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(en förderliche 3i 'ammenarbeit durch Umstellung und Ratim'asister'mg ihrer Bekriebe in Chile för­dern Der ^ille hierzu fei vorhanden. Wie die Köln. Ztg." "i wissen glaubt, werden diese Bestre­bungen auch von der chilenischen Regierung weit­gehend noch der Richtung gefördert, bafc nicht ein Preistampf. sondern eine ganz wesent­liche Serbe iierunq der Erzeugung bei denkbar niedrig st en Gestehungskosten und Lieferungspreisen für die internationale Land­wirtschaft das Ziel dieser für beide Gruppen wich­tigen Verständigungspolitik fein soll.

Amtsgericht Gießen.

Dießen. 22. Mai. Sin Viehhändler au« Lollar batte acn einem Dauern eine Kuh gekauft, mit der Abrede, sie ihm nach COiehcn oder Wißmar zu verbringen. Der Landwirt trieb die Kuh am nächsten Sage dem Viehhändler nach Siesten zu. Der Viehhändler hatte e» unterlassen. gemäß der Bekanntmachung des Kreisamts Siesten vom 30. April 1927 die Huh. rung der Kontrollbüchei betreffend, dem Der- fäujer für den Tra isport ein Aebenkontrollbuch oder einen Begleitschein mitzuq ben und lonit gegen dieViehkontrolloorschristen oersto- gen. Im Gegensatz zu der früheren Delanntmachung vom 3. Dezember 1924 ist es. nach Ansicht de» Gerichts, nach der neuen Bekanntmachung nicht erforderlich, dast der Händler den Besitz an dem Stück Vieh erlang^ hat. Zur Stiasbarkeit ist vielmehr ausreichend, dast das Vieh in den Handelsbereich d:s Viehhändlers gelangt. Ob das schon mit Abschluß des Kaufvertrags er­folgt, war hier nicht zu entscheide. Auf jeden Fall war eine Eintragung in das Äontrotlbud) bei Beginn des Transportes erso derlich. Der Angellagte wurde daher zu einer D e 1 d st r a f e von 10 Mark verurteilt.

raloersammlung der I.-G. F a r b e n i n d u st r i e gaben der Börje jedoch feine besonder« Anregung. J.'G -Farben waren eher vernachlässigt und nur knapp behauptet. Auch Scheideanstalt eröffneten 0,75 o. S). niedriger. Von Kaliwerten waren Wester­egeln mit 4/) o. H. stärker bevorzugt. Montan- werte halten ziemlich ruhiaes Geschäft, doch über­wogen auch hier die Kursbesserungen Rur Gelsen­kirchen mit plus 1,25 v. 5). und Harvener mit plus 1,5 o. H. waren etwas bevorzugt. Am Vanken- markt waren nur Danatbank mit plus 2,5 v. H. gefragt. Karstadt waren 3,5 o. f). erhöht Am A n l e i h e m a r k t konnte sich für Ablösung ohne Option recht lebhaftes Geschäft entwickeln. Ausländer waren ruhig. Zm weiteren Verlaufe beschränkte sich die Umsatztätigkeit auf die bevor,zugtea Elektro w e r t e , die erneut bis zu 3 o $). gewinnen konnten. I.-G.-Farben waren dagegen angcboten und weiter etwas schwächer. Der Satz für Tagesgeld war auf 5,5 v $). erhöht. Am Devisenmarkt nannte man die Mark gegen Dollar 4,1765, gegen Pfund 20,386, London gegen Kabel 4,8820, Paris 124,02, Madrid 20,15, Mailand 92,67, Holland 12,0980.

Schrift stellen muffen: Schönheit (in dem Sinne als schmückendes Flächenmuster!), Deut­lichkeit und leichte Lesbarkeit, Flüssig- I e i r und leichte Erlernbarkeit. Sie stellt an dir kindliche Auffassungskraft und Dar- stellungsfähigkrit möglichst geringe Anforderun­gen. ..Es mehren 'ich in den deutschen Ländern die Schulen, in denen die SütterlinmelHode amt­lich vorgeschrieben ist" (L. s. d. B. vom 21. 5. 26), und in Anbetracht der im Dor stehenden aus- geführten Vorteile und Tatsachen und im 3n* lerere der so viel erstrebten deutschen Einheit­lichkeit wird deshalb die erste Frage fein, ob man nicht gut tut, die Sütterlinfche Methode zu übernehmen. Menn auch infolge der in den Aachkriegsjahren sich geradezu überstürzenden pädagogischen Aeformideen eine gewisse, durch­aus begreifliche Vesormmüdigleit Platz gegriffen hat lo ist doch der weitaus überwiegenden Mehrheit der etwa 4000 hessischen Lehrer und Lehrerinnen die Entscheidung in der Frage der Schriftreform nicht einerlei und eine Mitwirkung bei dieser Entscheidung dringend erwünscht.

Berlin, 24. Mai. Die feste Haltung des Vormittwzsverkehrs übertrug sich auch auf die offizielle Vör'e. Es war eine st ä r k e r e Wiederaufnahme der Kauftätigkeit, besonders seitens des Auslandes, festzu­stellen, die sicher im Zusammenhang mit der Seftigteit der internationalen Börsen steht. Man luchte nach anregenden Momenten und wies auf die günstigen Kommentare des Auslandes zu den Wahlergebnissen hin, beachtete die Zu­nahme der Spareinlagen im April und war besonders von dem leichten Geld­markt befriedigt. Während aber die eintref­fenden Kauforders sich auf Spezialitäten und besonders auf den Elektromarkt erstreckten, scheint auch heute noch auf allen übrigen Märk­ten in größerem Maße gedeckt zu werden. DaS Geschäft war trotz der mehrtägigen Börsenunter­brechung durch die Feiertage und die beginnen­den Vorbereitungen zum Ultimo ziemlich lebhaft. Kursgewinne bis zu 6 Prozent waren recht häufig. Salzdetfurth, Westereg.'ln, Vraubani, Schuckert & Salzer, Berger, Schlesische Portland­zement, Obernberg, Glanz stoss, Sarotti, Tietz, 3Ke Bergbau und Polyphon lagen bis zu 15 Pro­zent hoher, Svenska plus 10,25 Prozent und Chadc-Aktien plus 15 Prozent. DeutscheAn- lei h e n fester. Ausländer ebenfalls über­wiegend höher. Pfandbriefmarkt still. Der Geldmarkt war leicht. Tägliches Geld 5 bis 7 Prozent und darunter. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent. Warenwechsel etwa 7 Prozent. Auch im Verlause blieb es nach vorübergehender leichter Ab'chwächunz fest. S^ezialwerte lebhaft. SlektropaPiere erneut bis zu 5 Prozent erhöht. Auch Svenska weitere 4 Mk. höher. Das Interesse für Farben erhielt sich. Die Börse regte hier die Erwartung eines günstigen Kommuniques über die heutige Generalversamm­lung an.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Der heutige Produkterimarkt zeigte das unverändert ruhige Bild der letzten Tage. Das Geschäft bewegte sich noch immer in lehr engen Grenzen und es wurden nur sehr geringe Tlm'ähe verzeichnet. Die Preise blieben unverändert. Es wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 26,50, Doggen 28 bis 23,25, Hafer, inländ. 28 bis 28,50, MaiS (gelb) für Futterzwecke und für andere Zwecke 25, Weizenmehl, südd. Spezial 0 38 bis 39,25, Doggenmehl 39,50 bis 40, Weizenkleie 14.85 bis 15, Doggerckleie 15 Mk. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtvieftmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Auftrieb: 111 Dinder, 1605 Kälber, 51 Schafe, 809 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 74 bis 80 Mk.. mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 73: geringe Kälber 47 bis 67. Schweine: Bollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 62: von etwa 200 bis 240 Pfund 60 bis 63; von etwa 160 bis 200 Pfund 61 bis 64: fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Psund 58 bis 60 Mk. Marktverkauf: Kälber anfäng­lich rege, zu.n Schluß abflauend, Üleberstano. Schweine langsam, Üleberstand (etwa 140 Stück).

Berliner Brodnktenbsrsc.

Berlin, 23. Mai. Trotz der festeren Mcldun- gen von Uebersee und aus Liverpool verkehrte der hiesige Markt in lustloser Haltung bei nur gering­fügigen Preisveränderungen. Auslandgetreide war in den Preisen teilweise etwas fester gehalten. Ge­schäft darin konnte sich heute auch kaum entwickeln. Jnlcmdweizen ist zu den gestrigen Preisen angebo- ten gewesen und vereinzelt fanden Umsätze in Elb-

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Große Strafkammer Gießen.

* Gießen, 22. Mai. Wegen des im Iahra 1925 in der hiesigen Ortskrankenkas e begangenen Einbruchdiebstahls war der polrische Staats­angehörige Walz durch das hiesige Schössen- getrübt za 2 I ahrc n Zuchthaus verurteilt worden. Infolge der gegen dieses Urteil ver­folgten Deru ung mußte dis Sache nochmals ver­handelt werden. Zu der Verhandlung waren wiederum eine große Zahl von Zeugen und Sach­verständigen geladen. Der Vertreter der Staats­anwaltschaft hielt auf Grund des zufammengetra- genen umfangreichen Deweismaterials den An- Heklagten einwandfrei des Einbruchdiebstahls für überführt und beantragte gegen ihn eine Zucht- Haus st rase von drei Iahrem Dagegen hielt das Gericht den SchulddewciS nicht für erbracht und sprach den Angeklagten unter Aus­hebung des erstinstanzlichen Urteils mangels ausreichenden Beweises frei.

Verband Mitteldeutscher Industrieller.

Frankfurt a. M.. 23. Mai. (WB.) Der Verband Mitteldeutscher Indu­strieller hiett heute nachmittag imFrank­furter Hof" seine diesjährige ordentliche Gene­ralversammlung ab, in deren Mittelpunkt ein Vor trag von Staatsminister z. D. Berg­mann über das Reparationsproblem stand. Dach Degrühungsworten durch den Vor- sitzenden. Dr. Braun, erstattete der Geschäfts­führer. Dr. Linse, den Geschäftsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Konjunk - tut des Iahres 1 927 bezeichnete er als eine Scheinkonjunktur, an der nicht ein­mal sämtliche Industriezweige teilgenommen hät­ten. Rücklagen zu machen sei kaum möglich ge­wesen, da der wesentlichste Teil der Tetr eöscrträg- niffe an den Staat hab-» obgeführt werden müssen. Bei Besprechung der Handelsverträge warnte Dr. Linse nachdrücklich vor einem Eingehen von Geschäftsverbindungen mit Rußland, wenn die Kreditbasis keine gesunde sei. Die Steuern hatten eine Grenze erreicht, d:e nicht mehr überschritten werden könne. Die Industrie müsse Schaffung einer Höch st grenze verlan­gen, bis zu der sie überbauet zu Steuern herangezvgcn werden könne. Zweitens müsse sie eine Beschränkung des Ausgabe- bewilligungsrechtes der Parla­mente verlangen, und drittens die Wieder- Herstellung der vollen Verantwortlich­keit der Länder für ihre Ausgaben. Die Industrie verlange, daß einmal mit allen Ver­sprechungen aus Steuermilderung Schluß gemacht und ihre berechtigten Forderungen eriüllt würden.

Gegen den günstig lautenden Kassenbericht wurden keinerlei Einwendungen erhoben. Der Vorstand wurde wiedergewählt. Reu hinzu­gewählt wurde Generaldirektor Kaiser- Zuwa.

Vermischtes.

Ein Eisenbahndieb verunglück!.

Ein 25 jähriger Eisenbahndieb, der zwischen Deukölln und Tempelhof auf einen fahrenden Güterzug aufgesprungen war und einen belgischen Waggon mit Autozubehör er­brochen hatte, stürzte beim Abspringen, weil fein aus den wertvollsten Gegenständen, wie z. V. Magnetapparaten usw. bestehendes Beute­paket zu schwer, derart unglücklich, daß die Räder über hin hinweggingen und ihm beide Beine abfuhren. Gin Streckenwärter, der den Verunglückten später auffand, ließ ihn inS Krankenhaus bringen.

Erfolglose Verfolgung de» spanischen Massenmörder».

Mehr als 1000 Personen beteiligten sich an der Verfolgung des Mörders, der in seinem Heimatdorf zahlreiche Kinder und zwei Frauen getötet hatte. Bisher sind alle Nachfor­schungen erfolglos geblieben. Es wird angenommen, daß er sich in eine Schlucht gestürzt hat.

Wirtschaft.

Verständigung zwischen Luststickstoff und Chilesalpeter-Industrie.

Wie dieKöln. Ztg." erfährt, haben die Bespre­chungen zwischen den maßgebenden europäischen Herstellern synthetischen Stickstoffes zu .einer grundsätzlichen Verständigung geführt und eine praktische Form für einen ge- l ichäftlichen Zusammenschluß unter Führung der I. »G. -Farbenindustrie und des Kuhl- 5mann-Konzerns in Paris geschaffen. Die- , ser geschäftliche Zusammenschluß sieht in dcrHaupt- ' fache eine Zusammenarbeit in der Richtung eines störungsfreien Verkaufes Iyntheti. sch en Stickstoffes und seiner weiteroerarbei- teten Erzeugnisse (Mischdünger) vor und sodann die Verbesserung und Verbilligung der Erzeugung an sich durch den Austausch von Erfahrungen bei der Herstellung synthetischen Stickstoffes und der sehr wichtigen Atomoerbindun- aen mit phosphorsäurehalttgen und kalisalzreichen Mineraldüngern. Die Herstellung synthetischen Stick- stoffes wird weiterhin vergrößert und der Verar­beitung von hochwerttgenMtschdüngern, insbesondere für die Tropen, ein noch größeres Augenmerk zugewendet werden. Die chilenische Salpeterindustrie, die den Siegeslauf der Luftstickstoffindustrie nicht mehr wird aufhalten kön­nen. wird auf eine Verständigung mit der Luftstickstoffindustrie in der Richtung hinarbeiten, in der Verwertung des Jods, eines ihrer Nebenerzeugnisse, ihr Hauptgeschäft zu sehen, und mit tunlichster Beschleunigung dies« beiden Tei-

"Don der Frankfurter Börse. In den Monaten Juli und 'August bleibt die Frankfurter Börse an den Samstagen geschlossen

* Hessische L i ch t s p i e l t h e a t e r - A. - G., Darmstadi. Die Generalversammlung der Hes- fischen Lichtfpicltheater A. G. (Helia) hat jetzt die Regularien einstimmig genehmigt. Der wahrend des Baujahres entstandene 'Verlust von 27 123,70 Mark wurde aus neue Rechnung vorgetragen.

* A k t. - G e s. für Zellstoff- und Pa - Pierfabrikation. Aschaffenburg. Die gestern abgrhaltene Generalversammlung setzte entsprechend bem Vorschlag des Aufsichtsrates die Dividende für das am 31. Dezember aage- lau fene Geschäftsjahr auf 12 Prozent fest. Auf Befragen erklärte die Verwaltung, daß in den verflossenen Monaten des laufenden Geschäfts­jahres sämtliche Werke voll beschäftigt waren, und daß, soweit sich übersehen lasse, für die nächsten zwei Monate noch volle Beschädigung vorliege. Die Preise seien jedoch nicht so. wie man sie wünsche, man hoffe aber, daß sie durch die neue Kartellbildu ig in der Zellstoffindustrie günstiger beeinflußt toürb:. Die internationale Verständigung sei noch nicht endgültig. Wohl sei es mit ber Tschechoslowakei zu einem Abkommen hinsichtlich des Absatzes und der Preise gekom­men, mit brr skandinavische Industrie sei jedoch bis jetzt nur in der Weise Fühlung genommen worben, baß diese einer grundsätzlichen Ver­ständigung nicht ablehnend gegenüberstehr. Die Verhandlungen hätten jedoch noch keine feste Form angenommen. Auf weitere Anfrage wurde erwidert, daß der Betriebsgewinn des Vor­jahres fast ganz auf eigenen Produktionsgewinn entfalle.

* Vasa11 A. - G., Linz a. R h. Die Haupt­versammlung der Basalt QI.-®., Linz a. Rh. genehmigte den Rechnungsabschluß für 1927. Aus dem erzielten Reingewinn von 1 575 520 Mk. werden 6 Proz. Dividende verteilt. 35 783 Mk. werden auf neue De 'münz vorgetragen. Die Regularien fanden einsti nmige Erledigung. Dach dem Geschäftsbericht trat das Werk in das neue Geschäftsjahr mit befriedigenden Erwartungen ein. Fast alle Gebiete böten normale Aussichten. Dach Mitteilung der Verwaltung wird auch mit einer Besserung des Beschäftigungsgrades im Eisenbahiischroltma'e'.ial schon für die allernächste Zeit gerechnet, so daß die Beschäftigung nunmehr auf allen Gebieten für die nächsten Monate ge­sichert ist.

* D ie Badenwerk-Anleihe. Ein unter der Führung der Twentschen Bank und der Amster- damschen Bank stehendes holländisches Bankkonsor- tium wird nm 30. Mai die 10 Millionen Schweizer Franken kprozenkigen hypothekarisch gesicherten Obligationen der Badischen LandeselektrizttätsVer- sorgungs-A.-G. (Badenwerk) Karlsruhe zum Kurse von 92,5 v. H. Amsterdamer Usance zur Zeichnung auflegen.

* Berliner Auslandanleihe. Die Stadt Berlin hat durch Vermittlung der Commerz- und Privatbank A.-G. Berlin, die die diesbezüglichen Verhandlungen führte, mit einem amerikanischen Bankenkonsortium (Brown, Brothers & Co., Neu- York, First National Corporation os Boston, Boston; 3. Henry Schröder, Banking Corporation Neuyork) eine dreißigjährige öprozentige Auslandanleihe über 15 Millionen Dollars abgeschlossen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Tendenz: fest. 3m Anschluß an die festere gestrige Abendbörse er­öffnete der heutige Börsenverkehr in weiter fester Haltung. Da sich das Ausland wieder stärker am Geschäft beteiligt, konnte sich, hauptsäch­lich in Spezialwerten, recht lebhaftes G c - sIhäft entwickeln. Ermutigt dadurch nahm auch die Spekulation Deckungen vor, so daß gegenüber gestern abend zumeist Kursbelserungcn bis zu 2,5 o. H. festzustellen waren. An der Spitze der bevor­zugten Werte standen wieder Elektrowerte und Z e 11 st o f f a k t i e n , bei den letzteren regten die günstigen Ausführungen auf der Generalversamm hing an. Besonders lebhaft waren AEG. mit plus 5,75 v. H. und Siemens mit plus 4 o. H. gehandelt Auch Schuckert, Bergmann, Lichl und Kraft konnten im Einklang damit anziehen. Zellstoff Aschaffenburg waren mit 3,5 v. H. und Waldhof mit 2 o H. gefragt. Die günstigen Ausführungen auf der heutigen Gens-

weizen statt. Don neuen Erporlabfchlüsien war aber heute nicht» zu hören. Roggen ist in Fr-und (Eifpaitien zu den gestrigen Preisen reichlich offeriert, begegnet aber nur geringer Kauflust, da das Roggenmehlgcfchäst weiter sehr zu roün- schen übri£ laßt und die Mühlen bei den argen- wärsigen Komerpreisen über <zu niedrigen Mahlwhn klagen. Daggonrogaen war heute ebenfalls ver­mehrt angeboten. Umsätze scheiterten aber haupt­sächlich an den zu hohen Forderungen. Der Licfer- markl war recht ruhig bei kaum veränderten Prei­sen. Weizen- und Roggenmehl blieb fast gelchafts. los, da die Forderungen der Mühlen unverändert geblieben waren Am Hafermarkte stockte das Ge- Ichä'k fast gänzlich. Ebenso hielten sich in Gerste Angebot unö Nach!rage in engen Grenzen. E» no­tierten (1000 ky: Weizen, märkischer. 262 bis 266, Mai 278,50, September 271,50 (still): Rogqen märkischer, 285 bis 2*7, Mai 297 bis 297,25, Juli 274. September 251,50 bis 252,50, Andienungs-

vom 21. d. M. 294,50. Sommergerste 252 bis 290 (stetig): Hafer, märkischer. 264 bi» 270, Mai 275; Mais, wllbeaünftigkr FuUermais. 237 bis 240 (fest): (100 kg): Weizenmehl 32.75 bis 36,50 (ruhig); Roggenmehl 36,25 bis 39,50; Wenenkleie 17,25; Wei;entleiemelasse 16,85 bis TI**. Roqqen- öeie 18,75 bis 19 (ruhig).

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt vefchlostenen Dividende an. DetchSbankdiskont 7 Proz>

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