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Höhe bet Gefamteinlagen bestimmen würbe. Da­mit bürste den wirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung getragen sein.

Die neue Verordnung soll erstmals mit Wir­kung für die erste Veranlagung nach dem Körper- schaftssteuergeseh vom 10. August 1925 und für die erste Veranlagung nach dein Vermögens-' steuergeseh vom 10. August 1925 gelten.

Muiiermord

auf dem Westerwald.

WSN. Limburg. 23. März. Am Wend des 14.März wurde betanntlich in Niederzeuz- heim die Ehefrau deS Landwirts Horn im Stalls t o t aufgesunden. Die Vermutung, daß nicht ein Unfair, sondern ein Verbrechen vor­liegt, wurde durch die Untersuchung der Staats- anwaltschast schon am nächsten Tage bestätigt. Unter dem Verdacht, die eigene Mutter getötet zu haben, wurde darauf drei Tage später der 19jährige Sohn Anton Horn verhaftet, der allerdings hartnäckig leugnete, seine Mutter ermordet zu haben. Unter der Wucht der belastenden Momente hat Anton Horn nun in der vergangenen Nacht dem Untersuchungs­richter ein volles Geständnis abgelegt. Wie er angab. war er abends Vi8 Uhr mit der Mutter zusammen im Stall, um dem Pferd Streu zu geben. Cs war ihm ausdrücklich verboten. H a s e r st r o h zu benutzen; er sollte Welzen- U r ob nehmen, weil das Haferstroh zu Futter- zwecken verwendet werden sollte. Als er diesmal aber wiederum Haferstroh unter das Pferd streute, schimpfte die Mutter ihn aus. er fei ein fauler Kerl, jetzt müsse sie auf den Boden steigen und neues Haferstroh holen, das sie schon für den nächsten Morgen zum Süttern bereitgelezt hätte. Während feine Mutter angefangen habe, zu mel­ken, habe sie in einer Tour weitergeschimpft. Da sei er in eine solche Wut geraten, daß er ein metallisches Instrument ergriffen (die genaue Be­zeichnung kann im Interesse der Untersuchung noch nicht bekanntgegeben werden) und auf die Mutter drei- bis fünfmal auf den Kops eingefchlagen habe, bis sie zusammen­gebrochen sei. Daraufhin ist der Täter in sein Zimmer gegangen, hat den Rock gewechselt und einen Freund im Dorfe besucht. Mit biefem und dessen Schwester hat er etwa eine Stunde lang Karten gespielt, bis ein Mann kam und sagte, seine Mutter sei schwer verunglückt. Der Täter hat sich bann zu seinen Geschwistern an die Leiche gesetzt unb g e =, weint. Der junge Mann ist vollkommen zu­sammengebrochen.

Preußen.

Bullenmarkt in Wetzlar.

_jJ Wetzlar. 22. März. Der gestern hier statt- gehabte F h j a h r s - B u l le n m a r k t er-1 freute sich eines guten Besuches. Der Markt war mit 50 Dullen beschickt, eine Zahl, die auf den gleichen Märkten der letzten Jahre noch nicht erreicht wurde. Abgesehen von einer geringen Anzahl nicht tauglich befundener Bullen war im großen und ganzen gutes Zuchtmaterial auf­getrieben.

Die Prämiierung der körreifen, bisher noch nicht angekörten Dullen hatte folgendes Er­gebnis: la-Preis: Besitzer und Züchter Georg Hintler, Hörnsheim; Id-Preis- Besitzer und Züchter Otto Schneider, Hörnsheim; Ic-Preis: Besitzer und Züchter Karl Jung II., Hochel­heim; 2a-Preis: Besitzer und Züchter Ludwig Franz, Lützellinden; 2d-Preis: Besitzer und Züchter Johannes Ludwig, Hörnsheim; 2c- Preis: Besitzer und Züchter Wilhelm Salten- berger I., Griedelbach; 3a-Preis: Besitzerin und Züchterin Johannes Ohly, Witwe, Hörns­heim; Sb-Preis: Besitzerin A. Schwartz, Witwe, Hörnsheim, Züchter Wilhelm Schneider II., Kleinrechtenbach; 3c-Preis: Besitzer unb Züchter Heinrich Friedrich, Dauborn (Weifimühle); 43-Prcis: Besitzer und Züchter Johannes Schie­ferstein, Hochelheim; 4b-Preis: Besitzer und Züchter Johannes Laux. Volpertshausen; 4c- Preis: Besitzer und Züchter Wilhelm Ben­der VI., Neukirchen. Eine Ermunterungs» und Aufzuchtprämie für Jungtiere im Alter von 12 Monaten ab erhielt Besitzer und Züchter Wilhelm D e p l e r. Hörnsheim.

Bei der an die Prämiierung anschließenden Versteigerung wurden nicht die Preise er­zielt, die die Züchter zu erlösen hofften, eine Erscheinung, die darin ihre Ursache hat, daß das Angebot die Nachfrage überstieg unb die fast ausschließlich als Käufer auftretenden Ge­meinden ihren Dsdarf an Bullen auf dem im Herbste stattfindenden Markte decken. Es wur­den Preise von 460 bis 740 Mk. je Tier be­zahlt; den letzteren Preis bezahlte die Ge­meinde Tiefenbach für den mit einem la-Preis ausgezeichneten Dullen des Besitzers und Züch­ters Georg H i n k l e r, Hörnsheim. Don den zur Versteigerung aufgetriebenen 50 Bullen wurde nur bei elf Geboten der Zuschlag erteilt.

Kreis Wetzlar.

3 Wetzlar, 22. März. Der gestern hier statt­gehabte Schweinemarkt hatte eine Beschickung von rund 400 Ferkeln auszuweisen. Der Austrieb war also stärker, als auf dem letzten Markte. Das Geschäft ging von Anfang an flott. Es wurden fol­gende Preise bezahlt: fünf bis sechs Wochen alte ferkel 20 bis 24 Mark, sieben bis acht W ichen alte Ferkel 26 bis 30 Mark, neun bis zehn Wochen alte Ferkel 30 bis 34 Mark, ältere Ferkel und Springer 35 bis 50 Mark. Der Markt wurde geräumt.

-S- Aus dem Kleebachtal. 23. März. Das anhaltende F r o ft to e 11 e r der letzten Zeit hat den Saaten st and in den Gemarkungen des Kleebachtales erheblich beeinträch­tigt. Roggen und Weizen find vielfach aus- aewintert. auch hat der Rotklee unter den star­ken Nachtfrösten gelitten. Die Wiesen zeigen ein sahlgelbes Aussehen. In den Wiesen und auf den Wintersaaten, namentlich auch auf den Klee- ädern, macht sich eine starke Mäuseplage in besorgniserregender Weise bemerkbar, so daß hier unbedingt DekämpfungSmahnahmen ge­troffen werden müssen.

Kreis Biedenkopf.

D i f ch o f f e n, 23. März. Zwischen Bischof- fen und Nlederwelbbach stießen an einer Kurve zwei Radfahrer zufammen, weil der eine angeblich auf der verkehrten Seite fuhr. Beide kamen mit verbogenen Rädern und dem Schrecken davon.

Maingau.

Lpd. Hanau, 23. März. Die in der ehe­maligen Kaserne untergebrachte Zeltbahnfabrik Eichelgrün & Co. hatte den 15 Jahre alten Lehrling Wilhelm Deuscher heute nach­mittag beauftragt. von der Bank Lohn- gelder im Betrage von Mark 1232. zu holen. Als der 3unge mit dem Geld über den Kasernenhof ging, wurde er von einem etwa 18 3obre alten Burschen a n g e f a I len, zu Boden geworfen und erheblich verletzt. Mit der Aktentasche, in bet sich das Geld be­fand, ergriff der Räuber die Flucht in den nahen Wald

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 16. März.

Zwei Handelsleute aus einem Vorort von Gießen, Die ihr Geschäft früher gemeinschaft­lich betrieben haben, find miteinander uneinig geworden unb haben sich deshalb getrennt. Die Uneinigkeit hat fich auch auf ihre Frauen über­tragen, die fich gegenseitig beleidigt haben. Jeder Don ihnen hat deshalb Privatklage gegen die Ehefrau des andern erhoben und feine eigene Frau als Zeugin angegeben. Außerdem beriefen sich beide Teile auf das Zeugnis einer unbe­teiligten dritten Frau, die aber zur Sache selbst [einerlei erhebliche Angaben machen konnte. Aus den Eingaben der beiden Frauen ging hervor, daß die eine von ihnen die andere zu sich ge­rufen und ihr einen beleidigenden Vorhalt ge­macht hat. woraus die andere in ihrer Auf­regung mit schweren Vorwürfen und Schimps- worten antwortete. Ebenso beleidigte die letztere einige Tage später die erstere wiederum in ähn­licher Weise wie bei dem ersten Zusammenstoß. Die Hauptverhandlung gestaltete sich nicht ganz einfach, da die erregten Gemüter sowohl der Männer wie auch der Frauen wiederholt heftig aufeinander prallten. Doch gelang es schließlich dem Gericht, beide Teile zum Abschluß eines Vergleichs zu bewegen. Darnach wurden die beleidigenden Aeußerungen beiderseits zurück- genommen und die Eheleute N. übernehmen mit Rücksicht darauf, daß die Ehefrau N. w e i -> m a l schwere Beleidigungen ausgestoßen hat, ihre eigenen Kosten, die Gerichtskosten und außer­dem von den Kosten der Eheleute M. noch den Betrag von 30 Mk., während der Rest ihrer Kosten von den Eheleuten M. selbst zu tragen ist.

Strafkammer Gießen.

Ein Schmied aus Bottrop hatte in 1. Instanz 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus, sowie 5 Jahre Ehrver­lust erhalten, da er zwei Wechsel über 185 unb 50 Mk. gefälscht hatte. Ein Schaden war nicht ent­standen. da die Bank, der er die Wechsel vorlegte, die Fälschung sofort merkte und nicht auezahlte. Auf feine Berufung wurde die Zuchthausstrafe in eine Gesa mtgescingn isst rase von 1 Jahr um- gewandelt, die Ehrenstrase blieb bestehen.

Wegen tätlicher Beleidigung einer jungen Frau durch Stellung unsittlicher Anträge war ein Land­wirt aus Grohen-Linden zu 7 Monaten Ge­fängnis vom Gericht erster Instanz verurteilt wor­den. Die Bernfungsveryandlung fand unter Aus­schluß der Oessentlichkeit statt. Die Strafkammer er­kannte auf zwei Gelo ft rasen von je 200 Mark.

Einem Handwerker aus Wieseck waren durch einen Arbeiter aus Trohe 209 Mk., die in einem Geld­täschchen sich befanden, gestohlen worden. Das Ge­richt verurteilte den Täter, der den Diebstahl hart­näckig leugnete, zu 3 Monaten Gefängnis. Auf seine Berufung hin wurde, da die Staatsanwaltschaft sich ihr angeschlossen hatte, das Urteil aufgehoben und eine Gefängnis st rase von 8 Monaten gegen ihn verhängt, da er völlig überführt wurde.

Ein Bergmann aus Kinzenbach war wegen umfangreicher Gemüsediebstähke vom Gericht erster Instanz zu 3 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Die Strafkammer bestätigte diese Strafe.

Aus dem Amisverkündiqungsblatt.

* Das Amtsverkünbigungsblatt Ar. 21 vom 23. März enthält: Wiederbelebung der Bauwirtschaft durch steuerliche Begünstigun­gen. Die Ausführung des Urkundenstempelge- setzes. Schonprämien für seltene Raubvögel. Ver­hütung von Walbbränden. Erweiterung der Brauhofstraße in Hungen. Dienstnachrichten.

Rundfunkprogramm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Sonntag, 25. März.

8.30 bis 9.30: Morgenfeier. 11 bis 11.30: Die Glternstunde. 12 bis 13: Militär-Musik. 15.30 bis 16.30: Von Berlin: Funtheinzelmannstunde. 16.30 bis 17.30: Konzert des Rundfunkorchesters. Beethoven. 17.30 bis 18: Leo Greiner, Vor­lesung aus eigenen Werken. 18 bis 19: Vor­tragszyklusGedanken zur Zeit",Neuzeitliche Ernährung". 18 bis 18.30:Volksgesundung durch Ernährung", Vortrag von Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Martin. 18.30 bis 19:Die Nahrung im Lichte der Ernährungslehre", Vortrag von Dr. Max Winckel. 19 bis 20: Stunde des Rhein- Mainischen BerbandeS für Volksbildung:Ara­bien zwischen den Kontinenten". Vortrag und Vorlesung au8 arabischem Schrifttum von Dr.- 3ng. K. Klinghardt. 20.30: Sinfonie-Konzert. Anschließend: Sportnachrichten. Darauf bis 0.30: Tanz-Programm.

Montag, 26. Mär;.

12.30 bis 13.30: Von Kassel: Wittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde bet Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Die Oper der Woche. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Von Kassel: Die Stunde der Frau:Hausputz unb besondere Gardinenwäsche", Vortrag von Ma­thilde Meißel. 18.45 bis 19.15: Vortragszyklus der Industrie» unb Handelskammer Frankfurt a. Main-Hanau:Die Freigabe des deutschen Eigentums in Amerika", Vortrag von Dr. Keim, Syndikus des Börsenvorstandes. 19.15 bis 19.45: Engi. Sprachunterricht. 19.45 bis 20.15: Die Schach­stunde. 20.15: Abend der 5 Mikrophone. Dialekt- Austausch zwischen Frankfurt, Kassel, Stutt­gart, Mannheim unb Freiburg. Anschließend: Schallplatten-Konzert. Ungarischer Abend.

Dienstag, 27.2Här;.

12.30 bis 13.30: Bon Kassel. Mittagsstänbchen der Kasseler Hauskapello. 15.30 bis 16; Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des

Rundfunkorchesters: Zum 10. Todestage von Claude Debussy. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: Don Kassel:Heinrich Mann, der Dichter, der Mensch (geb. 27. 3. 1871), Vortrag von Ernst Berg. 19 bis 19.30: Funkhochschule. Industrielle Entwicklung und menschliche Ge­sundheit". Vortrag von Kreismedizinalrat Dr. Ascher. 19.30 bis 20: Französischer Sprach­unterricht. 20 bis 20.15: Senckenberg-Viertel­stunde:Veränderungen auf dem Boden der Tief- fee", CßorttM von canb. geol. A. Schwarz. 20.15 bis 22.45: Von Stuttgart: Volkstümlicher russi­scher Abend. 22.45: Opern-Abend des Rund­funk-Orchesters.

Mittwoch, 28. März.

13.30 bis 14.30: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bi« 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Bücherstunde. 18.30 bis 19: Funkhochschule: Das deutsche Drama unb Theater vom 17. Jahr­hundert bis zur Gegenwart". Vortrag von Prof. Dr. Franz Schultz. 19 bis 19.30:Maxim Gorki", Vortrag zu seinem 60. Geburtstag von 2llfons Paquet. 19.30: Vom Frankfurter Opernhaus: La Traviata. Oper in drei Akten von G. Verdi.

Donnerstag, 29. Marz.

13.30 bis 14.30 Ähr: Von Kassel: Mittags­stänbchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Mufsorgski. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Don Kassel: Stunde Haus und Garten:Der Garten im Frühlingsschmuck", Vortrag von ®arten- ingenleur Karl Hinze. 18.45 bis 19.15: Be- amtenfortbildungskursus:Die Stabilisierung der europäischen Währungen", Vortrag von Dr. F. Neumark. 19.15 bis 19.45:Was wird aus unseren Kindern?", Vortrag von Dr. Friedrich Wolf. 20.15 bis 21.45: Dom großen Saal der

Lefegesellschaft in Köln: Konzert der Gesellschaft für Neue Musik: Hindemith-Abend. 22.30 biö 23: Don Berlin: Tanzkursus. Anschließend bis 0.30: Don Berlin: Tanzmusik.

Jreitag, 30. März.

13 bis 14 Uhr: Schallplatten-Konzert: Au- Richard WagnersDer Ring oer Nibelungen". 15.30 bis 16. Die Stunde her Jugend. 16.30 bi- 17.45: Hausfrauen -Nachmittag:Gedanken zur Schulentlassung". Vortrag von Lehrer Karl Stricker. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: Vortragszyklus des Handwerks- unb Ge­werbeamts Hanau:Dom Lehrling zum Meister", Vortrag von Schneidermeister Georg Gilbert, erster Vorsitzender der Handwerkskammer, Neben­stelle Hanau. 19 bis 19.30:Wie lese ich eine Wetterkarte?", Vortrag von Dr. Mahrt von der Wetterdienststelle. 20 bis 20.30:Georg Kaiser unb sein Drama: Von Morgens bis Mitternachts", Vortrag von Dr. Bernhard Diebold. 20.30: Don Morgens bis Mitternachts". Anschließend: Don Kassel: Konzert des Kasseler- A-capella- Chors.

Samstag, 31. Mär;.

13 bis 14 ilfjr: Von Kassel. Mittagsstänbchen der Kasseler Hauskapelle. 15 bis 15.30: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Alte Tanzmusik. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: Von Kassel:Unser Mond", astronomische Plauderei von Dr. Ernst Dippel. 19 bis 19.15: Der Brief­kasten. 19.15 biS 19.45: Stenographischer Fort- bildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbil­dung:Die Sternbilder bei verschiedenen Völkern im Wandel der Zeiten", Vortrag von Professor E. Sittig. 20.15 bis 22.15: Bunter Abend. 22.30 bis 23: Don Berlin: Tanzkurfus. Anschließend bis 0.30: Don Berlin: Tanzmusik.

Rätsel-Ecke.

Kreuzworträtsel.

10

n

15

Vt

16 17

18

19 20 21

26

Von links nach rechts:

4. Abschiedowort; 6. Papageienart; 8. metallhal­tiges Gestein; 10. Figur aus der griechischen Mytho­logie; 13. vlämischer Maler; 14. deutscher Seeheld; 15. Zeitrechnung: 16. biblische Person; 19. bibli­scher Berg; 22. dalmatinische Insel in der Adria (Seeschlacht); 26. Schweizer Kurort; 27. Saiten­instrument; 28. Hausgötter; 29. Kampfplatz.

Don oben nach unten:

1. Schwungvolles Gedicht; 2. weiche Speise; 3. Volksstamm; 4. heiliger Stier; 5. Schwimmvogel; 6. Vorfahr; 7. nordische Gottheit; 8. weiblicher Per­sonenname; 9. Schlachtort in Nordafrika im zweiten Punlschen Kriege; 11. Blume; 12. asiatische Völker­gruppe; 17. Metall; 18. weiblicher Personenname; 19. Bodensenkung; 20. wie 6, wagerecht; 21. Ele­ment; 23. persönliches Fürwort; 24. japanische Münze; 2-5. wie 6, wagerecht.

Zitaieurätsel.

1. Nur vom Nutzen wird die Well regiert.

2. Wenn die Blätter fallen in des Jahres Kreise.

3. Herr, dunkel war der Rede Sinn.

4. Es liebt ein jeder, frei sich selbst zu leben nach dem eigenen Gesetz.

5. Ich will's mit meiner schwachen Kraft versuchen.

6. Dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust.

7. Das Spiel des Lebens steht sich heiter an.

8. Recht stets behält das Schicksal.

9. Jeder freut sich seiner Stelle.

10. Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre.

Aus vorstehenden Schillerschen Zitaten ist je ein Wort zu nehmen. Sind diese richtig gefunden, er­geben sie ein Zitat von Moltke.

Opcrnrätfek.

Weber

R. Wagner

Gluck

Rossini

Rossini

Bellini

In die leeren Felder ist je eine Oper des genannten Tonkünstlers einzustcllen. Richtig gefunden, müssen die Anfangsbuchstaben, zusammengezogen, eine wei­tere Oper, und zwar von Karl Maria von Weber nennen.

ZufammengestetlteS Fahrscheinheft.

Zittau Zwickau; Zwickau Markneukirchen, Markneukirchen Schneeberg; Schneeberg Plauen; Plauen Oelsnitz; Oelsnitz Reichen­bach, Reichenbach Treuen; Treuen Fran- Fenberg; Irankenberg Meerane; Meerane Stollberg; Stollberg Tharandt; Tharandt Zlltau.

Aus jedem der angeführten Scheine ist ein An­fangs- oder ein Endbuchstabe von einer der daraus vermerkten Stationen zu nehmen. Sind diese ge­funden, so füge man sie aneinander. Man erhält als­dann Auskunft darüber, wohin der Reisende fuhr.

Dreisilbige Scharade.

Die erste, die beim Wein sich Acigt, Entsteht, wenn der zu Kopfe steigt; Die andern gelten viel im Skat, Wohl dem, der sie im Plural hat! Berbot'nen Weg geht eins, zwei, drei. Oft fahndet drauf die Polizei.

Auflösungen.

Silbenrätsel.

1. Fraktion; 2. Remise; 3. Uebach; 4 Hanvec;

5. Lebewohl; 6. Ili; 7. Neunauge; 8. Gustav. Frühling Veilchen.

Kreuzworträtsel.

bkbbbbeurb

►ItDHHKUlBÖK

QBEIHKHBaB nKRKÖHKKH ÜHHaS30Qßlffil

BK13B0I3B>X<B

Gegensätze.

1. Vermählt; 2. eilends; 3. rege; 4. still; 5. ent­haltsam; 6. täppisch; 7. zugetan; 8. unbedacht: 9 nachlässig; 10. genügsam.

Versetzung.

Kegel Segel (Sport).

m

ßiagonalrälfel.

Derbindungsaufgabe.

Bau-Flucht All-Tag Leu-Mund Luft Schiff Korn-Feld Licht-Strahl Erz Schelm In(n)-Sekt Dach-Stuhl.

Ball-Kleid.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redattionstisch.

Genaue Zeit.

Im Hafen von Heidar Pascha der Hein- asiatischen Anfangsstation der AnatolischenEi'en- bahn stand ein Asker, ein türkischer Soldat, bei einer kleinen Kanone unb langweilte sich. Als es 12 Uhr mittags war, machte er Dumm.

Da kam ein beutscher Gfsenbi, ein Leutnant, bes Wegs unb wißbegierig wie alle Leut­nants fragte er nun den Asker:

Woher weißt bu eigentlich, wenn 12 Uhr mittags ist?"

3d) schaue auf meine Ubr, antwortete der.

Aber beine llfjr kann doch falsch gehen."

Iok Gfsenbim nein, Herr, im Ort wohnt ein Uhrmacher, ein Schweizer, schon seit vielen Jahren, ber stellt mir alle Taae meine Uhr."

Der wißbegierige Leutnant begab sich weiter, tarn auch zufällig bei dem Schweizer Uhrenmann vorbei.

Tag! Wohl nicht viel loS hier, was?"

Ach nein, ach nein, klagte der Uhrmacher, ber Krieg ist schlimm niemand kommt. Dat einzige, was ich zu tun habe. Ist, jeden Mittag meine Uhren nach dem Kanonenschuß zu stellen."

SiQLS.