■
I#
6
i
5
3
2
Preis Pokale im
statt: Blitz- und
dem Schachmeister
i
»<
3.
e
e »l
>\
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
st
r
l
1
80,5
28
25.9
=
«
tt
10.9
10.4
e
«H
t
164
l«
140
#
153.75
141.5 ,43.75
160.5
150.6
Seehwtee.
139
i 1888.361
tt
Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent
Die dinier Den Papieren ongclührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt
10
6
10 W
11 u
10
■o
:o
181
163.6
188
163.5
163.25 Ito
154 136
228
118.5 Ui
10.6
2U0
198
136.75
10 . 0 . 6 . 6 . 0 . 6
U . 0 . 4 . 8 . 8
10 . 8 . 8
10 . 8 . 8
22» 7»
120
245
<3.65
71.5
475 181
*3
168
158.5
183
= o:
A ’
wichtige Lösungen. Zu den Problemen Nr. 165 und 166: ö. Röhrich. Diesten.
dein. (Wanderpreis. verteidigt Schachverein). 2., 3. und 4. Werte von 50, 40 und 30 Wk.
Es finden austerdem noch Tombola-Turniere.
Jespersen.
2. Dhl-e4 usw.
2. Sh3-f2+ usw.
2. Dhl -e4 usw.
-
r
111
11.61
10.75
2lle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 170.
Don 3. 3. Metdelst.
Schwarz.
275.5
180
165.5 ‘
1*3
203
II
5re’ 7HF 168,86 12, n 112,17
59.38
2,58 111,25
81.16 68.89 12,46
73.17
Schach-Ecke.
Gearbeitet von W Orbach.
Letzte Nachrichten.
Maffenvergiflungen in einer amerikanischen Fabrikstadi.
Somerville (Massachusetts). 17. Iuli. (WTB. Funkspruch.) In mehreren gcostaren Fabriken der Stadt und der Umgegend entstand gestern eine ernste Panik, als im Laufe deS Nachmittags plötzlich die Arbeiter und Arbeiterinnen massenweise zusammenbrachen und in Ohnmacht fielen. In den hiesigen Farbwerten, wo allein 150 Arbeiter schwer erkrankten, war die Erkrankung so grost. dast der Betrieb geschlossen werden muhte, da die gesund gebliebenen Arbeiter mit dem Fortschaffen der Erkrankten nach dem Krankenhause beschäftigt waren. Die Ursache der Erkrankungen ist wahrscheinlich auf eine Massenvergiftung zurückzuführen. da die Arbeiterschaft sämtlicher betroffenen Fabriken von dem gleicf^n Bostoner Grohunternchmen mit der MittagSmahlzeit versorgt worden waren.
140
60.25 1V7
Ludw.Loewe . . . Wat. Automobil . . C renfteht 4 »oppd V ton bad) litt . .
'rtanff. öafdjtntl . «rchner.....
('cDliflenflatbl . . ............. ttediroette. . . • « yiaintrafrawill • < ............. •Rttarinlmer . . . Peter« Unltra . . < ffietr. Roeder . . . ttctgl 4 Hoeft n-, , €<iDb. Hatter .
P
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Aedattioasttsch.
Li fabelhafter Kerl.
Die Leute überbieten sich heute in einer Weise, man soll cs gar nicht glauben, und leisten dabei einfach Erstaunliches, wie eine Annonce aus dem .Berliner Tageblatt" beweist:
.Verkauf nach Holland!
Holländer, der sich monatlich je drei Wochen in Deutschland und Holland aufhält, sucht Vertretungen... Hervorragender Verkäufer, weshalb die Branche egal ist.' DaS kann ich mir denken, dast den, die Branche egal ist, wenn er jeden Monat sechs Wochen lang verlaufen kann. Ilm solche Leute werden sich die Firmen reisten, wobei auch die Branche egal ist.
Befthn. ngsgemästc Benutzung.
In Deutschland hängt bekanntlich an jedem dritten Baum oder Hause eine Verordnung, uns darüber belehrend, was wir tun dürfen oder lassen müssen. Ich weist gar nicht, warum wir überhaupt noch in die Schule gehen. Bei dieser Sucht, den Menschen ihre Schritte vorzuzeichnen und ihre Wege zu ebnen, ist der Magistrat Rade- berg bei Dresden auf die reizende Idee gekommen, an alle entsprechenden Behausungen ein Plakat zu hängen:
,Iede nicht ihrer Benennung entsprechende Benutzung dieser Bedürfnisanstalt für Männer und jeder nicht durch bestimmungsgemähe Benutzung gerechtfertigte Aufenthalt darin sind verboten." „ .
ViS die Besucher dieser Häuschen den Sinn der Worte entziffert haben, mag es für manchen schon — zu spät sein.
Die Turnierleitung wurde
W. Orbach übertragen. Anfragen sowie Anmeldungen bittet man zu richten an Herrn H. Stock, Wiesbaden, Unter den Eichen 4.
70.35 131!
81
109.5 116 l<0 , bO
107
210,5
150.5 I
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt
Don
1. Sg7 - h51, g5-g4
1...... Kh4-g4
I....., Kh4xh5
Weist am Zuge macht remis.
Weist: 4 Steine. Kgl; Td3; Sd5; c2.
Schwarz: 6 Steine. Kb8; Tg3; Sa3; Bf3, f7, g2.
Losung des Problems Ur. 167.
Beteiligung. 111. Damen-Turnier 1. Preis Pokal, sowie drei weitere Preise. IV. Vereins-Turnier. 1. Preis, gestiftet vom Kurparksanatorium Dr. Latz, ein wertvolles Schachspiel aus Elfen- vom Wiesbadener
k : •'
au» t-euw Wcnbaba (simburft.ttmrrifa Batet .
rübam. DamoNch. vanfa Dampftchill .... .Surbbcurfd-ei Lloyd . . . ttn«. trufldtf UrrMtant. iSarmci iBantoeieln . . . ttetliiw HandeUtrlMch. . iommu»* und Unnat-iPant i'armit u WetiMültei! . ? tu licht Bant.....
?t»tcnt^®C!fineaft «'N., trrtbnrr Bant.....
’rdttribeulfa« enMttenl . «rlatlbanl.......
»tetftMn! ......
4% Sdnoty. Cnnbtlb -enL. . .
1% CtftrrrddHldK eotbrtc.. . .
4,90% Cfiten. tUbfmr.....
<% Cflterrricf). etnbeitl. Sie. . .
4% UnjartldK ®olbn«......
<% Uuaariich, Staattr ». 1910 .
4>5% btt»l. »en 1913.....
4"o Un^atetche Äronenrte.....
4% rau «oUanlctbf 0.1911 . .
4% lürflltb# e«obäbbabn.«nl,, Sette I......... .
4% bHfll. Sette II.......
4lX. Sumdwen t»n»fTt. tüte. . . . 4K% »hitnOieo »olbanL von 1913
Wirtschaft.
Die deutschen Zollerträge 1926/27.
Aach den Berechnungen des Statistischen Reichsamts ergibt sich für das Kalenderjahr 1927 ein Zollauftornmen in Höhe von 1224,1 Will. Mk., daS gegenüber 1926 mit 840.4 Mill. Mark einen Meyrertrag von 383,7 Mill. Mk. bedeutet. Diese Ertragsberechnung schließt die durch Anrechnung von Einsuhrscheinen beglichenen Zölle ein, deren Betrag sich auf 21L Will. Mk. beziffert und erheblich hinter dem entsprechenden Betrage für 1926 mit 36,8 Mill. Mark zuiückbleibt. Der Grund für den Rückgang ist in der stark gesunkenen Getreideausfuhr zu erblicken: hinzu kommt, dast die Erteilung von Einfuhr!cheinen für Getreide im Iahre 1927 für fast ein ganzes Vierteljahr ausgesetzt worden war.
Ein Ueberblid über die Verteilung der Zollerträge auf die einzelnen Warengruppen zeigt, dast alle Warengruppen im Iahre 1927 gegenüber dem Vorjahre einen erhöhten Zollertrag aufweisen. Als Warengruppen mit dem höchsten Zollertrag s.ehen weitaus an der Spitze die Erzeugnisse der Land - und Forstwirtschaft usw., Rahrungs- und Genustmittel, die im Iahre 1927 fast 74 Prozent, im Iahre 1926 sogar 75 Prozent des Gesamtzollertrages auf sich vereinigten. Beachtenswert ist, dast Leder und Lederwaren einen stark vermehrten Zollertrag lieferten. Der erhöhte Zoll- crtrag des Iohres 1927 ist vornehmlich die Folge der gestiegenen Ginfuhrmenge der Waren und der Ausweitung des Austen- Handelsvolumens. Für dieses Iahr must man jedoch unter Berücksichtigung des bereits erheblich zurückgegangenen Auhenhandelsvolu- mens mit einem verringerten Erträgnis der Zoll- einnahmen rechnen, so dast tatsächlich innerhalb dcS Haushalts das Zollauftornmen einen der Ge- sahrenvunkte für die zukünftige Gestaltung der Einnahmen und Ausgaben bildet.
Gäste gerechnet, so wurde man sehr enttäuscht. Zwar war die Mannschaft körperlich den Einheimischen weit überlegen, sie muhte sich aber im Spiele den technisch besser spielenden Wieseckern mit 5:0 als geschlagen bekennen. Kurz vor Schluh sah sich der Schiedsrichter gezwungen, das Spiel abzupseifen. da die Gäste durch unfaires Betragen ein glückliches Ende des Spieles nicht zuliehen.
Internationale Schachsestwvch« zu Wiesbaden.
Der Wiesbadener Schachveretn veranstaltet in Verbindung mit der Wiesbadener Kurdirektion in der Zeit vom 14. bis 19. August 1928 eine internationale Schachfestwvche Für sämtliche Turniere sind dank des Entgegenkommens der Wiesbadener Kurverwaltung hohe Geld- und Ehrenpreise gestiftet worden.
Es finden statt: 1. Wettkampf um den Silbernen Pokal der städtischen Kurverwaltung. 1. Preis Silber-Pokal im Werte von 200 Mk. und 250 Mk. bar. 2.Preis 200 Mk.: 3. Pr. 150 Mk.. 4 Pr. 100 Mk.. 5. Pr. 75 Ml.: 6. Pr. 50 Wk. und je ein kleiner Pokal. II. Reben-Turnier. 1. Preis 100 Mk. bar und Silber-Pokal im Werte von 50 Mk. Weitere Geld- und wertvolle Preise nach
* D i e Weltkohlenbilanz 1 9 2 7. Dast sich auf dem Gebiete der Kohlenproduktion und Absatz in einem Mistverhältnis befinden, zuungunsten der Produktion, und daß dieses Mist- verhältnis eine der wesentlichsten Tlrsachen für die gegenwärtige Depreffion der Kohlenmärkte und damit des Bergbaues (Steinkohle) ist. beweist die auch in diesem Iahre herausgegebene Statistik des Reichskohlenverbandes. die wiederum eine Reihe von Zahlen über die Kohlenförderung der an der Weltproduktion beteiligten Länder enthält. Das Iahr 1927 hat eine Rekordförderung der Welt mit 1467 Millionen Metr. Tonnen (Stein- und Braunkohlenmengen zusammengerechnet) gebracht, was eine Steigerung gegenüber 1926 von 8,1 Prozent und gegenüber 1913 von 9,4 Prozent bedeutet. Interessant ist daS Vordringen der Braunkohle, die ihren hohen Anteilsah von 13 Prozent gegenüber der Steinkohle behaupten tonnte. Der gesamte Weltverbrauch an Kohlen, umgerechnet auf Steinkohlenwerte. stellte sich tm Iahre 1927 auf 1309,1, gegenüber 1202,0 in 1926 und 1257,4 in 1913. Ddr Weltverbrauch blieb jedoch mit rund 100 Millionen Tonnen gegenüber der Weltförderung in Höhe von 1403,8 Metr. Tonnen zurück, wenn man auch die Braunkohlenförderung nach Stein- kohlen werten mit der entsprechenden Minderbewertung einsetzt.
* Erhöhung des Diskontsatzes der Oesterreichischen Rativnalbank. Der Generalrat der Oesterreichtschen Rationalbank hat gestern beschlossen, den Diskont- und Lornbardsah mit Wirkung vorn 17. Iuli auf 6l/3 Prozent und dementsprechend auch die Sähe im Darlehensgeschäft um Vi Prozent zu erhöhen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 17. Juli. Tendenz: etwas schwächer. Rachdem an der gestrigen Abendbörse die Tendenz eine Besserung erfahren hatte, eröffnete die Mutige Börse in etwas schwächerer Haltung, da die nachgebende Tendenz an der gestrigen Reutzorker Börse ungünstig wir! le. Bor allem jedoch stand der Markt wieder unter dem Druck der fast vollkommenen Geschäftslosigkeit und des weiterhin Herr-
Roggen neuer Ernte wird vermehrt angeboten. Aus einzelnen Gegenden berichtet man, daß der Roggen- schnitt bevorstehe. Das Mehlgeschäft ist sehr still. Abschlüsse für Herbst kommen kaum zustande. Hafer ist nominell unverändert, jedoch lustlos. Gerste ruhig. Am Lieferungsmarkt lag Weizen schwächer, Roggen war in den Herbstsichten gehalten. Indes war Juli- roggen scharf rückgängig. Heute wurde erstmals die Dezembersicht notiert, die sich für Weizen um 2,2 und für Roggen um 2,5 Mark höher als die Oktobernotierung stellte. Sodann wird bekannt, daß die polnische Regierung Weizen, der spätestens am 13. Juli auf dem Wege nach Polen gebracht worden ist, dem neuen Einfuhrverbot noch nicht unterliegt. Es wurden notiert (1000 kg): Weizen, märkischer, 248 bis 250 Mark, Juli 258 bis 258,50 (Geld), September 259, Oktober 261 bis 261,50; Roggen, märkischer, 261 bis 264, Juli 266,50 bis 267, September 245,50, Oktober 248 bis 247,50: Sommergerste 240 bis 260; Wintergerste (neu) 212 bis 220; Hafer, märkischer, 241 bis 252, Juli 256,50; Mais (zollbegünstigter Futtermais) 253; (100 kg): Weizenmehl 30,75 bi» 34; Mggenmehl 35,40 bis 37,25; Weizenkleie 15,15
163.76
136.5
143
183,5 in
163.5
165
13S.5 970
Weiß.
Weih zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 8 Steine. Kg2; Da7; Tel; Le4; e7; Bb2, b3, c5. Schwarz: 7 Steine. Kd4; Le3; Sa8; Ba2, b5, d5, e5.
Endspiel Nr. 59.
Don Troihki.
Schwarz.
schenden Ordermangels Daneben verstimmte die Tatsache, dah der G e t d m a r k t noch immer sehr angespannt blieb, trotzdem der Medio bereits überwunden ist und der gestrige 3<u>l' tag keinerlei Schwierigkeiten bereitete. Das Angebot war nicht groh. doch traten bei der sich oemerfbar machenden Aufnahmeunlust auf den meisten Marktgebieten etwa 1 bis 1L prozenrige Kursrückgänge ein. Die Werte, die gestern etwas stärker erhöht waren, erlitten grohe Einbußen. So eröffneten Zellstoff Waldhof 6.25 Prozent niedriger. Von den Elektrowerten gaben Ehade 14 Wk.. Siemens 3'/t Proz. und Gesfürel 4 Proz. nach. Am Kalimarkte lagen Aschaffenburger minus 5*/i Proz. ©bemie- markt eröffneten Farben ll 2 Proz. niebrtget. Von den Aatoattien verloren Adler l Proz^. Daimler l'/r Proz. Montanwerte lagen still und meist wenig verändert; nur Rheinische Braunkohlen waren '/, Proz. abgeschwächt^ Banken gaben etwa 1 bis l'/r Proz nach. Metallbank war leicht erholt. Schifsahrtswerte tonnten sich gut behaupten. Deutsche Anleihen lagen still. Von ausländischen Renten waren Rumänen etwas gefragt und fester. Goldrumänen 21. Im Verlaufe blieb die Haltung geschäftslos. Die Kursverände- rungen waren meist nur gering. Für Phönix machte sich etwas Interefse bemerkbar. Am Geldmarkt blieb die Rachfrage nach täglichem Geld unverändert 8 Proz. Am Devisenmarkt nannte man wenig veränderte Kurse. Mark gegen Dollar 4.1942 Pfunde 20,385. London gegen Kabel 4.807'/,, Paris 124,25, Mailand 92,82'/,. Madrid 29,54, Holland 12,O8'/4.
Berliner Börse.
Berlin, 17. Iuli. Das Ausschlaggebende, auch für die heutige Börse, war die immer noch vorherrschende fast vollkommene Geschäftslosigkeit. Hatte sich gestern nachmittag eine freundlichere Stimmung durchgeseht, so war diese nach dem schwachen Verlauf in Reuyork natürlich wieder verschwunden. Die Tendenz wird sicherlich auch in nächster Zeit stark vom Geldmarkt abhängig fein, der aber bisher noch sehr unklar liegt. Selbst aus Reu- hork lauten die Nachrichten verschieden. Während gestern drüben noch mit der Möglichkeit einer weiteren Heraufsetzung der Diskontrate gerechnet wurde, obwohl Tagesgeld reichlich vorhanden war, lagen heute Informationen vor, dah man in nächster Zeit eher mit einer Herabsetzung des Diskontes rechnen forme. Auch aus der Diskonterhöhung in Oesterreich von 6 auf 6,5 Prozent schloß man, daß die internationalen Geldverhältnisse angespannt bleiben werden. Bei minimalem Geschäft und sehr kleinem Ordereingang überwog heute zu den ersten Kursen die Abgabenneigung. Wie man schon vorbörslich taxiert hatte, betrugen die Verluste 1—3 Proz. im Durchschnitt, doch fand die herauskommende Ware ziemlich Dlankoaufnahme, und die Stimmung war vorübergehend nicht unfreundlich. Trotz pünktlichen Kaliabsahes tagen die Kaliwerte bis 10 Prozent gedrückt. Chade-Aktien verloren 13 Wk., Polyphon 10 Proz., Kunstseide 7 Proz. usw. Anleihen befestigter. Ausländer geschäftslos. Pfandbriefmarkt ohne Umsatz. Der Geldmarkt war nach Lieberwindung des Zahltages etwas leichter. Tagesgeld 6.75 bis 8 Proz. Monatsgeld 7.75 bis 8.75 Proz. Warenwechsel etwa 7 Proz. Im Verlaufe weiter gefchästslos, uneinheitlich und überwiegend schwächer. Rur Karstadt lagen ziemlich fest und etwa 6 Proz. höher. Hier scheint im Zusammenhang mit der Amerikaanleihe daS Interesse des Auslandes wieder aufzuleben.
Frankfurter Getre.vebörse.
Frankfurt a. M., 17. Iuli. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in ruhiger Haltung. Umsätze kamen kaum zustande. Weizen war genügend angeboten, ebenfalls Roggen. Die Preise hierfür bis 0,25 Mark nachgebend. Die übrigen Getreidearten blieben jedoch gut behauptet. Es wurden notiert: Weizen 25,75 Mk.: Roggen 27,50; Hafer (inl.) 27,75 bis 28,25; Mais (gelb, für Futterzwecke) 24,75 bis 25, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 36 bis 36,25; Roggenmehl 37.25 bis 38; Weizenkleie 13,75 bis 15: Roggenkleie 15,75. — Tendenz: ruhig.
Berliner Provuktenbörse.
Berlin, 16. Juli. Zu Beginn der neuen Woche zeigte sich am Produktenmarkt dieselbe luftlose Stimmung wie am Samstag. Vom Auslande lagen An- regungen nicht vor, das günstige Erntewetter veranlaßte die Käufer zur Zurückhaltung. Ausland- Offerten für Brotgetreide waren unverändert, Jn- landweizen beaegnete trotz willigerer Forderungen keinem Interesse. Roggen alter Ernte wird weiter reichlich und zu nachgebenden Preisen angeboten. In neuem Getreide ist die Stimmung abwartend.
8
8
2
2 h
Berlin. Li finit___________
Hranzön'che wOtcn.....
Seid --ti.M—
poflänbddic Noten......
168,18
Sltalitnifthe Noten......
22.05
VJonwatfdje Roten.....
Demfch-Oesterr, i 100 ätojud
111,73
59,12
Rumänische Roten......
2,54
Schwedische Roten......
111,78
Schweivr Roten.......
80.84
Spanisch« Roten.......
Tschechoslowakische Roten . .
68.61
12,40
Ungarische Roten . . ...
72,87
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß l.Uhr. fluie i fiure
Schlich- fturs
Äniang ftun
Datum:
16.7.
17.7.
16. 7.
17. 7l
Holz in.........7
Heidelberger nemtid ■ • • • 10
llemrnt Karlstadt......®
Öao6 4 Freitag......10
-chulidete Vatzenhoser . . . 1»
£ (trotzte.........1J
Ker. csianzstoss......J8
............... • **
,-iellstoss waUchos.....12
Zellstoff «schasfenbura ... 18
v bjrlotttnbuifln Waller . . • <
I diauet Gal........®
tat ml er Motor«......0
Tfmafl...... • • • 0
Adlern,erte »lever......6
142
171
!97.6 224.75
103.76
m
1 1 15 • 1 l 13% • •3 12 i_ 1 _
142
342.25 304
608 518
291
323 126.5
193 23 101.25
64.5 Hl
844.9
304
60.1
503
291.5
222
128 65
192.5
102
111
yteilfnrt a. M
Berlin
l-Uhr-
Schluß
tinlang
ftur» |
Äure
Nur»
nur»
Datum
16.7. |
17.7.
16 7.
6% Dt. Reiche t»r v. 1997 . . tl eni-erou» .uuie rnii ein».
87.25
—
87.5
-
io|..Aechi> n .......
61.2
51.5
-
De4al. ohne Slu»los.-Rechte . . .
7% yranls. Hvv.-Vl Gochps. an- kündbar bte 1931......
17,6
•
17
17.7
—
—
-
—
4K% Sibeinllch« Htzv.-Bank 5iqu - choldpt............
—
—
-
A U-«» abfl. vk>rtei»-»-ebli«atten.,
rilchadldar 193».......
*
—
—
*
yeankfurt a. M
Berlin
Schluh-, flur» |
1-Uhr- Kor»
Schltch. .'Inlang
Kur»
Äur»
Datum: |
16.7. |
17 7.
16. 7.
17.7.
1Ä.6.»............8
168
Ib6
108
166.5
vrrgmann...... 9
—
191.5
191.25
Hielte. Lieferungen.....10
165
—
165
163.5
Sicht und fttaji ..... 10
209,5
208
209.75
208.25
ixtlten 4 ®uülraume. .... 6
128
—
128
129.25
*cf. V »lehr. Untern.. ... 10
246.5
242,6
24 b
243
(iamo. (Belte. Werte .... 10
-
—•
153.5
154.5
iRbetn. üleftt.........9
—
147
146.5
Lchles. (Helte.......10
—
—
235
2.36
LchuckeN...... 8
*
193
192
192.75
Sietnette L Hateli ..... 12
358.5
155
357.5
353.6
—
146
145
16b
_
Vuberu?...... 5
81
80.75
80.25
Teursche (hbol.......6
135.5
•
1.34
132
Silener tetetntobte......8
—
-
119.75
118.25
'»elfenltedienei ... f. H 9 4
133
132.25
132.75
133
Harpener..... .... 6
—
—
116.25
146.5
Hoelck Ihlen. ........ 8
—
—
126.5
126.5
Ilse Yergdau ........ 8
Rlddnetrortte ........ 7
130.75
229
120.25
ildln-SeueMen. ....... 9
*
—
124.5
125
Mannesmann........8
130
—
129.4
129
Manllelver.........7
•
—
110
108,13
Cbcridilel. ttilenf*. Vel-ars ... 5
—
-
101.5
Ct*ncb!ri. «v 14inerte.....6
—
-
111.65
Ul.4
Bbtinir Bergbau......6H
S9
-825
9V
Sibeini'che Braunlobtea... 10
27V.6
<77
280
278
IßchchaW i- JA <li
135
134.5
135
134
thtM. Montan . ... 7.3
—
152
Beretoiyie Stabil»......6
93.25
.11.75
90.75
Otavt Minen .....•
E
—
49.65
49.75
»eit S^cheteleben.....10
249
243.75
.45.75
24»
| »all «eiter«, 'n...... 10
-'51.6
*
247
246
1 »c'lrottf '5-iljtxthretb . • 15
—
Ito.5
420
3 9 Rerben^nhitete . . . U
256.76
255.4
855.6
153.26
Trnanrtt .. ...........(
—
—
127.5
H8.5
204
•Ä .
—■
'M
95.75
95
will« *T* r-ette . . e e e # > 0
V4 . 5
OJ 75
15 75
95 75
«»-♦> rtem*n......U
•
16. Juli
17. Süll
Amtliche
•leib
Roticruna Brief
ümiliche Rstreruno
«Held
1 «rie'
Bmtt- RoN Bnen Atre» B rss 21N1W- IbrtfHanla • tkovendaarn etodbolm belsiogiors. Statten . . . London. . .
Rerwork . -
168,64 1,770
111.96 112,01 112,17 10.645
41,25 :O,d75
168,96
1,774
68,48
112.18
112,23
112.39
10.665
-1.99
20.415
168,59 1,768 »8.36
111,1-2 111.01 112.13
10,54 41.95 40,37
169,93 1,772 58.48
112,14 112,23 114,35
11.95 40,41
4.191
16.39
4.199
16.43
4,190
16,395
4,198
16,435
■».65
SO.Bl
»0,665
80,825
ftnankn .
68 91
49.05
68,92
<906
yävan . .- Rio de Jan-
1,928 0 500
1.932
9.501
1,924 O.M t
1,947 0.506
Wien tn D- f“eft- oboe*t.
-9,12
59.34
*9,09
69,21
Pra, . • • ^vijtob .
12.422
12.442
12,415
12,435
7,368
7.2*2
7,368
7.873
73,12
B n davc t -
73,03
73,17
72,98
Bulgarien
5,027
3,033
3,917
18.78
3,033
^rfiobea .
18, »z
18.67
18.81
T-anrtfl... gonft.TBrtn.
61.47 -.136
61,63 1,140
»1.42
4,133
81.58
1,137
»wen. . .
5.425
5,435
5.415
6,425
Lanad» .
1,178
4.1*6
4,176
4,184
Ur« .'Mt -
4.276
4.Ä4
4,276
4,484
» 90
1 48.94
20.895
»0.935
Berit». Zoll
4*tU>
ttrrr'
LwrriLvrrichr R«e» ....
1.171
4.1?"1
klatsche Raren .......
Tantfet Roien .......
66.5V
111.73
61.82
113,17
*rolH*t %--era .......
«0.84
cO 42
8
6
5
4
3
2
a
8
6
5
3
4
2
b c d e I g h


