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lammet vorzuschlagenden Tkrfreier <3e sollen nur m landwirtschaftlichen Kreditverhältnis'en er* afjrer.e Perlönl-chkeiten berufen to erben. Den Borlh im Kreditausfchuh für der Direktor der Heffllchen Landesbank Die (Sntfcpeibung übet die einzelnen Darlehnsgesuche obliegt dem Ar* beilSausschuß. der m besonderen fällen die <: "tscheidung dem Kreditausschuß überlassen kann. Der Arbeitsausschuß seht sich aus je einem B-r- luter der Reichs- und Landesregierung, der be­teiligten Gemeinde und der Hessischen LandeSbank, sowie einem von der Landwirtschaftskammer zu benenn en ben Dach verständigen zusammen. Die Tätigkeit bet Ausschüsse ist ehrenamtlich. Die hes­sischen Staats- und Gemeindebehörden sind ixr- ptsichtet, dem Ärebil» und Arbeitsausschuß, sowie der Hessischen Landesbank jederzeit ohne Be­rechnung von Auslagen Auskunft zu erteilen.

Wirischafi.

Fortdauernde Stagnation im Außenhandel.

De Außenhandelsbilanz für den Monat 3uli weist, wie bereitet gemeldet, eine Steigerung des Einfuhrüberschusses in Höh? von 53 Mill. Mk. gegenüber dem Bormonat auf. Diese Steigerung ist auf rein zufällige Ursachen zu- rückzuf uhreu, insofern als sie sich überwiegend durch Terminabrechnungen im Biederlagcverfehr, und zwar für Kaffee, Tee, Kakao und Mineral­öl ergibt. Zieht man die Dumme dieser Termin­abrechnungen, sowei-t sie statistisch ersaht worden sind, in Höhe von 70 Mill. Mk. von der Ge­samtsumme der gestiegenen Lebensrnitteln n fuhr ab, so ergibt sich gegenüber dem Monat Juni für 3uli eine leichte Verringerung deS Handelsdefizits um rund 20 Mill. Mk. Zu beachten ist ferner die starke Goldeinsuhr des Monats Juli, die sich auf nicht weniger als 119,1 Mill. Mk. stellt und in der die bereits aus dem Reichsbankstatus ersichtlichen Goldkäuse auS Rußland und zum Teil auch aus England ent­halten sind.

Troß dieser an sich nicht ungünstigen Ziffern auf der Emsuhrserte, deren Eindruck noch durch den saisonmäßig zurückgegangenen Import von Textilrohstoffen sich verstärkt, kann das Ergebnis der deutschen Außenhandelsbilanz im Monat Juli inSaesamt nicht befriedigen. Denn die Betrachtung der Ausfuhrseite ergibt, daß die für Juli gewöhnlich zu erwartende be* trächt! che Steigerung der Ausfuhr be­sonders in Fertigwaren nicht eingetreten 'st. sondern daß vielmehr die Fertigwarenaus­fuhr. wenn gleich nach immer auf einem ziemlich hohen Stande, stagniert. Im Juli 1927 ergab sich eine Steigerung der Exporte um 143 Mill. Mk.. während diesmal insgesamt nur eine geringfügige Steigerung von 21.2 Mill. Mk. zu verzeichnen ist und die Fertigwarenausfuhr an sich nur eine Steigerung von 4 Mill. Mk. gegen über dem Vormonat aufzuweisen hat. Bei der grundlegenden Bedeutung der deutschen Aus­fuhr nicht nur für die Gestaltung der Zahlungs­bilanz, sondern auch für die Struktur unserer wirtschaftlichen Verhältnisse ist es bedauerlich, daß die zweifellos bestehenden Destvebungen, die Ausfuhr zu steigern, wenn nicht sogar gegen­wärtig mit Rücksicht auf die verschlechterten Ab- saßvechältnisse auf dem Jnlandmarkt zu for­cieren, nicht in dem Maße von Erfolg gekrönt sind, wie es den Bedürfnissen entsprechen müßte. Man muß natürlich abwarben, was der laufende Monat in Richtung einet Exportsteigerung brin­gen wird, denn gerade der August pflegt Spitzenleistungen des Exports aufzuwei- Jen. Sollte die Stagnation der Fertigwarenaus- stuhr auch im August anhalten, so wäre diese Tat- suche als ein ungünstiges Symptom für die Ten- vcnz des deutschen Exports au werten. Gewiß Muß man bei einem Vergleich der diesjährigen Ziffern mit denen des Vorjahres immer berück­sichtigen, daß das Jahr 1927 ein ausgesprochenes Jahr der Hochkonjunktur war und infolgedessen von Monat zu Monat steigende Ziffern des Außenhandels bzw. ein sich von Monat zu Mo­nat mehr auswertendes Gesamtvolumen des Außenhandels als natürliche Folge gehobener Gesamtgeschäftstätigkei t gebracht hat. Wenn sich in diesem Jahre in die deutsche Außenhandels­entwicklung Stabilität eingefunben hat. so wird man so lange von einer Gefahr nicht spre­chen können, als Die Durchschnittsziffern des lau­fenden JahreS gehalten werden. Dies ist bisher der Fall gewesen. Jedoch stellt sich die Gesamt- pasf'vität des deutschen Außenhandels für die Zeit vom Januar bis Juli d. I. auf fast 2,3 Milliarden Mk. Es kann also von einer grundlegenden Besserung der Bewegung des deutschen Außenhandels nicht die Rede sein.

5:ne solche Betrachtung anzustellen h:f man um so meijr Recht, als Deutschland jetzt :n das erste Jahr der vollen Reparation s- annuitäten ein tritt, so daß man immer unter dem Gesichtspunkt der Reparationszahlungen den Außenhandel beurteilen muh.

* Gesamtaussperrung in der deut­schen Bekleidungsindustrie. Nachdem der im Juli d. 3. gefällte Schiedsspruch für die deutsche Herrenbekleidungsindustri« vom Reichsarbeitsmini- fier als für die Branche untragbar, nicht für ver­bindlich erklärt morden ist, haben die beteiligten Gewerkschaften, ohne eine Urabstimmung vorneh­men zu lassen und ohne nochmals in Derltandlun- gen mit dem Arbeitgeberverband zu treten, den streik über eine Anzahl Betriebe verhängt. In­folgedessen wurde am Donnerstag vom Arbeit­geberverband der Herren- und Knabentleidcrsabri- kanten Deutschlands die Aussperrung über das ganze Reich mit Wirkung vom 27. August ab be­schlossen.

* (Sin Antrag auf Einschränkung der Frankfurter G e t r c i b e n o t i c r u n gen. Die Landwirtschaftliche ZentraIgenofsen- Ichast e. G. m. b H in Darmstadt hat. wie WTB- Handelsdienst erfährt, beim Vorstand der Frank­furter Getreidebörse den Antrag gestellt, die Vo- tierungen nur an zwei Tagen der Woche, näm­lich Montags und Mittwochs, vorzunehmen und die amtliche Rvtiz am Dienstag, Donnerstag und Freitag aUmfallen zu lassen In der Be­gründung heißt ed, daß an den letztgenannten Tagen nur die Frankfurter Firmen vertreten seien und der Börsenverkehr darum keine aus- rcichenden Unterlagen für die Feststellung amt­licher Kurse gebe. Soweit bis jetzt zu erfahren war, besteht wenig Aussicht auf Annahme des Antrages durch den Börsenvorstand. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß sowohl die preußische Staatsregierung wie auch die Reichsregierung bereits vor längerer Zeit die Anregung gegeben haben, allen Verkäufen, die in Süddeutschland bis hinaus nach Hessen getätigt werden, die Votierungen des Frankfurter Platzes zugrundezulegen.

Sanierung bei der Genossen­schaftsbank für Hessen-Vassau. Die Genossenschaftsbank für Hessen-Vassau in Wies­baden hat im Vorjahre erhebliche Verluste er­litten, vor allem infolge Zahlungseinstellung der Gewerbebank in Hanau. Ausgewiesen wird nun ein Verlust von 0,b2 Mill. Mk. bei 1,36 Mill. Mk. 'Geschäftsguthaben. Von diesem Verlust entfällt etwa die Hälfte auf die Gewerbekasse. Der Rest ist durch Abschreibungen auf Außenstände ent­standen. Zur Sanierung wird auf jeden Ge­schäftsanteil äne Abschreibung von 599 Mk. vor- genommen.

* Verkauf der LöwenfteinschenKunst- seidenaktien an die Enka. Das2IIg?= meen Handelsblad" in Amsterdam ist von der Di­rektion der Niederländischen KunstseideniNdustrie zu Arnheim (Enka) zu der Mitteilung ermächtigt worden, daß Unterhandlungen, die zwischen dem Löwenstein-KonAern und der Enka in London zum Abschluß gebracht worden sind, dazu geführt haben, daß die Enka einen Posten Aktien der Holländischen Kunstfeidenindustrie Breda, der sich im Besitz der Löwenstein-Gruppe befand, übernimmt.

* Diskonterhöhung in Schweden. Die schwedische Reichsbank hat am Donnerstag den Diskontsatz um 0,5 auf 4,5 v. H. erhöht.

Frauk/urtcr Börse.

Frankfurt a. UR., 24. Auaust. Tendenz: über- wiegend etwas fester. 3m Anschluß an die etwas freundlichere Abendbörse war die Stimmung zu Beginn des heutigen Börsenverkehrs überwie­gend etwas fester. Der feste Verlauf der gestrigen Abendbörfe in Reuyork wirkte anregend, dabei verwies man mit Befriedigung auf die in Wallstreet Kreisen optimistische Beurteilung der weiteren Reuyorker Geldmarktentwicklung. Die Betrachtungen der meist noch als unbefriedigend angesehenen außenpolitischen Lage traten dagegen etwas in den Hintergrund, immerhin war man einigermaßen d e r ft l m m t darüber, daß 6 t r e f e - mann infolge seines Gesundheitszustandes nicht nach Genf fahren wird. Das Geschäft war nicht sehr umfangreich. Das Börsen- Publikum war kaum an den Markten vertreten, in- fnlgebelfen lagen die ersten Kurse nicht einheillich, doch überwiegend bis 2 o. H. höher. Farben eröff­neten 0,75 o. H. höher, Scheideanstalt dagegen in Reaktion auf die letzttägigen Steigerungen leicht gedrückt. Bemberg plus 1,25 v. H. Sonst übertrafen die Besserungen hier kaum 1 v. H. Die Montan- werte lagen still und wenig verändert. Banken und Schiffahrtswerte waren ebenfalls oernachlässtgt, nur Reichsbank weiter etwas gefragt und erneut geringfügig erhöht. Adler büßten erneut 2 v. H. ein. Karstadt blieben gefragt und gewannen 2,5

v. H. Gleich nach den ersten Notierungen konnte sich die Tendenz leicht befestigen. Angeregt durch leb- hafte Nachfrage machte sich für einige Spezial- werte größeres Interesse bemerkbar. So zogen Siemens abermals 1,5 v. H. an, Olavi-Minen 2L o. H. fester. 3m Freioerkehr waren die ameritani- schen Kunstsei den chers auf den Berkaus eines Löwensteinpaketes von Brcdaaktien an die (tnfa weiter lebhaft verlangt und bis vier Dollar erhobt. Enka 64 v. H., Glanzstosf o. j).. Bemberg 130 o. H. (alles Geld). Deutsche Anleihen waren leicht erholt, von ausländischen Renten Rumäne» und Anatolier weiter gefragt. Im Verlaufe wurde das Geschäft recht still, nachdem die im Zusammenhang mit dem nahen Ultimo oorgenommenen Deckung-- käuse erledigt waren. Die Kurse blieben auf dem erhöhten Niveau gut behauptet. Tagesgeld 5 o. H., etwas gesuchter, jedoch immer noch leicht. Monats- gelb weiter knapp. Am Devisenmarkt war Mark gegen Dollar 4,1945, Pfund 20,359, London gegen Kabel 4.8530, Paris 124,27, Mailand 92,60, Madrid 29,18, Holland 12,105.

Berliner Börje.

Berlin, 24. Aua. Die Stimmung hat sich heute etwas gebessert. Schon an der gestri­gen Frankfurter Abendbörfe war man freundlicher, und diese Tendenz übertrug sich auch auf den Var- mittagsverkehr. 3m großen und ganzen war das Geschäft aber noch sehr gering, doch hat es etwas größeren Umfang als in den letzten Tagen angenommen. Dor allem wurden heute am ersten Schiebungstaae Deckungen vorgenommen,' besonders in den Werten, in denen noch große Baisse-Engagements bestehen sollen, auch wollte man vereinzelt kleine Kauforders beobachten An- regende Momente gab es nur für einige Märkte, während die Börse hieraus nicht allzu stark reagierte. 3n Neupork war nach schwankendem Verlaus der Schluß feft, da nach Ansicht maßgebender Kreise mit keiner Geldoersteifung zu rechnen sei. Aus dem Kunstseidemarkt übte die Nachricht von der lieber- nähme, des aus dem Löwensteinschen Besitz stam- menden Aktienkapitals der Breda (50 v. H des Ka­pitals) durch die Enka eine große Wirkung aus, so daß das Publikum stark an Glanzstoffwerten interessiert ist. Auch der Beschluß der internatio­nalen oeibefonoention in Prag, keine Aenderung der bisherigen Preispolitik oorzunehmen, wirkte anregend, ebenso die Meldung, daß bei Glanzstosf die Produktion lausend vergrößert werde und Neu- einfteUungcn vorgenommen werden. Die ersten Kurse lagen durchschnittlich 1 bis 2 o. H. über gestern. Am Montar.markt waren Mansseld ge- fiagt, Bemberg zogen 5, Glanzstosf 9 v. H. an. Fest lagen noch Polyphon, auf die Generalver­sammlung vom 29. Auaust, sie gewannen 7 v. H., Warenhaus waren auf angebliches Auslandinter- effe lebhafter gefragt, auch für Bemberg, Deutsche Linoleum, Feidmühle- und Chade-Aktien bestand Interesse. Deutsche Anleihen waren unverändert. Ausländer eher fester, Rumänen nicht ganz einheit­lich, da die Nachrichten über Verhandlungen sich widersprechen. Am Geldmarkt hielt die Flüssigkeit bei unverändertem Satz an. Monatsgeld blieb ge­sucht. Man rechnet mit einer Erhöhung des Re­portgeldsatzes um 0,25 v. H. bei der heutiaen Fest­setzung. 3m Verlaufe wurde es allgemein fester. Reichsbank, Sali und einige Elektrowerte zogen um 2 o. H. an.

Frankfurter Getreidebörse

Fran kfurt a. M.. 24. Aug. Tendenz stetig. Der heutige Produkterrmarkt verkehrte zum Wochenschluß in etwas stetigerer Haltung. Auf die erhöhten Auslandmeldungen konnten sich die gefteigen Preise gut behaupten, während das Geschäft aber immer noch 'ehr klein ist. GS wurden notiert: Weizen 1, aut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 21,10 bis 23, Roggen 22,90 bis 23, Sommergerste für Brauzwecke 26750, Hafer, inländ. 26 (alte), 22,25 bis 22.75 (neue Ernte), Mais (gelb) für Futterzwecke 21.75, Weizenmehl, füdd. Spezial 0 33.50 bis 31. Rog- gemnehl 32 bis 32.75. Weizenkleie 14. Roggen - Neie 15,25 bis 15.50.

Buntes Allerlei.

Ernleschäden durch HegenfäUe.

Anhaltende starke Regenfälle haben, wie aus London gemeldet wird, in Ost-Cumberland und Vorth-Westinoreland große Schäden ver­ursacht. Äi Penrith regnete es 24 Stunden lang ununterbrochen In Melmerbh wurde durch einen Hochwasser führenden Fluß eine Brücke sortgerifsen und andere Brücken schwer beschädigt. Die Hauptstraße von Vew- cast le nach Dem Seedistrikt muhte für den Verkehr gesperrt werden Der Telephonverkehr in Appleby wurde eingestellt. Aus verschiedenen ®ebieten in Cheshire werden erhebliche Ernte- s ch ä d e n gemeldet.

Ilvgzeugunglück in England.

Zwei Mitglieder des Clubs für Lnstschitfahrt Xouingham stürzten gestern über dem Flugplaft Hvcknall in der Grafschaft Nottingham bei einem Uebungsfluq mit einem Leichtflugzeug ab. Der Apparat ging in Flammen auf, bic beiben Insassen verbrannten.

Ein Eisenbahnunglück verhütet.

Der Lokomotivführer des gegen 10 Uhr rnor- acnä den Ort Hemelingen b:i Bremen palfteren- ten l>-Zuges Hamburg Osnabrück sah gestern vormittag plötzlich am S treckenübergang Holz­stöße ein Gespann mitten auf dem Gleise stehen Gr gab auf 503 Meter Ent­fernung sofort Gegeubamv'. und es gelang ihm. wie die .Voss. Ztg." meldet, den Schnellzug etwa 20 Meter vor drni Fuhrwerk zum Hal­ten zu bringen. Es handelte sich um zwei cmetnankergekokpelte. von Pferden gezogene un> zusammen mit etwa 1500 Sternen b.lab ne Last­wagen. vor und hinter denen bi? llebetgang#- schranken auS noch nicht aufgeklärter Urfache lxrabgelaften waren, so daß für Pferde unb Wagen jede Bewegungsmöglichkeit unterbunden war Der O-Zug konnte nach Oeffnung der Schranken und Weiterfahrt der Steinwagen mit einer Verzögerung^.von nur wenigen Minuten seine Fahrt nach Osnabrück fortsetzen.

Letzte Nachrichten.

(Sfootefefrefor Kellogg in Frankreich.

Le Havre 24 Aug. iWTV. Funkspruch l Der Dampfer .JSle d? France", auf dem sich Staatssekretär Kellogg und der kanadische Außenminister Mackenzie King befinden, ist um 3.30 Uhr in den Hafen cing «laufen.

Oie Einladungen

zum Beitritt zum Antikriegspatt.

London. 24. Aug (WTB Funtspruch.) Der Sonderkorrespondent der .Times" an Bord des Dampfers .Jsle de France" mdbet, er könne zuverläßlich mittelen, daß Kellogg seine Zustimmung dazu gegeben habe, daß der Vertrag nach der Pariser 3eremnitie f ü t alle anderen Mächte a ur Unterzeich­nung offenliegen soll und daß die amen* konischen Botschafter ober Gesandten den Wort­laut des Vertrages der Regierung des Landes bei der sie beglaubigt sind, übergeben, von bet offiziellen Unterzeichnung der 15 Mächte Mit­teilung machen und sie entloben werden, dem Vertrage beizutreten Die 43 Länder, mit denen die Derer,ngten Staaten offizielle di- plomatftche Beziehungen haben würden ernge- laden werden, auch Sowjetrußland werde eingeladen. aber um jeden Anschein einer offi­ziellen Anerkennung des Sowjetregi- mes zu bei meiden, hätten die Vereinigten Staa­ten in Aussicht gestellt. Frankreich zu gv- ftotten, die Einladung auf Sowjet ruß - land auszudehnen. Ebenso werdet hi na eingeladen werden, trotzdem es von den Ver­einigten Staaten nur de facto anerkannt ist.

Einigung im DillkreiS.

Dillenburg. 24. Aug. (TU.) Bei den am gestrigen Donnerstagabend stattgrfundenen Ei r i- gungSverhandlungen zur Beilegung des Arbeitskampfes in der Metallln düstre deS Dillgebietes einigten s i ch die Parteidertreter auf die vom Landesschlichter unterbreiteten Vorschläae. zu denen llch be Parteien nach Rücksprache mit ihren Mitgliedern bis Samstagmittag erklären sollen. Es steht zu erwarten, daß die Aussperrung am Monta i. 27. August, auf gehoben und die Arbeit in allen Betrieben wieder aufgenommen wird.

Doppelmord

Sagau, 24. August. (WTB. Funkspruch.) In dem Dorfe Leut he n im hiesigen Kreise wurde ein hochbetagtes Ehepaar gestern mittag in seiner Wohnung ermordet aufgefunden und als Täter der als landwirtschaftlicher Arbeiter be- schäftigte Fürsorge,ögling Richard Schöps el er­mittelt, der die alten Leute nach einem Streit m i t einem Futter st ampser erschlagen hat. Der Täter, ein geistesschwacher, aber jähzorniger Mensch, hat die Tat eingestanden.

Umfangreiche Daldbrände bei Toulon.

Paris, 24. 21ug. (WTB Funkspruch.) Durch 'Ißalbbränbc, die vorgestern einsetzteu und sich infolge des herrschenden Windes gestern stark aus­breiteten, sind, wie demPetit Parisien" aus Imi- I o n gemelbet wird, Bestände nördlich von Toulon in 30 Kilometer Länge und 10 Kilometer Breite zer« stört worden.

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