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TTLald-Gtrmes. 12. D-z. Am Samstagabend t>:ranftal e e der Turnverein eine Fu- milicnseter. die zahlreich besucht war. Die tur- nerischen Dorsührungen unter Lei ung von ‘4yu- Helm Becker, sowie die musi'alisch-en Darbietungen von Mi gliedern der Gießener Mililär-
Handwerk und den Mittelstand
hat die
hast das niedrigste Angebot die Arbeit zu 16 055 Ma.k Herstellen wollte, während das Höchstgebot sich auf 101 500 Ml., also aus mehr als das Sechsfache belief.
Oaö Gutenberg-Museum bestohlen.
LPD. Mainz, 12. Dez. Das Mainzer Gutenberg-Museum ist durch Dieb• stähle aus der »Pressa" schwer g'sctzdtat wordrn. Don dem Ausstellungsgut der S.adt Mainz ist dir wertvolle illustrierte DLel Karls des Kühnrn von Burgund abhanden gekommen. Die Biacl ist eine Handschrift des 15. Jahrhunderts und stell e ei.ich auße ordentlich hohen Sel- lcnhei'swert dar. Aebea diesem Stück fehlen auch einige andere Ha rdschns en, so eine Dilder- bibel aus dem Jahre 1450, ein Eva.gelium aus dem 15. Jahrhundert und ein Pergamenistuck aus dem 12. Jahrhundert. Ueirr den Derbleib dieser Handschriften ist bisher nichts zu erfahren.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
00 Münchholzhausen, 12. Dez. Bei einer im hiesigen Jagdbezirk statgehabtcn Treibjagd wurden 23 Hasen und drei Füchse zur Strecke gebracht.
Ab heute bis einschließlich Sonntag: Indianer an! dem Kriegsplade Ein großer Wildwestfilm von Liebe, Abenteuern und indianischer Kriegskunst in 6 spannenden Akten.
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ausgehängt.
Gießen, den 12. November 1928.
I. 2l. des Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsserichtsvorfteher.
für den zweiten 24 Mark, für den dritten und jeden weiteren Hund 48 Mark. — Die Anwohner des Wörth sind an die Stadt herangetreten mit der Bitte, das sog. Wörther Wasser gänzlich zuzulegen. Nach den Ausführungen des Bür- germeistsrs würde die Durchführung dieses Pro- iektes mindestens 20 000 Mark Kosten verursachen. Der Stadtaorstand konnte sich, da in absehbarer Zeit noch sehr dringende Aufgaben ihrer Erledigung harren, nicht entschließen, dem Gesuch zuzu- stimmen und beschloß, die Zulegung dieses Wasier- laufes bis zu einem späteren Zeitraum zurückzu. stellen. — Für Straßenherstellungen stehen nach den Ausführungen des Bürgermeisters noch etwa 20 000 Mark zur Verfügung. Auf Vorschlag des Bürgermeisters sollen hierfür die in der Alexander-Stöpler-Straße, Schillerstraße, Goethe- straßc und teilweise auch am Nudloferweg erhöhte bekieste Fußsteige angelegt werden. Außerdem soll das Pflaster vor den Häusern in der Lindenstraße umgepflastert werden. Bürgermeister Walz teilte sodann mit. daß die Provinz im Frühjahr nächsten Jahres beabsichtige, die Lindenstraße mit einer sog. halbschwcren Decke zu belegen. Durch diese Arbeiten entstehen etwa rund 10 000 Mark Kosten. Nach den bestehenden Bestimmungen hat sich die Stadt bei Ausführung dieser Arbeiten mit 50 v. H. an den Kosten zu beteiligen. Außerdem soll durch die Provinz eine Verbesserung der Kurve in der Nähe des Dtehmarktplages vorgenommen werden. Der Stadtoorstand beschloß in beiden Fällen, sich an den Kosten wie vorgesehen zu beteiligen.
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schriftlichen Verhältnisse ein wenig günstiges Ergebnis gehabt. So waren die Aufwendungen für die ausgesteuerten Erwerbslosen um 4 Millionen Mark höher, als im Etat vorgesehen war. Heber 3000 ausgesteuerte Erwerbslose mußten zu Lasten des Wohlfahrtsamts unterstützt werden. Hinzu kam die ungünstige Entwicklung einer ganzen Reihe von Etatskapiteln, vor allen Dingen auch die Auswirkungen des Eingemeindungsgesetzes mit einem Fehlbetrag von 2,6 Millionen Mark. Weiter mußten infolge Lohnerhöhungen 2 Millionen Mark mehr aufgewendet werden. Der Stadtlämmerer glaubt trotzdem, daß es noch in den letzten Monaten des laufenden Finanz sah res gelingen wird, da- entstandene Defiztt wesentlich herabzumindern, so daß Steuererhöhungen im Etatsjahr 1928 vermieden werden können. Im nächsten Etatsjahr aber sei ohne Erhöhung der Steuern nicht auszukommen. Der Stadtkämmerer machte dann noch Mitteilungen über den außerordentlichen Haushalt, der aus dem Jahre 1927 mit einem Fehlbetrag von 36 Millionen Mark belastet war. Die Ber- handlungen zwecks Abdeckung durch eine QIu8- lanbanleihe konnten wegen beS bekannten Eiw» greifens der amtlichen Stellen nichtzu Ende geführt werden. 1928 ist man zur Abdeckung des Fehlbetrages gekommen durch Auflegung von 20 Millionen Mark 5prozentig«r Schahanweifungen und durch di« H^-Millionen-Dollar-Anleihe in den Vereinigten Staaten. Auch für 1926 wird damit zu rechnen sein, die Bedürfnisse des außerordentlichen Etats durch kurz- oder langfristige Anleihen abzudecken. Bei seinen Verhandlungen in Amerika und England hat Stadtrat Asch den Eindruck gewonnen, daß man dort die finanzielle Position Frankfurts sehr günstig beurteilt.
Wir beehren uns, hiermit bekanntzugeben, daß wir nach dem Ableben von Herrn Eduard Weisel unsere
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in die Hände von
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gelegt haben. - Frau Eduard Weisel Witwe wird bemüht sein, unsere werte Kundschaft jeder Zeit schnell und gut zu bedienen.
könnt. — Dm Sonntag feierte inttcr aroster Teil-- | n^hme von hier und auswärts der hiesige <3 e - | milchte Chor fein 50 jähriges Bestehen. Diele Glückwünsche und Geschenke von nah und fern liefen ein, an Geld 575 Mark. Die Feier begann mittags mit Kranznirde.legtmg am Krie- gerd.nkmal. Sn den beiden Festgo.tesdiensten am Aachmiltag in der gZchmück.en und überfüllten Kirche spracb.n außer dem Or.spfa 'rer Pfarrer Gründler aus Kö .igrbrrg, Pfar.er H eider aus Dorlar und S.ad Missionar Schmidt aus Wetzlar. Der Posaunenchor und der festgebende Derein verschönten die Feier.
Maiirgan.
WSA. F r a n k f u r t a. M.. 12. Dez. Kvmmer- zienrat Dr.-2ng. h. c Heinrich Kleyer, der Gründer und AussichAratsvo. sitzende der Adlerwerke, wird am 13. Dezember 75 Jahre a l t. Sein Harne ist mit der Geschichte deS deutschen Fahrradbaues eng verbunden. 1880 erös nete er in Frankfurt eine Maschinen» und Delozip'dh ndlmtg. aus der sich dann die spä e- ren AdLrwerle entwickel en. Heinrich Kleyer ist trotz seines hohen Al ers noch rüstig und unermüdlich täiig. nimmt auch lebhaften Anteil an der kommun len Entwicklung Frankfurts und ist noch heute ein eifriger Förderer von Wissenschaft und Äunft.
Sleuererhöh ungen in Frankfurt in Sicht
WSA. Frankfurt a. OIL, 12. Dez. 2n einer Pressekonferenz machte der Frankfurter Kämmerer, Stadtrat Asch. Mitteilungen über die finanzielle Situation der Stadt Frankfurt. Während das Jahr 1927 dank seiner günstigen wirtschaftlichen Konjunktur einer. Aeberschuh von 700 000 Mk. erbrachte, hat da« Jahr 1928 mit der Verschlechterung der wirt-
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