gemahlenen Ware von dieser Seite mehr. Besonders begehrt war Ware zur sofortigen Lieferung, die aber in den meisten Fällen nur knapp zur Verfügung stand. In Sommerger st e war das Geschäft gegenüber der vergangenen Woche sehr klein. Hafer hatte dagegen größere Nachfrage zu verzeichnen, da hier bet Konsum, aber» nur in den dringendsten Fällen, Deckungen vornahm, doch bewegten sich die Llmsähe in ziemlich bescheidenem Nahmen, da die Forderungen der Provinz als zu hoch erachtet wurden. Einen besonders großen Gewinn hatte Mais zu verzeichnen. Großes Interesse machte sich von Seiten der Industrie und der Landwirtschaft bemerkbar. Gute Sorten waren lebhaft verlangt, aber nur knapp angeboten, so daß hier bei größeren: Mangel Preise über Notiz erzielt wurden. Olm Mehlmarkt hatte besonders Noggenmehl einen größeren Umsatz aufzuweisen. Am Futtermittelmarkt War das Geschäft minimal. Der Kartoffel markt hatte kaum Llmsätze zu verzeichnen. Die Preise waren weiter nachgebend. Zum Wochenschluß blieb die Tendenz weiter fest, doch war dürch das knappe Angebot in allen Getreidearten eine Hemmung des Geschäftes fesizustelleü. Die Umsätze wurden verhältnismäßig klein. Mais bleibt weiter stark gefragt, da die Bestände der alten Ernte zut Neige gehen.
Verglichen mit den Notierungen der vergangenen Woche waren die Preise für Weizen I, Roggen und Weizenmehl um 0,75 Mk. erhöht. Sommergerste, Weizen und Noggenkleie waren behauptet. Hafer zog 1 Mk., Mais für Futter- zwecke 0,50 und für andere Zwecke 2 Mk. im Preise an. Auch Noggenmehl mußte um 1,50 Mk. erhöht werden. Die Woche schloß zu solgenden Notierungen: Weizen! 26 bis 26,25 Mk., Noggen 25,75 bis 26, Sommergerste 29 bis 31,50, Hafer (litt.) 25 bis 26, Mais für Fuiterzwecke 23 bis 23,50. Mais für andere Zwecke 25.50 bis 26, Weizenmehl 37,75 bis 38,25, Noggenmehl 35,50 bis 37,75, Weizenkleie 14,10 bis 14,25, NoggeN- klcie 15 bis 15,25 Mk.
Wochenbericht
vom Sranffurfer Schlachiviehmsrki.
Der Handel am Frankfurter Schlachtviehmarkt war in dieser Woche ziemlich rege. Die Märkte wurden in fast allen Diehgattungen vollständig geräumt. Am Nindermarkt waren gute Qualitäten nach wie vor lebhaft gefragt, ober nur spärlich aufzutreiben. DaS Geschäft in Kälbern und Schafen war sehr lebhaft: besonders am Nebenmarkt machte sich hier Materialknappheit bemerkbar, da die Metzger und der Export größere Käufe vornahNlen und der Auftrieb im Verhältnis hierzu sehr klein war. Auch sonst beteiligte sich der Export sehr lebhaft am Geschäft. Trotz des großen Auftriebes in Schweinen am Hauptmarkte konnte sich hier eine rege Geschäftstätigkeit entwickeln. Die Preise der aufgetriebenen Tiere waren verhältnismäßig niedrig gehalten, so daß der Markt bald geräumt war. Am Nebenmarkt war der Auftrieb dagegen sehr klein, demzufolge wurden keine amtlichen Schweinepreise festgesetzt. Der Gefamt- auftrieb bestand aus 1463 Rindern (darunter 345 Ochsen, 76 Dullen, 588 Kühen, 358 Färsen), ferner aus 1600 Kälbern, 150 Schafen und 6996 Schweinen. Im Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren 100 Rinder und 557 Schweine mehr zugetrieben: während 100 Kälber und 150 Schafe weniger zum Verkauf standen.
Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen A I 58 bis 60, II 55 bis 57, B I 51 bis 54, II 45 bis 50, Dullen A 52 bis 55, B 48 bis 51,
Kühe A 45 bis 49. B 40 bis 44. C 33 bis 39,
D 25 bis 32, Färsen A 58 bis 62, B 53 bis 57.
(- 44 bis 52, Kälber B 74 bis 78, t 65 bis 73.
D 56 bis 64. Schafe A 51 bis 55. B 43 bis 50,
Schweine (Notierungen vom Montag. 5. März) A 53 bis 55, B 52 bis 55, C 50 bis 54, D 50 bis 52, E 48 bis 51, F 44 bis 50. Verglichen mit den Preisen der vorigen Woche waren Rinder behauptet. Kälber waren bis 2 Mk. und Schafe bis zu einer Mark teurer. Schweine mußten dagegen bis zü zwei Mark im Preise heruntergesetzt werden.
Die Kohlenproduktion in Hessen.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volksstates Hessen weist für den Monat Januar folgende Zahlen nach: An Nohbrauntohlen wurden gefördert 36 443 Tonnen, verkauft wurden davon 13 392 Tonnen; der größte Teil der Rohkohlen wurde weiterverarbeitet.
Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände sor ie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluß absatzfähig: 6833 Tonnen Rohkohlen, 120 Tonnen Btlkelttz, 213 Tonnen Näßpreßsteine, zusammen 7168 Tonnen
Braunkohlen und Braunkohlenprodukte im Gesamtwerte von 49 525 Mark.
*
* Kapi ta lserhöhung bei der Südwest deutschen-Gas-A.-G. Frankfurt a. M. Die Südwestdeutsche Gas-A.-G. Frankfurt a. M.. an der die Stadt Mannheim mit 50 Prozent des Aktienkapitals beteiligt ist, beabsichtigt eine Erhöhung des Aktienkapitals von 50 000 Mark auf eine Million Mark vorzunehmen. Von dieser Erhöhung des Aktienkapitals übernimmt die Stadt Mannheim, vorbehaltlich der Zustimmung des Bürgerausschusses, 50 Prozent, gleich 475 000 Mark, bei vorerst 25 Prozent Einzahlung.
* Die kommunale Sammelanleihe. Wie der „Börsen-Courier" mitteilt, werden von den zuständigen Stellen Vorbereitungen für die Ausnahme einer Sammelauslandanleihe von etwa 600 Millionen Marl getroffen, die süt die Gemeinden .bestimmt ist. Die Vorbereitungen befinden sich noch in den Ansangsstadien, aber es verlautet bereits, daß der Kredit in Ameriia in Anspruch genommen werden soll. Schon zu Beginn der Beratungen über diese Anleihe zeigten sich übrigens große Schwierigkeiten, da die gegensätzlichen Ansichten über die Anleihepolitik hierbei besonders stark aufeinandetstüßen. Es wird dem Blatt mitgeteilt, daß der Kredit den Gemeinden nicht ohne das Zugeständnis einer gewissen Konttolle über die Finanzwirtschost der Gemeinden gegeben werden soll. Wie diese Kontrolle sich auswirrt und wer sie ausüben soll, steht noch absolut nicht fest.
* Die braunschweigische Staatsanleihe überzeichnet. Bei der Zeichnung auf die Neue Zprozentige braunschweigische Staatsanleihe hat sich, wie dem WTD.-Handels- dienst von der Konsortialleitung mitgeteilt wird, eine bedeutende LleberIeichnung ergeben. Auf die eingegangenen Anmeldungen können daher nur reduzierte Beträge zuget.ült werden.
Fabrikation von Höch st span- nungs-Hohlseilen. Die seit zirka zwei Jahren laufenden Versuche zur Herstellung eines Hohlfeils für Höchstspannungsleitungen sind nunmehr. tote die „ Franks. Ztg." erfährt, nach einem Patent der Metv.llbank (Werk Heddernheim) von dieser Gesellschaft gemeinsam mit der Brown Boverie & Cie., A -G.. in Mannheim erfolgreich abgeschlossen wotden. Ein erster gtößerer Hohlseilauftrag über eine Strecke von über 50 Kilometer ist daraufhin vom Rheinisch-Westfälischen Clektrizi'ätswerk erteilt worden.
' Bauauftrag des Norddeutschen Lloyd. Der Norddeutsche Lloyd hat dem Bremer Vulkan-Vegesack einen Bauauftrag von zwei Frachtdampfern von 9500 Nrt. erteilt. Es handelt sich um Frachtschiffe modernsten Typs.
Die Schwierigkeiten bei der Hole x-A ° G. Die Schwierigkeiten hei der Holex- A.-G. haben sich nicht beheben lassen. Nachdem die Sanierungsaktion der Holex-Schokolade-A.-G. fehlgegangen ist, hat sich der Gläubiger-Ausschuß nunmehr aus ein Liquidationsverfahren unter Vermeidung eines Konkurses geeinigt. Man hofft, den Betrieb lebensfähig erhalten zu können, doch erwartet man einen Eigentumswechsel.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 10. März. Tendenz im Verlaufe befestigt. — Zum Beginn der heutigen Börse machte sich wieder eine gewisse U n s i ch e r h ei t bemerkbar und die Kurse bröckelten überwiegend etwas ab. Die Spekulation nahm zum Wochenschluß verschiedentlich Realisationen vor, die wohl auch in dem bevorstehenden Medio begründet waren. Beunruhigend wirkten neue Tarifkündigun' gen, Streikbewegungen usw. Eine starke Verstimmung, namentlich für Freigabewerte, ging von den Meldungen aus, wonach Präsident Coolidge gegen die Fassung der Freigabebill Einwendüngen erhoben habe. Trotzdem war die Börse im Gründ- ton widerstandsfähig, da die weitere lebhafte Nachfrage nach einigen Spezialwerten eine Stütze not. So waren im Zusammenhang mit der H a u s s e in G l a n z st o f f w e r t e n , die bis zu 670 Proz. anzogen, Zellstoffaktien weiter verlangt und 2,5 Proz. festet-. Ferner setzten sich in J.-G.-F a r - ben-Bezugen und Farben-Bonds die Jn- tetventionskäufe verschiedentlich fort. Bezüge waren zu 9 Proz. und Bonds zu 130,5 Proz. gefragt. I. G, Färben selbst eröffneten dagegen 1 Proz. gedrückt. Etwas verlangt und je 1 Proz. höher lagen dagegen Rheinbraun, Gesfürel und Holzmann. Auf den übrigen Markten war das Geschäft außerordentlich still bei Kursrückgängen von 1 bis 2 Proz. Am Montanmarkt verloren Harpener 2 Prozent. Schiffahrtsaktien gaben aus dem obenerwähnten Grunde 2 bis 3 Proz. nach. Von Auto- a k t i e n blieben Daimler und RSU. behauptet. Gleich Nach den ersten Kursen konnte sich die Haltung allgemein bessern auf die anhaltende Nachfrage Nach Speziälwerten. So waren besonders Gesfürel
gefragt und 5 Proz. gesteigert. Deutsche und ausländische Renten vernachlässigt und fast geschäftslos. Russen etwas gedrückt. Im weiteren Verlaufe blieb die Stimmung freundlich. Das Geschäft war jedoch allgemein sehr ruhig. Für Elek- t r o w e r t e erhielt sich etwas Interesse. Waldhof zogen erneut 1,5 Proz. an. Am Devisenmarkt notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1844, gegen London 20,42. Paris gegen London 124,03, Mailand 9?,30, London gegen Kabel 4,8785. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld unverändert auf sieben Prozent.
Berltttc Bö-?e.
Berlin, 10. März. Wenn man von den wenigen Spezialbewegungen und Spezialwerten, für die das Ausland Interesse zeigt, absieht, hat sich zur heutigen Börse kaum etwas geändert. Die Gründ- stimmung ist etwas freundlicher, das Geschäft aber immer noch minimal. Die veröffentlichten Geschäftsberichte einiger Großbanken wurden nicht Ungünstig kommentiert, konnten sich aber ander- feite auch nicht auswirken, well die Unsicherheit hinsichtlich oet Schlichtungsverhandlungen in der Metallindustrie und die übrigen Lohnbewegungen störten. Die Abweichungen gegen gestern hielten sich in engen Grenzen bis zu 1 Proz., außer Glanzstoff, die 31 Proz. attf 675 Proz. aNzogen, sowie Waldhof plus 6,5 Pröz., Polyphon plus 7 Proz., Berget plus 4 Proz. Freigabewerte lagen bis drei Proz. schwächer, da die Verzögerung der Unterzeichnung durch Präsident Coolidge verstimmte und der Staatssekretär Mellon angeblich noch Einwände gemacht hat. Heimische Anleihen unverändert. Ausländer geschäftslos. Anatolier bis 1,25 Proz. schwächer. Der Geldmarkt ist unverändert. Tagesgeld 6,5 bis 8,5 Proz., die Umsätze In Reportgeld sind nur klein. Im Verlaufe wurde die Tendenz uneinheitlich und teilweise eher schwächer. Später erholte sich die Stimmung wieder, aber nur in den obengenannten Werten, zu denen sich noch Gesfürel gesellten. Von Schiffahrtswer- t e n ausgehend, konnten die Kurse bis 2 Proz. anziehen. Gesfürel zogen 6,5 Proz. über Anfang an. Zum Schluß wurde die Tendenz allgemein wieder fester.
Berliner Prv9ükteirb-.i. >?.
Berlin, 9. März. In den heutigen Dormit- tagsstunden waren auf Grund der schwächeren Aus- landmeldungen beträchtlich medtigere Lieferungs- Preise genannt worden, zu Beginn der Börse erwies es sich jdgoch, daß das inländische Brotgetreideangebot wiederum nur sehr spärlich war und da auch Liverpool unveränderte Preise meldete, nahm hier der Markt einen zwar ruhigen, aber stetigen Verlauf. Die Ausländforderungen für Weizen und Roggen zeigten gegenüber gestern nur geringfügige Veränderungen, infolge der dauernden Preisschwankungen am Weltmärkte ist die Unternehmungslust auf allen Marktgebieten nicht sehr groß. Für Jn- ianbbrotgetreibe zut prompten Lieferung würden Ungefähr gestrige Preise genannt. Am LieferunIS- Matkte ergaben sich füt beide Brötfrüchte Abschläge im Rahmen von 0,50 bis I Mark. Weizenmehl hat bei unveränderlen Preisen kleines Konsumgeschäft: für Roo^enmehl oersua)en die Mühlen vereinzelt etwas höhere Preise zu erzielen, was aber kaum gelingt. Hafer ist nur sehr knapp angeboten, der Konsum bewilligt erhöhte Forderungen nur zögernd. Gerste weiter still. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74->-ks/h>-Gewicht), 244 bis 247, März 266,50 bis 267 Gk.j, Mai 275,50 Geld, Juli 281 (ruhig): Roggen, märkischer (69-kg/h!-Gewicht), 249 bis 251, März 266,75 bis 267,25, Mai 276 bis 276,25 (stetig), Juli 262,25 bis 262,50; Sommergerste 221 bis 280 (still); Hafer, märkischer, 217 bis 229; März 238,25, Mai 250,25 (stetig).
Bundfunkprogramm.
Sonntag, 11. März.
8.30 bis 9.30 Tihr: Morgenfeier, veranstaltet vom Wartburgverein Frankfurt a. M. 11 bis 12: Vom kleinen Saal des Saalbaües: Akademische Feier des Frankfurter LiederkranzeS und Mo- zartstistuNg zur Hundertjahrfeier. 12 bis 12.30: Die Eltern stunde. 12.30 bis 13,30: Orgelkonzert. 14 bis 15: Die Stunde der Iugend. 15.15: Von München: Fußballspiel in der Süddeutschen Meisterschaftsrunde „Bayern" München gegen „Eintracht" Frankfurt a. M. 17 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters. 18 bis 19: Vortragszyklus „Gedanken zur Zeit", 3. Reihe. 19 bis 20: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: Vortrag von Aniversitätsprofessor Dr. Eibl «Wien). 20.30 bis 21.30: Kammermusik. 21.30: Nach Stuttgart: Belgischer Abend. Anschließend: Sportnachrichten. Darauf bis 0L0: Tanzmusik.
Montag, 12. März.
12.30 bis 13.30 Llhr: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Iugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Die Oper der Woche.
17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: „Musikinstrumente auf der Wanderschaft". Tor- trag von Dr. Erwin Felber. 19 bis 19.30: „Diö Schädlinge des Weinbaues und ihre neuzeitliche Bekämpfung", Vortrag von Rudolf Vogt. 19.30 bis 19.45: Englische Literaturproben. 19.45 bis 20.15: Englischer Sprachunterricht. 20.15: Rach Stuttgart: Gastspiel der Nelson-Revue.
Dienstag, 13. 2Närz.
12.30 bis 13.30 Uhr: Don Kassel: Mittags- ständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Iugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Klassische Wiener Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Don Kassel: Die Stunde „Haus und Garten". Gartiningenteur Karl Hinze: „Dahlieü und Gladiolen". 18.45 bis 19.15: Don Kassel: „Spielkunst de8 Theaters", Vortrag von Karl Vogt (Berlin). 19.15 bis 19.45: Funkhochschule: „Mode und Gesundheit", Vortrag von Kari v. Hagen. 19.45 bis 20.15: Dig. Schachstunde. 20.15 bis 21.15: Konzert des Rundfunkorchesters. 21.15 bis 22.15: Von Kassel: Till Eulenspiegel von Gerhart Hauptmann.
Mittwoch, 14. März.
13.30 bis 14.30: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Alte Tanzmusik. 17.45 bis 18.05: Die Dücherstunde. 18.30 bis 19: „Die Religion bei Homer und Aischylos", Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 19 bis 19.30: „Zur Verminderung der Auto-Tlnfälle", Vortrag von Karr Eger. 19.30 bis 20: Französischer Sprachunterricht. 20 bis 20.15: Senckenberg-Viertel- stunde: „Der Boden der Tiefsee", Vorttag vvtz Ä. Schwarz, cand. geol. 20.15: Bon der Lieberhalle Stuttgart: Sinfonie-Konzert. Anschließend: Schallplatten-Konzett.
Donnerstag, 15. März.
13.30 bis 14.30: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Iugend. 16.30 bis 17.45: Konzert be6 Rundfunkorchesters. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.40: Von Kassel: „Die Stunde der Frau" — Mathilde Meißel: „Die Frau und die Blumen". 18.40 bis 19.20: Von Kassel: Stunde der Landwirtschaftskammer Kassel — „Kalkulation im landwirtschaftlichen Betrieb", Vortrag von Dir. Dr. Grauer von der Höheren landwirtschaftlichen Lehranstalt Wolfsanger. 19.20 bis 19.40: Vortrag von Colin Roh. 20.10 bis 20.30 Von Buer bei Osnabrück (du^ch die Werag): Glockenspiel für die Basilicck de la Mer- rede in Santiago de Chile. 20.30: Von Stuttgart: Dalibor. Oper in drei Akten von I. Wenzig. Musik von Friedrich Smetana. 23 bis 23.30: Berlin (Nach Stuttgart): Tanzkursus. Anschließend bis 0.30: Von Berlin: Tanzmusik.
Freitag, 16. März.
13 bis 14: Schallplatten-Konzert. Bi'.üteS Pro- gramyr. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Hausfrauen-Rachmittag. Programm u. a.: „Mustt im Hausgebrauch", Vortrag von Emil Münster. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: Stunde des Südwell- deutschen Radio-Clubs. 19 bis 19.15: Viertelstunde der Deutschen Reichspost: „Fehler, die das Publikum im Verkehr mit der Post vermeiden sollte", Vortrag von Oberpostsekrctar Daeffner. 19.15 bis 19.45: Funkhochschule: „Das deutsche Drama und Theater vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart", Vortrag von Pros. Franz Schultz. 19.45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.15 bis 21.15: Frankfurter Komponisten. 21.15: Nach Stuttgart: Doktor Funkius. Ein Hörspiel von Alfred Auerbach. Anschließend: Von Kassel: Spätkonzert der Kasseler Hauskapelle..
Samstag, 17. Mär;.
Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Von ©tut/*
13 bis 14: Von Kassel: Mittagsständchen der gart: Konzert. 17.45 bis 18,05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Der Briefkasten. 18.45 bis 19.15: Stunde des Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung: „Ibsen und der Sozialismus", Vortrag von Alfred Auerbach. 19.15 bis 19.45: Stenographischer Fortbildungskursus für An- fanget und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 19.45 bis 20.15: Die Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Rudimentäre Organe, die keine sind", Vortrag von Prof. Dr. Max Flesch. 20.15 bis 21.15: Frankfurter Lokal-Dichtung. 21.15: Bunter Abend. 23 bis 23.30: Von Berlin: Tanzkursus. Anschließend bis 0.30: Von Berlin: Tanzmusik.
Als Entsettungsmittel
Kerne aern genommen und iveiter empfohlen. 30 Gramm in Apotheken erhältlich. 1783
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren ongelübrten Zistern geben die Höbe der zuletzt beschlostenen Dividende an.
— Neichsbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuß 8 Prozent.
5-rQiibturt a. M
Frankfurt d. 9J1
Berlin. 9 März___
(Selb
Brief .
Französisch Holländisch
12,49
67,84
16,55
Schlich»
i°uhr-
sH'.rch
ültlfahg Kur
Schluß.
1-Uhr.
Sti)iub-
Anfang
Schlich
1 1-Uhr.
! Schluß-
1 Kurs
Snfäng
Noten ....
168,52
Karr
Kur»
Kurs
Aut»
RurS
Kur»
Kur»
1 Kurs
fiUr
«talienische
Noten ....
22.20
22,28
Datum
9. 3.
10.3.
9.3.
10. 8.
DaMM:
9 3.
io d.
9. 9.
10 3.
Datum:
9.8.
| 10. 8.
1
| 10. 8.'
Rorweaische Roten......
Deutsch-Oesterr.. 5100 Kronen
111,05
58,73
111,49
58,97
p/o Dt ReichsaNlethe v. 1927
87,5
—
87,5
_
VI. 6 9. . .....7
152
151
1.40,75
152
Pbtlwp Holjmann .
. 12
142
143
142,5
Hl
Rumänische Noten ....
2,572
2,598
Dt Anl Ablös Sckuld mit
Bergmann ........8
170.5
170,25
171,5
öeidelverg«r 6em ent . . ttemettt Karlstadt. .
8
139
139
—
—
Schwedische Noten ....
111.88
112,32
Auolos -Rechten
—
52
52
Elekrr. Lieferungen . . . lo
_
162,5
. 8
180
—
—•
—
Schweizer Noten.....
80.365
80,685
TeSgl. ohne ÄuLlcs «Rechten
14 6
_
14,5 -
14,8
Vicfit rmd Kraft ... 10
207.5
207
264
207
115,5
261,75
VaD6 A Rnüaa
. 10
129.9
130
_
_
Spanische Noten.....
Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten
69,96
70,24
T ftvaiitf Pvp.-Gk. Eo.dvi unkündbar bis 1932
_
Helten <fc Guilleaume ... .6
Ges.! Eleklt Uniera . . 10
115
262.5
262,5
SchnltdetS Bavenhvser. Cfitocrte
. 15
324
259.25
323.5
259.5
12,355
72 85
12,415
73,16
<1/i°/o Rheinische 6dd -Bank ßiqu -lÄoldvi
_
_
üamb Elektr. Werke . . lo
Rhein, tekltr .....8
149
152.75
149
153,25
Ber. Glanrstoff ....
Bem berg........
Zellstoff Waldhof. . .
• 15
—
—
644
675
480
Devifemnartt Derl'm
—Frankfurt a. M.
AEG adg BorknegS-Ob-
Uganonen. ruckiabldar 1932
—
-
Schles. (Eleto. . . . . io
Schuckert , .......
7
167,75
200
184
167.75
260,2.1
186
167
260.5
! 12
258
172
260.25
172
254.5
170
115 5
261
Telegraphische
Auszahlung.
i'i. Schwel- BundrSb.°Anl.
-
-
—
Siemens <$ palste . » , . 16
2Ö1
LharloUenburger Doster
. 7
115
9. März
10. Mär»
<°/o Oetteretchtsche Goldrte
Tran-radio...... . « . 8
126,75
158
>essauer GaS . .
• 8
168.75
90,5
59,5
78,5
169.5
91.75
58,9
1 w 1
3,6
—
Labmever * (Ko ... .9
_
90,5
90.5
4'7O Ceflerrcid) cinj.eLL Rtc
I
®Ui>crii6 ..<»». 0
92.5
122
134
129.5
161,25
137
236,5
115
137
142.5
112
Demag . . ... i
klblerwette Kleve» . . .
. 0
'Neid 1
Arier
(Selb
i Bries _
<°/o Ungarl'che Goidrte
24.5
-
24.5
_
122
122,5
129
160,5
114
141.25
123
134
130
161,75
138
114
137,75
141,25
112,5
96.75
. v
79
_
79.5
timft.. Rot, Buen^-AireL Brst.-Antw lkhrtstiania Kopenhager Etockdolm HelsingforZ (rlalten. .
London. . Reunott .
168,18 ।
168,52
168,21
108, .55
4% Ungarische StaMtzr v 1910 4’/i°/n desgl von 1913
<°/o Ungarische Nronenrte . . 4°l Tuet Zollanleibe v 1911 4",> Türk Bagdadbabn-Anl
Lette >
4"deSgl. Seeti !1
4° 0 Rumänen converi Rte 4'/,",o Rumänen Goldanl .
24,05
12,775
5,2
1 11 Illi
24.76
2.3,9 1.63
12,9
13,2
12.73
1.7
12,5
13
12.5
Essener Steinkohle......
Gelsenkirchener f. »Z» 9 t Harpener 8
hoesch Eisen .... t ... .5 Ulfe Bergbav..... . .8
jtlöcknerwerle ...... .5 Äüln-Neuessen . . • . .SV» yi.'annedmann .f V, 9 > o.u'ans cldcr.......7
129
162,5
115
142,5
111.5
Ludw. Hoeirt
Rat. Automobil ....
Orr oste in & Kopvel . . .
Linke HoiMann ...
Leonhard Tietz. ...
BaMag-'i^egum . . , » . ffranh Maschine« . . . «Aritzner . . . .
. io . 6 . 1 . 0 . f . 0 . CI .* 0
2
25.5
72
140.25
25,5
1 21 1 1 1 1 1
243 91.75 130,75
206 24.25 71,75
142
1 1 1 S > '
1,789 ।
58,26 I
111,32
111,98
112,13
10,522
42,10 20,396 '
4,1805
1,793 38,38
111,74
112,20 112,35 10,542
22,14 20,136 4,1885
1,791» 58,26
111,32 111,99 112,12 10,527
22,10 20,397 1,1860
1,794 68,38
th
112,21 112,31 N 20,437 1,1880
von 1913
16,2
—
16.13
Oberschlei Eisend. Bedarf 0
—
96.5
e>ehltgtTrnQeDt > .u ■
stungban« i i »•i
Lcchlvette . . . »
Matnkraftwcrke . « . • •
J-V i n a . . » . »
Rekarsnlmer . . » . . .
'llnriS. . .
Schweiz .
Spanten . s7avan . .
Rio de Jan IBien in D- Ceft. abgest Prag .
Belrrad Budapest.
Bul- arten
Lissabon Tanzig. ,. Qpnft Ntin
16,41
16,48
16,44
। 16,18
BQ« Deuiiche HtlenbabN 4*/a Lamburg-Awerita Paici. G Hanib -Südam Tnrnüisch s Hansa TaMdlkchlss 8
HR 5
HO.5
149.4
266.76
-25
145,5
Oberschlei Kotswerke . 0
Hllönir Bergbau f V, 9 8
Rheinische Braunkohlen 10
Rbeinstähj 0
100
247.5
152,5
99 r 249 (52
91,25
99,65
248
152.6
91.75
98.75
251)
152 a
! f . k . it'
8
115 11?
138,25
61
01
188
61,25
Illi
80,455
69,90
1,961 .
0,503
80,015 70 94 1,965
■ 0.5115
60,46 69,98 1,963 u,503
i ;(1,12
1,96« 0,503
Norddeutscher Llond g
All« Deutsche Crcdilanst 10
Barm r Bankverein 10
Berliner Handelsacsellsch. 12
Commerz- und Prlvat-Bt. 11
Tarmst. u Naiionalbonk 12
Drutiche Bank 10
149,25
142,25 14H
172
221.5
154.5
HO.5
172,5
160
149.25
142
143
247.5
171,75
221,5 ItiÜ, 29
1 48.fi
142.5
143 75
245.5
172.5
160'25
Ricbeck Mdnrän ... t i'creimotf StahftD. f. V, I 3 Olavi MtNen 1 sh
Kali Aschersleben lo
KaltWesteregelv 1b
'kaliwett EnUdetsuttb 12
G svar 'n-9ndustrlt 10
Dynamit Nobel ... 1
99,5
166,5
176.5
251.75
43,5
160,5
i30,25
Hl
99 5
13,Hb
107 175,75 247,9
2äl
99,5
44
167.25
175.75
248.5
251
1’ettrS Union wbr Roeder .....
Voigt 4 Harffnet . . . .
Sndd Zucker ...
. 8
. 1h
6 u
3an
98
173 131.25
fnoten.
100
174
131
—
-8.86 I 12,388 ;
7,353 ;
73.lt 3,023 19, iS 81,56 । 2,121
•8,98 12,408
7,36:
13,25 1,028
11,22 ,s 1,; 2
•>8,87 12,385 7,353 73,10 .1,022 19,13 51,54 2,121
58 99 i 12,405
1,367
13,24 J,U26 19,11 51.70
J, (25
D'Skonto-Gelellschak' Ant l"
Dresdner Baut • l<>
Süriteldeutsche Kreditbank 9
154
155
l 1
155.5
210
154.5
193
106
122
Berlin. 9 Wh
I " io
1 Lne'
2,125
I5j
Scheib anuali » . . 8
< oldschmtüi ... .5
—
106. i:,
106,9
Amerikanische ’Jioten . . . belgische Roien ... .
,h.2 8.10
I 1,18-
58.34
Aibtü. . tzanvöo
5,544 । 1,176 ,
9,550
4.184
5,54»
1,116
i.ü.Oi
ivieiatlbank.........8
«etchSbaok ....... i'J
-
196,5
195,13
196,75
yiihgetSroerte . ..... .0
Meiallge'kltlchaft .... 10
170
170,25
96,13
Dänische Roteti .....
Englische Noten.....
1 '6
1,65 .372
1 u
llrn uav Lair»
4,276 20,918 !
1.-48!
20 958
4,276
20.92
I,zM
-0.9"
Schokolade Handlung. I
Kaisers!
mit de gehr eitiluh - di {•«und Der gd ,tirr6. Verrchlei Zlrum? Machen
Kaltef's mit
Me aus ;cnen! Fü Hüt 1 'folge de
Pak
hab n in Apo
WM (E vorzügl.ln ( Lieferung ir Preislisten.
Al Meinr.i
Oe
MM
des Landwir
>n Äch WLr
ihhuei
Ku.’?“**
"kkbess.y
■-h Luhbech M
3ur M Ito Fleikojeh Wdes Mb i Gbtr des t beginn der:
», Die ®emeir EMtlitrert httzl
lattdi
Acl
Herren-So Damen-So
Crepe-Schu 11 Schuh
zur V.


