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unter größtem Beifall gegeben

von

sie sind wohlgezogen. wohlerwogen? Können

Schnell zu bereifet, schmackhaft, nahrhaft und preiswert sind Schrams

Eiern udeln.fr Ei"

sie ohne weiteres

Die Entwöhnung Ihres Kindes macht seihst in heißen Monaten keine Schwierigkeit, wenn Sie ihm eine leicht verdau liehe, seinem Magen zuträgliche Kost geben, nämlich NESTLE*

auch ohne Spalier sich halten wie der junge Aichbaum. der sich beim Wetter biegt, der aber nicht bricht ober zur Erde fällt7 Unser Gr- -iehungswerk sollte möglichst nur darin bestehen, daß die jungen Däumchen, die doch von gleichem Holze mit uns sind, eben in unserer Bähe Wach­sen und sich nach uns richten. Südlich sollten wir wie jene Mutter fragen:, Was müssen wir außerdem noch tun. baß sie gedeihen? Gottes Sonne scheint dazu, daß alles um uns her wächst und gedeiht. Iyr wollen wir nicht im Wege stehen. Sonst wären wir nicht weise, aber recht töncht.

Gönnen wir unfern Kindern etwas mehr per­sönliche Freiheit in ihrer Ferienzeit! Denken wir nicht gar zu sehr an Erziehung: 'onst vergessen wir den Augenblick, wo recht kräfttg zuzugreifen wäre HS-

(Stabfff>eofer (Sichen.

Man schreibt uns: Am Sonntag. 1b. A p r i l. 1 8 Uhr, geht als Fremdenvorstellung bei ermäßigten Operettenpreisen a « Drei- mäberlhauS". Operette in drei Akten von Schubert-Berte, in Szene. Berte hat in geschickter Weise die wundervollen Schubert scheu Melodien benutzt unb so eine reizvolle Musik zusammen­gestellt. die immer wieder dieselbe große An­ziehungskraft ausübt. Die Handlung ist zwar hannlos. ober überaus anziehend und fesselnd. Die Borstel',ung. die in diesem Jahre schon ein-

wurde. t

" Eine Ausschubsltzung deS Ober- hessischen Dienenzüchterveretn« fand dieser Tage im GasthausHindenburg statt. Der Vorsitzende, Lehrer i.R. D u h - Leihgestern, begrüßte die zahlreich Versammelten und be­dauerte, daß wahrscheinlich infolge der voraus" gegangenen schlechten Ertragsjahre ein bedeu­tender Rückgang der Bienenzucht zu fonflaHeten ist Der verstorbenen Mitglieder, besonk^rs des Vorsitzenden des Gesamtverbandes. Schulrat K i m p e l - Kassel wurde hx der üblichen Weise gedacht. Jedes Mitglied des Vereins ist gegen Haftpflicht versichert. Der Plan des deutschen Jmkerbuudes. einen Feuerversicherunasverband süc Versicherung der Bienenstände unb Bienen­völker gegen Feuerschaden zu begründen, soll ..ntorfHihf tnorhon Sine diesbezügliche ®nt°

ja nur immer recht zahm zu halten und und chnen alle kindliche Wildheit und Originalität auszutreiben. Die verständigen Nächsten, sie kön­nen nicht umhin, dem Kind weise Lehren zu ge­ben, die wachsame Nachbarin endllch muh sich über jedes lärmende arglose Kind aufregen, es zurechtweifen und wenn sie die Macht dazu hat es vom Hof verjagen.

Adolf Matchias vergleicht in seinem Buch Wie erziehen wir unseren Sohn Benjamin T* unsere Kinder mit dem Weinstock am Spalier: aber sind sie auch

fluggeländes. sowie von dem Können seiner Jung» flieg er zu überzeugen.

Die erfolgreichen Junaflieger sind- Karl Schmidt, geboren 2. Januar IS«, Fritz Schmidt, geboren 7. Marz 1910 (beide Oberprimaner des Kealgnm nasium» in Gießen), Karl Schaum, geboren 25 Oktober 1909 (Unterprimaner des Realgyrnna siums in Gießen).

(ticfccuer rSochcnmarktpreise

Gs kosteten auf bem heutigen Wochenm ar das Pfund. Butter 190 bis 200. Matte 30 bis 35. Käse 60 bis 140. Wirsing 40. Weißkraut 25. Rotkraut 45. gelbe Rüben 25 bi» 30. rote Ruben 20, Spxnat 30 bis 45. Grünkohl 40, Feldsalat 150. Tomaten 130. Zwiebeln 20 bis 25. Meerrettich 40 bis 100. Schwarzwurzeln 60 bis 90. Rhabarber 30. Kartoffeln 4 bis 5. Aepfel 12 bis 20. Suppen­hühner 100 bis 120; das Stück: Sier 11 bis 12. Blumenkohl 60 bi« 180. Salat 20 bis 40. Salat- gurten 100 bis 120, Lauch 10 bi« 25. Sellerie 10 bis 100; das Bund: Radieschen 20 Wrang.

Vornotizen.

Lageskalender für Donnerstag Lichtspielhaus Bahnhofstraße .Das Schicksal einer Nacht". Astorio-Lichtspiele .Rivalen der DildniS". .

"DrovinzialausschuhOberbessen Am kommenden Samstag, vormittags 8.30 Uhr beginnend, ftndet im Sitzungssaal des Regie- rungsgeböude« zu Gießen eine öffentliche Sitzung des ProvinzialauSschusse« der Provinz Ober- Hessen statt mit folgender Tagesordnung: 1.Klage des BezirkssünorgcverbandeS der Stadt Heidel­berg gegen den Bezirksfürsorgeverband der Stadl Gießen aus Erstattung von Pslegekosten für Gi­sela Spanknebel. 2. Klage bei Bezirksfürsorge- Verbandes der Stadt Dortmund gegen den Landesfürsorgeverband Hessen wegen Erstattung von Reiseunterstützungskosten für die Jamilic Heinrich Sckhvld.

Tod auf den Schienen. Der beschleu­nigte Personenzug Hamburg-Frankfurt überfuhr gestern bei Wilhelmshbhe einen jungen Mann, der offenbar in selbstmörderischer Absicht beim Herannahen des Zuges von der Böschung des DahngeländeS herabsprang und vor die Maschine eilte Sr wurde von der Lokomotive erfaßt und ihm dabei der Kops vom Rumpfe getrennt, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Dur Per­sonalien des Toten sind bis jetzt noch unbekannt. Heute früh gegen 7 Uhr wurde von dem Schnellzug HamburgFrankfurt in der Nahe von Aliendorf bei Kirchhain ein Rottenführer über' fahren und so schwer verletzt, daß der Tod eben- all« auf der Stelle eintrat. Der bedauernswerte Mann war als Aufseher einer Kolonne Glees- unterhaltungsarbeiter auf dem Bahnkörper in einer sehr unübersichtlichen Kurve beschäftigt, so daß er das Herannahen des Zuges nicht be­merkte und auch das Lokomotivpersonal bic arbeitende Kolonne nicht rechtzeitig gewahr

tu erstklassiger Besetzung statt so daß auch dies­mal auf einen starken Besuch zu rechnen ist. Ende gegen 21 Uhr. also ist den auswärtigen Besuchern bequeme Gelegenheit zur Heimfahr! , gegeben.

Dorbestellannahmen sind eingerichtet: Krofdorf: bei Kaufmann Karl Wagner. Haupt­straße 79; Sich: bei der Buchhandlung Hermann Vollmann; Wißmar: bei der Schreibwarenhand­lung H. Kümmel: Drohen-Buseck: bei K. Schmidt. Kaiserstraß« 27.

Xetee für Freitag 18. April

Sonnenaufgang 3.10 Uhr, Sonnenuntergang 18.52 Uhr. Mondaufgang 2.28 Uhr, Monduntergang 9.56 Uhr.

1598: Heinrich IV. von Frankreich gewahrt im Edikt von Nantes den Protestanten Religionsfreiheit; 1830: der Komponist Eduard Lassen in Kopen­hagen geboren (gestorben 1904); 1848: der Afrika reisende D»for Lenz in Leipztg geboren (gestorben 1925); 1849: Erstürmung der Düpoeler Schanzen; 1872: der Schriftsteller Roda Roda in Pusta. Zdenci geboren; 1872: der «sienforscher Walther »töpner in Gera geboren; 1904: der russische Maler Wasilij Wereschtschagin vor Port Arthur ge­storben (geboren 1842); 1918: die Deutschen be­setzen Helsingfors.

Internationales Schachfurnier in Gießen.

3n der 6. Runde hatte Frhr. v. H 2 1 z h aufen gegen R6ti. der die Atjechinvectetdigung wählte und sich auf Abenteuer einließ, eine überlegene Stellung erlangt, nachdem er plötzlich nachließ und einen entscheidenden Zug ausließ riß Rtztt den Angriff an sich, den er siegreich zu Snde führte. , ,

Sine der besten Partien des Xurmer« lieferte Orbach gegen Dr Bechstedt; gegen die Bremer Partie verteidigte sich Orbach unregel­mäßig; die Partte stand lange Zeit gleich bi« es Orbach durch starke Spielführung im Endspiel gelang, die Partte zu feinen Gunsten zu ent­scheiden.

3n der Partte Dr Tartakower gegen SSmisch versuchten beide Gegner Verwicklungen zu schaffen; das Spiel löste sich jedoch bald in Wohlgefallen auf und wurde Remis gegeben.

Nach schwerem achtstündigem Kampfe abge­brochen wurde die Partie K m o ch Dr. Krä­mer; ein Remisangcbot Dr. Krämers lehnte Km och ab; die Partte steht jedoch vollkommen gleich. Stand nach der 6. Runde: R6ti 5 Punkte. Dr. Tartakower und misch je 4, O r b a ch und K m o ch (1) je 3. Dr. .Krämer (1), Dr. Bechstedt je IV,. Frhr. v. Holzhausen 1.

Erfolge Gießener (Segelflieger in Marburg.

Der Marburger Verein für Luft­fahrt unterhält feit einer Reihe von Zähren eine eigene Segelsliegerschule auf einem nahe bet Marburg gelegenen, prachtvoll geeig­neten Gelände bei E h r i a? w e i m a r.

3 Zungflieger des Gießener Vereins für Luftfahrt toeiUen seit den Osterseier- tagen mit ihrem eigenen Flugzeug in Marburg und konnten dort unter Anleitung des uner­müdlichen Flugmeisters Bohlen eine ganze Reihe von Schulflugen absolvieren. Gestern leg­ten nun alle drei die erste der vorgeschriebenen Prüfung, die fog. A-Prüfung ab und flo- gen von einem der Lahnberge weit ins Tal hinunter. Sämtliche drei 3ungfhcacr bestan­den die Prüfung mit gutem örfofg. Der in Den Nachmittagsstunden eintreffende 2. Vorsitzende des Gießener Vereins für Luftfahrt. Geheimrat . Prof. Dr. K ö n i g - Gießen, hatte Gelegenheit.

schließuny Der Terfammlung an den deutschen Zmkerbund wurde einstimmig gefaßt. Von den angeschlollenen Zwcigvcrcinen waren 3 nicht ve^ treten Die Rechnung für 1927 ist vorgeprüft; sie weist eine Sinnahme von 9081.50 Mk. und eine Ausgabe von 8742.70 Mk. auf; an Aus­ständen sind noch 1500 Mk. zu verzeichn«». Dem Rechne- wurde Entlastung erteilt Der Voranschlag für 1928 verlangt in Einnahme und AuSgabe 8670 Mk. und wurde einstimmig angenommen. Der Verein hat 1516 Mitglieder, gegen 1657 in 1927. Die üblichen Lehrgänge für Anfänger und für fortgeschrittene Bienenzüchter werden wieder abgehalten werden Die Zeit der­selben wird in der .Biene" verösfentllcht werden. Ein Antrag des Zweigvereins Mücke auf Herab­setzung des Beitrags wurde abgelehnt Aus Ersparnisgründen soll die Ausschußsitzung im Herbst aussatten und mit der Wandererversamm- lung in Schotten verbunden werden, die vom 28. bis 30. Juli stattfindet Zum Preisrichter des Oberhessischen Vereins wurde Obergärtner Riedel- Allenf^im. zu seinem 6tclli>ertrclen- den Lehrer Bernhard- Heimertshausen be­stimmt. Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt Schulrat Süß - Friedberg, W e 11 - Oberbrei­tenbach und K e i l - Lindenstruth.

" Die Hauptversammlung des Hes- sischen Philologenverein« findet dieses Zahr vom 19. bis 21. April in Worms statt. Der erste Tag ist wieder durch Sitzunaen der ein­zelnen Fachgruppen auSgeftillt die über die ver­schiedensten wissenschaftlichen und erzieherischen Fragen beraten Als Redner für die öffentliche Festversammlung am zweiten Tag ist der Mannte Pädagoge Universitätsprofessor Dr. Hermann Rohl aus Göttingen gewonnen, der über den Bildunqswert fremder Kulturen sprechen wird.

Berliner Börse.

Berlin. 12. April. (W. T D. Funkspruch.) 3m Vergleich zu den letzten Wochen ist die llmfatjtätigfcit im außerbörslichen Verkehr wieder sehr klein geworden. Auch beute ist die Tendenz still und unentwickelt. Kurse werden noch nicht genannt. Der heutige Liquidationstag dürfte zur Zurückhaltung beitragen. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,02. Mailaird 92,53, Spanien 29,025. dos Pfund 488,25 und den Dollar 4,1813

Entfettungs-Kuren im Frühling sind besonder« erfolgversprechend. Allen tormilcntcr. ober zum Starkiverven veranlagten Leiern u. Leier innen raten wir während der ,^rubmbr«mo»ni'- morgen», mittag« unb abends 2 Toluna-Kerne *it nehmen. Sie erhalten die echten Tvluba-Kerne schon in Mengen von M Gramm in den Apotheken

Aus der Provinzialhauptstadt

Gießen, den 12. April 1928

Unsere Kinder und die Strien.

Dor einiger Zeit stürzten meine Kinder Heu- Und mit Gesichtern höchster Angst in die Woh­nung: Der Schutzmann kommt! Wirklich, er kam. »Die Klickergrübchen, die sich Ihre Kinder ge­graben, sind verkehrsstörende Beschädigungen des Bürgafteid«, so wurde mir schonend bedeutet. Lch versprach sofortige Abstellung des Schaden« tröstete meine Kinder so gut es ging, eilte mit Steinern Buben an denTatort' und ebnete die Vertiefung ein.

Neulich krochen bei dem Negenwetter massen­haft Regenwürmer über die Straße. Mein Töchterchen steht sinnend und staunend vor einem der sonderbaren Frühlingsboten. Schon von Wei­lern sehe ich das Kind an einem Fleckchen in der Ludvigstraße stehen. Da tritt eine Frau herzu, ich höre sie gerade noch drohenDal sage ich deinem Lehrer, du ungezogenes Ding!" 5)ai5 Kind war In Tränen aufgelöst, als es mich erblickte, die Alte verlegen sich verdrückte.

So begannen für meine Kinder die Ferien nicht mit einer Mithilfe unserer lieben Neben­menschen, Ruhe und Erholung und Ausspan­nung den Kleinen zu bieten, sondern mit Er­ziehungsversuchen! Wer steht nicht alles hinter den Kindern: Die Familie mit ihren besorgten Müttern unb Kindermädchen, die Schule mit ihren in die Familiensphäre eingreifenden For­derungen. die Polizei, um sie beim Spiel in der Frühlingssonne und im Winterschnee, beim AuS- wben und Tummeln in Wald Wiese, Straße

beliebt, bewährt und überall vertreten wieDuniop-Re^en

Freitagen 13.April 1928

186

34

3

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6,24 Iw,

lb-81.

und

2.

a Gerichtsvollzieher in Gießen

Vkvvei Omnmsir. 24 I , releph. 239.

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und

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245

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geführt werden. .

Nach § 15 der vorgenannten chottze, Verordnung sind beim Antrag die Plänr: in doppelter Ausfertigung, davon in Pausleinwand, einzureichen.

ließen, den 10. April 1928 Der Oberbürgermeister.

38,19 km,

6t. Eichenstammholz 3. Klaffe (A unb N) - 87,05 fm,

6L Eichenstammholz 4. Klasse (A und N) - 26,19 Im,

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St. Buchen-, Linden- u. Eschenstamm'

Holz 3. und 4. Klasse (A unb N) -

19 St. Fichtenlangholz (N) = 26,80 km,

2 Sr. Fichtenlangholz 1,89 im,

36 5t. Kiefernlangholz 12L7 fm,

118 5t. Kiefernlangholz

877 St Fichtenlangholz (N) = 217,80 fm,

St. gichtenlangholz

(N) = 163,80 fm.

taub« u. Uadelnutzholz« Ver­steigerung der Stadt Gießen.

Lu» den Waldungen der Stadt Gießen sollen am Donnerstag, dem 26. April 1928, 104 Uhr, in der GastwirtschaftZur Cic- ttgshöhe- in Gießen versteigert werden: 96 St. Eichenstammholz 1. Klasse (N) -

10,94 fm (teilweise zu Deichseln ge­eignet),

71 ©t Eichenstammholz 2. Masse (N) =

Bekanntmachung.

Bei Niederschlägen treten vielfach die Wässer aus Winkeln. Regenrohrsinkkästen und den Dachkanoeln an den Straßen­fronten auf den Bürgersteig, wodurch die Fußsteige verunreinigt und Passan­ten belästigt werden. Um dies zu ver­meiden, ist für eine eingehende Reini­gung der tzofwäsjereinläuse und Regen- rohriinttästen zu sorgen. Wer dies unter­laßt, macht sich Itraibar. 3835B

Gießen, den 10. April 1928.

Ter Oberbürgermeister.

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Günstige Zahlungsbedingungen (Stun­dung des $taufgelbc5 soll, bis 11 Novem­ber 1928). 3834B

Loseeinteilungen nebft Derkaussbedin- gungen können von unterzeichneter Stelle unentgelllich bezogen werden.

Gießen, den 11. April 1928.

Der Oberbürgermeister.

I.B.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

(§s ist wiederholt bemerkt worden, daß sowohl Eigentümer als- auch Mie ter Srbmutzwasfer in die Straßenrinne, auf die Bürgersteige ober in Die Sink kästen der Regenkanäle gießen, damit es in die Kanäle abläuft. Nach den Polizeiverordnung, die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation in der Provinzial- Hauptstadt Gießen betr. vom l.ftluguft 1904 ist das Ausgießen von Saus-, Wictschasts-, Siall- und sonstigen 9£b- wässern in die Straßenrinne, sowie das Einsckütten von Schmutzwasser in die Regenwasserrinnläuse des getrennt ent­wässerten Gebietes verboten und strafbar.

Gießen, den 10. April 1928.

Ter Cberbürgenneiitec. 383oB I. B. Dr. v am m

Bekanntmachung

Betr: Die Aussührung der Polizeiver­ordnung die Entwässerung von Grundstücken int Anschluß an die städt. Kanalisation.

Es wurde mehrfach festgestellt, daß nachträglich Badewannen, Ausguß­becken und dergleichen an Entwässe­rungsanlagen angeschlossen wurden, ohne daß vorher die nach § 13ff. Der Polizeiverordnung vom 1. August 1904 vorgeschriebene Genehmigung eingcholt war. . _

Ich weise Eigentümer und Handwerker darauf hin, bah sie sick strafbar machen, wenn sie nicht genehmigte Entwässe­rungsanlagen ausführen. Nach 8 16 der obengenannten Polizeiverordnung dürfen Entwässerungsanlagen nur durch die hierfür zugelassenen Unternehmer aus-

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8 paar Herrenschnllrstiesel, zwei (tbaife* longuech 2 Diwan-, zwei Klaviere, drei Vertikos, 3 Büfetts, 3 Labentheken, eine Registrierkasse, 4 Fleischwaagen, drei Näh­maschinen, 3 Fahrräder, 1 Schreibmaschine. 3 Warenschranke, 39 Mützen, 1 (5a<patf ofen, 1 Sohrmaschine, 1 Lederwalze, zwei Regulatoren, 1 Küchenschrank, 1 Sücher- schrank, ein Sofa, 1 Tisch, 1 Mengtrog, i Settstelle, 1 Kleiberschrank, 2 Kaffen­schränke, 1 Spiegelschrank, 3 Wagen, ein Pferd, 5 Schweine M25D

Voraussichtlich bestimmt: 1 2ild.

Freiwillige ottsgerichtliche Immobilien-Verfieigerung. Freitag, den 13. April 1928, nachm. 3'/. Uhr, wird das Anwesen des verstör- benen Altbürgermeisters Karl Flach III in Butzbach, Roßbrunuenstraße 5, bestehend aus geräumigem Wohnhaus mit Hofraum, großer Scheune unb Stallungen, für Gc- schäftsbetrieb geeignet,

auf dem Math au« i* Vutzbach Zimmer 11

öffentlid) meistbietend versteigert.

DaS Anwesen kann vorher besichtigt werden, schlüssel: Butzbach, Weifeier Straße 57. Die 23crfteigcrung3bebingun- gen werden im Termin bekanntgemacht.

Butzbach, den 4. April 1928.

Hessisches Orlsgericht. Or.Janscn. 37180 Bei der Stadt Alsfeld ist die Stelle des

Stadtbaumeisters infolge Todes des seitherigen Inhabers ilsbald zu besetzen. Bewerber müssen die für die mittlere Baubeamtenlaufbahn in Hessen erforderliche Vorbildung besitzen unb neben ausreichenden Kenntnissen im Hochbauwesen gute Leistungen im Kanal-, Straßen- u. Wasserbauwesen aufzuweisen haben. Die Besoldung erfolgt nach den Sätzen der hessischen Besoldungsordnung für die mittleren Baubeamten nach den staatlichen Grundsätzen. 3833D

Geeignete Bewerber wollen Bewerbun­gen mit Lichtbild unter Darlegung ihres Lebenslaufes bis 3um 25. Aprll 1928 bei der unterzeichneten Stelle einreichen. Per­sönliche Vorstellung nur auf Wunsch

Alsfeld den 11. April 1928.

Hessische Bürgermeisterei Aleseld Dr. Bölsing.

Freitag, den 13. April d. 3.. nachmittags 2 Uhr. versteigere ich Marburger Sfr. 34, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: eine größere Partie elektrischer Instal­lationsmaterialien, und zwar eine Par­tie Linheitsschalter, Sicherungen. Zsolier- banb, Suhlodraht. kuhlodosen. Zen- traleimugpenbel. Soko - verührungs- schuhsasiungcn, Glühbirnen, mehrere tauend C erneUen mit Angriff sstück, ein Voltmeter. Runddosen, zwei ho- cq[ - Stehlampen, zwei Treppenhaus- Automaten. ein Disko-Geleucht mit Fas­sung u. 0. a.

ferner:

einen Radio - Detektor - Apparat, drei Kopfhörer, drei Jeuftertäben unb eine Die Versteigerung sinder bestimmt statt. Schreibmaschine. 3831D

Moll.

Gerichtsvollzieher kr. A., in Gießen, Jheringstraße 7.

Telephon 1M9.

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Am Dienstag, dem 8. Mai L 3 vormit­tags 11 Ahr. Hübet auf dem Pferdemartt- platz in Darmstadt (Holzhofallee) eine Der-

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Nt hoher Vsslzim und mmen. Aach der Sin- nai eine kurze Ansprache reiten den Sruh und -efien de» Papstes, rde an der Kabine ein iies von ßotetto anae- t General AMe bereiir : nach dm Aorbvvl bf

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