Samstagabend 7 ilfcr.
r ac t Steno«’ 18 61 bleit dieser
Der
Gabelsber
Bugen fteflcn, mit dankbarem Beifall
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ihren Zug in SSW-2tij>tung fort.
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bi- 103, Ober-Koglrabi 30 bi»
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von den Kunden Anzahlungen, aus die es
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Versammlung.
Pärchen Mann in Lich
natür- wurde wieder erneut
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Calatgurten 40. Lauch 5 20 bl« 15) 25 Pf. da«
lich allein abgesehen war. 5>a« feftnenommcn, jedoch ging der ftüchtia und konnte etft bätet verhaltet werden.
u», Bahnhofstraße: „Die — vstoria-Lichtspiele.
weißc Sklavin
j>arn) Piel.
— D i e Deutsche DernokrattschePor-
bas Läuten.
Turme der Iotzannestlrche aul kommen zum Dortrag Allein Gott sei Ehr' Dach der Heimat süßer nun zur guten Dacht (Volkslied,
von dem ftattsindet. in der Höd Stille; Ade
" Otrjenalien. Die ®<nd)i»a|te||or»n Frxtzr. d u t e r m u t b au» Großen Linden und Dr Lari Aaaa au» schlitz wurden unter Uedernahme in die Keichsftnanzverwaltuna zu Regierungsastestoren ernannt
ee Die Museen find am morgigen Sonntag oon 11 bi» 13 Uhr geöffnet
* D i e Äunftlammlunfl mit der Dr. Hans-Vock-Gedächtnis-Stiftung im neuen Schloß, Gingang ©endenbergftrabe. Ift wahrend ter Sommermonat« jeden Sonntag von 11 bi« 13 LIHr bei freiem Eintritt geöffnet. Kinder Haden nur in Degleitung Erwachsener Zutritt
” Maieablafen. Bei dem Malen-
blasen, da« heute, anschließend an I
flucheU ixt^uieu Dicht alltäglich Dürfte aller* dings lein, daß bet Hausdeicher und feine Fa- ml ne von dem ganzen Vorgang nichts gemerkt hatten.
- Reun-Länberfaßrt im Faltboot, •in« Pabdeldoottour unternehmen bti Herren Deinhold Parlvw aus Lollar und Adolf Kern c - Marburg 'Mitglieder der Dadd'er- Gilde G >ßen i am 13 Mai ab Lollar Die Fahrt nimmt lobenden Verlauf: Labnabwärts bis Koblenz in den Ahein, durch HoUand in die Rvrdsee bi» Bremen, welerau'wärtt bi« Hann> Münden. Fußmarsch bi» zur Xlnftrul. in ble Saale, Elbe. Hai>elieen. Spreewald. Oder nach Stettin, in ble Ostsee und dann ostwärts um die Ostsee herum Hierbei werden folgende Länder berührt: ßittauen, Lettland. GstlanK Finnland. Lappland. Schweden und DänematL
ten Zuhörerschaft, der die Redner ein packende. Bild de» großen (Belehrten und Bahnbrecher» vor ~ “ 1 aufge-
Berliner Börse.
Berlin. 12. Mai. (WTD FunHpruch). Die Em Kurs« drs gestrigen Abendverkehes werden tt Vormittag noch eher Geld genannt die satziätigkeit ist klein, nur Elektro werte haben etwas Frage. Man glaubt bei den Danken, daß heute die in den letzten Tagen zurückgebliebenen Werte etwas mehr Beachtung finden werden. An Kursen hört man: Aordd Lloyd 166 Geld, AEG 175. Siemen« 354, Farben 288 bis 289, GrSftlrel 304 eher Geld _ _
Verband». Bezirks und Vereins beteiligten sich 57 Mitglieder mit Erfolg und errangen dabei 21 erste und Ehrenpreise. 18 erste. 10 zweite und S dritte Prefte. Außerdem konnte das Mitglied W. Goffelmeyer auf dem 1. Stenotypisten- Mettschreiben de« Bezirk« die Dezirksmeister- schäft davontragcn.Be! der Vorstandswahl wurde der seitherige Vorsitzende F. Honstein. der im Dovcmber v. 3. auf eine 30jährige Dor- standstätigkcit zurückblicken lonnte «Instlmmia wicdcrgewäblt, während W. Momberger cis 1. Schriitlührer und F. Ziegler als Rechner neugewäh'tt wurden. Durch d e Umstellung des Verein« in die deut'che Einheltskurzschrlft war eine Umänderung de« st I der Satzung erforderlich, wobei auch gleichzeitig der Tarne des Verein« in Kurzschriftverein . Gabe!«derger^ von 1861, S. V.. abgeändert wurde.
*e Dindermorkt in Dießen. Am kommenden Dienstag findet in Gießen Dindvich- (Nutzvieß-) Markt statt. Der für den 16. Mai vorgesehene Schweinemarkt ist aus den 13. Juni verlegt worden.
** Jubiläum auf bemHoherobskopf. Am 18. Mai kann der Klubwirt Stein im B H. E.-Klubhau» auf dem Hohe rod«köpf sein 40jähriges Jubiläum al« Verwalter und Wirt diese« Hause« begehen.
•• Arbeitsjubiläum. Dor einigen Tagen beaing der bei der hiesigen Güterabfertigung beschäftigte Düterbodenvorarbeiter Ludwig Schupp au« Drvßen-Linden in voller Frische fein 25jährige« Arbeit« ubiläum Der Zubilar bat al« Soldat den Feldzug gegen Ehina 1900 vis 1902 (Doreraufstand) und den Weltkrieg von 1914 bl« 1916 mitgemacht. Seine Mitarbeittr ehrten ihn durch Ueberreichung schöner Geschenke.
•• Adler über Gießen. Man schreibt uns: Zu den Artikeln über Fischadler hätte ich sollendes zu bemerken: Dach meinem Dafürhalten ist es unmöglich, au« Höhen von 800 und 600 Meter noch nach der Farbe auf einen Fischadler schließen zu kinnen. Jn diesen Höhen käme höchstens noch da« für den Vogel charakteristische Flugbild in Betracht, da« von dem des Mausebus ards grundver chieden ist. Sollte es sich bei dem am Sonntag, 6. Mai gesichteten Vogel wirklich um einen Fischadler gehandelt haben, so käme wahrscheinlich nur in Frage, daß sich der Vogel verirrt hat. wa« ja nicht al zuselten vorkommt. Anchlie^end möchte ich noch erwähnen, daß ich am 7. Oktober 1925 mit einem Begleiter oberha b d:« .Felsens" auf einem Drachsclde am rechten Lahnu er au« nächster Dähe vier Fischadler beobachten konnte. Tie'e waren wahrscheinlich durch den starken Hebel, der in der Dacht und noch am frühen Morgen herrschte, veranlaßt worden, auf ihrem Zuge Rast zu machen. Dach einiger Zeit flogen die Vögel auf, umkreisten un« einigemal in einer Höhe von etwa 10 Meter und fetzten dann
Zrrlfr. 2 3. Preis« errungen. Der neugewählte Vorstand setzt sich wie so gt zusammen: 1. und Ehrenvorsitzen'e Frau Au- Suste Peter. 2. Dori itz ende Fräulein Slly lieh, 1. Sch i tsÜhrerin Fräulein E'ly Herbst, 2. Schriftführerin Fräulein Olaa Pfeiffer, Rechner Herr Wilhelm Zull mann, D«l- sitzerinnen Fräulein Sophie Vepler und Agi.es
tei hält am Montag, 14. UlrA. abends 8.15 Uhr. im Tals Leib, eine Dählervertammlung ab. in der Landtagsabg. Oberamtsrichter Schreiber, der Landesvorsitzende der Helfischen Demokraten, und LlnlverfttätSprofeftor Dr. Deutschbein, der bekannte Marburger (Me&rte, über . Deutschland« Kamps um Freiheit und Demokratie" sprechen werben. (Siehe Anzeige.)
denven ötubenien und dem großen '.Wanne der Wissenschaft gab, dessen ganze» Sein und unermüdliche» Streben seiner wissenschaftlichen Arbeit gehörte, für die er zur Erreichung der al» richt g er- kannten Ziele gelegentlich auch mit großer Rück- stchtsiosigkeit auftreten konnte Anschließend sprach der DireNor de» Sgrikulturchemiichen Instituts, Prof. Dr ftleberger, über Liebig als Äari- kullurchemiter. Der Redner schilderte die überragende Bedeutung Liebig» für die Landwirtschaft», wistenschaft, ble durch seine Gelehrtenarbeit und die von ihm aufgestellten gesetzmäßigen Lehren vom Minimum und vom D ederersatz. sowke durch seine Mineraldungertheorie, die zur 6d).iffung des Kunst- dünger» führte, eine durchgreifend« Umwälzung erfuhr. Luch die Bedeutung Licdia» al» wiiienschaft- licher Begründer unserer deutschen chtmsichrn In- duftrir wurde von dem Bortragenden in klarer 'Leise herau»geftellt M t Nachdruck betonte der Redner, daß unsere Landwirtschaftswistenschaft noch heute und auch für alle Zelten ihr sicherstes und breitestes Fundament In Liebigs Forfchungsrefui- taten haben werde, und es ist durchaus verständlich, wenn der Dortragende am Schlüße feiner sehr interessanten Darlegungen den Wunsch aussproch, daß Liebig» lodernder Geist immer der deutschen chcm schen W stenfchaft, Insbesondere aber der Land- wirtschastswisienschaft voranleuchten möge
Beide Dorträge wurden von der stark interessier-
g r a p h e n - D« r« i n von .
Tag: feine ordentliche Hauptversammlung ab. Aus dem Derwaltungsbericht über da« ^te'chäftsjabr 1927 28 ist zu entnehmen daß der Verein In der Zeit vom 1. April 1927 Ml 31 März 1928 insgesamt drei Anfänger- und drei Fort- dildungslehrgänge ferner ein RedescheifÜchr- gang und sechs Diktatkurs« zur Durchführung brachte. An den verschiedenen Wett^chreiben 7es
•• Der Damenverein Dabelsberaer, Dießen, hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Der Verein, der seine Unterricht«« kurse gemeinsam mit dem Gabelsberger Steno- araphenverein von 1861 in der Goetheschule, Westanlage, abhält, zählte am 31. März 75 Mitglieder und konnte In bet Werbewoche weitere 11 Mitglieder ausnehmen, so daß die Mitgliederzahl nunmehr 86 beträgt Der Damenverein entsendet zu allen Wettschretoen stets eine größere Anzahl Damen, die im letzten Jahre alle preisgekrönt zurückkchren konnten. ,en 11 1. um) Shrenprei e.
wird von beute an ausgegeben und gelangt somit noch rechtzeitig vor dem 15. Mai in die Hönde aller Bezieher unserer Zeitung Der auf engsten Raum zusammengefaßte Fahrplan stellt eine von vielen Selten begehrte Sonbergabc des „©‘ebener Anzeigers" an feine Leserschaft dar. In übersichtlicher Anordnung sind sämtliche Zugoerbindungen der Bahnlinien enthalten, die Gießen zum Mittel- oder Ausaangsounkt hoben Es seien genannt die Linien bi» Frankfurt, bi» Kassel, bis Fulda bis Gelnhausen, bis Koblenz und bi» Köln. Auch w chtige Anfchlußlinlen über dieses Gebiet hinaus sind mit allen Zügen aufnesührt, wie Frankfurt—Darmstadt und Frankfurt—Mainz. Andere Anschlußlinien sind mit den wichtigsten Zügen vermerkt. ro*e Frank- furt — Homburg, Frankfurt — Höchst, Frankfurt— Wiesbaden, Frankfurt—Bebra und Fransfurt— Limburg. Zn vollkommener Ausführlichkeit sind auch alle Nebenlinien In dem Taschenfahrplan enthalten, die in der Provinz Ob er Hessen liegen ober sie berühren. Alle Haupt'lnien zeigen klare Hinweise auf die Nebenstrecken unter Angabe der Fahrzeiten. Außerdem ist noch eine ganze Reihe über da» oberhessischr Gebiet hinousgehender. aber
Sack.
* Der Hubertus, Verein ro e i b geregter Jäger, Sitz Gießen, hielt am Mittwoch seine Monatsversammlung im .Hessischen Hof" ab. Ihr ging ein Ansch eßen der Buchsen voraus. Ja der Versammlung gebuchte der 1. Vorsitzende In ehrenden Worten des Ablebens de» Mitglied«», Bauunternehmer Sy Deibel (Lollar). Alsdann übermittelte er dem Senior de» Verein» und erfolgreichen Weidmann, Ocfonom erat Hoffmann (Hofgllll), die herzlichsten Wünsche des „Hubertus" zur goldenen Hochzeit unter Uebereichung eines Bilde», das den greifen Reichspräsidenten o Hm- benburg In Andacht vor dem gestreckten Kapital- Hirsch zeigt In bewegten Worten dankte der Gefeierte und gab einen interessanten lleberdlick über sein jagdliche» Werden und Sein, wobei er betonte, wie er in dem .Hubertus" das gefunden Hobe, was er schon lange sucht«. Es folgte nunmehr der De- r chl über die Berbanbsg brauch-Prüfung am 28. Mai, deren hohe Melbezahl wieder ble Beliebtheit der Gießener Suchen zeigte. Don 30 durchge- prüften Hunden konnten 16 mit dem ersten Pre s Egez-ichnel werden, ein neuer Beweis der beacht- sichen Höhe der einheimischen Gebrauchshundezucht, Nach Besprechung einer sagdrechtl chen Frage und kurzen Darlegungen über die Weiterentwicklung der Sch eßstandsanlaqen ergriff Herr Pascoe (Dutenhofen) das Wort zu einem Dortrag: „Erfahrungen bei dem jagdsichen Schießen ml ter Kugel", der eine lebhafte Aussprache aus! Jte. Besondere» Interesse fand die neu erworbene Sammlung von Modellen zur Bestimmung de» Rehalter», die den Mitgliedern nunmehr zur Dersüguna steht. Der Aitersentw cklu"g wird im Zusammennana mit dem Gedanken der Hege eines qualitativ hochstehenden Dildstanbes immer mehr Ansmermlsamkeit gcroib- met, die sich darin auch äußert, daß ab 1928 die großen deutschen Iagdau^strvunqen nur noch Stücke annehmen, denen der Unterkiefer angefügt ist.
" C< n Landwehrtag l>e- e&«maL Landwehr-Inf. -Agt«. 116. da« tm Dahrr 1914 in Gießen et:« Wehrmännern Ober- hegten«. Starkenburg« und de« Lahnta!«« zu- <ammcnfleft«Ut wurde, findet am Sonntag, 3. Juni, in Frankfurt a. M. statt.
•• Gewerbefebau und Trachtenfest in Kirchbai n. Dom 12. bi« 29. Mai findet in Kirchhain eine Ausstellung für Handwerk, Gewerbe und Industrie statt, die ein« umfasfende Schau de« Gewerbeflciße« im Krelfr Kirchhain und der Leistungen unserer Industrie btelenwird. Im Rahmen d.eter Veranstaltung soll am Donnerstag. 17. Mai (Himmelfahrt), ein großer historischer. gewerblicher und Trachten-Festzug mit über 40 Gruppen und Frstwagm statiftnden. der viel Sehenswerte« auf dem Gebiete des Trachtenwesens zu bringen verspricht. Die Veranstaltuna sei der Aufmerksamkeit un'erer Le'er bringen® empfohlen. Nähere« in der heutigen Anzeige.
•* Zuchtviehversteiaerung. Der V?r- band Mittel^eutlcher Aotvichzüchter veranstaltet am 23. Mai in Frankenberg (Eder) ein« Aus- steklung und Zuchttxehvrrsteigeruna. G« kommen 47 Dullen und ein« An-ehl weiblich« Tiere zum Verkauf. (Siehe heutige Anzeige.)
•• Der Alice-Frauenoereln vom Roten Kreuz veranstaltet am 3. Juni In der Bolk»- halle wieder ein Kinderfest. Di« Deranstaltung, di« alljährlich stattfindet, ist bekanntlich ein Wohl- ahrtsunternehmen, ein Werbefest zugun- ten unserer Kriegerkinder. Der Verein hat sich die chäne und dankenswerte Ausgabe gestellt, den leinen Hinterbliebenen unterer im Weltkriege ge- atlencn Brüder alljährlich ein schäne» Weihnachts- eft zu bereiten. Der bisher diesen Veranstaltungen beiwohnte, wird gefunden hoben, daß dieses Bemühen des Asice-Frauenoereins von allen Kindern mit großer Freude und Dankbarkeit aufgenommen wurde. wurden dabei nicht nur den Kleinen weihevolle Weihnacht:stund«n bereitet, sondern auch den Müttern und den anderen erwachsenen Teilnehmern viel Ech'nev an gemütvoller Bereicherung mltgcgeben. Daher sollte e» jedem unserer Mitbürger eine der schönsten Wichten fein, dem Alce- Frauenverein bei seinem vorb ldsichen Bemühen für die Kriegerkinder in reicher Weise helfend an die Hand zu gehen. (Eine Möglichkeit dazu bietet da» bevorstehende Kinderfest, dessen Reinertrag zur Verwendung bei der Weihnachtsfeier durch starken Besuch aus allen Kreisen unserer Bürgerschaft hoffent- sich recht beträchtlich erhöht wird. Das Fest, das unter hingebungsvoller Mitwirkung aller Gießener Frauenvereine und darüber hinaus weiter Kreise der Bürgerschaft veranstaltet wird, soll aus zwei Teilen bestehen: Nachmittag» ab 3 Uhr Kinderfest, abends unter Leitung des Tanzlehrinftitut» Bäulke zur Erzielung e'nes Massenbesuchs und gesteigerter Einnahmen ein Tanzturnier, bei dem die neuesten Tänze von Tanzlehrer Ewald Bäulke und seiner Partnerin Fräulein Spie» oorgeführt werden. Man darf der Derarstoltung schon heute einer* vollen (Erfolg wünschen.
' Sin betrügerisches Brautpaar, Wie der heutige Polizeibericht meldet, trat vor einigen Tagen ein Brautpaar au« Nürnberg hie'- auf. da« Stof'schwfnbelelen verübte und Bestellungen auf Maßanzüg« und Mäntel denen natürlich ur.eßrllche Absichten zugrunde la^en, luchte. Dabei benutzte da« saubere Pärchen Be- stellbogen einer hiesigen Firma, auch erhob e«
Marke Hefra, Nummer 91 714. Bor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche» nimmt die Kriminalpolizei entgegen.
** Fest genommen wurden in der letzten Zeit von der tziesiaen Polizei neun Personen wegen verschiedener ctraftoten. Darunter befand sich auch eine Person, die in die bekannte Wechselaffäre verwickelt ist.
" Schaufenfterdiebstahl. In der Nacht Aum Donnerstag wurde gegen drei Uhr morgen» in der Licher Straße das Schaufenster eines Schneidermeifters mit einem großen Stein einge- schlagen und aus der Schaufensterauslage 6 Meter Anzugftoft gestohlen. Don den Spitzbuben hat man bisher noch keine Spur.
" Drand in der ikrednerstraße. In der letzten Dacht gegen 12 Uhr bemerkten Straßenpaifanten Im Hote des Hauses Credner- ftraße 44 starken Rauch aufsteigen. Die alarmierte und rasch herbe.geeUte Feuerwache sand auf dem Grundstück in einer Dartenbütt«, unmittelbar an da« Wohnhaus angebaut war, einen Stapel Hol- in Flammen vor. Durch da« rasche Eingreifen der Feuerwehr wurde grbhere«
bis 15. Rettich 20 bi« 40. Sellerie Pf. da« Stück! Rad.eichen 15 bis Bund.
nommen
Oer Tafch^nfahrplsn des (3 ebener Anzeigerr.
Aus der provrnzialhauptstadr.
Gießen, bei 12. Mai 1928
Dom echten Muttenvesen.
Don Reinhold Braun
3Rutlerwef«n, Mutterfein T jr.btcqueL«. tief und rein, fei bedankt in Freud' und Leid, fei gesegnet all« ötU!
Unvergeßllch 'M mir das: Wit der todflechen Mutter luhr ich in« Krankenhaus Sie lag auf bet Bahre weich gebettet; ich saß neben chr und kielt ihr« Hp-id In dem weißen Innern de« Äraiifenwaoene mit den großen Milchgla»- scheiben sayen wir in einem Schneettcht. da« von den vvrbeijagenden Schatten der taufend Grshstadtdinge durchpeitfcht war. Mutter sprach zu mir. sprach mit müder, aber ruhig-kiarer Stimm« Worte de» großen Abschied« Von meinen Lieben sprach sie zärtlich« WutterWorte. sie. Vie manchmal im Geben Io überherb ae- wefen war. Gs war. al» wenn von dieser Multerseete bi< letzten Schleier wichen und alte liefe und aller Reichtum nun sichtbar wurden. Und bann redet« sie davon, wo lch d«s und jenes finden würde, vedete von fehr neden'äch- lichen Dingen, die zu dem aroßen Abschied in gar (einem Verhältnisse standen Und doch erkenne ich beule nach Jahren Gs war ja di« bebende, bis zum letzten mich umsorgerrde Wutterseele. für die ble Din a, di« mir ne >en- iächlich erschienen, durchaus n.cht nebensächlich waren. Ihre ga.rze. von hundert Kteinigletten zärtlich etlüllle Weil schenkte sich mir restlos und unergründlich Da« alle« erkenne ich jetzt in einer t e en, dankströmenden Erschütterung. Hnt> Wenn ich an jene letzte Fahrt In der weißen Abgeschlossenheit de« Krantenwagens denke, so fühl« ich mich mitten in der ewia-reichen Offenbarung echten WutterwetenS. S« ist «in Licht um mich und In mir von der Weih« der muttertteuc. die uns noch innig umfangen hält, wenn schon Has andere Land di« Seele maaisch hinüber- »lebt. — — Al« ich dann am anderen Morgen m« Krankenhaus tarn, war M tter tot.
Mutterwclen. jedem in *nDerer Weis« immer Wieder und v.elleicht auch einmal gan- erschütternd offenbar, Ist Lichtwesen, des leuchtender Kern sich nährt von einem Lichte, da« nicht von dieser Welt ist. Darum nur kann es Wie ein Wunder uns anmuten, unirdisch strahlend mitten in der schwersten Rächt. Das Göttliche Wird durch da« echte Mutterwesen uns olsenbar Wie ein Wehen, ein Glan- aus dem Ursprung alles Seins.--
..Mensch, werde wesentlich!" In der wahren Mutter wird biete« alte Wort immer wieder wundervolle Erfüllung. Ohne Krampf geschieht solche Derwelent'.ichuna. Denn ein Wachsen ist es durch allen Wechsel hindurch und noch In der härtesten Kal.e des ßebenS Ist es ein Schassen, still und grof), unter der Decke bl« das Unsichtbare vom Stchtbaren trennt. Die große Triebmacht aber bleibt d e Siebe. Unb alle« Lächeln unter dem Leid geschaht auS Tap erkeit dieser Liebe. Ja. Mut ecwesen ist Tap'erkeit und jener «Le engmut, der sich nicht untertrienen t in dec Geduld de« Kneu-tragen« sich unermüdlich übt.
Mutterwesen ist Weisheit, jene ungeschriebene, köstlich gelebte und mit dem Herzolut erlebte WeiSye t. die da wunde.bar bau: an t« Mutter- Slnngeflall, cu« der al <J Tun quillt, ie.se. setbst- verstandllch, mitten im K einkram königlich ragend! 8» ist jene WeiShr.t. von bet einer sagt . Sine Mutter, d e sieben Kinder gesund groß zieht, hat etwa« geleistet, wa« durch Philosophieren nicht zu erreichen ifl.“
.Meine M.tt ec ist die Sonne!" so iprach ein Kind Ja. Mutterwesen ist Freude, die da ist ein Glaru au« bc8 Tarifen Land Di« höchste Menschensreud« ist sie, di« zur Leben«- und Gotte«!reude wirb. Unb a-llo zur GotteSkraft durch ein ganze«, noch so notgeschlagene« Leben hindurch
Anna Schieber spricht seh- mit Recht, daß der Muttertag ein Duß- unb Freuden- und Danktaa fein solle! Lastet un« in solcher dreifachen Innigkeit auch den morgigen Mutter- und Maienfonntag erleben! Alles, was mütterlicher Mensch ist unb alles, wa« eine Mutter hatte und noch hat! Innerlich bleibe der Xag. der dem Mutterwefen. dem achten, ernsten, deutschen geweiht ist- Ja. wesenhaft bleibe er. Sein ursprünglicher Sinn werde Nicht wieder der Aeuher- techkeit geop ert, dem Drum und Dran! Lasset un« Immer inne werden feinei Heien Inhalte«, seiner großen Freude, seines heiligen Ernste«!
Seid gegrüßt, ihr Mütter und alle«, wa« mütterlicher Mensch iftl Es leuchte jede« Mutter- wefen und schenke Glan- In die Zukunft!
Mailied 1928*.
Stell auf den Tisch die heiße Limonade, Den Glühwein auch, den steifen, bring' herbei, Unb hol bi« rnoU'ne Wäsche aus der Labe, Denn jetzt Isi e» Ma«!
Greis in den Beutel, tauf dir Hott und Kohlen Unb heiz den Ofen wiederum auf» neu. Sonst wirft du dir den schönsten Schnupfen holen I» diesem Mai!
Macht dir da» „Frühsingslüftchen" auch Leichwerben, Und bibberst bu vor Frost — '» ist einerlei — de muß doch einmal wieder Frühling werben In dtesem
Liedig-Ehrun^
Ins (Siwlabung be» Direktors b«5 Chemischen Laboratorium» und des Direktor» des Agrikultur- ch.m'ichen Institut» unserer Lanbesunlversität r>er- ar .Rite sich geftern abend im großen Hörsaa! bes L. 'e|ung£gcbaub£5 ein Kreis geladener Persönlich kiien, um in einer Feierstunde der Wiederkehr de; 1 2 5. Geburtstage» bes großenFor- scher» und früheren GießenerPro- fess^orsIustus von Liebig zu gedenken. Zu her Feier batten sich zahlreiche Mitglieder des Lehrkörpers unterer Alma ratter Ludoviciana, hervorragende Personsichteiten aus der Bürgerschaft unb eine stattliche Anzahl Studenten eingefunben
Die Feierstunde verlief in schlichter'und sehr würdiger Art. Zunächst sprach der Direktor des The- mischen Laboratoriums, Geh. Hoftat Profesiar Dr. Elb», in feiner Weise über den Leben»laus Liebigs und feine Bedeutung als Chemiker, wobei er seinen Zuhörern in launiger Schilderung ein fesselndes Bild von dem Heranwachsenden Knaben, dem wer-
*) Ein Leser übermittelt un» diese» Maisieb au» 1926, das im Jahre 1926 in einer Elberfelder Zeitung erschienen ifl, bas aber auch für den Mai 1928 leider in vollem umfang Geltung hat D Red
Vornotizen.
— Tage»kalenber für Sonntag. Erster Bezirkstag des Kurzschriftverbandes „Reichsbahn", Gießen: 15 Uhr, Katholisches Lereinshaus — Leicht- und schwerathletische Einzel- und Mehrkämose 1. Kraft- unb Sportklub 1893, Gießen, Sportplatz 1900. — Bienenzüchteroerein: 3 Uhr nachmittags, Versammlung bei Kraft, Frankfurter Straße. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die weiße Sklavin", „Tacon". — Astoria Lichtspiele: Harry Piel.
— Tageskalender fürSamstag. Wahl- üerfammlung der Deutschnationalen Dolkspartei: 8 30 Uhr, Turnhalle Oswaibsgarten, Redner Landtags- abg. Steuer (Kastel). — Wahlversammlung der volksrcchtpartel: 8Uhr^Cafö Leib Redner: Land- tagsabg. Dr. Dolf (Mainz). — Gesangverein „Frohsinn": 8 Uhr, Stiftungsfcft, Katholische, Der- ein»haus — To. 1846: 8 3^' Ubr, Splelerversamm- fung im „Bayerischen Hof". — (Beflügel- unb Bogel- zuchtverein Gießen 9 Uhr, .hessischer Hof", Monat»-
immerhin wesentlicher Strecken m t den wichtigsten Zügen aufgeführt. Für den tägigen Gebrauch im DerdreltungLgebiet be» „G ebener Anzeigers" ge- dacht, wftd da; kleine Buchteln vornehmlich Aus- fünft geben über ble sahrplanmZß'gen Züge unb Fahrzeiten im oberhessisck-m Bahngeb et mit Gießen In ber Mitte. Schl eß'ich sinb auch alle Kraft- wagenverbindungen aufgeführt, die von Gießen ausgehen. Eine Erweiterung ber Kroftwagen Fahr- plane ist für spätere Ausgaben gepinnt, wenn ble Fahrzeiten weniger veränderlich fein werden, als es bisher der Fall war.
Daten für Sonntag, 13. Mai
Sonnenaufgang 4 12 Uhr, Sonnenuntergang 19.41 Uhr. — Mondaufgang 2 09 Uhr, Tlonbuntergang 11 22 Uhr
1717 Kallerin Marlo Theresia in Wien geboren; — 1792: Tapjt Biu, IX. In Slnigaglia geboren; — 1826: ber Forfchungsreisende Hermann von Schlag- intmeit in München geboren (gestorben 1882).
Taten für Montag, 14 Mai
Sonnenaufgang 4.11 Uhr. Sonnenuntergang 19.42 Uhr — Mondaufgang 2.30 Uhr, 'Jlonbuntcrgang 12.42 Uhr
1608: Abschluß ber protestantischen Union im Klafter Anhausen bei Norblingen; — 1686: ber Physiker Gabriel Daniel Fahrenheit in Danzig geboren; — 1752: Albrecht Thaer, ber Begrünber ber rationellen Landwirtschaft, in Celle geboren; — 1840: der Staatsmann Karl Freiherr u. Stein in Alten- stein gestorben: — 1867: Kurt Eisi cr, Journalist, Revolutionär und bayerischer MinistclPräsident, in Berlin geboren (ermordet 1919); — 1906. der deutsch- amerikanische Staatsmann Karl Schurz in Neuyork gestorben
j:.■•»etter T-ock ruMarktpreise.
<3« kosteten auf dem heutigen Wochemmarkt: Butter 190 bi« 210, Matte 30 bi« 35. Wirsing 40 bi« 45. Weißkraut 20 bi« 25, Rotkraut 4o bl« 50, gelbe Rüben 15 bis 50, rote Rüben 20, Spinat 15 bi« 25. Römischkohl 20. Spargel SO bi« 110, Tomaten 150, Zwiebeln 25. Rhabarber 15 bl« 25. Kartoffeln 4 bis 5, Aepsel 12 bi« 25, Honig 45, Su.'peahühncr 103 bl« 123 Pf. da« Pfund Käte (10 Stück- 60 bi« 143; Gier 11 bi« 12, Blumenkohl 60 bi« ISO, Salat 20 bi« 35.
* Fahrradbiebstähle. ....
Tagen würben hier fünf Fahrräder gestohlen. Cs handelt sich habet um solgende Maschinen: Marke Rübezahl. Fabriknummer unbekannt; Marke Saalburg, Nummer unbekannt; Marke N. S. U., Nummer 853 8n6; Marke Dürfopp (neuer Halbrenner);


