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Aus her Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 22. Oktober 1928.

Zugvögel.

Infolge der Umfrage im »Gießener Anzeiger" vom 16. Oktober ist eine Re':he von Mitteilungen eingelaufen, die folgendes interessante Bild er­geben:

1. Sonntag, 14. Oktober, mittags 1,32 Uhr bei Gießen riesiger Schlvarin schreiender Wild­gänse (130 bis 140), Richtung Südwest.

2. Sonntag, 14. Oktober, abends etwa 6 Uhr, bei Gießen großer Zug W i l d g ä n s e (80 bis 100) über dem Trieb, Richtung zuerst Rordsüd, dann Südwest.

3. Sonntag, 14. Oktober, mittags 12 Uhr, bei Mühlsachsen bei Lich großer Schwarm (etwa 150 Stück) Wildgänse. Richtung West-Süd- West.

4. Montag, 15. Oktober, nachmittags 4,30 Uhr, drei große Züge von Kranichen, dicht hinter­einander, dann vereint, zusammen etwa 200 bis 300 (!) über Büdingen m rein westlicher Richtung.

5. Am Mittwoch, 17. Oktober, nachmittags 5 Uhr. im Rebel an der nordwestlichen Ecke des Thromschen Gartens auf dem Seltersberg bei Gießen riesiger Schwarm von Finken von West nach Ost (!). Dodenwind von West nach Ost. Ob der Schwarm sich im Garten nieder­gelassen hat. blieb unklar. Es waren nach Flugart und Ruf Finken, welcher Art, ist unklar. (Berg­finken?)

6. Am Donnerstag, 18. Oktober, vormittags 9 Uhr, über dem Feld zwischen Rervenllimk und Dergwerkswald bei Gießen, bei nebligem Wetter riesiger Schwarm von kleinen Vögeln, der sich in drei Gruppen teilt, die auf die Drähte der Starkstromleitung an drei Stellen nieder­gingen. Der westliche Schwarm sicher Finken, der mittlere unbestimmt, wahrscheinlich auch Fin­ken, der östliche über dem verlängerten Wartweg Stare (!) mit einigen Finken. Vor zwei Zähren zogen über das Gießener Becken große Krähen- schwärme, gemischt mit Schwärmen von Finken und Staren.

Der 14. Oktober 1928 hat für die riesigen Wild­gänsezüge dieseDe Bedeutung, wie der 5. Oktober 1925, worüber mit Hilfe des »Gießener Anzei­gers" von der tierpsychologischen Beobachtungs­stelle in Gießen eine wichttge Sanrme'lforschung gemacht werden ist.

Weitere Mitteilungen erbeten an Geh. Hat Sommer, Gießen, Am Steg.

Unehrlichkeit bei einer Submission.

Das Landgericht Gießen verurteilte den Techniker Karl Fr. am 5.3uni 1928 wegen schwerer Urkundenfälschung gemäß § 267, 268 Abs. 1 StGB, zu einer Woche Gefängnis und wegen Verwahrungsbruches gemäß § 333 Abs. 1 StGB, zu 60 Mark Geldstrafe. Dom Hessischen Hochbauamt Gießen war am 8.3uli 1926 ein Submiffionstermin zur Ver­gebung von Dauarbeiten für die Medizinische Klinik bestimmt worden. Unter anderen Bau- firinen bewarb sich auch die Gießener Firma QL, bei welcher der Angeklagte angestellt war, und reichte ihren Kostenanschlag, sowie Kalkulationen für den Umbau eines Kesselhauses ein. Die Prü­fung der Angebote nahm zunächst Regierungs­baumeister Sch. vor. der sie sicherheitshalber noch von einem Kanzleibeamten nachprüfen lieh. Am Rachmittag des Submissivnstermins erschien der Angeklagte in der Kanzlei und erreichte es, daß er. angeblich um einen Fehler zu korrigieren, noch einmal die eingereichten Schriftstück« erhielt. Hier­bei fälschte er auf dem Kostenanschlag den Preis für den Kubikmeter Erdarbeiten von 5,10 Mark aus 4,10 Mark und vertauschte die Original» kalkulationen mit einer wesentlich niedriger kal­kulierten Kopie. Der Schwindel wurde sofort von dem zuständigen Regierungsbaumeister bemerkt.

Die vom Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts beim Reichsgericht eingelegte Revision wurde jetzt vom 1. Strafsenat verworfen. Rach Ansicht des Senats hat die Vorinstanz ohne Rechtsirrtum angenommen, daß es sich bei den Kostenanschlägen und Kalku­lationen um Privaturkunden handelt, die xum Beweis von Rechtsverhältnissen erheblich sind und einen Dertra^antrag enthalten. 3hr 3nhalt ist dafür bedeutend, wem der Zuschlag vom Hochbauamt Gießen erteilt werden würde. Der Angeklagte konnte sich zur Abänderung des An­gebots, die er zum Zwecke der Täuschung vor­nahm. um seiner Firma einen Dermögensvorteil zu verschaffen, keineswegs berechtigt halten. (1 D 794/28. - Urteil vom 19. Oktober 1928.)

Daten für Dienstag, 23. Oktober 1928.

Sonnenaufgang 6.37 Uhr, Sonnenuntergang 16.51 Uhr. Mondaufgang 15.16 Uhr, Monduntergang 0 Uhr.

1801: der Komponist Albert Lortzing in Berlin geboren; 1805: der Dichter Adalbert Stifter in Oberplan geboren; 1844: der Maler Wilhelm Leibl in Köln geboren; 1906: der französische Maler Paul Cezanne in Aix gestorben.

Vornotizen.

Tageskalender für Montag. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Sein letzter Befehl." Aftoria-Lichtspiele, Seltersweg:Achtung! Spreng­stoff!"

Stad t thea t er G ießen. AmTienstag. 23. Oktober, findet die zweite Wiederholung von Kurt Goetz' Lustspiel3ngeborg statt. Spiel­leitung: Oberspielleiter Hans T a n ner t.

** Akademische Berufung nach Mar­burg. Wie die »Hochschul-Korrespondenz" mel­det, ist zur Wiederbesetzung des durch das Ab- leben des Geh. Regierungsrats Gadamer an der Universität Marburg erledigten Lehrstuhls der pharmazeutischen Chemie ein Ruf an den a. v. Professor Dr. Kurt Brand, Gießen, ergangen, der hier als Abteilungsvvrsteher für angewandte Chemie am Chemischen Labora­torium der Landesuniversität wirkt.

** Lehrgang im Zoologischen 3n- stitut. 3n der vergangenen Woche fand am Zoologischen 3nstitut der Landesuniversität ein fünftägiger Lehrgang der Polarisationsmikrosko­pie für Biologen statt. Auf Einladung des 3n- stitutsdirektors hatte sich über 20 Forscher (Zoo­logen, Anatomen, Physiologen, Pathologen) aus allen Teilen Deutschlands, ferner einige aus dem Auslande zusammengefunden, um sich durch Dor­träge und praktischen Arbeit im Laboratorium in daS genannte Verfahren einführen zu lassen, das auf den verschiedensten Zweigen der Biologie steigende Bedeutung gewinnt und am hiesigen 3nstitut besonders gepflegt und ausgebildet wird. Qlbgesehen von anderen Verwendungen erlaubt das Verfahren über die Auflösungsvermögen des Mikroskops hinaus in den submikroskopischen Bau der Gewebe des Tier- und Pflanzenkörpers einzudringen. Die erforderlichen 3nstrumente hatten die Optischen Werke E. L e i tz in Wetzlar bereitgestellL

** Don der Kaiserallee. Die Herstellung der Kaiserallee schreitet rüstig weiter vorwärts, ob­gleich das Tempo der Ausführung der Arbeiten den Bewohnern dieser Straße in Anbetracht der jetzt einsetzenden nassen Witterung noch viel zu langsam erscheint. Die Fahrbahn ist bis an die Georg-Phi- livp-Gail-Straße mit Kleinpflaster versehen. Für den Anschluß an die im Sommer instandgesetzte Teil­strecke der Kaiserallee(Brünberger Straße ver­bleiben zur Zeit etwa noch 200 Meter übrig. Die Bürgersteige links und rechts der Fahrbahn werden nach gründlicher Vorbereitung des Unterbaues mit Zementplatten versehen; zwischen dem Zementplatten- belag und den Mauern der 23orgärteneinfriebigungen sowie an den Hofeinfahrten wird wiederum Klein- 1 Pflasterung verwendet. An den Standorten der hohen

Kastanienbäume ist der Plattenbelag in viereckiger Form unterbrochen, um die Wasserzufuhr und Bodenlockerung an den Stämmen zu ermöglichen. Der rechte Bürgersteig ist bis auf einige Unter­brechungen schon etwa hundert Meter über die Georg-Philipp-Gail-Straße hinaus hergestellt, da­gegen ist der linke Bürgersteig noch erheblich im Rückstände. Bei dieser Gelegenheit'hat die Stadt­verwaltung auch die Kanalisation der W o l f st r a ß e in nördlicher Richtung, nach den Eichgärten zu, in Angriff genommen. Mehrere Straßensenkkasten sind ausgeführt, und der Rohranschluß ist soweit als möglich vollzogen worden. Immerhin werden noch einige Wochen vergehen, bis die Kaiserallee für den gesamten Verkehr wieder freigegeben werden kann. Dieser Zeitpunkt wird von den Bewohnern der SttaßeAm Kugelberg" sehnlichst ermattet, ist doch der Verkehr, der sich infolge der Sperrung der Kaiserallee und au* der Licher Straße (letztere ist inzwischen wieder aufgehoben worden) in diesem Straßenzuge abwickelt, ein außerordentlich großer. Die Straße ist für diese starke Be­lastung nicht genügend massiv ausgebaut, was an den bereits vorhandenen zahlreichen Löchern usw. deutlich zu ersehen ist. Mehrfach wird Klage geführt über die Staub plage und über die Erschütterungen, die die Bewohner beim Passieren der schweren Last­kraftwagen in den Häusern wahrnehmen. Hierzu kommt noch die große Gefahr, die bei der Enge der Straße hauptsächlich für die dort vorhandenen zahl­reichen Kinder beim Ueberqueren der Fahrbahn besteht.

** Die Vereinigung ehemaliger A n - gehöriger des Realgymnasiums Gie­ßen hielt am Samstagabend im Schützenhaus ihre Jahresversammlung ab. Die große Teilnehmerzahl ließ erkennen, daß die Ideen und Ziele der Ver­einigung unter den ehemaligen Schulern großen Anklang gefunden haben. An Stelle des durch Krankheit verhinderten 1. Vorsitzenden, Sanitätsrat Dr. Becker (Sprendlingen), begrüßte Pfarrer Becker (Gießen) die Mitglieder und Gäste mit herzlichen Worten und sprach den Mitgliedern, die in den Arbeiten des Bauausschusses für das Ge­fallenendenkmal ihre Kräfte bereitwillig zur Ver­fügung gestellt haben, insbesondere Oberstudienrat Seiler, den Dank der Vereinigung aus. Als erster Punkt der Tagesordnung folgte der Kassenbericht des Rechners Dr. S t o h r, der sich dadaurch beson­ders um die Vereinigung verdient gemacht hat, daß er in mühevollster Kleinarbeit die Namen und An­schriften sehr vieler Mitglieder festgestellt hat. Aus seinem Bericht ging hervor, daß die ehemaligen Schulkameraden die Ziele des Vereins auch finan­ziell mit großem Eifer unterstützen, und daß die zur Errichtung des Denkmals nötigen Mittel, wenn diese Opferwllligkeit andauert, bald zusammenge­bracht sein werden. Dem Rechner wurde nach Prü­fung der Rechnungen Entlastung erteilt und der Dank der Vereinigung für seine wertvollen Dienste ausgesprochen. Darauf ergriff Oberstudienrat Sei­ler das Wort zu kurzen allgemeinen Ausführun­gen über die Entwicklung des Denkmalsprojekts und gedachte dabei insbesondere der freundlichen Hilfe der Herren Baurat Schneider und Baurat Kuhlmann. Das Ehrenmal soll erst errichtet werden, wenn die Kosten voll gedeckt sind, also wahrscheinlich im nächsten, vielleicht auch erst im übernächsten Jahre (zusammen mit der Jubiläums­feier des Realgymnasiums). Eine nähere Schilde­rung und Erläuterung des geplanten Denkmals, dessen Modell in der letzten Woche in der Kunst­handlung Bach ausgestellt war, gab dann Bau­rat Kuhlmann, der den Plan, wie er jetzt vor­liegt, entworfen hat. Das vorgesehene Denkmal ist ein Obelisk, der im Schulhofe zwischen den Flügeln des Schulgebäudes ausgestellt werden sollte; doch erhoben sich in der Versammlung gegen diesen Platz Bedenken, deren Berechtigung von mehreren Red­nern anerkannt wurde. Es wurde der Vorschlag gemacht, das Denkmal im Schulgarten, oder vor der Vorderseite des Gebäudes zu errichten. Man be­schloß, diese Vorschläge durch den Bauausschuß prü­fen zu lassen, und übertrug diesem die endgültige

Regelung dieser Frage. Den Schluß der geschäst» lichen Tagesordnung bildete die Wahl eines zweiten 2. Vorsitzenden, der zugleich im besonderen der Orts­gruppe Gießen vorstehen soll. Die Wahl fiel auf Gerichtsreferendar Iüngst, der sich unter lebhaftem Beifall der Versammlung zur Uebernahme de» Amtes bereitertlärte. Der weitere Verlauf de» Abends war froher Geselligkeit gewidmeL Unter der Leitung von Reallehrer Blaß musizierte dos Schü­lerorchester des Realgymnasiums in ausgezeichneter Weise und mit lebhaftem Beifall belohnt, später übernahm das Salonorchefter die Aufgabe der musi­kalischen Abendunterhaltung. Als Höhepunkt der Geselligkeit kam das flott gespielte Theaterstück Meister Bimbächer" zur Aufführung, das aUge- mein lebhafte Freude auslöste. Die Rolle des Bim- bächer gab Herr Herchenröder vortrefflich, der später noch durch den ausgezeichneten Dialettvor- trag desBürgermeisters von Meiches" sehr er­freute, das Louischen spielte in reizender Wei e Frl. Franz, weiter wirkten in trefflicher Weise mit die Herren Mohr, Kiefer, Flimm und Kammer, welch letzterer bet Beginn des gesel­ligen Teils ein famoses Dialektgedicht zur Begrü­ßung oortrug. Frohe Iugendkameradschaft und bestes Einvernehmen zwischen den Allen Herren der verschiedensten Schülersemester waren im übrigen die Kennzeichen, unter deren Herrschaft der Abend einen schönen Verlauf nahm.

** Auftrieb zum heutigen Frank­furter Schlachtviehmarkt: 443 Ochsen, 93 Bullen, 587 Kühe, 392 Färsen, 516 Kälber, 66 Schafe und 5610 Schweine.

Das Bahnprojeki

Mücke lllnchstein Fulda.

WSR. Lauterbach, 20. Oft. 3m benach­barten Stockhausen tagte eine Versammlung zugunsten der Bahnlinie Mücke Ulrich­stein F u l d a. Baron von Riebesel erstattete Bericht über seine Schritte bei der Reichsbakm- Verwaltung, deren Sympathie mit dem Projekt er hervoichob. Die Linie wird in Kürze durch einen 3ngenieur aus Fulda, der auch alle andern Berechnungen aufstellt, vermessen werden. Zur Bestreitung der 3000 Mk. betragenden Kosten werden von den einzelnen Gemeinden 20 Pfenrna pro Kopf der Bevölkerung erhoben. Ferner h« die Stadt Fulda einen Betrag von 1000 bis 1500 Matt zur Verfügung gestellt.

Berliner Börse.

Berlin, 22. Okt. (WTB. Funkspruch.) Der erste Frühverkehr der neuen Woche ist vorläufig noch sehr still; da die Spekulation sich weiter zurückhält, kann man eine Tendenz schwer erkennen. Kurse werden noch nicht genannt. Am Devisenmarkt hört man Mark gegen Paris 124,20, gegen Mailand 92,58, Spanien 30,04, das Pfund 484,95, den Dollar 4,1985.

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Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief heute nacht nach kurzem schweren Leiden mein innigst- geliebter Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Kinder, unser guter Schwiegersohn und Schwager Herr Heinrich Ruth nach vollendetem 39. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Ruth geb. Hofmann und Kinder.

Gießen (Bruchstraße 22), den 21. Oktober 1928.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24. Oktober, nach­mittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Todes-Anzeige.

Am 20. Oktober, nachmittags 31/, Uhr, entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Gatte, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel HerrKarlSchnepp im Alter von 74 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: Katharine Sdrnepp geb. Hofmann Familie Ferdinand Stein Familie Wilhelm Sdrnepp Familie Heinrich Sdrnepp.

Climbach. Wiesede, den 20. Oktober 1928.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 23. Oktober, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt.

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Samstagnachmittag entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Elise Gasche im Alter von 55 Jahren.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Familie Gasche.

Muschenheim, Steinfurth, Bürgel, Gießen, den 22. Oktober 1928.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 23. Ok­tober, nachmittags 21/, Uhr, statt.

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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bönning bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marine Bahn Seh. Schaler.

Annerod, den 22. Oktober 1928.

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