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fahren. Dor Beginn der Vorstellung liegen U/2 Stunden und nach Schluß der Vorstellung noch einmal bald zwei Stunden, die nicht jedermann im Gasthaus oder im Caf6 zubringen kann oder toiII; ein Besuch einer Fremdenvorstellung er­fordert eine Zeit von über sechs Stunden, ohne daß die Bahnfahrt dabei berücksichtigt ist. Diese ungünstigen Verhältnisse sind unzweifelhaft em Hauptgrund dafür, daß die Fremdenvorstellungen von hier aus nicht noch besser besucht werden.

Es könnte m. E. wohl leicht Abhilfe geschaffen werden, wenn sich die Theaterleitung entschlösse, Len Beginn der Fremdenvorstellun- aen auf 1 6.4 5 oder auf 17 2 h r zu ver- legen. Die Besucher aus dem Busecker Tal könn­ten 16.27 Uhr eintreffen und 20,02 Uhr zurück- fahren. Wie steht es nun mit den anderen Dör­fern? Für sie erscheint die Zeit ebenso günstig, soweit es der Fahrplan ausweist.

So liegen die Dinge, vom Busecker Tal aus gesehen. Die Anregung ist vielleicht wert, weiter Lurchgedacht zu werden.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 20. Ian. Die jüngste Gemeinderatssitzung hatte eine sehr reichhaltige Tagesordnung. Da vom Krecsamt Gießen verschiedene Rubriken des Gemeinde­voranschlages für 19 2 7 beanstandet waren, wurden entsprechende Umänderungen vor­genommen. Dicht angenommen wurden die vom Kreisamt vorgcschlagenen Vergütungssähe für die hiesigen Gemeindebeamten. Der Gemeinderat beharrt auf seinem früheren Be­schlüsse und will die Ent'cheidung des Ver­waltungsstreitverfahrens abwarten. Auch die vom Kreisamt angeratene Erhöhung der Gemeindeumlagen um 5000 Mark wurde abgelehnt. Bei der Neuwahl der Gemeindevertreter für die Be­zirkssparkasse Gießen wurden Bürger­meister Jung und Gemeinderatsmitglied Wil­helm Weber gewählt. Hierauf beschäftigte man sich mit der Verpachtung v o n Wege­flächen. Im Feldbereinigungsverfahren wur­den nämlich in fürsorglicher Weise in nächster Bähe des Dorfes 8 Meter breite Wege ge­schaffen, um genügend Baugelände mit fertigen Wegen zur Verfügung zu haben. Da aber in ab­sehbarer Zeit dieses Gelände noch nicht bebaut wird, die sehr breiten Wege also zur Zeit nicht benötigt werden, so will man den Anliegern einen Teil des Weges zur Ausnützung über­lassen, damit dieses Land nicht ungenutzt liegen* * bleibt. Der Gemeinderat genehmigte den dar­über aufgestellten Vertrag, wonach der Pacht­preis für den Quadratmeter Land V/a Pfennig betragen soll. Die nächste Angelegenheit be­traf die Erweiterung des Ortsbau­plans um das gesamte, der Gemeinde ge­hörige Gelände am S ch i l d b e r g. Der dort schon vorhandene Feldweg, von der Dammstraße bis zur Umgehungsbahn ziehend, soll 8 Meter breit werden. Ilm das Gelände baureif machen zu können, ist der Gemeinderat mit der tausch- weisen Uebernahme eines der Aeichseisenbahn- verwaltung gehörigen Ackers am Schildberg ein­verstanden. Als Gegenleistung soll die Dahn- Verwaltung ein der Größe ihres Grundstückes entsprechendes Geländestück, anschließend an das ihr schon gehörige, neben der Strecke Gießen Frankfurt herlaufende Gelände, erhalten. Die Mandatsniederlegung des seitherigen Ge'meinderatsmitgliedes Wilhelm Zecher wurde genehmigt. Schaffung eines Erlasses einer feldpolizeilichen Anordnung über Benutzung der Feldwege: Um diese Wege einigermaßen in Ordnung halten zu Tonnen, soll in Zukunft deren Befahren mit Fuhrwerken, die nicht landwirtschaftlichen Zwecken Dienen, verboten werden. Ausgenommen von diesem Erlaß bleiben die für die Holzabfuhr nötigen Wege und die Gemarkungsgrenzwege. Das Gesuch einiger Einwohner in der Frankfurter Straße, die in den letzten Jahren dort Wohnhäuser gebaut hatten und die um Herabsetzung von-Zuschlägen auf ihre Bauplätze nachgesucht hatten, fand vor­erst keine Erledigung. Die Angelegenheit soll er­neut geprüft und durch die Wirtschafls- und Finanzkommission behandelt werden. Die Ab­lösung alter Markanleihen der Ge­meinde: Der Antrag des Bürgermeisters, diese Anleihen mit 12y2 Prozent aufzuwerten und am 1. Oktober 1928 bar zurückzubezahlen, wurde mit 6 gegen 4 Stimmen abgelehnt. Die Auswer- tungssumme hätte etwa 1700 Mark betragen. Der letzte Punkt betraf die Höhe der seither durch die Gemeinde erhobene Vergnügung s° st e u e r. Es lagen einige Anträge von Vereinen vor, die die Herabsetzung der seither sehr hohen Steuer beantragten. Der Gemeinderot ist in seiner Mehrheit auch geneigt, dem Verlangen nachzugeben, insbesondere wenn es sich um Cßer» eine handelt, die kulturellen Zwecken dienen. ®e Beschlußfassung konnte aber nicht herbei­geführt werden, da es s ich um Aenderung der Ortsstatuten handelt, die erst vorbereitet werden muß. Die Gesuche wurden deshalb vorerst zurück- gestellt.^ Auf Wunsch einiger Gemeinderats- mitglieber sollen in der nächsten Gemeinderats- sihung über zwei für unsere Gemeinde sehr wich­tige Fragen, nämlich Wasserleitung und Sportplatz, Aussprachen stattfinden.

,." $r c i s a. d. Lda., 20. Jan. Gestern abend yie:t Schwester Antonie Steiner, in Dien­sten des Frauenvereins für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im oMrgenlande, kurz Morgenländischer Frauen-Missions-Verein ge­nannt. in unserer Kirche einen Missions- abenö ab, in welchem sie in anschaulicher Welse über die mancherlei Aot der Indianer, besonders der indischen Frauenwelt, berichtete und allerlei Gegenstände und Kleidungsstücke vorzeigte, die sich die Inder bei ihrem Götzen­dienst und auf Wallfahrten bedienen. Die älteste Frau unserer Ge m e i n d e,Witwe Ellsabethe Amend. geb. Rühl, feierte dieser ^age ihren 8 8. Geburtstag in körperlicher und geistigen Frische. Einer ihrer Mitlonsirman- den, der nur wenige Monate jünger ist, Georg Benner hier, vollendete im Herbst letzten Jahres sein 87. Lebensjahr.

z. Allen Dorf a. d. Lda., 20. Ian. Gestern fe;e.ie der zweitälteste Einwohner un­serer Stadt, Philipp Krüger, seinen 89. Ge­burtstag in ge.stiger und körperlicher Frische Der Gesangverein ehrte den Jubilar durch nich= cv> Grünberg, 20. Ion. Dank der Unter, ftutzung der Schulbehörde und der Stadtverwaltung Hot die Fortbildungsschule für 0riin = berg und Umgebung einen erfreulichen

Aufschwung genommen. Sie zählt im lausenden Winterhalbjahr 16 Klassen, und zwar fünf ge­werbliche, eine kaufmännische, eine allgemeine und neun Mädchen klassen. Die Schule wird zur Zeit von 178 Knaben und 172 Mädchen besucht. Die gewerblichen Klassen werden von Schülern aus Grünberg und von solchen aus 31 Gemeinden der näheren und weiteren Umgebung besucht; und zwar aus dem Kreise Gießen aus 18 Gemeinden, dem Kreise Schotten aus 6 Gemeinden und dem Kreise Alsfeld aus 8 Gemeinden. Den Haus­wirtschaftsunterricht (Kochen ufw.) be­suchen 137 Mädchen aus Grünberg und neun Nach, bargemeinden. Von diesen sind 84 Pflichlleilnehme- rinnen und 53 freiwillig. An der Schule wirken ein hauptamtlicher Fortbildungsschullehrer, zwei Ge­werbelehrer, zwei technische Lehrerinnen und neben­amtlich zwei Lehrer der hiesigen Volksschule. Die Leitung der Volks- und Fortbildungsschule liegt in den Händen von Rektor Be n d e r.

Ö ® rüninge n, 20. Ian. Bei der gestrigen ersten diesjährigen Versteigerung von Brennholz aus dem hiesigen Markwald wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: zwei Meter Buchenscheit 32 bis 36 Mk., Duchenknüppel 24 bis 28 Mk., Buchenstöcke 12 bis 15 Mk., Cichenscheit 22 bis 26 Mk., Eichenknüppel 18 bis 22 Mk., Eichenstöcke 9 bis 12 Mk., Kiefern­stöcke kamen pro Meter durchschnittlich 5 Mark. Fichlenstöcke 2,80 Mk. Buchenreisig wurde das Meter mit 3 Wk., Eichenreisig mit 2,50 Mk. be­zahlt. Trotz der schlechten Witterung und des reichen Schneefalles war die Beteiligung auch von auswärts ziemlich stark.

* Lich, 21.Ian. Das Militärkonzert der Gießener'Reichswehrkapelle in der hie­sigen Turnhalle am morgigen Sonntag findet nicht am Abend statt, sondern beginnt bereits n a ch - mittags u m 3 11 f)r. Man darf auf einen starken Besuch der Veranstaltung rechnen.

rere Lieder.

ri. Rieder-Bessingen, 20. Ian. In unserer Gemeinde fand eine Volksmissions­woche statt. Missionar Walther von Beuern hielt an jedem Abend Vorträge, und zwar außer den für die ganze Gemeinde bestimmten Vor­trägen auch eine Versammlung besonders für die Jugend des Ortes und eine für die Ehe­leute, in der er in eindringlichen Worten über die Schäden int heutigen Volksleben sprach und den einzigen Weg zur Heilung unseres Volkes zeigte. Cs war das erste Mal, daß in Rieder- Bessingen eine solche Veranstaltung stattfand. Die Tatsache, daß die ganze Gemeinde fast ohne Ausnahme sich an den Vorträgen be­teiligte, ist ein Beweis, wie groß das Ver­langen nach Aussprache über Äe brennendsten Fragen unseres Lebens ist.

Kreis Friedberg.

WER. Friedberg, 20. Ian. In der gestrigen geheimen Sitzung der Stadtverordneten wurden die beiden bisherigen Beigeordne­ten Langsdorf und Dr. Leuchtgens auf die Dauer von sechs Jahren wiedergewählt.

Friedberg, 20. Jan. In der Zeit vom 1. bis 15. anuar hat sich die Zahl der Unter- stützungsempfänger beim Arbeitsamt Friedberg-Büdingen in Friedberg auf 3841 erhöht. Am Ende der ersten Januarwoche werden es schätzungsweise etwa 4500 gewesen fein. Ueber 600 Arbeitslose, insbesondere Bauhand­werker, konnten in den letzten Tagen vor dem der Meldung zugrunde liegenden Stichtag wieder in ihre alten Arbeitsstellen eintreten, so daß die obenerwähnte Zahl der Unterstützungsempfänger festgestellt wurde. Don diesen 3841 werden 2924 im Kreis Friedberg und 757 im Kreis Büdingen aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung unter­stützt. 160 erhalten Krisenunterstützung. In der großen Rotstandsarbeit, Kanalisation und Wasser­leitung R o d h e i m und Holzhaufen, wer­den von den Arbeitslosen zur Zeit etwa 150 beschäftigt. Auch wird es gelingen, in den näch­sten Tagen einen Teil der Arbeiter bei land­wirtschaftlichen Meliorationen, insbesondere Drä­nagen unterzubringen. Eine fühlbare Entlastung des Arbeitsmarktes im Kreise Friedberg ist durch Reueinstellungen bei der Hesrag in Wölfers­heim entstanden, die bis jetzt schon etwa 140 Arbeiter für den Bau ihrer Werke eingestellt hat. Voraussichtlich werden in Kürze noch einige Hundert Leute dort Arbeit finden können. Da­gegen haben in Butzbach einige Firmen Kurz­arbeit angemeldet und werden auch teilweise Arbeiter entlassen müssen. In Betracht kommen dabei die Schuhfabriken und die Metallindustrie.

Pb. Butzbach, 20. Jan. Gestern fand die erste Stadtverordnetensitzung nach den Neu­wahlen statt. Nach einer längeren Ansprache des Bürgermeisters Dr. Jansen wurden die wiedergewählten und neugewählten Stadtverord­neten durch Handschlag verpflichtet. Das neue Stadtparlament besteht aus 5 Sozialdemokraten, 2 Kommunisten, 2 Zentr"msmitgliedern, 6 Ge­meinschaftsliste Ioutz, 3 Liste für gesunde städ­tische Wirtschaft. Es wurden zunächst neun Aus­schüsse und zwei Deputationen gebildet. Außer­dem wurde noch eine besondere Kommission zur Vorbereitung der neuen BePldungsordnung ge­bildet, die aus fünf Mitgliedern besteht. Der diesjährige Fasel- und Z uch t vie hmar kt finöct am 12. April statt. Die Vorbereitungen hierzu sind in vollem Gang. Die seither mit dem Markt verbundene Bullenauktion des Land- wirtschastskammerausschusses für die Provinz Oberhessen wird bereits am 14. März abgehalten werden. Der Reiterverein Butzbach und Umgegend hält gegenwärtig in der städtischen Halle wöchentlich dreimal Uebungsstunden ab, dre von den umliegenden Orten gut besucht sind. ®r beabfidjtigt, am Faselmarkt zum erstenmal m dre Oellentl.chkeit zu treten.

Kreis Büdingen.

Nidda, 20. Ian. Von kommender Woche ab sieht sich die Himme lsb a ch sch e H o lz- yudustrie gezwungen. Kurzarbeit einzu­fuhren. Cs soll nur noch an drei Tagen in der OSocbe gearbeitet werden Von dieser Maßnahme smd über 300 Arbeiter betroffen.

nb. ^2110 0 0, 20. Ian. Eine sehr zweckmäßige Einrichtung besteht an der hiesigen Bezirks- fpartasse. Um den Sparern Gelegenheit zu geben ihre Zinsen für das verflossene Jahr zu verrech en, sind die Zahltage in dem Monat Januar so festgesetzt, daß immer für nur zwei bis Drei der 32 Gemeinden des Sparkassebezirks ein besonderer Zahltag besteht und in den be- trejenben Orten 6e annt gegeben ist. Dadurch totrb einesteils dec Andrang aus vielen Ge- meuwen zu den Schaltern der Kasse vermieden Vie Abfertigung bu Kunden gleichmäßig ver- tetlt und den Kunden das oft sehr lange Warten erwart, anbenr.eils auch den Kas.ebeamten die Erledigung dec Geschäfte bedeutend erleichtert.

Rätsel-Ecke.

Silbenrätsel.

Aus den 43 Silben:

bert cae da da e er gard go hol i i irm ka korb ma ma mar mast na net ni nie nier no o re ro sar se Jet so spar spi staub ste te te ten to tur wei za zie

sin 16 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. Gewebe; 2. Oper; 3. Apfelart; 4. Wirtschafts­gerät; 5. römischer Staatsmann und Feldherr; 6. Brettspiel; 7. Stadt in Thüringen; 8. Kleeart; 9. weiblicher Personenname; 10. Stärkungsmittel; 11. General Friedrichs des Großen; 12. versteckter Spott; 13. Philosoph; 14. Kampfspiel; 15. männ­licher Personenname; 16. Name aus der griechischen Mythologie. Nach richtiger Bildung der Wörter ergeben die Anfangsbuchstaben, von vorn nach hin­ten und Endbuchstaben, von hinten nach vorn, ein Zitat von Peter Hille.

Kreuzworträtsel.

5 6

10

11

121

26 27 28

31 32

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iam üje- eaeea 000*

Bon links nach rechts:

1. Metallhülse; 4. biblische Person; 7. Kopf­bedeckung; 8. Monatsname; 10. Sohn Jakobs; 12. kleines Bretterhaus; 13. männlicher Vorname; 14. hinterindisches Reich; 15. Fluß in Italien; 16. englisches Bier; 17. Flächenmaß; 18. Feuerstätte; 20. Raubtier; 22. weiblicher Personenname; 26. mili­tärische Truppe; 29. Papageienart; 30. Sportaus- druck; .33. Meerenge zwischen Nord- und Ostsee; 34. kleiner Meerbusen; 35. Stadt in Holland; 36. andere Bezeichnung für Hast; 37. Nebenfluß der Donau; 38. Fluß in Pommern.

Von oben nach unten:

1. Englisches Königshaus; 2. Jrauengestalt der germanischen Heldensage; 3. weiblicher Personen­name; 4. Märchengestall; 5. türkischer Titel; 6. Stadt in Hessen-Nassau; 7. eintöniges Blasinstrument; 9. Tafelfisch; 11. Körperorgan; 18. Kopfbedeckung; 19. italienischer Dichter; 20. männlicher Personen­name; 21. Wohlgeruch und Wohlgeschmack; 23. andere Bezeichnung für Geschenk; 24. Metall; 25. Stadt im allen Aegypten; 27. rumänische Münze; 28. andere Bezeichnung für Universum; 31. Gedichtform; 32. Zeitabschnitt.

Rätsel-Erzählung.

Ich hatte eine Verabredung zum 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 getroffen. Mein Wohnort war 2, 3, 8, 4. Von hier aus ging die Reise zunächst nach 2, 5, 4, 5, 6, wo ich meine beiden Schwestern 4, 3, 9, 5 und 3, 1, 5 abholte. Wir fuhren bann über 4, 5, 6, 7, 7, 8, 9 mitsammen nach 4, 5, 6, 1, 5, 9, 9, 8 und weiter in das eigentliche Sportgebiet. Dann ging's nach dem Süden, wo wir auf einer 3, 9, 1, 8, 4 Wohnung nahmen, um uns zu erholen. Dort gab es weite 4, 3, 9, 1, 8, 9-Felder. Auch fand ich Gelegenhell, einen 5, 7, 7, 8, 9 durch 2, 5, 6, 7 zu erstehen, sammelte auch 2, 3, 8, 1, 8, 4. Dy die 1, 8, 3, 7, 8 zu Ende ging, mußten wir an die Heimfahrt denken.

Kettenrätsel.

Aus nachstenhenden elf einsilbigen Wärtern ist die gleiche Anzahl zweisilbiger Wörter zu bilden, und diese sind alsdann zu einer Kette zu vereinigen.

Brett Buch Holz Kraft Mehl

Spiel StoßStück Tau Wind Zahl.

Rätsel.

Es ist ein kleiner Geheimerat, Der eine große Rolle spielt; Ein kleiner, geborner Potentat, Der über alle Well befiehlt; Ein kleiner, echter Demokrat, Macht alle Räng' und Stände gleich; Ein kleiner, feiner Diplomat:

Er stiftet auf Erden ein Himmelreich.

Anagramme

Aus den nachstehenden je zwei Wörtern ist durch Umstellen der Buchstaben ein Wort, und zwar ein Hauptwort zu bilden. Wie lauten diese? 1. Ein Schaf; 2. ein Wort; 3. Agnes Ami; 4. Peter sinn; 5. rote Stirn; 6. nie Stint; 7. Gurt Hau; 8. Au Posen.

Auslösungen.

Bilderrätsel.

Die kluge Mache macht es nicht, Die gute Sache, die da ficht.

OrbnungsrätfeL

SPMHDWTTLSRB AAAAO I AEITER MDCCCCXXVM 1 = 1928

UDHKKHUA1NSS METEETSSATEE

Silbenrätsel.

1. Vesta; 2. Hindu; 3. Unter , 4. Stentor; 5. Salat, 6. Agent; 7. Kladde; 8. Geier; 9. Charge; 10. Erkner.

, Ein Tag lehrt den andern. Kreuzworträtsel.

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ÖBBCTLl QBBlfflB

Rätsel.

Die Rechnungen.

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OHB 0000(0 BEI® QBBBI3B "000008 BBB000BBQ I30B9BB E90B0E0

Verschmelzungsaufgabe.

Kavalier Amarelle Leinwand Episode Noblesse Dementi Erhard Retorte. Kalender.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren dom RedakttonSttsch.

Trübe Erfahrung.

Wir, meine Frau und ich, gehen neulich zu Bekannten, die seit unferm letzten Besuch um* gezogen find. Das neue Haus interessierte uns, und wir bejahen es zunächst erst einmal von außen.Ob es denn keinen H inte raus - gang hat?", sagt meine Frau. Sicherlich, aber wo? Da tritt eine Dame aus der Haustür.Ditte, gnädige Frau, wo ist bei diesem Haus der Hinter­aufgang?"

Dort links um die Ecke, und dann rechts die zweite Tür. Aber" ihr Blick musterte meine Frau und mich kurz und schnellaber Sie können ruhig die Vordertreppe benutzenl"

Tröstlich, nicht wahr?

Schriftprobe.

In einer Tuchfabrik (teilte sich ein junger Mann dem Chef vor, um sich um eine Stelle zu bewerben. Aufgefordert, zur Prüfung seiner Schrift einige Zeilen zu schreiben, fdjrieb der Jüngling rasch entschlossen:

Festgemauert in der Erden

Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden!

Frisch, Gesellen, seid zur Handl

Der Chef betrachtete das Geschriebene, zog die Stirn in Falten und sagte:Einen jungen Mann, der dichtet, kann ich nicht brauchen."

Selbstverständlich können auch an diesen Zahl­tagen Kunden aus anderen Orten dringende Kassegeschäfte erledigen. Die von der Sparkasse­verwaltung seit einiger Zeit ausgegebenen Heimsparbüchsen haben bis jetzt schon bei vielen Familien Anklang gefunden, weil sie hauptsächlich die Kinder zum Sparen ermuntern. Auch die hiesige Pfennigsparkasse hat im Lause des verflossenen Jahres wieder ihren Be­trieb ausgenommen und erfreut sich einer stets zunehmenden Entwicklung. Allmählich ist die Zahl der meistens jugendlichen Sparer Schüler, Lehrlinge, Dienstboten auf nahezu 300 ge­stiegen, die zusammen beinahe 3000 Mk. ein­gelegt haben, wobei zu berücksichtigen ist, öafc die meisten Einleger erst wenige Monate der Kasse angehören. Man hofft, daß die Pfennig- sparlasse bald wieder den Stand der Vorkriegs­zeit erreicht.

Echzell, 20. Ian. Zum Polizeidiener unserer Gemeinde wurde vom Gemeinderat Heinrich Mögt I. gewählt. Es hatten sich elf Bewerber um diese Stelle gemeldet.

* Ortenberg, 20. Ian. Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen hielt dieser Tage hier eine öf­fentliche Versammlung ab, die aus unserer Stadt und den umliegenden Orten sehr stark besucht war. Gauleiter Momberger - Darmstadt sprach zunächst über die Entwicklung der So­zialgesetzgebung unter Berücksichtigung der Neu­regelung der Kriegsopserversorgung. Als zweiter Redner sprach der Bezirksleiter Benner- Gießen über die praktische Durchführung der Versorgung und die dazu gestellten neuen An- träge, weiter erörterte er organisatorische Fragen im Bereiche des Kreises Büdingen. Beide Re­ferate fanden lebhaften Beifall. Eine anregende Aussprache bilbete den Abschluß der Versamm­lung.

I Hirzenhain, 20. Jan. Um die feit län­gerer Zeit ungenügende Wasserverso r- g u n g unserer Gemeinde entscheidend zu bessern, hat die Gemeinde bei Merkenfrih eine starke Quelle gekauft, die in der Lage ist, auch bei steigendem Bedarf auf Jahrzehnte hin­aus alle benötigten Wassermengen abzugeben. Die Gußrohre für die Zuleitung find bereits angefahren, so daß mit einem baldigen Beginn der Arbeiten gerechnet werden kann. Hoffentlich werden durch diese Erweiterung der Wasser­versorgung auch die hochgelegenen Häuser unseres Dorfes aus 6er Zwangslage befreit, an manchen Tagen stundenlang ohne Wasser sein zu müssen.

Giarkenburg.

* Darmstadt, 20. Ian. Zahlreichen Mit­gliedern des Landestheaters ist ge­kündigt worden; es sind darunter viele seit Jahren tätige Künstler. Die Maßnahme soll vorgenommen sein, um den Gagenetat herabzumin- d e r n. Der an dem Einbruch bei der Firma Stegmüller beteiligte 20jährige Arbeiter Ludwig Eugen Böttcher, der auf der Flucht auf die Polizeibeamten schoß, ist jetzt f e st g e n o m m e n worden.

WSN. E b e r st a d t, 20. Ian. In der gestri­gen Gemeinderatssitzung wurdeDr. Curt Uecker (Darmstadt) zum Bürgermeister von Cber- st a d t gewählt. Bei der ersten Abstimmung er­hielten Dr. Uecker 9 Stimmen, Stadtinspektor Lang (Darmstadt) 2 Stimmen und Landtags­abgeordneter Storck, den die sozialdemokrati­sche Fraktion kurz vor der Wahl noch als Kan­didaten aufgestellt hatte, 10 Stimmen. In der Stichwahl erhielten Dr. Uecker und Storck je 1 0 Stimmen. Das Los des Vorsitzenden, das nunmehr zu entscheiden hatte, fiel auf Dr. Curt Uecker.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Mehr Licht in der unteren Westanlage.

Im Anschluß an die häufigen Besch-roerden in letz­ter Zeil über die mangelhafte Beleuchtung oerschie- dener Straßen der Stadt möchte ich einiges über die Beleuchtung der Westanlage sagen. Während die obere Westanlage von Ecke Seltersweg bis zum Viadukt in der Hammstraße ausreichend beleuchtet ist von der Ecke Hammstraße bis zum Viadukt in der Hammstraße sind allein in kurzen Abständen fünf Lampen hintereinander, befinden sich in der unteren Westanlage nur drei Lampen. Die Stadt­verwaltung würde sich den Dank Vieler erwerben, wenn sie wenigstens nur noch zwei Lampen in der unteren Westanlage anbringen ließe, und zwar eine zwischen Neustadt und Mühlstraße, die andere zwi» schen Mühl- und Schanzenstraße. Auch die Lampe Ecke Neustadt dürfte besser durch eine hellbrennende ersetzt werden. Es ist nur ein Wunder, daß durch den starken Fuhrwerk- und Autoverkehr hier noch kein größeres Unglück geschehen ist. Hoffentlich wird bald Abhilfe geschaffen.

Ein Anwohner der unteren West- a n l a g e.