Onabratmefcrtrclfc TAngt man den feinen Flug- « fano ein, mit richtigen ^^malc^.i aus S)a Lafl.ci , | uni) Samar Ulen. daß er nicht mehr entweiche. kann. Heber Mulden und Hügel wird das Rctz gezLüen. immer weiter ausgreifend. Seltsam siebt dos aus, unnatürlich, aber sieghaft. Wan treibe Ackerbau. Weinbau. Oröau! Und in den schein' ;>ar unfruchtbaren Sand senkt sich der gläubige Damen Und dos Moseswunder geschieht' alles gedeiht, gedeiht ohne Dünaer. Wasser erbohrt man. Bald wird Tripolis seine Riviera haben, seine grüne, achthundert Kilometer lange Küste.
et .nde reilTt sich an Stunde, die Sonne brennt bic S'aut zu Fetzen, endlich sticht wieder ein grünes Minaret ins Blau. Wir ha'ten gerade davor als der Muezzin auf den Söller hinaustritt. die Gläubigen zum Gebet zu mahnen. Die Moschee steht mit'en auf dem belebten Marktplatz von Homs, der Küstenstadt, aber niemand in der Menge rührt sich. Der Glaube an die grüne Fahne des Propheten ist erloschen. Gin unbeft- merborer Bölkerbrei feilscht um hausgemachte irdene Töpfe, sächsisches SmaiHege d)irt._ Halsagras. italienische K eiderstoffe. Und läßt sich photographieren. Ein Derkehrspoliftst schwingt die Peitsche.
Der Schleier ist gefallen, von den Frauen und von den Märchen aus 1001 Rächt.
Schwalmiülbahn Zella - Alsfeld
Das Projekt einer Bahnverbindung des oberen preußischen Schwalmtales mit 2l Issel d als Fortsetzung der Linie Treysa — Z i e- genhain-Zella bis Alsseld beschäftigt die dortigen Kreise schon seit einer Reihe von wahren. Reuerdings ist die Angelegenheit wieder abgegriffen worden, und zwar im Zusammenhang mit dem Projekt der Vogelsberg- bahn Schotten—Alsfeld, als deren ge- gebene Fortsetzung und nächste Verbindung nut Kassel die Strecke Alsseld—Zella—Treysa erscheint. 3m Verfolge dieser Bestrebungen fand cm Sonntag in dem preußischen Schwalmorte Schrecksbach eine von etwa 200 Personen besuchte Versammlung unter der Leitung von Gutsbesitzer Steinmetz, Schrecksbach, statt, die sich mit dem Projekt Alsfeld—Zella befaßte Für den Kreis Ziegenhain war Landrat von Steinrück anwesend, für den Kreis Alsfeld Aegierungsrat Strack, ferner waren die Vertreter der Städte Alsseld uni) Ziegenhain, sowie zahlreiche Vertreter von Korporationen und wirtschaftlichen Organisationen zugegen.
Lehrer Leuth, Holzburg, erstattete ein sehr sachlich gehaltenes Referat über den projektierten Dahnbau Alsseld -Zella. Die projektierte Strecke mürbe an letzterem Orte in die Dahn Hersfeld — Treysa einmünden. Der Redner wies darauf hin, daß die Bewohner des oberen Schwalmtales schon feit 25 Jahren diele Verbindung erstrebten, die eine wirtschaftliche Rotwendigleit sei. Die projektierte Strecke biete hinsichtlich des Güterverkehrs sehr günstige Aus- sichten, sowohl für die Sinfuhr, als auch für die Durchfuhr von Gütern. Auch die Haupt- Produkte des Vogelsberges. Basalt und Holz, tönnlen dann auf dem kürzesten Wege nach Rorden transportiert werden, wenn die projektierte Dogklsbergbahn Schotten—LÜsseld zur Ausführung komme. Der früher bestandene Gegensatz zwischen den Städten AlSseld und Ziegenhain, welcher der Durchführung des Proiettes Hemmungen bereitet habe, müsse auf- hören, und beide Städte sollten in friedlichem Wettbewerb zu einander treten, wenn sie durch . die Bahn Alsfeld-Ziegenhain verbunden seien. Der Redner schloß feine Ausführurmen mit einem Appell an die maßgebenden Behörden und Körperschaften der Kreise Ziegenhain und Alsfeld um tatkräftige Unterstützung des Projekts. . l
Landrat von Stein rück ergänzte die Ausführungen des Redners an Hand der früheren Alten. Die Vertreter dev Stadt Alsfeld erklärten ihre volle Zustimmung zu dem Projekt, ebenso auch die anwesenden Gemeindevertreter der an der Strecke liegenden Schwalmorte. Der Bürgermeister der Stadt Ziegenhain erklärte, zu der Angelegenheit noch keine Stellung nehmen zu können, und behielt sich diese vor.
Rach eingehender Aussprache wurde die Bildung eines vorbereitenden Ausschusses beschlossen aus Vertretern der in Betracht
Vornan von Edgar Wallace.
Copyright by Wilhelm Goldmann. Verlag, Leipzig. 34. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Er trat mit Sybil in di« Halle. Sneed folgte. Die Tür fiel hinter ihnen zu.
..Besuch? Ich?" fragte der Verwalter erstaunt. „Nein, ich bin mit meiner Frau allein hier."
Er stieg auf einen Stuhl und bemühte sich um die altmodische Gasflamme, die sich unter reichlicher Derschwenduna übelriechender Düfte endlich zum Brennen entschloß.
,.Mrh Lansdown", sagte Dick zu dem Verwalter, „hol einen sehr merk würdigen Menschen in einem Zimmer des Erdgeschosses gesehen!"
Der Verwalter stieg rom Sttchl herab unb sah Sybil mit weit offenen Augen an. Dann schüttelte er den Kops.
„Unmöglich! Wer sollte hier wohl hereinkom- men'> Alle Türen und Fenster sind oerschloffen, uiid jeden Abend mache ich eine Runde durch das Haus!"
..Können Sie uns die Räume zeigen?"
Der Verwalter nickte bereitwillig.
Sie durchschritten zwei Zimmer, in jedem zün- dell' der Derwaller umständlich die Gaslampe an. Ader überall erklärte Sybil: Hier ist es nicht ge- wesen.
Endlich, als die Tür zum dritten Zimmer geöfs« nct wurde, zuckte sie zurück. Ihre Augen suchten Dick. Hier, sagte ihr Blick.
Einen Moment später lag der Raum im bleichen Licht seiner Gaskrone.
Es war ein hohes Gemach, und es war ganz leer. Weder fand sich eine Spur von dem Eindringling, noch stand di« Petroleumlampe auf dem Tisch
Schm fragte sich Sybil, ob ihre überreizten Nerven ihr vielleicht die Erscheinung oorgespiegelt hatten, da stieß Dick einen leisen Pfiff aus. Er hatte einen schweren Krückstock aus Eschenholz ent- deckt, der in dem Winkel zwischen dem oorsprü'- iirnben Kamin und der zurücktretenden Wand lehnte.
Er hob ihn hoch und betrachtete ibn non allen Seiten.
.Ist das Ihr Stock?" fragte er den Verwalter.
kommenden Orte des oberen Schwalmtales. Als Vorlitzender des Ausfchuises wurde Gutsb.'rtzer Steinmetz. Schrecksbach, gewählt, ihn die er« orderlichen Mittel für die Vorarbeiten zu dem Projekt zu beschaffen, wurde angeregt. Pro Kops ber Bevölkerung der in Betracht kommenden Gemeinden einen Beitrag von 10 Pfennig zu erheben.
Ein Vertreter des Ueberlandwerkes Kaffel erörterte am Schluffe der Versammlung die Mög
lichkeiten. die m Frage kommende Strecke als elektrische Dahn zu bauen, da das Gelände frer ür geeignet sei. Der Vorsitzende Steinmetz, Schrecksbach, schloß die ruhig unb sachlich verlaufene Versammlung mit dem Wunsch«, daß man nunmehr hoffentlich der Erfüllung des alten Wunsches der Bewohner des Schwalmta.'es nach einer Bahnverbindung sowohl nach Ziegenhain, als nach Alsfeld ein Stück näher kommen werde.
Turnen, Sport und Spiel.
dezirkslurnsest des 5. Sezirks im Turngau Hessen (D. T.)
bpw. Gambach, 17. 3uni. ilnfer Ort prangte heute in reichem Flaggen- und Guirlan- benkpmud. Alle Bevölkerung^.e.se nahmen regen Anteil an dem volkstümlichen Bezirksturnfest des 5. Bezirks im Hessengau DL., mit dem die Feier des 25jährigen Bestehens unseres Turnvereins verbunden war. Schlichte Gedächtnisfeiern für die Toten vor der Ehrentafel für die gefallenen Mitglieder des Vereins und auf dem Friedhof bildeten gestern abend den würdigen Auftakt zum Fest. Der 2. Vorsitzende Konrad Grieb begleitete die Kranzniederlegungen mit tiefempfundenen Ansprachen. Ein Fackelzug führte bann die Orts- vereine nach dem Festplatz, woselbst turnerische Vorführungen des hiesigen Turnvereins, sowie sehr ansprechende Radreigen des Radfahrervereins „Wanderlust" das Programm des Abends verschönten.
Heute früh fand das Wetturnen statt, das sehr gut beschickt war und trotz der falten Witterung gute Leistungen zeigte. Vor allem muh vielen Landvereinen uneingeschränktes Lob gezollt werden. Turner, 3ugenbturner und Schüler hatten einen Fünfkampf (Hvchsprung. Weit- sprung, Kugelstoßen, Lausen, Pflichtfreiübung) durchzuführen, während ein Dierfamps für die Altersturner (Kugelstoßen. Lauf, Weitsprung, Freiübung) und die Turnerinnen (Weitsprung, Äugelftoften, 2auf, Hoch- sprung) vvrgeschrieben war. Unter der umsichtigen Leitung der Dezirkstumwarte Hartmann (Dad-Rauheim) und Lang (Langgöns) wickelten sich die Wettkämpfe flott ab. Von der Gauleitung wohnten Gauoberturnwart W. Will (Gießen) und 2. Gauvertreter Schneider (Butzbach) der Veranstaltung bei.
Rach dem Festzug, der am Rachmittag 20 Dezirksvereine und die Ortsvereine durch den gastlichen Festort führte, hielt der Vorsitzende des Festausschusses. Friedrich R ä ck, eine markige Begrüßungsansprache, und Frl. Paula Buß überreichte mit einem sinnigen Festspruch dem Jubelverein im Auftrage bet Turnerinnen als Erinnerungsgabe eine Fahnenschleife. Für den 5. Bezirk hieß Studienrat Thierolf (Friedberg) willlommen. Der Redner dankte dem Tv. Gambach für die mustergültige Vorbereitung des Dezirksturnens, dann aber auch für die 25 jährige treue und erfolgreiche Arbeit an der Juyend in der Deutschen Tumerschaft. Die allgememen Freiübungen. Sonderwettkämpse und ein Schauturnen der Dezirksbesten begegneten lebhaftem Interesse und warben wie das Wetturnen am Vormittag für die Tumsache.
Der Derechnungsausschuh unter der erfahrenen Leitung von Heller (Langgöns) hatte zeitig seine mühevolle Arbeit beendet, und schon kurz nach 6 Uhr konnte ©tutnenrat Thierolf (Friedberg) den Siegern die schlichten ilrfunbcn mit Worten des Dankes und der Mahnung zu fleißiger Mitarbeit ausständigen.
Aus der umfangreichen Siegerliste geben wir den nachfolgenden Auszug:
Aktive Turner (38 Bewerber, 27 Sieger): Ehrensicger P. Boltz, Tv. 1860 Dad-Rauheim, 98 Punkte: 1 Sieg R. Wagner, Tgm. Friedberg. 77 P.: 2. K. Kegel, Tgm. Friedberg. R. Wagner, T.u. Spv. Butzbach, 76 P.: 3. W. Klock. T- u. Spv. Butzbach, 74 P.: 5. Willi Fay. Tv. ©rüningen, 70 P.: 6. H. Thönges, Tv. Steinfurth. 68 P.: 9. G. Becker, Tv. Gambach, 60 P.: 14. W. Alban, Tv. Steinfurth, 54 P.: 15. Wilh. Philippi, Tv. Steinfurth. 53 P.
■■m m ii—■ itbim.'.j-.i n!■■!■■» ne'TWTi-rr'TEZS- _-aIUTW1
Jugendturner-Oberstufe (48 Bewerber. 45 Sieger): 1. Sieg Heinrich Müller. Tv. Holzheim. 105 Punkte: 2. L. Urff. T. u. Spv. Butzbach. H. Bierwirth, Tv. 1860 Dad-Rauheim, 96 P.: W. Reinhard. Tgm. Friedberg. 90 P.: 5. Heinr. Jung, Tv. Holzheim, 82 P.: 7. Gustav Diehl, Tv. Cßirfiar, 79 P.: 9. Emst Hock. Tv. Lang-Göns, 77 P.: 11. Wilh. Dreier, Tv. Lang- Göns, W. Sauber. Tv. Lang-Göns, 73 P.: 12. Willi Dem. Tv. Lang-Göns. 72 P.: 13. R. Dender, Tv. Griedel, Erich Merz. Tv. Lang^Söns, Ehr. Schä er, Tv. ©rüningen. 69 P.: 14. Otto Leidig. Tv. Grüningen, 67 P.: 17. Gustav Rumpf. Tv. Gambach. 64 P.: 18. Karl Engel. Tv. ®rü- rringen. 63 P: 19. Karl Reitschmidl, Tv. Eber- ttadt. 62 P.: 20. Emst Gasche. Tv. Muschenheim. 61 P.: 21 Karl Buß. Tv. Holzheim. 60 P.. 23. Heinr. Dörr, Tv. Griedel. 57 P.: 24. W. Decker, Tv. Muschenheim, 55 P.. 25. Ph. Herbert, Tv. Eberstadt. 53 P.
Jugendturner-Unterstufe (84 Bewerber, 63 Sieger): 1. Sieg Hermann Harnisch, Tv. Birllar. 105 Punkte: 2. A. Dender. T. u. Spv. Dutzbach. H. Steps. Tgm. Friedberg. 102 P.: 3. Walter Glaum, Tv. Holzheim. 93 P.: 8. Wilh. Weisel. Dv. Gambach. 82 P.: 10. Emll Morler. Tv. Holzheim. 80 P.: 12. Otto Müller. Tv. Birklar, 77 P.: 14. Heinr. Klöß, Tv. Steinfurth, 75 P.: 16. R. v. Diemar, Tv. Eberstadt. 73 P.: 17. Willi Weisel, Tv. Birklar, 72 P.: 18. Karl Wirth, Tv. Dirllar, Ludwig Reih, Tv. Holzheim, 71 P.: 19. Richard Dreier. Tv. Lang- Göns, 70 P.: 20. H. Lucas. Tv. Griedel. 69 P.: 23. Paul v. Diemar, Tv. Eberstadt, 65 P.: 24. Erwin Müll, Tv. Lang-Göns, Alfred v. Diemar, Tv. Ebrrstadt, Wilh. Ohlemutz, Tv. Gambach, 64 P.: 25. Konrad Huber, Tv. Steinfurth. 63 P.: 27. Karl Buß, Tv. Gambach, 58 P., 28. Rudolf Görlach. Tv. Holzheim. 57 P.: 31. Reinh. Wenzel, Tv. Lang-Göns. Aug. Dergk. Tv. Lang-Göns. Eugen Tröster, Tv. Griedel, Richard Wifsig, Tv. Holzheim. 54 P.: 32. Fritz Doller, Tv. Gambach. Fritz Dietz. Tv. Griedel. 53 P.: 33. A. Kops, Tv. Griedel. 52 P.: 34. Werner Weiß. Tv. Münzenberg. Fritz Müller, Tv. Münzenberg. 51 P.: 35. W. Schäfer, Tv. Eberstadt, Alb. Müller. Tv. Holzheim. 50 P.
Schüler (113 Dewerber, 94 Sieger): 1. O. ßetflert, T. u. Sp. Dutzbach. 105 Punkte: 2. F. Deith, TV. 1860 Dad-Rauheim. 98 P.: 3. W. Geck, Tv. 1860 Bab-Rauheim, 97 P. 7. Heinr. Rumps, Tv. Gambach. 86 P.: 10. L. Egel. Tv. Steinfurth, 83 P.: 12. Albert Jäger, Tv. ©rüningen, Heinr. Dolp, Tv Steinfurth, 80 P.: 14. Ernst Ohly. Tv. Holzheim, 77 P.. 15. Heinr. Schneider, Tv. Dirllar, 76 P.: 16. Ph. Alban, Tv. Steinfurth, Heinr. Klee. Tv. Holzheim. 75 P.. 18. Hans Görlach. Tv. Eberstadt. 72 P.: 21. Rud Ruppel, Tv. Münzenberg, Karl Rühl, Tv. Steinfurth. 69 P., 22. ßubttng Drob, Tv. Steinfurth. 67 P.: 23. Heinr. Weisel, Tv. Dirllar, 66 P.: 24. Karl Jung. Tv. Holzheim, Karl Dingel. Tv. ©rüningen, Eugen Raumarm. Tv. Lang- Göns, Karl Krausch, Tv. Gambach. 65 P.: 25. Otto Fuchs, Tv. Lang-Göns. Gerhard Weiß. Tv. Münzenberg, Wilh. Klee, Tv. Holzheim. 64 P.: 26. Gg. Auppel, Tv. Griedel, Ernst Mattheis, Tv. Eberstadt. W. Weihrauch, Tv Gambach. 63 P., 29. E. Drod. Tv. Steinfurth. Heinr. Psanrckuchen, Tv. Holzheim, Alfr^) Seih. Tv. Muschenheim, W. Schössler, Tv. Gambach. 60 P.: 30. Karl Diehl, Tv. Holzheim. 59 P.: 31. Wilh. Gerlach. Tv. Holzheim. Wilh. Weil. Tv. Muschenheim. L. Volp. Tv. Steinfurth. Ernst Reusch, Tv. Lang-Göns. 58 P.: 32. Karl Thönges, Tv. Steinfurth. Wilh. Römer. Tv. Lang- Göns. 57 P.: 33. A. Dürr. Tv. Griedel. 55 P.: 35. Helmut Schmandt, Tv. Eberstadt. 53 P-,
„Nein." erwiderte der Mann verdutzt, „und ich weiß auch nicht, wie er da hingekommen sein kann. Gestern abend war er jedenfalls noch nicht da."
„Vielleicht haben Sie ihn übersehen", schmei chekke Dick.
„llnnwglich. Meine Frau Hot gerade gestern abend den Marmor poliert Es tarn uns vor, als fei er fleckig geworden."
„Merkwürdig —" sagte Dick langsam. „Man l'ollte meinen, es gibt keine Zauberer mehr^ im zwanzigsten Jahrhundert ... aber vielleicht —" er klopfte mit dem Finger auf die Täfelung, „sind die Wände hohl? Oder es existiert ein Geheimgang ... oder gar ein Jesuitenzimmer? So was hat man doch schon häufig in Romanen gelesen!"
Seine Frage war ironifd) gemeint. Aber zu seinem Erstaunen erwiderte der Verwalter mit geheimnisvoll wichtiger Miene: „Ob die Wände hohl sind, weiß ich nicht. Aber ein Jesuitenzimmer soll es irgendwo geben. Sic frühere Wirtschafterin hat es mir erzählt, und die hat es wieder von dem perftorbenen Lord Selford "
Dick bückte sich schweigend und ließ das Licht seiner Taschenlampe in den Kamin fallen. In gewissen Zwischenräumen waren eifern« Sprossen angebracht. Dort waren vor vielen Jahren die
od)omfteinfeger hinausgekleitert, aber für die Körpermaße eines Riesen war der Hohlraum zu
schmal.
Er nahm noch einmal den Krückstock aus und untersuchte di« eisenbeschlagene Spitze. Noch saß ein Strumen feuchter, frischer Erde daran.
„Was hallen Sie von dieser seltsamen Geschichte?" fragte ihn Sneed.
Dick .zuckte die Achseln. „Ich tappe völlig im Dunkeln", sagte er.
In diesem Moment fiel sein Vlick auf Sybil. Sie lehnte bleich am Stornin, und ihre Zähne schlugen wie im Frost zusammen.
Sofort legte er den Stock auf den Tisch und brach seine Nachforschungen ob. Liebevoll führte er sie in das Wohnzimmer, in dem bald unter der kundigen Hand des Verwalters ein lustiges 5euer brannte. Dann begab er sich selbst mit ihm in die Küche, um den Kaffee zu brauen und das Brot zu rösten. Erst als Sybil sich erquickt Halle, bat Dick sie zu erzählen. __
Die beiden Männer hatten das bequeme Sofa nor den Samin geschoben, und zwilchen ihnen I sitzend die Füße von der (Bhit erwärmt, das Ge
sicht von der Flamme bestrahll, kam Sybil chr Abenteuer wie der Spuk eines Fiebertraumes vor. Sie sah sich losgelöst von ihren eigenen Erlebnissen unb konnte sich kaum mehr vorstellen, daß sie selber die Heldin aller dieser unausdenklichen Schrecknisse war.
Doch als sie erzählte, wie Tom Eawler zurückgeblieben war, um sich dem Unhold entgegenzuwerfen, umkrampfte sie Dicks Arm.
„Oh, Mr. Martin, Sie müssen alles tun, um sein Schicksal aufzuklären ... ich ... kann den Gedanken nicht ertragen, daß er inn meinetwillen zugrunde ging."
Tränen rollten aus ihren Augen.
Erst allmählich beruhigte sie sich und konnte fort- fahren.
„Wenn ich nur wüßte, was Eody von mir wollte?" fragte Sybil, als sie geendet Halle.
Dick schwieg. Roch schien es ihm nicht ratsam, den Schleier von der, Geheimnissen zu lüften, die Eodys Motive umgaben.
Sybil starrte in den Kamin, in dem das Feuer knisternd die Tannenreijer zernagte.
„Die Schreie waren furchtbar ..flüsterte jic. „unbeschreiblich ..Ihre Stimme versank in Grauen.
Keiner der Männer wagte ihr zu sagen, daß ihnen das Drama dieser Schreie bekannt war.
Langsam erhob sich Dick, um nach dem Himmel zu sehen. Sobald das Tageslicht es gestattet«, wollte er nach Eawler suchen. Qcr hatte es um Sybil verdient.
Doch kaum hatte er sich dem Fenster genähert, da prallte er zurück. Die Allee herauf kam ein Auto.
Noch hatte der Chauffeur den staubbedeckten Wagen nicht gebremst, da mürbe von innen der Schlag geöffnet. Dick sah in Havelocks aschgraues Gesicht und in seine verstörten Augen.
Er rief ins Zimmer, wer zu erwarten sei und eilte zum Vortal. um den Anwalt zu empfangen.
Havelock stürzte ihm mit fliegenden Rockschößen entgegen.
„Wo ist Miß Lansdown? Mr. Martin, wo ist Miß Lcmsüoam?" keuchte er und packte Dick an beiden Aufichlägen.
„Sie ist hier , sagte Dick. ..Aber wer hat Jhnetz gesagt, daß fi« in oeliorb Manor ju suchen sei?
Ich sage ... es Jhnn .. gleich , fhurmelle Havelock zwi'chen schmerzhaften Atemstöhen. „Oh,
36. Alb. Winkler. Tv. Holzheim. Otto Klotz. Tv. Holtheim, Albert Klee, Tv. Holzheim. 52 P.: 37. W. Falk. To. Steinfurth. Kurt Boller Tv. Wuschen^im, 51 P.: 38. W. Briking. Tv. Münzenberg. W. Hamann. Tv. Griedel. 50 P.
Altersstufe (7 Dewerber. 7 Sieger): 1. F. Schc fe. T. u. Svv. 'Dutzbach. 87 Punkte . 2. Willi Keßler. Tv. Lang-Göns. 70 P., 3. Ph. Röder, T. u. Spv. Dutzbach. 61 P
Frauen-Dierkampf (33 Dewerber. 21 Sieger): 1. Gusti Gaudes. Tv. 1860 Dad-Rauheim. 74 Punkte: 2. Elli Langbein, T. u. Spv. Dutzl^ich, 71 P.: 3. Toni Helduser, T. u. Spv Dutzbach. 70 P.: 10. Marie Doch Tv. Gambach, 50 P.: 14. Lina Langsdorf. Tv Gambach. 45 P.; 61. Ottilie Kuhü Tv. Eberstadt. 43 P.
Sonderwetturnen.
Stabhochsprung: 1. W. Ro!h, Tv. 1860 Dad-Rauheim, 2,85 Meter: 2. Wilh. DebuS. Tv. Münzenberg. 2,75 Meter: 3. K Faatz. Tv. 1860 Dad-Rauheim, 2,67 Meter.
Gauiurnfest in Oberkleen.
o Oberkleen. 18. Juni. Am 16- 17. und 13. Juni fand hier das 30. (3 <Tu f c ü des Turngaues .TB etter au" statt, das sich trotz der ungünstigen Witterung eines guten Besuches erfreute.
Schon am Samstagabend trafen mit der Dutzbach—Licher Eifenbahn sämtliche Wetturner mit den Kampfrichtern hier ein. um unter Dorantrilt der Musikkapelle ihre von den Einwohnern bercit- williast zur Verfügung gestellten Quartiere aufzusuchen. Dann fand eine Kampfrichtersitzung statt, an die sich ein Fackelzug durch den Ort an- 'chloß. Daraufhin übergab der hiesige Turnverein das Fest an den Gau. Ein von den Dorfsung- frauen vorgeführter Reigen, sowie Konzert und Tanz füllten den weiteren Teil des Abends aus.
Am Sonntagmorgen am 7 Uhr begann das Wetturnen unter Leitung der Gar i tum warte RieS und Fink. Die Leitung des Frauenturnens hatte Tumwart Heller übernommen. Die Wettkämpfe dauerten etwa bis 12 Uhr, sie bestanden bei den Turnern auS einem Heun- und Zwölfkampf und bei den Turnerinnen auS einem Fünf- und Siebenkampf. RachmittagS bewegte sich ein stattlicher Festzug durch den reichlich ausgeschmückten Ort, in dem über 1 j ber Wohnhäuser einen neuen Verputz, zum Teil in den neuen bunten Farben, erhalten hatte Dei der Preisverteilung wurden folgende Ergebnisse verkündet:
Zwölfkampf (Oberstufe): Ehrensieger Hermann Geßner, Durg-Gräfenrod: 1. Robert Günther. Södel: 2. WilyÄm BMasch, Friedberg- Fauerbach: 3. Christian Stier. Groh-Karben: 4. Heinrich Schuch. Klein-Karben: 5. Robert Tag. Utphe.
Reunkampf (Oberstufe): Ehrens, eger: Hermarin Geßner. Burggräfenrod: 1. Rudi Kohl- meier. Friedberg- Fauerbach: 2. Robert Günther, Södel: 3. Willi Billasch. Friedberg-Fauerbach: 4. Heinrich Schuch. Klein-Karben: 5. Ehristian Stier, Groß-Karben.
Zwölfkampf (Unterstufe): 1. Richard Kraft, Gleichenbach: 2. Otto BehrendS, Eichen. 3. Herrnann Bauer, Bingeicheim und Heinrich Metzler. Södel: 4. Willi Hensel, Oppenhvfen: 5. Rudolf Rohrbach. Leihgestern.
Reunkampf (Unterstufe): 1. Richard Kraft. Gleichenbach: 2. Hermann Bauer. Bingenheim. 3. Heinrich Metzler. Södel: 4. Karl Kraft. Gleichenbach: 5. Otto Behrends. Eichen.
Siebenkampf (Oberstufe): 1. Maria Wagner. Riederflorstadt: 2. Käthe Scyb. Eichen: 3. Else Kautz. Riederflvrstadt: 4. Sannchen Kitz, Eichen: 5. Katharina Kitz. Eichen.
Siebenkampf (Unterstufen 1. Frieda Mörschel. Eichen: 2. Elli Jost. Rieder-Rosbach: 3. Minna Möller. Eichen: 4. ßidd Thomas. Eichen: 5. Helene Dörtert. Eichen.
Fünfkampf (Oberstufe): 1. Maria Wag- ner-Riederslorstadt und Käthe Seyb. Eickm: 2. Elsa Kautz. Riederflorstadt und Katharina KiN. Eichen: 3. Sannchen Kitz. Eichen: 4. Käte Michel. Klein-Karben: 5. Lina Rau. Älcin-Äarf-en.
Fünfkampf (Unterstufe): 1. Frieda Mör- schel, Eichen und QHinna Müller. Eichen: 2. Liefe! Thomas. Eichen: 3. Elli Jost. Rieder-Rosbach: 4. Helene Dörtert. Eichen: 5. Käthe Weidmann. Rieder-RoSbach.
mein Gott, was für eine Nacht.' Leihen Sie Mir bitte Ihren Arm."
Er stützte sich schwer auf Dick, der ihn ins Haus führte.
Als Havelock das junge Mädchen erblickte, eilte er auf sie zu und drückte ihr krampshast die Hand.
Dick ftclite dem An wall Inspektor Sneed vor, und er sah, wie Havelocks Brauen in leisem (Er- staune» in die Höh« gingen.
Dann sank er gebrochen in das Sofa nieder und suchte in seiner Tasche nach einem Brief, den er Dick mit vielsagendem Schweigen in di« Hand drückte.
Nun erst atmete er auf und trocknet« sich die Stirn.
Dick betrachtete den Brief aufmerksam. Er trug das Wappen des Ritz'Cartton^iotLls. Die Schrift war ihm aus Lord ödforbs früheren Briefen wohl bekannt. Nur wollte ihm scheinen, daß sie flüchtiger war als focht. Lord Selford schrieb:
Lieder Havelock!
Ich bitte Sie dringend und ernstlich, begeben Sie sich sofort nach Selford Mmwr und lassen Sie den ganzen Park achuchen. Scheuen Sie keine Muhe und keine Kosten. Meine Cousine Sybll Lansdown befindet sich zur Zeit in der Umgebung des Schlosses, und sie chwebt in tödlichster Gefahr. Die gleich« Gefahr droht allen, die mit chr in Verbindung stehen . ■ auch Ihnen. Ich weiß, mein Brief gibt Ihnen Rätsel auf, mutet Ihnen Ungr wohnliches zu. Setzen Sie sich trvtzdcm über alle Bedenken hinweg. Höchste Interessen stehen auf dem Spiel. Sobald Sie Sybil Lansdown getunben haben, bieten Eie ihr an, in meinem Hause zu bleiben. Rur dort ist sie sicher — nur dorthin reicht mein schü^nder Arm über sie unb alle, denen ich für die mannhafte Vertretung meiner Interessen dankbar bin. Ich treffe morgen früh um fieben llhr in Selford Manor ein und bin bann imstande, alle Rüttel, trtc Sie jetzt bedrängen, betriebigenb zu lösen. Dis dahin halten mich leider Gewalten fern, denen gegenüber ich machtlos bin. Selford.
Dick sah langsam auf.
„Die hat dieser Bries Sie erreicht?" fragte er Havelock.
(Fortsetzung folgt)
Ä0?
t-ej.ly /L Oustcro'
Ml • -1
&
tilflOppa
sich vis , hauM., >5unlt ge ^ujunften voraiio^ Dannich« Können Sistr kt hielten f> fcnanii
-es Tech «ar»« -rund d Sucheitsic besitzt » unb 2öf man den bigung Wnimsch
Heute versit Pttfitnti' «amscha offen.
6pii
5. Ciner unb Span der Dil auf eine d baninfl h und Äste Whffpiele auch bere Mett drei Absage hausen hc such in k Heuen-El geschlossen. Hausen ni wegen etm Absage (ri Gegner hl Spielsonir Loren gegi ichädigt bi nicht mein Ifaffslpielt
Sie frei( bas urfprü,
Lietzener die erste ( das Iress
19005 i nen Spiel der Spie, Ionia Stei gegeben). „Da Zier für 6ie e: t'gte. lab i unb sand I tuen Tieh stunden s verdient n
Liga-
Aaresi
DntteL
Iti
[. bchüll n. SG Die nüj ^wrmsüh, muhte |id
LL mit den , mssen 'Hon mit ntger Ni te
JS®- De
sS' ES
Sie
6^?ann sS1 3^ Ä?
K.A
M


