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Aus der provinzialhauptstadt.
Ziehen, den 16. August 1928.
Oie Drtfthmavdnnt singt.
ZU überall auf Den ßo-tbe hört men je«t Mt Summen unb Curt en der Drskchmafchtnen. Das fctfUpper der Dresch'lege! hat Me moderne 3rit verbannt Die Maschine ftefr da. uncrläuhd) scheint ihr Rachen zu fern unaufft6rfl4> Uirflm die Xbnwr aus den getffnrten Rohren tn die Säcke dauernd Verbreiter sich um Ire 'eine decke Molke von Staub. Halmiellchen Spelgen und Lchmutz r.nf Motte mit (deruch der .Felder, der Halme, des Xoben# Unb schattende Hände bat sie von morgen- trüb M ipük tn die Rache um s,ch gesammelt, diese singende Maschine. 3&r fori» währender Vesang bedeutet Arbeit, helfte schwer.- Arbeit in Sonnenhitze. in der es txwnm Uitter- brechung gibt Pc; Aad be* Ich weiter maa der Schwe-st noch io rinnen mag die Mühe noch «o schwer satten. 6tnb diese Menschen nicht d,e Sklaven ihrer Maschine?
Aber nein, di« Maschine ist dce Dienerm. Sie ttngt attr es ist ein Sied von der eigenen Arbeit Sie biH! dem Vandwirr die Säcke mit Ämwr prall zu ‘ulten, sie hilft zum Brote. 3br ®e- >ang mit QS-brumm ist Sang vom Leben, denn er gilt dem Leben, er Rammt aus dem Quell des Lebens aus der Schotte. 3m Innern her Drc'ch- 'nafchtne »hk Gewaltiges vor! dem Auge unsichtbar. wird Korn und Aehre geschieden. Deshalb muh Iw Imgen. denn ihre Arbeit erleichtert dem ichwergeprüftes Lsndvol.» das Leben, und das Lied gilt dM'Arrude über die Ernte __
Mögen sie fingen, diele zahllosen Maschinen von dem ewigen Kreislauf der Natur, der sich im kleinen Korne versinnbildlicht, von dem Leben, das erst vernichtet werden muh. um neuem Leben Atem und Kraft zu geben, von der brausenden bejahenden Arbeit die um des Lebens unerläh- bche Aotdurtt ringt und alles menschliche Bestehen erst möglich macht! Ihr ®efang ist nichts unerträgliches auf die Nerven gehendes monotones Geräusch er iR der Rhythmus schlechthin des ZweibundeS Mensch und Maschine L
Bürgermeister Dr. Frey verläßt unsere (Stadt?
Aus Frankfurt a. W. wird vom Lpd. ge- meldet In einer am Montag stattgehabten Sitzung des Berwaltungsgusschusses beim Landesamt Hessen wurde Bürgermeister Dr. Frey (Gieheni zum 1. Vorsitzenden de» Arbeitsamts in Frankfurt gewählt, während Direktor Markgraf (Frantturti zum 2 Bortihenden ernannt Wurde
Bürgermeister Dr. Fretz befindet sich *.3. aus Urlaub, so dah wir noch nicht erfahren konnten ob er diese Mahl NN nehmen wird.
Ermäßigung der Lohnsteuer
Rach dem zweiten Gesetz zur A e n d e r u na des Einkommen st «uergesstzes vom 23. 3uh 1928 treten mit Wirkung vom 1. Oktober 1928 ab beim Steuerabzug zwei Aende- rungen ein Einmal wird zur Vereinfachung der Steuerberechnung der BrntkoardeitMohn abgerundet, und zwar bei Mcmatszahlungen auf volle sstns Mark nach unten, bei Wochen za hlunaen auf den nächsten vollen Nerchsmarkbetrag nach unten. 3m übrigen ist die Steuer wie bisher zu berechnen. ledoch tritt an Stelle deS bisherig« Abschlag- von 15 Prozent, höchsten- 2 Mk. monatlich, 0L0 Mk wöchentlich, ein solcher von 25 Prozent, höchsten» 3 Mk monartich, 0.75 Mk. wöchentlich Um dem Arbeitgeber umständliche Neuberechnungen zu ersparen, werden m den nächsten Lagen neue nfosge der Abrundung des BruttoarbettssohnS wesentlich vereinfachte und verkürzte amrtche Tabellen sowohl tür monah» >«ch« und wöchentliche, als auch für tägliche und zweistündlich« Entlohnung herausgegeben, aus denen er den abzuz^ehenden Steuerbetrag ohne werteres ersehen kann.
Talen für Kreilag, 17. August.
Sonnenaufgang 148 Uhr. Sonnenuntergang 19.19 Uhr. — Mondaufgang 6.37 Uhr, Mond untergana 20.32 Uhr.
1887: Kaiser start I. von Oesterreich, König von Ungarn, in Persenburg geboren (gestorben 1922). — 1914: Sieg der Deutschen über hie Russen hei StoQupöncn; — 1915 deutlctz-englifcstes Seegefecht an der Küste von Jütland
ttuHCitrv Wochcnmarktpreife.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter Pfund 1,90 bi« 2.00; Matte 30 bis 35; Käse 60 bis 1.40: Wirst na 20 bis 25; Weißkraut 15 bi« 20. Rotkraut 25 bi# 30; gelbe Rüben 15 bis 20; rote Rüben 15 bi« 20; Sprnat 30; RSmischkohl 15. Bohnen grüne) 20 bis 30. Bohnen gelbe) 25 bis 30; Un:er-.stohlrabi 10 bi« 12; Erdfen 30 bis 50; Lomaten 35 bis 50; Zwiebeln kd bis 20; Rhabarber 15 bis 20: Kartoffeln 6 bis 7; Fkühäpfel 30 bis 40; FaUäpsel 10 bis 15; Birnen 15 bis 40: Kirfchcn 50; Himbeeren 90. Brombeeren 70; Pfirsiche 60 bi- 65; Heidelbeeren 65 bi« 70; Johannisbeeren 40; Pflaumen 20 bi#
30; W'.rabellen 30 bU 50; junge Hahne 1.00 bis 1.30. Suppenhühner 1 JfO bis 1J0; Bän'e 1.30. J er Stück 14; Blumenkohl 20 bis 1.20. Salat 10 b-s 25 Salatgurken 20 dis 60. Sinrnachgurken 4 hcs 6; Endimen 8 dis 20; Ober-Kohlrabi 5 bis 15 Reistch 10 d,s 20: Rak eschen 'Bunb 10 bis 15.
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— lageskalender für Donnerstag. ÖFirlwreini6unfl 19uO. 9 Uhr, auherordenttiche G< neraloersammlung bei Boller — Midtdpidbaue, Bahnhofstraste „führetfe Jugend'. — Aftona- Achtspirt, ..Tom Mir'
•• Born Prooin^iataus'chust Ober» helfen. Lm nächste» Samstag, vormittags 530 Uhr beginnend, fmdet in dem Sitzungssaal des Ke- g,erungsget»audes ui üttestc» eine öffentliche Sitzung des Promnztakausichustes der Prvmnz l?berbeffen statt mit iolgenber Tagesordnung: 1 Antrag des Irmami» Mesten auf Entziehung der dem {friebr. Kahle in Gietzen, Wetzlarer Weg 11. eneilten Konzession, 2. Gesuch der Marie Zittlau in Ilbeshausen um örlaubni» zum Betriebe einer Sch-nkwfrtfchaft
** Der ManSoerausmarsch unserer Garnison am gestrigen Mittwochabend erfolgte wiederum, wie schon immer, unter lebhafter freundlicher Anteilnahme einer gewaltigen Menschenmenge. Die Compagnien verliehen -fehlsgemast um 8.15 Uhr die Kasernen und mar<d}ierten unter Dor- antrttt der Militärkaoelle und in 'Begleitung der grasten Schar begeisterter jugendlicher Soldaten- freunde zum (öuterbahnhof, von wo au» dann die Abfahrt nach dem Truppenübungsplatz Alten- Grabow erfolgte
** Mangelhafte Beleuchtung der W e ft a n l a g e. Während in zahlreichen anberen Sttastenzügen unterer Stabt die Beleuchtunasan- läge im Vaufe der letzten Monate recht oorteilhast verbessert wurde, ist die für öle Verbindung vorn Bahnhof nach dem ''rordostviertel sehr wichtige Westanlage bisher sehr stiefmütterlich hebens bell worden. Dort befinden sich zwischen der Neu- stabt unb der Goetheschule nur §wei Lampen, die über der Fahrbahn an der Einmündung der Müh!- bzw Sch«in,enstrastc angebracht find. Der durch den dichten Baumbestagd noch besonders verdunkelte Bürgersteig wird durch diese beiden Lampen in keiner Weise ausreichend beleuchtet. Zusammenrempelungen von Passanten unb ähnliche Unan- nehmUchkeiien sind auf diesem Bürgersteig keine Seltenheit. Ls ist dringend notwendig, dast die uiftönbigen Stellen ungesäumt für eine bessere Abend- und Nachtbeleuchtting de» Bürgersteig» der Westanlage Sorge tragen.
•• Der Anbau a m Gewerbehaus in der >iirchsttatze für Forkbilbungsschuizwecke ist am Montag, nachdem zwischen der Stabt (Siesten unb bem (Sewerbeoerein in den jüngsten Tagen eine Einigung über den Berkaus des lSewerbehause» erzielt wurde, begonnen worden. Zur Zeit werden die Ausschachtungsarbeiteii ausgefiihrt und der Mate- riallransport für den Kohbaii vorgenommen. Da die Baustelle beengt ist, wird auch der Borgarten der Pesialo.zzischule, der teilweise mit in diesen Bau einbezogen wird, als Materiallagerplatz in Anspruch genommen. Da man sich bereits früher über die Beschaffenheit de» Baugrundes vergewissert hat, werden die Fundamentierungsarbeiten rasch voran- schreiten, so dast mit der Beendigung der gesamten Rohbauarbetten noch vor (Eintritt der Winterszeit zu rechnen sein bürste. Die (Erb- unb Maurerarbeiten kommen durch die hiesige Firma Birkenstock 8: Schneider zur Ausführung
"DieNeubautendes Lisenbahner- heimstättenvereins sind, obwohl sie etft vor kurzer Zeit begonnen wurden, infolge der günstigen Bauzeit in kürzester Zeit Im Rohbau vollendet. Die Bauten, die auf der höchsten Stelle des Wartwegs stehen, bieten auf weite (Entfernung ein harmonisches Gebilde. In den nächsten Tagen wird mit den Innenausbauten begonnen. Mit dem Bezug der für acht Familien vor- gesehenen Häuser kann noch für Oktober d I gerechnet werden
*• Die Bedürfnisanstalt in der Lud- »igftrafce, nächst der Unterführung der Ober- hessischen Bahnen, über die wir vor kurzem berichteten. ist seit einigen lagen bem Verkehr übergeben. Da» chebaude ist in einfacher Weife aus 'Beton mit Vorsatzdeton ausgeführt und entspricht hin- sichttich seines Verwendungszwecks unb Ausstattung den voraesehenen Anforderungen. i)offenthd) verfallt dieses Gebäude mit seiner (Einrichtung nicht den- jenigen Beschabigungen, wie wir sie leider m unserer Stabt in letzter Zeit so ost burch rohe Hande erleben mustten.
• • M i t dem Auto jegen die Bahnschranke gerannt. Mestern abend gegen 9.30 Uhr fuhr im (Siebener Stadttvaib auf der Thausiee zwischen (Siesten und Annerod ein Zweisitzer Opef-Auto das von einem Tiestener Bürger gelenkt wurde, m voller Fahrt gegen die Schranke des Bahnüberganges. Dabei wurde das Auto so stark beschädigt, dast es an der UnfaUftefle liegen bleiben muhte, wahrend der Fahrer, ein testender einer Zigarrensabrik. mit leichten Verletzungen im chesicht da von kam. Die Schranke war beleuchtet und geschlosien, da der Aug (Brünberg—(S,ehen erwartet wurde Rur dem Umstand, dast der Fahrer das
lutp noch nach links berumrerfcen konnte ist es W banken, dast der Ungtücksfokl keine ichiimmeren Folgen hatte.
" Sine Preffafahrt von Eretze» noch Köln veranstallet die hiesige Bertrehmg der Hamburg-Amv r ika-Ltnie, dos 2tetfebuveau Loeb am Sonntag. 26 August. Der Londerzug. iu dem Anschlüße aus Richtung Marburg und Saubc m Dtrfügbar sind, werd morgens gegen 6JO 1Tbr den E.ehener Bahr.hol verlassen und kurz vor 10 Ubr in Köln eiirtrerten. 3ur Rückfahrt wird der 3ufl den Kölner Bahnhof abends flfCKn 7 Uhr verlassen, fo dah die FahrtteU-- neb-ner aUc> genügend Zeit zur emgehenden Be- fidh'igung der ir.tere^anten Kölner AussteNung haben werden Um die Fahrt in allen Tellen gründ! ch vorbereiten zu tarnen, ist es — wie man uns mitteilf - unbedingt erforderlich, dckst die 3niere<feuren sich umgehend bet der Havag-Bertrrtung Loeb anmelden, damit nicht nur der Son Verzug beizeiten bestellt, fordern auch affe Abmachunden mit der AussieffungS-- (eituna wegen der .Führung der Fahrtteilnehmer tsw. forg'a'.i g getroffen werden können. Nachdem em fürzitch angehinbigter Presta-Honderzug der Reichsbahn vor hier aus mangels genügender Bekarmtgabe n»cht die erforderttche Frequenz erhielt und Neefrub abgesagt werden muhte, wäre es zu begrüsteei, wenn dr^e Prefia-^ahrt des Reifebureaus Loeb durch sch'.eunige Anmeldung der Interessenten zustande käme und damit den Viestener Bewohnern Velegenhen geboten wäre, in vorteilhafter Welse zu der de- nihmten Kölner Schau zu gelangen Nlan beachte die Anzeigen des Reilebureaus Loeb.
Verkehrsordnung i erfordert Rechts gehen!
•• (Eoangelisch-kirchliche Personalien. Durch die Kirchenregierung wurde übertragen bem Pfarrer Kichard Zimmer zu Breun- aeshoin die evangeNsche Pfarrstelle zu Dauernhelm, Dekanat Nidda; dem Pfarrer Dr Hugo Hey- mann zu Nodheim a. d. Horloff die evangelische Pfarrstelle zu Langsdorf, Dekanat Hungen.
•’ Der diesjährige oberhessische Katholikentag. In einer Versammlung im Benediktinerkloster in Ilbenstadt, die von fast allen Orten Oberhestens besucht war. wurde beschlossen. den diesjährigen oberhefsischen Kacho- (ifentag am 16 September in Ilbenstadt abzuhalten Gleichzeitig wurde vereinbart, alljähr- i'ch einen Katholikentag zu veranstalten. Im vorigen Iahr ist der oberhessische Katholikentag in Bad-Nauheim abgebalten worden.
ee Turner-Sängers est in Mainz - Ka - st e I. Die Sängerriegen des Mittelrheinkreises der Deutschen Turnerschaft, zu bem bekanntlich auch Oberhesien gefiert, vereinigen sich am kommenden Sonntag in Mainz-Kostel zum dritten Wertungs- finaen. 3m ganzen haben sich 37 Vereine, darunter auch solche mis dem Saargebiet, gemeldet. Das Wett- fingen am Nachmittag wird durch den siidwest- deutschen Nundfunk rolebergegeben.
•• Die Marburger FestspieIe, die in diesem Jahre etwa 35 000 Besucher brachten, sollen im nächsten Sommer fortgesetzt werden. (Beplant ist eine „Tell"-Aufführung unb die von „Derne- trius" von Schiller.
•• Kinderfest im D H. B. Man berichtet uns: Die Ortsgruppe (Sieben hn Deutschnationa- Ten HandlungSgehiksen-Verbaud veranstaltete am Sonntag ein Sommer-Kinderfest auf der „Karts- mb“. Obwohl affe Anzeichen vorhanden waren, dast das Wetter umschlagen würde, hatte der Dettermacher '"PetruS doch Einsehen, fo dah das hervorragende Wetter mit dazu beitrug, die Durchführung des Festes im Freien zu gestatten und es zu einem vollen Erfolg auSwirken zu Taffen. ^Zahlreich hatten sich die Mitglieder mit ihren Damen und Kindern ehtgehmben und tauschten den Klangen der Musik. Den eigentlichen Auftakt zum Kinderfest brachte dann der Umzug der Kinder mit Fähnchen, der grohe Freude auslöste In bunter Reihenfolge wechselten nun die verschiedenen Spiele, wie Schwele- bäum laufen. Wettrennen. Topfschlagen. Ball- werien. Preisstechen uh», afc Den Höhepunkt des Festes bildete das Abbrennen des Iapanischen Tagesfeuerwerks sowie Luftballon-Aufftieg. Alles war schon m Spannung und wartete nut auf den Kanonen'chiag, der den Beginn des Feuerwerks ankündigte. Da auf emmaT krachte e« durch die Luft, die 3eit war gekommen, und alles tonnte, um sich einen guten Pla^ zu sichern Ah, Oh. raunte es durch die Reihen. alS die ersten Raketen ihre Ueberraschungen in der Luft ausstreuten. Dte Zeit rückte aber immer näher unb es muhte langsam zum Heimmarsch gerüstet werden, obwohl bei den Kleinen durch den großen Heberetfer unb die Aufgeregtheit noch
Mne Spar neet Mstkrtgsett en verspüren war. Befnedi^t konnten jeberrtaüs die Eltern sich an dem Spei ihrer Kinder erfreuen unb ergötzen, und noch lange werden dies« Stunden bei all unb jung wachdtetben Den 'Abichlutz des Abends drtdeie d»e Preisvertetlnng srwi« der anschließende Tartz
" Rerchs-Edeka-Doche Man schreibt uns Nicht jeder wird ch^'.cgenheit gehabt haben, sich die drei grvtzen Aussteffungen des Iahres, ..Die Ernährung". Berlin; Die PrEffa". Köln, und .Heim xnw Techntr. München, anzusehen. Affe drei boten ,eden'alls aust.
Sehenswertes Was das Gebiet der Ernährung anbetnfft. so bittet sich nun sür icbt Hausfrau doch noch eint günstige Erlegen hei! zur Unterrichtung. Die Kaustnann'chast des Kolsnialwaren- und <^e«nkc»st-Einzelhandels, soweit sie in der Edeka" genoffenichafilich vereint ist. veranstaltet auch in diesem Iahre wieder eine Reichs-Edeka- Wvche In der 3ert vom 22 bis 30. September werden ihre Schaufenster jedermaim einen weitgehenden XIcberMid über die Entwicklung auf dem Lebensmittrtmarkt geben
•* Auftrieb zum heutigen Frankfuk« ter Schkachtviebmarkt: 1 Knh, 1168 «alber, 162 Schase, 983 Schweine
Vermischtes.
Do ee dir meisten ihunderljahrigen gibt.
Das römische Zentralmstitut für Statistik hat sich mit der Zahl der Hundertjährigen be1<bäfnat. d'e es nach den neuesten ^vits^iblungen gibt, und sestgestellt, dast die weitaus gröstten Zahlen der bisherigen Angaben über da» hohe Lebensalter sich nicht als wahr erwiesen. ES zeigt sich, hast die meisten der 90- und 100-jLhriaen Italiens von mittlerer (-röste unb brünetten Lvpus sind, wähnend die befferen unb Söfteren Bewohner Norditaliens nicht so lange
»en. Nack» den Angaben des genaimbtn Instituts besitzt die meisten Hundertjahr.gen (Guatemala. nämlich 465 aus 1 Million Einwohner; bann folgt Bulgarien mit 446, Sol um- bien mit 330 und Iapan mit 242 auf 1 Million. Italien selbst steht weit zurück mit nur 1,3 Hun- dertjähriaen auf 1 Million Einwohner. In Deutschland ist die Zahl rroch erheblich niedriger.
Aos Goethe» Pfaden.
In Belvedere bei Weimar hat der Dartenbauverein. der einst Goethe zu feinen Ehrenmitgliedern zählte, eine sehenswerte botanische Ausstellung eröffnet, die auch im Hinblick auf die einzigartige historische 'Bebrütung des Ortes besonderen Reiz hat und lebhaftes Interesse erregen dürfte. Sie erinnert an die Kulturstätte, die vor mehr als 200 Iahrvn dank der Initiative deS Herzogs K a r l A u g u st. des Erbauers des Schlosses, entstand und in der Zeit Karl Augusts und Goethes mit ihren föftreren botanischen Anlagen als ilnveraleic^tch« Pffegestätte der Nctturwissenschasten eine otS babtn in Deutschland unerreichte Höhe darsteffte. Sk? war zu Ansana de» vergangenen Iahrhunderts das diel der Direktoren bDtamfdxr Gärten aus der ganzen zivilisierten Welt. Universilätspro- sessorrn und Studierende suchten Belvedere zu Stiidienzwecken auf; auch Äönig Oubtoig I. Dort Bayern und Fürst Pückler von Muskau weideten ihre Augen an den durch Goethe und Äart August beschaffenen Wundern der Pflanzenwekt. Uno 1835, als Maria Paulowna, dis Mutter Karl Alexanders, die in Iena tagende Dersammluna deutscher Naturforscher und )lerzte zu einem Fesreffen nach Belvedere geladen hatta, da war als Gast des Grrsther^vgS neben Leopold von Buch und dem Grafen Sternberg kein geringerer erschienen als Alexander von Humboldt. Die diesjährige Ausstellung Im Garten des Schlosses Belvedere erinnert lebhaft an die Bielsei tigkert der Bfumentounher. ftte schon zu Goethes Zeiten dort zu sehen waren.
S*t Jahrzehnten die Bevorzugte Nehrung für S4ugfinge, die nicht geeint werde- oder dbe entwöhnt werden tonen. UnOBertrOffen bei aller, /erde > ^-.gMtftrungen, oeaondera be< Brechdurchfan und Oermt-eterrfa
Berliner Börse.
Berl.n. 16. Aug. <WLB. Funkspettth.) Der heutige Bormittagsverkehr stand unter dem Ein- druck der gestrigen Reuyorker Haussebewegung und der Sntfpannung am dortigen Geldmarkt. Für Spey aIwerte herrschte lebhafteres Interesse. Die Kurse lagen 1 bis 2 Prozent j H über gestrigen Schluß. Siemens 380 bis 381, Farben 270.50 bis 271. ^atpener 159,50, Dlanzstoff 560 sEeld), Reichsbank 301, Anatolier 18L0, lebhaft gefragt Am Devisenmarkt hört man London gegen Kabel 485.28. London gegen Madrid 29,11. London gegen Mark 20.36' ,. und Kabel gegen Mark 4.1965.
Die „SLEIPNER^-Jubilgumsgabe, viel Geld, wartet noch auf Sie! 614 Barpreise bl® zur Höhe von 1OOO Mark belohnen die kleine MOhe, une „Slelpner“- Kontrollzettel samt Ihrem Urteil über die wohlbekannte 5 Pfennig-Cigarette einzusenden.
Bei der Preisverteilung bestimmen nicht Stil und Kunst, sondern der gute Einfall. Drücken Sie also Ihre Meinung Uber die „Slelpner** In Versen, Prosa.
wird ent»eher<len<fiern. Wenn Sie ihrGlueH bereits versucht haben, so tun Sie'e nochelnmal und nochelnmal. Doppelt und dreifach ist sicherer.
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