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Verdienste um fct wurden an dleser iebuitatafles eingehenü in folgendem nur ein wsr; a)i{^iy^tb?n.

-6. Mai IM in V«> nann und dcivnbttc sich inbuftrkilen Eeschäslen ) daß diese, als sie 1883 Schaft, die Loriausemi sch neben dem (cittrtai h:a Sireflor iimil itor machte, (in die'er r allem der Lntwiä- i^äftes überra-end Die 300 lausmänntsch. n der MT. nach und zen bes > und Sus- )s eigenster ®erl Vach s wurde bann deutsch lorium der 8(10. de- ;f er Och vor allem die den Stieg yrtrümmer« ?0. angeicgen sei- la/ jlcute trat er auch, «la .eit bet

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Aus -er Provinziashauptsiadt.

Vietze», den 16. Wai 1928

llrlaubssorgea.

Geht es 363« nicht auch jedes Iahr so um Pfingsten herum. das) öle eines Tag?- Heren Müller vdcr Staute in 2Heia vermißen 7 Sie torxr.cn es gar nicht verstehe», bafi er oder sxe nicht an thr.-m gewohnten Platze chre Arbeit tun, mrr.'en aber sosort bah ein Xraatbeil*- fall oder sonst was Schlimmes nicht Dorl.eyn Cann. Sie bähen sogar den 5 nbrucf. als hätten Sie eine r cht dumm« Frage g.-stellt. als 5k sich Oixt yerm Walter» od.*r KrLulein Meiers Abwesenheit wund rtm. Dis man es Ihnen nachsichtig beibringt, haft her oder hie Der- mißte o» Urlaub st. Idee Pflichten über» nehme» Kollegen und Kolleginnen, ohne Auf­hebens davon zu machen. Sie erwarten ja später von Herrn Müller ober Fräulein Weier bic Gegenleistung Das) d r Detrieb nicht leidet, ha'ür sorgt hie sorg Llt:g burchgearbeitete Ur» laubtliftc, in die Sie sich ja vor eaige» Wochen auch ein tragen muhl.m. 3a. bai war acr nicht so ein'ach. Sie erinnern sich doch? Sir luchten vergeblich nach einem Mittel, Me lochen ausfinbig zu machm. in bennx es regten ober kühl fern würbe Als Sie sich damit aigciur.ben hatten, plagte Sie von neuem b:r 3t»cfbaU: fpät.r Urlaub lange Dorfreube, at r ajnehmcr.b.3 Tageslicht, h.rtrftliche Weiche» in der '21atut, früher Urlaub au schnell vorbei, jedoch hoh:r Genast des früdlo.nmer- lichen Daturlchen» Schltestlich mutzte bet Änoten durchgehauen toetöen. well bet Lh:s die Lifte prüfen unb ordnen wollte. Ihm fid die Auf­gabe au. sich ir uzende Wünsche zu versöhnen. Aach dem ®ru;ib,ab Die Fcrnenwochen bleiben möglichst ben Fa.nilienvät r.i vorbeha.ten. wür­ben bie schwierigsten Probleme gelöst, unb am ®nbe lernte sich jeber. in feinen Kalender die Freihcitötermtne ein tragen zu bürten, zwischen denen er unbeschränkter Hex^ feiner selbst sein sollte. Zunächst erschien es ja noch kaum glaub­lich. haft Tage kommen tonnten, an bmen kein rasselnder Wecker ein unerbittliche- .Auf- stchenk" ruft, keine Hetzjagd zur Arbeitsstelle ftattfinbet. keine Post auf Erledigung harrt, fein Fernsprecher, keine Schreibmafchlne, keine Akten, keine Koiten Anspruch.' stellen. DiS man eines Tages .rührt, haft Herr Müller ob.*r Fräulein Meier ibeen Urlaub arg.treten ha)en. Dann findet man. hast es ja höchste Zeit ist, sich ein Kursbuch anzuschassen unb bar über nachzudenlen, wohin man diesmal r . isen soll. Aber bi der Frage geben noch toi eie andere voraus. Können Wir überhauvt verreisen? Srlau.t bas unser Cbelbbtutel? Haben wir bas Rötige arzuzichen? Wer gietzt währenb unserer Avwetenh.it bie (Blumen, w r füttert dm Kanarienvogel ? Srft. wen» w.r wissen, hast all bas in Ordnung ist, bann biir en wir uns Prospekte senden lassen unb mit Pensionen vrrhanb-ln Um wirtlich in vollen Genuft unser r älrlaubszeit zu kommen, müssen wir uns bar über klar fein, welche Um­gebung zu uns pajt. Dicht in brr Drbeutuna Der Dame, bie sich zu ihrem Frühjahr «kleid eL.cn paffenbm Hut kau t. sonb rn an inneren Mensche i gemeßen. 5Xr eine fühlt sich in der Stille verträumter Täler unb Wälder zu Hause, d r andere fühlt sich zu bet Unendlich­keit d s Me r s mit seine n unerschöpslichen Lichterspiel hi g. zog en, bet britte saugt Kraft an .*> den üb- r oältige iben Linien des Hoch­gel rge« Dies.- ihre innere Heimat entdecken viel: ost erst aus Reisen, unb wenn wir sie rod) nicht kennen, bann wollen w-r sie suchen. 5rv.iber Rat kann uns wenig bahn teilen.

21 un aber an bie Arbeit Vielleicht schlägt 3h -en schon bie Stunde, wrnn H rr Müller u; t> $t iuletn Meier von Erlebnissen strohenb Wied r.ehren? Turmalin.

Die Bekanntgabe der Dahlresultate.

Die bei den früheren Wahlen, so werben wir auch am morgigen Sonntag die Ergebnisse der Rctch^ag» wähl durch Aushang an den Fenstern unserer Geschäft» st ekle befanntgeben. Da bie Abstimmung um 5 Uhr nachmittag» beendet ist, anöerjeit» ober eine große Zahl von Listen in ve- tracht kommt, dürften die ersten Wahlergebnisse wohl kaum vor 6 Uhr nachmittag» zu erwarten fein.

3m Hinblick auf die sehr starke Inanspruchnahme unserer Telephone unb ben Dienst der Aufnahme- beamten am Radioapparat können wir sowohl am Telephon wie auch in der Redciktion keinerlei fl u t u n f t erteilen, wenn nicht bie reibungslose Abwicklung unsere» Dienste» gefährdet sein soll.

Stadtiheater Gießen.

Man schreibt uns: Die vielen telephonischen Anfragen unb Dorbestellungen haben bereit- er­geben. bah das Publikum durch die Ankündigung des für Dienstag. 22. Mai, bevorstehenden Dastspiels de» Aeuen Operetten Theaters. Frankfurt a. M. freudig über­rascht worden ist. Der Aussührung der 3ofef Ötrau6-Cperette . Frühlingslust" in Franllurt hat die dortige Presse einstimmig das gröflte Lob gezollt. Alle drei Auszüge seien stark be­klatscht unb mehreres wiederholt worden. Man verlasse die Aufsührung mit ehrlichem Dank für etwas aus sich heraus Lustiges unb in dieser ursprünglichen Heiterkeit gut Gebotenes. Dos Operettentheater habe einen guten Griff mit der. Neueinstudierung dieser Operette getan.

D.eses Gastspiel gilt als erste Dorstell»ng tm Lommer-Abonnement. die Abgabe von zwei Ad- s mitten bedeutet gegenüber ben Tagespreisen c \t Grlpamis von mehr als 30 Prozent.

Täte» für Sonntag, 20. Mat.

Sonnenaufgang 4.02 Uhr, Sonnenuntergang 19.51 . r Monbaufgang 4LS Uhr, Monduntergang ?t 24 Uhr.

<85: Äongü zu Ricäa (bis 25. August): IW: T.ZTti erobert Magdeburg: 1664. der Architekt

t-ca» Sch'.uter in Hamburg geboren (gestorben 1714); 1764: der Bildhauer Gottfried Schadow in Berlin geboren (gestorben 1&50); 1798: der Steno­graph unb Si)stemersinder Dühetm Stolze in Berlln geboren (gestorben 1867); 1799: ber -chri'tsteller Honors be Balzac in Tour» geboren gestorben 18501: 1846: der Heerführer General Alexander von Luck in Münster geboren.

Daten für Montag, 21. Mai.

Sonnenaufgang 4.01 Uhr, Sonnenuntergang 19.53 Uhr _ monbaufgang 3.07 Uhr, Äonbuntergang

22.44 Uhr

1471: Albrecht Dürer in Nürnberg geboren (ge­storben 1528); 1506: Thr-.stoph Kolumbus in xkflnboüb gestorben (geboren 1446); 1786: der

Geograph 9art Friedrich von Kloben in Vertin ge­boren (arfturben 1656) 1809 der vtzllotopb Her­mann Loge in Vautzen geboren (gestorben 1881); 1925: Einweihung be» Hause» be» Deutschtums in Stuttgart

Wifßcitfr f^odicnmnrftpreife

2s kosteten auf dem heutigen Wochen markt: Dukter 190 bis 210. Malte 30 bis 35. Wrrsing 45, Weitzkraut 25 Rotkraut 50. gelbe Rüben 25 bis 50. rote Rüben 15 bis 25. ©pinat 20, bi« 25. Römifchkvbl 20 bi* 25. Spargel 110 bis 150, Unter-Äohlrabi 10 bi« 12 Tomaten 140, Zwie­beln 20 bis 25. Rhabarber 20 biS 25. Kau- löffeln 4 dis 5. Aepfcl 15 tn« 40. Hon g 45. Suppenhühner 100 bi- 120 Df da« Pfund: Käfc (10 Ctüdl 63 bis 140 Pf.; Sier 11 bi« 12. Dlumenkvhl 90 bi« 180. Salat 20 bi« 30. Salat- gurten 60 bis 110, t)ber-Kohlrabi 30 bis 40. Lauch 10 bis 20. Rettich 15 bis 50. Seltene 20 bis 120. Tauben 70 bis 80 Pf. das Stück; Radieschen 15 bis 20 Pf. da» Dund.

Pornotize«.

lagetfolenber für Samttag: Licht soielhau». .Der Htmmel auf Leden". Astarm- LichtIpiele: ^Mann gegen Wann'.

lagetfalenoer für Sonntag: Iah- retfdt ber ev. K»rchengesangoereine den Dekanat» Gietzen tu Kirchbcrg Staufenberg. 2 Uhr Feftgottes- dienst in der Kirche zu Kirchberg. S-angervereini- gung Aiiefcck: 7J0 Uhr, Konzert im neuen Saalbau 3um kühlen Grund' * Damen Vereinigung 1877/78: 9.15 Uhr, gemeinsamer Kirchgang. Kapelle de» Alten Friedhofs. Gießener Rudergcfcllfchasl 1877: 16.30 Uhr, ilnrubem. Ruderklub Hasstn: 3.30 Uhr, Anrudern. Sichlspielhau», Vahnhofstr.. Der Himmel auf Erden'. Astöria Lichtspiele: Wann gegen Wann'.

Paddler-Gilde Gießen Kommenden Montagabend Serbrabenb im Dereinslokal. Es wird dabei ein Vortrag über .Kanu- und Faltbootsport an ber Lahn' gehalten werden (Siehe Anzeige.)

Winisterialbesuch in ber Gießener Volksschule. Heute oormdtag wohnte Winifte- rialbircftor U r ft a b t in mehreren Grunbjchulklaisen ber Siebener Volksschule dem Unterricht bei. Mini­sterialdirektor Urstadt konnte sich dabei ein Bild machen von ber Älaffcnftärte in ben besuchten Klaffen unb hieraus bie Ucberzeuaung gewinnen, daß eine weitere Vermehrung der Schuistrllen dringend not­wendig ist.

Ernennung. Die Stadtverwaltung hat Pro­fessor Helmcke, der bereits sell 11 Jahren bei ber Leitung und Betreuung ber (Siebener Museen mit gearbeitet hat, als Nachfolger des verstorbenen Direk- tors Professor Dr. Kramer zum Direktor unserer Museen ernannt

flufgebobeneStrafjcnfperrungen. W,e ber Oberhelsuche Automobilklub uns mittfilt, slnb folgende Siratzcnfpcrungen ausgehoben mor­den: die Sperrung Bellnhausen km 97,3 im Zuge der Straße Gießen-Marburg: LauterbachBlitzen rod im Zuge ber Strafte LauterbachHerbstein ab 16. Mai; LanbenhausenMüs im Zuge ber Strafte LauterbachFulda ab 14 Mai

Die Museen sind am Sonntag von 11 bis 1 Uhr ae- ffnet.

" Mni endlosen. Del dem Maienblafen heute abend 7 Uhr vorn Turme der Iohanneskirche kommen folgende Musttstücke -um Vortrag: 1 ChoralJesu geh voran -. 2. MotetteDer fwrr ist mein Hirte'. 3. Vol'slied . D m (Bott will rechte (Bunft erweisens

Der Winter im Doqelsberg 3rn hoben Dvges»5erg will bet Winter immer noch nicht endgültig weiten. Am Himmrlfahrttai wech'elten Schnee- und Reoei'chiuer miteinander ab DaS junge Duchen- und Eichenlaub ist durch t<n Rnuhrell er'ror.m. Der Ob?rwal> m^cht in- solgedessen einen trostlosen, herb'tlichm (3ti- brurf. Auf dem Waldboden, ber biSwn en von einem leichten Schnceschimmer bedeckt ist. llegt noch viel Schneebruchgeöft Rur tocriy Ane­monen erinnern daran, hast F'mbllng ist.

"3ubiläumSbekuchautl demHohe- rodsk opf Ain Himmel a^rttag erschienen etne Anzahl Mikgllerer deS SN-Klub- Gietzen auf texn Hohero^-kopt. um dem Elubw.rt otetn. der jetzt 40 3ahre dort oben seines Amtes wallet, eine (Sprung darzubrlna.'n. Der 1. Dor- ltuende Dr. Wodaegc gedachte in einer An­sprache der Verdienste de« 3u5i*ar8 um den obcrhe si chen Sli-Sport. Herr Stein war in den 90er Bahren s-lbst einer der ersten S t- LSu'er im Vogelsberg gewesen. Dem 3uhdar trurde eine Cyrmurlunde überreicht, auf der die tti^'crliA r.-rtchneite .^uHjüfte au fefcn ist.

Musikalischer Abend. Der musi'a. lische Abend om Mittwoch zum Besten ber Klein- kinderbewahranstalt. war sehr gut besucht. Er war veranstaltet oou I^rt. Elisabeth Felchner und einigen ihrer Schülerinnen und Schüler, flufter- dem wirkten mit Frt. A Bostroern (Violine), Frl. Lore Sander und Frau Prof. 5) u rn m c l ,G-sarg) Die deinen letzte, en fm'1 ou Schule be» Herrn V Heermann, ber auch die Pcgle tung brr Gesänge übernommen hatte. Der erfte Teil ber farbieturgen wurde eingelötet durch b»ePolonaise' in v-Mokl |u vier Händen von Schubert, die von firau Geheimrat Poppert und firl.Y rechne r sicher und eindrucksvoll aelpieft wurde E^ fHgie(Elfen und Zwerge', ein Charak- terltüd für Klavier m t kleinen Gedichte nlagen. Da» Stück wurde sehr flott gespielt unb gesprochen von Walter Gundermann. Heinz Tolke­witz, Karl Weigand, Herma Hechler und Martha Krombach. Letztere hatte Gelegenheit, in dem folgenden Stück, einem Walzer von Stephan Heller, ihre gingerfert gfeit zu zeigen. Herma Hechler trug hierauf da» ,.2Inbarte-cantat>ile au» einer Klaoierfonote von ^ioiart vor und be- m e» damit ein sehr beachtliche» Können. Dasselbe ist von firt. 3ngeborg Poppert zu sagen, die die .chumoreske' tÄkaoier) von Grieg spielte. Den Sch'.utz be» erst:n Teil» bildete dieVariation' _in O Dur zu vier Händen von Beethoven. Da» Stück wurde von firau Geheimrat Poppert und firL E Zeichner sehr e^akt unb ansprechend vorge- ,ragen. Der zweite leit brachte zunächst bie So­nate für Klavier und Violine in B-Dur von Mo­zart, gespielt von Frl. E. fi e l ch n e r und firL A Bostroem. E» war keine leichte Aufgabe,» die sich die beiden Damen gestellt hatten sie hat­ten dabei aber reichlich Gelegenheit, ju -eigen, haft fie ihre Instrumente vorzüglich beherrsche». In firt. Lore Sander, bie hierauf vier Lieber:

fieldeinsomkeit' unbD, liebliche Dangen' von Brahms unbEs weift unb rät es undSchöne Fremde' von K. Schumann fang, lernte man eine hofnungsvolle Sängerin kennen, deren prachtvolle Sopranftimme etne nördliche flu*iltneng ©errät Den Schluft des genuftreichen Abends bildete der Vortrag von fünf Duetten:Maria auf dem Berge',In der Kirche', Jttnhenetme oom Böck-

chen und oieie» Tieren und oou der schönen Zeit im Sommer* non Butor Heermann und _Wiegen- lieb' unbLändliche» Lied* von 5t. Schumann

c : niir wirkte hier firau Prof Hummel mit, die ebenfalls über ein präch­tige» Organ und et» sichere« unb gereifte» Können verfügt. Herr Heermann begleitete die Gttunye in formvollendeter Weife Vie dankbaren Zuhörer spendeten allen Darbietungen reichen Beifall. Der Abend war für bie Veranstalter ein voller Erfolg Deutsche Bolkspartei. Man beruhtet uns: Dieser Jag« h<eU die firauen gruppe der Deutschen BvlkSvartci ihre Monatsrer ammlmig ab. die recht gut besucht war. und in der Stau Abg. Birnbaum das Reterat übernommen batte Sie ging aus von der grotzen vaterlöndi- schon Kundgebung der Partei in der Stadthalle zu Ma^nz im Beisein des Parteifützeers. Reichs- auftenminiftert Dr. Otrefemann. unb be­sprach in groften Zügen d,e Außenpolitik der letzten 3abre. die als letztes und höchstes Ziel die gänzliche Befreiung des Rheinlandes er­strebe und dieses Ziel auf dem Weg der Ver­ständigung zu erreichen suche. Aus die 3nnen- volitik übergehend, streifte die Rednerin kurz btt Stellung der Parteien zum Reichsschulaefetz- en tourt und zur Rentnerversorgung. und he- satzte s»ch bann im Hinblick aus bie bevorstehenden Wahlen mit der firiqe der Adbängiakrit der Znteressen ber verschi:d.nen DolkS'chichten von­einander. und der M^glichk.it eines weitgehenden unb gerechten Ausgleiches unter ihnen. Sie be­kannte sich, ganz im Sinne des Parteisührers. als unbedingte Anhängerin de« Gedanken« einer wahren DolkSgemetnschalt. brr sich aber nur durch wenige grobe Parteien verwirklichen lasse, nicht aber durch Splitterparteien, die zwar Sonder- intcrcfTen vertreten wollten, aber tatsöchlich zur Ohnmacht verurteilt seien. Rachdem bic Dor- sitzende der Rednerin für ihre au- übrlichen und interessanten Ausführungen gedankt hatte, zeigte die sich anschlieftenoe lebhafte Aussprache, baft die Versammlung die Au^envolitik be« Partei­führers durchaus billigte unb legte zug'eich Zeug­nis ab von der Derehrung der Frauen für Dr. Stresemann.

Abschwim men des Giehener Schwimm verein«. 3n herg brachtn: Weise fand im Städtischen VvlkSba> unter »a-lreicher Delc ligung b?r iSUeri der Schwimmerinnen unb Schwimmer, sowie 5mmben de« Schwimm­sportes das Abschwim men bei Diestener Lchwimmverein« start Wenn schon bie ganze Aufmachung verriet, hast ein gtotster Zug in dem jetzt fünfjährttym Verein liegt, so wurde man durch die Worte de« ersten Dorsitzenben PaScoe danon überzeugl. da') die Grundsätze de« Vereiirs. die Gesundung der 3ugenb an Leib unb Seele. Derabscheuu -g des Matertalis'-nu« und Rückkehr zum 3bea[i3.nu«. sehr g-ate sind. Die Abwicklung doS Programm« vollzog sich mustergültig in rascher Folge unb zeigte durch­weg ein gründliches Training, da« zu den besten Hoffnungen berechtigt; insbesondere konnte man recht gute Fortschritt« bei der jungen Wasser- ballmannscha.l seststellen. die Kombinetionen brachte, aus die ältere Mannschaften str^z sein könnten. Ferner überraschten die Damen des Verein« durch die mit grojer Hingabe unb nie ra ft ei-dem Ei er be« Herrn Sang Nng-übten Tarnen teigen und da« 5:.gurcnlegen; hier konnte man gute Erfolg' her Arbeit, ajer auch 3nter- essc an her Sache b ob achten. Starker Beifall loh"te daS wu d rvolle Bllb und ben Schöpfer. Mit Rücksicht auf eine gro'x Zahl jugendlicher Schwimmerinnen und Schwimmer wu.d? die PreiSverteiluna bei einem Familienabend am Samstag im Schützen haus vorgenommen. Richt nur die erzielte beste Zeit wurde prämiiert, man würdigte auch in gerecht -r Weise den Trat: i. g5bcsuch unb da« allgemeine Interesse. Sin gemütssche« Dei lammens ein. Wobei bte tanz­lustige 3ugend auf ihre Kosten kwn. beendete taS in allen Punkten wohlg-.lungene Abschwimmen.

Oberhessischer (Sängerbund.

5. Ve,irk be» hessischen und Veutschcu Sängerbünde».

Ter in Rödgen bei Gießen stattgeha'tte S 2 n - gertag deS O b e r h e s s i s ch e n Sänger» bundeS l'gte wi d.rum Zeug tis ab. in welch hervortagender Weise ba3 deutsche Lied und ber b*utfdK Männcrgesang von den Tkrelnen gc- vflegt und gstördert wirb. 3n hervortagenber Weise tDurbcn dir selbstgewählten Ehöre unb Lolksliedcr von den BunbrSvereinen -um Dor- trag gebracht, so daß die zahlreich erfchiene- I neu Zuhörer sich immer toi der zu reichlichem | Beifall verarla't sahen. Mit Genugtuung kenn der Bund auf die vergangene Zeit zu-.ückblicken, merkte man doch, da') es jeder 'Serein ernst mit der Sang Skunft meint

Bei herrlichem Wetter trafen sich die Verein« hn VereinSlofal d.S Gesa igverein) .Harmonie". Rachdem Vund.svorfitze.ider Müller. Lang- Göns, die Vereine und 3u&5rer begrünt hatte, begann bai Singen. Zwn Vortrag kamen Ehö-e von Elarus. Reumam. Wengert P ach«. Werth. Kemps usw. Volkslieder von Schaaf. Zöllner. Waldmeister. Schau«, Ragel ufw. VunbeSschrist- sührer Stroh Seo'en-Linden. leitete bie Vor- traaSfolge umsichtig und geschickt, so baft kurz rach 4 Ahr das Programm erledigt war. Vur.besvorsitze-der Müller dankte den Zu­hörern und SLnaern für ihr 3nterefse unb ge­dachte nochmal« kurz der eblrn Vanges'unft. auf die er ein Hoch ausbri.ngrn lieft. Vei froher Deselliakeit blieben die Vereine dis gegen 7 Uhr Dem Vundesver in .Harmonie^ Rödgen gebührt herzlicher Gank für die g'trofcnen "VorbTreitun- gen. die ytn allfeitig befriedigenden Verlauf des Tages viel beitrugen.

Preußen.

Oer Trachtensestzug in Kirchhain.

WER. Kirchhain. 18. Mai. Wohl selten hat unter alte» Ohm stöbtchen solche Menschen­mengen m fernen Mauern gesehen, tote anlLh- lich des Tr achtenfeftzugesberam Himmel- fahr:tafle al« Glanzpunkt brr gegenwärtig hier ftart mbenben Gewerbeausstellung be­zeichnet werden kann. Trotz des unbeftäribigen Wetters war bte Landbevölkerung aus dem hie­sigen und den umliegende» Kreisen herbeigeeill, auch die Sisenbahn brachte aus Marburg Tau­sende. darunter zahlreiche Studenten. Der Trachtensestzug bot in seiner bunten Mannig­faltigkeit. den vielen Handwertergruppen an­der alten unb der 3etztoeit, ben vielen Fest- wagen der Landorte, von denen jeher ein anderes Vild zeigte, einen prächtigen Anblick und löste pst spontanen Veisall ber Men^e aus. bie Kopf an Kopf bie fe*raften und Plätze umsäumte.

Wen» auch später erwecke Regentchanee em- traten lo tonnte sich doch der fielUu* der ben Kirchhainern unb den K re» «bewohn ern alle 3d re machtc. unter strahlen Hern Sonnenschein entfalten. Daft die bewerb,.ausstellung einen starten Besuch aufzuweisen halte, soll nichi unerwähnt bleiben.

tfrofifctier in Deülar

H Detzlar, Ist. Mal. Heute mittag gegen 12 llhr brach in ber grotzen Kunstmuhle von 21 m e n b auf bi» jetzt noch nicht ausgeklärte Weis» Feuer au», da» fkt mit rasender Schnelligkeit auf ben Dachstock unb bie darunter liegenden 9t6 u m e auebreitete. Trotzdem bie stübttsche fieuer» axbc mu chrer Danipfspritze unb der Wotctleitet zur Stelle mar unb mit allen en

Schlauchlinien eingrtff, roar bie Bekömöpsuna be» ficuer» bei ber grotzen Hohe be» Gebäude» unb der Enge der Strafte sehr schwierig. Besonder» den na* der Lahn feite zu fldeacnen Dachrauiuen war schlecht beijuromnxn. istiesige fieueraarben unb .liouchwoUen erfüllten bie läuft Spater triff noch bie Derkefeucrwehr ber Buderu»schen Etsenioerk« zur Bekümpsung be» fieuer» ein. Nach nxbrftunbi- ger. harter Arbeit gelang e» gegen 3 Uhr, Herr über ba» ficuer zu werben unb einen wesentliche» Teil ber Wehren au entlassen. Der Schabe», ben ber Besitzer ber Mühle, H. fl in e n b hat. ist sehr graft, da durch da» fieuer besonder» wertvolle Teile der Maschinerie vernichtet ober unbrauchbar gemacht worben slnb. Da,u kommt, baft burdj bie cinbringenben Dassermassen erheblicher Schaben an den grotzen Getreide- und Weblnoträfen enHlanb, ber auch nicht annäbernb abzuschotzen ist. In»gesamt bürste sich ber Schaben auf mehr al» hunderttausend Wart bemessen. Herr flmenb war zur Zeit damit beschäftigt, sein Wert bedeutend z» oergriftem; ber heutige Branb trifft ihn hoher doppelt schwer. Da» Geschäft wirb aber In vollem umfange w eitergeführt, da ber andere Mühlenbetrieö ber Firma bie Lieferung voll übernimmt

Ärcto t^efllar.

Q Au» dem Kreise Wetzlar, Ist. Mai. Segen ber W i i t e r u n g » s ch ä b e n im Vorjahre find ben Landwirten be» Kreise» Wetzlar 2 5p f). ber staatlichen Grundvermögen»- e u e r für bie landwirtschaftlich genutzten Grund- k'"'cke für >r'\ Rechnungsjahr 192S mit bem Ziele ber Niederschlagung geftunbet worben

- - u u u e i i i n d e n, i J IHaL Am Himrnel- fahritage wurde das alljührliche Himmel­fahrt f e ft infolge der unfreundlichen Witterung in unserer Kirche gefeiert. Gingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Ansprache des Pre­diger« Weng (Grotzen-Linden). der In feinen Ausführungen unter Zugrundelegung des Vtbei- toorle« Math 28.20 auf die Veoeutung der Himmelfahrt Lhristi für die gesamte Lhristen- hett hinwies Weiter sprachen nach Missionar Schl au brass (Diesten) und Lehrer Ratz (Ober-Hörgern), die sich in ihren tiesgründige» Ansprachen mit demselben Grundgedanken be- schäfiiaien Da« Schiustwort sprach ber Ort«» Eistliche. Pfarrer Koch, der die Veranstaltuna leie. Die Kollekte des Feste«, an dem auch iahlreiche auswärtige Gäste tetlnahmen, wurde er Önneren Mission zugeführt.

Lpiclplan Der frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag. 20. Mai, von 19/» bi« nach 22 Uhr: Der Troubadour. Montag. 2U 18'/, bi« 22'/,: Lohenartn. Dien-tag. 22.. 20 bi« 22: 3oha nn -S lvautz - Abend zugunfte» der Wcgfchcide. Mittwoch. 23. 13'/,bt»22 Lardillx. Donnerstag. 24.. 19'/, bi« 22'/.; Soft fan tutte. Freitag. 25.. 19'/, bi« nach 22'/,: Der Ztgeuner- baroit SamStag. 26.. 19'/, hi« nach 21 y*: Ariadne auf ÄatoS. Sonntag,' 27 191/, bis nach 22 Der Troubadour. Montag. 28., 17 bis nach 22: Die Meistersinger von Aurnberg.

Schauspielhaus. Svnn'.ag. 20. Wai. vo» 19'/. bi« 22 Hbr Schinder Hanne«. Montag. 21., 20 bi« 213/« Kadebrecht» Meineid Dien-tag. 22.. 20 bi« 23: Othello. Mittwoch. 23., 20 bis nach 22: Der -erbrochene Kcng. Hierauf: Georg« Dandin. Donnerstag. 21.. 20 bis nach 22: Mag der Prominente. Freitag. 25.. 20 bl« 23; Othello, SamStag. 26.. 20 bi- 23: Othello. Sonntag. 27.. 19V» bi« 22'/,- Reidhardt von Gneisenau. Montag. 23.. 15V, bi« 18: SchinderhanneL 20 bis nach 22: Ma, der Prominente.

Berliner Börse.

S e r I i n, 19 Mai. (WTB. fiunlspruch ) Dielleicht nicht ganz so fest wie gifkrn abend, kann sich aber doch im heutigen Volm.tlagsoerkehr bei ruhigem G.schast die freundliche Stimmung erhalten. Dieder besteht Interesse für die sog. Ämerikawerte, Banken, Farben, Siemens usw. Don dem heute erscheinende» Keichsbankausweis erwartet man eine gute Ent­lastung flm Devisenmarkt nennt man Part» 124.02, Mailand 92,65, Spanien 29,12, Amslerbam 12,1013, da» Pfund 468,25, den Dollar 4,1785 unb ben Den 46,30.

Kirchlickte Trachricbien.

Eoangeklsche (Bemekidet«.

Sonntag, ben 20. Mai. Graubf

Stadtkirche 8 Uhr: Psarrasfistent Hertel; rugleich Ehristenlehre für die Neukonfirrnirrten au» der Mar- kusgemeinbe, 9.30: Pfarrer Mahr; 11 Kinderkirch» für bie MaUhäu»gemeinbe. Pfarrer Mahr- 3*- hanne»klrche. 8: Pfarrer flusfeld; zugleich Christen­lehre für die Neukonfirmierten au» ber Johanne»- gemembe; 9J0: Pfarrer Müller; 11: Kinderkirche für bie Lukasgemeinbe; Pfarrer Müller; 8: Dihelbespre- chuna im 5ohanne»faal; Pfarrer flusfeld. Kapelle de» Alten firtebhos». 9.30: Pfarrer Lenz; ttbrifte»- lehre für die Neukonf,rmierten au» ber Luther- gemeinte; 11: Ki .derkirche. Pfarrer Cent. Kirch­berg. 10 Kirchberg; 11: hl. flbenbmahl für bie fü­gend von Ruttershausen. IDlefrtf. 9-30 Hause»- ktzarventrtch 8 30. Haufen; 10: Garbenteich. tlch. 9.30: Stiftsbechant Kahn; Ehristenlehre für die männ­liche Iuaenb. 12.45: Kindergottesdienst; 2: Stifte­pfarrer Schorlemmer fllten Duseck. 10. Watzen­born-Steinberg. 9: PredigtgoNesdienst.

Katholische Gemeinden. Samstag, den 19. WaL

Gleften. 4.30 unb 7 Uhr: Beichte

Sonntag, ben 20. Mai. 6. Sonntag nach Oster».

Dietzen. 6 30 Uhr: Beichte, 7: Messe; Kommunion ber Jungfrauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt, 11: Messe mit Predigt; 2: Ehr st entehre und Andacht; 3: Versammlung der fiungfrauen-Kon­gregation (Brünberq. 9.45 Meste mit Predigt. Hungen. 8 Messe mit Predigt. Caabnd). 10: Hoch­amt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt.

Gietzen. Dienstag, obenbs 7.45 Uhr, und fireitätz, abend» 8 Uhr, ist Maienandocht

eonntan^'enft D,-2ler«t n. Tluotbrte» am 20.5 28 ehau Dr. Starr. Dr. Meverhoft. Hirschaorttzete.

Sahen r»t: Dr. flbam. *D