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Aus der provinzialhouptfiadi.

Gießen, den 15. Tüqjnft IMS

Der Schaben am Volksvermögen durch Keuer.

Th< ««Sache daß WrM> 400 Wtllivnen

Aaichsmark a n S a chwerten durch Brände vernichtet Verden, d. h datz tOg- >ch e*0r oU I Millrvn Mert« dem Heuer »um Opfer <allen hat den D rektvr der ^mdvrger Feuerkaff«. TltebeUl, veranlatzt. den Grün­den dieser saß unglaublichen Zahlen nachzu- Sbm Gr w.rf. die Stage auf. woran es liegt.

ß im 3ahr« so »ngcheur« Mengen von Meeren V«rn.chtcl Verden und ob es sich vermeiden 1661. daß das Vvllsvermbgen dauernd um so brirächt- h4x Den« geschädigt wird Dr Aiebesel veift nach daß der jährliche Schaden durch Feuer sich au» 3 Prozent Ditzlchüden aus 7.1 Prozent Be- tnebsschäden und aus 48.3 Pro^nt Ofemeffplo- sionen und 41,6 Prozent aus tvnstigen Schäden zusammensetzt Man sieht daraus, daß di« Ofen» errio'.onen saft bi« Hälfte aller Schäden aus­machen. und gerade diese sind es. die sich nach- gew-elenermaßan vermeiden lassen. E» werden ew« Reih« von Dorbeugung-maßne.hmen an- B! d e »um t«ii ja auch von den Srcher- dördan vvrgescheieden sind Das di« düng von Ofeneeplosionen angeht, so ist es notwendig daß di« 2«dienung-regeln sur Otkn. d-.e m den 8ewtMI<m imeittflrttlfd) herausgegeben werden, genau beachtet werden müssen. Zur Dermeiduna von Blitzschäden wer- den ebenso Hs von den <S«ue Waffen die notwen­digen Unterlagen und Belehrungen gegeben, und da« Gleich« gelt schließlich auch für Schäden in gewerblichen Betrieben, bei denen die peinliche Beobachtung der von der Polizei, der Dau- Polizei, der Feuerrohr und dem Dewerbeauf- s'.chisamt herousgegebcnen Richtlinien Brand­schäden am heften verhüten Schließlich entstehen aber auch außerordentlich häufig Brände durch fahrlässiges Derholten. Die Sicherheit«- behörden hm alles mögliche, um die Entstehung von Bränden »u verhüten, ohne Untcrftunung des Publikums sind sie ober machtlos. Dr. Rieb- «sei hält es für außerordentlich nvtwendig. daß behördlicherseits noch stärker als bisher in auMftvendem Sinne gearbeitet wird, und emp­fiehlt. mit der Aufklärungsarbeit schon bei der Zugend durch die Schulen zu beginnen. Daß di«S bereits tn umfangreicher Weise geschieht, er­hellt aus der Tatsache, daß für diese Zwecke allein von den Großstädten jähriich je 100 000 Mark ausgegeben werden

Neuregelung der Knsenuuterstühung.

Bor seinem Auseinandergehen hat der Reichs­tag eine Entschließung angenommen, in der er bi« Reichsregierung ersucht, gewisse B r r b e s s e - r u n g e n aut dem Gedl «te der Krisen- unlerstüvung einzuführen. Der ReichSar- beitsminlfter hat nunmehr btt netDenbtgcn An­ordnungen dazu erlassen Der Kreis der Per- Ionen, bi« zur Ärifcnun ?ctHü6unfl zugtiasscn sind, war H<bcr im wesentlichen beschränkt auf die Arbeitslosen bestimmter De ruf «gruppen. Zu die- fen Berufsgruppen treten nunmehr noch die Glaslnouftrie. sowie bas Bühnenper- sonal der Theater- und Lichtspiel. Unternehmungen hinzu. Mn- und ange­lernt« Fabrikarbeiter werden zukünftig Krisenunterstüvung erhalten, ohne daß e» einer besonderen Zulassung durch bas LanbeSarbeilSaml bedarf. Dl« LanheSarbeitsamtSvorsitzenden ftm- nen auch Angehörige des Spinnstvfsgewer- bes zur Krisenuntertzützung zulassen, soweit ein Bedürfnis baAu besteht. Ne Vorsitzenden der Landesarbeitsämter dürfen ferner die Krilenun- lcrstühung aus weitere Berufsgruppen für Ge­meinden mit nicht mehr «IS 25 000 Einwohner auSdehnen. in denen infolge außerge­wöhnlicher Greignisf« ober Umstand« ein lana anhaltender schwerer Rotstand aus dem 'AroeitSmarkt besteht. Für größere Gemeinden behält sich der ReichSarbeitsminister vor. ent­sprechende Maßnahmen selbst zu treffen

Die Höchstbeiugsbauer der Mrdemmtrr- Nützung betrug bisher grundsätzlich 26 Wochen l.cdvch für Arbeitslose, die da« 40 Üebensiahr überschritten haben, ausnahmsweise 39 Wochen. Der Relchsarbettsminifter verlängert für Mef« älteren Angestellten die Höchst bezugsdauer nunmehr auf 52 Wochen Hinsichtlich her A r- beltslosen unter 40 Fahren hatte der ReichSiag

den Wunsch ausgesprochen, bi« Unterstühungs- bauer von 26 au» 39 Wochen auszu dehnen. Das ReichsEabinett har grundsätzlich betchiol'en. dieser .Forderung «achzukiMnnen. Die Frage zu wei- ch«m Zeitpunkt eine solche Maßnahme in Kraft treten soll ist aber noch im Kabinett anhängig Di« Reuvegelung tritt en 20. August tn Kratt

Staatlich« Ehrung btffifoer Turn und Gportleifluagen.

Von der MWkbrn Rmt1e*en Brestechetz« wirb milgeteill:

etaaUprafibent Adelung hat die bekannte funge besstsche Florettfechterin Helene Maner au» Offenbad) a. M . die auf der Olympiade in «mfrrr- ball' den Sieg errer.p und damit die olympische Mristerfchaft im Km?thechten erwarb, aus «Blaß dieses hoheu Verdienstes durch eine besondere Ehren- urkunde ausgezeichnet. Gbensc, dal der hessische Staatspräsident der hessischen Florettfechterin Olga O e l k e r » aus Oskcnbach a. M.. die jüngst in KÄN beim Deutschen Turnfest den Sieg und jetzt in Amsterdam den brttkn Plast erzielte, eine Ehren­urkunde gewidmet Die Uederrcichung dieser beiden Urkunden erielfltr am Montagabend bei dem von der Ortsgruppe Offendach des Reichsausschusies für Leibesübungen oeranftalteten EKrenadend durch Schulrat Daffinger (Damiftabt)

tfiue weitere Ehrenurkunde des Staatspräsidenten erhielt der durch seine glanzvollen Leistungen be­kannte Lauser nenn. Engelhardt aus Darm- ftodb der sich auf der Amsterdamer Olympiade trotz schärfster Konkurrenz einen dritten Platz holen konnte. Die Urkunde hat ihm Sfmrtspräsideiit >1 de- I u n fl persönlich überreicht.

Eluch die Spitzenleistung de» diesjährigen Dem- schen Turnfeste» in Köln wurde erfreuticherwekse von einem hessischen Turner erreicht Ter Turner Kaul Reuter aus Gießen wurde Sieger im Zwölfkampf. Die ihm gewidmete Ehrenurkunde wird ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Gießen hn Auftrag de» Staatspräsidenten übermittelt

Vornotizen.

Tageskalender für Mittwoch Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Im Luxuszug". Asto- ria-LichtspieleRivalen".

** Manöver-AuSmarsch unserer ®arntfoit Unser 1. (Hess) Batt. 3ns.-Regt- 15 wirb heute abend die Darnttvn verlassen, um sich zunächst zu den üblichen Herbstübungen nach dem 2nu>penübmiaeplah Allen-Arabow und anschlie­ßend zu Manovern im oerstärkten Regimentsver- bände nach Rord-Thüringen zu begeben Der Ab­marsch von den Kasernen erfolgt heute abend 20.15 ilbr; der Marsch gebt unter Dorant rin der Militärkapelle durch die Licher Straße, n&er den LudwigSp'an. bann durch die Sartenstr-a^ Süd- anlage. Frankfurter Straße. Weylaoer Weg Über die Sisenbahnbrücke tm Zuge der KllniFtraße zur Deriaderampe beim Gstterbahnhos. Rach der Derladung erfolgt von dort au# die Aisiahri um 22.32 Uhr Aus dem Truppenübungsplatz Allen-Grabow verbleibt das Bataillon bis zum 12. September, dann rückt eS nach Aord--rhüringen ab. Die Heinttehr auS dem Manöver tn die Sie­bener Garnison erfolgt am 23. September.

"EinRoheitsakt wurde, wie uns heute von amtlicher Seite mitgeteilt wird, Ende vergangenen Monats dadurch verübt, daß zwei an der östlichen Einfriedigungsmauer des Alten Friedhofs stehende (Brabbenfrnäler gewaltsam umgewarfen und hier­durch schwer beschädigt wurden. Es ist zu wünschen, daß solche Rohlinge entüUeU werden und von dem Gericht eine gehörige Strafe erhalten. Wer irgend- welche Hinweis«, die zur Ermittlung der Täter fuhren können, geben kann, wird gebeten, dem Polizeiamt hiervon Mitteilung zu machen

** 3 um Leichen künde auf der Bahn- strecke Gießen Lollar. Bei der gestern früh m her Räbe des Blocke Radberg auf der Bahn- strecke GießenLollar aufgefundenen männlichen Leühe handelt es sich, wre Öre (frmitihingcn ergaben, um einen 33 Jahre elfen, durch Kopfschuß ichwer knegsb «schädigten Mann au* Briicrshain bei Grün berfl. Der Bedauernswerte befand sich zu einer Ali- nikuntarfuchung in Gießen und wurde bereits von feinen Angehörigen Mer gesucht

Bon einem Sterbe getreten unk» schwer verletzt 6:n ernster älnglückSfall er­eignete sich heute vormittag gegen 9 Llhr in Dro- sien-vtnhen Dort wurde her 21 Jahre alte Knecht Erich Klein, beschäftigt bei hem öanbtniet Ludwig Luh IX . beim Anschirren fei­net Pferdes von dem Tiere heftig gegen k»en Unterleib geschlagen. Mit schweren inneren Der-

MMIMMwnWn erfordern siete «ine sorgfältige 2 «p geb weg und Saßausstattung. (Bule Satzleistungen Heb ernt erreichbar, wenn die Iwietgen IrlUtiiig genug anfgegehen werden. Oer Nnnabmristtuh für alle Anzeigen fm Gießene- Iwiehrer entfällt auf den Rach- mittag vor der Aufnahme. (Empfehlung*, anzeigen müssen, je nach Umfang und Satz- schwierig!»eiten, zwei bis drei läge vorher deftelll {ein. Rur mit Sorgfalt und dem not wendigen Zeitaufwand gefetzte Empfehlungen

Wern -kN emiWlen Crfolg! letzungen mußte her bedauern-werte jung« Menlch von her Oi<*rnet Freiwilligen Sani- tülSkolonne vom Roten Kreuz mit demttott- fchen Sanitätsauto in die «Lhirurgische Klinik ver­bracht werden.

Seinen Verletzungen erlegen Der bei dem Molorradunfall m Rainrod iKreis Schotten» schwer versetzte 21 3abrc alte Kauf­mann Tlx ob. Braun aus Reullingen criag in her Rächt zum Montag in brr Chirurg Klinik frinen Verletzungen, nachdem er fast drei Tage vewußtlos war. Die Einäscherung der Leiche fand gestern im biesigen Krematorium statt.

DeschästsjuoilÜum. Herr Philipp Gans. Kolomalwarenhandluna. Dämmst raße 14, begeht heute sein 30jähriges Geichä»ts,ubiläum Herr Gan- verwaltet nebenbei eine Ausgabe­stelle für Selbstabholer de- .Gieß. Anz.".

" Deutsche Mei st e r f e st f p ielc tn Bad-Aauheim Am morgigen Donnerstag, 16. August, abends 6 30 Albe findet in Bad-Rau- Henn ttn Kurhaus die letzte Aestverartstaltung her Deutschen Meistersestspiele stall, unb zwar bringt dieser Abend im groben Bühnensaal des Kur­hauses Richard Wagners .Tristan unb Isolde". Die musitalische Leitung Hai Deneralmusikhirektor Heinz D o n g a r tz. Sine große ^lebcrraschung wird Gotthets P i st o r au- Vayre. !h als T^ristan werden. Die Isolde singt Frau Della Fortner- H a l b a e c t h vom Stadttheater Duisburg. Die Künstlerin hat noch vor kurzem mit großem Er­folge diese Partie in Berlin unter Bruno Wal­ther gesungen. Kammersänger Dietz, der sich durch btt- .Salome"-Ausführung bestens ringe- führt hat. singt den treuen Diener Kurwenal. Die Kölner Altistin (Smmi) Senf f-Thieß hat die Brangäne übernommen, und her stimmge- wettige Ernst Osterkamp final den König Mark«. Wie bei der .Salome" srnd auch beim »Tristan" die kleineren Partien von allerersten Küickttern besetzt. So singt Stammerfänaer Henke Mm der Der! ner S iaatsoper den Hirten. Die 'Bud- und Kurverwaltung hat für diese Feswer- anllallunfl vollständig neue Bühnenbilder ge­schaffen. so daß Wohl die letzte Festveranstaltung der Höhepunkt her diesjährigen Mrißer-Fest­spiele werden wird. Man beachte die heurig« An- zrige.

** SinbeitSkurzschrift. Don der ersten AeichSlurzschrift-Desellschaft .Gabelsberger" unb Damenabteilung Dietzen, c. D., wird uns gefchrie- ben: Dei dem vom Deutschen Stenographerrbund Dresden anläßlich der steiwgraphischen Werde- wvche abgehaltenen Preis-, Schön- und Richtig- fchreiben in der SinheitSkurzschrist wurden die nachstehenden Mttglieder der 1. ReichSkurzschrifi- griellschLft .DabelSberger" unb Damenabtcilung e. D. Dießen ausgezeichnet' 1. und Shrenpreis« Heinz Graf, Johanna Flamme. Siml Wolf, Wilhelm S ch a r h t, Dörte König und Karl Dalfer: 1. Preife: Friedrich von Lem- mer«. Ernst Heibert-Hausen. Fritz Weiß Hugo Baumann, Heinrich Adolph unb Richard Hock; 2. Preis: Aenne Thein.

** Verkehrsampeln statt Verkehr-- fchupos. Dem Beifpiel anderer Städte folaenh, werden demnächst in Frankfurt a. W. die Der- kehrsbcamten durch Lfchfsignale (DerkchrSampeln» erietzt tverden. Die Ampeln find bereit- in Auf­trag gegeben und werden in etwa 14 Tagen an- gebracht Zunächst soll die Katterftratze mit den Ampeln versehen werden

Stenographie. Lehrgang Die Erste ReichslurzschriiigesellschastGabel»berg« ' und Do- nicnabteilung e D , Gießen, gibt im heutigen An- zeiyenteil den Slunbenplan für die am 4 September

beginnenden Äu* In dar Gsnh«M»t«rtzfchtttt bekannt. Di« ZNftcihnl« nehmen bereu» am ewglgm von neretag ihren tlnfang. OntenfWttten seien auf di« Anzeige besonder» tztngewtesen

hr Oie 3uflenbDerelnigung der öieHNäuegr rneinbe Gießen besuchte in den letzten vierzehn Tagen der dienfähriaen Sommerierien do« araß« Bundeefest be» Bunde» tzeusicher Iugentzvereme dem die Berrini-

«ung ongefAlofkn »fl, da» in gber»watde adgetzai- len wurde Dn eingehender dreitägiger Besuch neri Berlin und be» anmutigen Potsdam ging der eigentlichen Tagung vorauf, bk ibrcrlcu» unser dem GkMinubeina ..Jugend und Bolt" stand. Mor- aenfeiem. Versammlung der Aelteren und der Iungertti, der Buden und der Mädchen, öfsentkche Begrüßung,Versammlung, In der neben den 'Bcrtrt- trm der hervorragend gastfrtundsichen Stobt unb ber Kirche besonder» Freunde au» Oesterreich, nen der Saar au» Riga unb von Ostpreußen sprachen, ein Bormittag ganz dem Spott und der Gnmnatttk gewidn,«. die große Bundeoversammlung. In her der Wonlaut brr neuen Satzung sestgeleai wach, unb die unter einem ganz besonderen Zeichen ber Begeisterung stand, der Dottraa von Oberslutztzßt»- dlrektor Schlemmer (Franksutt a. d. O l über Jugend und Volk", der Bunde»gott«»dienst in bem allchrmurbigfn Klotter Ehottn, bei dem Pfaner Goethe (rarmftabO predigte, und al» Au»klang Festwiese und Bundesfeuer, da» war da-> reich- ausaefüllle Programm dreier läge. Im Anschluß en die Tagung zeltet« die Gruppe drei weitere Tage «nf der Insel Ru>ien bei Saßnitz an einem herrlichen Ffecken der Ostseesteilküst«, von wo au» man bm Blick über das weile, unendliche Meer hat: den Abschluß brachte dann der Besuch der Stadt flopew- Hagen, der durch die Vermittlung der deutschen Ge- sandlschoft jilau onnftatten ging. Vie Führung ber gesamten Fahrt hatte ber ehemalige Leiter bet Gruppen, Psarrer Hertel <Bab streuznach), übernommen. DI« Fahrt hinterließ bei allen Tw- ntbmem die schoittten (Erinnerungen an nWI Barme und Freude und Krast zum Alltag.

" DI e Maul- und Klauenseuche in Helfen Rach der amttichen Rachweisung vom 1. August über den Stand der Maui- unb Klauen­seuche hat sich gegenüber dem letzten Bericht die Seuche nicht weiter auegebreikt. Befallen sind nach wie vor insgesamt zwei Gehöfte in ber Gemeinde rllzey.

Aus dem Amtsvei-kündigangsblott.

Das Amtsverlünbiaungsblait Rr.SS vom 14. Aua enthält: Anschlußglelsanlaoe ber Finna Basallwerie Oaunspach & Go In Stiingsbausen Die Zulassung von Lichtspiei- vvrsührern. Taris für die Krattbroschsiw in ber Stadt Dietzen.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Aug. (WTB Funkspruch ) Der heu­tige Bormittag,verkehr yipt wieder ein Bild völliger G e s ch ä s t» st i l l«. Die Spekulation i£i zurückhaltend und wattet bis zur Börse. Außer 6 ic m « n 8, die mit 376,50 (Geld) gehandelt werden, stnd Kurse nicht zu hören. Am Devisenmarkt nennt man London gegen Kabel 4.S535, LoRdon gegen Mark 20,3775, London gegen Mailand siL,7si und Kabel gegen Mark 4,1985.

Vermischtes.

Tagung der deutschen Landkresie.

Vom 6. bis 8. September b. 3. tritt ber Deutsch« Landkrc Stag zu seiner fr««jährigen Xa» aung in Rostock zusammen. Sr beschafttgt sich W der Hauptsache mit Verk«h rSf ra gen. b«fonderS soweit die großen Derkehrsstrahen in Betracht kommen. Wegen der Wchtlgkert des zur ercrtcrunfl stehenden Gegenstandes werden der Herr ReichSminister von DuSrarb so­wie andere leitende Beamte des RrichSverkehrS- Ministeriums an der Tagung tciinehmen. Als Rescrenien sind gewonnen: Pros. Knipping von der T«hn'schen Hochschule in Darmstadt, und Ministerialrat S v e d - Dresden, lieber bl« Stellung der Landkreise zu den Stratzensragen wird Herr Präsident v. Stempel sprechen. Weiterhin stehen zur Debatte die Frage der ReichskrciSvrbnung sowie t*c Schaffung einer Kommunafabteilung in» Reich»- rninifteri um des Innern. An Me De­ra tunaen schlietzen sich intereffani« Desichtigungen unb Studlenfahrten an.

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