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tfl rf ura der Jtolü. Me Spanien im Sdmer- ketzr fpieü. Such sonst Hnb fre wirrichaftlichen Hu»- iidbeen De» Lande» durchaus gunftig. 3m 3abre 1929 fpäleften» wird bi« grofce Ioero-amerika-

e 21 u 6 ft« 11 u n g in 5 t d 11 (

den. Sei dieser Hueftedung rechnen wir nic£t nur auf einen äußerst regen Besuch europäischer touriften. fonbem auch aus viele (Bäfte au» Südamerika .mb vor allen Dingen auch aus starken nordamerikanilchei Besuch. Das (Beto, welches die Ausländer während des Ausftellungsjohres in Sevilla ausgeben Der­ben, dürste der Zahlungsbilo nz de» Landes sehr statten fommen, indem mit feiner Hilfe das letoer noch bestehende Lrijit In der Außerchondel». diianz «kürzt wirb. Glücklichenoette verringert fid) die'es Z*fi)it von 3<chr zu Jahr, umsomehr ,1» auch bedeutende Sparbetrage jährlich von den spach- fchen Auswanderern in Nord- und Südamerika in bk Heimat abgeführt werden,

Spanten ist eines der wenigen Ander, dessen Wirtschaft. wenn lie richtig entwickelt wird, eine Selb ft Versorgung des Landes geftattel. Rechnet man zu diesem Dorteil die vorzügliche finanzielle Lage de» Landes, feine «rohen Goldreserven, da» beinahe völlige fehlen von Derpflichtungen an das Ausland, so ist leicht einzusehen, dah keineswegs ein übertriebener Opti­mismus dazu gehört, um die Aussichten des Landes in den nächsten fünf Jahren als durchaus günstig zu bezeichnen.

Vedürttusien unterer Wirtschaft zu genügen. 3nfo(ge Mangels on ArveitskrSften unb Kapital ist Spanien in wetten Teilen ein noch fast unerschlos^ene» Land, Dir haben noch keineswegs den Zenich unterer Wirtschatteentrmckelung erreicht Die Erschtlehung unferer Erzvorkommen. Me Ausdehnung de» Baum­wollanbau», Me Wege der Reiskultur und die Er- fchtießuna unserer VasserkrSste bilden wichtige Auf­gaben unendlich viel ist hier noch zu tun. Unb wa, besonder» wertvoll ist. wir haben den festen Willen, alle dies« Lirtschaftsproblem« zu lösen. Hindern nicht unvorhergesehene Komplikationen die Durchführung dieser friedlichen Dirtschaftsplöne. so Mn ich überzeugt, dah der Ausländer, dem da» alte Spanien bekannt ist. das neue Spanien kaum wiedererkennen wird.

Unserer Wirtschaft kommt die wundervolle natür­liche geographische Lage de» Londes zu- statten. Zwischen Mittelmeer unb dem Atlantik ge­legen, unb sozusagen eine Brücke zwischen Europa und Afrika bildend, spielt spornen eine höchst wicht ge Vermittlerrolle im Welthandel. Seine Bedeutung nimmt durch den Aufschwung der modernen Berkehretechnik immer mehr zu. Bald wird Spanien das Bindeglie'b zwischen Europa und Südamerika bilden. Roch in diesem Jahre hoffen wir einen regelmäßigen Lust- schissoerkehr zwilchen Sevilla und Buenos Aires einzurichten, der durch deutsche Zeppeline bewerkstelligt wird und Me Uebersahrt in Drei lagen gestatten soll. Da» bedeutet eine wesentliche

nicht aufrecht erhalten und warnen davor dah die deutsche Landwirtschaft zu einer Einschrän­kung der Produktion gezwungen wird, während doch die deutsche Derbraucberschast vielleicht in ben kommenden Jahren die Leistungen bed deut- hchen Dauern dringend nötig haben wird.

l>er Vorsitzende, Hensel, Oekonomierat."

Gleichlautende Telegramme wurden auch dem Veich-wirtscha't-minister Dr 6urtiu6 und dem VetchSarbeitSminfstek Dr. Brauns zugefieNt. Tagung des Landespferdezuchiverans für Hessen.

Degen 1 Uhr mittags versammelten sich die Mitglieder deS Lanoe-pferdezuchtver- e i n s aus dem Hose deS MarstallaebäudeS. wo eine Vorführung der Hengste des LandeSgestüts stattfand. Hieraus wurde im Rummelbräu die Tagung deS LanbeSpscrdezuchtvereinS abgehalten.

Oekonomierat Fritsch- Dilshofen begrüßte als Leiter der Versammlung die Vertreter der Landwlrtschaftskammer, sowie andere Ehrengäste, darunter auch den wegen Erreichung der Alters­grenze in denVuhestand getretenen Landstallmeister 6 ch ö rke und den neuen Leiter des LandeS- gestütS, den Landstallmeister Hertel. Er sprach Landstallmeister Schörke den Dank der hessi­schen Pferbezüchter aus für die großen Ver­dienste. die er sich um die Pferdezucht deS Landes erworben habe. Dieser dankte für die Ehrung und bat, das ihm geschenkte Vertrauen auch auf seinen Nachfolger zu übertragen. Lanb- stallmeister Hertel nahm ebenfalls Gelegen­heit, zu der Versammlung zu sprechen und et erklärte, alle seine Kräfte einfegen au wollen -ur Hebung der hessischen Pferdezucht.

Der Hauptgefchäftssührer an der Landwirt- schaftSkammer Bonn, Dr. Meyer, hielt hierauf einen Vortrag über daS Thema

Rationeller Betrieb der staltblntzucht unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.

Der Redner machte etwa folgende Ausführungen: Durch den Krieg ist die Pferdezucht stark umge- haltet worden. Namentlich hat das rheinisch- deutsche Pferd (auf belgischer Grundlage» über fein UrsprungSgebiet hinaus an Verbreitung zugenommen und Eingang gefunden in Mittel­deutschland. Sachsen, Schlesien. Ostpreußen und Süddeutschland. Auch im Ausland schenkt man diesem Pferd immer mehr Beachtung. Die Auf­fassung städtischer Kreise, daß die <sahl der Pferde wegen Zunehmender B r.vendunq mo­torischer Kraft aonehmen werde, ist auf absehbare Zeit unbegründet. Die Vorbedingungen für eine gute Zucht sind ausreichendes Weideland: die Größe des Betriebes spielt keine Rolle, auch nicht die Art, denn die Zucht wird selbst in intensiven Betrieben au-geübt Ferner sind not­wendig die züchterische Passion des Besitzers und zuverlässige Pferdepileger DaS .-uchtziel muß sich nach der späteren Derwenduni des PferdeS richten. Der Redner umschrieb dann die Ansorderungen. die an die Körpersorm deS Kaltblüters gestellt werden, der Körper muß. Wie er bemerkte. Tonne und Tiefe haben. Wichtig ist eine gute Hufbildung und ein geräumiger guter Schritt. Notwendig ist außerdem die Bo- bensiänd,gleit von Stutenftämmen unb die Be­schaffung geeigneter Hengste. Das junge Tier muß namentlich im ersten Jahre reichlich ernährt werden 3in zweiten Jahre genügt im angemei­nen eine gute Weide: vom Herbst ab werden Me Fohlen bann mit Luzerne. Klee. Möhren und Runkelrüben gefüttert Fett- und Fieil^ anletzuna darf nicht erfolgen, denn die gehen auf Kosten der Knochenbiidung. Mit 21 , Jahren wird das rdei.nich-deutfche Pferd schon zu leich­teren Arbeiten herangezogen Die Pferdezucht wird bei angemeffenen Preisen imstande sein ben JnlanbbeDari zu decken, und sie muh danach streben, dies zu tun, damit nicht die Pferde- Verbraucher noch wettere Zollermatzigungen ver­langen. wodurch nur die Zucht weiter geschä­digt wird.

Dem sehr beifällig ausgenommenen Bortrag mlgte ehtt Vorführung von Lichtbildern.

Verband

hessischer Geflügelzüchtervereine.

Der Verband hessischer Geflügel- iüchtervereine tagte nachm nags im -Fürstenhof bet lehr reger Beteiligung von Zuchicrn aus ganz Hellen. Für Vie Tonung war Direktor Römer, einer der ersten Sachver- f^nfrgen auf dem Gebiete der Geflügelzucht als Redner gewonnen worden Direktor Römer ist Leiter bet Lehr- und Versuchsanstalt für ®f 'lügelzucht in Halle-Eröllwtz. er sprach über persönliche Reiseerlebnisse In bet Geflügelzucht von Rorda merito und Xänaba" Der Redner gab m feinem Vor- wage ein Bild von dem hohen Stande der amer ' - >ch^ GeNügelzuch- > e tn erster Lin^e vetnungSHucht unb au* p:e frvi-ehr-ig eines b^en leverfrcge« gerichtet '.st *Mref*e 2* WWtr

l ' Darmstadt, 13. Januar.

Der Präsident der Landwirtfchaft»kamn«r, Hen- lei, eröffnete die Tagung mit der Feststellung, baß die heutigen Borträge ebenso zahlreich besucht sind, wie die an den Borlagen.

Pros. Dr. Holback, der Direktor de» Land- mulchinen-Inftitut» der Universität Leipzig, sprach über do» Thema

Der kleinbäuerliche Betrieb und die Mechani- flerung.

Der Redner |aate, in den Gewerben beherrsche die Maschine den Produktionsprozeß, aber in der Land­wirtschaft könne man nicht einfach durch Mehrein­stellung von Maschinen ohne weitere» die Probuk- tlon heben auch sei dav Anwendungsaebiet der Maschinen in ber Landwirtschaft sehr beschränkt. Manche Maschinen wurden hier durch geringe Aus­nutzung unwirtschaftlich, namentlich für kleinere Be­triebe. Da» Einsetzen einer Maschine in einem be­stimmten Moment gebe auch den kleinen Betrieben die Aussicht, Maschinen mit gutem (Erfolg zu ver­werten. Die billigste und glänzendste Verbesserung des Betriebe» bleibe Immer noch do» Hacken, die Anwendung von Drillmaschinen unb Hackmaschinen bedeute also Borteile. Pfluge sollten nicht nach der Leichtzügigkeit, sondern nach der richtigen Boden- bearbeihing ausgewählt werden. Die Krümelung de» Boden» gelinge nicht immer so, wie man sie haben möchte, darum sei zu untersuchen, ob durch ein Ge­spann ober durch einen Motor ber Zweck erreicht werden könne, ßie Bodenfräse sei für ben Klein­landwirt ein besonder» wichtige» Instrument, denn sie zerkleinere den Boden besser al» ein Pflug. Eigene Beschaffung von Maschinen, menn man das könne, sei besser aU die Verbindung mit der ®e- nofsenswaft, für diese eianeten sich nur Maschinen, die nicht on eine bestimm» Zeit gebunden sind. Ror- tnaHfieruna unb Typisierung wären nicht allein für große, sondern auch für kleine Betriebe von Nutzen.

(But»päct*r 8 n b r e (Westerhorn) sprach hier- auf al» letzter Rechner über

arbeitsparende lvirtschaftselnrichtungen.

Der Redner erklärte u.a., daß eine Steigerung des Reinertrag» nicht einfach durch eine Einnahme- erhöhung erreicht werden könne, denn baburd) werde keine»wegs ein Gewinnzuwachs erreicht. Der Vor- tragende mochte darauf aufmerksam, daß unter Um- ständen der Maschinenbetrieb teurer sei als die Handarbeit, obwohl ber Schein bogegen spreche. An Haito von Tabellen wurde gezeigt, wie durch zweck- mäßige Anordnung von Arbeitsvorgängen viel Leer- lauf In ber Wirtschaft vermieden werben könne-, es gelte verschiedene Arbeitsvorgänge miteinander zu verkopoeln. 3m uwiteren Verlaufe seine» Bortrage» jetgle ber Redner, wie durch geeignete Anlage des Wohngebäude», der Ställe und durch eine Reihe weiterer Umstände viel Arbeit gespart werden könne.

'Beide Bortröge wurden mit starkem Beifall auf- genommen. Die Redner beantworteten noch zahl- reiche fragen Landwirt Friedrich Heuser au» Rieder-Weisel stattete im Namen der Knrsusleilneh- nur den Dank für die Einrichtung der Vortrag»- kurse ab. in denen die Landwirte viele» Neue ge­hört und pieiet gelernt hätten.

Präsident der Kammer erklärte bann nach einem Schlußwort ben Kursus für beendet.

Die hessische Landwirtschaft und die Jtcicfwrcgicrunfl.

9In ben Reichslandwirischa'tSminister Schiele tou-be nachstehendes Telegramm ge'airdt

»Die hes ilche Landwirrscha tSkamiuer und die St. hcern dreiundzwan-tasten landwirilcha tlichcn Dvrkrunskurs Perfammeiten Landw.rte überm.t- 1<ln 3Snen den herzlichsten Dank der hessische n Landwirte für Ihr dis fetzt mannbaftes Eintreten für die 3nteressen der heut'chen Lan^w.rttcha't Die hett.kchen Land­wirte bitten S.c. bei den gegenwärtigen unb nmfrtgen Berhanblungen über den pvlnilchen und andere Handelsverträge die 3n- terc'len ber deutschen Landw.rttchafl wahr- nehmen unb mit Nachdruck vertreten zu wollen, und zwar nicht nur im Interesse der heut'chen Landwitttcha't. sondern in demjenigen des gan- rn deutschen Volkes. De Bedeutung der eutschen Landwirtschaft für ben W : e der aufbau unterer deutschen Wirtschaft ist bei dm Hörigen Verhand- Tun gen über dm 3bld).u von Handelsverträgen nicht armabernb in au..chendee Weife berück- sichtigt worben Die be'hMxn Landwirte per- langen, baft bie* in Zukunft geichehe unb bitten darum um Ihre Unterstützung

Der Vorsitzende. Hensel. Dcfrmrumrrot."

2ln den AeichSmrnister des Aeutzeren. Dr Stresemann. wurde nachstehendes Tele­gramm aelandl.

..Die besteche Üandw rrfchafttkammer unb hie au hrem dreiundzwanzigsten lrrbw.ri'a a'ri'.chen Vor.raaskurs versammeit.-n Landw r:e perlan- ?en desferen Schutz für alle Pro-

ukte ber Landwirtschaft. Die Hess »cher. Landwirte kdnneu unter ben gegentpdn.gm lk*r- hältnitten bie erreichte H?de der Prvdukti-r

Hessische Landtvirffchaslliche Woche Don unserer Darmstädter Redaktion.

umerftü^ter m wirksam« Wette btt Darlegungen des CBortTogenbtn. der damit in der Verdamm- hmg lebhafte Zustimmung fand

Beran jur Förderung der Grünlandwirtschast.

Gestern nachmittag fanb im Kummridrstu eine Tagung de» Derein» zur Förderung ber Grünlonbwirtfchaft in Hefien und Rochdor- gebieten statt. Außer den Bereinsangeteaenheitea. die gton erledigt wurden, nahm die stattliche Ver­sammlung einen Vortrag ernt» Sachverständigen auf diesem Giebiete. des Oekonomierat» RI g g l, Vorstandsmitafjeb de» beutf<fcen ®runlanbbunbei. entgegen. Dieter sprach über ,.R e u ze i 11 i ch e B e - oi rtf d)a f tu n g unb Anlage von Die­sen unb Seiben*. Dem Bortrage wohnten zahlreiche behördliche Vertreter bei. Der Redner de- tonte, baß die Grünlandwirst chatt wertvolle Winke flehe, um bie Rentabilität der Betriebe wieberherzu- stellen. Die Grünlandbewegung wolle auf der Nein- ften «fläche do» bestmöglichste Vieh ernähren. Der Vortragende gab «ne Reihe von Ratschlägen, welche Futterpflanzen für bestimmte Böden am geeignetsten iinb. Zur die Wiesenwirtschaft fei die Bekämpfung de» Unkraut» ein Haupterfordernis, um gute» Futter zu gewinnen. Beiter behandelte der Bortraoenbe u. a. Jrogm. wie die Konservierung ber Sutterernte Ufa»., unb fand mit feinen Ausführungen bie Zu- stimmung der Anwesenden.

u erobern Dem aus

... - - muh ein deutsche- Masfenongebot bester Qualität ent- fl e fl « n 0 c t « 0 t werden «In dringendes Gebot tft bie Umpfropfung, bie burch ührbar unb lopncnb ist. wenn Ne entfprechonb burchgeführt wirb. 3e schneller dleS aeschieht. um so besser tfi eS. 3m Bezirk Kulmbach werben rücksichts­los bie Aepsel auf 3 bis 5 Sorten Tafel- unb Wi^tfchaftsobst zurückge'ü^rt bie Auswahl konnte "ach den bisherigen Erfahrungen nicht schwer fallen. Die Umpfropfung mutz zuverlif'iq vor» genommen werden. 3nnerhalb drei Wo Len muß die Arbeit beendet fein Geräte werden, foweik dies notwendig ist. gemeinfam bezogen. Leitern Äst-» L? Orte stellen. Das llmvfropsen S! Durchlchnttt für tcöen Baum etwa 3.50 ) Mk Die Gelder werden von der Be- z,rks- und der Stadtkaffe vorgelegt Die Betoi- liglcn erhalten Uebemacbtung und Kost sowie 50 Pfennig Stundenlohn.

Die Gefahren für das älmpfropfen bestehen darin, batz es nicht fachgemätz durchg.führt wird daß man z. B kranke Bäume wählt, die das De^rfadren nicht lohnen und nur Kasten verur- Ferner durch ein unzeitigeS und unfach- gemaßes Abwerfen, durch fa'fches Aussichten der Bäume durch Verwendung unechter Edelreiser, durch unzuverlässiges Veredeln selbst, durch fchlechtes Baumwachs und durch Verfäurnen einer gründlichen Rachbehandlung in den nächsten

Landesverband der Obst« und Sartenbauverane.

Mestern nachmittag fand im . Fürstens aal" bei sehr starkem Besuch die außerordentliche Hauptversammlung des Landesver- oandes der Ob st- und Gartenbau­vereine statt. Der Berbandsvorsitzende. Geh. Regierungsrat v Hahn, begrüßte ben Ver­treter bes Ministeriums für Arbeit unb Wirt­schaft. ben Präsibenten ber LanbwirtschaitSkam- mer. bie Vertreter ber Obstbaufchulen Oppenheim unb Friedberg, die Vertreter der Verbände und der Kreisvereine. Der Redner machte auf die ersprießliche Arbeitsgemeinschaft, die zwischen dem Landesverband und der LandwirtschaftSkammer besteht, aufmerksam, sowie auf die Gepflogenheit, über wichtige Fragen auf außer? rd<. "-ch?n T i gungen während der Landwirtschaftlichen Woche referieren zu lassen und sie zur DiSkuksion zu stellen 3n diesem 3ahre steht die Frage des älmpfropfenS der Ob ft bäume im Vor­dergründe: den Anstoß dazu hat ein Rundschrei- ben des Ministerium- für Arbeit und Wirtschaft gegeben, in dem angefragt wirb auf welcher ©runblagc sie zu ermöglichen sei: auch sinb Mittel hierfür in Aussicht gestellt. Die Ergebnisse einer Umfrage bei ben Verbänben und Vereinen liegen jetzt vor. unb sie enthalten wichtiges Ma­terial. daS noch gesichtet werben muß. Die weite Oessentltchkeit soll inzwischen durch einen Fach- über die Frage aufgeklärt werden.

Ow Anschluß hieran erteilte der Vorsitzende dem Gartenbauinfpeltor R a m m - Bayreuth baS Wort zu seinem Vortrag über

Erfahrungen im planmäßigen Umpfropfen der Obflbdume.

®er Xeöncr schilderte zunächst die Zustände im deutschen Obsthandel. mit denen weder die Erzeuger, noch die Händler und die Verbraucher ^ifrieden sind. Der Erzeuger hat eine gewisse Mitschuld, weil er an veralteten Betriebssormen lesihalt und weil er seine Väume nicht genug pflegt und düngt. Hinzu kommt eine rüdftän- oigc Absatzverwertung: eS fehlt an der richtigen Verpackung. Der Handel will eine einheitliche Corte Obst in möglichst großen Mengen Rament- lich sett dem 3ahre 1920 wird Deutschland mit ausländischem Obst überschwemmt Verschiedene Ursachen haben dazu geführt. 1. Frühere Ernten tn südlichen Ländern. 2. Valutaverhältnifse. 3. handelSmäßige Zurichtung deS Obstes im Er- Äeugergcbict, 4. eine Kontrolle auf die Srpvrt- ähigkeit, 5. billige Beförderung S. billigere Be- forberung ausländischen Obstes im Inland Be- öauerheb ist. daß da- Ausland mit deutschem ©elbe seinen Obstbau auf eine höhere Stufe ge­bracht hat. Die Zerfplitierung unter den deutschen vbfler,3eugem Hai nicht wenig dazu beigetragen daß sie den heimischen Markt verloren haben. Ihre Hauptaufgabe muh nun fein, sich den Markt wieder z händischen Obst

Lpiclplan Brr frankfurter Theater.

Opernhaus Sonntag. 15. 3onuar. 15 bis 17.30 Uhr Das We»hnachtsstemlein. 19.30 bis nach 22 Ubr Turanbot Montag 16. 18.30 bis 22.30 Uhr Lvdengrin Dienstag. 17. 19 vis 21 Ubr: Hänsel unb Gretel. Mittwoch. 18. 15 bis 1730 Uhr Das Weihnachtsktemleln 19.30 bi» gegen 2230 Uhr Ritter Blaubart Donnerstag. 19. 19.30 bis 22 Ubr Jonny fpieli au. Freitag

19.30 bis 22.15 Ubr Tavalleria rultkana bleraul Der Baja-zo Sem »tag. 21., 15 bis 17 30 Ubr Das D-ihnachtsstemlein. 1930 bisgeg.22 Abr Tosea. Conntag. 22. 15 bis 1730 Uhr Da» Weibnochts^emlei- 19 biS gegen 22.30 Ubr Die Macht bes Schicksals. 23

1930 bis 22 Uhr Jonny spielt auf

Schaut v^elhous CorntQ^ 15. Januar II bis gegen 13 Uhr Danz-Mattn^e Thery Schultheis 20 bis 2230 Uhr Schinderhannes.

Montag, 16.. 1930 bis gegen 2230'Ubr: Kriem­hilds Rache. Dienstag 17.. 19.30 bis 22 Udr Schtnbertzonnes Mittwoch. 18 . 19.30 bis gegen 2230 Uhr Äriembilb» Rache Donnerstag. 19.. 1930 bis nach 22 Uhr Eäsar unb Kleopatra. Sreitag. 20.. 20 bis 22 Uhr Zugenb Samstag. 21.. 10 kss 21 Uhr Auftakt ,u timbuftu: 3m Weihen Röhl. Sonntag. 22. 19.30 bis gegen 2230 Uhr Kriemhilds Rache Montag. 23. 1030 bis 22 Uhr Schinderhannes

Rundfunkprogramm.

Sonnlag. 15. Januar

830 bis 0.30 Uhr Morgenfeier, veranstaltet von der 2. Methodisten-Gemeinde Frankfurt a. M. II bis 11.30: Die »'.lernstunde. 12 bis 13: Konzert deS Frankfurter Domchors. Werte von Orlando bi Saffo. - 1530 bis 16 30 Die Stunde ber Jugend. 16 30 bis 18 Konzert des Haus- Orchester» 18 bis 19: Donrags^klus Ge­danken zur 3etT. 2 Teil .Psycho-Analyfe". Vor- irägr von Dr. Simmel unb Dr Häberiin. 10 bis 20. Stunde des Rhem-Mainischen Vev- band es für Volksbildung Sübtlwl". Bonrag und Vorlesung aus südnrolifcher Dichtung von Oswald Deger au» Bogen - 20.30 Konzert. Anschliehenb Ucbcrtragung von Stuttgart Volkstümliches Sinfonie-Konzen Ferner bis 030: Tan-musik

Blonfag. 1s Januar.

13.30 bis 14.30 Uhr: Ueberiragung von Kassel Mittogsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde ber 3ugenb. 1630 bis 17.45: KonzeN des Rundfunkorchesters: Die Oper ber Woche. 17 45 bis 18.05: Die Oefe- fhinbe. 18.45 bis 19.15: .Zur Suffübnmg zweier Opern von ®r#trb unb Lortzing". Vgr- traa von Kapellmeister Klaus Rettstraeter. 10.15 biS 10.30: Englische Literaturproben. 19.30 bis 20: Englischer Sprachunterricht 20: Ueberiragung von Stuttgart Opern-Rbewd l...Dte beiden Geizigen", Oper von Grttrtz 2.Die Opernprobe". Oper von Lortzing. Rn- lch'.ietzend: Ueberiragung aus dem Berliner Bach- faal Konzen des 3azz-Sinsonievrchesters Zack Hilton - London Darauf Schallplatten - Konzert: Oscar StrauS. - Lehär - FaN. - Äälmin

vienoiog, 17. 3anear.

13.30 bis 14 30 Uhr: Ueberrragung von ÄafN< Mittagsständchen ber Kasseler Hauskapelle. 15.30 biS 16: Die Stunbe ber 3ugenb.« 16.30 bis 17 45: KonzeN des Runbsunkvrchesters Reue Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Lefe- ftunde. 18.30 bis 18.45: Ueberiragung von Kassel. Die Stunde bet Frau: ..Karnevalistische Beranstaltunqen im Haufe". Vortrag von Math Meihel. 18 45 bis 10.15. Ueberiragung von Dassel:TIeuere Erfahrungen über bie Fütterung unb Mast von Schweinen . Vortrag von vanb- wiNschaftSrat Dr Schaub - 19.15 bis 10.45 Funkhvchschule. ..Die Anftaltsfürsorge f Geistes­kranke", Vortrag von Oberarzt Dr Hahn von ber Frankfurter Städtischen Heilanstalt. 10 45 M 20.15: Die Schachstunde - 20.15 bis 21 15 Kon­zert, Werke für Violine unb Klavier 21 15: Ueberiragung von Kassel THuHf alter Meister.

Mittwoch, 18 Zana«

13.30 bis 14 30 Uhr: Ueberiragung von Kassel: Mittagsständchen ber Kasseler Hau»kapeNe. 15.30 bis 16: Die Stunde der Iugenb. 16.30 bis 17.46: Konzert des Rundfunkorchester» Ruf- sifche Opern. 17.45 bl» 18.05: Die Bücherstunbe. 18.30 bis 10: ,Dedekind", Vortrag von Dr. Ludwig Marcuse. 19 bis 19 30 Stenographi­scher ^ortbilbungäturfu» für Anfänger unb Fori- gefchrittene (Diktat von 80 Silben oulwärtsV 19.30 bis 20: Senckenbergviertelstunbe ..Drüfen II innere Sekretion", Vortrag von Dr. TiNh Edin­ger. - 20: Ueberiragung au« dem Berliner Mriropol-Theater: Die schöne Helena, burleske Operette In bcei Akten von Jaques Offenbach.

Danner,tag. 19. Januar.

13.30 bis 14 30 Uhr: Ueberiragung von Kassel: MittagSständchen der Kasseler Hauskapelle. 1530 biS 16. Die Stunde der Jugend. 16 30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Alte Tanzmusik. 17 45 bis 18 05 Die Cefe- ftunbe. 18.30 bis 19: Stunde katholischer TDelt- enlchauung:Die geheime Dlfenborung. bas Trostbuch ber Ehristenheit". Vortrag von Pater Fritz Pieper. 6.3 19 bi« 19.33: Vortrags- svklus des Allgemeinen Deutschen Gewertlchatts- bunbes: ..Der Weg ber Gewerkschalten zur Vil- bungsarbeif. Vortrag von Pros. Dr Rölttng. - 20: Ueberiragung von Stuttgart: Sinttmiekonzert. An'chlietzenb vis 22.30: Ueberiragung aus Kassel: Konzert des 1. Rus ich«, Bojoren-Ensembles 22-30 bis 23: Ueberiragung von Berlin: Ta,»- kurs Anschliehenb bis 030: Ueberiragung vrm Berlin: Tanzmusik.

Freitag. 20. Januar.

13 bis 14 Uhr Schallplatter.-Konzeri. ftnfo- nlschr Musik. 15 30 bis 16: D e Siunbe M Ougenb. 16.30 bis 17 45 Haussrauen-Rach- mittag, u. a.: ..Hausfrau unD Bücherschratn. Vortrag von Elfe Pelz. Kassel. - 17 45 bis 18 «: Die Lesestunbe. 1810 bis 18.45 Uebertcaguwg non Kassel Die Stunde Haus unb Garten .Wie entwerfe ich meinen Garten7". JJorj dow Garieningemeur Karl Hintze. 18 45 bis 10.15: Ueberiragung von Kassel .Zum 80. Geburts­tag bes Dichters Gustav Meyrink, Vorirag poi Will Sch-l.er. 1915 bis 19 45 Stunde bes Sübwestdeutschen Radio-Klubs 19 45 bl« 20.05: Zwanz q TUmuten Umschau In Wissenschaft unb Technik: Die Kunstseiden-3nbust«e. - 20» bis 20.15 Film-Wochenlchau. -- 20.15: Die frembe Fra«. Schauspiel in vier Auszügen vo» Aleeander Brlffoe Anfch! eßend Ue vertrag uns von Kas e( Svä konzeri ker Äcfefer HouSfavelle Tanzmust f

Sa m, tag. 21. Jan »ar

30 Jl30 Ueberiragung von Kassel Mitta»;«stä:'^ch7n bet Kasseler HauskapeUe. 15.X bis 16: Die Stunde der 3ugcnb.- 1630 bis 17 45 Konzert des Runbfurckorchesters

sest 21. Januar 1&51). 17.46 h s

13 05 Die Lefetzunde. 1810 bis 19: Der Brief- fajen. - 19 bis 19 X Funkhochfchule . Much- '^ven des germanischen Götterglaubens in späte­rer 3eir. Vortrag von Prof Dr Hans Rau- mcn^. ~ 18 30 bi? 26. Vortragszyklus bes Ge- werifcha isbundes der Angestellten: ^Iugenb- unb Berusb,Iduna". Vortrag 00» Georg Geist. - 20 bis 20.33. Stunde des Jr«nfr futter Bunde- für Volksbildung .D e ^ic'e ber modernen Volksbüchere . Vvrirag von 3nna Traut X 30 Ueberiragung von Berlin 3» «.sittete. z2.X b s 23 Ueberiragung von Ber­lin Tanzkurs. Anlch'.kehenb ins 0.30 Uebev» tragung von Berlin Tanzmus'l.