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ist. Bmrbe «m Hwr Uebertprirunfl <m bw Can- desvolizeibehörte abgesehen. Der QfciflcÜatite wurde ve»M Betteln« zu «ner Ha i t - «traf, von fünf Wochen unter Anrechnung mm drei Wochen Untersuchungshaft ^g!n*S^«Verkäufer hatte an zwei verfchec- öenen Tagm Ci« verkauft, ohne im Besitze eine« chaustererlaubniKscheine« au fern. 3n fetter Zeit mehren sich derartige Fälle. Io daß eine exemplarischeMteafunq am Platze war unb ba« Gericht sich nicht veranlaßt Iah. von bem im Strafbriehl ausgeivrochenen Strafmaß abtzuwelchcn. Ct wurde daher »u ®el d st r a f«n von 5 und 1 0 Mark unb zu den Kosten de« Verfahren« verurteilt.

Oie UmschuldungSaftion für die Landwirtschaft in Hessen.

D,e hessischen Ministerien für Arbeit und Wirtschaft, de« Innern und frr Onanien geben soeben th< Verordnung über Ne Umschuldung >- hilte für die Landwirtschaft bekannt. Für Hessen fftlt danach al» Umfchuldung«teedlt'nst,tut dre Hessische Landesbank lStaatsbank) tn Darmstadt. -Die Organisation, die in Ausfuhrm,g fldctK« dte Aufgabe t«t. da« Umschuldung«- kred'tnistitut bet der Durchführung der Um. schuldimg drückender landwirlfchafllicher Schulden durch geeignete Maßnahmen usw. zu unterstützen, wird für irden einzelnen Fall gebildet. Sie be­steht au« einem Vertreter der RcuHorcg.crung, der Landesregierung und einem Gemeinde Ver­treter Den Vorsitz führt die Landesregierung Die Mittel zur Schaltung der Leistungsfähigkeit der Organisation werden von dem UmschuldungS- kreditinstitut oorgelegt und auf Anfordern von ben Drägern der Organisation ersetzt, evtl. ,st ein Drille! aus die Gemeinden umzulegen. Die Zusammensetzung de« KreNtauSschulle« dessen Vorsitz der Direktor der Hessischen Landesbank führt und der sich seine GeschästSordnung selbst gibt, "wird in ß 3 der Verordnung bestimmt. Dem Arbeitsausschuß obliegt die Entschließung über die Darlehen-gewährung. In besonderen Fällen kann er Ne Entscheidung aber dem KreditauS- schus, überlassen. Die Tätigkeit der Mitgieder de« Kredit- und de« Arbeitsausschusses ist ehren­amtlich Der Srsatz von Auslagen usw. bleibt den Körperschaften, die ihre Vertreter jeweils entsenden, überlassen.

Don der Kriegsgräbersürsorge.

Soeben ist da« Iuliheft der .Kriegsgräberfür- sorgi.", der Bundeszeit'chrift de« VollSbuwde« Deutsche Kr egSgräberfürsorge, erschienen. Sem Inhalt ist gerade dc-wegen von besonderem Wert weil da« Heft im Anschluß an einen Vorbericht über die diesjährige BundoStagung de« VvllSbundes in Vlagdeburg eine Reihe sta­tistischer Angaben über die Arbeit de« Volts- bundc« im vergangenen Jahre und in den Mo- ualen Januar bis einfchl. Mai dieses Iayres bringt. Dann enthalt e« einen Aussatz über die Ausgestaltung de« deutschen Kriegersried- hvses Vordruck im Slsah mit je einer Ab­bildung de« jetzigen Zustande« und de« Plane«, nach dem der Volksbund die Ausgestaltung des Friedhöfe« rornehmen wirb. Sin Bericht über eine Fahrt zu unseren Heldengräbern in A o r d - frankreich dürfte für die zahlreichen Ange- hörigen der Tausende in diesem Gebiet zur letzten Ruhe gebetteten Gefallenen von großem In­teresse lein, desgleichen die Mitteilungen über die Arbeiten, die der Vvlksbund im engsten Sinnernehmen mit den Reich«behörden auf zahl­reichen deutschen Kriegersriedhöfen im Ausland vorgenommen hat und weiter vorzunehmen be­absichtigt Leider ist die Zahl der Angehörigen, die Auskunft über die letzten Ruhestätten von Gefallenen, die in den östlichen Ländern wie Polen, Rußland. den Randstaaten. 3ugoflatoicn der Auferstehung entgegen schlummern, haben wollen, immer noch sehr gering. Der Dollsbund Deutsche Kriea«gräberfursorge ist dank des weit­verzweigten Netze« seiner Verbindungen auch in diesen Ländern in der Lage, diesen Ange­hörigen helfend zur Seite zu stehen._________

Zeitschriften.

..Reue Musik-Zeitung". Verlag Smst Klett, Stuttgart. Jahrgang 49. Heft 13. 14. Das Ziel der SchrisllerNrng, die GegenwartS- kräfte erkennen zu lehren, ohne das wertvolle Vergangene zu übersehen, gibt diesen vorliegenden Heften das Gepräge. Hernnch Strobel, Berlin, führt positiv wertend in Strawinsky« neu klassi­zistisches Werk .Oedtpu« Re," ein. Hermann Wunsch gibt Erläuterungen für seine in Weimar urausgeführte KammeroperDon Juan« Sohn". Oskar Iamke will Gedicht und Lied voneinander trennen. Die Musik in der Malerei der Gegen­wart beleuchtet Willi Wolfradt, Berlin: dazu Bildbeilagen von Oppenheiner, Earl Hofer. Erich Heckel. Konrad Westermey.er Juan Sri«. Ma? Beckmann, Slevogt und Marc Thagall. Auf des Schweizer Tonsetzer« K. H. Davids Oper Traumwandel" wird ausführlich verwiesen (mit, Rotenbeispielen). Als eine Begabung. Die zu starken Hoffnungen berechtigt, wird Ernst Fischer. Linz a. d. D. erkannt. Ueberau« treffend und klar weih Otto Ursprung, München, wohl unser bester Kenner Der tathenischen Kirchenmusik, im Schlußteil feiner historischen Studie Die Bezie­hungen zwischen unserer weltlichen Musikentwick-

Geschichten aus aller Welt.

-usanne im Vade.

Pari«.

Fräulein Susanne Lenglen. die .Susanne Dünna". wie sie allgemein genannt wird, hei­ratet. Die ganze Sportwelt war restlv« über» rascht. denn Susanne. Die ihre .drives" bi« jetzt immer genauest ausrechnete, schien Diesmal .daneben" zu schlagen. Die Tenncsweltmeisterin lernte nämlich chren Zukünsligen im Bade (im ganz gewöhnlichen Familienbade) keimen und lieben und verlobte sich mit dem Glücklichen nach tcnnn achtundvierzig Stunden Hal« über Kops, ohne dabei zu wessen, ob sie überhaupt eine sogenannte gute .Partie" mache .Liebe gebt bei mir über alles", erklärte die junge Braut strahlend einem Reporter gegenüber, .die materiellen Verhältnisse meines Auserwählten interessieren mich ganz und gar nicht!" Um so mehr interessierte dies eben den Reporter, er recherchierte unb brachte bald daraus tn ör- fahrung. dost man der Lenglen doch Unrecht getan hat. Der drive .sitzt" nämlich auch in diesem Falle einwandfrei der Bräutigam ist ein amerikanischer Fabrikdirektvr mit einem ansehnlichen Verwögen.

Ticselige Insel" deS ShcpaarS Dodge.

(a) Reuyork.

Zwar hat sich Meister Döcklin die .Insel der Seligen" ein Nein wenig ander« vvrge- stellt als das Dild. welches das Riesengut deS Dvdgefchen Ehepaares bei Reuyork ^eigt, doch sind die Geschmäcker schließlich verschieden und insbesondere Dollarmilliardären kann man es nicht rerbieten, auf ihre ausgefallenste Weife felcg zu werden. Der Besitz de« Mister Hartleh Dodge und seiner Ehefrau Geraldine Rocke­fell cr-Dodge weist die ansehnliche Gröhe von viertausend Morgen auf und bildete seinerzeit außer einer Barm Halst von 150 Millionen Dol­lars daS Hochzectsgeschenk des alten IohitD. Rockefelleran feinen Schwie­gersohn. Der selbst verdient auch gut seine zehn Millionen im Jahr, das Ehepaar kann also ganz anständig .atiSkommen." Mit dem Geldc wohl, .sonst" aber nicht gerade vorblld- lich. E« handelte sich nämlich nicht etwa um eine Liel>esheirat, sondern von jeher nur um eine Interessengemeinschaft. Dement­sprechend wurde da der Devise .Er geht recht«. Sie gebt link«, das ist praktisch allerdings" weitestgehend Rechnung getragen: Die gnädige Frau haust in einem kleinen Schlößchen (nur" dreißig Räume und etwa sünfzehnköpsiges Dienst­personal) am Südende des Riesengute«. während ihr Mann und Gebieter im .Westen", ein noch bescheideneres" Landhaus bewohnt. Von einem

gesellschaftlichen oder gar rnthnm Verkehr zwi­schen Mann und Frau kann man nicht gut sprechen: sie sehen einander meist nur jähr- lieb einmal Au« Anlaß der großen Hunde­ausstellung. die di« rühtiae Geraldine per an» Rollet und zu der auch ihr Mann ein geloben wird Die Hundeausstellung ist die .große Ge­legenheit". wo sich die Mitglieder der .socictv", der F. nan zari stvkratie der U S A. zu der .Plebs', dem .göttlichen Volke' herablassen an diesem aber nur an diesem! Tage spielt die Abstammung der Ausstellung keine Rolle, nur die der Hunde. Die Dodge-Rockelei - lersche jährliche Musterschau der lleinen Vier­beiner ist ein weit wicht gereS Ereignis sür Ne Hundeliebhaber als irgendein Rationalfeiertag im alten Europa. Lange Eisenbahn- und Flug­zeugreisen werden gemacht, um an der ..edlen Hundepatronesfe" Festmahl teilnehmen zu kön­nen: da können nut Inhaber von ausgezeichneten Tieren zu einer Einladung gelangen. Da» Früh­stück kostet etwa 10 030 Dollars und es gibt mindesten« zehntausend Bürger tn den Staaten, welche Ne Einladung zu der Mahlzeit aus der neuzeitlichen .Insel der Seligen" restlo« selig macht. Die gesagt. Ne Geschmäcker sind eben ganz terschieden. . . .

Ter gehcimniövottc Lchottc.

(a) Reuy or^

Dah auch Droschkenkutscher manchmal recht profitable geschäftliche Einfälle haben kön­nen. hat ja jünglt erst Der .Eiserne G u st a v bewiesen, der einem .cm dit" »ufolge nicht nur an Erfahrungen, sondern auch an geldlichem Besitz reicher von seiner Spazierfahrt nach Pa­ris zurückkommen soll, als er hingefähren ist. Er scheint in Reuvork ebenbürtige Kollegen zu besitzen, wie folgende 3nbi«[retion eine« ameri­kanischen ZeitungsPlauderer« lehrt. Danach kann es einem, wenn man sich in Reuyork ein Xari nimmt, in neunzig von hundert Fällen passieren. vorausgesetzt, Dau man auf den Genfer de« Ge­fährts einen vertrauenserweckenden Eindruck macht, - dah dieser in dem Augenblick, wo er einem zuvorkommend den Wagenschlag öffnet, im Wagen innem plötzlich eine Flasche Whisky entdeckt, die .wahrfcheinlich der letzte Passagier, ein älterer Herr au« Schott- fa n t>, versehentlich liegen gelassen hat." Der edle .tan-DriDer" hat ein mitfühlende« Herz und überläht dir die Flasche diese« kostbaren Stoffes, gegen ein anständige« Entgelt, versteht sich. Am Abend besonder« floriert diese neben­amtliche Gefchäst der braven Rosse- und Auto­lenker, deren Darstellung nach also ein ganze« Heer älterer Herren au« Schottland Reuyork überschwemmt haben muh.

(ung und dem heutigen kürchenmufikalischen Reu- schassen auszudecken. Heinz Jolle« toagt, einen kühnen Wunschzettel Franz Schuberts für da« Jahr 1928. Han« Meyer, Leipzig, fetzt sein« Einführung in die geistigen Grundlagen von Brahms Händel-Daria Nonen fort. Treffend« Bülder zeichnet Th. Wiesengrund, Adorno, in fernem Berliner Memorial.

.Zeitschrift für Musik." Monats­schrift für eine geistige Erneuerung der deutschen Musik. Hauptschristleiter: Dr. Alfred Heuh. Steingräber-Derlag, Leipzig, 95. Jahrgang, Heft 6. Lieber Ne Herkunst der Familie Beethoven, insbesondere des GrohvaterS de« Meisters, haben Ne neuesten Forschungen von Prosellor Raymond Van Aerde. Mecheln, Licht gebreitet: Otto Redlich, Düsseldorf, berichtet über diese Ergebnisse und weih au« eigener Quellen­arbeit zu ergänzen. Hermann Matzke, DreSlau, verweist aus das Werk von Als red Lorenz: .AbendlänNiche Musikgeschichte im Rhythmus der Generationen", einem Parallelwerk zu Wil­helm Pinders Arbeit über das Dencrationen- problcm in der europäischen Kunstgeschichte. A. Heuh stellt in scharfsinniger Weise stilistische Betrachtungen über Fr. Schuberts bisher ver­kannte Iugendbattade .Der Gok und Ne Daja-

Derr" an. Zum Rachdenflrn vvgk terf an. was tf über das Beechoc^n-Orchestcrlonzert ohne Diri­genten des Leipziger Sinfome-Orchefker« zu sagen werh. Iön Leif«. Wiesbaden, beschießt seine Grundlagen Na«ischer Interpretation. Ausführ­liche Mulikberrchte. Al« MuNkbeUaoe Ne er­wähnte Schubert-Ballade und eine Probe der von Dr Bernhard Engelke neu herausgegebenen .Schottischen und walisischen Volttlieder von 3d- leph Havdn.

Brieffaflen her Redaktion.

(Rcchtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der

Schriftlkitung )

Stammgäste Gambrlnu». Die Weltsprache CFh*- ronto wurde 1887 von dem Warschauer Arzt t>r. 3 q m c n h o f erfunden

B. 71. 100. In Ihrer Angelegenheit handelt fr sich um eine Anfrage mit dem Ziele. Ihnen ein be­stimmte» vcejitzerungsunternehmen zu empfehlen. Auskünfte dieser An können wir aber au* nahe­liegenden Gründen nicht erteilen Wir empfehlen Ihnen, doch einmal bei den in Betracht kommenden Gießener Versicherungsagenturen. deren Anschriften Sie aus dem .'Idreßbuctz ersehen können, zweck» Auskunft anzufragen

Gesund- hinter - gesund erbosten, schwäebUlbe - kräftigen, kranken - zur Genesung vevdelfe«, hkifit die Kinder richtig ernähren!

Sräsjtr jochärzte bevorzugen und empfehlen und mw» illiltb!

Man Mann tef auta sich. Unsere sekän« Wäsch« ist to­tal ruiniert. Man hatte mir so en neues Waschmittel auf ge­redet, das selbsttätig waschen soll. Na, ich danke für solche Selbstbetätigung». Nie wie­der IWäix ich doch bei Nau- mann's KernseifeExtrafeine Qualität» geblieben,di« gibt blendend weiße Wäsch« mit gutem, frischem Geruch und macht nicht arm.

Kirchliche Aachrichten.

Gottesdienst in der Synagoge (Sübanlage). Sams­tag, 21. Juli. Vorabend 7.45 Uhr: morgen» 8.30: abends 8.40 und 9.20 Uhr

Israelitische Rcllglousgeiellichafl. Sabbatfeier den 21. Juli. Freitag abend 7.40 Uhr: Samstag vormit­tag 8. nachmittag» 4.30; Sabbatausgang 9.20. Wochengottesdienst morgens 6.15; abend» 7.15 Uhr.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Juli. (WIB stunkspruch) Der heu­tige Früßverkehr lag ohne jede Anregung fast ge- schaslslos Eine besondere 'Bcmcflung ist auch vor­läufig nicht zu leben Am Markt horte man starben etwa 262, Siemens 362,50, AlkA. 174 dis 174,50. Am Devisenmarkt nannte man Pari» 124,24, Mai­land 92,80, Spanien 29,52, da» Pfund 486,32S und den Dollar 4,1890.

DER GROSSE PREIS VON DEUTSCHLAND

auf dem Nürburgring, 15. Juli 1928

(J4 Ein großer Tag für Mercedes-Benz

und die gesamte deutsche Automobil-Industrie

Gegen die Elite internationaler Marken und Fahrer gewinnt MERCEDES-BENZ einen DREIFACHEN SIEG in neuer Rekordzeit Erster: Caracciola-Werner

Zweiter: Merz Dritter: Werner-Walb

auf Mercedes-Benz-Sportwagen mit Contibereifung

Schnellste Runde Caracciola in neuer Rekordzeit

Der siegreiche, serienmäßige Mercedes-Benz-Sport- wagen fährt die 509,4 km Gebirgsrennstrecke mit einer Durchschnitts - Geschwindigkeit von 103 km.

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