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nicht von hier, ihre Personalien formten bisher auch noch nicht festgestellt werden. Die behördliche Untersuchung ist im Gange

Reiskirchen, 20. Febr. Beim Spielen verunglückte gestern Nachmittag der 14jährige Karl Gräf von hier im nahen Walde, wo er sich mit mehreren Knaben vergnügte. Der Junge mußte noch Hause getragen werden, wo der herbeigerufene Arzt einen Bruch des linken Oberschen­kels seststellte und die Ueberführung des Knaben in die chirurgische Klinik in Gießen an ordnete. Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz m Gießen verbrachte den Jungen nach Anlegung der entsprechenden Berbände in ihrem Sanitätsauto in die Klinik.

b Grünberg, 18. Febr. 3n der letzten G e- mcinderatssitzung wurde folgendes be­schlossen.' Der Gemeinderat lehnt es ab. noch weitere Erde zur Auffüllung beim Dau des Finanzamtes in der Theo-Koch- Straße zu liefern. Er ist allerdings geneigt, noch weitere 700 cbm Erde zur Verfügung zu stellen bis jetzt wurden 800 cbm gestellt, wenn die gesamten 1500 cbm Evde vom Reich bezahlt werden. Eine Am Pfropfung der O b st - bäume wird aus Grund sachverständiger Gut­achten für dieses Jahr unterlassen. Der Gemeinde stehen auch in diesem Jahre keine Mittel für diese Zwecke zur Verfügung. Der Gemeinderat hat beschlossen, die beiden Veamtenwohn- Häuser für Veichssinanzbeomte auf Grund der vorgelegten Pläne und Berechnungen an Bau­unternehmer Konrad B o ck zu vergeben, vorbe­haltlich der Genehmigung und Aeberprüfung der Pläne durch die Vaugruppcnleituna des Landes- finonzamtes. Dieser Beschluß soll dem Präsi­denten des Landesfinanzamtes mitgeteilt werden.

Kreis Friedberg.

* Friedberg, 18. gehr. Dieser Tage ist das Ergebnis der Vermittlungstätigkeit des Arbeitsnachweises Friedberg- Büdingen für das Jahr 1927 zusammen­gestellt worden. Danach betrug die Zahl der Arbeitsgesuche insgesamt 13203. Offene Stellen wurden gemeldet zusammen 6551. Ver­mittlungen kamen 5349 zustande. Am 15. Fe­bruar wurden insgesamt 29 9 9 Haupt- unterstützungsempfänger beim Arbeits­amt gezählt. Von diesen wurden aus der Ar- beitslosenunterstühuno im Kreis Friedberg 2194 und im Kreis Büdingen 613 unterstützt. Krisenfürsorge bezogen im Kreis Fried­berg 187, im Kreis Büdingen 5. 187 Arbeitslose wurden als Notstandsarbeiter an dem Stichtag beschäftigt. In einigen Betrieben wird kurz ge­arbeitet, doch nicht derart, daß Kurzarbei erunter- stühung nach den geltenden Bestimmungen ge­zahlt werden kann. Einige Gemeinden planen Notstandsarbeiten, durch die etwa 200 Leute noch in Beschäftigung gebracht werden können.

Bad-Nauheim, 18. Febr. Professor Dr. D e d e , Privatdozent an der Gießener Uni» ver ität und Leiter der quellentechnischen Abteilung der hiesigen bäderkundlichen Anstalt, hat im Laufe des Winters in einem mehrwöchigen Vor­tragszyklus die hiesige Aerzteschast in die Atomtheorie eingeführl. In interessanten wissen­schaftlichen Darlegungen machte der Kursus, der jetzt zu Ende geführt wurde, mit den neuesten Forschungsergebnissen über die Atomtheorie be­kannt. unter besonderer Berücksichtigung der wissenschastlichen Nutzanwendung auf die hiesigen Quellen. Die auf Bad-Nauheim bezüglichen For­schungen des Gelehrten können selbstverständ­lich noch nicht als abgeschlossen gelten. Aus den Vorträgen ergab sich aber jetzt schon, daß es sich hier um Arbeiten handelt, die einmal von großer Tragweite für unser Bad sein können. Die Mitglieder des hiesigen Aerztevereins, die sich regelmäßig zu den Vorlesungen einfanden, folgten des Ausführungen Prof. D e d e s je­weils mit gespanntester Aufmerksamkeit. Zu be­grüßen wäre es, wenn der Vortragende seine Vorlesung in derselben oder in erweiterter Form im nächsten Winter wiederholen und ite dann auch einem erweiterten Kreis (Chemiker, Lehrer usw.) zugänglich machen würde. Er würde sich damit den Dank vieler verdienen.

4 Bad-Nauheim, 19. Febr. Einer der bekanntesten und verdienstvollsten Turner des Gaues Hessen ist heute früh nach mehrwöchigem Krankenlager im Alter von 67 Jahren gestor­ben. Es ist Heinrich Franke. Ehrenmitglied des hiesigen Turnvereins 1860, der ihn über 30 Jahre in leitender Stellung sah. In früheren Jahren war der Verstorbene eine der volkstümlichsten Persönlichkeiten auf den Gau- tumtagen des Gaues Hessen. Der hiesige Turn­verein verdankt ihm in erster Linie die Er­bauung der Turnhalle im Jahre 1892. Die tur­nerischen Verdienste des Verstorbenen sanden bei den verschiedensten Anlässen die verdiente Würdigung. Heinrich Franke wurde nicht nur durch Verleihung des Ehrenbriefes des MittelrheinkreiseSder Deutschen Turner»

schast ausgezeichnet; er erhielt vor einigen Jahren auch den Ehrenbrief der Deutschen Turnerschaft.

Kreis Büdingen.

)( Orlenberg, 18. Febr. Die er Tage hielt der Kirchengesangverein seine diesjäh­rige Generalversammlung ab. Nach herzlichen Begrühungsworten des Vorsitzende!, an die zahl­reich erschienenen Mitglieder wurde der Tätig­keitsbericht durch Frau Dr. Löffler und der Kassenbericht durch Kanzleiassistenten Kraft vorgetragen. Leider mußte sowohl bei den ak­tiven als auch passiven Mitgliedern ein kleiner Rückgang festgestellt werden. Die Frage neuen Notenmaterials wurde eingehend besprochen. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiederge­wählt. Frau Sanitälsrat Dr. Hahn wurde wegen ihrer 35jährigen Mitgliedschaft und ihrer großen Verdienste als aktives Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt. Der Besuch des dies­jährigen Verbands,estes in Obermockstadt wurde beschlossen. Nach Schluß der geschäftlichen Der- Handlungen schloß sich ein gemütlicher Unter* haltungsabend in den schönen Räumen des Casö Carl an, der die Mitglieder bei gesanglichen und musikalischen Darbietungen noch einige Stunden zusammenhielt.

-/- Aus dem Niddertal, 18. Febr. Die Dlutfinken sind wieder da. Das ist die trau­rige Beobachtung, die mancher Besitzer von Obst- baumstücken und Gärten macht, der in diesen Tagen auf seinen Grundstücken nach dem Rechten gesehen hat. Diese schönen Vögel haben die schlimme Angewohnheit, die Knospen der Obst» bäume, besonders des Steinobstes, und der Beerensträucher rnas enweise abzupicken, so daß der Boden unter den betreffendcn Bäumen und Sträuchern ganz mit den Knospen bedeckt ist und die Ernte vernichtet wird. Die Vögel haben sich in den letzten Jahren zum Schaden der Bäume und Sträucher sehr vermehrt, so daß eine Be­kämpfung sehr am Platz ist, ohne daß man sich, dabei durch das schöne, bunte Kleid des Vogels oder durch sonstige nützliche Erwägungen irre machen lassen sollte.

Kreis Schotten.

I Ober-Lais, 19. Febr. In den letzten Wochen geschah es mehrmals, daß zwischen Ober- Lais und Schwickartshausen und zwischen Ober- Lais und Fauerbach Leute angehalten und bedroht wurden. Auch innerhalb des Dor es wurden nachts verdächtige Gestalten gesehen, die einen Wolfshund bei sich hatten. Allgemein wurde ein Wiederaufleben des Wil­dererunwesens vermutet. Es hat sich jedoch nunmehr herausgestellt, daß drei junge Bürschchen aus Schwickartshausen, zum Teil Bauernknechte, sich ein Vergnügen daraus gemacht haben, die Leute zu schrecken. Die Misse­täter sehen nunmehr ihrer Bestrafung entgegen, die ihnen Gelegenheit zur Selbstbesinnung geben wird.

Kreis Lauterbach.

Q Schlitz, 19. Febr. Heute wurde der seit den Weihnachtstagen vermißte Pfründner Ochs a u f g e f u n d e n. Er war auf unerklärliche Weise verschwunden, und alle Nachforschungen blieben er­folglos. Nun wurde er in der Schlitz bei Hutzdorf als Leiche gelandet. Es wird vermutet, daß Ochs bei unserer Stadt in die Schlitz unabsichtlich geraten ist und dann durch das Hochwasser über die Wehre bis nach Hutzdorf getrieben wurde.

Starkenburg.

Darmsta dt. 19. Febr. In Nieder- Modau brannten gestern zwei Scheunen des Landwirts B e r t h a l o t nieder. Der Darm- städ e Bcr M?ucrtoehr ge ang es mit der Motor­spritze. das Feuer auf seinen Herd zu beschrän­ken. Beim Retten seines Viehes stürzte der Be­sitzer und brach ein Bein.

Rheinhessen.

Lpd. Mainz, 18. Febr. Heute vormittag ü b e r = fuhr ein städtisches Auto einen etwa 50 Jahre alten Mann auf dem Aliceplatz. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und st a r b

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

T Waldgirmes, 18. Febr. Bei der hie­sigen Brennholzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: 1 Meter Buchenscheit 16 bis 18 Ml., Knüppel 10 bis 12 Mk., Eichen- scheit 10 bis 12 Mk., Knüppel 7 bis 9 Mk., Tannenscheit 5 bis 6 Mk., Buchenreiser 8 Meter 16 bis 20 Mk., Eichenreiser 12 bis 18 Mk.. Tannenreiser durchschnittlich 8 Mk. Gegen Ende der Versteigerung senkten sich die Preise für Buchenholz wesentlich.

Kreis Wetzlar.

O Dornholzhausen, 19. Febr. Heute nachmittag fand die Verpachtung der Jagdnutzung des hiesigen Gemeinschafts- Jagdbezirkes auf 9 Jahre statt. Letztbietender blieb Tierarzt Mehl (Lang-Göns) mit 1610 Mk.. dem der Zuschlag erteilt wurde. Mitpächter ist Bauunternehmer Otto Schneider (Dießen). Die Vorkriegspacht betrug 850 Mk.

Kreis Usingen.

Brandoberndorf. 18. Febr. Dieser Tage fand im GasthausZum Bahnhof" eine weitere öffentliche Drennholzversteige- rung statt. Käufer waren genug erschienen. Die Preise waren nicht allzu hoch. Der Raummeter Eichenscheit kostete 8 bis 9 Mk.. Eichenknüppel kamen auf 6 bis 7 Mk. pro Raummeter. Duchen- scheit kostete die Klafter (4 Raummeter) 48 bis 50 Mk. und für Buchenknüppel zahlte man pro Klafter 36 bis 40 Mk. 100 Stück Duchenwellen gingen mit 12 bis 14 Mk. ab. Buchend urch- forstungswellen waren wesentlich teurer, 100 Stück kamen durchschnittlich auf 15 bis 17 Mk. Der Raummeter Nadelholzscheit kostete bis zu 8 Mk. und Nadelholzknüppel kamen ungefähr auf 5 bis 6 Mk. pro Raummeter.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 18. Febr. Am 13. Juni d. I. sind 50 Jahre verflossen, seit das Frankfurter Historische Museum feierlich eröffnet wurde. Wie wir erfahren, be­absichtigt die Stadt, diesen Tag durch festliche CBcranftaltungen zu begehen. 11. a. ist eine Ausstellung von Möbeln und Antiquitäten geplant, an der man den Frankfurter Privat- besitz beteiligen zu können glaubt.

Marburger Abschiedsfeier für Hofrat Steingoetter.

Marburg. 19. Febr. Wie für Gießen, so bildet auch für Marburg das Scheiden des Theaterintendanten Hof rat Hermann Stein- g d c 11 e r den bedeutsamen Abschluß eines Stückes Theatergeschichte der Stadt. Der Schei­dende hat seit seiner Wahl als GiehenerTheater» direktor im Jahre 1903 auch die Aufführungen des hiesigen ..Stadttheaters'^ in den Stadtsälen geleitet, und dieseTheatergemeinschaft" hat nach turzen Unterbrechungen in der Kriegszeit gerade in den letzten Jahren wieder festere Formen an­genommen. Die Aufführung von Shakespeares Sommernachtstramn" am 16. d. M. stellte die letzte Inszenierung und damit einen eindrucks­vollen Abschied für Hofrat Steingoetter dar, dem das ausverkaufte Haus am Schluß der Vorstellung lebhafte Ovationen und Ehrungen bereitete. Der Magistrat hatte den 3ntenbanten, feilte Gattin und das Personal zu einem Ab­schiedsessen nach der Vorstellung eingeladen, dem auch die Mitglieder des Theaterausschusses bei­wohnten. Oberbürgermeister Müller und Ge­heimrat Elster feierten in längeren Ansprachen die Verdienste des Scheidenden. Hofrat Stein­goetter erwiderte mit Worten warmen Dankes. Während der schönen und außerordentlich har­monisch verlaufenen Abschiedsseier wurde von den verschiedenen Seiten der Wunsch geäußert, die von dem scheidenden Intendanten mit künst­lerischem Verständnis und persönlichem Cmgrei- fen geförderte Theatergemeinschaft Gießen-Mar- burg möge auch für die Zukunft erhalten bleiben.

Buntes Allerlei.

Hagen, Deutschlands jüngste Großstadt.

Die Stadt Hagen in Westfalen hat die Großstadt­grenze von 100 000 Einwohnern überschritten und ist damit in die Reihe der deutschen Großstädte ein­getreten.

Raubüberfall auf einen fiaffenbotea.

In Amsterdam wurde auf der stark be­lebten Singel einem 75jährigen Kassen- boten der Bankfirma Matthes von einem in schneller Fahrt vorbeikommenden Radfahrer eine Aktentasche mit Wertpapieren und Effekten im Werte von 35 000 Gulden entrissen. Be­vor die Passanten den Raub bemerkt hatten, war der Radfahrer, der den UeberfaU zweifellos gut vorbereitet hatte, bereits im Straßengewühl verschwunden.

Brand in einer kalifornischen Pelroleumfiedlung.

In Long Beach (Kalifornien) wurde e i n ganzes Stadtviertel, in dem sich eine Petroleumraffinerie befand, in den frühen Mor­genstunden von einer Feuersbrunst heimgesucht. Sechs Bohrtürme wurden vollständig zerstört. Den bisherigen Meldungen zufolge sind sechs Personen ums Leben gekommen.

Don den Franzosen verhaftet.

Don französischen Kriminalbeamten wurde in Bad Neuenahr verhaftet der deutsche Polizei-

kommissar Steinebach. Er ist in das Unter fuchungsgefängnis Mainz, dos der Besatzungs­behörde untersteht, eingeliefert worden. Als Grund der Verhaftung wird angegeben, daß Steinebach in dem Landesoerratsverfohren gegen den Franzosen Cremer, nach Ansicht der französischen Üntersuchungsbehörde eine ft r a f b a r e falsche Aussage gemacht haben soll.

Schneesturm in Hoch-Savoyen. Zwei deutsche Skifahrer vermißt.

Infolge eines heftigen Schneesturmes ist im Tale der Arve, 5 Kilometer von Chamoni? entfernt, jeder Verkehr mit den Dör­fern Argentieres und Dallorcine unterbrochen. Man nimmt an, daß die Ver­bindung nicht vor Ablauf von zwei Wochen wieder hergestellt sein wird. Am 9. Februar waren zwei deutsche Skifahrer von Ar­gentiöres aufgebrochen, um über die Chardonet- spitze die Ortschaft Dal Ferret (Schweiz) zu er­reichen. Man hat seither nichts mehr von ihnen gehört und ist über ihr Schicksal um so mehr beunruhigt, als in der ganzen Mont- Blanc-Gegend sehr schlechtes Wetter herrscht.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Febr. (WTD.-Funkspruch.) Der erste Frühverkehr der neuen Woche hatte wieder sehr ruhiges Geschäft aufzuweisen. Die Tendenz war gegen Samstag wenig verändert, in Nach­wirkung des Monatsberichtes der Disconto- Gesellschaft und in Erwartung der Freigabe aber eher etwas freundlicher. Kurse wurden noch nicht genannt. Am Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124,02, Mailand 92,075. Madrid 28,80 bis 28,83. London gegen Kabel 4,87525 und die Reichsmark gegen Kabel 1,1895 bis 4,19.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Freibank.

Beim Fleischverkauf auf der hiesigen Freibank be­stehen schon seit längerer Zeit Verkaufsanordnungen, die sich nicht gerade zum Vorteil der Käufer aus- toirien. Zum Bezug von Fleisch werden Karten verausgabt, die um 8 Ahr in Empfang genom­men werden. Nach Oeffnung der Cingangstür drängt dann alles hinein, wobei es schon öfters vorgekommen ist. daß Frauen und sogar Männer zu Boden gedrückt werden und dabei Schaden am Körper und an ihren Kleidungen nehmen. Diese Zustände sind recht beklagenswert. Man könnte ihnen wohl abhelfen, wenn man morgens um 7 Uhr bereits die Karten ausgeben läßt und jedem Käufer in der Reihenfolge seines Erscheinens eine Nummer aushändigt. Wer nach 8 Uhr erscheint, er­hält seine Karte dann wie seither im Laden. Die Kosten für die Arbeitskraft, die bei der früheren Karten- und Nummernausgabe erforderlich ist, könnten vielleicht durch einen geringfügigen Auf­schlag auf den Fleischpreis gedeckt werden. Durch dieses Nummernsystem würden aber die bisheri- ?,en Zustände beseitigt. Weniger robuste Käufer amen dann auch einmal dazu, ohne Gedränge und Beschädigungen Fleisch auf der Freibank kaufen zu können. Den zuständigen Stellen wäre der Dank vieler Interessenten sicher, wenn die Abänderung dos bisherigen Zustandes bald her­beigeführt würde. Sch.

Zwangsversteigerung V

Am Dienstag, dem 20. März 1928, nachmittags 3 llhr, werden auf dem Dienstzimmer des Ortsgerichts zu Wiefeck, die im Grundbuche von Gießen, nach­stehend aufgeführten, auf die Namen des Ludwig Krieger II. und dessen Ehefrau Marie geb. Phepper in Wieseck, eingetra­genen ®rurcbftüde: 1363D

Flur 24, Nr. 99 - 2840 qm Acker, geschätzt

auf 710 Reichsmark:

Flur 24, Nr. 11 - 1398 qm Acker, geschätzt auf 490 Reichsmark, versteigert.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 2.Februor 1928.

I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen:

Leo, Ortsgerichtsoorsteher._______

Holzversteigerung

Mittwoch, den 22. Februar 1928, vor- mittags 9J4 Ahr, im Gemeindewald Leih- gestern, beginnend im Distrikt Schindanger, werden versteigert: m19J?2D

29 Eichenstämme, 16,71 fm; 7 Buchen­stämme, 4,24 fm; 9 Kiefernstamme, 5,64 fm; 2,8 Eichennutzscheit, 12 rin Fich­tennutzscheit; 5,5 rm Fichtennutzknüppel; 19 rm Buchenscheit; 30,6 rm Eichenscheit;

29 rm Kiefernscheit; 2,3 rm Fichtenschest;

23 rm Buchen-, Eichen- und Kiefern- knüppel; 370 Buchenwellen; 990 Eichen­wellen; 2000 Kiefernwellen; 1440 Fich- tenwellen; 60 rm Stockholz.

Leihgestern, am 18. Februar 1928.

Bürgermeisterei.

Vsvichttsrms.

Die Jagdverpachtung der Bürgermeisterei Odenhausen am Donnerstag, dem 23. Fe­bruar (siehe Anzeige am 18. Februar), findet nicht um 5 Uhr. sondern um 3 Hbr statt.1627O

Holzsubmission.

Die Gemeinde Rcinhardshain verkauft

im Wege schriftlichen Angebots nach stehend verzeichnetes Holz.

Kiescrnstämme:

12-Klasse 3 lb- 54

22- 40

2d- 16

3 a- 2

3 b- 2

Stück

= 0,53 fm - 16,46 = 20,98

= 11,10 = 0,73 = 2,19

Fichtenstämme: lb-Klasse 5 Stück---1,38 fm

3 a- 2 =2,64 3b« 1 = 1,40

Lärchenstamm:

3b-Klasse 1 Stück--1,43 fm

Sämtliches Holz liegt an den Wegen. Dasselbe ist mit Rinde gemessen. Angebote sind, getrennt nach Klassen, mit ent­sprechender Aufschrift bei der unterzeich­neten Bürgermeisterei bis zum 25. b. M., nachmittags 2 Uhr, einzureichen, woselbst die Bedingungen eingesehen werden könney. 1962O

Reinhardshain, den 19. Febr. 1928.

Hess. Bürgermeisterei Reinhardshain.

Greß.

Nutzholzversteigerung

Freitag, den 24. Februar 1928, vorn,.

10 Uhr beginnend, kommen im Markwald zu Vetlershcim zur Versteigerung:

Stämme:

Eiche I. Kl 20 St. = 2,70 fm

Hainbuche 2. Kl 1 0,27

Kirschbaum 2. Kl.-. 2 0,64

Lärche 1 du. 23-Kl. 9 = 2,90

Kiefer 1 b- u. 23-Kl.. 20 4,72

Fichte 13-, 1 b- u. 23

Klasse........... 6 = 1,50

Tcrbstangen:

Eiche 3. Kl 3 St. 0,09 fm

Wird beim Verkauf nicht vorgezeigt.

Stämme:

Eiche 1. Kl Eiche 2. Kl Eiche 3. u. 4. Kl Hainbuche 1. u. 2. Kl. Kiefer 33-Kl Fichte 13-Kl Fichte 1 b-Kl Fichte 23- u. 2b-Kl. . Fichte 3 b-Sri.......

49 St. = 5,67 fm

61 - 15,00

4 = 3,20

7 = 1,20

1 = 0,97

160 -- 27,24

26 = 7,00

8 = 7,50

1 = 1,94

Terbstangcu:

Eiche 3. Kl 12 St. = 0,37 fm Fichte 1. Sri 160 - 15,00 Fichte 2. Kl 46 = 2,70

sowie etwas Eichen- und Kiesern-Nutzscheit und Kiefern-, Lärchen- und Fichten-Nutz- knüppel. Zusammenkunft am Eingang in den Wald aus der Straße nach Treis- Münzenberg. 1940 D

Bellersheim, den 18. Februar 1928. Der Markmeister.

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