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'Born 'BerforgungSamt Dietzen geht und die uchstchende wichtige Ausklärung für Kriegs- vschädtgte und Kriegerhintcrbliebene zu:

2ach den matzgebenden Verwaltungsbest immun- |tn erhalten Beschädigte und Hinterbliebene auS i.tafj einer Vorladung durch das Versorgungs-

11 oder die Orthopädische DersorgungSsteNc >»s CBctlangeit in angemessenem Umfang Ersatz der baren Auslagen und Entschädigung 1 c entgangenen Arbeitsverdienst.

Herzliche Einladung zum

Oekanais-Missionsfest in Großen-Buseck

Festprediger sind: Missionar Laut, China, und Pfarrer Schäfer, Sad-Rauhelm. Beginn des Gottesdienstes nachmittags l1/« Uhr.

Bedürfnislosigkeit in fremdem Land riesige Reichtümer erwerben 3u diesen gehört der .chinesische Rockefeller" San Kah Ree. heute wohl der reichste Mann Edinas, dessen Aufstieg und Eharakter Pros. Authauser m der ..Ost- aliatischen Rundschau" schiltert Sein Jahres­einkommen wird auf 30 Millionen Mark geschäht. Er hat »u der Zeit, als die DummipUanzungen in Malapa begannen, unge­heure Landgebtete in Djambi. Bandjermaffin. Pvntianak und Palembang erworben, und die Millionen Oummibäume. die er auf den über 4000 Hektar grotzen Flächen pflanzte, gewähren ihm ungeheure Einkünfte. Autzerdem befahl sich die von ihm gegründete Desellschasl mit der Pflanzung von Ananas, der Em- und Ausfuhr von Reis, besitzt große Ziegel- und Keksfabriken, Eisen- und Metallwerke, eine eigene Druckerei und zahlreiche Dampfer. Mil den modernsten Einrichtungen auSgestattet, vermögen diese Unter­nehmungen Rekordleistungen aufzustellen, täglich 2,5 Tonnen Gummi zu 10 000 Sohlen, 700 Fahr­radreifen, 450 Tuben Gummilösung. 200 Motor­radreifen, 100 ®ummircgenmänieln. 3000 Spiel­bällen u. a. zu verarbeiten. etwa 3500 Tonnen Gummi werden monatlich nach Amerika und Eu­ropa ausgeführt. In den verschiedenen Filialen seines Geschäfts, auf Borneo. Java. Sumatra, in Siam, Indien. Ohina ufw beschäftigt dieser Millionär gegen 7000 Angestellte. Er selbst aber lebt ganz einfach, fast so bescheiden wie seine atmen Landsleute, nährt sich von Reis und grü­nem, ungezuckertem Tee und verwendet ferne Mil­lionen für die Erziehung und Ausbildung seines Volkes. Mit einem ebenfalls sehr reichen Lands­mann Lim Lee Lon hat er in der Rähe von Singapore und in ihrer Heimat Anwh höhere Schulen für Knaben und Mädchen geschaffen, die aus das Studium an der von ihm gegründeten modernen chinesischen Uniocrlitäl in Am oh vor­bereiten. Er will möglichst vielen Söhnen und Töchtern des Reiches der Mitte die geistigen Mittel zu einem Aufstiege in die Hand geben, wie er ihm gelungen ist.

Oft ihre Ehe glücklich?

Eine Angelegenheit, die die Menschheit stets mtcreffiert, ist die Ehe. Man kann daher auch ferne amerikanische (Zeitung ausschlagen, ohne eine Abhandlung zu finden, in der die eine oder andere Frau nützliche Ratschläge gibt, wie das Eheglück zu erringen ist. Eine Reuhorker Zeit- schrffl für Frauen hat an hundert Männer vier­hundert Fragen über ihre Ehe gerichtet, und von diesen hundert Ehemännern konnten sechzig nicht weniger als 233 Gründe angeben, die ihrer Mei­nung nach Schuld an ihrem Eheunglück waren. Die Befragten gehörten den verschiedensten Be­rufen und Gese-llschaftSschichlen an; eS waren Kaufleute, Beamte, ZerlungSverleger, Dichter, Schauspieler, Komponisten, Journalisten usw. dabei. Die Gründe ihres Kummers waren ver­schieden. Sieben Männer süh-lten sich bereits während ihrer Verlobung unzufrieden, und auch die Ehe brachte nicht die gewünschte Verbesserung. Wenn man die Ursachen näher untersucht, so klagten neunundvierzig Männer über zu große Verschiedenheit im Temperament, neununddreihig gaben körperliche Gründe an, zehn Herren, an-

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An baren Auslagen kommen ht Frag« Fahrkosten und die Kosten für Verpflegung und Un.erkunst. Vergütet werden im allgemeinen die Fahrkosten der dritten Magenklasfe ist die vierte Magentlasfe benutzt worden, so dürfen nur die Fahrauslagen für diese Klasse ersetzt werden. Oberlchenkelamputlerie und Änidcn- träger können die zweite Wagenklafsc benutzen. Für die Hnanspruchnahmc gemieteter Fuhrwerfc können Kosten nur erstattet werden, wenn die Rotwendigleit der Benutzung ärztlicherseits be­scheinigt toiib. Bei unentgeltlicher Benutzung von VerkeyrSmitteln und bei Deirutzung eigener Fuhr­werke oder Fahrräder kann der letDeüigc Sifen- bahnfahrprciS für die vierte Wagentlafse unter Zugrundelegung der kürzesten Landstrecke ge­zahlt werden.

Auslagen an Verpflegung und Unter- f u n f t werden in den Grenzen des für die Tagegeldstuse I der ReichSbeamten bei Dienst­reisen von gleicher Dauer jeweils festgeletzten Tagegeldes 17 Mk. in besonders teueren Orten und 4,50 Mk. in anderen Orten) und lieber- nachtungSgeld (4,50 Mk. in besonders teueren Orten und 3,50 Mi. in anderen Orten) erstattet. *29enn jedoch bei eintägigen Reden von mehr als zwölfstünditzer Dauer und bei längeren als ein­tägigen Reifen höhere Ausgaben entfianben sind und als notwendig _ und angemessen anerkannt werden, so gelten für die Kostenerstattung die Sähe der Tagegeldstufe II (bei besonders teueren Orten 9 und 6 Mk, bei anderen Orten 7 und 4,50 Mk.) alS Höchstgrenze. Bei Beobachtungen und Untersuchungen tn Untersuchungsstellen und Kliniken wird während der Dauer der Aufnahme freie Verpflegung verabreicht: auch ist dort in der Siegel Gelegenheit zum Uebernadjtcn. Darüber enthält das Vorladefchrciben das nötige.

Eine Belegung der baren Auslagen ist nicht erforderlich. Es genügt für den Rachweis der Art und Hohe eine Erläuterung und pflicht­gemäße Versicherung, wie sie auf dem Vor- Icchungsschreiben vorgedruckt ist. Immerhin ist die Beibringung der Fahrkarten zweckmätzig. Bei Benutzung gemieteter Fuhrwerke mutz eine quit­tierte Rechnung des Fuhrwcrksbesitzers bei­gebracht werden. auS der die Hohe der gezahlten Entschädigung, deren Ortsüblichkeit von dem zu­ständigen Gemeindevorstand bescheinigt sein muh. hervorgeht. Falls die Mitnahme eines Begleiters notwendig erscheint, ist ein diesbezüglicher An­trag vor Antritt der Reise beim Versorgungs­amt zu stellen.

Der entgangene Arbeitsverdienst wird in vollem Umfang erseht, wenn er da- üb- liche Matz nicht überschreitet. Hierzu ist eS not­wendig, datz der Arbeitgeber die tägliche Ar­beitszeit und den Stmrdenlohn bescheinigt. Fest­besoldete und Angehörige freier Berufe hierzu gehören insbesondere aud) Landwirte werden in der Regel einen erstattungsfähigen Ausfall an Arbeitsverdienst nicht haben; wird jedoch z.B. von Klernhandwerkem, Heimarbeitern usw. ein tatsächlicher Ausfall an Arbeitsverdienst überzeugend bargetan, fo kann Ersah beansprucht werden. Ausfall an Erwerbslosenunterstühung wird einem solchen an Arbeitsverdienst gleich­geachtet.

3um Zwecke der Anforderung der vorstehend erläuterten Kosten ist daS Vorladungsschreiben eingehend auszufüllen und zu unterschreiben. Die etwaige Vorlage falscher Belege zur Erlangung höheren Ersatzes erfüllt den Tatbestand des 'Be­trüget oder des Detrugsversuches.

Auf besonderen Antrag kann vor Antritt der Reise vom Versvrgungsamt ein Reisekosten­vorschuh gezahlt werden.

Bei Heilbehandlung durch die Krankenkasse werden die Reisekosten nach den für die Kranken- faffc flcItenBen Vorschriften erseht. Der Ersah

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Am TamStag, dem 14., gonnta«, bem 15., nnb Montan, dem 16. Juli feiert der

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Bettungs-Singen des öoDsöerg-meitertijai Söngerüonöf».

scheinend begeisterte Kegekbnfdrr frwmlen HA n<fet m daS Ehejoch Kigen. das ihre Freiheit einschränkte, zehn andere hatten mit der Krank­heit ihrer Frauen zu kämpfen, acht Halten über Erfersucht. nd Kinder sorgen sowie ewigen Fa- miiienftreil andere fanden dah ihr 5 hebe ruf suh nicht mit ihrem eigentlichen Beruf vereinigen liehe; wieder andere beriefen sich auf religiöse Meinungsverschiedenheiten Lehr entschieden lau­teten bic Antworten zweier Ehemänner Sie zergliederten ihren Kummer nicht und beant- sandern schriel'en einfach Es ist überhaupt nichts m Ordnung!"

Deutsche Buchersolge in England.

Die inS Englisch' übersetzten und in England erscheinenden Bücher stellen sich durchschmttlich um 30 Prozent teurer a l S die deut­schen Ausgaben, was eine beträchtliche Hemmnis für ihre Verbreitung bedeutet. So blieb eS auch bei der kostspieligen Ausgabe von Thomas MannS ..Zauberberg" nur bei einer Auslage. Runmehr kündigt nach einer Mitteilung in der ..Literarischen Veli'. der Lon­doner Verleger Secker eine einbändige. -0) Sei­len umfassende AuSgab: des ..Zauberbera' an. bit für 7.6 Schelling verkauft werden soll, damit sie billiger alS die deutsche Originalausgabe ist und dem Roman auch in England einen groben Leserkreis gewinnen wird. Lion Feucht- Wange r s . 3 u b S ü h" hält sich auch weiterhin auf seinem Stand als daS erfolgreichste Buch eines deutschen Autors in England Seit Januar 1927 ist es mit einer einzigen Aus­nahme allmonatlich in ein oder zwei Reuauflagen herauSgebracht worden. Die Rachfrage stieg be­sonders nach dem Besuch FeuchtwangerS in Lon­don. Eine demnächst erscheinende Volksausgabe wird als das 88. Tausend bezeichnet. In dieser Ausgabe soll daS Brich nut 5 Schilling kosten, und her Verleger rechnet damit, dah die Auflage von 30 000 Eremplaten innerhalb weniger Tage abgelebt wird.

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tcde eine trireulit'z Aufwärtsentwicklung qe- wmmcn hatte ist j-.ht in ihrer Weiterentwick- eng geiätzrdct. da es ihr nach einem Umbau an icr (Stätte ihrer bisherigen Rtederlassung an jem geeigneten neuen Anstaltsraum rangelt Es wäre sehr zu begrüben, wenn Jura, die uiahgebenden Stellen unseres Ortet sne t'eunc gefunden würde, die der ungestörten Dciterr^tinicklung des segensreichen Qlnhalts- Mternehmens die erforderlichen Grundlagen öietet.

^rGrotz-Rechtenbach, 12.2uli. Es ist öfter ruch im ,Diestencr Anzeiger" auf die berüchtigte <tu rbe am .Lchirnberg" beim hiesigen Orte. 1 der sich schon ^blimd* Unfälle ereignet Uben. hingewiesen und deren Beseitigung ge- !»rbert worden Dieser Forderung totrb nun- nehr Rechnung getragen. Die Arbeiten zur 'Be­fett i g u n g der Kurve sind dieser Tage in Angriff genommen worden. Eine gröbere Anzahl jbfl- und Äaftanicnbäume mußten hierbei ge- ällt werden. Auster der Beseitigung der Kurve wird auch der .Schirnberg", der eine sehr steile teigung auswies, auf der Höhe abge­hoben und am Fuhr aufgefüllt, so »ist die Steigung eine wesentlich geringere wird. Las au bem Umbau her Strahe erforderliche »elände ist bei dem im Gange befindlichen Umlegung-verfahren der hiesigen Gemeinde auS- Swiesen worden. Die gesamte Arbeit ist als

otstand.'arbeit nnerfarmt, und der Firma lebr. Da gner zu Krofdorf übertragen. Bei ter Arbeit werden Rotstandsarbeiter aus der Stadt Wetzlar beschästigt. Die Heranziehung wei- irer AotstandSarbeiter auS dem Bezirke des SmteS Rechtenbach ist beabsichtigt. Als Trägerin ter Arbeit gilt die ProvinzialstratzeTrbauverwal- 'ung der Rheinprovinz, in deren Unterhaltung 1 b die fragliche vtrahenstrecke befindet. Zu

beiten dieser Tage in Angriff genommen worden.

T Hochelhe im, 12. Juli. Um die verhält- ni-rnästig gut ausgefallene Kirschenencte ratio­neller verwerten zu können, sind Landwirte dazu t<r.gegangen, ihre Kirschen direkt an die Verbraucher zu liefern. Die Leute fahren ivt Pferd und Wagen durch die benachbarten Städtchen und Dörfer mrd fetzen dort ihre Kir­schen. gute Herzkirschen. daS Psrrnd zu 0.45

Zlarf ab.

Krci4 Marburg.

DSR Rkarburg. 12. Zuli. Aus Einladung ^>eS SeevereinS, des Marinevereiiw und der relellschast zur Rettung Schiffbrüchiger hielt ?im6tagabenb in den überfüllten Stadtsälen der rübrer der deutschen Flotte im Weltkrieg und n der Skagerrak-Schlacht Admiral Scheer einen Vertrag über diese Schlacht und die Rot Wen­digkeit deutscher Seegeltung. Der K«mcr, der slch bei dieser Gelegenheit für die iwn zuteil gewordene Verleihung der Würde ncS Ehrendoktors der philosophischen Fakultät -dankte, sand stürrnifd-en Beifall.

Kirchliche Nachrichten.

Israclltlsche Religionsgemeinte. Gottesdienst in der Synagoge (Gubanlage). Samstag, den 14. Juli. Vor­abend 7.45 Uhr ; morgens 8.30; Predigt; abends 8.50 mib 9J0 Uhr.

Israelitische ReliqionsgefeUschaft. Sabbatseicr den 14. Juli. Freitag abend 7.45 Uhr . Samstag nor- mittag 8; Predigt, nachmittags 4.30. Sabbataus­gang 9.30. Wochengottesdienst morgens 6.15; abends 7.15 Uhr .

Wik geben hiermit besannt, daß wir in diesem Jdhre eine Rosen-Ausstellung in Steinfurth nicht veranstalten, dagegen laden wir allelftasen' fteunde zum Besuch unserer großen Rosen-Sonderschau ein, die am Samstag, 21. Juli, im tturhaus

Aber nur noch einige Tage am Dienstag ist Schluß!