Einzelbild herunterladen

ben: 1. irrtb Ehrenpreis: Olga Pfelfter: 100

1. und Ehrenpreise: Georg Hansisch,

Silben:

LU. Unioersitäts-Gottesdienst.

Am

CARNIFIX

im Odenwald ist nach einer Darmstädter

Mel.

e

| Wime tSdhuhi

08739

V/

MiMbarß 12 Gieben MfiasharS 12

¥

LeibmnMärmffaschen DäS eitle KOMlflhrOi

»

ißunuuinuiuiiiminiiitiiuuiiiiiiHi

liiiimmi

Linden tniible, Erfurt

[10S45D

lich vergeben werden.

10964C

847D

Kreuzplatz Nr, 1

'0079V

von Lei-

(vollendeteAusführung) sowie Maniküre und Vibrationsmassage

to vor Weihnachten liefert auvw. Sve- Aialbau- ebne Anzabluus Teppiche. Zablbar in 12Mo- nalsraien.Erbnten Sie fof. unverbind. Berrreierbesuch.Ost. u. 10947 V q.d.G.Anz.

Weihnachtsmärchen, unter der Spielleitung KarlSold in Szene. Die choreographische lang hat Ilse ® r aef.

Silben:

1. und

hergestellt nach dem Rezept des alten Heeres, das bekannte Deiikateßbrot, Nur echt in versiegelter Packung der

für Damen, Herren und Kinder in großer Auswahl kaufen Sie gut und billig im

J, Maternus Adolf Plack

Este Kl lallt» e. Frank» Neuen Btne 17 tarier Str. Tel. 1837 Telephon 1B68

Bernh. Dosch

Damen- und Menen-Fnsoui geschält Reuen Bäue 12, Ecke der Weidenoasse

Die größte Auswahl in

Rohrmäbel, Wäschetruhen, Nähtische und Ständer, Blumenkrippen, Liegesessel, Flur­garderoben, Stühle und Kinder-Stühle finden Ste bei

Ph. Henkel, Sonnenstraße 14 und 18

Stuhlschreinerei und Flechterei

Aal teste s Spezialgeochftft am Platze. Ausstellung«.

raum auch im I. Stock. Lager von Über 300 Sesseln

_____________________________________ ________ 0<7b3 mMWMMIMWMWWMMMWMMMMMIMWfMM

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Fran Marie lenz geh. Kramer nach kurzem schweren Leiden, im 56. Lebensjahre, zu sich zu nehmen.

-- Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Lenz XL

Klein-Linden, den 12. Dezember 1928.

Die Beerdigung findet Samstag, den 15. Dezember 1928. nachmittags 2l/f Uhr, statt

Willkommeneßeschenke

sind

Photo-Apparate große Auswahl in den bewährten Marken

Kinos für Kinder und Familien schöne Filme vorrätig

Einzelfilm-Apparate Projektions-Apparate Laternenbilder 10887A

aus der Central-Drogerie, Schulstr

MM Sie M ersl öorih smalea flog tnorhdn? Sollen ftbnen die dünnen Stellen tn lUClUclI; Ihrer kostbaren Masche erst »eiaen. rote schädlich scharfe Waschmittel sind? Seren Sie ring, nehmen Ste Naumann'» extrafeine, rotifie Kern­seife. Besser können Ste 3bre Wäsche nicht schonen Gute Stexnfeife areift bie Wäsche ncht an. (8593V

Stflde mtt dem Mstnzzeichen A and Ser Jahreszahl 1927 in den Verkehr gebracht. Die Prägung ist den echten im Gesamtbild (ehr ähnlich. Die Falschstücke sind nur leicht versilbert, so daß sie bald abgegriffen sind und dann das Shipfer oder Messing durch' scheint.

* Preisgekrönte Kurzschriftler. Der Kurzschrifrvevein .Gabelsberger" von 1861 und der Damenveoein .Gabelsberger" von 1900 hielten, wie alljährlich auch diesmal gemeinsam ihr DerctnSweltschrci^en ab. Die stattliche Zahl von rund 90 Teilnehmern hatte sich dazu ein- gefunden, wovon 61 sich an dem Pveisweftschrei- ben Fünfminutendcktat und 29 an dem PreiS-Schon- und Richiigschreiben beteiligten. Es wnnten 29 Ehrenpreise, die von den Vereinen, Freunden und Gönnern der Sache gestiftet wor­den waren, für die besten Arbeiten zur Ver­teilung kommen. Die Preisverteilung sand int Kaufmännischen Dereinshaus In einer würdigen Feier, die febr stark besucht war, statt. Vach-

Krawatten-Seide bfCarl Nowack

zur Selbstanfertigung schöner Geschenk-Krawatten för den Herrn Gießen, Seltersweg 85

Direkt aus EngMl! erhielten wir eine Sendung hervorragender Schweißwolle

la Handarbeits-Wolle die wir nebst unsern anderen vorzüglichen Marken-Garnen billigst offerieren. Groß. Lager

Hildebrandt & Cie. Gießen

Bekanntmachung.

Die Erdarbeitern zur Anlage einer Rodel- ba'm auf dem östlichen Trieb sollen öftent-

ttt uewchtedener Ausführung, sowie Sitz- und Badewannen emvsiehlr eöWl Botrmann. eugnöaoaiung.

Damenfrisieren

Shampoonieren mit prima Ondulation Bubikopf-Schneiden

Aus der Provinzkakhaupistadi.

Gießen, den 14. Dezember 1928.

Verkäufer und Käufer vor Weihnachten

Die Hochsaison deS weihnachtlichen Verkaufs- g« schäfte- ist im Gange. Diese Zeit vor Weih­nachten bringt besonders dem Stadter eine ge­wisse Vervenanspannung. Diese darf aber nicht zu erhöhter RervositLt auSarten, sonst kommt es zu einer Spannung zwischen Verlauf-Personal und Kunden, welche zu Unzuträglich Leiten und Reibungen ftihren kann, die tn beiderseitigem 3nlerefk vermieden werden sollten

Das Verkaufsperfonal der heutigen Zeit ist nicht mehr zu vergleichen mit dem vor etwa 20 Jahren. GS sind in den Geschäftshäusern jetzt oeschulte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen deS ChefS, welche öte Kunden bedienen. Sie sind vielfach tn Verkaufs- und Fachschulen heran­gebildet, besitzen das nötige Wissen in ihrer Brauche und beherrschen die Kunst des Ver­kaufs. Sie sind von der Güte der Waren ihre- Geschäft- überzeugt und wissen, daß sie dem Käu­fer keine bestimmte Geschmacksrichtung aufdrängen können. Mit Laktgejühl, ja mit psychologischer Feinheit gehen sie vor. Der Kunde soll stets bas Bewußtsein haben: ich bin die Hauptsache, um mich dreht sich alle» hier im Geschäft. Ein routinierter Verkäufer und eine eben solche Ver­käufer in haben gleich heraus, ob sie einen ent­schlossenen oder einen unentschlossenen Käufer vor svch haben. Während sie den ersteren nicht um jeden Preis zum Kauf überreden werden, suchen sie letzteren ruhig zu beeinflussen, um seine mangelnde Entschlußkraft zu stützen. Einem miß- Iranischen Käufer werden sie durch gewinnende- und überzeugendes Wesen beizulommen suchen, während sie den verschlossenen durch sachliche Be­handlung zum Kauf bewegen werden.

3n der heutigen, allgemein nervösen Zeit mutz jede- überflüssige Wort seitens des Verkäufers vermieden werden. So banal« Fragen, wie: ..Was soll's denn sein?" sind heute nicht mehr ange­bracht: sondern unter der Devise Dienst am Kunden wird eS viel freundlicher klingen:Wo­mit darf ich Ihnen dienen?" Es wird auch heute der Kunde nicht mehr lange gefragt werden nach Dröße, Nummer, Art und Preis des gewünschten Gegenstandes, sondern man wird ihm Waren vor le gen. Verkäufer und Verkäuferin müssen es Im Blick haben und auch im Gefühl, welche Art de- gewünschten Gegenstandes dem Kunden rnaemesien ist. Sie werden auch ihre Waren nicht mehr wie früher mit vielem Reden anpreisen, sondern sie dem Käufer so darzubringen versuchen, daß er sie schon im Desih zu haben glaubt, ehe er sie noch gekauft hat. Ihre Worte werden tooln- durchdacht sein, ebenso wie sie auf alle Einwen­dungen deS Kunden die richtige Antwort zu geben Diffen werden. Das Verkaufen ist «ben zu einer Kunst geworden.

Ander- ist die Sache bei bekannten Krmden. Sa die GeschäftSbäufer nicht gern ihr gutes Pei> 'onal her geben, die Kunden aber anderseits immer wieder da gern kaufen, wo ste aut bedient worden lind, bildet sich zwischen Personal und Kunden üelsach ein richtige- Vertrauensver­hältnis heraus. Verkäufer und Verkäuferin Dissen, tn welcher Preislage der Kunde oder die Kundin kauft: Charakter, Geschmack, ja nicht leiten die Familienverhältnisse der Käufer sind dem GeschLftSversonal bekannt, so dah sich der Sianze Kauf schließlich tn einem freundschaftlichen Gespräch abwickelt. SS kommt oft genug vor, eine Kundin geduldig wartet, bis ..ihre" Be .käuferm eine andere Kundin fertig bedient haL

Zu einem Schrecken deS VerkaufSpersonalS wird er manche Kundin, wenn sie gerade in der jetzi- vN Zeft deS Hochbetriebs das Personal durch ange und brefte Erzählungen von allerhand Dichtigkeiten soll heißen Neuigkeiten auf- tält Schlimm wirken auch bie Kunden, die alles lbesier wissen und sich nicht überzeugen lassen vollen: ferner auch diejenigen, die mit nichts zu- stieden sind, die sich daS ganze Lager eines Ge- IckäftS vorlegen lassen, und ihr dann schließlich

Gesicht sagen, sie sei zu bequem, noch wei» irres herbeizuholen. Schwer zu bedienen sind auch Sie Kunden, die beispielsweise für ihre Dichte Sur Hochzeit etwas kaufen wollen und dabei gleich etonen: ..Sie hat aber schon alle-!" WaS soll

nächsten Sonntag, 16. Dezember, 11.15 Uhr, findet in der Neuen Aula unter Mitwirkung des Collegium musicum ein Universitäts-Gottesdienst statt. Die Predigt häll Professor D. Cordier.

Der Wi nter ist in die Stabtge- kommen. Der Schneefall vom gestrigen Vor­mittag hat ben ganzen Tag über bis in die Abendstunden angedauert und auch im Saufe der (Lacht noch eine Fortsetzung erfahren. Wenn auch im Stadtzentrum mit seinem lebhaften Ver­kehr von der weihen Herrlichkeit nicht mehr allzu viel zu sehen ist, ausgenommen die paar schneegeschmückten Bäume, so ist doch in den An­lagen und in ben Auhenvierteltl daS winter­liche Bild recht ausgeprägt. Auch in Feld und Wald steht man eine dichte Schneedecke aus- gebreftet, bie die junge Saat vor den aufkom- menden Frösten schützt. 3m Vogelsberg hat es gestern ebenfalls ben ganzen Tag über stark geschneit. Die Schneehöhe auf dem Hoherods- >ps beträgt heute morgen 20 Zentimeter. Auch

Elitz Rieh, Luise Schade. Karl Schneider, Au­gust Decker. Agnes Sack, Hanni von der Heidt;

2. Preis: Paul Metz; 3. Preis: Daniel Do dar­bender. 80 Silben: 1. und Ehrenpreise: Heinrich Mosbach, Auaust Müller, Artur Willershäuser, Walther Voll, Ewald Wagner, Else Dikvmeit. Fritz Reh. 2. Preise: Heinrich Kratz, Erwin Sack, Karl Amend, Ernst Spaar, Lilli Pletz. Lina Kiefer, Artur Wichel; 3. Preise: Karl Wahren, Albert Luh. Helmut Balser. 60 Sil­ben: 1. und Ehrenpreise: Friedrich Gorges, Paula Reuser, Lotte Ditthardt, Kurt Horeyseck, Karl Häuser, Robert Riest, Richard Doller, Karl Schäfer, Else Paultz, Otti Jung. 2. Preise: Elfriede Blumenauer, Wilhelm Honig, Ludwig Herbert, Hanni Jacobsohn, Waller Hällmeyer. Karl Hof. 3. Preise: Helma Velten, Heinrich Voll, Gisela Kasiner. 2. Preis-Schon - und Richtigschreiben: a) DerkÄrSschrift: 1. und Ehrenpreise: mit Rull-Fehler: Kurt Leipold und Wilhelm Momberger; 1. Preise: Richard Boller, Ludwig Herbert, Wilhelm Honig, Fritz Reh, Heinrich Doll. 2. Preise: Elfriede Blr> menauer, Otti Ouna, Hans Mülln, Lilli Pletz, Helma Velten, Friedlich Gorges, Daniel Doden- bender: 3. Preise: Walter Hällmeyer, Wilhelm Rieh, Robert Rieh, Hans Rübsamen: b) Rede­schrift: 2. Preise. Kurt Leipold und Wilhelm Momberger.

** Deutsche Lolkspartei. Man schreibt uns: Am Montag fand im Hotel Hindenburg die Frauenoersammlung der Deutschen Volkspariei statt. Frau Abg. Birnbaum erstattete einen sehr interessanten und vielsettiaen Bericht Über die Zen- traloorstandssitzung der Deutschen Dolkrpartei. Die betreffende Sitzung wurde eröffnet mit einer Rede des glücklicherweise wieder oollständtg genesenen Außenministers Dr. S t r e s e m a n n, in der er die wichtigsten Probleme der Innen- und Außen­politik behandelte. Reichswirtschastsminister Dr. (Eurtius sprach Über Aufgaben der Wirtschafts­politik. Es wurde bei dieser Gelegenheit heroorge- hoben, daß leider immer noch eine viel zu große Summe deutschen Geldes ins Ausland fließe für ausländische Waren, besonders für englische Stoffe. Die Dorausgeganaene Tagung des Reichsfrauen­ausschusses unter dem Vorsitz von Krau Dr. Matz beschäftigte sich mtt Hausfrauen- und Gesetzesfragen,' wie z. B. dem Hausgehilfinnengesetz, dem Rentner- oersorgungsgesetz usw. Mit dem Wunsche, daß bald einmal der Lag komme, an dem die Weihnachtsbot schäftFriede auf Erden" in Erfüllung gehe, schloß die Rednerin chre interesianten Ausführungen.

man Shnen vorlegen T Schrecklich ist es mit denen, die von keinem Lehrmädchen bedient sein wollen und die nach einer Minute des Warten- gleich barsch aufbrausen.

All diesen. Kunden sei in der Zeit kurz vor Weihnachten empfohlen, chre Einkäufe in Luhe zu tätigen und sie so schnell als möglich abzuwickew. Zu Hause überlege man sich, was man kaufen will, und wieviel man dafür auSgeben darf. Wenn es irgend möglich ist, benutze man zum Einkauf die Vormittags st unden: man hat dann den Vorteil, mit mehr Ruhe zu kaufen. Wan kaufe vor Weihnachten auch mög­lichst frühzeitig, nicht erst am 24. abend- kurz vor Gechäftsschluh. Man bedenke immer, daß das BerkausSperlonal auch zu den Menschen gehört, dah es an Weihnachten auch gern Feier­tage hat und nicht am Heiligen Abend abgehetzt, verärgert und todmüde nach Haufe kommet: will.

Wenn so jeder sein Teil zum reibungslosen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts beiträat, wird eS sich in friedlichen Dahnen abwickeln und Weib- nachten jedem ein Fest der Freude werden, -tn-

Kaust beizeiten!

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Weih- nachtsfeste. Der Kundenverkehr in den Ge- schäften nimmt jetzt ständig zu und wird, je näher wir dem Feste kommen, erfahrungsgemäß immer stärker. Mit diesem Zusammendrängen des Es- schäftsverkehrs sind aber mancherlei Nachteile für Käufer und Verkäufer verbunden. Wer von dem kaufenden Publikum sich davor schützen will, besorge beizeiten und möglichst in den Vormittags- ft u n b e n mit ihrem ruhigeren Kundenverkehr seine Einkäufe.

Borrwtizerr.

Tageskalender für Freitag. Sradt- theater:Perlcnkomödie", 20 bis 22 Uhr. Natio­nalsozialisten, Ortsgruppe Gießen: Vortrag von Schriftsteller L Hutterer imSchwarzen Walfisch", Seltersweg. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Ser Herzensphotograph". Astoria-Lichtspiele:3n- bicner auf dem Kriegspfade".

Stadltheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterbureau wird uns geschrieben: Heute abend 8 UhrPerlenkomödie", Gesellschaftsstück in vier Akten von Bruno Frank. Das mit ausgezeich­netem Erfolg in Szene gegangene historische DramaDer Patriot" von Alfred Reumann, wird als Abschlußvorstellung der Gießener WerbewocheGießen im Licht" am Sonntag außer Abonnement zu ermäßigten Preisen als Fremdenvorstellung gegeben. Mit diesem Stück finden auch die Festvorstellungen im Theater einen würdevollen Abschluß. Am Montag geht zum ersten MalePtnkepunl", das diesjährige

stehend geben wir die Rainen der Preisträger bekannt. 1. PreiSwettschreiben: ISO Sil­ben: 1. und Ehrenpreis: Paul Dehmer: 160 Kurt Leipold. 2. Preis. 140 Silben: Ehrenpreis: Wilhelm Rieß: 120 Sil-

Wim jeder Art, auch an Wtederoerkäufer ZUM halben preis. CottS

Erednerstrahe 16 II. ww Sei« Laden!

Paul Derharv: 2. Lieb über den 23. Psalm: Der Herr ist mein Hirte, von Ed. Hug; 3. Hymne an Mo Rächt, von L. v. Deethoven: 4. Gute Rächt, von Luck: 5. Süßer die Glocken nie klingen, als um die Weihnachtszeit, von Kritzinger: 6. Mo­tette. Hoch tut euch auf. von Ehr. W. v. Gluck;

7. Marsch au-Josua", von HändeL

Die Neujahrs - Sonntagsfabr- karten. Mit Rücksicht darauf, daß der Neujabrs- tag auf einen Dienstag fällt, verlängert die Reichs­bahn die Gellunasdauer der vorn 29. Dezember (Samstag) 12 Uhr ab gelösten Sonntagsrückfahr- karten ausnahmsweise bis zum 2. Januar 1929 (Mittwoch) 9 Uhr. Die Sonntagsrückfahrkarten gel­ten demnach zur Hinfahrt vom Samstag, 29. Dezem­ber, von 12 Uhr an bis Dienstag, 1. Januar und zur Rückfahrt am Sonntag, 30. Dezember, und am Montag, 31. Dezember bis 9 Uhr: ferner am Dienstag, 1. Januar, und am Mittwoch, 2. Januar, bis 9 lUjr.

Personalien. Ernannt wurden der Kanzlist bei dem Amtsgericht Grünberg Karl D i a n d zum Kanzleiassistenten mit Wirkung vom 1. Januar 1929 an; der Tersorgungsanwär- ter Wilhelm Konradi aus Hofgeismar zum Strafanstaltsoberwachtmeister bei dem Landes- zuchthauS Marienschloh mit Wirkung vom l.Dez. an; der Versorgungsanwärter Georg Oehlen- s ch l ä g e r aus Fulda zum Strafanstaltsober­wachtmeister bei der Zellenstrafanstalt in Dutz- bach mit Wirkung vom 1. Dezember an; der Versorgungsanwärter Georg Quans aus lllm zum Strasanstaltsoberwachtmeister bei der Zellen­strafanstalt in Butzbach mit Wirkung vom I. Dez. an; der Oberjustizsetretär bei dem Amtsgericht Friedberg Heinrich Karl Becker zum Ober­justizsekretär bei dem Amtsgericht Ridda vom 1. Dezember an; der Kanzleigehilfe bei dem Amtsgericht Gießen Hermann Gisser zum Kanzlisten mit Wirkung vom 1. Dezember an.

** Diebstähle. Der heutige Polizeibericht meldet: Am S. Dezember wurde auS dem Real­gymnasium ein Herren-Wintermantel von rot­brauner Farbe mit breitem Gürtel und braunen, mit roten Karos versehenem Futter und aus der Goetheschule ein Damenmantel (englischer Art), hellbraun tariert mit breitem Stoftgürtel, auf» gesteppten Taschen und Opossurnkcagen und Aermelaufschlagen entwendet. 3n der Oberreal­schule wurde ine elektrische Klingelleitung durch­schnitten und zwei Elemente gestohlen. In der Rächt vom 11. zum 12. Dezember wurden in der Gartenstrahe und im Seltersweg eine größere Anzahl elektrischer Glühbirnen (Marke Osram), die anläßlich der Lichlwoche angebracht waren, entwendet. Personen, die Angaben zur Ermittlung der Täter und Hsrbeischaffung des Diebesgutes machen können, werden gebeten, der Kriminal­polizei Rach richt zu geben.

Festnahmen. Der Polizeibericht meldet:

Am 12. Dezember wurde eine jugendliche Be­trügerin aus Wetzlar hier festgenommen, die sich in einem hiesigen Schuhgeschäft ein Paar Halb­schuhe erschwindelte. Gin Lehrjunae aus Frank­furt a. M., der seine Lehrstelle heimlich verlas­sen hatte, wurde hier aufgegriffen und dem Wohl­fahrtsamt übergeben. Weiter wurden in den letz­ten acht Tagen hier feftgenommen: Wagner Friedrich Deutsch wegen Slrafverbützung auf Ersuchen des Amtsgerichts Ludwigshafen, Maler Albert G r ö b e wegen Unterschlagung auf Er- Ersuchen des Amtsanwalt- Jena, Friseur Gu­stav Weiß wegen Verdachts des Meineids und Unterschlagung auf Ersuchen der Staatsanwalt­schaft Heidelberg, Arbeiter Karl Fischer wegen Strafverbüßung auf Ersuchen des Amtsgerichts Gießen, Schlosser Hans Stein wegen Einbrmh- diebstahlS auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Altena. Bauarbeiter Karl Bosch wegen Körper­verletzung auf Ersuchen des Amtsgerichts Stutt­gart, Arbeiter Erich Helwing wegen Dieb­stahls auf Ersuchen deS Amtsanwalts Braun­schweig und Schlosser Kurt Müller auf Er­suchen der Kriminalpo'i-ei Hamburg.

** Eigentümer gesucht. Bei dem hiesigen Pollzeiamt ist eine Anzahl Geldbörsen, die von Dieb- stählen auf Sportplätzen, Badeanstalten usw. her­rühren dürsten, sichergestellt. Personen, die sich ge- schädigt fühlen, werden gebeten, sich zwecks Aner­kennung ihres Eigentums bei der Äriminalabteilung zu melden.

** Falschgeld. In letzter Zett sind in Frank- furt a. M. eine Menge falscher Fünf-Reichsmark-

Angebote sind beim Städtischen Tiefbau­amt, Asterweg Nr. 25, erhältlich.

Die ausgefüllten Angebote sind ver­schlossen, versiegelt und mtt entsprechender Aufschrift versehen bis zum

Mittwoch, dem 19. Dezember 1928 oonnittems 10 llhr beim Städtischen Tiefbauamt, Asterweg Nr. 25, einzureichen, woselbst die (Eröff­nung in Gegenwart etwa erschienener Be­werber erfolgt

Die Binde- und Zuschlagsfrtst beträgt drei Wochen.

Gießen, den 13. Dezember 1928.

Städtisches Tiefbauamt: Braubach.

düng starker Schneefall eingetreten.

* Die Werbewoche .Gießen im Licht" wird morgen, Samstagabend, von 6,30 bis 730 llhr durch den Vortrag von Chorälen und Weihnachtsliedern, in der Südanlage, gespielt vom Musckchor des Vereins der Musik­freunde. bereichert. 5He DortragSsolge sieht vor: 1. Choral: Wie soll ich dich empfangen, von