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des

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der bis

rung unser Endziel Weilburg, die Perle Lohnt als.

aufgewölbt. von türmerrdem Gewölk bewegt. Das durchbrechende Blau. Schnee und Gletscher drüben aus schwarzem Grund erglänzen in Buntheit und ungeheurer Helle. Ein Fest der Kargheit.

Rundfunkprogramm

de- Stanffurtet Senders.

(Qlut derAadiv-Umschau".) Sonntag, den 19. August.

8 bi- 9' Morgenfeier, veranstaltet von

Abends find wir in OSlo, der weiten, vor- nehmen Skinftdht. umgeben noch von den Bil­dern der Fahrt: Der Elf, erst flach und kiefelig. bann Herden von Baumstämmen treibend uns zu lieblichen Fjorden verbreitert, rote Holz­dorfer in grüner Dämmerung, unberührter Hoch­wald, schwebende Bebel -wischen den Stämmen.

des Konzerthaufe» -u BreSlau:Die sozialen Aufgaben der Kommunalpolitik'. Bortrag von Oberbürgermeister Dc. Bös), Berlin. 12 bis 12,30: Die Elternstunde. 14 biS 13,50: DomBären" in Marnz-Kastel: älebertragung vom Dritten Wer- tungssingen der Kreislängerschaft des 9. Kreises (Mittelrheins der Deutschen Turnerschaft. 15.55 biS 16,15: Bon der Rennbahn in Diederrad: . Großer Preis von Frankfurt. 16,15 bis 17,15;

Die Stunde der Jugend. 17,15 bis 18,30: Konzert f bet Rundfunkorchesters. 18,30 bis 19,30: Stunde des RHein-Mainischen Verbandes für DolkSbil- . düng: Frauenaeftalten der Romantik", Dor- lefung von Geroi v. Hirschheydt. 19,30 bis 20: Sportnachrichten. 20,30: Heiterer Abend. An­schließend bis 0,30: Tanzmusik.

Montag, den 20. August.

15,40 bis 16,05: Die Lesestunde. 16,35 bis 18,05: Konzert deS Rundfunkorchesters: Opern-Musik. 18,30 bis 19:Probleme der Jugendfürsorge". Bortrag von Dr. Otto Wehn. 19: Don den Salz­burger Festspielen: Fidelio. Oper von Beethoven. Anschließend: Don Kassel: Gedenkstunde Georg v. Frimosberg.

Dienstag, den 21. August.

12.30 biS 13,30: Don Kassel: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 15,40 bis 16,05 Die Lese­stunde. 16,35 biS 18,05: Konzert des Rundfunk­orchesters: Operetten. 18,30 biS 19: Don Kassel: Der Buddha der Geschichte und Legende", Dor­trag von Friedrich-Earl Kobbe. 19 bis 19.30: Funkhochschuw.Die Hygiene des Wanderns", Dortrag von Stadtarzt Dr. Reinheimer. 19,35 bis 19.45; Englische Litcraturproben. 19,45 bis 20,15: Englischer Sprachunterricht. 20,15: Sinfonie-Kon­zert. Anschließend: Schallplatlen-Konzert. Blas­musik.

Wanderfahrten.

EicheiSborf Hof Zwiefalten Großer*t Gedern.

Wir fahren über Aidda nach ©ichrisdors und wandern das idyllische Eichelbachtal aufwärts an dem malerisch auf einer Anhohe gelegenen Eichelsdorier Kirchlein vorüber nach Eichelsachfen. Wir verfolgen die seither beschrittene Kreisstrahe biS zu dem reizend gelegenen Hofgut Zwiefalten, dessen Wirtschaft leider aufgehoben ist. Don hier bat man eine prachtvolle Aussicht noch der Wet­terau. dem TaunuS und dem Hohen Vogelsberg. Hier stoßen wir aus weiße Dreiecke, denen wir nunmehr folgen und durch schönen Hochwald, zwei Täler, das Hillersbach- und das Rtddertal. überschrcitend^zum Großen See gelangen, einem teilweise von Wald umgebenen, herrlich gelegenen Fischweiber. Das Wegezeichen führt uns alsbald über eine Anhöhe mit schönen Ausblicken nach Gedern, von wo wir über Stockheim heimfahren. Die hübsche QDonberung dürfte höchstens vier Stunden beanspruchen.

Aumenau Dernbachtal Weilmünster Weilburg.

Wir sähren mit der Lahnbahn noch Aumenau, wenden unS von der Station rechts blauen Drei­ecken nach durch das tieseingefchniltene, von hohen Schieferbrüchen umsäumte Dernbachtal nach dem lieblich zwischen Bergen gelegenen Langhecke. Don hier führen schwarze Striche über den aus­sichtsreichen Roten Küppel nach dem freundlichen, hochgelegenen Wvlsenhausen. Ohne Zeichen gehen wir nun auf guter Straße nach Laubuseschbach, wo uns blaue Kreuze nach der Hessen st raße lebten« auf der wir bis Weilmünster weiter- wandern. Durch das schöne Weiltol geht jetzt unser Weg, und nach Passieren einiger Ort­schaften, sowie der stattlichen, weithin sichtbaren Burgruine Freienfels und des bekannten AuS- slugortes Guntersau erreichen wir nach ins­gesamt sünsstündigec abwechslungsreicher Wande-

Evangalischen Gemeinschaft Franlfurt a. 1 10: Don der Evanaelischen Kirche auf dem Pressa- Gelände in Köln: Morgenfeier. 11: Dom tfeftfaal

Mittwoch, den 22. August.

12,15 bis 12,45: Schulfunk: Französisch, vorge­tragen von P. Fraitin. 15 bis 15,25: Stunde der Jugend 15,40 bis 16,05 Die Bücherstunde 16,35 bi- 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters 18,30 bis 18,45: Don Kassel: Fünfzehn Minuten Rat­schläge für Mutter und Kind. 18,45 bis 19,15: ..Sprache und Poesie. Zeichen, Zinken und Signale der Zigcuner". Dortrag von E Wittich. 19.15 bi» 19,30: Venckenberg-Diertelstunde: .Symbiose zwischen Pflanzen und Tieren", Bortrag von Privatdozent Dr. G. Wülter. 19,35 biS 19,45: Französische Literaturproben. 19,45 biS 20,15: Französischer Sprachunterricht. 20.15. Rach Stutt­gart: Wiener Abend.

Donnerstag, den 23. August.

13,30 bi» 14,30 Don Kassel. Mittagskonzeri de» Rundfunkorchesters. 15 bis 15.25: Stunde der Jugend. 15,40 bis 16.05: Die Leleftunde 16,35 bis 18.05: Konzert deS Rundfunkorchesters Reue Tanzmusik. 18.30 bi»18.45. DonKasfel.Schädlinge deS Gemüsebaues II", Vortrag von Garteningenieür K. Hinze. 18,45 brS 19.10: Don Kassel .. Zweck- mäßige Bodenbearbeitung nach der Grate bzw. Dorwinter sichert den Srickeerfolg für daS nächste Jahr", Dortrag von Direktor Scheer von der Höheren landwirtschaftlichen Lehranstalt Wolfs- anger. 19,15 bis 19.45: Stunde katholischer Wett- anschaung: .Die Ehe al» Sakrament". Bortrag von P. Hermann Zurhausen S 3. 20.15 bis 22 Don Bad Münster am Stein: Konzert des Kur- Orchesters. Anschließend: AuS den Werken der Journalistin Larissa Reißner.

einem Preise von

in der Hessischen Regelung für Der» Fäll« nicht getrof-

das Grundstück heute zu 25 000 RM.

Bedauerlich« cwe is« wurde Mustersahung eine besondere

Zwei wichttge Enffcheidungen zur Wertzuwachssteuer.

Don Rechtsanwalt Dr. Wämser, Gießen.

100 000 Pop.ermark nach der Tabelle (1000 Pa- pierniark gleich 9,50 Reichsmark) auf 950 RM. umrechnen müssen und so zu einem steuerpflichti­gen 'Wertzuwachs von 25 000 rninuS 950 Mk., das ist 24 050 RM. gelangen. Tatsächlich wurde auch von den Steuerstellen bisher im allgemeinen in dieser Weise vorgegangen. Dieses Verfahren hak jedoch mit Recht den schärfsten Widerspruch nicht nur der Steuerpflichtigen, sondern auch maß­geben Dec Steuerjuristen hervorgerufen. Es führt, wie daS obige Beispiel zeigt, zu Dem Ergebnis, daß ein Wertzuwachs, zu versteuern wäre, Der tatsächlich gar nicht entstanden ist. Denn A. hat, in dem Beispiel, für den Erwerb des Grundstücks nicht nur 80 000 Papiermark, daS sind umgerech­net 760 Reichsmark. aufgetoenDet, sondern «s ist auch eine Hypothekenschuld von 5000 Reichsmark entstanden. Er hat also tatsächlich nur einen Ge­winn von 25 000 Reichsmark minus 5760 Reichs- mari, das ist 19 240 Reichsmark, erzielt. Rur in dieser Höhe kann ein Wertzuwachs bei der für die Auslegung Der Steuergesetze gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise zur Steuer herangezogen toerDen. Auf diesen Stand­punkt hat sich nunmehr auch Der Hessische DerwallungSger-chtshof. Der in Wert­zuwachssteuersachen alS letzte RechtSmtttelinstanz zuständig ist. in seinem grunDIegenOen Urteil vom 19. Mai 1928 gestellt. In Dem Urteil ist ausgesührt. daß Die m Anrechnung auf Den Sr- wcrbspreiS übernommenen Paplermarkhydotheken, die spater aufgewertet wurden, bei der Ermitte­lung des Erwerbspreises in Höhe d«S Aufwer­tungsbetrages zu berücksichtigen sind. Das Urteil ging dabei von Der aus Der rechtlichen Ratur deS Auswertungsanspruchs fdlgeaDen Erwägung aus, Daß Die übernommenen Hypotheken schon beim Erwerb des GrunDstückS in Der Inflations­zeit in der Hohe als bestehenD zu unterstellen sind, zu der sie später nach dem Aufwertungs- gefetz aufgewertet wurden. Da Die Hypo­theken im Zeitpunkt DeS Erwerbs also ein« GolDmarkschulD Dorstellen, konnte ein« U rn- red) nung ihre- Paprermarkbetrage» nicht

Bei der einschneidenden Bedeutung, bie_ die Wertzuwachssteuer für den heutigen Gruudstücks- nnckehr erlangt Hot, dürtten zwei grundsätzliche Rschtsm.ttelentfcheiDungen auf diesem Gebiet sür weitere Kreis« von Interesse fern. Wer in der Inflationszeit ein Grundstück gegen Zahlung in enttDertetem Papiergeld erworben hat. Hal da­durch in der Regel einen hohen Gewinn erzielt. Diesen Gewinn Sri seiner Realisierung, d. h. bei der We.terveraußerung des Grundstücks fteued«ß zu erfassen, ist der Zweck der Inflation»- Wertzuwachs st euer. Al» steuerpflichtiger Wertzuwachs gilt deshalb der Unterschied zwi­schen dem noch der Tabelle des AufwertungS- gefehes auf Reichsmark umgerechneten ErwerbS- prers und dem DeräußerungSpreiS (8 8 der Hess. Mustersatzung). D.ese Regelung ist auf Den Rormalfall zugeschnitten, Daß Der Erwerbsprei» in der Inflationszeit durch Zahlung in Papier­mark beglichen wurde. Zweifelsfragen sind je­doch bei der Berechnung deS SrwerbSpreiseS ent­standen, fotoert dieser nicht in Papiermark-Zah- limgen bestand.

Don besonderer Bedeutung ist hier zunächst der schon wiederholt in der Oeffentlichkrit er­örterte Fall, Daß Der Erwerber in Anrechnung aus Den Erwerbsprei» auf Dem Grundstück la­stende Hypotheken übernommen hat, die er in der Folgezeit nach dem AufwerlungSgesetz auszuwer- ten hatte. Ein Beifpiel mag die sich hierbei ergebenden Schwierigkeiten veranschaulichen.

A. kaufte am 1. Juli 1922 ein Haus zum Preise von 100 000 Mk. Di« Zahlung erfolgte mit 80 000 alSbald in bar, mit 20 000 Mk. durch U«vernähme einer auf dem Grundstück lastenden Hypothek. Di« Hypothek wurde später aus 25 Pro­zent gleich 5000 RM. aufgewertet. Er verkauft

Wirtschaft.

Oie Reichsbank Mitte August.

Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 15. August hat sich die gesamte Kaoitolcmlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Esfekten um 273,5 Millionen auf 2161,6 Millionen Mark verringert: iin einzelnen hat der Bestand an Wechseln und Schecks um 303,7 Mill, auf 2006,1 Millionen Mart und der Bestand an Reichsschatz- wechseln um die gesamten am 7. d. M. ausgewiese- nen 1L Millionen Mark abgenommen, während der Lombardbestand um 32,0 Millionen Mark auf 61,7 Millionen Mark onae wachs en ist. Die Anlage in Effekten ist mit 93,8 Millionen Mark unverän­dert geblieben.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zu­sammen sind 222,3 Millionen in die Kossen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Um­lauf an Reichsbonknoten um 214,1 Millionen auf 4134,4 Mill. Mark und derjenige on Rentenbank- scheinen um 8,2 Millionen aus 529,5 Mill. Mark «erringen. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsvank an Rentenbankschcinen auf 51,6 Mil­lionen Mark gestiegen. Die fremden Gelder gingen um 47,8 Mill, auf 540,7 Mill. Mark zurück.

Die Bestände an Gold und dcckungsfähigen De­visen zusammen sind mit 24574) Millionen Mark, im einzelnen der Goldbestand mit 2240,9 Millionen Mark und der Bestand an deckungsfähigen Devisen mit 217,0 Mill. Mark ausgewiesen. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 51,3 o. H. in der Borwoche aus 54.2 v. S).. die Deckung duiH Gold lind deckungsfähige Devisen von 56,3 v. H. auf 59,5 v. H.

Oie rückgängige Konjunktur.

Rach dem neuesten Bericht des Instituts für Konjunkturforschung hat man für die Gesamtheit aller wichtigen 3nDuft rieb rareben wohl mit einer Berm ind« rung des Austragsein- fl a n £ - des Auftragsbestandes und Der Kapo- zllätSausnützuna zu rechnen. Diese Rückgänge ttaien am empfindlichsten in Den Verbrauchs-

mehr in Frage kommen. Durch Anwendung Der Grundsätze dieser Entscheidung werden m Zu­kunft m Fällen der genormten Art zu hohe Deranlagungen vermieden werden. In bereits rechtskräftig entschiedenen Fällen, in Denen Die Aufwertung übernommener Hypotheken bei Der Bemessung Des Erwerbspreifes nicht berüdTkt^- tigt wurde, können Unbilligkeiten allerdings nur noch im Weg« deS ErlalseS beseitigt werden, soweit die Steuer nicht vollständig entrichtet ist.

H.

Zu noch größeren Unbilligkeiten führte häufig di« Erhebung der Wertzuwachs steuer bei der Veräußerung von Grundstücken. de in der In­flationszeit durch Tausch erworben waren. Ein typischer Fall dieser Art wurde vor kurzem von dem Verfasser de» Artikels im Einspruchsverfah­ren durchgeführt, ®in Kaufmann hatte im Ok­tober 1922 ein Haus im Friedenswert von 13 500 Mark gegen ein anderes Haus mit etwa dem­selben Friedens wert eingetauscht. Im Tausch­vertrag war zum Zwecke der Stempolberechnuna der Wert jedes der beiden Hauser aus 30 000 Ulf angegeben. Er veräußerte da» erworbene Haus im Oktober 1927 zum Preise von 12 000 RM Gemäß § 1,8 Der Hessischen Mustersahung war von Dem Unterschied zwilchen dem auf Reichs­mark umgerechneten Erwerbspreis und dem Der- äußerungSpreis Die Wertzuwachssteuer zu er­heben. Als ErwerbSpreiS war als Gegenleistung gemäß § 8 11 □21.©. Der Wert des in Lausch ge­gebenen Grundstücks anzusehen. AlS solchen nahm die Lteuerstell« dem im Tauschvertrag angegebe­nen Betrag von 30 000 RM. an und verrech­net« sonach auf Grund der Tabelle des Auf- wertungsgesetzes einen Erwerbspreis von 49,50 RM. (I). Sie begehrte von einem Wertzuwachs von 12 000 minus 49,50, also von rund 11950 RM., «in« Steuer von etwa 2770 RM. Tat­sächlich war aber ein Gewinn gar nicht erzielt worden. Der Steuerschuldner hatte das Grund­stück nicht gegen Zahlung in entwertetem Papier­geld, sondern gegen Hing abe «Ines gleich­wertigen Sachwertes erworben, er hat also durch Den Tausch keine Bereiche­rung erfahren, die bei ihrer Realisierung durch Weiterveräußerung des Grundstücks zu besteuern wäre. Di« Jnflations-Wertzuwachssteuer hat le­diglich den Zweck, Jnflationsgewinn zu treffen. ©In Jnflationsgewinn, d. h. einen Ge­winn infolge Geldentwertung, kann aber mir dann entstanden sein, wenn Sachwerte gegen «nlwerletes Geld, nicht aber wenn Sach­werte gegeneinander ausgetauscht wur­den. 3m letzteren Falle ist vielmehr eine Ein­wirkung der Geldentwertung überhaupt nicht ein- getreten. Ein Papiermarkpreis ist weder ver­einbart. noch gezahlt worden. Daher kann auch der Erwerbspreis des veräußerten Grundstücks nicht durch Umrechnung eines PapiermarkpreiseS in Reichsmark nach Der Tabelle d«S AufwertungS- gefehes ermittelt werden. AIS ErwerbSpreiS muß vielmehr bei Tauschverträgen in der Inflations­zeit der tatsächlich« innere Wert des in Tausch gegebenen Grundstücks gelten, für dessen (Ermitte­lung der DorkriegSwert den einzig sicheren An­halt bieten kann.

In dem oben al» Beispiel angeführten Falle hat die Einspruchsinstanz deshalb auch mit Recht als ErwerbSpreiS den Friedenswert des In Tausch gegebenen Grundstücks mit 13 500 Mark an­genommen, und den EinfpruchSsührer von der 'Wertzuwachs st euer f r« i g e st e l l t. Eine übet Den Ginzelfall hinausgehende Bedeutung muß dieser Rechtsrnlttelentfcheiduny schon um deswil­len zuerkannk werden, weil ste aus eine grund­sätzlich« Stellungnahme des Landesfinanzamts hin ergangen ist. Ferner aber werden die gleichen Erwägungen auch Platz greifen müssen, wenn bei einem Drundstuckserwerb in der Inflationszeit nicht Grundstücke, sondern Sachwert« alS Daufch- objckt hingegeben wurden.

Die beiden vorstehend besprochenen Entschei­dungen zeigen, daß nur durch eine freie 'Aus­legung, ole nicht lediglich auf ben Buchstaben, sondern auf den wirtschaftlichen Zweck der ge­setzlichen Dorschriften abstellt, unbillige Härten bei der Besteuerung vermieden werden können.

gütetindustrien, wie in Den 'Vormonaten, zutage. Beispielsweise Ist der Anteil der Doll« beschäfttgten bei Den Gewerkschaften Der Textil­industrie von Ende Juni bis Ende Juli von 88,3 auf 85 Prozent Der □RitglieDer zurückgegangen. Rach Den vorliegen Den Meldungen auS Ser Textil­industrie, die ja bekanntlich alS Wirtschafts­barometer besonders empfindlich ist. kann an­genommen werden. Daß Dielet Rückgang Der Be­schäftigung Welter« Fortschritte gemacht hat, ja Daß es sogar wegen Der zunehmenden Einführung Der Kurzarbeit auch zu Stillegungen besonders in Der Baumwollindusttle gekommen Ist. In her- schieDenen Branchen scheinen neuerdings die Lager in Den Fabriken anzuwachsen, so In Der Schuh­industrie, in Der Wollindustrie, in Der Konfektion. Die Produkt io nSmittelin Du st rien ver­mögen sich Dagegen, wie Das Institut schreibt, bei Dem Konjunr.-urrückgang besser zu behaupten. Dies liegt unseres Erachten» Daran, daß e» bet Schwerindustrie in letzter Zett gelungen Ist, größere Auslandaufträge her«, nzube kommen, die natürlich für Den Moment einen gewissen AuSgle.ch Der verringerten inländische« Rach- frag« bieten können. AlS Beipiel ylersür sei aus dem Gebiete DeS Baumarktes, der auch Zeichen Des Rückganges aufweist, Die mit Erfolg operierende AuSlanDtätigkcit Der Deutschen Bau­st off inDu st rie erwähnt, die natürlich ihre ©in* wirkung auf Die Produktton»mittellnduftrie auS- übt. Die GefchäftStätlgkeil hält sich, was Die Umsätze Des Zahlungsverkehrs anbelangt, in der Gesamtwinschatt immer noch aus beachtlicher Höhe, wenngleich gegenüber Dem Vorjahr Die saifonmäßige AufwärtSentwicAung Der Waren­umsätze m Den letzten Monaten gegenüber Dem Vorfahr ein Dedangfamte» Tempo aufzuweifen hat. ES kann also von einem auf Das Eintreten Der Ätife btndeutenden Rückgang der Konjunktur nicht die Red« fein, sondern die Abb röcke- lung vollzieht sich in gedämpfter Rich­tung. fo daß der Bedarf der Landwirtschaft im Wmter einen gewissen Austrieb geben kann. Auch im Ausland, in Großbritannien. Frank­reich und den Verewigten Staaten von Amerika, zeigte sich um die HalbjahrSwende auf Dem Geld-,

artige, häufig wieder kehrende .

fen. Bei wörtlicher Auslegung d«S § 8 W. D.

würde man den vereinbarten ErwerbSpreiS von

blieben.

eLebung deS im Jnlarrd-

37.

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«tretde war ztenutly nein und nicht dringend. Da Die Landwirtschaft immer noch mit Der Ein­bringung der Ernt« beschäftigt ist und sich somit dem Dersaus der neuen Ernte nicht voll

Wochenbericht vom Frankfurter produki^nmartt.

Die weiter schwächeren AuSlandnotierunaen ließen auch in dieser Woche keine Belebung oeS Geschältes ouskomnien Das Angebot i... I___-

gctreibe war ziemlich klein und nie'

widmen kann. DaS an den Markt kommende Material genügte der Rachfrage vollkommen, da die Händler kaum ÄauHnft zeigten. Auch er- fuhren Die Preise infolgedessen keine besonderen Veränderungen. Im Verlause der Woche machte, sich jedoch ein Tendenz Umschwung bemerf- bar Die aus Chicago und Liverpool eintteffan*

Efsekten- und Warenmarkt em Abbiegen vom Verlauf der letzten Monate. Ss ist eine Aende- rung in der bisher übereinstimmend nach oben gerichteten Bewegung «ingetreten.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

In dieser Woche war die allgemeine Bdrfen- fituatüm wenig verändert. Die Grundftrnmnmg blieb f reu üblich, eine Belebung des Geschäftes konnte jedoch wiederum nicht rnurelen. Immer noch wurde über den außerordentlich geringen Ordereingang geklagt, und mir für einige Spe­zialgebiete war von außenßer einiges 3nter- effc erkennbar. Auch feiten» des Auslandes hat die Dachfrage fast ganz aufgeh-n. Unter diesen Umständen bekundete die Spekulation ebenfalls nur für einige besonderen Werte etwa» lebhaftere Kaufneigung, wobei sie jedoch stets bald wieder xu Realisationen schritt. Dazu veranlaßt würde |te auch durch Den Medio Am Tage der Prämien- evti'änmq kam noch etwas Mediowave heraus, doch verlief Die LiquiDation im übrigen glatt, und auch der Zahltag bereitete keinerlei Schwierig­keiten. Der Geldmarkt war naturgemäß etwas an­gespannt (TageSgeld war -miächst zu 7L Prozent gesucht, später aber zu 7 Prozent lew bet eher leichter). Hieran anknüpfend. traten die bekannten Gelbmarktbetrachtungen wieder etwa» mehr in den Vordergrund. Dabei txxmDteu sich die Blicke wie üblich vor allem nach Anvrika. nach dem Oleußortet Geldmarkt, dessen Entwicklungs­kurven und die davon beeinflußte Tendenz Der Reuyorker Börse ihr« Wirkunaen auf die deut­schen Märkte niet# verfehlten. Die schließlich em- gctretcnc wesentliche Erleichterung für TageSgeld in Reuyork (5L Prozent) bewirtte dann an der hiesigen Börse eine merkliche Beruhigung der Stimmung. Ferner hoffte man in An­betracht Detin Aussicht stehenden guten Ernt«, daß di« zu Deren Finanzierung not­wendigen erheblichen Geldbeträge dem Geldmärkte bald wieder zufließen werden. Der einftimmige Beschluß deSBerliner Dörsenvorstandes. ab 1. Or­tober d. I di« MeDioliquidation in Wegfall kommen zu lassen, machte am Frank- furter Platz keinen stärkerer. Eindruck, wurde je­doch überwiegend freundlich auf genommen. Tat­sächlich wird durch Den Wegs all de» Medios Der Markt nur noch einmal im Monat bcunraßigt, ob nun Dadurch in stärkerem Maße als biShtt. wie Die Verfechter der Medioliquidation behaup­ten. bleibt noch eine offene Frage. Jedenfalls erwartet man jetzt hier die Stellungnahme des Frankfurter DörfenvorstandeS zu dem Berliner Schritt. Eine stärkere Anregung bot dem Markte die zeitweise recht lebhafte □taeßfrage nach Mon­tan w e r t e n. die, allerdings nur vorübergehend, in den BordergtunD deS Geschäftes traten. Sti­mulierend wirkten hier einmal bee immer wieder aus tauchenden Hoffnungen, daß in absehbarer Zeit doch eine deutsch-englische DerstänDi- g u n a in der Frage der Abgrenzung der Kohlenabsatzzonen erzielt werden würde. Dann verwies man auf die Im Ruhrbergbau rin­ge tretene leicht« Besserung der Lage, die tn den Be t rie66er toc 11 er ung«n Der Harpe - ner Bergbau A-D. und in dem Rückgang der Feierschichten zum Ausdruck komm«. Gefragt waren vor allem Gelsenkirchen, Harpe- net, Ilse Bergbau und Rheinische Draunkohlem die KurSbefserungen vcm 6 bt» 8 Prozent gegen di« Vorwoche erzielten. Starte Käufe wurden ferner weiterhin in der Adler- werk« Kleher-Aktte vorgenommen Die einen Höchstkurs von 145 Prozent (pluS 12 Prvz.) erreichte, später aber auf Realisationen der Mtt- läuferichaft wieder auf 137 Prozent zurückging, lieber di« Kreise, die nun schon einige Zeit diele Käufe vornehmen, herrscht an der Börse immer noch keine Klarheit. J.-G.-Farben blieben eher vernachlässigt, während Elektrowerte erst zum Wochenschluß wieder etwa- reger verlangt wurden unter Führung von GeSfÜrel lpluS 5.5 Prozent) und Siemens (pluS 4 Prozent). Interesse bestand ferner für RülgerSwerke im Zusammenhang mit Den BenzinpreiSerhShun- gen. Lebhaftes Geschäft entvickett« sich an, Reir- tenmarkt in den Anatolier -Serien, die vorübergehend 2 Prozent anziehen formten. Tür­ken und Mazedonier wurden Davon mit­gezogen. Lebhafteres Interesse bestand außerdem für Rumänen, auf die Berliner Verhandlungen. Deutsche Anleihen lagen still.

Wochenbericht vom Sronffurtcr Gchlachtviehmarki.

Im Gegensatz zur vergangenen Woche war ßte Haltung am Frankfurter Schlachtviehmarkt sehr ruhig. Die Käufer zeigten sich sehr unent- fchlosfen und schritten nur selten zu Käufen. Es wurde nur beste War« verlangt. Auf fast allen Marktgebieten war lleberftanß zu verzeich­nen. was auch mit dem weiter gestiegenen Auf­trieb in Zusammenhang zu bringen ist. Brionders am Schweinemarkt konnte sich das Geschäft nur schleppend entwickeln, wodurch die Preise ganz erheblich gedrückt wurden. Der Gesamt- a u f t r i e b bestand aus 1996 Rindern. Darunter besanden sich 535 Ochsen 115 Bullen. 684 Kuh«. 511 Färsen, ferner aut 1850 K.ilbern, 312 Schafen imD 7065 Schweinen. 3m Berglrich zum Austrieb Der vergangenen Woche waren 175 Rinder. 50 Kälber, 50 Schafe und 600 Schweine mehr an-

getricbcn. Bezahlt wurde pro Zentnrr Üebenb- gewicht: Ochsen A f 55 N6 58. II 50 bis M. 81 45 biS 49. Dullen A 49 bis 52. B 43 bis 46, Kühe A 43 bis 47. B 33 bi« 42. C 33 bi» *'

D 25 biS 32. Färien A 55 bl« 58. B 51 bi«

C 45 bi« 50. Kilber B 63 bi« 72. C 63 bi«

D 53 bi» 62. Schafe A 50 bi« 54. B 44 bi«

Schweine B 77 biS 79. C 78 M» 80, D 77 bi» E 73 biS 77. Verglichen mit Den Dotierungen der vergangenen Wehe waren Rinder 2 Mk.. Kälber bi« zu 5 Mk. und Schweine bi« zu 3 Mk. billiger, während Schaf« gut behauptet

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