzutun, daß dieses Erzeugnis der Siemens- & Halske-Werkstätten zur Verwendung bei der Uebertragung von Reden, Konzerten usw. vor großen Massen, d. h. auf weite Entfernung hin, geeignet ist. Das Auto hielt auf der Südanlage beim Etadttheater unb hatte im Handumdrehen eine große Zuhörermenge um sich versammelt. Die Rundfunkübertragungen gelangen im Sinne des Hnternehmens vortrefflich, denn noch bis zum Ludwigsplatz und nach der anderen Rich­tung hin bis zur Neuen Bäue waren die Heber- tragungen durch den Grohlautsvrecher zu ver­nehmen. Jedenfalls dürfte das Unternehmen sei­nen Zweck in unserer Stadt erreicht haben.

** Verdiente Ehrung eines wacke­ren Mannes. Die Reichsbahndirektion Frank­furt teilt mit: Am 9. Juni 1927 fuhr der Loko-

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erfordern stets eine sorgfältige Textgebung und Satzausstattung. Gute Satzleistungen stnd nur erreichbar, wenn die Anzeigen WM genug od Wien werden. Der Annahmefchluß für alle Anzeigen im Gießener Anzeiger entfällt aus den Nach­mittag vor der Aufnahme. Empfehlungs­anzeigen müssen, je nach Umfang und Satz, schwierigkeilen, zwei bis drei Tage vorher bestettt sein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Ieitauswand gesetzte Empfehlungen

Um nen mWwen WW

motivführer Martin Faust von Limburg als Führer einer Lokomotive von Weilburg nach Limburg. Zwischen Weilburg und Guntersau be­merkte er in der hoch angeschwollenen Lahn eine Frau mit dem Tode ringend. Kurz ent­schlossen brachte er den Zug zum Stehen und sprang in voller Kleidung und geschwitztem Körperzustand in die Lahn. Nach vieler Mühe gelang es Faust, die Frau unter eigener Lebens­gefahr zu retten. Für diese hervorragende Tat, die als ein vorzüglicher Beweis von Ent­schlossenheit und Selbstaufopferung angesehen werden kann, wurde ihm durch das preußische Staatsministerium die Rettungsmedaille am Bande verliehen.

Bürgermeister Vötker-Lich t-

Am Dienstag früh verstarb in der Medizini­schen Klinik in Gießen das Oberhaupt unserer Nachbarstadt L i ch , Bürgermeister Theodor Völker. Der Heimgegangene war unmittelbar nach Weihnachten an der Grippe erkrankt, zu der sich dann eine Lungenentzündung mit an­schließender Rippenfellentzündung hinzugesellte. Nach vorübergehender Besserung nahm die schwere Erkrankung doch wieder eine ungünstigere Wendung an, durch die die Heberführung des Patienten aus seiner Licher Wohnung nach der hiesigen Klinik erforderlich wurde.

Bürgermeister Völker war am 2. April 1888 zu Crbstadt geboten. Nach dem Besuche der Augustinerschule in Friedberg war er von 1905 bis 1908 als Derwaltungsanwärter, dann bis 1916 als Dürgermeistereiassistent und von 1916 bis Anfang 1921 als Stadtsekretär und Bureau- Vorsteher bei dem Bürgermeisteramt in Fried?- berg tätig. Nachdem der Stadtvvrstand von Lich ihn zum ersten Berufsbürgermeister ge­wählt hatte, trat er dieses Amt am 23. Februar 1921 an; seine Amtszeit erstreckte sich nach der Wahl zunächst auf 9 Jahre. Von Anfang an hat er es verstanden, ein gutes Einvernehmen zwischen der Bürgerschaft von Lich und sich yerzustellen. In rastloser Arbeit war er be­müht, in Gemeinschaft mit dem Stadtvorstand das seiner Führung anvertraute Gemeinwesen in der Entwickelung vorwärts zu bringen, und mancherlei bedeutsame Fortschritte kennzeichnen in der Geschichte der Stadt Lich die Spuren seines Wirkens. Als erfahrener Verwaltungs" beamtet zeigte er immer Blick und Maß für das Erforderliche und das Mögliche, daneben war es aber auch sein Bestreben, in der Ent­wickelung seines Gemeinwesens mindestens glei­chen Schritt zu halten mit den Nachbarstädten derselben Größe. Den vielerlei Wünschen und Anregungen aus der Bürgerschaft zeigte der nun Verewigte ein geneigtes Ohr, und so­weit es in seiner Macht lag, suchte er mit bestem Willen den Wünschen Erfüllung zu schaffen. Aber nicht nur als Kommunalpolitiker war pro­duktives Arbeiten das Kennzeichen seines Wir­kens, sondern auch auf dem Gebiete der gemein­nützigen Vereinstätigkeit stellte er seine Kraft

und sein reiche- Wissen gerne in den Dienst der Bürgerschaft. So war er Vorsitzender des Verkehrs- und Derschönerungsvereins von Lich, deö dortigen Dolksbildungsvereins und des Ge­flügelzucht-Vereins, ferner widmete er seine tat- rohe Mitarbeit der Förderung der Freiwilligen Feuerwehr, der Freiwilligen Sanitätskolonne, des Ob ft- und Gartenbauvereins; auch das Sanges­leben seiner Stadt hatte an chm einen warm­herzigen Freund, dem u. a. der Gesangverein Cäcilia" dadurch öffentliche Anerkennung bekun­dete, daß er den nun allzu früh Heimgegangenen einstimmig zum Festpräsidenten für das bevor- stehende 90. Jubiläum des Vereins gewählt hatte. Heber den Kreis seiner Stadt hinaus gehörte Bürgermeister Völker als Vertreter der Evan­gelischen Volksgemeinschaft in Oberhessen dem Oberhessischen Provinzialtag als Abgeordneter an, ferner war er feit 1923 Mitglied des Auf- sichtsrats der Buhbach-Licher Eisenbahn A.-G. und seit der Gründung des Verkehrsbundes Ober- Hessen im Dezember 1926 als Bundesrechner Angehöriger des geschäftsführenden Bundesvor­standes.

Den Entschlafenen zeichneten neben hohen be­ruflichen Qualitäten auch vortreffliche mensch­liche Charaktereigenschaften aus. Sein allezeit liebenswürdiges Wesen, seine auf starker so­zialer Gesinnung beruhende stete Hilfsbereit- schäft und sein hoher Sinn für alles Schöne und Gute erwarben chm nicht nur in Lich die volle Sympathie der Bürgerschaft, sondern auch weit über die Licher Grenzen hinaus die Wertschätzung und Verehrung vieler Menschen. Das allzu frühe Hinscheiden dieses vortrefflichen Mannes ist darum nicht nur ein sehr schmerzlicher Ver­lust für seine Gattin und seine sieben noch un­mündigen Kinder, sondern auch ein herber Schlag für die Stadt Lich überhaupt und für den großen Kreis von Männern, mit denen er allezeit in freudigster Tatkraft und in schönster Har­monie an den Aufgaben im Dienste der All­gemeinheit von Lich und unserer Provinz Ober­hessen gearbeitet hat. Dem Verewigten wird in Lich und weit darüber hinaus für alle Zeiten ein ehrendes Gedenken sicher sein.

Vermischtes.

Die Verbreitung des Rundfunks.

Nach einer amtlichen Statistik hat die größte Anzahl Radiolizenzen jetzt Schweden, näm­lich 53,5 a u f je 1000 Einwohner. Darauf folgen England mit 53, Dänemark mit 44,8, Oesterreich mit 43, Deutschland mit 28,1 Norwegen mit 22,1, die Schweiz mit 15,9, die Tschechoslowakei mit 15,2, Ungarn mit 9, Finn­land mit 8,8 und Belgien mit 4,6.

heftiger Sturm in England.

England wurde am Dienstag von einem erneuten Sturm heimgesucht, der von seltener Heftigkeit war. Zeitweilig erreichte der Wind eine Stärke von 70 Meilen in der Stunde. In den nördlichen Vorstädten Londons wurde erheblicher Schaden angerichtet. Teile des Themsetales waren überflutet.

Berliner Börse.

Berlin, 25. Jan. (WTB. Funkspruch.) Bet wenig veränderten Kursen ist das Geschäft im heuti­gen Frühverkehr weiter äußerst ruhig. Man taxiert J.-E.-Farben auf 268,5 und Siemens auf 294,5 bis 295. Der Orderseingang seitens des Publikums ist bis jetzt minimal. Am Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124,02, Mailand 92,05 bis 92,12, Ma­drid 28,80 bis 28,82 und London gegen Kabel 4,8755 bis 4,8765.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

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Lichtspielhaus

Täglich bis auf Weiteres:

Die Jugend der Kronprinzessin Louise und: Das reichhaltige Beiprogramm u. a. Wochenschau

Am Freitag, 27. u. Samstag, 28. Januar. abds.lO.45Uhr

Nachtvorstellungen

Großer Ex perimental-Vortrag

FredNarion/HelMen

Das zweite Gesicht

Psychometrie.okkulte Kräfte.Gedankenempfinden, Sten.endeutung, Wahrheit über Konnersreuth, Ge­dankenhygiene. Diese Versuche werden das erste Mal öffentlich gezeigt.

Warum haben tSie kein Glück in Geschäften? Warum ist Ihre Ehe nicht glücklich?

Neue Wege werden Ihnen durchMarion gezeigt. Fragen des Publikums werden beantwortet.

PreNseet Immen-

Wiener Journal 10. Okt. 1927: Marion liest in der Vergangenheit der Menschen wie in e nein offe­nen Bucn. - Nürnberg.Zei.nng, 11. Okt. 1327: Fs war ein Ereignis. ßottsrdamscher Courier, 5. Sept. 27: Seine Fähigkeiten erenzon an das Unmögliche. Münchener Neueste Nachrichten,: 2. Okt. 1927: Die Experimente des zweiten Gesichtes waren ver­blüffend.

Preise auf allen Plätzen im Saal Mk.l.. Rang und Lo.ren Mk. 1.20. Der Vorverkauf zu diesem Ex­perimental-Vortrag beginnt an heute an uns. Kasse.

Sonntag vormittag 11 Uhr:

II. Kulturfilm-Zyklus mit Vorirag des Herrn Dr.phil. Hermann Otto Vaubel vom Geogr. Institut in Gießen

Zur Vorführung gelangt:

i. Urweit im Urwald

(an den Ufern der Amazonen)

2. Das Hospiz und die Hunde des großen St. Bernhard

Eintritt auf allen Plätzen 50 Pf.

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Statt Karten!

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Emma Handwerk

Karl Bergk

Holzheim Lang-Göns

25. Januar 1926

0598

Statt Karten!

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Käthe Ries

Wilhelm Kreiling

RechnungSrat

Darmstadt Darmstadt

Heuchelheim bei Gießen

25. 3anuar 1928

An sämtliche Meter

Gießen«!

In der Nummer 2 der HessischenHausbesiherzeitung macht Herr Launspach darauf aufmerksam, daß die Mieter die Kosten für Straßenreinigung und Müllabfuhr anteilmäßig zu tragen hätten- im Weigerungsfälle würden die Beträge im Beitreibungsverfahren eingezogen. Wir wundern uns, etwas derartiges aus dem Munde eines maßgebenden Stadtverordneten hören zu müssen.

Die von uns an zuständiger Stelle emgezogenen Infor­mationen veranlassen uns, unsere Mitglieder aufzufordern, diese Beträge nicht zu bezahlen. Mieterverein Gießen.

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