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Da ist nun c,u er Rat teuer, tea.i
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polarer ßultmaiien । an un|ere Kinderwelt folgende Weih-
io4 aueltromen, I «x t s b o t s ch a f t:
l fl'-'öe S; fljjnf. Kinderchen in Stadt und Land.
ich fl. ('wrblit Hierdurch gibt man euch bekannt,
r anyan, |0 , I Wie seither schon immerdar, niednge 2I.Ho wird auch dieses Jahr
Jtflit Eucv ein Märchentviel ocaeben.
Habt gewiß viel Freude dran.
7.15
7.19
7.20
7.22
7.24
7.31
7.33
wieder eingerichtet:
Gießen, Bahnhof Gießen, Liebigstr.
Kl.-Linden-Nord Kl.-Linden-Mitte Kl.-Linden-Mitte Kl.-Linden-Nord Gießen, Liebigstr.
W 17.30 17.32 17.39 17.41 17.50 17.52 17.59 18.01
8 14.15 14.17 14.24 14.26 14.30 14.32 14.39 14.41
W 18.20 18.22 18.29 18.31 18.35 18.37 18.44 18.46
W
12.30
12.32
12.39
12.41
13.15
13.17
10.24
13.26
Dießen, den 13. Dezember 1928.
Das richtige Geschenk.
an, egt. c soll
Irre sie auch einen Wunschzettel aus füllen? Du tzchelft. 3a, wenn du es eben noch nicht weißt, tuen liegt der Fall sehr schwierig. Wir sollten mS daran grwöhien. das ganze Jahr zu ib er [egen, was an Weih.rach en geschenkt wich, einmal kann man sich mit seinem Gelde danach
Euch ein Wärchenspiel gegeben. Ganz was Neu'»: Snmbol und Leben. Kommt nur all' und seht's euch an!
Sprechstunden der Redaktion
12 bis 1 Uhr mittag», 5 bis 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen.
Anzcigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile \u richten
Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.
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furt a. M.. JtofeT und Mannheim freuten sich die Kinder ganz außerordentlich an diesem neuen und wunderschönen Akärchenspiel. Soviel sei euch daraus verraten: Pinlepuck ist ein junger Maler, der in e.ner Märchenstadt den guten Bürgern eine Sonnenuhr übers Stadttor gemalt hat. Und mit freier Sonnenuhr hat es nur eine besondere Bewandtnis: Der gestrenge Herr Bürgermeister und sein schlauer Ratsherr, die wollen
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Eknstdaum «ettm in an Mußfertig en Kettend Keine Dranögefakr, kein flbfropfen, stimmungsvoll, a|thdifch£>.
Du meine ßeli!“ sag e Frau Müller Qa ihrem n e, »wir hrüen noch nicht davon gespro-- n waS wir u.isern Kindern au Werh.,achtrn mken wollen. Was meinst denn im? Bist
Gießen, Bahnhof
w; werktags, S; nur an Sonn- und Feiertagen.
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i rjctzten - das ist oft die Hauptsache — zum aiDem hat man aber auch f-t>on viele Monate tin geheimes Glücksgefühl im Busen: Was wird fit, oder waS wird er für Augen machen! Ist title Freude nicht auch etwas wert? Wenn hi dich also noch nicht entschlossen hast, dann räche ich einen Vorschlag: Rimm einen B.ief- fogtw, unb schreib daraus: .Ich habe dieses Jahr p toät an unser Weihnach siest gedacht unb licht» mehr taufen können. Ich verspreche aber, ßvL- etw.rs Außergewöhnliches -u bringen.“ DaS |ibt wohl auch eine Ueverraschung, vielleicht gar eine Enttäuschung, aber am nächsten Weih.achts» tft wird dann Me Freude desto größer sein.
Oder willst du es dir ganz bequem machen und Oel b schenken? Ober gar so, wie es bei man* wei Patenlindem gemacht wird? Der eine Pate -tibi zehn Wart, dafür geben die andern auch M Ma Richt mehr und nicht weniger, damit d> alles schon ausgleicht. Ist das überhaupt roch ein Geschenk? Die Kinder selber merken ja
-ÄS
icüber ist nicht nur für den Augenblick, sondern ir alle Zeiten. Wir haben ein richtiges efchcnk. Echte Liebe und echte Freundschaft innen nur in dieser Form etwas fchsnlen. L.
IAn die Kleinen in Stadt und Land.
Da» Stadttheaterbureau in Gießen
»Pinkepunk" heißt das Märchenspiel. Wer ist siinkepunk? Davon habt ihr gewiß noch nichts «hört, gelt? Darum sagen wir ja: etwas ganz . mittaas 0,7 3ene«l - In Leipzig. Breslau, Hamburg. Frank-
Pinlepunk das ,erttg Ir.ejen? Einen Sonnenschein soll er schaffen — es geht doch auf Weihnachten zu, wo b.e Tage trüb und kurz sind und die Rächte lang — wo Sonnenstrahlen kaum da sind! O, das ist e.ne schwierige Sache! Ater es gelingt dem Piniepunk, denn ihm Helsen zwei liebe gute Kinderchen: der kleine Peter unb die kleine Liese. Peterchen unb Lieschen haben nämlich einen gar gu.ea orcunb — wer bas ist unb we der heißt, wird nicht verraten. Der kommt, der Hilst, macht dabei aber ein Mords» durcheinander — ach. was geschieht da all! Was gibt es ba zu sehen, wo werbet ihr da überall hingeiührt im Märchenland, wie wird ba getanzt, gejubelt und gelacht Unb ganz zule st kommt der Win.er herein unb eS wird Weihnachten.
Lille Herren unb beinahe alle Damen des Theaters spielen mit, unb wieviel Kinder unb Musik unb Tanz unb Solotanz des Fräulein Ballettmeisterin Ilse Graes. Uch, was gibt es ba viel zu sehen unb zu hören!
Kommt olle! Papa Dolck unb Onkel Lössler, Onkel Keim unb Onkel Boeck arbeiten mächtig, auf daß alle Kinder — kleine und große — auch Heuer wie- der am Märchenspiel im Stadttheater Helle Freude haben werden.
Erstmalig erfolgt die Aufführung am Montag, 17. Dezember, 15.30 Uhr zu ermäßigten Preisen.
Theaterkritik.
Ein Gutachten
Über die SchLleraufführung des Don LarloS.
Am SamStagabenb ging ich auf dem Heimweg vom Theater hinter zwei Schülern her — ich schätzte sie für Tertianer — die sich eifrig übet die Aufführung unterhielten. Ich konnte vielleicht zwei Minuten lang ihre Unterhaltung mit anhören. Die ging etwa so:
„Ui, waS hott' der Don EarloS für schöne weihe Trikothose an!“
„Ja, er hat se manchmal yanz dreckig gekniet. Da War der Posa mit feine schwarze Dein' besser dran. Der Don LarloS hott' aber strammere Bein' wie der Posa.“
„Ra, dem Posa seine waren auch gut. Weißte, daS macht bas Schwarze, da sehn sie dünner aus.“
„'S kann sein. 'S waren d'r aber doch zwei StaotS- kerle! Der Carlos hat sich ganz barwarisch abgetobt. er hat geschwitzt, ich hab S gesehn!“
„Der Posa net. Aber bet Alba, den hält' ich mit aber doch ganz anders voraestellt. So 'n RikelauS? Der war ja ganz dreckig im Gesicht. pfuideiwel! Unb die Ras'!!
„Ja, und sein Helm hält' er auch als emal ab» setze dürfe. Der stand ja das ganze Stück über da wie e Schildkrott! Ich glaub', der iS mit sei'm Panzer ins Bett gegange.“
„Hahaha! Und der König hat so 'n komische kurze Säbel gehabt, da iS er alS mit erum» gestockt. Der hat ei'm doch als emal dauern tonne; et hat ja auch emal e Stück geflennt!“
„Ja. Aber die Ebolil Die hat ja lein’ Ahnung vom Zupfgeigespiele! Die hat ja bloß so mit m Saume drübergeschrurnrnt; es hat mich gewundert, daß es so gut geklunge hat!“
„Ach, und der Schuß, wie der Posa totgeschosse worbe is! Ich hott' mich den ganze Abend auf den Schuh gefreut gehabt. Ach, wie arm! Das sollt 'n scharfe Schuß geWefe sein? Roch net emal en Schreck schuh war das! Ich glaub', die habe hinter der Bühn' mit 'me Selters» Wasserslaschche geschosfe!"
„Ja, 's war arm! Aber zuletzt der Großinquisitor, den hott' ich mir auch ganz anders vorgestellt gehabt. Do steht im Schiller (hochdeutsch): Ein Greis von neunzig Jahren, blind. Ich dacht, eS wär so e ayl buckelig Männche. daS kaum dappele könnt'. Da kam d'r aber auf einmal so ’n himmelgroße dicke Dom- burmajor mit sei'm goldene Stecke ’riranar» schiert---"
Eine Straßenbahn dröhnte mit lautem ,.beng- beng“ heran, verschlang die weiteren Worte und trennte mich von den beiden Kritikern. X.
Daten für Freitag, 14. Dezember.
Sonnenaufgang 7.57 Uhr, Sonnenuntergang 15,52 Uhr. — Mvndaufgang 10,11 Uhr, Mond- uni ergang 17,24 Uhr.
1546: der Astronom Tycho Brahe in Knud- strup geboren; — 1716. bet Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover gestorben; — 1799: G. Washington, Begründer der Unabhängigkeit RordamerikaS, in Mount Dernon ge«
llche Mitallederversammkuna, 20.15 tm Oe* tellscha tShauS. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Alt-Heidelberg". — Astoria-Lichtspiele: „Indianer auf dem Kriegspfade".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen. Freitag. 20 Uhr: „Perlenkomödic", Gesellschaft«» stück von Bruno Frank. — Sonntag Fremdenvorstellung außer Abonnement zu ermäßigten Preisen, „Der Patriot" von Alfred Reumann. — Montag zum ersten Male Wärchenaufführung „Pinkepunk" von Fritz Peter Buch, Regie Äad Dolck. Die Bühnenbilder sind von Karl Löss* l e r entworfen. Kostüme Erika Ezubinski. Musikalische Leitung Rudolf Bernhard.
— Der Dortrags-Dereinigung ist: eS gelungen, so schreibt man uns, die unter ber Leitung von Prof. Dr. Fr. Roack stehend« Madrigal-Bereinigung Darmstadt für nächsten Montag zu einem Kirchen- und WmhnachtS- konzert zu gewinnen. Damit wird den Mitgliedern und hiesigen Musikfreunden ein künst- terisch hochwertiger Genuß bereitet werden. Die Darmstadter Madrigal-Bereinigung pflegt weltliche und kirchliche A-capella-Ctefänge aus alter unb neuer Zeit und Will durch die Wiedergabe der Meisterwerke der Geangskunst auS Jahrhunderten Verständnis für deutsche Kultur und Freude am Gesang wecken und fördern. Der Chor, dessen künstlerischer Auf übrigens noch von seinem früheren hiesigen Konzert her in bester Erinnerung steht, bringt diesmal vornehmlich Weihnachtsge?änge. Mtt Rücksicht auf bie Rückreise des Thores muß die Beranstailtung pünktlich um 8 Uhr beginnen. (Siehe heutige Anzeige.)
•• Sine Störung in ber elektrischen Stromzufuhr trat gestern gegen Abend in einem Teile unserer Stadt ein. Die Störung machte sich besonders in der Marktstraße, Bahnhofstraße, in der Neustadt und jenseits der Lahn^sehr unangenehm bemerkbar. Nicht nur daß die Werbewoche „Gießen im Licht", die gestern wieder einen Haupt- tag haben sollte, durch dieses Malheur in sehr eigenartigem Lichte erschien — manche Kritiker sprachen sogar von „Gießen in der Finsternis" — auch der Verkehr in den Ladengeschäften unb in den gewerblichen Betrieben wurde zum Teil empfindlich beeinträchtigt. Von einer Wirkung der Sichtwerbungen am Markt und in der Bahnhofstraße, zwischen Neustadt und Westanlage, und in der Neustadt konnte natürlich keine Rede (ein, ebensowenig kam die Bestrahlung ber Stadtkirche für längere Zeit in der rechten Weise zur Geltung. Erst nach längeren Bemühungen war es möglich, den Schaden zu beheben, jedoch war es mittlerweile so spät geworden, oaß von einem Werbeerfolg des elektrischen Lichtes in dem von der Störung betroffenen Stadtteil nicht mehr die Rede war. Diese Einbuße der Gießener Werbearbeit ist recht bedauerlich. Hoffentlich tritt am nächsten Sonntag, dem letzten Gießener Lichtwerbetag, nicht eine neue Schwierigkeit dieser Art ein.
•• Stärkerer Schneefall ging heute vormittag von ber zehnten Stunde an in Gießen hernieder. Wenn die Flocken in der bei der Rieder- schrift dieser Zeilen vorhandenen Dichte weiter auf bie Mutier Erde hrrabsinken. Wird gar bald eine weiße Decke Stadt, Feld und Wald ein» hüllen.
•• Scharfe Bestrafung we gen böswilliger Alarmierung der Feuerwehr. Der Senat der Landesuniversität hat den Studenten 3t Z. wegen Einschlagens einer Zeuermeldescheib« und böswilliger Alarmierung der Feuerwehr für das laufende Semester vom Studium an der LandesuniversitLt ausgeschlossen.
•• Die Maul- und Klauenseuche in Hessen. Aus der amtlichen Rachweisung über den Stand der Maul- unb Klauenseuche ergibt sich daß nach dem Stande vom 1. Dezember im Kreise Oppenheim ein Gehöft erneut mit der Seuche befallen wurde. Da aber die Seuche im Kreis Groß-Gevau erlosch sind nach wie vor nur tficr Gehöfte befallen und daher seuchen- pvlizeilich.gesperrt.
•• Auftrieb zum heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 1521 Kalber, 736 Scha'e, 593 Schweine.
(Weitere Lokalnachrichten im 2. Blatt.) Berliner Börse.
Berlin, 13. Dez. (WTD. Funkfpruch) Ohne größere Veränderungen ist die Tendenz des Mutigen FrühverkehrS im Einklang mit Reuyork eher ruhiger. Die Spekulation, bleibt unsicher unb zurückhaltend, zumal ber Ordereingang merklich fleiner geworden ist. Kurse werden noch nicht genannt Am Devisenmarkt hört man: Paris 124,15, Mailand 92.64, Spanien 29,90, daS Pfund 485.13, und den Dollar 4,195250.
Gießener Wochcnnrarklpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Käse 10 Stück 60 bis 140; Butter Pfund 210 bis 220; Matte 30 bis 35; Wirsing 12 bis 20; Weißkraut 8 bis 15; Rotkraut 15 bis 25; gelbe Rüben 10 bis 20; rote Rüben 10 bis 20; Spinat 20 bi- 35; Unter-Kohlrabi 8 bis 10; Grünkohl 15 bis 25; Rosenkohl 40 bis 60; Feldsalat 1,00 bis 1,20; Tomaten 30 bis 40; Zwiebeln 12 bis 20; Meerrettich 50 biS 1,50; Schwarzwurzeln 40 bis 60; Kartoffeln 5; Aepfel 20 bis 40; Birnen 10 bis 30; Dörrobst 35 bis 40; Honig 40 bis 50; junge Hähne 1,00 bis 1,10; Suppenhühner 1,00 bis 1,20; Gänse 90 bis 1.20; Rüsse 60 bis 80; Eier Glück 17 bis 18; Blumenkohl 60 bis 1,20; En- divien 10 bis 20; Lauch 10 bis 15; Rettich 10 bis 20; Sellcr.e 10 bl« 50; Wirsing Zentner 10 bis 12 Ml.; Weißkraut 6 bis 7; Rotkraut 12 bis 15; Aepfel 20 bis 35; Birnen 10 bi« 20; Kartoffeln 3,80 bi« 4,50.
Bornotizen.
-7- TageSkalender für Donnerstag. Gießener Konzert verein: Diertes Konzert „Günther Ramin", 7.30 Uhr, in der Stadtkirche. — Gesellscha. tsverein «. D. (Club), Gießen: Ordent-
gat nichts davon.
Hüte dich aber, mit einem billigen Geschenk p blenden! Lieber gar nicht« geben, als so un, als ob du große Aufwendungen gemacht itlest, z. D. wie au« Versehen daS Preis- :ttelchen, nach oben abgeändert, daran hängen u lassen d. ä. Da« kommt einer Beleidigung lc-rch und wird auch von den Leidtragenden so mpiunben.
Gin Geschenk soll nicht nur erfreuen, sondern auch an den Geber erinnern. Es kommt dabei ar nicht darauf an, ob eS sehr teuer ist oder chi. Ein Buch, eine kleine Buse, ein Blumen- !»ck können mehr Freude auslösen als die teert» itoilftcn Sachen. Besonders wenn man weiß, daß W Geber ein Opfer gebracht hat. Und ein vpfer muß ein Geschenk schon sein, das gibt ihm
-x inneren Wert. Aus der Fülle seines Achtum« etwas zu verschenken, kann jeder. Aber >iren oder gar darben, um feinem Freunde eine reute zu machen, daS läßt die Geschenke in nem ganz anderen Lichte erscheinen. Wir fühlen ic Liebe des Gebenden, und unsere Freute
störten; — 1849: ter Komponist Konradin Kreutzer in Riga gestorben; — 1911: Roald Amundsen erreicht den Südpol.
Schnee — Ski — Paddel.
Der Skiklub Gießen bereitete gestern a'e.ib mit einem Lichtviltervortrag des Sport- sch.i^lste lers Dr. Luther, München, in ter Reuen '2 u a über „Schnee-Sri-Paddel" einem grof.e/i Kreise von Ski Portiern und Paddlertr, sowie Freunden der sportlichen ErtüchtiLung unfe er Jugend einen wertvollen Abend. Das In e.esse an dieser Darbietung behütete sich in einem außerordentlich starken D. suche; die Aula war nat.e u vollständig besetzt. Rach kurzen Betrüßungswor.en des Dorsitzenten des S?i- klubS, Land, e.ichtsrats Dr. W o d a e g e, über- ükemahm Dr. Luther die Füh.uig seiner gros.en Zuhörerschar aus einer wundersamen Reise in Wort und Bild ^urch herrliche Gegen- te.i ter Alpenwelt und ter schönen deutschen Flüsse und S.röme. Der Dortragente hatte im Handuw.d.ehen den innigsten Kontakt mit seinen Zuhöcern pergestellt. Er schilderte zunächst d.e erhabene Schönheit ter Landschaft im Schnee, pries in hoher Tegeifterung den Schnee als ein wunde.bares Geschenk des Himmels für die Sport er, die auch in den Dintermonaten ter körperlichen Ertüchtigung leben wollen, aber auch für ,eten wahrhaft natur.ietenten unb schön- heitstreudigen Menschen. Dann machte Lu her seine Zuhörer mit den hohen Reizen des Sri- spvr eZ bekannt, die hier wohl für viele ter De- hu.e.' vn ganz neuem Lich e eckchie. en fei t möoen. Da es aoer nia)t ewig Winter b.eiben lärm, sondern auch das Frühjahr und der Sommer ihr Recht geltend machen, verband der Dor tragende die Schilderung der Schönheiten des Wmter» sportes in glücklicher Weise mit Berichten über die wertvollen Eindrücke von Wanderfahrten im Paddelboot auf unseren Flüssen und Strömen. Ob Luther nun von der Schönheit des Schnees, den gesundheitlichen Vorteilen des Skisportes, ter erhabenen Schönheit ter Alpenwelt, dem Rauschen und Gurgeln der Wildbäche, den ge- fähcücheu, aber doch so unendlich reizvollen Paddelbootfahrten auf den reißenden Gebirgs- gewäfiern erzählte, stets War sein in Form von Reifete richten gehaltener Vortrag blendend und von hinreißender Kraft. Die In außerordentlich großer Zahl selbstau, genommenen Lichtbilder, die den guten und geschmackvollen Photographen erkennen ließen, waren eine glückliche Unterstützung des fef.feinten und oft mit humoristischer Beigabe gewürzten Dortrayes. Dcr Skisport und das Paddlertum tonnten sch in ter Tal keinen besseren und eindrucksvolleren Werber für die Ausbreitung ihrer sportlichen Itea.e wünschen, als Dr. Luther ihn gestern darstellte. Der Abend war, wie ter langanhaltende und sehr starle Deisall bekundete, ein glänzender Erfolg des Redners, aber auch der von ihm geschilderten Sportarten, denen sicherlich viel neue Freunde erstanden sind.
Krastpost-pendelverkehr Gießen — Kiein-Linden.
Infolge der in letzter Zeit eingetretenen stärkeren Inanspruchnahme der K r a f t p o st zwischen Klein-Linden und Gießen werden vom 15. Dezember ab die seinerzeit wegen schlechter Be- Nutzung aufgehobenen Pendelfahrten auf dieser Strecke nach folgendem Fahrplan versuchsweise
Mu. noch ziemlich bei Kasse?"
Dann wird ausgezähll, was die Kinder notig hben. Der Herr des Hauses gibt die Scheine, mb Frau Müller g:h: einkausen; erwirbt noch «irer Kleinigkeit für ch en Mann, und sie ist Wieder einmal eine Do ge los.
Liebe Leserin und liwer Leser, wenn du es h so machen willst, ist es sicher ga:iz praktisch, d)zr ist das nun auch ein Geschenk, ein richti- , e« Geschen!? Hist du deine Kinder einmal fragt, was sie sich wünschen? Richt? Deshalb nj> sie auch so still am Weih.iachtssest, wenn sie ter schönen Halstücher, ihre Letermappen oder schuhe stehen sehen. Sie finden es als selbstver» uAdlich daß sie diese Gegenstänte erhalten, >LCum sie aber un er dem W-ih ach sbaum Hein, das Will ihnen nicht einleuch en. Im ge» taten haben sie ja gehofft, daß vielleicht doch ?.ch etwa« Beso -teres kommt.
D« ist ein großer Irrtum zu glauben, daß llrre Kinder nich' auch besondere Wünsche hät- tn Aber man gibt ih ien so wenig Gelegenheit, rlche zu äußern. De^h tlb ist Immer noch — nach vor — ter Wuns chze 11el dis schönste !»rich.una vor dem Wcih-rachtSsest. Die Kiner sind Ta große Schlauoerger. Sie schreiben W mehr auf diesen Zettel, alS sie erwarten, i e svrdrrm ziemlich viel und denken dabei, einen Lei! Werden wir schon erteilen.
WaS sollen sich aber Eheleute schenken? Gol
den guten Pin les. u rt fein ehrlich verdientes Honorar nicht eher bezahlen, bis Pinkepunk zu der Uhr auch so viel Sonnenschein lie>r teß sie das ganje Jahr über richtig de Cett


