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Dortrage allerlei erzählt hatte. Dach einem ge­meinsamen Gesänge sprach er abends einleitend von den chinesischen Wirren, die ihre Wurzeln auf politischem Gebiete hätten, aber auch ins religiöse Gebiet hineinspielten. Die Chinesen, ein Volk, das auf eine lange geschichtliche Ver­gangenheit zurückblicken kann (4000 Jahre), seien stolz aus diese Tatsache und sehen deshalb auf andere Böller, wie etwa das deutsche, verächtlich herab. Andererseits verdiente dieses Volk um deswillen größte Beachtung, weil es das weit­verbreitetste der ganzen Welt sei, ein Viertel aller Menschen seien Chinesen (über 400 Mil­lionen). An der Hand von Lichtbildern gewannen bie Anwesenden einen tiefen Eindruck in die Lebensweise, Sitten und Gebräuche dieses Volkes. -Zum Schlüsse bat er, das Missionswert durch reichliche Gaben unterstützen zu wollen.

Rheinhessen.

Lpd. Gonsenheim, 13. Febr. Der Gon- se nheimer Gemeinderat beschäftigte sich mit dem Gingemeindungsplan der Stadt Mainz, nachdem diese an Gonsenheim das Angebot gerichtet hatte, zur Förderung der Eingemeindung eine Kommission einzusehen. Der Gemeinderat beschloß mit g r o ß e r M e h r h e i t von der Beteiligung an dieser Kommission Ab- st a n d zu nehmen, da eine Eingemeindung nach Mainz zur Zeit nicht in Frage käme.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

T Rodheim a. d. B., 13. Febr. Die Turn- und Sportgemeinde Rodheim veran­staltete gestern hier im Denderschen Saale mit dem Turnverein Waldgirmes ein Ge­rätewetturnen am Darren, Reck und Pferd, wobei von jedem Verein die sechs besten Turner mit je zwei Hebungen teilnahmen. Waldgirmes erreichte die Gesamtpunktzahl 555, Rodheim 521. Als erster Sieger ging Aug. Best (Waldgirmes) mit 108 Punkten und als 4. Sieger und erster von Rodyeim G. F a i l i n g mit 101 Punkten aus dem Wettkampse hervor. Am Abend kamen in dem vollbesetzten Saale zwei Theaterstücke zur Aufführung, wobei die Spieler reichen Bei­fall ernteten. Die vortreffliche Musik einiger Mitglieder der Gießener Reichswehrkapelle trug zur gehobenen Stimmung wesentlich bei.

Kreis Wetzlar.

O Oberkleen. 13. Febr. Der bei dem Hntoetter in der Samstagnacht gefallene Schnee machte es möglich, im hiesigen Gemeindewalde nach Sauen zu spüren. 3n einem in der Rähe desRapoleonstockes" belegenen Wald­distrikt waren vier Sauen eingekreist, von denen drei Stück geschossen wurden. Die Tiere wurden durch folgende Schützen zur Strecke gebracht: Eine durch Äagdaufseher Eigen st etter - Oberkleen, die zweite durch den Landwirt Johannes Hagel« Ebersgöns und den Bankbeamten Falter- Butzbach und die dritte durch den Gastwirt Karl Schütz von hier. Bei den erlegten Stücken handelt es sich sämtlich um Heberläufer im Gewichte von 60 bis 90 Pfd.

Amtsgericht Gießen.

* Gießen, 10. Febr. Zwei Väter unehelicher Kinder wurden mit Haftstrafen von je zwei Wochen bestraft, weil sie trotz Aufforderung der zuständigen Behörde nicht für ihr Kind gesorgt hatten, so daß dieses auf öffentliche Kosten unter­halten werden mutzte. Beide wandten ein, sie

seien zu Zahlungen nicht in der Lage gewesen, drangen jedoch damit nicht durch. Das Kind des einen war 1925 geboren. Der Angeklagte hatte Pfennig bezahlt. Es mag sein, daß er ntdjt ständig in der Lage war, den gesamten Hnterhalt zu zahlen, er hätte aber wenigstens den guten Willen zeigen und seine Arbeitskraft besser ausnühen müssen. Der zweite Angellagte bestritt, der Vater des Kindes zu sein, was ihm aber mit Rücksicht darauf, daß er zur Zahlung rechtskräftig verurteilt war, nichts nützte. Er hatte seit 1916 noch nicht das Geringste für das Kind getan, obgleich er und seine Ehefrau ein Händlergeschäst haben. Beiden Angeklagten wurde ein bedingter Straferlaß in Aussicht ge­stellt, falls sie künftig ihrer Pflicht nach Kräften nachkommen. Sie haben es aldann selbst in der Hand, ob die Strafe vollstreckt wird oder nicht.

Der Angellagte B. war von Januar bis Mai 1927 für eine auswärtige Firma als Handlungs­reisender tätig. Er zog gegen Ende seiner Tätig­keit Kundengelder ein, ohne sie abzuliefern. Mit seinem Einwand, er habe sich dazu berechtigt gehalten, weil er noch ©egen.orberungen gegen die Firma habe, drang er nicht durch. Es lag ein schriftlicher Vertrag vor, aus dem sich ergab, daß die angeblichen Gegenforderungen aus der Luft gegriffen waren. Zum Teil wurden sie überhaupt zum erstenmal in der Hauptverhand­lung geltend gemacht. "®a der Angeklagte noch nicht vorbestraft war, auch in einer gewissen Rot­lage gehandelt haben mag und sich jetzt noch in schlechten Vermögensverhältnissen befindet, kam er mit einer Geldstrafe von insgesamt 80 Mk., im Fall der Hneinbringlichleit 20 Tagen Ge­fängnis, davon. Das Urteil lautete auf Un­treue.

Männergesang im Gerichissaal.

Ein sehr interessantes Urteil für alle Sänger­kreise fällte kürzlich ein Bremer Gericht unter Borsih des Richters Dr. Steengrafe in einer De- rufungsverhandlung gegen vier Mitglieder der QuartettvereinigungUnterweser" und einen Wirt aus der westlichen Vorstadt.

3m Sommer vergangenen 3ahres hatten die vier Sangesbrüder nach Beendigung der mon­täglichen Hebungsstunde ihren Freund, den be­klagten Wirt, in seiner Restauration ausgesucht, einesteils, um die trockenen Kehlen anzufeuchten, andernteils. dem Freunde einen Besuch abzu- statten. Wie das meistens' bei Sängerbesuchen der Fall ist. fand die Begrüßung in Form des Gesanges statt, und zwar erllang das Rieder­sachsenhochCßckantn . Leider stand dabei die Außentür der Wirtschaft offen, und es war in­zwischen 23 Uhr 30 geworden. 3m Begriff, die Tür zu schließen, deren Oeffnung durch die laue Sommernacht hervorgerusen war. trat der Wirtin ein rondierendcr Polizeiwachtmeister entgegen, der die Sache als ruhestörenden Lärm auffaßte und in seiner Ansicht noch durch verschiedene Rach­barn unterstützt wurde, die behaupteten, es wäre gegrölt" worden. Nachdem die Personalien der Beteiligten festgestellt worden waren, war der erste Akt beendet.

Dann wurde der Wirt als Erfolg der erstatteten Anzeige zu 100 Mk. Geldstrafe verurteilt, der dagegen Berufung einlegte, so daß die ganze Angelegenheit vor Gericht zum Austrag kam.

Nachdem der Richter die Belastungszeugen ver­nommen hatte, kamen die Entlastungszeugen zu Wort, zu denen auch die vier Sangesbrüder ge­hörten. Nach erstattetem Bericht über die damali- ligen Vorgänge wurden die vier Sänger fast am Schluß der Verhandlung vom Richter aufgefor­dert. das Niedersachsenhoch noch einmal so vor­zutragen wie damals.

Die ©finger traten auf daS erhöhte Richt^r- podium, und durch den nüchternen Gerichtssaal klang von den geschulten und prächtigen Männer­stimmen gesungen daSBelcanto .

Wo die Weser rauscht, wo die Heide blüht, vom Harz bis zum Nordmeer: Heil dir, du deutsches Lied." Zum erstenmal machte sich dabei die vorzügliche Akustik des Raumes auch für Gesangsvvrträge bemcrlbar. Richter, Staatsanwalt, Zeugen und Verteidiger nahmen die Darbietung mit großem Beifall auf. Der Richter dankte den Sängern für das Lied und erklärte dem Ankläger gegenüber, daß die Heberzeugung wohl allgemein jetzt vor­handen sei, daß dieser Gesang nicht unter den BegriffGrölen" falle. Er wünschte, daß in allen deutschen Landen das deutsche Lied so zum Vor­trag und Ausdruck kommen möge, wie es hier geschehen fei.

Dann beantragte der Staatsanwalt Dr. Bün­ting Freisprechung, die das Gericht nach kurzer Beratung verkündete.

Möge dieses Beispiel moderner Rechtsprechung auch auf andere Arten Gelegenheiten Anwendung finden. Für die Sänger und ihren Verein wird dieser schlagende Beweis eine gerechte Anerken­nung sein und von allen Sängerkreisen freudig ausgenommen werden. SBK.

Eingesandt.

(Für Form uitb 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Eisenbahn- und Postbeschwerden aus Hausen.

Hausen b. Gießen. 13. Febr. Man konnte vor einigen Tagen an dieser Stelle von Klagen über die haltlosen Zustände am Bahn­hof Schiffenberg lesen. Man kann diese Klagen gar nicht genug unterstreichen. Denn diese Zustände sind wirklich einfach unglaublich. Besonders getroffen sind ja die Bewohner von H a u f e n. Das erste Stück des Weges vom Bahnhof nach Hausen führt am Bahndamm ent­lang; es ist Bahngelände, aber auch Sumpfge­lände. Mitten aus diesem Sumpfweg ragen die Grenzsteine der Bahn heraus. Hier wird wohl erst Wandel geschaffen, wenn die Bahn schaden­ersatzpflichtig gemacht worden ist für einen Un­fall, der nur zu leicht daraus entstehen kann. Denn der Letzte ist über diese Steine noch nicht gefallen. So mißlich diese Verhältnisse sind, so rückständig sind auch die Po st Verhältnisse. Ein Beispiel mag genügen. Ein Brief nach Gießen, der in Hausen am Samstag um 9 Uhr in den Briefkasten geworfen wird, wird Dienstagmorgen erst in Gießen ausg?tragen. 73 Stunden benötigt also dieser Brief, den Weg zurückzulegen, den man in 5/4 Stunden gehen kann. 3ft fein Sonntag dazwischen, dann braucht der Brief 48 Stunden. Dahe.' wohl die Porto- erhöhung, um solche 73 bzw. 48 Stunden Weg­zeit zu rechtfertigen! Man lieft oft Klagen über die Verhältnisse im Vogelsberg. Der Vogels­berger mag sich trösten, daß die Verhältnisse in der nächsten Nähe der Stadt Gießei. mit­unter viel trostloser und rückständiger sind, wie im hohen Vogelsberg. r.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

®. S. ©. Es steht zunächst noch dahin, ob und inwieweit der Entwurf des Gebäudeentfchuldungs- steuergefehes, der schon lange dem Reichsrat vor­liegt, Gesetz wird. Richtig ist aber, daß er den

©etxmfen der 3nslationsbesteuerung stark betont. Dieser mehr oder weniger problematische 3n- flationsgewinn kommt natürlich demjenigen, der ein Grundstück erst nach der Stabilisierung er­worben hat, nicht mehr zugute, und eine 3n- flationssteuer muh für diesen besonders schwer wirken. Aus dem Gesichtspunkt jedoch, datz es sich hier um eine Realsteuer handelt, welche lediglich von den Verhältnissen des Steuerobjekts aus­geht, kann auf die persönlichen Verhältnisse des Eigentümers keine Rücksicht genommen werden, schon aus dem ©rund, weil einer Umgehung der Steuer dann die Wege geebnet wären. Der Begriff der Werterhaltungssteuer ist falsch aus­gelegt. Versteuert wird nicht der Restkauf- schilling, also die Schulden, sondern das Eigen- kapital, d. h. der Teil des Grundstückes, welcher nach Abzug der am 31. Dezember 1918 bestehen­den Belastung vom Friedenswert d. h. nach dem Gesetz vom Wehrbeitragswert des Grund­stücks damals noch übrig geblieben ist. 3m übri­gen sind 3hre Bedenken selbstverständlich durch­aus begründet und finden in der Literatur und Wirtschaft eifrige Vertretung. Allem mit Rück­sicht auf die erhebliche Rolle, welche die Steuer im Haushalt von Reich, Staat und Gemeinden spielt, wird an eine wesentliche Aenderung oder Herabsetzung der Tarife wohl kaum zu denken sein. Es dürfte, wenigstens nach dem Entwurf, keine Möglichkeit bestehen, Sie von der für Sie selbstverständlich besonders drückenden Steuer zu befreien.

E. 3. Derartige Adressen sind uns unbekannt.

k. St, Allen-Dufeck. Soweit das gewünschte Ma­terial Deutschland betrifft, können Sie auf unserer Redakion in den üblidjen Sprechstunden Einsicht nehmen, im übrigen empfehlen mir Ihnen, sich an das Statistische Reichsamt in Berlin zu wenden.

fi. St, Giehen. Wir konnten nicht in Erfahrung bringen, ob es sich bei jenem Reklame-Radio-Auto um ein Schallplattenkonzert gehandelt hat.

Vermischtes.

Wiesbaden ohne Straßenbahn.

Die Stadt Wiesbaden hat beid>loffen, von ihrem Vertragsrecht gegen die Südwestdeutsche Elektrizitäts» und Strahenbahngesellschaft Ge­brauch zu machen. Sie toill nach (Ablauf der Konzession denVertrag kündigen und be­absichtigt, nicht mehr mit dieser Gesellschaft den Stratzenbahnverkehr gemeinsam durchzuführen. Die Stadt Wiesbaden selbst wird davon ab- sehen, künftig neue Straßenbahnlinien zu füh­ren, sondern sie gedenkt, den gesamten Verkehr innerhalb der Stadt durch Autobuslinien zu regeln.

pullmanzüge zwischen Holland und der Schweiz..

Die Reichsdahngesellschaft wird vom 15. Mai ab im Verkehr HollandSchweiz versuchsweise ein Pullmanzugpaar zwischen Amsterdam bzw. hoek oan Holland und Basel über DuisburgDüsseldorf- Köln Mainz Mannheim Karlsruhe Baden Oos Freiburg verkehren lassen.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Febr. (WTD. Funkspruch.) 3m heutigen Frühverkehr ist eine Tendenz noch nicht erkennbar. Das Geschäft ist sehr still und das 3ntcreffe für Effekten seitens des Publikums weiter Hein. Kurse sind noch nicht v hören. 3n der Freigabeangelegenheit bleibt man aber weiter, ziemlich zuversichtlich gestimmt. Am De­visenmarkt nennt man Paris gegen London mit 124,02, Mailand 92,03, Madrid 28.67. London gegen Kabel 4,8743 und die Reichsmark gegen Kabel mit 4,1940.

Nachruf!

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Am 11. Februar verschied in Daubringen

Herr AHtirtereeiäer Weller

Der Heimgegangenegehörte lange Jahre hindurch dem Aufsichtsrate unserer Sparkasse als Mitglied an. Mit ihm ist ein eifriger Förderer unserer Sache, ein ver­dienstvoller Berater von uns gegangen.

Sein Andenken wird auch über das Grab hinaus bei uns weiterleben.

Der Aufsichtsrat und Vorstand der Bezirkssparkasse Giehen.

TeiMroltenM sucht für 1. April 1928 tüchtigen, mögt branchekundig. Reisenden. Nur Herren, die schon mit Erfolg gereist haben und in Oberhessen, Hessen-Nassau,nebstNachbarge- biet eingeführt sind, wollen sehr. Angeb. nebstZeugn.-Abschr.unter 1686D an d. Gieß. Anz. einreichen.

Für aussichtsreiches, volkswirtsch. bedeut« sames Unternehmen, vertrauenswürd., fleißige und in geordneten Verhältnissen lebende

Vertreter bezw. Vertrauensmänner (auch Damen) gegen gute Derdienstmöglich- feit, sofort gesucht. Schriftliche ausführliche Bewerbungen unter 1710D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Wilhelmine Kramer.

Gießen, den 14. Februar 1928.

1695O

17036

gegengenommen.

Gießen, den 10. Februar.

1696D

144

17

15

Es sind mir anläßlich des Heimganges meines lieben Mannes so zahlreiche Trauerkundgebungen zuteil geworden, daß ich nur auf diesem Wege meinen verbindlichsten und wärmsten Dank aus­sprechen kann.

Die Bedingungen werden vor dem Ter­min bekanntgegcben.

Königsberg, den 13. Februar 1928

Der Bürgermeister.

Lepper.

Stück Nadelholzstangen 1., 2. und 3. Klasse

rm Eichennutzscheit und -knüppel, 2 m lang

rm Nadelholznutzscheit und -knüppel, 2 m lang.

in allen Sorten stets auf lager. O.tetor Steinstraße 23.

Tel. 1581. 915D

Holzversteigerung.

Am Samstag, dem 18. d. 21L, nachmit­tags um 2 Ahr, kommt aus dem Ge- j meindewald Königsberg in der Wirtschaft i Gottlieb Geller, dahier, nachstehendes holz

Truhe, ein Sofa, einen Spiegel, eine Chaiselongue, einen Teppich, ein Damen­fahrrad, eine Nähmaschine, einen Tru- meaufpiegel, einen Schreibtisch, ein Küchenbüfett, eine kleine Schreibmaschine, zwei Stück Sohlleder, ein Büfett, einen Diwan, zwei Ladentheken, drei Laden- regale, eine holzkasse, zwanzig Flaschen Sekt, eine Partie Schokolade, zwölf sil­berne Eßlöffel, fünf Wirtstische, dreiund­dreißig Wirtsstühle, achtunddreißig ge­streifte Metzgerkittel, Schürzen, Messcr- Abzugstähle, Scheiben und Messer für Fleischwölfe, Schwartensäcke.

Bestimmt:

eine neue nußbaum polierte Schlaf- Zimmereinrichtung (zwei Betten mit Pa- lentrahmen, dreitüriger Spiegelschrank, Waschkommode mit echtem Marmor, zwei Nachtschränkchen, zwei Stühle).

An Ort und Stelle

(Ort wird in obigem Lokal bekannt- geq-ben):

einen Lieferkraftwagen (6/16 P. S.), NAG., gut erhallen.

lunker

Gerichtsvollzieher in Gießen Goethcstraße 29.

Bekanntmachung.

Wir haben eine fahrbare Lokomobile von 15 P. S. mit allem Zubehör als Alt­material abzugeben.

Schriftliche Angebote nach Gewichts- einheit werden bis zum 1 Mär; d. 3. ent-

^oizriemen scheiben

Langjährige Spezialität

Gut sortiertes Lager. 1296a

Friede. Heyd & Sohn

Selteiwweg 12.

Buüenverkcmf.

Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt, einen fetten Lullen zu verkaufen. 1699V

Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Freitag, dem 17. Februar, nachmittags 2 Uhr, an die Bürgermeisterei cinzurcichen, woselbst die Bedingungen be­kanntgegeben werden.

Steinbach, den 13. Februar 1928.

Bürgermeisterei.

Krämer.

_Das Stadtbauamt: Brau b a ch.__ Nutzholzversteigerung Jreitag, den 17. Jebruar, im Orüninger Gemeindewald: 1706V

Kiefernstämme: 20 Stück, 12,66 fm Jidjfenffämme: 8 Stück, 8,64 fm.

Zusammenkunft vormittags 10 Ahr bei Nr.l.

Grüningen, den 13. Februar 1928. Euler, Bürgermeister.

Mittwoch, den 15. Februar 1928, nach­mittags 2 Ahr, versteigere ich Neuenweg 28 (imLöwen") zwangsweise gegen Bat- j Zahlung: 1711V

ein Büfett, einen Bücherschrank, eine

zur Versteigerung:

Nutzholz:

318 Stück Nadelholzstämme mit ca. 100 fm

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 15. Februar 1928, ^nach­mittags 3 bis 4 Uhr, findet in der Turn­halle der Schillerfchule, Schillerstraße 8, ein öffentlicher Impftermin statt, in dem alle in 1926 ynb früher geborenen Kinder, für die bis jetzt der Nachweis der erfolg­reichen Schutzpockenimpsung noch nicht er­bracht wurde, dem Impfarzt vorgeftellt werden können. In 1927 geborene Kinder werden in diesem Termin nicht geimpft. Die Impsnachschau findet am Mittwoch, dem 22. Februar 1928, nachmittags 3 Uhr, statt. 13128

Die Kinder müssen mit rein gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung gebracht werden.

Kinder aus Häusern, in denen übertrag­bare Krankheiten herrschen, sind nicht zum öffentlichen Impftermin zu bringen.

Gießen, den 18. Januar 1928.

Dkr Oberbürgermeister. I. V.: Klingspor.

Bekanntmachung

In der nächsten Zeit wird damit be­gonnen, in den staatlichen und städtischen Gebäuden und ebenso in sämtlichen Pri­vat- und Geschäftshäusern ein gesetzlich ge­schütztes Plakat auszuhängen, auf dem der nächste Feuermelder vermerkt ist und außerdem diejenigen Stellen angegeben sind, denen bei Wahrnehmung von Gas- geruch, Wasserschaden und sonstigen Un­fällen sofort Meldung zu erstatten ist.

Der Plakataushang wird im Interesse der Sicherheit der Einwohner sowie zum Schutze von Gebäuden und Sachwerten bestens empfohlen. Oer Aushang geschieht vollständig unentgeltlich. Die nicht unbe- träcytlichen Kosten werden dadurch gedeckt, daß auf diesen Plakaten auch einige Ge­schäftsanzeigen angebracht werden.

Gießen, den 11. Februar 1928. 17038

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm.

Trotze Versteigerung.

Mikkwoch, den 15. Jebraar, ab 2 Uhr, versteigere ich imLöwen", Neuenweg 28: ein Büfett, vier Sofas, vier Sessel, einen Kleiderschrank, einen Warenschrank, Zim­mer- und Küchentifche, Stühle, einen Schreibtisch, mehrere Waschtische, Betten, einen Küchenschrank, drei Hobelbänke, eine Gehrungssäge, hobel und sonstige Schreinerwerkzeuge, zwei Nähmaschinen, ein Herren- und ein Damenrad (neu), drei gebrauchte Fahrräder u. o. a.

Versteigerung bestimmt.

Ludwig harlmeh

Auktionator und Taxator, Neuenweg 28 Telephon 1414. 1705D