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Waren werden's oft aus fremdem Land.
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Die Ttutier will das Rätfelwort Gescheuert haben fort und fort. Daß es erscheine jed«r-eit.
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pabne. Jolle. Inserat. Tieftor, Gespan. Pirat Rune, Ernte, ochale, ealur Burma. Tapir, Urne Rente. Lasche, Alla», Umbra, Pfingsturlaub.
Dusecks messen wird.
Berichtigung: 3n dem Bericht des Ball- spiel-Llubs 1920 über das am Sonntag auf dem Waldsportplah stattgefundene Spiel ferner ersten gegen die dritte Mannschaft des B. f. B. ist insofern ein Irrtum unterlaufen, als der Gegner der B. C.-Mannschaft nicht, wie angegeben, die Ligareserve, sondern die Dritte des B. t D. war.
Fußball in Heuchelheim.
Der Fußballverein Homberg a. d. Ohm, Ligamann, schäft, ist Gegner des Sportvereins 1920 am morgigen Sonntag. Homberg ist sehr spielstark. Bei kom p ttem Antreten sollten die Einheimischen auf eignem Platz gewinnen können.
Die Jugend spielt gegen die Jugend von Klein- Linden. Auch hier sollten die Einheimischen ein kleines Plus voraus haben.
Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.
ö. Am morgigen Sonntag veranstaltet der Fußballverein Weilburg seine leichtathletischen Weltkämpfe. Die 1902er gehen mit über 20 Mann an den Start. Die Jugend ist durch einige talentierte Leute der älteren Jahrgänge vertreten.
V. f. B Leichtathletik.
Sin Teil der er Ihn Rennrnannfcha't der Leicht- athlelikabteilung des B. f. B. fährt am morgigen Sonntag nach Weilburg, um an den leichtathletischen Wettkämpfen des dor'igen Fußball- Vereins teilzunehmen. B. f. B. ist vertreten durch R. Fischer, Paulus, Mohl und Rinn.
Hat der Ehor. abgesehen von der der Orgel auf feiner Rvrdfeite. im feine ursprüngliche Beschaffenheit zeigt das Schis' eine Gestalt, die 1870er Jahren durch den Einbau
Historischer Verein für Hessen.
Bor einigen Tagen unternahm der Historische Verein für Hessen seinen ersten Ausflug dieses Sommers. Das Ziel war Groh- S t e i n h e i m a m M a i n, das er zum letztenmal am 4. Juli 1914 besucht hatte. Trotz dem nicht freundlichen Wetter hatten sich von Darmstadt etwa zwei Dutzend Teilnehmer eingefunden. die durch Autobus dorthin befördert wurden. Aus Groh-Umstadt hatten sich auch ungefähr zehn Teilnehmer eingestellt. Studienrat Dr. Leopold Ingram, der einer seit Ende des sechzehnten Jahrhunderts in Groh-Stein- heim nachweisbaren Familie entstammt und in diesem Jahr in der Sammlung .Starkenburg in seiner Vergangenheit" den topographischen Teil einer Geschichte feines Heimatsstädtchens erscheinen lassen wird, hatte die Führung übernommen. Sie begann mit einer Besichtigung der Kirche, deren Geschichte und einzelne Sehenswürdigkeiten er kurz erläuterte. Der älteste Teil deS Gebäudes ist der Dieredige, zinnen- gekrönte Wehrturm, der der Stadtbefestigung gedient hatte, ehe er seine Bestimmung änderte, als im Jahre 1449 die Kirche von Klein- Steinheim, der älteren Siedlung, nach Groh- steinheim verlegt wurde, das durch die zAm erstenmal 1220 urkundlich erwähnte Burg der Herrn von Epvenstein größere Sicherheit g?gen Uebersälle von _Schnapphähnen" bot. Die Anlage des EhorS erfolgte in den Jahren von 1504—1510. Aus derselben Zeit stammt auch daS Ehorgestühl mit sinnreichen Holzschnitzereien, während die Altäre jüngeren Datums find.
soll ein synonymes, sinn verwandtes Dort gesetzt werden. Die Anfangsbuchstaben dieser ergeben al». Ibann. aneinanbergefügt, eine Feftsttte.
L bügeln- L gehorchen- 3. aufhöwn; 4. mäkeln: 5. oorfpkgetn; 6. reden: 7. zerlegen: 8. ein schliessen;
Die Liebe gleicht dem April, Bald Frost, bald fröhliches Strahlen, Bald Blüten im Herzen, in Talen, Bald stürmisch und bald still. Bald heimliches Ringen und Sehnen, Bald Wolken, Regen und Tränen, 3m ewigen Schwanken und Wähnen. Der weiß, was werden will.
(tfeibeL
9. quälen: 10. toben; 11. verhindern: 12. begegnen;
13. erzwingen: 14. beleben.
Auflösungen.
Ifierträtfel.
Himmelfahrtstag.
Wortspiel.
1. Lücke—Mücke: 2. Ur—Ar, 3. Alm—Ilm;
4. Mauer—Bauer; 5. Enkel—Onkel: 6. Kiesel— Wiefel; 7. Bord—Lord, 8. Lid—Eid.
Maibowle.
Magisches Doppel-Quadrat
(Spidvereinigung 1900 Giehen.
ö. Arn nwrgigen Sonntag hat die Ligamannschaft die im vergangenen Jahre zur 2. Bezirksliaatlas'e aufgestiegene 1. Elf von Sport und Spiel Oranten 1914 Frohnhausen als Gast. Die Vereinigten dürfen die Leute von der Dill nicht unterschätzen. Die Gäfte- elf wird technisch den Einheimifchen unterlegen sein, sie gleicht dieses Manko aber durch gröberen Eifer wieder auS.
Auch die Ligareferven beider Vereine stehen sich morgen in Gießen gegenüber. Gelingt es den Platzherrn, eine einigermaßen konstante Elf ins Feld zu stellen, so sollten sic Sieger sein.
Die dritte Mannschaft 1900’3 tritt der 1. Elf von Burkhards! elden entgegen. Die Frage nach dem Sieger ist sehr zweifelhaft.
Die Alten Herren von 1900 messen mit den Alten Herren Frohnhausen s die Kräfte, wobei man die Gießener als Sieger erwarten darf.
Die 1. Jugend 1900's empfängt die 1. Jugend vom D. f. D. Kurhessen-Marburg. Man erwartet mindestens ein Unentschieden für den Plahverein.
Die 2. Jugend 1900 s spielt in Marburg gegen V. f. D. Kurhessen 2. Jugend. Der Spielausgang ist nicht vorauszusagen, da jeglicher Kräftevergleich fehlt.
B. f. B
Die Ligareserve empfängt morgen die zur süddeutschen A-Klasse gehörende erste Mannschaft des Sportvereins Büdingen zum Rückspiel. Das vor 14 Tagen dort stattgehabte Vorspiel verlor die nur neun Mann starke V. s. B.-Els knapp mit 2:3. Vollzählig antretend sollte man von ihr erwarten dürfen, dah sie jene Riederlage wieder wettmacht.
Die Dritte löst eine Rückspielverpflichtung gegen Groben -Bus ecks Erste auf deren Pllitz ein. Wenn die D. f. B.-Dritte nicht wesentlich bessere Leistungen zeigt wie am Dorsonntag gegen B. C. 20. wird sie in Großen-Duseck um eine Riederlage kaum herumkommen.
Die zweite Jugendmannschaft ist bei der ersten Jugend Großen-Duseck s zu Gast und sollte einen knappen Sieg mit nach
G A 0 R
Silbenrätsel.
amt — den — chcn — de — e — eich — hoch — in — in — ja — kal — kätz — kon — leu — min — ne — nier — non — ree — rek — fcha — sis — stein — stinkt — tor — tur — oen
Aus obigen 27 Silben find elf Wörter mit folgender Bedeutung au bilden: 1. kirchliche Handlung; 2. Ort in Alt-Griechenland; 3. schädlicher Schmetter- ling; 4. Schisfsankerplatz: 5. Warenbestandsauf- nähme: 6. Lehrertitel: 7. Naturtrieb: 8. biblische Person: 9. Raubtier; 10. Naaetier; 11. Weinort im Rheinland. — Geschah die Bildung richtig, ergeben die erste und vierte Buchstabenreihe, beidemal von vorn nach hinten gelten, den Namen eines nordischen Dichters und sein unlängst gefeiertes Jubiläum.
Kreuzworträtsel
die Rähe weltgeschichtlicher Ereignisse (Schlacht bei Hanau) gerückt, ebcnfo im Kriegs!ahre 1386.
An den sehr beifällig aufgenommenen Vortrag reihte lich ein Rundgang iurch das malerische Städtchen mit seiner zum groben $eu wohlerhaltenen Stadtmauer. Besonders besichtigt wurden der Marktplatz mit dem durch seinen Erker ausgezeichneten Tauptbäusschen Haufe, dem 1911 errichteten, von dem Münchner Bildhauer Georg Dusch entworfenen Friedensdenkmal und dem Fachwerkhausc des Bürgermeister- Johannes Pförtner, bei dem wahrscheinlich 1521 Albrecht Dürer übernachtet Hal, 'owie daS Schlob. in dessen Hof Rektor Re uh aus Klein-Auheim interessante Hi Heilungen über daS im ver- aangenen Jahre in der Gegend entdeckte Gräberfeld von etwa einhundertundzwanzig römische« und späteren Gräbern, machte.
Prof. Dr. K. Esselborn.
Deutscher Alhletilspott-Verband
Gausportfest
mit Lntscheidungskampfen um die Gaumeisterschaft.
Der 1. Sau des 7. Kreises des Deutschen Athletiksportverbandes hielt am Sonntag auf dem Sportplatz 1900 lein diesjähriges Sportfest ab. Die Einzelkämpfe begannen norm. 9 U&r und dauerten bis abends 7 Uhr. Abends wurde daS 35jährige Stiftungstest des festgebenden Vereins kl. Kraft- und Spori-Llub 1893) auf der LiebigS- höhe gefeiert. In dem dicht besetzten groben Saale wurde das Beste gezeigt. Vier dem Club über 25 Jahre angehörende Mitglieder erhielten vom Deutschen Athletik-Sporrverband die Ehrennadel des Verbandes, werter wurden noch sieben verdienstvolle Mitglieder mit der Ehrennadel des Clubs ausgezeichnet.
Die Preisverteilung, die von Gauleiter H ü b e n t o l - Kassel und Uebungswari Beu sch-Kassel und M o o tz - Marburg vorgenommen wurde, hatte folgendes Ergebnis:
Ehrenpreis für die beste Beteiligung: Sportvereinigung 1888 Marburg.
400-Meter-Stassettenlauf: 1. Ehrenpreis Marburg 48 Set.. 2. Preis Gießen 49 Sek.
Aelte sten - Klaste (über 50 Jahre alt): Ranke-Kassel Gaumeister im Drctkampf und 2. Preis im Ringen, Aßenmacher-Kassel Gaumeifter im Ringen und 2. Preis im Dreikamps. _ ,
Altersklasse (über 35 Jahre) Schwergewicht: H. Staubach-Diehen Gau- meister im Dreikampf. 2. Preis im Ringen; Jung-Alsfeld 2. Preis im Dreikampf; Schleimer- Friedberg Gaumeister im Ringen und 3. Preis im Dreikampf.
Altersklasse, Leichtgewicht: Holler- Friedberg Gaumeister im Dreikampf und 2. Preis im Ringen; Weintraut-Marburg 2. Preis im Ringen und 2. Preis im Dreikamps. H. Hart- mann-Gieben. Gaumeister im Ringen.
Aktive Teilnehmer.
Schwergewichtsklasse: Gäry-Marburg Ganmeister im Dreikampf. Fünfkampf. (Leichtathletik) Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoben: Ad. Schepers-Giesten Gaumeister im Ringen und 2. Preis im Dreikampf.
Schwermi ttelgewicht: Himmelmann- Kassel, Gaumeister im Dreikampf und Ringen.
Leichtmittelgewicht: Schwalm Bieber- Reimenrod, Gaumeister im Dreikampf und Steinstoben. 2. Preis Gewichtwerfen. Hardt, Friedberg. 2. Preis im Dreikampf. Herrmann, Marburg. 3. Preis im Dreikamps.
Leichtgewicht: Braun. Kassel. Gaumeifter im Dreikampf. Günther. Kassel, 2. Preis im Dreikampf. Schevpers, Wilh., Giehen, Gau- meister im Ringen.
Federgewicht: Staab, Friedberg, Gau- meister im Dreikamps und 2. Preis im Ringen. Kurouzik. Marburg. 2. Preis im Dreikampf und 3. Preis im Ringen. Schember, Alsfeld. Gaumeister im Ringen.
Bantamgewicht: Wootz. Marburg, Dau- meister im Dreikampf. Kraft, Ulaeburg. 2. Preis im Drctkampf. Böcller. Marburg. 3. Preis im Dreikampf und 2. Preis im Ringen.
Fliegengewicht: Schweizer. Marbura, Gaumeister im Dreikampf. Dickhaut, Alsfeld. Gaumeister im Ringen.
Im Boxen, das in Giehen noch sehr wenig gezeigt wurde, war das Interesse der Zuschauer sehr groß. Es hatte folgendes Ergebnis. H a l b- zschwergewicht: Martin, Fr., Dassel, Gau- meifter. Beith. Giehen. 2. Preis. — Mittel- »sch wergewich!: Schmidt. Kassel, Gaumeister.
Emmerich. Marburg. 2 .Preis.
• Weltergewicht: Wagenpfcll, Giehen, Gau- meister. SchcperS. Giehen 2. Preis .— Leichtgewicht: Burhenn. Kas el, Gaumeister. Fink. Alsfeld, 2. Preis. — Federgewicht: Reumann. Kassel. Gaumeister. Lldelt, Giehen. 2. Preis. — Bantamgewicht: Dresselt. Kassel, Gaumeister. Lotz, Giehen, 2. Preis Fliegengewicht: Armreich, Gieren, Gaumeister. Resselrodt. Kassel, 2. Preis.
Handball der O. T.
Turnverein Grohcn-clnden (Jugend) — Turnverein Herborn (Jugend).
Für kommenden Sonntag hat sich die Jugend des Id. Großen Linden die gleiche des To. Herborn verpflichtet. Da über die Spielstärke der Gäste nichts bekannt ist, muh man den Ausgang offenlassen.
Handball in Heuchelheim.
Die Handballer des Turnvereins haben am morgigen Sonntag den Turn- und Sportverein Butzbach zu Gast. Wenn fie die Leistung des vorigen Sonntags, aufbringen, dürfte es zu einem ehrenvollen Resultat langen.
Handball im Lahn Dünsberg-Gau.
(Barbcnteld) — Kinzenbach 6:2.
Am Sonntag trafen sich diese Mannschaften aus dem Diesecker Platz zum fälligen Derbandsspiel Garbenteich konnte ein 1:0 Resultat bis zur Halbzeit herousholen. Nack- Halbzeit fanden sich beide Mann- schäften besser zusammen. Das Spiel endete schließlich mit dem oben mitgeteilten Ergebnis.
D. f. B. Handbatt.
V. f. B. — 2. ftomp. J.-R. 15 2:2.
Die Handballmannschaft muhte sich Himmel- sahrt gegen die 2. Komp, mit einem Unentschieden begnügen. Nach anfänglicher Ueberlegenheit, die auch durch zweimalige Führung zum Ausdruck kam, muhte sie sich gegen Schluß den Ausgleich gefallen lassen und sich stark gegen die auf- gekommenen Reichswehrleute wehren, um eine nabeliegende Niederlage zu verhindern. Bei der Beurteilung des Spieles und des Resultats mutz allerdings berücksichtigt werden, daß B. s. B. mit mehrfachem Ersah anzutreten und den größten Teil der zweiten Halbzeit mit nur zehn Mann durchzusuhren gezwungen war. da der Halbrechte wegen Verletzung längere Zeit aus- scheiden mußte und nach feinem Wiedereintreten nur noch als Statist mitwirken konnte
V. f. B.
Die Ligamannschaft stand am Himmelfahrt, tage auf dem Waldsportplatz der Ligaelf von Lan - genfelbold gegenüber und gewann da» Spiel mit dem unerwartet hohen Siege von 8:1 Man konnte bei dem interessanten Kampfe die Feststellung machen, daß die 23. f. B. Ligaelf auf dem besten Wege ist, wieder in Form zu kommen. Bi» zur Halbzeit stand das Spiel 4:1 für Gießen.
a:
1. alte türkische Handelsstadt: 5. Tierleiche; 8. geographische Bezeichnung; 9. Lustsprung; 11. schlangenartiger Pelz: 12. Begründer der neuen deutschen Landwirtschaft; 13. Nebenfluß der Weichsel in Galizien: 14. Titel; 15. französische Münze; 18. Schank- statte; 19. Körperteil: 23. weiblicher Personenname, 25. deutscher Dichter: 26. ehemaliger orientakifcher Herrschertitel: 27. Straubenart: 28. Feldmarschall des Großen Kurfürsten.
d: Do, n oben nach unten:
1. Sportgerät: 2. Kurort in der Schwei,;. 3. Volks- gerneinschail, 4. Teil des Baumes: 5. Stabt in Südtirol : 6. Schickjalsgöttin: 7. Stabt tn der Rieder- lausitz: 10. Dorfohr: 14. bekannter verstorbener Kanzelredner: 15. Hafenstadt in Syrien; 16. andere Bezeichnung für Auftrag: 17. Hohcrpriester; 20. Dergweide, 21. Raubtier: 22. Bad in Hessen; 24. andere Bezeichnung für Ansehn.
Diagonal: A—C Fell gruppe in bet Sächsi- schen Schweiz. — B—C Berufsgruppe. — F—D altes Längenmaß. — O—E alkoholisches Getränk.
Eitnetzräifel
Durch Einsetzen je eines weiteren Buchstabens in die nachstehenden acht Wörter, einerlei, an welcher Stelle, fallen acht neue Wörter gebildet werben, wo- gegen die eingesetzten Buchstaben, fügt man diese aneinander, einen Festschmuck nennen.
Kai — Leer — Sigel — Eule — Patent — Gas — Oran — Mine
Homonym
Der Himmel ist's, wenn eingehüllt in Grau, Ein Haus wird's bald, wenn s fertig stehl im Bau, Oft werden's Betten neu von Frauenhand.
Nie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Revakftonstffch.
Vormundschaft.
In der ..Voss. Zta." wirb erzählt: »in auch fonfl reichlich beschäftigter Vormund hat für eil Mündel e ne umfangt« die landwirtschaftliche Verwaltung zu führen, die ihm durch alljährlich dem Dormundschaftsgericht abzulegende Rechnung und die darauf erfoigende Prüfung bie’er Rechnung nicht besonders erfreulich gemacht wird. B« einer Rechnungsablegung stellt das Tormunb» schaftsgcricht u. a. fest, daß der Rachweis übet den Verbleib von sieden Ferkeln fehlt, die zu einem in dem Berichtsjahr erfolgten Wurf gehören Reben anderen ®r nnerungen zur Rech- nungsablegung wird daher der Vormund aufgefordert. sich über den Verbleib der fehlend« Ferkel zu äußern und den ausstehenden Rach- we^s au erbringen. Prompt schreibt er zurück: „Die sieben Ferkel hat der Eber gefressen, weck er nicht wollte daß sie nach feinem Tode unter die Vormundschaft des Amtsgerichts zu 3E. tarnen."4
cietzermann-Aaekbole.
Ein berühmter Berliner Schriftsteller, der ein sehr eigentümliches Gesicht hat. wollte über alle» gern von Liebermann gemalt werden. Endlich brachte er ihn auch so weit.
Rach der zweiten Sitzung fragte der. was seine Person angeht, immer etwas ängstliche Schriftsteller ,Hccr Profeftor. wird das auch ähnlich?4'
Worauf Liebermann erwiderte: .Warten ,«f man, das wird noch zum Kotzen ähnlich.
empöre gegeben wurde, um möglichst viele Plätze zu schaffen. 3m Ehvr befindet sich das Grab' mal deS 1639 verstorbenen Mainzer Rats Georg Johann von Ingelheim, das ihm fein Sohn 1687 errichten ließ. Die Rordseite deS Schiffes beherrscht das große Grabmal des 1528 verstorbenen und mit dem großen Humanisten seines
Rarnens verwandten Mainzer Marschalls Frowin von Hutten und seiner Gemahlin. Hutten, der von dem ihn sehr hochschätzenden Ä aller May wegen feiner Einfachheit scherzhaft der .Heckenreiter" genannt wurde, stand den Humanisten nahe und brachte dem Luthertum Wohlwollen entgegen, ebenso wie sein Zeitgenosse, der 1450 gebotene und von I4£O bis zu feinem Tode im Jahre 1534 als Psarrer in Groß-Steinheim wirkende Pfarrer Johann Rosenbach oder Jn- dagine, wie er seinen Rainen nach Humanisten- sitte in Lateinische übersetzte Bon feinen astrologischen Studien zeugt noch ein von ihm verfaßtes Werk. Sehenswert ist u. a. da- eine Altarbild, das Maria auf dem Türkenkopf darftellt, sowie eine aus Hanau stammende Madonna.
Rach Besichtigung der Kirche wurde der Kasfee in dem HosbrauhauS — dem Quartiere des Grafen v. Zeppelin vom 11. bis 12. Juli 1866 — eingenommen, woselbst Kabinettmeister Stick- fel die Gäste im Ramen der Stadt Steinheim begrüßte. Danach gab Studienrat Dr. Ingram in einem einstündigen Vortrag einen Heberbllck über die Geschichte der Stadt, die 1320 Stadt- rechte erhielt. 1424 mit vierzehn Dörfern von den Eppenfteinem um 24 000 Gulden an die Erzbischöfe von Mainz überging und infolgedessen ein Residenzstädtchen mit all seinen Vorzügen und Rachteilen wurde. Aus den daselbst gemachten Ausgrabungen läßt sich eine Siedlung bis in die Steinzeit zurückverfolgen, sowie in geschichtlicher Zeit das aufeinanderfolgende Vorhandensein von Kelten, Sueben. Römern, Alemannen und Franken nachweisen. Eine große Rolle spielte Groß-Steinheim in dem sechsten und siebten Jahrzehnt des fünfzehnten Jahrhunderts in den Kämpfen der Mainzer Erzbischöfe Diether von Isenburg, der eine besondere Vorliebe für die Stadt hätte, und Adolf II. von Rassau. Die Reformattonszeit ist durch die Ramen Frowin von Hutten und Johannes In- dagine gekennzeichnet. Im dreißigjährigen Krieg ist Groh-Steinheim von 1630 an Zeuge und Schauplatz wechselnden Kriegsglücks, und im siebenjährigen Krieg wurde es einmal von französischen Truppen überrumpelt. Im Jahre 1802 fiel es an Hessen-Darmstadt. Von 1808 biS 1810 dienten die damals wieder bewohnbar gemachten Reste des West- und SüdflügelS des Schlosses, dessen Ostflüget 1794 abgetragen wurde, dem zweiten Sohne des Grvßherzogs Ludewig I.. dem Prinzen Georg von Hessen (1780 bis 1856), zum Aufenthalt. Rach der Schlacht bei Leipzig wurde Groß-Steinheim wieder in
S
P
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Vermischtes.
Lio frecher Poftraub.
Ein frecher Raub gelang am Freitag am Hellen Tage in der belebtesten gen b Londons. Während die 'Beamten zum Lunch waren, hielt ein .Postwagen" vor der Postftllal« Ehapel Street. Ein paar Männer öffneten mü einem bereitgehaltenen Schlüssel die Tür, die von ein bis zwei Uhr nachmittags stebS geschlossen ist, schleppten den Stahlschrank zu ihrem Wagen und fuhren mit ihrer Beute davon. Der .Postwagen44 stellte sich als eine «schickte Bcrll:idu g eine* Rennautos heraus Während be3 Schranktransportes kamen übrigens einige Leute, die Briefmarken kaufen wollten in daS Postamt. Ihnen wurde gesagt, daß gerade .Jnven- t u r" gemacht würde und sie deshalb nicht bedient werden tonnten. Das Tollste aber war daß vor dem Gebäude sechs Tarameter aus Kunden toarteten und ein paar Eh^uffeu« den Räubern noch behilflich waren, den schweren Schrank in den Wagen zu schieben. Der Wert der Deute beträgt rund 30 000 Mk.
Zwanzig Pilger In der wüste umgekommen.
Wie aus Beirut gemeldet wird, hat e i n Auto mit 20 Pilgern bei der Fahrt durch die Wüst« von Bagdad nach Beirut den Weg verloren. Es wurde von einem englischen Flugzeug ausfindig gemacht, doch waren sämtlich« Insasten tot, als Hilfe ankam.
Hause bringen.
Die dritte Jugend hat
st e t n dessen erste Jugend zum Gegner. Wenn die körperliche Ueberlegenheit der Platzmannschaft nicht allzu groß ist. darf man ihr ein gutes Abschneiden zutrauen. Dasselbe gilt von der zweiten Schüler-Elf, die ihre Kräfte mit der Ersten Echülermannschast ® roßen«
Rösselsprung.
ii i m
n I i I m । e | n
h | a f 'er
25
21
22
15
16
Don links nach rechts


