sterschaft. Hier taucht der einzelne in der höheren Einheit unter. Richt er, sondern seine Farbe, das Symbol der Gemeinschaft, soll s i e g e n. So lehrt unS der Sport, dem Ganzen zu bienen.
Liniere deutsch-sportliche Ethik ist keine Rekordjägerei. Wir stemmen uns gegen den sportlichen Amerikanismus, dem Sensation alles ist. Don dorther droht uns Gefahr. Wie unser herrliches deutsches Volkslied heute durch amerikanisch« Vegermufik an die Wand gedrückt wird, so droht amerikanische Sensationslüsternheit unseren reinen deutschen Spvrtgedanken zu vergiften. Erkennen wir die Gefahr und machen wir uns stark gegen sie. Die Tagespreise, die uns dabei unterstützt, leistet dem deutschen Volke den besten Dienst. Es ist ein Dien st an Volk und Vaterland, wenn wir den Sport zu dem gestalten, wozu er berufen ist, zum Arzt am Krankenbett der deutschen Seele. Der Dreiklana .Ich will", .ich kann", „ich diene" soll unsere ganze sportliche Betätigung durchziehen. Ernster, harter Wille, jauchzende Freude am Können und selbstloser Dienst an der Gemeinschaft find die Fundamente unserer deutschspvrt- lichen Ethik, und die Lebensrichtung, die er dem Menschen gibt, ist die, die ich als junger Student mir einmal als eigenes Lebensmotto geformt habe:
Such' auf der Erdenwanderschast Zum Ganzen immer mehr zu reifen 2nd zage nicht, mit froher Kraft Stets nach dem höchsten Ziel zu greifen, Dann füge dienend Dich als Stein Dem Tempelbou der Menschheit ein.
Wenn der deutsche Sport uns das wird, bann warnt uns niemand mehr mit aufgehobenem Finger: Hütet euch vor der heidnischen Lieberschätzung deS Körperlichen: dann ist der Sport praktisches Christentum!
Gauwettschwimmen O. T.
—o— Rächsten Sonntag werden die Schwimmabteilungen der Turnvereine des Gaues Hessen ihre Wettkämpfer und Wettkämpferinnen nach Wetzlar entsenden, um von unparteiischer Seite ben Erfolg ihrer Ausbildungsarbeit in Mast und Zahl feststellen zu lassen. Die Veranstaltung wurde von dem Turnverein Wetzlar sorgfältig vorbereitet und steht unter dcr Leitung des Gauschwimmwarts Franz Sauer (Gießen). Die Reihenfolge der Wettkämpfe geht bis auf 33 Rummern: der Rachmittag leitet mit den allgemeinen Freiübungen ein und bringt außer Wettkämpfen noch die SondervorführungLn einzelner Abteilungen und das Springen der Besten. Die Meldungen zu den Wetttämpfen erstrecken sich auf die verschiedenen Schwimmarten, Streckentauchen, Springen, Staffeln, und sind in drei Stufen gegliedert. Ein Wasserballspiel bildet den Schluß.
Faustballspiele.
Am vorigen Sonntag trug der T. u. Spv. 1860 Warburg zum 1. Male sein Pokalspiel auS. In der Weisterklasse kämpften sechs Mannschaften um den silbernen Decher. Zum 4. Male konnte die Mannschaft der Tgmde.Fried- b e r g denselben überlegen gewinnen, nachdem sie zweimal die Mannschaft der 1846er Gießen besiegt hatte. Friedberg dürfte unbefiritten die beste Mannschaft des Gaues sein, kne es mit den besten KreiSmeistern aufnehmen kann. In der X - K l a s s e wurde, wie üblich, um einen Eichen- kranz gespielt, den die LMannschaft des * T.D. 1 8 4 6 Gießen nach fünf gewonnenen Spielen erhielt. Von dem herrlichen Wetter be- • günstigt, war die ganze Veranstaltung ein Werbe- , tag für daS schöne Faustballspiel, das leider noch viel zuwenig betrieben wird.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
6. Der für kommenden Sonntag mit dem V. f. L. angesetzte Klubkampf für Senioren fällt infolge mangelnder Beteiligung Wetzlars aus. Dafür wird aber ein Dutzend Jugendlicher der Spielvereinigung ihr Können gegen schwache Konkurrenz in Darmstadt auf den Rationalen Iugendwetttämpfen des dortigen Sportvereins unter Beweis stellen. Rach den bisherigen Leistungen der vorgesehenen Wettkämpfer dürften fie am Sonntag eine Reihe von Siegen mit nach Gießen bringen.
Gießener Zungflieger auf der Rhön.
In der ersten fiälfte des August wird sich die Iungfliegergruppe des Vereins für Luftfahrt mit ihrem Flugzeug „Gi eßen", Typ „Zögling", am Rhön-Segelflug-Wettbe- roerb 1 928 beteiligen. Das Flugzeug mit einer Spannweite von zehn Meter wurde von Mitgliedern
der Iungfliegergruppe erbaut und ist durch die vorjährige Ausstellung in der Turnhalle des Realgym« nafiums bekannt.
Vill. Herbst-Regatta des Lahn-Regatta-Derbandes.
Der Verein .Rudersport" 1913 und Made- mische Ruderabteilung schreibt soeben die VIII. Herbstregatta des Lahn-Regatta Verbände s auf der Lahn bei Gießen am Sonntag, 26. August, aus. Cs sind folgende Rennen vorgesehen. 1. Iungmann-Vierer, 2. Iungmann-Ciner. 3. Anfänger-Vierer. 4. Gast- Vierer, 5. Iungmann-Vierer. 6. Herbst-Achter. 7. Schüler-Vierer, 8. Erster Lahn-Vierer. 9. Lahn-Iungmann-Achter. IC. Altherren-Vierer. 11. Iunior^Dierer. 12. Lahn-Iungmmm-Vierer, 13. Lahn-Einer, 14. Herbst-Vierer, 15. Ermunterungs-Vierer, 16. Großer Lahn-Achter. Meldungen und Rennungen sind an den Vorsitzenden des Vereins .Rudersport" Fr. Levermann in Gießen zu richten. Melde- und Rennnngs-Schluß am 10. August.
Städte-Achter Gießen — Wehlar.
Der Städte-Achter Gießen — Wetzlar, um den die Ruderer-Mannschaften von Gießen und Wetzlar seit einigen Jahren alljährlich im ruderspvrt- lichen Wettkampfe auf der Lahn ringen, soll in diesem Jahre am 2. September auf der Lahn bei Gießen ausgefahren werden. Der Verein „Rudersport" Gießen 1913 und Akademische Ruderabteilung erläßt jetzt dazu das Ausschreiben. Der Wettkampf ist offen für die deutschen Ruder- Verbands-Vereine von Gießen und Wetzlar.^ Der Wanderpreis ist bekanntlich von den Städten Gießen und Wetzlar gemeinlam gestiftet. Die siegenden Mannschaften erhalten Erinnerungszeichen, der siegende Verein bei Rückgabe des Preises eine Ehrenplakette. Meldungs- und Rennungsschluß Freitag, 17. August. Meldungen und Rennungen sind an den Regatta-Ausschuß des Vereins „Rudersport" Gießen 1913 zu richten.
Arbeiier-Turn- und Sporibund.
Wielecks I. Mannschaft fährt am kommenden Sonntag nach Raunheim, um ihr letztes Spiel der Vorrunde gegen di« dortige erste Mannschaft auszutragen. Wohl führt Wie- leck bis jetzt ungeschlagen die Spitze der ersten Bezirksklasse, ob es ihm aber gelingt, gegen die spielstarke Mannschaft Raunheims ein ansprechendes Resultat herauszuholen, hängt von der Verfassung der Mannschaft ab, die wohl die Fähigkeit besitzt, sich aber sehr anstrengen muß.
Lollar geht zum Aachbarverein D a u b r i n- gen, um gegen die dortige erste Mannschaft ein Freundschaftsspiel auszutragen. Rach der Spielweise der Platzbesiher ist mit einem scharfen Spiel zu rechnen, in dem der Glücklichere Sieger bleiben wird.
Großen- Linden hat F rohnhausen zu Gast und wird auf eigenem Platze Sieger bleiben.
Wiese cks II. Mannschaft hat Beilstein zu Gast und wird sich gegen die körperlich stärkeren Gäste stark wehren müssen, die wohl Sieg und Punkte mit nach Hause nehmen.
In LaunSbach veranstaltet die Freie Turnerschaft ein Werbeturnen, bei dem die Kveisriege am Pferd, Reck und Barren Mitwirken wird.
Heuer deutscher öpeerwursrekord S. S. L.
Bei dem leichtathletischen Abendsporifest des Dresdener Sportclubs am Mittwoch gelang es dem Dresdener Horlich, den durch Dr. Lübecke seit 1924 gehaltenen deutschen Rekord im beidarmigen Speerwurf von 103,26 Meter mit 103,35 Meter knapp zu überbieten. Bemerkenswert ist, daß der Breslauer Turner S t o s ch e k bereits zweimal in diesem Jahre die Höchstleistung der D. S. D. mit 104,36 und 107,62 Meter erheblich übertroffen hat.
Wirtsch-st.
Zahlungsverkehr und Llmsahbewegung.
Rach den Llntersuchungeir des Instituts für Konjunkturforschung haben sich im ersten Halbjahr 1928 die Umsätze im Zahlungsverkehr langsamer erhöht, als in den gleichen Monaten des Jahres 1927. Das Institut führt dies daraus zurück, daß infolge der Abschwächung des wirtschaftlichen Tätigkeitsgrabes auch das Llmsatzvolumen im Zahlungsverkehr sich langsamer gesteigert hat. Wenn sich auch im Zahlungsverkehr der Einfluß des Konjunkturrückganges zeigt, so hat er sich bisher doch weniger stark bemerkbar gemacht, als in den Produk- tions- und Beschäfftgungszahlen, was wohl damit
zusammenhängen mag. daß sich die Llmsahtätig- keit im Handel im ersten Halbjahr 1928 offenbar teilweise etwas günstiger en treidelt hatte, als der Geschäftsgang in der Industrie. Die Einzelhandelsumsätze und die gesamten versteuerten »Umsätze waren um einige Prozent höher, als zur gleichen Zeit des Vorjahres, während Prvduk- tton und Beschäftigung der Industrie im ganzen annähernd gleich, teilweise sogar eher etwas niedriger waren. Das Institut führt diese .Gegenbewegung" von Llmsah und Produktion darauf zurück, daß beträchtliche Lagervorräte vorhanden waren, die eine Llmsahsteiaerung insbesondere für viele Verbrauchsgüter bei sinkender Produktion ermöglichten. In Ser Tat sind beispielsweise die Lagervorräte in der Textilindustrie entgegen der allgemeinen Annahme, wie uns bestätigt wird, nicht sehr groß, und die Textilindustrie rechnet damit, daß das Herbstgeschäft zur Räumung dieser nicht sehr großen Lagervorräte beitragen wird.
• Diskonterhöhung der Reuyorker Federal Reserve Bank. Die Federal Reserve Banc of Reuyork erhöhte gestern ihren Diskontsatz von 4l/t auf 5 Prvz.
• Konflikt in der Dill- und Lahn- Metallindustrie. Die Belegschaft der Eisenwerke in Burg bei Dillenburg befindet sich in einem wilden Streik, da sie ihre Streitigkeiten durch die neuen Tarifverträge als nicht erledigt ansieht. Da die Belegschaft zur Wiederaufnahme der Arbeit zu den durch die verbindlich erflärten Schiedssprüche fest gelegten Bedingungen nicht zu bewegen ist. hat der Arbeitgeberverband sämtlichen Arbeitern, die dem Tarifvertrag für die Eisen- und Metallindustrie an Dill und oberer Lahn unterstehen, das Arbeitsverhältnis zum 25. Juli gekündigt. Von dieser Maßnahme werden etwa 6000 Arbiter betroffen.
• Schuhfabrik Hassia A.-G., Offenbach a. M. Rach dem Bericht war im Jahre 1927 die Rachfrage andauernd lebhaft, der Llmsah konnte wesentlich gesteigert werden. Geringe Kaufkraft der Verbraucher habe aber die Preise gedrückt. Gegen Ende des verflossenen Jahres habe der Auftragseingang nachgelassen, und die inzwischen auf 11000 Arbeiter angewachsene Belegschaft sei entsprechend verringert worden. Bei 97 228 (101 567) Mark Abschreibungen ergibt sich ein Reingewinn von 91 859 (84 382) Mark, woraus wieder 4 Proz. Dividende auf 1,6 Mill. Mark Aktienkapital verteilt und die restlichen 27 859 (20 382) Mark vorgetragen werden. 3m neuen Jahre habe das Geschäft bis jetzt keine Belebung erfahren, und ein 1.1 rteil über Die Aussichten könne noch nicht gefällt werden.
• D i e Vereinigten Stahlwerte A. G. erzielten im dritten Geschäftsquartal 1927/28 (April bis Juni) einen Llmsah von 339 797 463 Mark, davon im Inlande 216 610 977, im Auslande 123186 486 (vorl. Zahlen), gegenüber dem zweiten GeschLstsquartal von 360 897 725 bzw. 245 963 096 bzw. 114 934 629 Mark (endg. Zahlen). In diesen Zahlen ist der Llmsah zwischen den einzelnen Abteilungen und der Llmsah der zum Konzern gehörenden Beteiligungen nicht enthalten. Die Auftragsbestände der Hüttenwerke und Verfeinerungsbetriebe am 1. Juni 1928 betrugen 89.4 Prozent des entsprechenden Auftragsbestandes am 30. September 1927 (am 1. April betrug der Bestand 92,3 Prozent). Kohle 6 289 600 (zweites Geschäfts qua ri al 6 897 000), Koks 2 301 959 (2 321 001), Roheisen 1 541 871 (1 703 105), Roh- stahl 1 319 150 (1 842 187) Tonnen. Die Zahl der Arbeiter am 30. Juni betrug 177 090 (31. März 182 701), Angestellte 15 530 (31. März 15 813).
• Betriebs abbruch der Zeche „‘Betäub" in Oberhausen. Der Ständige Berg- sachverständigenkommissar für Stillegungsangelegenheiten, Oberbergamtsdirektor Dr. Weise in Dortmund, teilt mit: Am 11. Juli fand im Oberbergamt in Dortmund unter Beteiligung der Werkverwaltung und der Direktion von Harpen, des BetriebsausschusseS der beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Organisationen, des Landesarbeitsamtes sowie der Behörden der allgemeinen Landes-, Berg- und Kommunalverwaltung die Verhandlung über den BetriebS- abbruch der im Gebiet der Stadt Oberhausen gelegenen Zeche „Roland" der Harpener Berg- bau-A.-G. statt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 13. Juli. Tendenz: weiter abgeschwächt. Die heutige Börse stand unter dem Druck der unerwartet schnell vorgenommenen Diskonterhöhung der Federal Reserve Banken von Reuyork und Richmond. Mit Recht befürchtet man hiervon starke Rückwirkungen auf die europäische Diskontpolittk, und vor allem glaubt man mit einer baldigen Diskont- erhöh un g der Bank von England rech
nen zu können. In Reuyork rechnet man damit, daß sich die Abziehungen kurzfristr- ger amerikanischer Leihgelber aus Deutschland sortsetzen: der hohe Dollarkurs scheint dies an sich zu bestätigen. Wieder war das Angebot nicht sehr groß, doch lagen die ersten Äurfe bei der weiterhin sehr geringen Aufnahme bist meist 1 bis 4 Prozent schwächer. Das Geschäft war nach wie vor schleppend und still. Verschiedene Werte waren stärker abgeschwächt. So lagen Rheinstahl 6,25 Proz. niedriger. ausschlag gebend hierfür waren die Ausführungen m der Generalversammlung. Ferner waren Zellstoffwerte stärker angeboten. Aschaffenburger büßten 4,75 Proz. und Walbhos 5 Prvz. ein. Von den Kaliwerken gaben Westeregeln 4.5 Proz. nach. Am Elektromarkt verloren GeSfürel 4,25 Proz.. Siemens 3,25 Prvz. Sicht unb Kraft 2,5 Prozent. AEG. 1.9 Prozent. 3.^..Farben eröffneten 3,25 Prozent schwacher. Am Markte der Autoaktien lagen Adler, Daimler etwatz niedriger. R. S. LI. dagegen 2 Prozent fefter. Die Banken verloren 1 bis 3 Prozent. Schift- fahrtswerte etwa 1,5 Prozent gedrückt. Deutsche Anleihen konnten sich etwas erholen. Ausländische Renten stiller. 3m QSetlaufxT bröckelten die Kurse bei Winimalumsätzen meist weiter ab. I.-G-Farben unb Rheinstahl gaben erneut 1 Prozent nach Watdhos minus 2,5 Prozent. Am Devisenmarkt erhöht sich der DvllarkurS weiter, angeblich aus dem schon oben erwähnten Grund. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2023. Pfund 20,417, London-Kabel 4.8610, Paris 124,25. Mailand 92,10, Holland 12.0640. Geld war gesucht. Tägliches Geld 8 Prozent.
Berliner Börse.
Berlin, 13. Juli. Schneller alS erwartet wurde, ist Reuyork mit seiner Diskonterhöhung gefolgt, auch die Federal Reserve Dank von Richmond hat bereits auf 5 Prozent erhöht, doch war damit zu rechnen, daß nun alle Reserve-Banken der Reihe nach kommen werden. Die Tendenz war aber trotzdem lange nicht so schwach, wie man vormittags noch befürchtet hatte, da anscheinei-d die 'Banken wieder etwas dagegen halten und die Daissepartei unmöglich machen und Deckungen veranlasfen wollen. Die Ware, die zu den ersten Kursen herauS- kam, fand glatt Aufnahme. Kleine Kursrückgänge ließen sich jedoch nicht vermeiden, hielten sich zumeist aber in erträglichen Grenzen. Verluste von etwa 4 Prozent hatten Ilse. Rhein- stahl, Transradio, Feldmühle. Lebhaft und ziemlich fest eröffneten Polyphon, plus 9,75. Anleihen behauptet. Ausländer fast geschäftSloS. Anatolier eher schwächer. Bosnier biS 1,50 Prozent erhöht. Pfandbriefmarkt sttll. Geldmarkt weiter versteift. Tagesgeld 6,75 Prozent biS 8,75 Prozent. Mo- natdgelb 7,75 biS 8,75 Prozent. Warenwechsel etwa 7 Prozent. Auch im Verlaufe litt da- Geschäft unter dem fehlenden OrderSeinaang. Dis Kursentwicklung war nicht einheitlich. Mit Ausnahme der Farben war die Tendenz wieder ziemlich behauptet. Deutsche Linoleum verloren 4 Prozent, Waldhof etwa 3 Prozent.
FrauLsurter GcLrc.Lebörse.
Frankfurt a. M, 13. Juli. Zum Wvchen- schluh herrschte am hiesiaen Markt vollkommene Geschäfts los igkett. In Anbetracht des guten Welters übten bte Käufer stärkste Zurückhaltung. Die ganze Stimmung war jedoch freundlich und die Preise konnten sich gut behaupten ES tourlcn notiert: Weizen 26; Roggen 28; Hafer, inländischer 27,75—28 25. Mais (gelb) für Futterzwecke 24,50—24,75; Weizenmehl, süddeutsche- Spezial 0 36-36,50; Roggenmehl 37,25-38,23; Weizeickleie 13,50; Roggenkleie 15,75.
Letzte Nachrichten.
Sin Schulsunge in der Lahn ertrnnftn.
Heute Dcrmittag gegen 11 Uhr ereignete sich im Freibad in der Lahn ein schwerer U n • alückssall, dem bedauerlicherweise ein Schulkind a u m Opfer fiel. Dort war eine Klasse der Goetheschule unter Führung des Lehrers zum Baden erschienen. Der 12 Jahre alle Schuler Hans Fuchs, in der Sonnenstraße wahnhaft, soll sich dabei, obwohl er des Schwimmens nicht recht kundig roar von der Nichtschwimmerabteilung in das tiefere Wasser begeben haben, das nur für Schwimmer bestimmt ist. Das bedauernswerte Kind v e r f a n k h i e r vor den Augen der Schüler und des Lehrer» in der Flut. Aus der benachbarten Badeanstalt herbeigerufene Schwimmer tauchten nach dem Kleinen, sie konnten ihn aber erst nach Verlauf von etwa zehn Minuten finden und an Land bringen. Anhaltende Wiederbelebungsversuche, an denen sich u.a auch ein Arst und geschulte Leute der Feuerwache beteiligten, vermochten den armen Knaben nicht mehr zum Leben zurückzurufen.
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Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. — Reichsbarckdiskont 7 Prozent, Lombardzinsftih 8 ^rozen^
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