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Doch war die Beteili- sehr erfreulich. W für ihn turnerischen ilnehmcr eine Urkunde. Verein weid- y Aiehen, hielt die- »ersammlung im ,§e" Albrecht erstatiete er Gebrauchssuche, me erarrstaltete. 10 Hunde in die Preise. Dabei itaiicdcrbesiy mtf bet Preises bedacht ver- im Wtz von Ml mb einer M WJ mn Mebeni- Auch 'inkeirnischu Zucht gut

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ab, ein weiterer Beweis von dem wachsenden Verständnis für den Wert des guten Zeb.auchs- huntes. der den Säger erst weidgerecht jagen läßt. Der Vorstand macht sodann einige Mit­teilungen über die diesjährige Huterlusfcier, die am 3. November stattfindet und mit der Aus­stellung, die mit ihr verbunden ist, einen dem Tag entsprechenden Verlauf zu nehmen ver­spricht. Der Vorstand warb ferner für eine Be­schickung der Berliner Ausstellung wahrend der Grünen Woche" 1929. Sm Anschluß an die ge­schäftlichen Verhandlungen sprach der Schrift- «uhrer, Studienrat Holzel, überHasenabschuß und wirtschaftliche Behandlung der Sagd". Die Schlußfolgerung, daß die Hasenjagd Höchstertrag nur liefere, wenn der Abschuß in einer ein­maligen Winlertreibjagd erfolge und sonst ruhe, wurde in der Aussprache an Dem Beispiel von Revieren in der Lahnebene, wie im Vogelsberg zahlenmäßig gestutzt und von den Rednern als richtig unterstrichen.

** Die FilmvorführungU. S. A. I m »wilden* W e st e n", 2. Teil des FilmsDas schaffende Amerika", in den Palast-Lichtspielen hatte sich am Mittwochabend eines zahlreichen Besuches zu erfreuen. Dberingenieur H. Blecker (Hannover) gab einleitend nähere Erläuterungen über den Stapellauf der 1929 in den Dienst des Norddeutschen Lloyds tretenden RiefendampferEuropa" und Bremen", deren Einrichtungen es auch dem Mittel» stände ermöglichen sollen, einmal eine Reise nach den Bereinigten Staaten zu unternehmen. Nachdem der Stapellauf dieser Schiffe im Film vorgeführt war, ging der Bortragende zu dem eigentlichen Thema des Abends über: die Reise durch denwilden" Westen Amerikas. Ausgangspunkt war Kansas City im Staate Kansas, dann führte die Reise durch die Staaten Idaho, Washington, Utah,' Kalifornien, OreHßn und Wyoming. In lebhafter Abwechslung zogen die herrlichen Naturschönheiten des Mount Rainier-Parks, des Großen Salzsees (mit 24 v. H. Salzgehalt), des Bryce Canyon mit feinen wilden, bizarren Gebirgspartien, die Wunder des Grand Canyon am Coloradofluß, Kaliforniens Posemite- Part, des Pellowstone-Parks mit seinen Kratern, brodelnden Quellen und Geysiren vor den Augen der Zuschauer vorüber, oft unterbrochen von den öden, unwirtlichen Gestaden der Prärie und der Sand- und Steinwüsten. Aber auch die' Urbewohner des wilden" Westens, Indianer und Cowboys, wurden mit ihren halsbrecherischen Neitkunststüüen und Tänzen imRodeo", dem grandiosen amerikanischen Festspiel aus der Cowboyzeit, gezeigt. Besonderes Interesse erweckten die Stätten der Arbeit: das Teppichknüpfen der Indianerfrauen, das größte Kupferbergwerk der Welt im Tagbach wo 40 v. Sy der amerikanischen Gesamtproduktion gewonnen wer­den, das Fällen der Riesenbäume im Urwald bei Long Bell und ihre Verarbeitung im größten Säge­werk der Welt. Vorzüglich gelungene Aufnahmen zeigten die Lachszucht und den Lachsfang sowie das meterweite Auffpringen der Fische in den Strom­schnellen. Oberingenieur Blecker erntete am Schluß seiner vortrefflichen Ausführungen, die oft von gutem SyroÄtfc gewürzt waren, lebhaften Beifall. Die Her­steller des Films find die Döring-Filmwerke in Han­nover und der Norddeutsche Lloyd.

* Derbandsjublläum der hessischen Derwaltungsarntrnänner. 25 Jahresind vergangen, daß sich die mittleren Derwaltungs- beamten in Hessen zu einem Verband zusammen­geschlossen haben. Die Zahl der Mitglieder betrügt setzt etwa 300. Wit der am nächsten Samstag und Sonntag in Oppenheim stattfindenden dies­jährigen Jahresversammlung soll die Feier des 25jährigen Bestehens des Verbandes verbunden werden. Die Regierung, der Landtag und sonstige Behörden sind zu dieser Feier eingeladen.

Oberhessen.

Zuchiviehversteigerung in Lauterbach.

-------- Lauterbach. 11. Oft. Die gestrige letzte Zuchtviehversteigerung des Land­wirtschaftskammer-Ausschusses für Oberhessen stand unter einem guten Zeichen und hatte ein sehr günstiges Ergebnis. Der sehr starke Auf­

trieb umfaßte 96 erstklassige Zuchtbullen des hessischen Flockv'ehes (SU'.unrmalec): darunter befanden sich viele hervorragende Sungbullen aus den besten Zuchtgebieten, z. B. Maar, An­gersbach und aus der Nachbarschaft von Alsfeld. Ferner wies der Markt einen starken Besuch von Gemeindeverlretern und Einzelzüchtern auf. Der Handel war gut, die Preise waren bedeutend besser als bei den vorigen Auktionen, z. B. in Nidda. Der Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberhessen kann mit dem Ergebnis seiner letzten diesjährigen Zuchtviehrersteigerung zufrieden sein. Der Markt stand unter der Leitung des General­sekretärs Dr. Wagner, Gießen.

Das Ergebnis der Versteigerung.

Den höchsten Verkaufspreis errang der Züchter Adam Marx, Willofs, mit 1100 Mk.. Käufer blieb Gemeinde Nieter-Weisel. 2. Züchter H. F. Z i n ß e r, Romrod, verkaufte für 1000 Mk. an Gemeinde Dermutshain. 3. und 4. Züchter Fr. Möller Angersbach, und Züchter Karl Geiß, Windhausen, je 950 OIL. an Gemeinde Lauterbach bzw. Heblos. 5. Gust. Kalbfleisch, Billertshausen, 910 Mk. an Gemeinde Stum­pertenrod. 6. Züchter Fr. Ant. Schad Witwe, Angersbach, 900 Mk. an Gemeinde Arnshain. 7. Züchter Soh. Klinget, Wernges, 850 Mk. an Gemeinde Ermenrod. 8. Konr. Kircher, An- gersbach, 810 Mk. an Gemeinde Weitershain. 9. Züchter Heinr. Rahn, Angersbach, 800 Mk. an Gemeinde Kefenrod. 10. Züchter Heinrich Kreutzer, Queck, 760 Mk. an Gemeinde Ehringshausen. 11. Züchter Otto Dölsing, Billertshausen, Soh. Ritter III., Maar, und K. Z u l a u f, Vadenrod, je 720 Mk. an die Ge­meinden Wetterfeld, Wecresheim und Dockenrod. 12. Züchter Otto Weicker, Zell. 690 Mk. an Gemeinde Eifa. 13. Züchter Otto Steuer- nagel, Rieder-Breidenbach. 700 Mk. an ©e- m einte Rieder-Ohmen. 14. Züchter Konrad Krausmüller, 660 Mk. an Gemeinte Stock­hausen. 15. Züchter Louis (Beding, Romrod, und Ad. Pflanz, Unter-Wegfurth, je 610 Wk. an Gemeinde Bernshausen bzw. Geiß-Ridda. 16. Züchter Llohs. Blum ll., Maar, 600 Mk. an Gemeinte Schadges. 17. Züchter Otto Har­ras, Ehringshausen, 550 Mk. an Konr. Allen- dorf in Scharbach. 18. Züchter Landwirt- schaftskammer-Ausschuß Gießen für 560 Mk. an Raphael Greif in Schlitz. 19. Züchter Hch. Schmidt IX., Angersbach, 550 Mk. an Ge­meinte Stockheim. 20. Züchter K. Kreis, Lan­zenhain, und W. Fuchs, Stumpertenrod, ie 520 Mk. an Gemeinde Margarethenhausen bzw. Strebendorf. 21. Züchter K. Geiß, Wind­hausen, und Eugen Döll, Lanzenhain, je 500Mk. an Gemeinde Hansen bei Gießen bzw. Ziegenhain.

Snsgesamt wurden 28 hervorragende Zucht­bullen an Gemeinten bzw. Einzelzüchler verkauft.

KreiS Friedberg.

pb. Butzbach, 11. Oktober. Der heutige Schweinemarkt halte einen schlechten Auf­trieb. Es waren im ganzen 260 Ferkel auf- gefahren. Die Preise bewegten sich folgenter- maßen: Ferkel bis zu 6 Wochen 14 bis 16 Mk., von 6 bis 8 Wochen 18 bis 20 Mk., über 8 Wochen 20 bis 24 Mk. Der Hantel war flau. Die Zwetschenernte ist nunmehr beendet. Von Anfang September bis in die letzten Tage wurden am hiesigen Reichsbahnhof rund 150 Wagen Zwetschen verladen, die ein Gesamt­gewicht von etwa 600 000 Kilogramm hatten, ein Zwetschensegen, wie er seit langer Zeit hier nicht beobachtet wurde. Hierzu kommen noch die Einzelsendungen, die auch noch eine erhebliche Menge ausmachen. Die Aepfelemte war gering, dagegen gab es eine ziemlich gute Ernte an Birnen, von denen zur Zeit noch täglich zum Versand gelangen. Gleichzeitig hat auch der Kartoffelversänd eingesetzt.

Kreis Spotten.

V Gedern, 11. Oft. Zu dem hiesigen Schweinemarkt waren 507 Tiere auf ge­trieben. 6 Wochen alte Ferkel kosteten 15 bis 16 Mk., 8 Wochen alte 18 bis 20 Mk., Läufer je nach Qualität 28 bis 30 Mk. Der Hantel war lebhaft. Es blieb fast kein Heberftanb.

Kreis Alsfeld.

Z Homberg a. d. O h m , 11. Oktober. In der Gastwirtschaft von Louis Rühl dahier hielten die Mitglieder des Kreisverbande» der Kaninchenzüchter (7. Kreis Gießen) eine sehr gut besuchte Vertrelerversammlung ab. Die Äaninchenzüchlervereine Gießen, Grünberg, Stan­genrod, Ettingshausen, Saubringen, Alsfeld und Homberg a. d. 0hm waren zahlreich vertreten. Die Versammlung wurde von dem 1. Vorsitzenden Ludwig Kreiling (Gießen) geleitet. Sie KreisverbandSschau soll in Gießen am 10. und 11. November 1928 stattfinden. Auf eine Beteiligung des Alsfelder Kaninchenzüchter- Vereins dürfte kaum zu rechnen sein, da dieser für den gleichen Tag seine Ausstellung schon fest­gesetzt hat. Sie Landesverbandsschau soll in Groß-Karben statt finden. Auf beiten Ausstellungen kann auch Geflügel ausgestellt werden. Sie angesagte Tischbewertung von Ka­ninchen mußte wegen Verhinderung tes Preis­richters Ulrich ausfallen.

<x> Bernsfcld, 11. Oktober Auch in unserer Gemarkung ist die F e l d b e r e i n i g u n g in vollem Gange. Rachdem die Hauptvorarbeiten beendigt sind, wird gegenwärtig das neue Weg- neh eingesteint. Sie Zuteilung ter neuen Grund­stücke dürste in absehbarer Zeit erfolgen.

Rheinhessen.

Lpd. Mainz, 11. Oft. Sic Verseh lan­gen des Beamten Sarnes des Städtischen Cinquartierungsamtes haben sich nach ter Untersuchung größer erwiesen, als man an­fangs vermutet hatte. Sarnes sollte sich ter Polizei stellen. Da er dies nicht tat, hat die Staatsanwaltschaft einen Steckbrief erlassen. Die Vernehmung Sarnes' ist aus dem Grunde schon wichtig, weil Sarnes allein volle Auskunft geben kann über weitere Personen, die in die Affäre verwickelt sind.

WSR. OH a ins, 11. Oft. Sn ten Mainzer Ge­schäften wurden in den letzten Tagen Waren, hauptsächlich Damenwäsche, durch zwei junge Mädchen zur Auswahl verlangt und mitgenom­men. Es stellte sich hierbei heraus, daß es sich um Schwindlerinnen hantelte, die falsche Ra­mon angegeben hatten. Es handelt sich um ein junges Mädchen aus Mainz und deren Freun­din aus Dingen, die sich in ter E r - ziehungsanstalt kennengelernt hatten. Die erschwindelten Waren, die eine respektable Summe ausmachten, konnten im Laufe des gestrigen Ta­ges in ter Wohnung ter Bingener Freundin durch die Polizei beschlagnahmt werden.

Preußen.

KrerS Wetzlar.

Q A u s dem Kreise Wetzlar, 11. Oktober. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirke des Arbeitsamtes Wetzlar hat auch im Laufe des Monats September wieder eine Steigerung erfahren. Während zu Beginn des Monats in ter Arbeitslosenversicherung 339 Hauptunterstührrngsempfänger mit 150 Frauen und 243 Kindern unterstützt wurden, betrug die Zahl ter Unterstützungsempfänger am Ende des Monats 404 Hauptunterstützungsempfänger mit 201 Frauen und 349 Kindern. Diese Zahlen ver­teilen sich auf die einzelnen Bezirke wie folgt: ä) Stadt Wetzlar 122 Hauptamt HrstührrngssmP- fänger, 58 Frauen und 84 Kinder, b) Landge­meinden des Kreises Wetzlar 220 Hauptamt er- stützungsempsänger, 116 Frauen und 214 Kinder, c) Gemeinden tes Kreises Dietenkopf, soweit sie zu dem Bezirke tes Arbeitsamtes Wetzlar ge­hören, 62 Hauptunterstützungsempfänger, 27 Frauen und 51 Kinder. Sie Zahl ter aus der Arbeitslosenversicherung beschäftigten Notstands­arbeiter betrug Ende September 19, die sämtlich in ter Stabt Wetzlar beschäftigt wurden. Sn der Krisenfürsorge wurden Ente September 36 Hauptunterstühungsempfänger, 18 Frauen und 26 Kinder unterstützt gegenüber 20 Hauptunter­stützungsempfängern, 13 Frauen und 16 Kindern zu Beginn des Monats. Von den ersteren Zahlen entfallen auf: a) die Stabt Wetzlar 9 Haupt-

Unterstützungsempfänger, 4 Frauen und 4 Kinder, b) die Landgemeinden des Kreises Wetzlar 16 Hauptunterstützungsempsänger, 13 Frauen und 21 Kinder, c) die Biedenkopfschen Gemeinten 1 Hauptunterstützungsempfänger. 1 Frau und 1 Kind. Die Zahl ter Ende September aus ter Krisenfürsorgc beschäftigten Notstands arbeit er be­trug 5. die ebenfalls sämtlich in ter Stadt Wetz­lar beschäftigt wurden.

Kreis Marburg.

][ Marburg, 11. Oft. Bei dem Zoologischen Institut ter hiesigen Universität ist eine Lehr- und Versuchsanstalt für Bienen­zucht eingerichtet worden. Die Leitung der An­stalt hat Dr. Zreudenstein, Marburg, über­nommen. Auf dem heutigen Schweine­rn a r E t kosteten sechs Wochen alte Ferkel 15 bis 20 Mk., sechs bis acht Wochen alte 20 bis 25 Mk., acht bis dreizehn Wochen alte 25 bis 35 Mk. und Läufer 40 bis 70 Mk. das Stück. Angefahren waren 585 Ferkel und 14 Läufer. Der Handel war flott.

Maingau

WSN. Frankfurt a.M.. 11. Oft. Vor­gestern abend hat der hier in den letzten Tagen auftretende Fassadenkletterer wiederum einen Einbruch in der Holbeinstraße auS- geführt. Er ist hierbei an den Balkon- säulen zum ersten Stock emporge- k le t tert und hat sich anscheinend beim Ein­schlagen tes Fensters die Schlagader durchschnit­ten, denn in der Wohnung befanden sich viele Dluttropfen und auf dem Daikon eine große Blutlache.

Neziris -Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 11. Olt. Zwei ehemalige Gießener Rechtskonsulenten, R. und D., Hutten sich wegen verschied.ner Betrugs- und Unterschlagungssälle zu verantworten. N. soll einer Arbeiterfamilie vorgcschwindelt haben, es sei ihm möglich, den Sohn, ter sich in Fürsorgeerziehung tes and, frei- zutekommen, wenn man ihm 400 Mark, die als Schmiergelder benutzt werden sollten, zur Ver­fügung stelle. Dies geschah auch, ohne daß jedoch N. irgendeinen Schritt zugunsten tes Zungen unternahm. An diesem Betrug sollte sich auch D. beteiligt haben. Während N. überführt wer­ten konnte, war es jedoch nicht möglich, dem D. die Mittäterschaft einwandfrei nachzuweisen. Weiterhin hatte N. fälschlicherweise ten Namen einer ihm befannten Frau unter eine Prozeß- Vollmacht und eine eidesstattliche Versicherung gesetzt. Er führte dann einen Sntervealions- prozeß auf Grund eines ebenfalls gefälschten Sicherungsübereignungsvertrages, ohne das; die angebliche Klientin hiervon die geringste Ahnung hatte. Außerdem wurde dem R. vorgeworsen, in verschiedenen Fällen einkassierte Gelter unter­schlagen zu haben. Dies konnte ihm auch teilweise nachgewiesen werten, wie es auch möglich war, ihn eines Scheckbetruges zu überführen. D. sollte auch in zwei Fällen Snraffogelber für sich ver- ttenbet haben, jedoch glückte ter Nachweis nur für einen Fall. Das Gericht hielt wegen tes gemeinfahrlichen Tuns ter beiden eine strenge Bestrafung am Platze und verurteilte D. zu einer Gesamtgefängnisstrafe von einem Sahr, während D. einen Monat Gefängnis erhielt.

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