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WennHre Gmpseyiungsanzelge in derSamsiagsnummer desGießenerAnzeigers durch sorgfättige und wirksame Eahausstattung werben soll dann geben Sie sie bitte spatesiens im Laufe des Donnerstag in der Geschäftsstelle auf!

der 6. Klaffe ausgetragen. Dom 1. Gießener Billard- Club beteiligte fick Dr. Schirmer daran, auf Grund der am 4. und 5. November in Frankfurt am Main erzielten Bezirksmeisterschaft. Es gelang chm, bei 8 Bewerbern den zweiten Platz zu belegen, bei fünf gewonnenen Partien, einem Generaldurch schnitt von 4,553 und einer Höchstserie von 28 Bäl­len. Als Anerkennung für seine vorzüglichen Lei ftungen erhielt Dr. «chirmer vom Deutschen Amateur-Billard-Bund einen silbernen Becher und vom Club Kölner Billardfreunde eine Kristallschale.

'* Schützt die Zugtierei An alle Be­sitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken richtet das Kreisamt Gießen die dringende Mah­nung, bei Kälte und Straßenglätte ernstlich dar­aus Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den nachteiligen Einflüssen der Witterung nach Möglichkeit geschützt werden, daß namentlich: 1. hie Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich und niemals unbedeckt im Freien stehengelassen werden: 2. das Zaumzeug im Stall aufb-wahrt oder andernfalls por dem Anlegen das Gebiß erwärmt wird, und 3. die Hufeisen der Pferde zum Schutze gegen daS Ausgleiten gehörig geschärft ober mit Stollen versehen sind.

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ES IST DIE A1LERHÖCHSTE ZEIT ^YEHTMUEN SIE MEINEM RAT! -

Berliner Börse.

Berlin. 19. Drz. (WTB.-Funkibruch.l ükach- dem di- gestrige Abendbörse außerorden lich fttP les Geschäft gehabt hat, ist die älmsatztätigkeit auch im heutigen Fcühverkehr weiterhin klein und die Tendenz ruhig, 3ra Anschluß an das feste Aeuyork ist man aber auch hier «her freund­licher gestimmt, so daß die toeniaen Kurse, die man hörte, als etwas erholt zu bezeichnen sind. Man nannte Schockert 257 bis 258, Siemens 419 und Farben 261,50 bis 262.

Aus her provinzialhaupistadi

Gießen, den 19. Dezember 1928.

Me Karl doch noch einen Weihnacht-baum errang.

Karl ist unser Nachbarsjunge. Er ist der jüngste einer zaylreichen Kinder schar und setzt zwölf Jahre alt. Für sein Alter ist er ziemlich klein. Die Größe seines Geistes ist entsprechend: jedenfalls war er, al» das Pulver erfunden wurde, in einem Neben« zimmer. (Wie Rudolf Presber irgendwo sagt.) Aber flink und anfteUiß ist Karl. Wenn » was zu holen gibt, springt er sich die Beine aus dem Leib.

Seit einigen lagen nun machte er, der doch stets schon von weitem lachte, ein trübes Gesicht. Aus meine Frage sagte er mir, daß seine Eltern gemeint hätten, dieses Jahr brauchte man keinen Weih- nachtsboum: denn schon das letztemal hätte kein Mensch nach ihm aeschaut. Sie seien jetzt alle groß, »< r Baum wäre etwas für kleine Kinder. Als Karl bei dieser Mitteilung die Tränen In die Augen ge­stiegen waren, hatten ihn seine älteren Brüder ein­fach ausgelacht.

Und nun ging er umher wie ein Philosoph, und grübelte und grübelte, wie er es fertig bringen könnte, doch noch einen Weihnachtsbaum zu ge­winnen. Geld hatte er keins. Aber den Schmuck hatte er aufbewahrt und auch noch Lichtchen, die im vorigen Jahre nicht alle abgebrannt waren...

Da erzählte ihm ein Schulkamerad, daß er sich für das Austragen der Ehristbäume sechzig Pfennia verdient hätte. Karl stand am andern lag, gleich nach dem Mittagessen, auf dem Marktplatz und schaute zu, wie die Leute tarnen, und sich Bäumchen aussuchten. Die meisten freilich trugen sie selber heim, einige Damen hatten sich auch ihr Dienst­mädchen mitgebracht. Als der Händler wieder einen Baum verkauft hotte und sich umschaute, da stand schon ein anderer Junge da, der den Baum sofort roegtrug. Karl kam zu spät. So ging es ihm noch mehrmals. Kurz entschlossen wanderte er zu einem andern Händler. Aber dieser beauftragte fein eige­ne» Töchterchen mit dem Austragen der Bäume. Da» war also nichts.

Mißmutig schlenderte Karl durch die Altstadt. Da Itanb ein Straßenoerkäufer und bot seine Zeppe- Ine an. An einer Schnur hingen kleine, glänzende Apvarätchen, die man aufzog, und dann sausten sie einige Meier durch die Lust. Das Stück kostete fünfzig Pfennia. Karl staunte. Er hätte auch gern |o etwas gehabt: aber noch lieber märe ihm ein Deihnachtsbaum gewesen.

Der Straßenhändler betrachtete sich den Jungen, und als er sein gutmütiges Gesicht sah, unterhielt er sich mit ihm, ließ ihn einen Zeppelin aufzieheu und durch die Lust fliegen, mehrmals. Die Leute gingen vorbei, bann unö wann kaufte auch einer. Die Sache machte Karl Spaß. Er ließ die Apparate vor den Zuschauern fliegen, der .Händler ermun­terte zum Kauf.

Auf einmal sagte er zu Karl:Du kannst mal ein bißchen bei meiner Kiste stehen bleiben und achtgeben. Ich habe solchen Hunger, ich muß da brüoen in der Wirtschaft eine Kleinigkeit essen. 3ch bin gleich wieder da. Wenn du was verkaufen kannst, ist es gut." Er blieb nicht lange. Trotzdem hatte Karl In der Zeit drei Stück abgesetzt. Treu- yerzig wollte er dos Geld abgeben, aber der Händ­ler sagte:Nee, mein Lieber, das behalte mal, das ist für das Aufpassen. Jetzt kannst du dir vielleicht doch noch ein Christbäumchen kaufen!" Damit ent­ließ er ihn und schenkte ihm auch noch einen Zeppelin.

Karl trollte stolz wie ein König ob, erstand sich ein kleine» Bäumchen und brachte e» freude­strahlend nach Hause. Ganz heimlich wollte er es schmücken, und am Weihnachtsabend sollten alle so große Augen machen!

Sein Gesicht glänzte, als er mir die Geschichte er­zählte. Ich freute mich mit ihm und dachte im Stillen: Glücklicher Kerl, du hast deine Weihnachts­freude schon, ehe fie bei den andern beginnt. Ist er nicht zu beneiden? ®. ß.

Lehrerkonferenz in Gießen.

Das Stadtfchulamt Gießen versammelte am Samstag in der Turnhalle der PestaloUi- schule die Lehrer der Stadtschulen und die £:&rer auS den dem Stadtschulamt zugeteilt en Orten Heuchelheim. Klein-Linden, Allendorf a. d. Lahn. TBletecf, Lollar und Hausen, ferner die dem Stadtschulamt unterstellten Berufsschul­lehrer zu einer Konferenz.

Aach den Te ;rütfungftDerten des Vorsitzenden. 1 Stadtschulrat Prof. Dr. AlleS, sprach zunächst Dr. Kohl vom Arbeitsamt Gießen über den .Aufbau der neuentstandenen A r- beitsämter und ihre Aufgaben." An Stelle der ehemals 930 Arbeitsnachweise sind heute 363 Arbeitsämter getreten. Zum Arbeits­amt Gießen gehört die Provinz Oberhesien mit Ausnahme kleiner Teile im Süden und im Avrd- osten der Provinz. Die Hauptaufgabe der Ar­beitsämter besteht in der Arbeitsvermittlung und derBerufsberatung. Dr. Rottenbacher, der lange Jahre in Bauern auf diesem Gebiet tätig war, h e t sodann e nen Vortrag übe.DerusS- beratung. <Sr führte u. a. aus. Berufswahl wird heute für viele zur Entlassung aus der Schule kommende junge Menschen zur QkrufS« quaL Hier wird es eine Aufgabe der Schule und der Lehrer fern, bei der Wahl zum Beruf mitzuhellen Personalbogen, vom Schuler selbst, vom Vertrauens«- bzw. Schularzt und vom Klassenlehrer ausgefüllt, sollen Aufschlüsse über den Berufwählenden geben. Auch wünscht der Redner die Gründung eines Lehrerbeirats, der Hand in Hand mit dem Arbeitsamt arbeitet. 3n der Aussprache berichtete Rektor Loo s, Gießen, über das vorläufige Ergebnis einer gemeinsamen Besprechung, die in den letzten Tagen zwischen Vertretern Des Arbeitsamts und Lehrpersonen bereits stattgefunden hat. Durch Zuruf wurden neben je einem Lehrer der drei Stadtschulen auS den Landorten Lehrer Dr. Reibt. Heuchel­heim. Lehrer Jakobi, Lollar und Rektor Mönnig, Klein-Linden in den Lehrerbeirat gewählt. 3m zweiten Teil der Konferenz hielt Dr. Äeum ann, Gießen, einen Vortrag über Schwere Erziehbarkei t". An der Hand von Beispielen auS seiner Praxis teilte der Red­ner die Schwererziehbaven in drei Gruppen ein: 1. solche, die infolge eines körperlichen Fehlers schwer erziehbar sind, 2. solche, die infolge ihrer Ichsucht glauben, sich nicht fügen zu können, und 3. solche, die verwöhnt erzogen sind. Schwer- erzlehbarkeit ist eine soziale Erkrankung, die immer ihre Arsache in falscher Erziehung hat. Jeder Fehler eines Kindes spiegelt den Feh­ler seines Erziehers wider. Um schwer erziehbare Kinder recht erziehen zu können, muh der Er­zieher die Berhälnisse des KindeS genau kennen. Daß mir der erziehen kann, der selbst erzogen ist, ist eine Selbstverständlichkeit. 3n der Aus­sprache kam der Wunsch zur Aeußeruna. daß i)aS Heranwachsende Lehrergeschlecht unbedingt mit der 3ndividualpsychologie bekanntgemacht werden müßte.

Wit Worten des Dankes an die Vortragenden schloß Stadtschulrat Prof. Dr. Alles dann die anregend verlaufene Tagung.

Bornotizen.

--Tageskalender für Mittwoch, Stadt- theawr:Der Prozeß der Mary Dug^r", 20 bis 22.30 Uhr. Deutscher Bund für christlich-evangelische Er­ziehung in Haus und Schule: Weihnachtsfeier, 8 Uhr, in der Johanneskirche. Turnverein von 1846: Weihnachtsfeier für die Kinderabteilung, abends 7.30 Uhr, in der Turnhalle. Lichtspielhaus, Bahnhof­straße:Der letzte Walzer". Astoria°Lichtspiele: Ein Mädel vom Zirkus".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterbureau wird uns geschrieben: Das Frankfur­ter Neue Operettentheater absolviert in dieserr Woche zwei Gastspiele. Am Freitag wird zum erstenmal Bruno Gronichstädtens OperetteDas Schwalben­nest" aufgeführt. Die Intendanz macht darauf auf­merksam, daß der bekannte Komiker Alois Resni bei der Erstaufluhrung mitspielt. Zu Leo Tolstois 100. Geburtstag wirdUnd das Licht scheint in der Finsternis" inszeniert. Das Stück geht unter Regie von Oberspielleiter Hans lannert in Szene.

Sie nette Müllabfuhr- und 6tre- ßenreinigungsgebühren. Im heutigen An­zeigenteil bringt die Stadtverwaltung in zwei Be­kanntmachungen die Erhöhung der Müllabfuhr- und der Straßenreinigungsgebühren zur Kenntnis der Bürgerschaft. Auf die Bekanntmachung sei besonders hinaewiesen

Die Gießener Geldinstitute am Weihnachts-Heiligabend. 3m heutigen Anzeigen leit geben bi; Gießener Geldinstitute be­kannt, daß sie am 24. Dezember nur bis zur Mittagsstunde g öffnet sind. Unfere Mitbürger, vor allem die Geschäftsleute, machen wir auf diese Anzeigen besonders aufmerksam.

** Personalien. Ernannt wurden die Polizei- verwaUungsassistenten auf Probe Rod. Brückner und Karl Schädel aus Gießen zu Polizeiverwal­tungsassistenten mit Wirkung vom 1. Januar 1929 ab.

^LlnbestellbarePostfenÖungen.Vei der Oberpostdirektion in Darmstadt mußten im Jahre 1928 12 220 Briefe und 9828 Postkarten, sowie zahlreiche Drucksachen, die infolge ungenü­gender Anschrift weder dem Empfänger auS- gehändigt. noch an den Absender zuräckflegeben werden konnten, vernichtet werden. Hierdurch mögen für die Beteiligten wohl Unannehmlich­keiten mancherlei Art entstanden fein. Auch wird öaS Fehlen dieser Sendungen oft zu ungerecht­fertigten Vorwürfen gegen die Postorrwaltung und ihre Beamten Anlaß gegeben haben. Ohne genaue und vollständige Anschrift beS Empfän­gers, zu der bei größeren Orten außer dem Vor- und dem Zunamen der Stand, die Straße und die Hausnummer gehören, ist aber die Zustellung einer Postsendung auch dem findig­sten Zusteller nicht immer möglich. Ebenso ist es unumgänglich nötig, auf allen Postsendungen stets Rame, Wohnort und Wohnung deS Absenders anzugeben.

Deutschlands schnellste Eisen­bahnverbindungen. Die schnellsten Züge Deutschlands sind folgende (DurchschnittSgIchwin- digkeit der günstigsten Verbindungen in Kilome­tern je Stunde): BremenHamburg 73,7 Kilo­meter, LehrteHamburg 76,3 Kilo neter, Ham­burg-Berlin und umgekehrt 86,1 Kilometer, Ber­lin-Magdeburg 81,1 Kilometer, BerlinHalle 86,8 Kilometer, LeipzigBerlin 85,1 Kilometer, RiumbergHalle 73 Kilometer, Dortmund-Han­nover 84,7 Kilometer, HammHannover 90 Kilo­meter, HannoverHamm 88,5 Kilometer. Han­nover-Osnabrück 85,5 Kil nneter.

** Schubertseier des Realgymna­siums Gießen. Man schreibt uns: Am Freitag­nachmittag veranstaltete das Realgymnasium eine Gedenkfeier zu Ehren Schuberts. Der Besuch aus Elternkreisen war stark. Oberstudiendirektor Henk wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung der Feier auch für die Beziehunaen zwischen Elternhaus und Schule hin. Der Musik- und Gedichtoortrag zweier Schüler der beiden Untersekunden mochten einen guten Eindruck. Die Schülerchöre gefielen durch Reinheit des Tones und gute Einfühlung. Ebenso wußte das Schülerorchester, das wie alle musikalischen Darbietungen von Gesanglehrer Blaß geleitet wurde, sich den ungeteilten Beifall der Zuhörer zu erwerben. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Ansprache des Gesanglehrers Blaß über Schuberts Bedeutung für unsere Jugend". Der Vor- tragende wies darin u. a. in treffenden Worten auf den Wert guter Musik gegenüber den heute oft be­liebten seichten Schlager hin und sand damit all­gemeine Zustimmung. Es kann wohl gesagt werden, daß alle Eltern von dem Verlauf der Feier hoch- befriedigt waren und eine häufigere Veranstaltung ähnlicher Elternabende begrüßen.

DerSvangelisch« Arbeiterverein feierte am Sonntag sein StiftungSseft, verbunden mit W-ll/nachtsseier. Vormittags war gemein­samer Kirchgang in die Stadtkirche, wobei der Frauenchor beS Vereins den Gottesdienst durch zwei eindrucksvolle Chöre verschönte. Abends fand in der Turnhalle ein Famillenabend statt. Aach musikalischen Darbietungen und einem Gesangs- vortrag des Fra"enchors hielt der Vorsitzende des Vereins, H. Kirchner, eine Ansprache, in der er die 'Bedeutung Z>:r evangelischen Arbeiter­vereine in der Jetztzeit betonte und zur Mitarbeit aufs orderte. Der übrige Teil beS Programms war ausgefüllt mit Dellarnatioiien, einet Reihe theatco'ischer Darbietungen, zwei weiteren Chören beS FrauenchorS, Mu ikvorträgen imb einem netten Schne-f'oc'enreigen.

** Dom Billardlxort. Am 14., 15, und 16. Dezember wurde in Köln beim Club für Billard- freunde die deutsche Amateur-LMardmeisterfchaft

Eingesandt.

(Für Form und 3nhalt alter unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Liebe StaotoerroaKungf

DaS ist ja sehr schön mit den Mülleimern. auS denen kein Hund etwas holen kann, und die gar kein bißchen ©taub machen, wenn sich all bas schmutzige Zeug in den Müllwagen ergießt. aber Du mußt eben wissen, ich bin ein alter Ruheständler von nahezu 70 Jahren und meine Frau die ist auch in den Sechzigern, unb zwei Treppen hoch wohnen wir, unb unsre Hilfe ist eine sehr tüchtige junge Frau, aber nur fünf­viertel Meter hoch, unö die neuen Mülleimer sind entsetzlich teuer und entsetzlich schwer

Wir haben auch einen ganz tadellosen Eimer mit gutem Deckel, Öen ein Hund nicht so leicht hochhebt: den kann man auch in die neuen Wagen auSleeten, unö er ist öoch ein gutes Stück leichter, als öie offiziellen Dreckkasten, unh gekostet hat er nur 5 Reichsmark, also nur zwe' Drittel von öem. toa# Der neue kosten soll. Das ist ja freilich einmal eine ganz gerechte Be­steuerung: öa muh jeöe Familie, ob reich ober arm, ganz dasselbe zahlen. Aber dummerweise ist's nur vorher ungerecht verteilt: der eine hat mehr unö öer andre hat weniger, unö so toitö öie schöne Gleichheit unö Gerechtigkeit Öem einen ganz leicht unö Öem anöern ganz schwer.

y,nö nun muß ich Öoch noch eine hübsche Ge­schichte erzählen, alte Leute erzählen so gerne Kommt öa em Herr an meine ©laStüre unb for­dert, daß ich einen neuen Eimer laufe, wie ihn die Stadtverwaltung vorschreibe. Führe ich ihn in meine Küche unö zeige ihm Öen braven, netten Mülleimer mit öem Deckel: ob Öie Stadl mit den dafür abnehme?O nein, den müssen Sie auch behalten: Öen neuen können Sie nicht Öie Treppe hinauf unö hinunter tragen: Öer ist da­für zu schwer. Den wird man eben unten in den neuen jeöeSmal umfüllen müssen." Unö öaS wird dann keinen Schmutz unö Staub geben? X. V.

Line weihnachtsbitte für die Briefträger.

Längst hat man euch Bürgern den Willen getan Und bringt zu drei Malen die Post euch heran, Nun wollet auch ihr 0, tut es schon morgen! Sin wenig für unsere Briefträger sorgen!

Sie laufen treppauf, fie laufen treppab, So nehmt doch ein Teil ihrer Last ihnen ab! Sie steigen ins oberste Stockwerk hinauf Und ach, so müde ist oft ihr Lauf

Die Brief käst en unten im Haus angebracht. Dann habt ihr den Dienst ihnen leichter gemacht!

H. S.

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