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zutage getretene Krise deS Schlichtungs­wesens eine weitere Verschärtu ,i g er­fahren muf). D.e Wahlen zeigen, daß eine Ducch- führung ite< Schiedsspruches auf jeden Fall zu einer Berlust wirtschaft grSßt - n Um­fange» im Ruhrbergbaa führen mühte. Die Folge müßte .*1ne wesentliche Einschränkung des Absätze- und Der Förderung sein. Die­be deutet Vermehrung der Feierschichten, kenn nicht gar Stillegung einzelner Schich­ten. Diese Folgen aber würden gerade die Ar­beiterschaft aus das Schwerste treffen, so daß der Schiedsspruch nicht allein wirtschaft­lich der Billigkeit nicht entspreche, sondern auch seine soziale Auswirkung äußerst beklagens­wert sejn mühte. Die Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände kann nicht annehmen, dah die im Schiedsspruch vorgesehene Regelung Wirk­lichkeit werden soll, da sie den objektiv fest gestellten wirtschaftlichen Ver­hältnissen vollkommen widerspricht, und erwartet daher, dah das ReichSarbeits- Ministerium bei den von ihm zu treffenden Ent­scheidungen diesen Tatsachen Rechnung tragen wird.'

Schwere Sorgen der Schma!enbachkommission.

Das Gutachten der Schmalenbachkom­mission, dos zu einer pessimistischen B e - urteilung der Kesamtlage des Ruhr­bergbaus kommt, wie wir bereits gemeldet hoben, liegt nunmehr in seinem Wortlaut vor. Wenn man im einzelnen die von der Kommission gemachten Berechnungen betrachtet, so muß sich der Eindruck der ungünstigen Lage des Ruhrkohlen­bergbaues noch verichärfen, so daß man geradezu von einer 6 e 1 b ft f o ft e n f r i f e sprechen kann. Für einen gewissen Anteil von Grenzbetrieben liegt, wie das Gutachten feststellt, eine hoff­nungslose Unrentabilität vor, und der Ausschaltungsprozeß dieser Betriebe wird sich zwei­fellos noch eine längere Zeit hinziehen müssen. Die auf das Jahr 1926 abgestellte Bilanzuntersuchung ergab ein gutes Ergebnis, und die Kommission ist der Meinung, daß die Jahre 1926 und 1927 zu- ammengenommen für die Steinkohlenindustrie hin- ichtlich der Absatzmöglichkeiten über dem Durch- chnitt gelegen haben. Auf gleich gute Jahre als Dauerzustand zu rechnen, wäre leichtfertig. Wichtig in dem Gutachten ist die Berechnung eines Ge­winnes von einer Mark (3,5 Prozent) pro Tonne im Jahre 1926, dem Jahre des englischen Kohlen» ftreifs. In dieser Feststellung liegt unseres Erach­tens ein Angelpunkt für die Selbstkostenfrage des Ruhrbergbaues, denn ein Gewinn von nur 3,5 Prozent in der anormalen Zeit des englischen Kohlenstreiks ist gewiß bescheiden. Zusammen­fassend kommt die Kommission in der Mehrheit ihrer Mitglieder auf Grund ihrer Selbstkostenunter- suchung für den Monat November 1927 zu dem Ergebnis, daß für d i e Tonne absatzfähige Produktion ein Verlust von 0,27 Mark oorliegt, und zwar unter Einrechnung der Gewinne aus der Koksproduktion und aus Handelsgesetz- schäften. Unter diesen Umständen ist es nur zu selbstverständlich, wenn die Schmalenbachkommission am Schlüsse Ihres Gutachtens, ungeachtet der schwebenden Streitfragen betreffend Lohn, Arbeits­zeit und Kostenpreis, zum Ausdruck bringt, daß das Ergebnis der Untersuchung die Kommis­sion mit schwerer Sorge erfüllt hat.

Nachdem jetzt das Ergebnis vorliegt, wird die Fällung des Essener Schiedsspruches um so unverständlicher, weil der Schlichter, wie jetzt klar erwiesen ist, überhaupt nicht die wirtschaftlichen Gesichtspunkte be­rücksichtigt haben kann. Da mit Rücksicht auf die Schaltung der Konjunktur eine K o h - lenpreiserhöhung auf jeden Fall ver­mieden werden muh, die, wenn sie beantragt - würde, einzig und allein die notwendige Folge deS Schiedsspruches wäre, so kann man nicht erwarten, dah der Reichsarbeitsminister den Schiedsspruch für verbindlich erklärt: auch der von dem den Gewerkschaften nahestehenden Mit­glied der Schmalenbach-Kommission, Dr.D a a d e, in feinem Sonder gutachten errechnete Ge­winn von 62 Pfennig pro Tonne würde durch die Annahme des Schiedsspruches aufgezehrt werden, der eine Mehrbelastung von 75 Pfennig Bringt

Buderussche Eisenwerke A.-G., Wehlar

Die gestrige ordentliche Generalversammlung der Vuderusschen Eisenwerke 21.-®. genehmigte einstimmig sämtliche Anträge der Verwaltung. «S gelangt eine Dividende von 5 Prozent auf die doll dividcndeberechtigten Stammaktien und auf Die Vorzugsaktien zur Verteilung.

Der Vorsitzende des Vorstandes. Kommerzienrat Köhler, verbreitete sich über die st a a t l i ch e n Hilfsmaßnahmen für das Eisenstein-

f gebiet an Lahn. Dill und in Oberhessen. Von der inzwischen wieder aufgehobenen staatlichen Subvention entfielen auf die Vuderusschen 6Jen- werke im ganzen 260 000 Mark, denen Lknve- Ulerungen zu Betriebsverbesserungen für Eisen- fteingruben von 426 000 Mark für den gleichen Zeitraum gcgenüberstehen. Aus den Ausfüh­rungen verdient weiter fcstgehalten au werden, daß ausländische Erze frei Lahnhütte zur Zeit billiger sind als Lahnerze unter Be­rücksichtigung des Kapitaldienstes. Der Vorsihenoe unterstrich nachdrücklich die Forderung auf wei­tere wirtschaftliche Erleichterungen, namentlich hinsichtlich der Eisenbahnausnahme- tarife, Steuern und sozialen Lasten (Reichs­knappschaft), über welche z. Z. wieder Verhand­lungen mit der Regierung schweben, und trat in diesem Zusammenhang für die Fortführung dec Lahnkanalisation ein.

Die Gesellschaft war in den ersten drei Mo­naten des laufenden Geschä'tsjahres gut beschäf­tigt. Allerdings sei der Auftragsbestand erheblich zurückgegangen: für Neubestellungen werden kurz­fristige Liefertermine verlangt. Man glaubt nicht, daß in Erzeugung und Versand die vorjährigen Ziffern ganz erreicht werden. Das diesjährige Ergebnis wird durch die Selbstkosten verteuern­den Faktoren, insbesondere die Lohnerhöhungen, ungünstig beeinträchtigt, so daß die Verwaltung glaubt, im gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwick­lung des Geschäfts- und Geldergebnisses vorsichtig beurteilen zu müssen.

3n den Aufsichtsrat wurden wiedergewählt: Rentner K. F. Stiebet- Frankfurt a. M., Geh. Reg. Rat Dr. phil. h. c. 21. Haeuser - Frankfurt a. M., Bankier Dr. Ludwig Landau- Berlin, Direktor Georg Nor'dmann -Wies­baden, Apothekenbesitzer Albert Seyberth- Wiesbaden und Bankier Ernst Wertheim- b e r - Frankfurt a. M.

D i e deutschen Spareinlagen Ende Februar. Ende Februar betrug der Bestand der Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen 5326,8 Millionen Mark gegen 5094,1 Mill. Mk. Ende Januar. Die Zunahme stellt sich mithin auf 142,7 Mill. Mk. gegen 330,8 Mill. Mk. im Sanuar.

Bergmann-Elektrizitäts-Werke 21.*®. Der Geschäftsbericht der Bergmann-Elek- trizitäts-Werke 21.-®. für das Jahr 1927 weift einen Geschäftsgewinn von 11 127 932 Mark (i. 23. 7 477 145 Mk.) aus, wovon 4 665 473 Mark für Steuern (i. 23. 2 318 585 Mk.), 1 524 206 Mk. (L 23. 1 081 363 Mk.) für soziale Abgaben und insge­samt 987 333 Mk. (i. 23. 828 703 Mk.) für Ab­schreibungen auf Gebäude, Maschinen und 23e- teiligungen verwandt werden (i. 23. gingen noch 712 552 Mk. für Handlungsunkosten ab), so daß ein Reingewinn von 4 476 518 Mk. verbleibt (i. 23. 3 155 599 Mk.). Aus diesem werden, wie bekannt, 9 Proz. (8 Prvz.) Dividende auf das um 11 auf 44 Millionen Mark erhöhte Aktien­kapital gezahlt werden. Für das laufende Ge­schäftsjahr dürfte im Hinblick auf den übernom­menen Auftragsbestand, der 2/3 höher ist, sowie in Anbetracht der seit dem 1. Sanuar einge­gangenen Aufträge ein zufriedenstellender Hmsah und ein angemessenes Ergebnis zu erwarten sein, wenn nicht unvorhersehbare Ereignisse, wie Streiks usw., in den Normalgang der Produktion störend eingreifen und in der Fabrikation nicht mehr ausgleichbare Lohnsteigerungen das Ergeb­nis beeinträchtigen.

* Portland-Cementwerke Heidel­berg. Die Gesellschaft schließt 1927 nach 1 610 401 (1 446 022) Mk. Abschreibungen mit einem Reingewinn von 3 126 034 (2 251 709) Mk. einschließlich 77 042 (62 433) Mk. Vortrag, woraus für die 100 000 Mk. 23.2L wieder 5, für die 24,9 Mill. Mk. St. A 10 (8) Prozent Dividende vorgeschlagen werden. (G.-V. 11. Mai.)

Mannheimer Gewerbebank e. G. m. b. H.. Mannheim. Wie die Verwaltung der Mannheimer Gewerbebank e. G. m. b. H. mitteilt, hatte diese von den Kreditgewährungen des Di­rektors Röttinger keinerlei Kenntnis, da diese Posten verschleiert wurden. Wie dieNeue Mannheimer Zeitung" hört, sollen Röttinger und Groß, die inzwischen verhaftet worden sind, etwa 764 000 Mark zu Beteiligungen an dem Porphyrwerk Oppenau, an der Druckerei Rhenus, Ludwigshafen, der Vertriebsgesellschaft für Wäsche und Kleidung und einer Griffel- und Füllfederhalterfabrik in Ludwigshafen verwandt haben. Heber die Maßnahmen, die zur Sa­nierung ergriffen werden sollen, liegen noch keinerlei Beschlüsse vor.

Mannheimer Beamten bank e. G. m. b. H., Mannheim. 3m Zusammenhang mit der Zahlungseinstellung der Mannheimer Ge­werbebank hat nun auch die Mannheimer De- amtenbank ihre Schalter geschlossen.

Bayerische Staatsschahanwei­sung s a nl e i h e. Die Verhandlungen über die Hedernahme der inländischen Bayerischen Staats­schahanweisungsanleihe sind zum Abschluß ge­langt. Ein unter Führung der Bayerischen Staatsbank und der Preußischen Staatsbank stehendes Konsortium hat den Betrag von 35 Millionen Mark 5 prozentiqe Bayerische Staats­schahanweisungen mit Option auf weitere 15 Millionen fest übernommen. Die Laufzeit der Anleihe beträgt fünf 3ahre. der Emissionskurs 95 Prozent, der Rückzahlungskurs 110 Prozent. Die Schahanweisungen werden in der Zeit vom 30. April bis 8. Mai zur Zeichnung aufgelegt.

Großkraftwerk Franken, Nürn­berg. 3n der gestrigen Aufsichtsratssitzung beS Großkraftwerkes Franken in.mberg wurde beschlossen, der auf den 25. Mai einzuberufenden Generalversammlung die 23ertcUung einer Divi­do ne von 9 Prozent (wie Im Vorjahre) vorzu­schlagen. Das Geschäftsergebnis ist wie im Vor­jahre: ebenso d.e vorgenommenen Rückstellungen.

D ie fünfprozentigen Goldschatz- antoeifungen der Stadt Berlin. Wie die Konsortialleitung der Preußischen Staats­bank (Seehard'ung) dem Amtlichen Preußischen Pressedienst mitteilt, ist die Zeichnung der 25 Millionen Mk. fünfprozentige Goldschahanwei- fungen der Stadt Berlin infolge Heberzeichnung bereits am 19. April vormittags geschlossen worden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 20. April. Tendenz: un­sicher. 3m heutigen Börsenverkehr machte sich eine gewisse Hnsicherheit wieder stär­ker bemerkbar, die wohl in erster Linie auf die überraschend aelo.mmene Diskonterhöhung der Federal Äeservebank in 23 o ft 0 n und Chi - kag 0 verursacht wurde, während der Dis'ont- satz in N e u y 0 r k zunächst noch unverändert blieb. Eine gewisse Stühe erhielt die Tendenz anderseits jedoch durch den leichten loka­len Geldmarkt, wo auch wohl wieder einige Kauforders des Auslandes zur Ausführung ge­kommen waren, während die Spekulation eher Abgabeneigung zeigte. Die Kursentwick­lung war daher nicht einheitlich, und die erhöhten Kurse der gestrigen Abendbörse konnten sich meist nicht behaupten. Die Hmscrh- tätigkeit war gering. Von feiten des privaten Publikums dürften keine Orders eingelaufen sein. Der Elektromarkt war etwas gedrückt, so daß Gesfürel 3,5 Prozent, Bergmann 4 Prozent, Siemens 2,25 Prozent, Licht & Kraft 1,2 Pro­zent, AEG. und Schuckert je 1 Prozent ein- oüßten. Angeboten waren ferner Waldhof mit minus4Proz., während Aschas e bürget behauptet blieben. Am Montanmarkt überwogen die kleinen Abschwächungen bis zu 1 Prozent. Mannesmann waren mit minus 2,25 Prozent etwas stärker abgeschwächt. Am Danken- markt gaben Commerzbank 1,75 Prozent und Dresdner Bank 1 Prozent nach, während Deutsche Bank und Discontogesellschaft sich behaupten konnten. Schiffahrtswerte waren ziemlich still. Deutsche Anleihen blieben auf dem erhöhten Stand der gestrigen Abendbörse gut behauptet. Am Auslandrentenmarkt verzeichneten Serben und Bosnier weiter recht lebhafte Hmiätze bei neuen Kursbesserungen. Talon und Serben 23,25 Prozent Geld. 3m Freiverkehr waren amerikanische Kunst­seidewerte weiter gefragt. Amerikanische Enka 76,25 Dollar. 3m weiteren Verlauf konnte sich die Tendenz, von Spezialwerten ausgehend, etwas befestigen. Gefragt waren auf Abschluß- Hoffnungen 3. - - 5 a r b e n, die nach wenig

veränderten ersten Kursen 1,75 Prozent ge­wannen. Waldhof konnten sich 2,5 Prozent und Siemens 1,75 Prozent erholen. Am Anleihe­markt zogen Qlblofung ohne Option bei leb­haften Hmsätzen bis 17,85 Prozent an. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tägliches Geld zu 6 Prozent etwas gesuchter. Am De­visenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dollar 4,1882, gegen Pfund 20.416, London Kabel 488,15, Paris 124,02. Mailand 92,55, Madrid 29,12, Holland 12,1125.

Berliner Börse.

Berlin, 20. April. Fehlender Ordereingang ließ den Beginn der heutigen Börse sehr r u h i g» erscheinen. Verschiedentlich trat etwas Ware heraus, so dah die Kursentwicklung nicht einheitlich war. Die Tendenz war un­sicher, im Grunde aber nicht unfreundlich. Für Spezialwerte bestand wieder einiges 3nter- efse. Glanzstoff, Waldhof, Adlerwerke, Kali­papiere, Spritwerte waren gut gehalten und zum Teil höher. Polyphon, Karstadt, Bergmann und Gesfürel bis 4 Proz. gedrückt. Die Dis­konterhöhungen in Boston und Chicago verstimmten etwas, wurden aber im allgemeinen

nur als ein Warnungszeichen an die dortige Spekulation angesehen. Deutsche Anleihen lagen stiller. Ausländer sehr ruhig. Bosnier und Serben waren fester. Der Schiffahrts- markt war weiter fest. Der Geldmarkt war unverändert. 3m 23erlaufe blieb die Ten­denz uneinheitlich. Eine gewisse Verstimmung trat ein, weil man wissen wollte, dah die morgen zur Veröffentlichung gelangenden Außenhandels­ziffern keine weitere Besserung au'toeifen würden. 3m allgemeinen waren dagegen bei den ersten Notierungen keine größeren 23eränbcrungen fest­zustellen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. April. Zum Wo- chenschluh verkehrte der Frankfurter Produkten­markt in sehr stiller Haltung: obwohl die Aus­landsnotierungen eine weitere Erhöhung er­fuhren, blieben dieselben hier ohne Wirkung und das Geschäft bewegte sich in engen Gren­zen. Roggen war weiter etwas gefragt. Mais für 3ndustriezwecke hatte lebhaftere Hmsätze auf­zuweisen bei anziehenden Kursen. Es wurde:, notiert: Weizen 1. gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Aucwi chs 27.50 Mk.: Roggen 23.53: Hafer, inländischer 27.502825: 2Sci3 (gelb) für Futterzwecke 24.2524.53; Mais (gelb) für andere Zwecke 25.2525.75; Weizenmehl, süd­deutsches Spezial 0 38.5039.50; Roggenmehl 3940.50; Wc.zenk'eie 15.2515.50; Roggenkleie 16.25-16.50 Mk. Tendenz: fest.

Zeitschriften.

Gemälde alter und neuerer Meister aus rheinischem und üd eutsche.n De itz kündigt der neue Katalog 1113 (mit 21 Tafeln Abbildungen) des Frankfurter Auktionshauses Rudolf Dangel G. m.b. H. an; hier sind u. a. folgende Maler vertreten: 3an und Pieter Drucghel. Cranach. 25an Dyck, Hals, Hobbema, Millet. Ostade, Teniers, Tiepolo, Tischbein. 23ero- nefe, Achenbach, Modersohn-Decker, Boehle, Dusch, Constable. Corot, Courbet, v. Gebhardt, 3ank, Lenbach, Maraes, Prllar, Röth, Schirmer, Spitzwca. Stadler, Trübner und Hhde.

2t e u e Wege im Motorenbau. Be­trachtungen über die 3unkcrs-Gegenkolben-Zwei- taktmaschine". Verlag Deutsche Motor-Zeitschrift, Dresden-A. 19. Preis 0,90 Mk.

Vermischtes.

Deutsche Fachleute des Scgelflugwefeirs für Amerika.

Auf Grund einer Besprechung, die vor einiger Zeit in Neuyork an Bord des DampfersCo­lumbus" des Norddeutschen Lloyd in Anwesen­heit von Prominenten der staatlichen, zivilen und sportlichen Luftfahrt Amerikas stattfand, trat der dortige American Motor Aviation Club (AMAC.) an die deutsche Rhön - R 0 s- sitten-Gesellschaft in Frankfurt a. 211.. die auf dem Gebiete des Segelflugwesens führend ist, heran mit der Ditte, sie bei der Ein­führung des Segelflugsports und der Einrichtung von Segelflugschulen in Amerika durch Entsendung von Fachleuten zu unterstützen. Durch den Direktor des For­schungsinstituts der Rhön-Rossitten-Ge'ellschaft Professor Georgi, wurden deutscherseits fol­gende Herren mit der Durchführung dieser Ex­pedition betraut: Rittmeister Röhre. Leiter der Segelfliegerschule in Rossitten als Leiter der Ex­pedition, Diplom-3ngenieur Laubenthal, Leiter der Segelfluggruppe des württembergischen Luftfahrtverbandes, und Stud.-3ng. Hessel­bach von der Akademischen Fliegergruppe Darm­stadt. Die Herren fahren am 19. April nach Neuyork. Wie verlautet, steht die amerikanische Regierung den Bestrebungen des American Motor Aviation Club außerordentlich sympathisch gegenüber.

Die Berliner Philharmoniker auf Reifen.

Die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Dr. Wilhelm Furtwängler machen auch in diesem Jahre eine Reise, die zuerst nach Ko­penhagen führt. Von dort aus fahren die Künstler über Nord- und Westdeutschland nach Paris. Das Pariser Konzert, das nicht nur das erste Auftreten eines deutschen Orchesters nach dem Kriege, sondern auch das erste Auf­treten Furtwänglers ist, wird mit großer Span­nung erwartet. Nach diesem finden noch einige Konzerte in der Schweiz statt. Dann fährt das Orchester über München und andere süd­deutsche Städte nach Heidelberg, wo die Reise mit einem dreitägigen Musiksest, das aus­schließlich wie schon in den letzten Jahren. von Furtwängler und den Philharmonikern be ft ritten wird, ihren Abschluß findet.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.

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103

Hebt Roeder ......

10

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6

179

181

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0

145

144

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BanfwoN«.

Berlin, 19 «pril

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25 rre.

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4,163

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velg'fche Boten......

58.27

58.51

Danifche 8Q«rn ......

111.83

112,27

ffnalridK Noten .......

29.372

20.452

Telegraphische Auszahlung.

Berlin. 19 Avr'l

Weib

dr itl

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Holländische Noten

168 16

168,84

Italienische Noten.....

Norwegisch« Noten......

22 05

22.13

111.63

112.07

Temsch-Oefterr., i 100 Kronen

58.68

58.92

Numanische Noten......

2,61

2.63

(schwedische Noten......

111.91

112.37

Schweiler Noten.......

80.40

80.72

Svanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

69,93

12.318

70.21

12.4(8

Ungarische Noten

72 86

73.1«

DevilrumarU Derl'm

Frankfun

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19 Avril

20 April

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Ärmliche Notteruna

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168,55

168,89

168,36

168.70

Bur n Lire

1,787

1,791

1.785

1.789

58,44

'ftrH.-Anm'

58.335

58.455

»8.32

If bdfHnnla

111,82

112.01

111.76

111,98

»ouenboarn

112,08

112,30

114.05

112.27

Suxfbolm

(12,19

112.41

112.11

112,36

HeMngfoeS

10,513

10,53.1

10.513

10.533

(ftolren . .

42,055

42.095

42,03

22,07

London. . .

40,401

-'0,441

4.1660

40,392

20,133

Neovort . .

«,178V

4,1775

4.1855

Pan« ...

16.45

16,.9

10.44

16,48

Schwer -

80.56

W.72

>0,52

60,68

Svauten .

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70.17

70,03

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Javan .

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1.992

v. 50.15

1.996

0.5055

1,992

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1,996 0.505

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8,785

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»8.911

8,785

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Prag .

12.379

12.399

12,378

12.398

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«.358

7,372

7.358

7.372

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-2,97

73.11

72.95

73,09

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4.0<3

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18.04

18.07

17.93

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51.54

81,70

81.53

81,69

4.142

146

4.134

2.138

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1,178 4.321

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Jerlin, 20. wurde der Erlaß Mnislers Mar der braunschweiai Usch-1u t $e r 1 wieder hergestellt m Minister S Marn svziaMsc gehoben. Er I schen Schulen k vielmehr den Ehe schulen trügen der Slternbund 1 Ditte an den ' nun heran, tii bet Innern hc genommen, dah nach dem Trar gelisch-luih dah nach Arti! Tharalter der Aeichsschulgeset dürfe. Der OEii der Erlaß von l-ruch mit Verfassung des Aeichsg die Klärung dj< brauschweigifchen den, baß der l Entscheiduiw des Ms die Regier M I. Mai bere Mte, daß sie ein Wn Auffassung

V'e hessisch« btt Evangelij Sranlfurt a

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