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«fri Dundesvereine erschienen waren. Die Veredlungen. die unter dem Vorsitz De6 pEdenden. Lehrer O. Lentz von Geiy-Ridda stattsanden, trugen vorbereitenden Eharatter für die demnächst einz^erufende ordentlrche ^r treterversammlung. Man beschloß, dem ordentlichen Sängertag folgendes Vorschlägen. DaS 20jähriae Bestehen des Sängerbundes soll mit einem Wertungssrngen mit Bundes angerjest gefeiert werden. Sämtlichen alten Mgliedern, Die ich besondere Verdienste um ihren Bundesverem ettoorben haben und die zu dessen Gründern gehöven, soll eine Ehrung zuteil werden. Der Dei- ttittzumHes ischen Sängerbund wurde besprochen. Der endgültige Entschluß darüber soll von der Vertreterversammlung gefaßt werden.
7‘ Nidda 22. Rov. Mit dem zunehinenden Straßenverkehr sind die u nb ewacht e n B a h n- übergänge der Strecke Ridda — Schotten mit ganz besonderen Gefahren verbunden. Diese vergrößern sich noch an den Stellen, wo die Annäherung eines Zuges durch die am Straßenrand oder in des en unmittelbarer Vahr stehenden Obstbäume verdeckt wird. Um den Lokomotivführern, wie auch den Lenkern der Fahrzeuge auf der Straße beim äleberkreuzen des ere Sicht zu geben, hat sich nun die Deichsbahnverwaltung entschlossen, an gefährdeten Übergängen die Bäume gegen Entschädigung zu entfernen. 3m Interesse des Straßenver ehns ist diese Maßnahme zu begrüßen. Dennoch bleibt der große Wunsch offen, die Schienengeleise aud Den Ortsdurchfahrten zu verlegen, um die größte aller Gefahrenquellen beseitigt zu wi sen. — Bei der Umänderung und Instandsetzung der O r t s - beleuchtungsanlagen verwendet das Üeberlandwerk neuerdings nicht mehr die üblichen geraden, sondern geknickte Lichtschirme. die die Straße nur an der Drerm- stelle erhellen. Der zwischen den Lampen liegende Straßentcil ist vollständig dunkel. Trotz Einschaltung hvchkerzigcr Lichtbirnen hat sich die Straßenbeleuchtung verschlechtert. Obwohl vielerorts schon Beschwerden laut wurden, ist eine Auswechselung der völlig ungeeigneten Lichtschirme bis jetzt noch nicht erfolgt.
# ünter-Widdersheim, 22. Rov. Die hiesige Schafherde ist gegenwärtig in der Auflösung begriffen, nachdem der seitherige Schäfer Emmerich von Ober-Widdersheim den Hütedienst niedergetegt hat. 3n der Kriegsund Rachkricgszell war die Schafzucht hier mächtig ausgeblüht, um die Dorfbewohner mit Wolle zu versorgen. Damals betrug die Herde der Gemeindeschaf erei annähernd 200 Stück. 3n letzter Zeit ist sie auf weniger als die Hälfte zurück- gegangen. Schon in der Vorkriegszeit bestand hier eine große Schafherde, die ober mit der Einführung der Feldbereinigung abgeschafst wurde. Durch die engen Gewannwege entsteht beim Trieb zum Pferch leicht Flurschaden: die mangelnde Rentabilität im allgemeinen, wie auch der niedrige Preis für den früher sehr gefragten und geschätzten Pferch als Ackerdünger lassen die Schafzucht überall zurückgehen.
* Berstadt, 22. Ryv. 3n diesen Tagen feierten der Auszügler Heinrich Konrod Roth von hier und seine Ehefrau Margarete, geb. Heinz, 2aS Fest der goldenen Hochzeit. Beide Iubilare sind körperlich und geistig verhältnismäßig noch recht rüstig: sie stehen im 75. bzw. 81. Lebensjahre. Der Landwirt 3ohannes Horn fl. konnte in vergangener Woche seinen 9 0. Geburtstag feiern. Gr ist der drittälteste Einwohner unseres Dorfes.
]:[ Gelnhaar, 22. Rov. Eine sehr interessante Maurerarbeit wird jetzt von unserer Einwohnerschaft mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Es handelt sich um die Einfassung unserer Quelle zur Wasserleitung. Diese Fassung, die von der Firma ßeiner t (Dirstein) ausgeführt wird, geschieht mittels eines S e n k - brunnens. 2luf einem großen, innen mit Beton ausgesültten Ring wird aufgemauert. Damit der Ring sich setzt, ist außen herum eine Verlängerung von 35 Zentimeter, die die Erde adstrcht. Durch das eigene Gewicht setzt sich der Ring, und was bei Tage gemauert wird, verschwindet während der Rächt. So sieht man buchstäblich nicht, was von den Maurern gemauert wird. Der Senkbrunnen muh sich so lange setzen, bis er auf festen Boden kommt.
Kreis Schotten.
u. Schotten, 21. Aov. Gestern versammelten sich die Bürgermeister des Kreises Schotten im Dathaussaal zu einer letzten Sitzung unter ihrem seitherigen Kreisdirektor, Geh. Reg.-Rat D oeckm a n n, der am 1. Dezember in den Ruhestand tritt. Rach Erledigung der umfangreichen TaSesordnimy, die sich mit den neuen strayenpölizellichen Bestimmungen, Vieh- seuchenbelämpfung. Weidewirtschaft, Schwerkriegs- beschädifltenfürsorge u. a. beschäftigte, fand im .Äeffifdjen Haus" ein A b s ch i e d s e s s e n zu ®)ten des scheidenden Kreisdirektors statt. Groß sind seine Verdienste um die Kreise Gießen, Büdingen und Schotten, in denen er lange Jahre
segensreich gewirkt hat. Selbst Oberhesse — geborener Alsfelder — war er mit dem Wohl und Wehe seiner Landsleute durch und durch vertraut, und half, wo er nur konnte. Besonders fördernd hat er auf dem Gebiet des Obstbaues gewirkt. Seine großen Verdienste kamen in den Ansprachen zum Ausdruck, die ihm verschiedene Redner widmeten. Reg.-Rat Dr. Helmr eich, die Der- waltunasinspektoren Müller und Weber fanden tiefempfundene Dankesworte. Für die Bürgermeister des Kreises sprach Bürgermeister Mengel, Schotten, und überreichte als Ausdruck der Dankbarkeit ein Bild, die letzte Wirkungsstätte des Scheidenden darstellend. 3n tiefbewegten Worten dankte Geh. Reg.-Rat D v e ck - mann mit dem Versprechen, seiner oberhessischen Heimat, seinem Vogelsberg, allzeit die Treue zu bewahren.
-4- Schotten, 22. Rov. 3n den Waldungen des Dogelsberges sind Die Schwellenhauer oder Schwellenschneider zur feite neu Erscheinung geworden. Dabei kommt hier nicht, wie vielfach angenommen wird, Die Ver- Drängung eines Handwerks durch die billiger arbeitende Maschine in Frage. Denn auch jetzt noch ist es für die Holzindustrie rentabler, ihre Schwellen am Lag-Platz der Stämme im Walde schneiden zu lassen. Der kostspielige Transport des Langholzes zum Sägewerke wird nicht durch die vermehrte Arbeitsleistung der Gatter auf- gewogen. Geübte Schwellenhauer vermögen auch eine höhere Zahl erstklassiger Schwellen aus dem Langholz zu schneiden, als die starr eingestellte Maschinensäge es vermag. Der Ausfall an Schwellenyauern ist vielmehr darauf zurüctzu- führen, daß ein großer Teil im Kriege gefallen, andere ein Alter erreicht haben, in dem sie das schwierige Handwerk nicht mehr ausführen können. Rachwuchs ist nicht vorhanden. Vor dem Kriege wurde Die Zahl Der heimischen Schwellenhauer noch stark durch Italiener vermehrt, die in Den von Oesterreich abgetretenen Gebieten wohnten. Die männlichen Bewohner ganzer Dörfer waren dort gelernte Echwicklenhwier, Die in den deutschen Mittelgebirgen lohnende Arbeit fanden. Jetzt ist auch dieser Zustrom versiegt, so daß in absehbarer Zeit das Schwellenhauen im Walde wohl ganz aufhören wird.
* UI r i d) ft e i n, 23. Nov. Die seither auf der Kraftpostlinie Ulrichstein — Schotten am Samstagabend ausgeführte zweite Fahrt nach Schotten wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.
§ ällrich stein, 22. Rov. 3m gut besetzten Grohschen Saale wurde auf Veranlassung der Kulturfilm stelle des Kreises Schotten unter Leitung von Kreisschulrat Kinkel Der Film „Die erwachende Sphinx" gezeigt. Der Hauptteil der großen Forschungsreise des Afrikaforschers Colin Roh ist in diesem Film in fesselnden, interessanten Bildern festgehallen: der Zuschauer ist Zeuge der mühseligen Arbeit auf den Diamantfeldern im Durenland, begleitet den kühnen Forscher durch die Wüste Kalahari hindurch bis nach Zansibar, und von der Küste wieder durch älganda hindurch nilabwärts durch Aegypten bis nach Kairo. Treffliche Ausnahmen der afrikanischen Raturschön- heiten, besonders seiner einzigartigen TLerwell, waren zu sehen, aber auch Proben Der neuer* Dings vielfach nach europäischem Muster entstandenen Zivilisation, dazu köstliche Szenen aus Dem Leben Der Eingeborenen. Sicher verdanken alle Besucher Dem Gesehenen viel Belehrung und Anregung, nicht zum wenigsten die Schulkinder unseres Bezirks, denen am Rachmittag der Film in mehreren Olbteilungen gezeigt wurde. Der yunroristische Trickfilm „Der Hund und Die Füchse" beschloß die Vorführung.
~ Lardenbach-Klein-Eich?n, 22. Rov. 3n der Rachkriegszeit hatten sich unsere beiden Gemeinden wieder eine Schafherde zugelegt, die zeitwellig recht zahlreich war. Leider hört Die Schafzucht jetzt wieder ganz auf. Damit ist aber auch ein Stück heimatlicher Poesie dahin. Gestern nahm der letzte Schäfer, Möbus aus Lauter, Abschied von seiner Arbeitsstätte. Fast SOjährig, betreute Der liebe alte Mann seine Cchäflein unverdrossen. Lieber 50 Jahre hat er seinen Beruf ausgeübt. 3n seinen Lebensabend hinein begleiten ihn die besten Wünsche der beiden Gemeinden. — Die Eisensteine der E i s e n- grube am Südrande von Lardenbach wurden seither mittels einer Drahtseilbahn zur Wäsche nach Ilsdorf gefahren. Da Die Grube jetzt erschöpft ist, wird die Drahtseilbahn abgebaut. Eine neue Grube wurde Dafür bei Der Pfortbrücke eröffnet. Deren Steine werben Direkt zur Wäsche in Stockhausen gefahren.
I Ober-Lais, 22. Rov. Zu einer S ch u - bertfeier hatten die beiden hiesigen Gesangvereine — Männergesangverein „ Liederfreund" und Mädchenchor, bAde unter Leitung von Lehrer Ströhinger — eingelaben. Der große Saal des Gastwirtes Werner war mit einer zahlreichen, aufmerksamen Zuhörerschaft besetzt. Als Solisten hatten sich in freundlicher Weise Frau E. Kuhl (Klavier), Lehrer Reith (Violine)
und Lehrer Riedel (Tenor), alle aus Gedern, zur Verfügung gestellt. Lehrer Riedel, Der an Dem Deutschen Sängerbundesfeste in Wien teilgenommen hatte, entwarf ein Bild vom Leben und musikalischen Schaffen Schuberts, dessen Bedeut ung für das musikalische Leben des deutschen Volkes erst unserer Zeit richtig Har geworden sei. Die von beiden Vereinen gesungenen Schubertschen Lieder zeugten von fleißiger Arbeit und wurden mit großem Beifall angenommen. Der Männergesangverein brachte: »DaS Dörfchen", „Die Rächt", und „Rachtmusik" zum Dorttag, Der Mädchenchor neben einigen Volksliedern „Der Lindenbaum", während ein durch Zusammenfassung beider Vereine gebildeter gemischter Chor .Lob Der Musika" von Mendelssohn und „Frühlingsglaube" von Schubert vor- trug. Besonderen Beifall fanden die Diolinvor- träge von Herrn Reith, Die von Frau Kuhl glänzend begleitet wurden. Die Künstler muhten sich zu mehreren Zugaben entschllehen. Der Schubert abend stellte einen ersten Versuch Dar, Der Einwohnerschaft unseres Dorfes Musik unserer großen Tondichter nahezubringen. Er Darf als roll gelungen bezeichnet werden, dank der überaus hingebenden Arbeit Des Dirigenten, Lehrer Strößinger, und der uneigennützigen Mithilfe der Solisten aus Gedern.
Kreis Alsfeld.
* Schadenbach, 22. Rov. Bei der hiesigen Kirchenvorstandswahl wurden folgende Herren einstimmig wiedergewählt: Bürgermeister Erb, A Gemmer, Karl Linker. Peter Magel und W. Erb. An Stelle des ausscheidenden Mttgliedes R. Melchior wurde Heinrich Bock, Der seither der Kirchenverttetung angehörte, gewählt.
Kreis Lauterbach.
ri. Frischborn, 22. Rov. llnser früherer langjähriger Lehrer Heinrich Schneider starb nach kurzer, schwerer Krankhell an Den Folgen einer Lungenentzündung im Aller von 72 Jahren. Mit ihm ist einer unserer alten ober- hessischen Lehrer dahingegangen, Der Sprößling einer oberhessifchen Familie, Die fünf Generationen hindurch Den schweren unid Doch so segensreichen Lehrerberuf ausübte. Lehrer Schneider war nicht nut durch seine Geburt in Radmühl ein Sohn des Kreises Lauterbach, sondern stand auch während seiner ganzen Amtszeit in unserem Kreise, in Landenhausen, in Angersbach, der Heimat seiner Ehegattin, und dann jahrzehntelang in Frischborn, wo er außer dem Organisten« dienst in Der Pfarrkirche auch allsonntäglich Den Organistendienst in der Schloßkirche der Freiherren Riedesel zu Eifenbach versah. In Gelnhausen, wo er bei einem seiner Söhne die letzten Jahre seines Ruhestandes verlebte, fand unter allseitiger Beteiligung seine Beerdigung statt. Besondere Ehrungen wurden dem Entschlafenen zuteil durch den Bezirkslehrerverein Büdingen, Dem Lehrer Schneider seit feiner Versetzung in den Ruhestand angehörte und in dessen Rainen Lehrer H e u s o h n sprach, der selbst einige Iahte mit Schneidet zusammen als Lehret in Frischborn stand, und durch den Gelnhäuser Gesangverein, dem Der Verstorbene ttoh seines Atters bis zu seinem Tode als akttves Mllglied angeh örte.
Starkenburg.
WSN. D a r m st a d t, 22. Nov. Beim Tanken eines Automobils floß Brennstoff über, der sich plötzlich mit einer Stichflamme entzündete. Ein Personenwagen und ein Motorrad wurden dadurch in Brand gesetzt. Obwohl die Feuerwehr alsbald zur Stelle war und mit Schaum-Trockenlöschern eingriff, konnte sie den Flammen chren Raub nicht mehr entreißen. Beide Fahrzeuge brannten vollständig nieder.
WER. Heppenheim <l d. D., 22. Rov. Während un Monat Oktober hier vier Fälle von Typhuserktankungen zu verzeichnen waten, die abeWals geheilt gelten können, sind im neuen Monat bisher schon acht neue Fälle von Typhus festzustellen. Don den Aerzten wird die Erkrankung als Hinterleibstyphus angesprochen.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
LL Wetzlar, 22.Nov. Begünstigt durch das anhaltend mllde Wetter ist die Bautätigkeit in unserer Stadt noch in vollem Gange. Don den staatlichen Bauten ist das Postamt soweit umgebaut, daß wohl in der nächsten Zell mit der Inbetriebnahme der neuen Schatterhallen gerechnet werden kann, die dem Dern^hmen nach einen neuzeitlichen, bankmäßigen Ausbau erhalten. Die Fassade des Postamts, die in ihrer alten Art aus Blendsteinen bestand, ist verputzt worden und macht in ihrem silbernen Grau einen freundlichen Eindruck auf den Beschauer. Zur Zell wird der alte Anbau des Amtes ein
gerüstet, Der ebenfalls umgebaut werden soll. Der Dau des neuen Finanzamtes in der Rahe des Amtsgerichts ist in seinen Fundamen- tierungSarbeiten sertiggestellt: er wird gleichfalls rüstig vorwärtsgebracht. In Angriff genommen wurde vor einigen Tagen der Reubau des Kais muntsrest aurants durch die Stadt. Mit seiner Fertigstellung wird das Bild der alten Ruine ein vollkommen verändertes werden. In dem Turm ist eine neue Deton- treppc verlegt worden, die nach ihrer Freigabe ein bequemes Besteigen des Turmes ermöglicht. Um auch für Fahrzeuge eine gute Zuflchrts- gelegenheit zu haben, hat die Stadt einen zum Teil vollkommen neuen, recht schönen Weg bauen lassen, der besonders den jetzigen Reubauarbeiten zugute kommt. Die neue eiserne Drücke über die Lahn gewinnt auch jeden Tag mehr Gestalt. Die eiserne Konstruktion für die Fahrbahn ist sowell beendet, und die Delon- arbeiten für den Oberbau haben nun eingesetzt. Die Drücke wird in ihrer Witte etwa einen Weier höher als die alte zu liegen kommen, die Erhöhung an beiden Ende wird rund 60 Zentimeter betragen, so daß die beiderseitigen Sttaßenanschlüsse in diesem Ausmaß angeglichen werden müssen. Auch der Aeubau des Schlachthofes geht rüstig weiter, so daß mit seiner Fertigstellung in etwa einem Jahre zu rechnen ist.
Kreis Biedenkopf.
T Waldgirmes, 22. Rov. Bei Der hiesigen Treibjagd wurden von 10 Schützen in einem Teil der Gemarkung 25 Hasen, 1 Fuchs und 1 Reh geschossen. Vor einigen Wochen kamen 40 Hasen zur Strecke.
Kreis Marburg.
)[ Marburg, 22. Nov. Heute wurde hier der letzte diesjährige S ch w e i n e m a r 11, Der im Volksmunde als sog. „fetter Markt" bezeichnet wird, abgehalten. Bei einer Zufuhr von 583 Schweinen, darunter 40 Läufer, wurden folgende Preise be- zahtt: 4 bis 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 17 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 17 bis 22 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 30 Mark und Läufer, je nach Größe, 30 bis 35 Mark das Stück. Der Handel war mittelmäßig.
3 MillisnenÄefizit in den KaffelerFinanzen
WSA. Kassel, 22. Rov. Auch in Kastel hat sich jetzt, wie kürzlich in Hanau, herausgestellt, daß Der städtische Haushalt des laufenden Jahres mit einem Defizit von etwa drei OHilltonen Mark belastet ist. Der Grund für diese lleberraschung liegt in Den toefentlieh geringeren Ileßertoeifungen des Reiches, als im Voranschlag des Haushaltsplans eingesetzt war. Insolgrdesten wird jetzt eine Erhöhung der Grund- imD Gebäudesteuer von 350 auf 375 Prozent, der Gewerbeertragssteuer von 450 auf 525 Prozent. Der Gewerbekapttal- steuer von 1400 auf 1600 Prozent, Des Gas- prerses von 16 auf 20 Pfennig pro Kubikmeter, des elekttischen Sttompreises von 42 auf 45 Pfennig pro Kilowattstunde, des Wassergeldes von 18 auf 26 Pfennig pro Kubikmeter und Der Derufsschulbellräge von ein Drittel auf ein Halb Der ungeDedten Ausgaben beantragt. Die Gewerbetreibenden und die einzelnen Derufsver- bände protestieren gegen die St euere rhöhun- gen, Die insgesamt 1 194 000 Mk. einbringen sollen.
Die Polizei machtlos, wenn Veranstaltungen Lurch Husten unö Räuspern gestatt werden. Oa helfen Za^'s Sodener Pastillenl
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nicht die aus tropischen Rohstoffen hergestc- .e Rau- mann's weiße Kernletie »Extraleine Qualtia'" verwenden. Wie Wein ist auch ste gesammelte Sonne. Weitz wie die Seife wird Ihre Wäsche! [3593V
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