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Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent

Die dinier Den Papieren ongclührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt

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wichtige Lösungen. Zu den Problemen Nr. 165 und 166: ö. Röhrich. Diesten.

dein. (Wanderpreis. verteidigt Schachverein). 2., 3. und 4. Werte von 50, 40 und 30 Wk.

Es finden austerdem noch Tombola-Turniere.

Jespersen.

2. Dhl-e4 usw.

2. Sh3-f2+ usw.

2. Dhl -e4 usw.

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2lle für die Redaktion bestimmten Mitteilun­gen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schach­redaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 170.

Don 3. 3. Metdelst.

Schwarz.

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Schach-Ecke.

Gearbeitet von W Orbach.

Letzte Nachrichten.

Maffenvergiflungen in einer amerikanischen Fabrikstadi.

Somerville (Massachusetts). 17. Iuli. (WTB. Funkspruch.) In mehreren gcostaren Fa­briken der Stadt und der Umgegend entstand gestern eine ernste Panik, als im Laufe deS Nachmittags plötzlich die Arbeiter und Arbeite­rinnen massenweise zusammenbrachen und in Ohnmacht fielen. In den hiesigen Farbwerten, wo allein 150 Arbeiter schwer erkrankten, war die Erkrankung so grost. dast der Betrieb ge­schlossen werden muhte, da die gesund gebliebenen Arbeiter mit dem Fortschaffen der Erkrankten nach dem Krankenhause beschäftigt waren. Die Ursache der Erkrankungen ist wahrscheinlich auf eine Massenvergiftung zurückzuführen. da die Arbeiterschaft sämtlicher betroffenen Fabriken von dem gleicf^n Bostoner Grohunternchmen mit der MittagSmahlzeit versorgt worden waren.

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Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Aedattioasttsch.

Li fabelhafter Kerl.

Die Leute überbieten sich heute in einer Weise, man soll cs gar nicht glauben, und leisten dabei einfach Erstaunliches, wie eine Annonce aus dem .Berliner Tageblatt" beweist:

.Verkauf nach Holland!

Holländer, der sich monatlich je drei Wochen in Deutschland und Holland aufhält, sucht Vertretungen... Hervorragen­der Verkäufer, weshalb die Branche egal ist.' DaS kann ich mir denken, dast den, die Branche egal ist, wenn er jeden Monat sechs Wochen lang verlaufen kann. Ilm solche Leute werden sich die Firmen reisten, wobei auch die Branche egal ist.

Befthn. ngsgemästc Benutzung.

In Deutschland hängt bekanntlich an jedem dritten Baum oder Hause eine Verordnung, uns darüber belehrend, was wir tun dürfen oder lassen müssen. Ich weist gar nicht, warum wir überhaupt noch in die Schule gehen. Bei dieser Sucht, den Menschen ihre Schritte vorzuzeichnen und ihre Wege zu ebnen, ist der Magistrat Rade- berg bei Dresden auf die reizende Idee gekom­men, an alle entsprechenden Behausungen ein Plakat zu hängen:

,Iede nicht ihrer Benennung entsprechende Benutzung dieser Bedürfnisanstalt für Männer und jeder nicht durch bestimmungsgemähe Be­nutzung gerechtfertigte Aufenthalt darin sind verboten." .

ViS die Besucher dieser Häuschen den Sinn der Worte entziffert haben, mag es für manchen schon zu spät sein.

Die Turnierleitung wurde

W. Orbach übertragen. Anfragen sowie An­meldungen bittet man zu richten an Herrn H. Stock, Wiesbaden, Unter den Eichen 4.

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Weist am Zuge macht remis.

Weist: 4 Steine. Kgl; Td3; Sd5; c2.

Schwarz: 6 Steine. Kb8; Tg3; Sa3; Bf3, f7, g2.

Losung des Problems Ur. 167.

Beteiligung. 111. Damen-Turnier 1. Preis Po­kal, sowie drei weitere Preise. IV. Vereins-Tur­nier. 1. Preis, gestiftet vom Kurparksanatorium Dr. Latz, ein wertvolles Schachspiel aus Elfen- vom Wiesbadener

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Wirtschaft.

Die deutschen Zollerträge 1926/27.

Aach den Berechnungen des Statistischen Reichsamts ergibt sich für das Kalenderjahr 1927 ein Zollauftornmen in Höhe von 1224,1 Will. Mk., daS gegenüber 1926 mit 840.4 Mill. Mark einen Meyrertrag von 383,7 Mill. Mk. bedeutet. Diese Ertragsberechnung schließt die durch Anrechnung von Einsuhrscheinen be­glichenen Zölle ein, deren Betrag sich auf 21L Will. Mk. beziffert und erheblich hinter dem entsprechenden Betrage für 1926 mit 36,8 Mill. Mark zuiückbleibt. Der Grund für den Rück­gang ist in der stark gesunkenen Getreideausfuhr zu erblicken: hinzu kommt, dast die Erteilung von Einfuhr!cheinen für Getreide im Iahre 1927 für fast ein ganzes Vierteljahr ausgesetzt worden war.

Ein Ueberblid über die Verteilung der Zoll­erträge auf die einzelnen Warengruppen zeigt, dast alle Warengruppen im Iahre 1927 gegen­über dem Vorjahre einen erhöhten Zollertrag aufweisen. Als Warengruppen mit dem höchsten Zollertrag s.ehen weitaus an der Spitze die Er­zeugnisse der Land - und Forstwirtschaft usw., Rahrungs- und Genustmittel, die im Iahre 1927 fast 74 Prozent, im Iahre 1926 sogar 75 Prozent des Gesamtzollertrages auf sich vereinigten. Beachtenswert ist, dast Le­der und Lederwaren einen stark ver­mehrten Zollertrag lieferten. Der erhöhte Zoll- crtrag des Iohres 1927 ist vornehmlich die Folge der gestiegenen Ginfuhrmenge der Waren und der Ausweitung des Austen- Handelsvolumens. Für dieses Iahr must man jedoch unter Berücksichtigung des bereits erheblich zurückgegangenen Auhenhandelsvolu- mens mit einem verringerten Erträgnis der Zoll- einnahmen rechnen, so dast tatsächlich innerhalb dcS Haushalts das Zollauftornmen einen der Ge- sahrenvunkte für die zukünftige Gestaltung der Einnahmen und Ausgaben bildet.

Gäste gerechnet, so wurde man sehr enttäuscht. Zwar war die Mannschaft körperlich den Ein­heimischen weit überlegen, sie muhte sich aber im Spiele den technisch besser spielenden Wieseckern mit 5:0 als geschlagen bekennen. Kurz vor Schluh sah sich der Schiedsrichter gezwun­gen, das Spiel abzupseifen. da die Gäste durch unfaires Betragen ein glückliches Ende des Spie­les nicht zuliehen.

Internationale Schachsestwvch« zu Wiesbaden.

Der Wiesbadener Schachveretn veranstaltet in Verbindung mit der Wiesbadener Kurdirektion in der Zeit vom 14. bis 19. August 1928 eine internationale Schachfestwvche Für sämtliche Tur­niere sind dank des Entgegenkommens der Wies­badener Kurverwaltung hohe Geld- und Ehren­preise gestiftet worden.

Es finden statt: 1. Wettkampf um den Silbernen Pokal der städtischen Kurverwaltung. 1. Preis Silber-Pokal im Werte von 200 Mk. und 250 Mk. bar. 2.Preis 200 Mk.: 3. Pr. 150 Mk.. 4 Pr. 100 Mk.. 5. Pr. 75 Ml.: 6. Pr. 50 Wk. und je ein kleiner Pokal. II. Reben-Turnier. 1. Preis 100 Mk. bar und Silber-Pokal im Werte von 50 Mk. Weitere Geld- und wertvolle Preise nach

* D i e Weltkohlenbilanz 1 9 2 7. Dast sich auf dem Gebiete der Kohlenproduktion und Absatz in einem Mistverhältnis befinden, zu­ungunsten der Produktion, und daß dieses Mist- verhältnis eine der wesentlichsten Tlrsachen für die gegenwärtige Depreffion der Kohlenmärkte und damit des Bergbaues (Steinkohle) ist. beweist die auch in diesem Iahre herausgegebene Sta­tistik des Reichskohlenverbandes. die wiederum eine Reihe von Zahlen über die Kohlenförderung der an der Weltproduktion beteiligten Länder enthält. Das Iahr 1927 hat eine Rekordförderung der Welt mit 1467 Millionen Metr. Tonnen (Stein- und Braunkohlenmengen zusammenge­rechnet) gebracht, was eine Steigerung gegen­über 1926 von 8,1 Prozent und gegenüber 1913 von 9,4 Prozent bedeutet. Interessant ist daS Vordringen der Braunkohle, die ihren hohen Anteilsah von 13 Prozent gegenüber der Stein­kohle behaupten tonnte. Der gesamte Weltver­brauch an Kohlen, umgerechnet auf Steinkohlen­werte. stellte sich tm Iahre 1927 auf 1309,1, gegenüber 1202,0 in 1926 und 1257,4 in 1913. Ddr Weltverbrauch blieb jedoch mit rund 100 Millionen Tonnen gegenüber der Weltförderung in Höhe von 1403,8 Metr. Tonnen zurück, wenn man auch die Braunkohlenförderung nach Stein- kohlen werten mit der entsprechenden Minderbe­wertung einsetzt.

* Erhöhung des Diskontsatzes der Oesterreichischen Rativnalbank. Der Generalrat der Oesterreichtschen Rationalbank hat gestern beschlossen, den Diskont- und Lornbardsah mit Wirkung vorn 17. Iuli auf 6l/3 Prozent und dementsprechend auch die Sähe im Darlehens­geschäft um Vi Prozent zu erhöhen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Tendenz: etwas schwächer. Rachdem an der gestrigen Abendbörse die Tendenz eine Besserung erfahren hatte, er­öffnete die Mutige Börse in etwas schwä­cherer Haltung, da die nachgebende Tendenz an der gestrigen Reutzorker Börse ungünstig wir! le. Bor allem jedoch stand der Markt wie­der unter dem Druck der fast vollkommenen Geschäftslosigkeit und des weiterhin Herr-

Roggen neuer Ernte wird vermehrt angeboten. Aus einzelnen Gegenden berichtet man, daß der Roggen- schnitt bevorstehe. Das Mehlgeschäft ist sehr still. Abschlüsse für Herbst kommen kaum zustande. Hafer ist nominell unverändert, jedoch lustlos. Gerste ruhig. Am Lieferungsmarkt lag Weizen schwächer, Roggen war in den Herbstsichten gehalten. Indes war Juli- roggen scharf rückgängig. Heute wurde erstmals die Dezembersicht notiert, die sich für Weizen um 2,2 und für Roggen um 2,5 Mark höher als die Oktober­notierung stellte. Sodann wird bekannt, daß die pol­nische Regierung Weizen, der spätestens am 13. Juli auf dem Wege nach Polen gebracht worden ist, dem neuen Einfuhrverbot noch nicht unterliegt. Es wur­den notiert (1000 kg): Weizen, märkischer, 248 bis 250 Mark, Juli 258 bis 258,50 (Geld), September 259, Oktober 261 bis 261,50; Roggen, märkischer, 261 bis 264, Juli 266,50 bis 267, September 245,50, Oktober 248 bis 247,50: Sommergerste 240 bis 260; Wintergerste (neu) 212 bis 220; Hafer, märkischer, 241 bis 252, Juli 256,50; Mais (zollbegünstigter Futtermais) 253; (100 kg): Weizenmehl 30,75 bi» 34; Mggenmehl 35,40 bis 37,25; Weizenkleie 15,15

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Weiß.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 8 Steine. Kg2; Da7; Tel; Le4; e7; Bb2, b3, c5. Schwarz: 7 Steine. Kd4; Le3; Sa8; Ba2, b5, d5, e5.

Endspiel Nr. 59.

Don Troihki.

Schwarz.

schenden Ordermangels Daneben verstimmte die Tatsache, dah der G e t d m a r k t noch immer sehr angespannt blieb, trotzdem der Me­dio bereits überwunden ist und der gestrige 3<u>l' tag keinerlei Schwierigkeiten bereitete. Das An­gebot war nicht groh. doch traten bei der sich oemerfbar machenden Aufnahmeunlust auf den meisten Marktgebieten etwa 1 bis 1L prozenrige Kursrückgänge ein. Die Werte, die gestern etwas stärker erhöht waren, erlitten grohe Einbußen. So eröffneten Zellstoff Waldhof 6.25 Pro­zent niedriger. Von den Elektrowerten gaben Ehade 14 Wk.. Siemens 3'/t Proz. und Gesfürel 4 Proz. nach. Am Kalimarkte lagen Aschaffenburger minus 5*/i Proz. ©bemie- markt eröffneten Farben ll 2 Proz. niebrtget. Von den Aatoattien verloren Adler l Proz^. Daimler l'/r Proz. Montanwerte lagen still und meist wenig verändert; nur Rheinische Braun­kohlen waren '/, Proz. abgeschwächt^ Banken gaben etwa 1 bis l'/r Proz nach. Metallbank war leicht erholt. Schifsahrtswerte tonnten sich gut behaupten. Deutsche Anleihen lagen still. Von aus­ländischen Renten waren Rumänen etwas ge­fragt und fester. Goldrumänen 21. Im Verlaufe blieb die Haltung geschäftslos. Die Kursverände- rungen waren meist nur gering. Für Phönix machte sich etwas Interefse bemerkbar. Am Geld­markt blieb die Rachfrage nach täglichem Geld unverändert 8 Proz. Am Devisenmarkt nannte man wenig veränderte Kurse. Mark gegen Dollar 4.1942 Pfunde 20,385. London gegen Kabel 4.807'/,, Paris 124,25, Mailand 92,82'/,. Madrid 29,54, Holland 12,O8'/4.

Berliner Börse.

Berlin, 17. Iuli. Das Ausschlaggebende, auch für die heutige Börse, war die immer noch vorherrschende fast vollkommene Ge­schäftslosigkeit. Hatte sich gestern nach­mittag eine freundlichere Stimmung durchgeseht, so war diese nach dem schwachen Verlauf in Reuyork natürlich wieder verschwunden. Die Tendenz wird sicherlich auch in nächster Zeit stark vom Geldmarkt abhängig fein, der aber bisher noch sehr unklar liegt. Selbst aus Reu- hork lauten die Nachrichten verschieden. Wäh­rend gestern drüben noch mit der Möglichkeit einer weiteren Heraufsetzung der Diskontrate gerechnet wurde, obwohl Tagesgeld reichlich vor­handen war, lagen heute Informationen vor, dah man in nächster Zeit eher mit einer Herab­setzung des Diskontes rechnen forme. Auch aus der Diskonterhöhung in Oesterreich von 6 auf 6,5 Prozent schloß man, daß die internatio­nalen Geldverhältnisse angespannt bleiben werden. Bei minimalem Geschäft und sehr kleinem Ordereingang überwog heute zu den ersten Kursen die Abgabenneigung. Wie man schon vorbörslich taxiert hatte, betru­gen die Verluste 13 Proz. im Durchschnitt, doch fand die herauskommende Ware ziemlich Dlankoaufnahme, und die Stimmung war vor­übergehend nicht unfreundlich. Trotz pünktlichen Kaliabsahes tagen die Kaliwerte bis 10 Prozent gedrückt. Chade-Aktien verloren 13 Wk., Poly­phon 10 Proz., Kunstseide 7 Proz. usw. An­leihen befestigter. Ausländer geschäftslos. Pfand­briefmarkt ohne Umsatz. Der Geldmarkt war nach Lieberwindung des Zahltages etwas leichter. Tagesgeld 6.75 bis 8 Proz. Monatsgeld 7.75 bis 8.75 Proz. Warenwechsel etwa 7 Proz. Im Verlaufe weiter gefchästslos, uneinheitlich und überwiegend schwächer. Rur Karstadt lagen ziem­lich fest und etwa 6 Proz. höher. Hier scheint im Zusammenhang mit der Amerikaanleihe daS Interesse des Auslandes wieder aufzuleben.

Frankfurter Getre.vebörse.

Frankfurt a. M., 17. Iuli. Der Frank­furter Produktenmarkt verkehrte in ruhiger Hal­tung. Umsätze kamen kaum zustande. Weizen war genügend angeboten, ebenfalls Roggen. Die Preise hierfür bis 0,25 Mark nachgebend. Die übrigen Getreidearten blieben jedoch gut be­hauptet. Es wurden notiert: Weizen 25,75 Mk.: Roggen 27,50; Hafer (inl.) 27,75 bis 28,25; Mais (gelb, für Futterzwecke) 24,75 bis 25, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 36 bis 36,25; Roggenmehl 37.25 bis 38; Weizenkleie 13,75 bis 15: Roggenkleie 15,75. Tendenz: ruhig.

Berliner Provuktenbörse.

Berlin, 16. Juli. Zu Beginn der neuen Woche zeigte sich am Produktenmarkt dieselbe luftlose Stim­mung wie am Samstag. Vom Auslande lagen An- regungen nicht vor, das günstige Erntewetter ver­anlaßte die Käufer zur Zurückhaltung. Ausland- Offerten für Brotgetreide waren unverändert, Jn- landweizen beaegnete trotz willigerer Forderungen keinem Interesse. Roggen alter Ernte wird weiter reichlich und zu nachgebenden Preisen angeboten. In neuem Getreide ist die Stimmung abwartend.

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