dem Gegner durch ihr Phlegma Gelegenheit gab. nach einem Durchbruch das erste Tor zu erzielen Durch eine kur; danach gegebene Ecke erzielte V. f.B. fein zweite« Tor. Der Ball ging direkt ins Tor. Dem Spielverlauf nach hätte der B. 2. den Lieg davontragen müssen. Eckenverhältnis 6:2
Fußball in Heuchelheim.
5po. 1920 I — Sporkabllg. To. Lollar l 5:1 (2:1).
Beide Mannschaften traten in stärkster Aufstel- lung an. Gleich -u Beginn des Spieles fegte em flottes Tempo ein. Lollar versuchte, mit weiten Dorlagen den Gegner zu überraschen, doch die Hin- termannschaft der Heuchelheimer war den hohen Vorlagen gewachsen. Allmählich setzte sich das technisch reifere Spiel des Gastgebers durch, und bald war auch das erste Tor fällig. Lollar konnte bald darauf den Ausgleich erzielen. In der Folge oer» teiltes Spiel, bis kurz vor Halbzeit Heuchelheim auf 2:1 erhöhen konnte. Wad) der Pause konnte Heuchelheim noch drei weitere Tore erzielen. Das Resultat hätte noch anders lauten können,, wenn sich der Sturm der Heuchelheimer einig gewesen wäre Schiedsricher Ä rei Ü n g v. f. D.Gießen war sehr gut.
Das Spiel der zweiten Mannschaften konnte wegen vorgerückter Stunde nicht mehr ausaetragen werden.
Die Schüler verloren m Wetzlar, mit Ersatz und nur neun Mann spielend, 2:1.
Arbeiter-Turn- und Sporibund.
Lollar I — Harheim I 1:1.
Lollar hatte sich für Sonntag Harheim I zum Gesellschastsspiel verpflichtet. Nach Anstoß entwickelte sich ein offenes Feldspiel, beide Tore kamen öfters in gefährliche Bedrängnis. Nur einmal gelang es jeder Partei, den Bali ins Netz zu bringen. Mit dem unentschiedenen 1:1 machte der korrekte Schiedsrichter dem wenig interessanten Spiele ein Ende.
wieseck I — Marburg I 5:0.
Wiesrck hatte Warburg zu Gast. Aach Anstoß der Gäste entwickelte sich ein flottes Spiel. Beide Parteien arbeiteten gute Torgeie?enheiten heraus, die aber immer im entscheidenden Moment verpaßt, oder eine Beute der Torhüter wurden. Auffallend war das Spiel der Wie- feder Hintermannschaft. 3n dec 15. Minute konnte Der Mittelstürmer drr Einheimischen aus einem Gedränge vor dem Gästetor den Ball eint)rüden und so seiner Mannschaft die Führung bringen. Noch einmal gelang es dann Wieleck, kurz vor Halbzeit aus einem Strafstoß sein zweites Tor zu erzielen. Aach Seitenwechsel ging Marburg mächtig aus sich heraus und erzwang eine Ecke, die jedoch ins Feld befördert wurde. Kurz darauf auf der Gegenseite derselbe Fall. QBiefed, das sich bis jetzt die hohe Sdieltoell« der Gäste aufzwingen ließ, fand sich allmählich wieder und brachte zeitweise das Gästetor in starke Bedrängnis. Dreimal noch konnte es dem Ball den Weg ins Tor zeigen, dem die Gäste trotz aufopfernden Spiels nichts entgegensetzen konnten. Mit dem Stande 5:0, Eden 4:2 für Wiesed, machte der Schlußpfiff des gerechten Unparteiischen dem Kampf ein Ende.
Gießen (Jugend) — wieseck (3ugenb) 2:1 (0:1).
Gießens Jugend hatte die Nachbarjugend auf dem Trieb zu Gast. Auffallend war der körperliche Unterschied der Gegner. Nach Anstoß brachten die Gäste das Tor der Einheimischen in starke Gefahr, die bald zum ersten Erfolg der Gäste führte. BiS Halbzeit konnten die Gäste zeitweise überlegen sein. Nach Seitenwechsel versagte die Kraft und mit 2:1 mußten sie sich dem körperlich stärkeren Gegner beugen.
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t Starkenburg.
Lpd Pfungstadt, 14. Mai. Hier wurde eine nationalsozialistische Wahlversammlung polizeilich a u f g e l ö st. Aach der Räumung deS Saales ka n es auf der Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem von auswärts gekommenen Versammlungsteilnehmer namenS Milk und dem 2Ojähriaen G o t t - mann, dcr ebenfalls der Nation al sozialistischen Bewegung nahest ht. Gottmann, den Milk nicht kannte, erhielt von diesem einen Stich in die Brust. In besinnungslofem Zustand kam er inS Krankenhaus, wo er starb. Milk stellte sich der Polizei.
1 V? Jatyre Zuchthaus für Birx.
WSN. Frankfurt a. M , 14 Mai. Dor dem Großen Sch fsengericht hatte sich heute der Heizer Wilhelm Birx zu verantworten, der sich bekanntlich im Januar 30000 TI a r f städtische Gelder auf dem Arbeitsamt angeeig*
net hotte und dann geflohen war Birx, der erhebliche Di- stahlsoorstrasen, darunter auch Zuchthaus- straf. , - 'Nen hat, wurde bei der Stadt beschäftigt, und es gehörte auch zu feinem Tätigkeitsberich, das vom Arbeitsamt nicht verausgabte Geld unter
Aufsicht eines Beamten vom Arbeitsamt nach der städtischen Hauptkajje zu oerbnngen. An jenem Tage waren es 30 000 Mark in Zehnmarkscheinbün- Dein, Die abgefahren werden sollten Als man zur Abfahrt bereit stand, sagte er zu dem begleitenden
Japan am Scheidewege.
Volk ohne Haum. —Oer Huf nach dem „japanischen Mussolinis Don Or. von TtenfeüL
Mit dem Vorgehen Japans in China, das die ganze Welt aushorchen läßt, mit den Truppensendungen und den ultimativen Forderungen kommen Strömungen und Kräfte zum Durchbruch, die weit über die Bedeutung einer lokalen militärischen Intervention hinausgehen. Zu einer solchen Explosion mußte es früher oder später kommen. Man lasse sich durch den äußeren Augenschein nicht täuschen, den Anlaß zum Vor- gehen Japans gab das Vordringen der südchinesischen Truppen, aber vom historischen Gesichtspunkte aus liegen die tieferen Gründe dec Aktivi.ät Japans in Der inneren (Sotto i cf- lung des eigenen Landes. Das wird vollends Har, wenn man sich die Geschehnisse der letzten Zeit vergegenwärtigt, — die „Reis- Aevolten", die Verschwörung gegen den Mikado, die Verschärfung der Wirtschaftskrise im Reiche der aufgehenden Sonne —, daS waren alles Etappen auf einem Wege, d.r früher ober später in die Außenpolitik des Landes ausmünden mußte. Jetzt ist dies.r Fall ein^etreten, und es hängt für Japan zum großen Teil von der Scharfe der innerpolitischen Situation ab, ob seine Aktion in China größeren Umfang an- nehmen wird. Für die Welt aber ist es von größtem Interesfe sich über diese Situation Klarheit zu verschallen, well die Außenpolitik Japans im Banne der inneren ©nttoidlun j des Landes steht und weil Japan in ade i ^.ngen der Ost- posisik eine entscheidende Rolle spielt.
Das brennendste Problem Japans ist die llebervölkerung und die sich hieraus ergebenden wirtschaftlichen und sozialen Mißstände. Die letzten Wahlen, in denen dreizehn Millionen Bürger zum erstenmal ohne jede Wahlrechtsbeschränkung ihre Stimme abgaben, weisen infolgedessen deutlich auf eine Radikalisierung der politischen Anschauungen der Bevölkerung hin. D eser Erscheinung kommt aber nur eine symptomatische Bedeutung zu, da die einzelnen Bevölkerungsschichten in Japan eine andere Rolle spielen als in den europäischen Ländern. Unter der Arbeiterschaft entfalten die Kommunisten eine überaus rege Agitation. Aber von 4 641 000 Arbeitern gehören nur 316 926 proletarischen Organisationen an, und auch diese weisen keineswegs ein einheitliches Gefüge auf. So sind 193174 Arbeiter Mitglieder von 267 Organisationen, die in Zwanzig verschiedenen Verbänden zusammengeschloffen sind, während die übrigen 123 752 Arbeiter 70 völlig unabhängigen Vereinigungen angehören. Die Zersplitterung selbst unter den organisierten Arbeitern ist also außerordentlich groß und zeigt sich vielleicht noch deutlicher in der völligen Verschiedenheit der Verbandsprogramme, welche die Bildung einer gemeinsamen Front unmöglich macht. Bemerkenswert ist, daß die Aktivität der Arbeiterschaft infolge der Erdbeben und Aalur atastrophen stark gesunken ist, und zum Beispiel, die Streiks nach Zahl und Umfang auf ein Fünftel früherer Jahre z u r ü d - gegangen sind.
Einen wesentlich größeren Erfolg hat die kommunistische Propaganda unter den arbeitslosen Angehörigen der gebildeten Stände. Infolge der besonderen Be fassung des japanischen 2ildungswefe..s wächst die Zahl der Geistesarbeiter lawinenartig an, ohne daß genügend Arbeitsplätze vorhanden sind. Die hungernden Studenten, die sich auf der ständigen Suche nach einer Verdienftmöglichkeit befinden, und die zum großen Teil vom Straßenhandel und Bettelei leben, gehören zum alltäglichen Straßenbild der Grohstäd e. — Die größte An- hängcrzahl hat bet Kommunismus aber unter den „A u s g e st o h e n e n", unter den zwei Millionen Angehörigen der „eta" gefunden. Allein zwanzigtausend d.e'er Geächteten sind in einer terroristischen Organisation zufammenge- schlossen, die zu allem bereit ist und vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Ihr ist auch vor allem der blutige AuSgang der „Reis-Revolten" zu verdanken.
Der Kommunismus ist aber nicht die bedeutendste Erscheinungsform, in der sich die durch UeberbeDöl.'erung erschüt'erten Gcbenöfeöingun- gen des japanischen Volles widerspiegeln, denn
seine überwältigende Mehrheit steht dem Marxismus scharf ablehnend geger.ü.er. Die Massen des Mittelstandes sind monarchisch und national eingestellt. Ebenso das Heer und die Flotte. Ganz scharf konservativ sind die 1 300 COO Fischer der Küste ES ist nun interessant, zu beobachten, wie auch innerhalb dieser De- völlerungskreife sich eine to schien de Radikalisierung — in einer dem Kommunismus entgegengesetzten Richtung — bemerkbar macht. In diesem Sinne am weitesten vocge'ch^.ien sind die Massen der Bauern und Pächter, welche die wirtschaftliche und soziale Ungunst der Verhältnisse wohl am härtesten trifft und die nationalrevolutionär eingestellt sind. Von 5 500 000 aus dem Lande lebenden Familien bebauen 90 Prozent Landabschnitte unter 5 Hektar und von diesen wiederum fast die Hälfte Flächen bis zu 1,25 Hektar. Der überwiegende Teil der Landbevöllerung besteht zudem aus Pächtern, die zwei- bis dreimal höhere Steuern aufbringen müssen als etwa Handel und Industrie, und es ist bezeichnend, bah die Zahl der Wirtfchaftskonflikte auf dem flachen Lande, die 1917 noch 85 betrug, im Jahre 1925 bereits auf 2206 angeftiegen war, wobei 125 325 Pächter und Bauern in Mitleide.ischaft gezogen wurden. Bon der Aot der Landbevöllerung kann man sich einen Begriff machen, wenn man hört, daß die Hälfte aller Familien nicht in der Lage ist, die elementarsten Leben sbedürftsisse an wirtschaftlichen Gütern zu Veden und nur jede zehnte Familie imstande ist, sich von Reis zu ernähren oder ihre Aahrung durch Fisch zu vervollständigen. Der Rest muh von Gerste leben, die mit Reis vermengt wird, dec so schlecht ist, daß er sonst (einen Absatz findet.
Es ist kein Wunder, dah die Landbevöllerung nach einem Ausweg aus diesen-» mm er drückender werdenden Zustand sucht und ihre politischen Zwedoerbände einen schnellen Auftrieb erfahren. Die überaus radikale Organisation „Rihvn Hämin Kuniai" ist erst im Jahre 1923 gegründet worden, zählt aber heute schon 60 000 Mitglieder und 957 Ortsgruppen. Der Pächterverband umfaßt 347 000 Mitglieder mit 3936 Ortsgruppen und hat an Umfang und in ber Schnelligkeit seiner Entwicklung die Arbeiterorganisationen weit überholt
Man sieht also, daß der Druck der Heber* bevöllerung zu einer Willensbildung der breiten Massen führt, wie sie bisher in Japan unbekannt war. Immer lauter erschallt der Ruf nach einer nationalen Diktatur, und die Massen, die sich für eine solche einzusetzen bereit sind, übersteigen schon heute bei weitem die Zahl der Marxisten unter Einschluß der Kommu. Uten. Teve chnend <st, dah Diele poli.i che Führer für eine Diktatur eintreten, und daß z. D. ein so bedeutender Vertreter des Liberalismus, wie Dr. V o s ch i o, die dringende Forderung nach einem »japanischen Mussolini" erhebt — Alle Kreise, die auf eine nationale Diktatur hinsteuern, haben daS eine gemeinsam, daß sie eine radikale Reform der inneren Zustände, und vor allem des Ayrarpro- blems fordern und nach außen'hm eine tatkräftige Politik Bert eien, die dem Volke Raum schafft, wobei sich die Blicke unmißverständlich aus China und die Sowjetunion richten. Diesen Strömungen muß die Regierung in immer höherem Maße Rechnung tragen. Seit längerer Zeit macht sich daher schon ein schärferer KurS in der Außenpolitik bemerkbar. Die Käste des Volles br"Ligen mit elementarer Gewalt nach außen, und das schar c Verhalten der iapanischen Regierung in Rocdchina ist vor allem eine Folge dieses Druckes. Hierzu kommt noch die wachsende Popularität deS Deda-'ens einer -atonalen Dikta ur, die der Regcruig noch gröjere Handlungsfreiheit verschal,.. Man beamte wohl, daß das Parlament zur Zeit gar nicht tagt und die Regierung aus eigener Machtvollkommenheit handelt. — Der AuSgang aber deS japanisch-chinesischen Konfliktes wird in hohem Maße davon abhanden, in welchem Umfange die Regier mg in Tokio beabsichtigt, den hier angeführten politischen Rotwendigkeiten ihres Landes schon heute Rechnung zu tragen.
Beamten, der Direktor habe noch einmal nach ihm verlangt. Als sich der Lcamte zu dem Direktor begeben hatte, was natürlich nur eine Finte des Birx war, schwang sich Birx auf ein Fahrrad und verschwand mit dem Geld. Während in Frankfurt ein Rätselraten begann, wo Birx sein könne, suhr er nach 2 a ch s e n , wo er sich in Dresden und Leipzig aufhielt. Als ihm der Boden zu heiß wurde, wollte er nach Holland fahren. Auf der Reise dorthin lockte ihn der Kölner Fasching. Er stürzte sich dort in den Faschinaskrubel und machte sich verdächtig, weil er fortgesetzt mit neuen Zehnmarkscheinen zahlte. Am Rosenmontag wurde er verhaftet Man fand bei ihm noch 26 500 Mark vor. Das Gesicht verurteilte Birx wegen Diebstahl» zu 1) Jahren Zuchthaus.
Wirtschaft.
Das Problem der deutsch-englischen Zndustrieverständiqung.
Die Senkung der englischen Bergarbeiter löhn« um rund 20 bi- 25 Prozent, big Ltreckung der Arbeitszeit im englischen Bergbau um ein Achtel bis ein Siebtel, die Verlängerung der Arbeitszeit in der Stahlindustrie und im Maschinenbau, also die Verbilligung der Produktionskosten der Steinkohle und indirekt auch deS englischen Stahles, all das Hit nicht verhindern können, daß daS önbergebni» deS IahreS 1927 für beide englischen Industrien einen Verlust von Millionen Pfunden gebracht bat
Die RoheisenauSfuhr betrug 1927 fast nur »* der Zahl ton 1913, die Stahleinfuhr übertrifft die Stahlausfuhr, und zum erstenmale ist im Jahre 1927 der Import von fertigen und halb- fertigen Stahlwaren nach England größer, all der Export. Auch der Kohlenervort stellt sich 1927 nur auf einen Bruchteil der Ergebnisse von 1913, und die Baumwoll aus fuhr erreicht in diesem Jahr nur », der VorkriegSziffer. Im ganzen. Troy einer rückiichtslosen Erpvrt- politik der englischen Kohle und des englischen Stahls mit Preisen, die größtenteils weit unter den Selbstkosten der Erzeuger liegen, gelingt es England nicht, die seit 1921 verlorenen Märkte Wiederzugewinnen. Dazu kommt eine ständig« Belastung der englischen Wirtschaft mit rund einer Million Arbeitsloser, einer Million sogenannter OrtSarmer und zweieinhalb 6K 3 Millionen Kurzarbeiter.
Die Zahlungsbilanz ergibt zwar nach einer Schätzung des Board of Trade für 1927 den größten Iahresgewinn seit 1913 mit 93 Millionen Pfund (1926 ein Minus von 7 Millionen Pfund). Aber gemessen an der BvrkriegS- ziffer von 181 Mill. Pfund, die entsprechend dem heutigen Preisniv«au etwa 270 Mill. Pfund bedeuten würden, bleibt dem englischen Kapitalmarkt nur 13 der Vorksiegssumme für Anlagen im In- und Ausland. Rach englischen Schätzungen aber sind heute rund 3 bis 430 Millionen Pfund (also mindestens die VorksiegShöhe) während mehrerer Jahre in der heimatlichen und kolonialen Wirtschaft zu investieren, um das konstante Heer der Arbeitslosen langsam aufzusaugen und die anderen unproduktiven Belastungen (Kurzarbeiter) au vermindern
ES scheint zunächst, daß die englische Kohlen- und Stahlindustrie entschlossen ist. ihre rücksichtslose Polisik des forcierten Seportes weit unter dem Selbstkostenpreis fortzusetzen. biS sich andere Möglichkeiten bieten. Die Gruppe der englischen IndustsiesinanzierS von Mond und Hirst scheint in erster Linie den Wea über amerikanische Kredite — natürlich in größerem Umfange für die englische Industrie, soweit sie gut durchorgani iert ist. oder sich dazu bereit findet — vielleicht mit direkter amerikanischer Hilfe einschlagen zu toollen. Aber die alte englische Industsie scheint es ziemlich heftig abzulehnen, auf diese Weife au einer Art amerikanischen Zweigstelle zu werden, und zielt im Grunde zweifellos auf internationale Verhandlungen zum Zweck eine« Stillegungs- u n d S r n e u e r u n g s p r o- grammeS mit den europäischen Konkurrenten ab: also: Industrieverständigung, Einstellung deS Wettbewerbs mit den europäischen Ländern soweit als mög'ich, Rationalisierungsperiode und Hoffnung auf ein höheres allgemeines Preisniveau und damit wieder angemessene Erträge.
Daß beide Tendenzen sich natürlich praksisch kreuzen und unter Umständen sogar auf taktischen Gründen miteinander verbunden werden, zeigt die Taktik des englischen EhnnietrufteS unter der Leitung von Mond, die darauf hinausläuft, mit Hilfe von englisch-amerikanischen Finanzgeschäften für etwaige fünfthe Verhandlungen mit der deutschen Ehemie — nachdem
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
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