Oberhessen.
Lanr ;:ö Gietzen.
O Londorf, II.Moi. Die auf den hiesigen Iungoiedtummelplatz, am Ausgong nach Nordeck, aufautreibenben dungtierc wurden gestern von Deterinarrat Dr. Martin (Gründerg) untersucht und von Dr. von Helmo11 in die Versicherung ausgenommen. Da das Wetter noch ungünstig ist, Hot man von dem sofortigen Austrieb noch Abstand genommen. Der Weideplatz ist sehr schön gelegen. Die Bedingungen, die man an eine Weide stellen muh, sind im allgemeinen erfüllt. Ein weiterer Ausbau der Weidefläche dürfte sich zweifellos lohnen.
* AuS der Rabenau, 11. Mai. Die Steinobstblüte ist in unserer Gegend beendet. Die Bäume haben gut angesetzt, bis heute ist ein Schaden durch die vorübergehende Winterwitterung nicht zu bemerten. — Unfete Landwirte sind eifrig mit dem Kartoffelsetzen beschästigt, um es bald zu Ende zu führen. In diesem Jahre sind kaum neue Kartossel- forten angeschafft worden, da man mit den seither angebauten Sorten, wie Industrie, Blaue Odenwälder. Hassia usw. recht gute Erträge erzielt hat. — In der letzten Zeit ist die Nachfrage nach Kartoffeln aus der vorjährigen Ernte wieder etwas rege geworden. Die Prekse sind infolgedessen bn Steigen begriffen. Gegenwärtig bezahlt der Verbraucher für weihsleischige 4—4.80 Ml., gelbfleischige kosten 5.50 -5.80 Mk., in manchen Orten ist der Preis bereits auf 6.50 Ml. gestiegen.
t. Linden st ruth, 11. Mai. Die Arbeiten zur Verlegung der Wieseck haben endlich ihr Ende gesunden, lieber die Wieseck wurden z vz e i neue Brücken gebaut, die eine in Lindenstruth, die andere an der Cemarkunasgrenze Reiskirchen. Die Derschleifung der Erbmassen findet in diesen Tagen ihr Ende. Schon vor mehr als einem Jahr sollten die Arbeiten zu Ende geführt fein; sie wurden jedoch aus Anlaß von Lohnstreitigkeiten auf längere Zeit unterbrochen. Die Eigentümer der Wiesen sind von dieser Verzögerung nicht sehr er- baut; denn sie verlieren zwei Ernten. In diesem Jahr ist der Verlust besonders groß, weil die Ver- schleifung der Erde auf die tiefer gelegenen Stellen gleichmäßig erfolgt ist. Dadurch werden oroße Flä- chen mit frischer Erde überdeckt. Die Wiesen müssen neu angelegt und mit einer frischen Grasnarbe ver- sehen werden. Daran haben aber die derzeitigen Besitzer kein Interesse mehr; denn das Wiesental wird zugleich bereinigt, und die Zuteilung der neuen Grundstücke soll im kommenden Herbst erfolgen. Dann erst wird sich zeigen, ob die Verlegung des Diesecklauses und die damit verbundenen Teilfeld- bercinigung den erwarteten Nutzen bringen werden.
ch ©riinberg, 11. Mai. Auf dem Weide- gut der Landwirtschaftskammer Warl- h o f bei Grünberg, wurden die Rinder ausgetrie- bcn, nachdem schon am Montag die Fohlen aufgetrieben waren. Es wurden insgesamt 141 Rinder und 28 Fohlen auf die Weide genommen. Ein gro- ßer Teil angemeldeter Tiere mußte leider zurück- gewieson werden. Die Weide ist in einem ausgezeichneten Zustand und dürfte wohl in Oberhessen an erüer Stelle stehen. Generalsekretär Oekonomie- rat Dr. Wagner (Gießen), Deterinärrat Dr. Martin (©rünberg) und die Beamten des Land- Wirtschaftsamtes Grimberg wohnten dem Auftrieb bei. — Auf dem gestrigen Schweinemarkt waren 430 Ferkel und 25 Läufer Aum Verkauf angeboten. Das Geschäft, das anfangs bei guten Preisen flott ging, flaute bald ab, so daß ein Ueberftanb von weil über 50 Prozent zu verzeich- ■en war. Es wurden bezahlt für sechs Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mark, für sieben bis acht Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, für acht bis dreizehn Wochen alte Ferkel 25 bis 30 Mark und für Lauser 30 bis 36 Mark.
-4- von der Horloff, 11. Mai. Dem Schwslwerk der Hefrag In Trais - Hor - (off wurde bekanntlich die Berech'igung erteilt, feine Abwässer nach Passieren der Kläranlage in die Horloss zu leiten. Seitdem nun der Be trieb eröffnet ist, führen die Bewohner der talabwärts geleaeflen Ortschaften lebhaft Klage darüber, daß das Wasser vielfach schmutzig-trübe sei und einen üblen Geruch verbreite. Zur Tränke des Viehes und zu Badezwecken fei es nicht mehr zu benutzen. Es wäre zu wünschen, daß die maß- gebenden Stellen sich mit dieser Angelegenheit befaßten. Sollten die Klagen berechtigt fein, bann wäre rasche Abhilfe am Platze.
(.) Lang-Göns. 11. Mai. Man war noch vor kurzem der Meinung, daß die diesjährige Obsternte wieder gut würde: denn Steinobst und Dirnen batten gut angesetzt. Jetzt, nach dem Derblühm, siebt man aber, daß es nicht so ist. Es gibt höchsten- — wenn kein Havel- schlag oder die Nachtfröste die jungen Früchte vernickln — eine knappeMittelernte. Die Aep'ol^äurne blühen eben, die jungen Baume besonders sind über und über mit Bliiten bedeckt. Dagegen haben mittlere und ältere Bäume, die ja im vorigen Jahre so reichlich trugen, dieses Jahr weniger ange'etzt. Bi) je t haben die geringen Nachtfröste noch feinen Schaden an- gerichtet. — Zur Zeit wird die Zufahrt- straße zu unserem Friedhof zum Teil stark verbreitert und gepflastert. Die Mauer um den Friedhof wurde verlegt und erhöht. Auch daS Einfahrtstor wird geändert. In die Mauer eingebaut wurden einige alte Grabsteine, die zum Teil im Pfarrgarten und in andern Häusern unbenutzt lagen. Zu beiden Seiten des Eingangs- weaes sind Rottzornbäume usw. angepflanzt worden, auch sonst ist in der Pflege des Gottes- acker» viele- geschehen. — Durch das wechselnde Wetter der letzten Monate sind hier zahlreiche ölt?re Leute an Lungenentzündung erkrankt und gestorben. Noch in keinem Frürn nhr ist die Sterblichkeitsziffer so groß ge- Wesen. Die Verstorbenen waren meist Männer zwischen 70 und 80 Jahren.
rcis Friedberg
e Münzenberg, 10. Mal. Bei schönstem Maienwetter und unter der Blütenpracht der Bäume fand am vorigen Sonntag die E i n h o - lang unserer neuen Ktrchenglocke vom hiesigen Bahnhofe aus statt. Unsere Gemeinde hatte eine ihrer allen Glocken im Kriege abgeliefert, wofür sie jetzt die neue Glocke erhielt, die bei der Firma Win cf er in Sinn gegoßen wurde. Tas Gewicht der Glocke beträgt fast 23 Zentner Sie bat folgende Inschriften: „Sei getreu bis an den Tod. so will ich dir die Krone des Lebens geben", ..Den Gefallenen des Weltkrieges zum Gedächtnis". Die Glocke gilt als Kriegergedächtnis, glocke. Eine andere der drei alten Glocken, die in ihrem Ton nicht ganz mit den übrigen überein, stimmte war gleichfalls von der Firma Rincker umgeftimmt worden und wurde am Sonntag zu
sammen mit der neuen ©locke feierlich eingeholt. Ein stattlicher Festzug, in dem die ganze Einwoh- nerschast unter Vorantritt des Posaunenchors von ©amboch mitging, holte die Glocken ein. Auf dem Platze vor der Kirche fand ein feierlicher Gottesdienst statt, wobei Pfarrer Beyrich in feiner Festpredigt ganz besonder» auch der gefallenen Brüder gedachte. Der Iungfrauenverein bewill- kommnete die neue Glocke, Schulkinder trugen Teile aus Schillers „Glocke" vor, der Posaunenchor bereicherte die Feier durch seine klangschönen Wei- ien. Unsere Gemeinde kann mit großer Befriedi- gung auf dieses denkwürdige Ereignis in ihrer Geschichte zurückblicken.
Kreis Büdingen.
Nidda. 11.Mai. Da die Wahl der Arbeitgebervertreter der allgemeinen Ortskrankenkasse für den Kcei» durch das KreiSamt aufgehoben ist, muß im Juni eine Neuwahl ftaltfinben. Diele wird in den elf größeren Plätzen des Kreises vorgenommen.
Arcis Schotten.
I Ober-Lais. 11. Mai. Seit Jahren streote der Fußballverein danach, einen besser für seinen Sport geeigneten Platz zu erhalten, da der von ihm bisher benutzte Platz an den dicken Bäumen zu klein und außerdem abschüssig ist. Nunmehr hat der Verein innerhalb des Fauerbach—Oberlaiser Gemeindewaldes ein Geländestück von vier Morgen zur Anlage eines regelrechten Sportplätze- pachtweise erhalten. Die Mitglieder des Vereins besorgen die noch notwendigen Planierung-arbeiten selbst. Nach Fertigstellung wird der Verein über einen der schönsten Sportplätze der weiteren ilmgegenb verfügen.
Kreis Alsfeld.
Alsfeld, 11. Mai. Dieser Tage fand dahier im kleinen Saale des Hotels „Deutsches Haus" eine Bürgermeisteroersammlung des Kreises Alsfeld statt, bei der die meisten Bürgermeister des Kreises Alsfeld anwesend waren. An Stelle des seitherigen wegen Krankheit aus dem Amte geschiedenen ersten Vorsitzenden, Bürgermeister N e e b (Rieder-Ohmen), wurde Bürgermeister Oekonomierat Korell (Angenrod) gewählt. Als Zureiter Vorsitzender wurde Bürger- meister Dölzing (Ruppertenrod) berufen. Bür- germeister a. D. Reeb wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bei der Besprechung des Punktes „W nsche und Anträge" gab Bürger- meister Dr. V ö l s i n g (Alsfeld) einige Erläuterungen über den neuen Stromtarif der Pro- vinz Oberhessen, der fast bei allen Gemeinden Widerspruch erregt hat, insbesondere wegen der zu hohen Grundgebichr für den Kraft- ström. Es wurde beschlossen, daß sich der ober- hessische Landgemeindetag mit der An- Gelegenheit befassen und bei dem Uederlandwerk Oberhessen und der Provinzialdirektion vorstellig werden soll. Hierauf folgte ein Vortrag von Direktor D ü l l m a n n über das Erbschastssteuergesetz und die Geldbedürfnisse, welche demnächst an die Familien herantreten werden. Er erläuterte die hauptsächlichsten Bestimmungen des Gesetzes, roonarh jetzt bei Erbübergängen auch die direkten Hinterbliebenen, Frau und Kinder, Erbschaftssteuer zu zahlen hätten, und empfahl deswegen eine Versicherung. Nach einer Mittagspause wurden die Verhandlungen fortgesetzt, und zwar wurde über die geplante E r - richtung einer Kreisabdeckerei verhandelt. Zu dieser Verhandlung waren der Kreisaus- schuß, Kretstaqsmitglieder und die Vertreter de, Landbundes, sowie der Vorstand des Landwirt- schastsamtes Alsfeld eingeladen und erschienen. Rach den Referaten von Regierungsrat Strack (Alsfeld) und Kreisveterinärrat Dr. Hoffmann (Alsfeld) folgte eine mehrstündige Aussprache, die kein bestimmtes Bild ergab. Einzelne Redner traten für das Projekt ein, während andere Redner Bedenken dagegen äußerten, hauptsächlich wegen der Rentabil tät. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt. Die endgültige Entscheidung wird demnächst der Kreistag zu treffen haben. — Der hiesige Verkehrs- und Verschönerunasverein hat den Plan ins Ange gefaßt, ein altes Wahrzeichen der Stadt, den Leonhardsturm am Fuldaertor, wieder befteiabar zu machen, und zwar bis zum ehemaligen Gefangeneraum und der Folterkammer. Letztere soll entsprechend eingerichtet werden. Da die Mittel zur Ausführung dieses Plans durch Sammlunaen, Stiftungen und Zuwendungen aufgebracht werden sollen, wird die Ausführung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich fein. Von der Leitung der „D e u t s ch e n P u o p e n f p i e l e" in Kassel lag eine Anr znng zur Ausführung des Alsfelder Passionsspieles vor. Der Ausschuß steht dieser Anregung sympath'sch gegenüber und beschloß, eine Besprechung mit der Lei- hing des Unternehmens zur Anhörung der Vor- schläge herbeizuführen.
-er. 5) o m berg a. b Ohm, 10. Mai. 3n diesem Jahre findet am 6. 3 u n i dahier wieder ein Drämienmarkt statt. Die Vorbereitungen sind schon Ic'ifjaH im Gan^.e. Von den Landwirten, Äaulev'en und Gewerbetreibenden erwartet man hier e nen starken Bestich des Marktes. Der Reit er verein hat wieder die löbliche Absicht, mit seinen interessanten Vorführungen aufcumarten. Schon vor längerer Zeit ist ein diesbezügliches Ausschreiben an die Reitervereine ergangen, die daraufhin mit der Train ierung ihrer P'crdc begonnen haben. Im ganzen werden 60 V erde auf dem Vlan erscheinen, und zwar beteiligen sich an dieser Schau die Reitervereine Rabenau, ©-fmberg. Lich und Alsfeld. Um den Zuschauern etwas Gediegene- zu bieten, ist ein abwechselung-reiches Programm anfaestellt. Den Reitervereinen winken für ihre Mühe und Arbeit und vor allem für die trefflichen Leistungen am Markttage wertvolle Ehrenpreise, die von der Stadt Gomberg, von den Gewerbetreibenden und von Freunden und Gönnern dieser schönen Sache gestiftet wurden. Rach den gründlichen und forg'ältigen Arbei et an Reiter und P'erd zu schließen, dü-ften die diesjährigen Darbietungen die des Vorjahres bei weitem überbieten, fo daß sich eine Besichtigung wohl verlohnen dürfte. Der Männer- gesangvercin feiert am 12., 13. und 14.Mai fein vierzigjähriges Bestehen, zu dem schon über 40 Gesangvereine ihr Erscheinen in Aussicht gestellt haben Die Vorbereitungen zu dem Feste, wie Ausstattuni der Fefthalle (Stabt- balle), des Festvlatzr» da- Schmücken der Straften und Häuser haben bereits einge'etzt, so daß allen Sängern und auch sonstigen Besuchern des Feste- einige nenuhreiche Stunden bevorstehen werden, hoffentlich macht auch der Weitergott seine Sache aut!
r. Mücke, 10. Mai Gegenwärtig wird von hier bis Ulrichstein durch die Firma Ohl. Limburg, die Ohmtalstraße einer Heu*
Rätsel-Ecke.
Umstellungsrätsel.
a — ar — beit — bur — em — et — fei — ge — [am — le — ma — ne — o — pe — pi — rat — rin — tu — fal — scha — |en — span — ste — ftern — ta — ta — te.
Lus vorstehenden 27 Silben sind 13 Wörter zu bilden. Durch Umstellen der Buchstaben dieser Wörter werden alsdann 13 neue Wörter gewonnen, die in ihren Anfangsbuchstaben zusammengefügt, eine fest- liche Erholungszeu ergeben.
Kreuzworträtsel
11
16
13
12
15
21
19
22
■aaeeaa
s m ■Bi
Aon links nach rechts:
1. Europäisches Land; 7. Stadt in Frankreich, 8. französischer Schriftsteller; 9. minderwertiges Pferd; 10. heiliger Stier; 12. Nebenfluß der Saale; 13. Fluh in Pommern, 14. orientalischer Titel, 15. Hauptmündungsarm des Niger; 16. englischer Adel», titel; 19. das Ziel des Rätselraters; 22. Nebenfluß der Aller.
Don oben nach unten:
1. Gemüse; 2. weiblicher Personenname, 3. Fest- saal in Lehranstalten, 4. Nebenfluß der Donau; 5. verlorene deutsche Stadt; 6. andere Bezeichnung für Sympathie; 9. portugiesische Kolonie; 11. Neben- fluß der Weichsel in Galizien; 16. natürliches Wasser- decken; 17. ägyptische Göttin; 18. Ansturm; 20. Amphibie; 21. französischer Marschall.
Magisches Doppel-Quadrat.
11
12
10
9
5
12
2
8
6
3
£
7
3
_8
9
2
3
*3
7
5
1
4_
3 i 10
An Stelle der Ziffer in obiger Figur sind Buch- staden zu setzen; es ergeben alsdann die fünf Quer- reihen Wörter mit folgender Bedeutung: 1. aus- gedroschene (Barben; 2. Erzeugnis der Kochkunst; 3. Bezeichnung für etwas; 4. Singspielhalle; 5. Ge- treibeart. — Hat man die angedeuteten Wörter ge- funben, nennen die burch Linien hervorgehobenen Felber, bie ein auf ber Spitze stehendes Quabrat bilden, wenn man mit dem mittelsten Buchstaben der Reihe beginnt und von links nach rechts lieft, eine hervorragende Erfindung der neuesten Zeit.
Wortspiel.
a
1. Andere Bezeichnung für Loch
2. Paarzeher
3. Bergweibe
4. Slcinwand
5. Berwanbter
6. Mineral
7. Sch'ffswand
3. Teil de- Auges
b
Insekt
Flächenmaß
Neber fluh der Saale
Dogelwobnung
Verwandter
Kleines Raubtier Englischer Abelslltel Feierliche Bekräftigung
Bis auf bie Anfangsbuchstaben finb bie Wörter unter a und b gleich. Sind diese richtig gefunden, ergeben bie Anfangsbuchstaben ber Wörter unter b ein beliebtes Getränk ber gegenwärtigen Zeit.
Rösselsprung
ken
nen
gen
und
roifl
pril
lie
dem
und
gen
mol
bei
die
gleich»
den
halb
bald
re
f«h
nen
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g«l
a
bt
rin
trä
e
ten
li
li
frost
wer
wi
bald
ches
früh
im
blü
h«
ch«
bald
und
ken
heim
im
strah
was
nen
still
gen
stür
ta
und
wer
bald
jen
misch
len
bald
len
in
mät^
weiß
Merkrätsel.
Schimmer — Lamelle — Fahrenheit — Ortszeit — ' Fasttage.
Den vorstehenden fünf Wörtern entnehme man je drei aufeinanderfolgende Buchstaben. Zu einem Wort vereinigt, müßen diese einen christlichen Feiertag ergeben.
Auflösungen
Silbenrätsel.
1. Dresden; 2. Eisbein; 3. Notturno; 4. Oybin;
5. Zwetsche 6 Enzian; 7. Alwin; 8. Neunzig;
9. Ornat; 10. Sigel; 11. Tientsin; 12. Denzel.
Den Ozean Ost-West bezwungen.
Kreuzworträtsel.
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L
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rarara firüi
SlreidjcätfeL
Bruder — Halma — Graus — Samum — Beute — Plage — Mauser — Marke — Stand — Hoerd«. Baumdluete.
Ichlausaabe.
Wegerich — Algebra — Lagerei — Drogerie — Mogelei — Ergebung — Ingedorg — Steigerung — Tagedieb — Eingebung — Ringelein.
Waldmeister.
Rätsel.
Der Maikäfer.
Oie Narrenkappe.
Spittler und Sparren vom Redakttonstisch.
Der weißt
In einen Delikatessenkeller, Nähe Schlesischer Bahnhof, kommt ein rauher Mann.
.Ick möchte zwee Vaar warme Würstchen."
.Wollen Sie sie hier essen ober mitnehmen 7" ,Ick will le hier essen und hoffentlich mit- nehmenI" (Lust. Bl.)
honderasien.
AlS ich neulich mal Straßenbahn fuhr, stieg ein waschechter Berliner mit einem Hund auf bie Plattform, dem man wahrlich keine Rasse mehr ansehen konnte. Kreuzung Zwischen Riesenwelle unb Oelsarbinc. Irgend jemanb meinte:
.Sachen 6c mal, iS ’n das 'n Ratrenfängen ober 'n Asfcnpintscher?"
.Ja'. sagte der Besitzer, .bet er Ratten fängt, steht fest, aber ob er Affen ptntscht, wecst ick nich."
teerung unterzogen. Die AutoWähler tun gut, bie Ohmtalroute von hier über Merlau—Wett- saa'en—Ruppertenrod zu nehmen, da bie in Arkeit befindlichen Teilstrecken täglich mehrmals für - u.zefähr eine halbe Stunde gesperrt werden. Mit dieser erneuten Teerung erhält bie Ohmtal- stratze endlich eine vorteilhafte Verfassung, tote sie ihr als stärkster Verkehrsstraße des Vogelsbergs gebührt.
Preußen.
Oer Wetzlarer Kreiseiai.
WSN. Wetzlar, 11. Mai. In dreistündiger Sitzung genehmigte der Kreistag des Kreises Wetzlar gestern den Kreishaushaltsplan für 1928, der in Einnahme und Ausgabe 3 423 403 Mk. auftoeift und um 191 C03 Mark unter dem vorjährigen Etat bleibt. In- folgedeßen toar eine Senkung der Kreta» steuern von 40 auf 35 Proz. bei den Zuschlägen zu den Uebertoeifungen an Einkommen- und Körperschaftssteuern und von 91 auf 86 Proz. bei den Realsteuern möglich. Im außerordentlichen Etat, der mit 513 425 Mk. abschließt, behüben sich 304 000 Mk. zur Instandsetzung der KreiS- und Demetndestrahen und 203 000 Mk. für Wohnungsbau.
Kreis Wetzlar.
DSR. Wetzlar, 11. Mai. Der starke Andrang von Wandernden und der Mangel an geeignetem Untertan, t-raum haben d.e Frage der Unterbringung von Obdachlosen in Wetzlar akut werden lassen. Die Stadt hat sich daher entschlossen, ein Obdachlosenheim zu bauen, das mit einem ungefähren Aufwand von 30 000 Mk. errichtet werden soll. Zu den Kosten soll der Kreis anteilig herangezogen werben Der Kreistag hat in feiner letzten Sitzung bereits seine Beteiligung biS zu 15 000 Mk. zuge agt. — Die starke Frequenz der Landtoirtschast- lichcn Schale bildet die Veranlassung, daß ein weiterer Anbau err'chtet wirb, ber eine neu zu errichtende äweite Klasse aufnehmen soll. Die Kosten, bie 28 000 Mk. betrauen, wurden vom Kreis aus dem DrlöS des Verkauf- ber Herberge zur Heimat bereit-efteUL
XX Vetzberg, 10. Mai. Der Vetzberg, die Schwesterburg unter» Gleiberg. bertnOct sicy in Wenig erfreulicher Verfassung. Nicht nur. bah btt Wenigen Reste der Ruine dem gänzlichen Dersall preiSgegeben finb. es sühn auch kein passierbarer Weg bis zum Gipfel des Berges, von wo sich bekanntlich dem Wanderer
ein herrlicher Rundblick darbietet. Von einflußreicher Stelle müßten nicht allein Wegen des bequemeren Aufstieges, sondern auch wegen der Ausstellung von Ruhebänken auf diesem prachtvollen Aussichtspunkte in Bälde die nötigen Schritte getan werden.
M bürg.
][ Marburg, 11. Mai. Der Kreistag des Kreises Marburg genehmigte in seiner gestrigen Sitzung u. a. den KreishauS- Haltsvoranschlag für 1 9 28, der im ordentlichen Teil mit einer Gesamteinnahme unb Gesamtausgabe von 1 370 546 Mk., im außerordentlichen Teil mit einer Gesamteinnahme unb Gesamtausgabe von 746 000 Wk. abschließt. Die Kreissteuerbelastuna Würbe als günstig bezeichnet. Die Zuschläge zu den Reichseinkommen- und KörperschaftSstei er - An e ' werden um 4 Prozent, die Zuschläge zu len R a steuern um 1 Prozent niedriger alS in 192? fein. Sie betragen nämlich für 1923 37 Prozent zu den Reichseinkommen- und Körperichaftssteuer - Anteilen unb 49 Prozent zu ben Realsteuern.
Maingau
WSN. Frankfurt a. M.. 11. Mai. Der frühere Frankfurter Kämmerer, Stabtrat a. D. Prozessor Dr. Bleicher, ist heute vormittag Im Krankenhaus nach kurzem Leiden im Alter von 67 Jahren gestorben. Don 1906 bi« 1925 verwaltete er in musterhafter Weise die Frankfurter Finanzen, nachdem er bereits vorher bie Leitung ber statistischen Aemter ber Stabt Inne* hatte Professor Dr. Bleicher gehörte auch bem Lehrkörper der Universität als Honorarproseisor für Statistik unb Kommunalwirtschaft an.
WSA Frankfurt a. M , 10. Mai. Don der hiesigen Kriminalpolizei wurde der langgciuchte Einbrecher Joses Debor aus Aschaffenburg feftflcnommen, der aus dem Gefängnis in Bad Homburg ausgebrochen war und nachträglich einen Einbruch in ein Golbtoarengeschäft in Wetzlar mit seinem Kompli-en Wilhelm Gretz aus Frankfurt auägefübrt hat. Er kommt auch al- Mittäter für den Kalsenschrank- elnbruch in bie Ortskrankenkasse Gern ü n b e n in Frage. Bei diesem Einbruch wurde, wie berichtet, fein Mittäter Erich Rose von einem Gendarmen auf der Flucht durch zwei Schüsse schwer verletzt. Bei der Festnahme würbe Debor dabei betroffen, wie er bie letzten Vorbereitungen zur Flucht ins Ausland traf. Debor und Role haben hier längere Z^t um an gemeldet gewohnt.


