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die bereits ausgesetzten Tomaten,

schützt man auch ausgelaufen» Bc!

heimrot Döckmann und Bürge, meister Men» ge l (Schotten). Zum Wertungclingen sang jeder Bunkesoerein den aufgegebenen (ThorE I n k e h r"

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__ _ M M Rachfüllung Ihres Maaaifläschchens aus MAG6I* großer Ori^nalflasche » » wL. A /Sk > denn in dieser darf nach dem Gesetz nichts anderes feilgeholt tn werden als Lk

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j:ajDtrenn<eitf'en: Name MAGGI, gelb-rote Gtifetten und typische Form der Flaschen.

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Meine Strafkammer Gießen.

Dießen. 4. Mai. Gin Kaufmann, her In erRer 3nstanz toegen HauSfri»k>ensb r u ch und Beamtrnbeleidigunn zu 100 M k. Deldstrase verurteilt worden ist. verfolgt Q5c- ruhing. Da er trotz vrdriungsmähiger Ladung richt erschienen ist. wird die Berufung kosten- pflichtig zurück-eviesen

Sin in Friedberg anfäffiger Tabakhänd- ler war in Konkurs geraten; eS ist ihm zur Last gelegt, daß er es an einer ordnungsmäßiten übersichtlichen (Buchführung hat fehlen lassen. Er verteidigt sich damit, er sei alS Minder­kaufmann nicht zur Buchführung verpflichtet ge­wesen, sein Gewerbebetrieb sei nach Art und

ploflon verletzt Walnsltthe in in T.'mcinlchaff bimif beftWftlflt dfueyen reichte inmÄlter a 11 einer schraube

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führen.

Das Dertunaeslnaen in der geräumigen Turnhalle wurde ourd) einen prächtig klingenden Begrüßungschor desS ch o 11 e n e r Manner» ch o r s" eröffnet Den Willkommgruß de» Bunde» entbot der erste Dorfitzende Schäfer (Eichelsdorf). Er sand treffliche Worte über den Wert des deut» scheu Liedes. Don den Ehrengästen sprachen De»

DER. Die DiSmänner. Der Mai be- scheert unS in feinem Gefolge die EiSmänner, das sind Frostnächte. Alte Dauernregeln be­stätigen dies« Beobachtung. AlS die Sicheiligcn bezelchret man gewöhnlich den MamertuS i X. Mai), den Pankratius (12. Mui) und den Servatius (13. Mai). Statt des Mamertus wird aoer auch der Bonifaz genannt, der auf den 14. Mai fällt. So heiht ein« Bauernregel: Pankraz, Servaz und Boni'az (12.. 13 und 14. Mat) fchasfen Frost und Eis gern Platz." Andere Dauernregeln lauten:Pankraiius und Servatius bringen Kält« und Derdruh."Kein Reif nach ServatS, kein Schnee nad) Bonifaz." Bor Servaz kein Somme:, nach Servaz kein .Frost." ..Servaz muh vorüber fein, falls vor Äachtfroft sicher sein." Seit gestern mittag macht sich daS Regiment der gefürchteten Eis­heiligen in unserer Stadt schon empfindlich be­merkbar. Die Hüte und Mäntel, die man be­reite in den KleiOrrschränlen verstaut hatte, mußten wohl oder übel wieder hrrvorgeholt werden, wenn man nicht einen kräftigen Schnupfen riskieren wollte. Auch heute früh war die Temperatur wieder sehr niedrig, und zwischen 9 und 10 Uhr konnte man sogar Schneeflocken in der Luft Herumwirbeln sehen. DaSVergnügen der Frau Holle war allerdings nur von ganz kurzer Dauer und führte auch nicht zu einer weihen Visitenkarte auf der Mut­ter Erde Immerhin aber bedeutet Schnee für den 9. Mai doch allerleifDie wir auf Anfrage im KlubhauS auf dem HohervdSkops hören, tour- den in der letzten Rächt im hohen Vogelsberg

Umfang als Kleingewerbe ju betrachten. Er ist in der Torinfiaiu f re i gefp rochen worden. Die Beweisaufnahme vor der Straikammer be­tätigt im wesentlichen de Feststellungen del Borderrich erS. Darenvorrä e. Gef^Ü te enn.gen und Umsatz waren so gering, daß der 21ngeflagte nicht al» Bollkaufmann ge:ten kann. Die Be­rufung der StaatSanwaitschast wird zurüdge- wiesen

Durch die Vorspiegelung seiner Angehörigkeit zum Evangelischen Bund erschwindeNe der wiederholt vorbestrafte F. Beeiden st ein von Heidelberg In Dietzen einen kleinen Geldbetrag, in einem anderen Zoll versuchte er dasselbe Manöver ohne Ersolg. DaS erstinstanzliche Ur­teil tautet auf S Dochen Gefängnis es wird ausrechterhalten, da der Angeklagte ohne genügende Entschuldigung im Termin aulblclbt

6. WertungSsingen

des ^iddatal'Sängerbundeek.

Schotten, 7 Mak.

Ein herrlicher Matcnsonntag führte gestern die zwölf Vereine de» 'Jlibbatal-oänger» Kunde» in unser Städtchen. Am Bahnhof rour» den sie vom Musikverein Ra in rod in Empfang genommen und zur Turnhalle geleitet, wo sich die Probe der Ma>jenchöre anschloß. Gegen ein Uhr stellte sich ein Fcstzug auf, in dem sämtliche Vereine mit ihren Fahnen vertreten waren. An dem freien Plag vor der Kirche wurde der Umzug unter­brochen. und etwa 500 Sänger ordneten stch zum Massenchor, der von dem Dundeslieberineifter Diehl dirigiert wurde. Mit Heller Begeisterung und sichtlicher Freude sang der stattliche Klang» körper den Bundes-Wohtspruch, Bau. mann» sonnige»Der Lenz zieht ein" und das Stanzsche ..Freiheit und Vater sand". Die Gepflogenheit des Bunde», seine Massenchäre an akustisch günstig gelegenen Plätzen innerhalb der Stadtmauern vorzutragen, ist eine Einrichtung, die nur geeignet ist. da» Intereste an dem Manner» gesang zu wecken und ihm neue Freunde zuzu»

hnen und Gurken. Zimmerpflan­zen" in Balkonküsten, die vorzeitig dem warmen Sonnenschein ausgesetzt wurden, find ebenfalls mit Tüchern oder Papier zu schützen. Die man die blühenden Dbflbäume durch Entzünden von Frvst- fchur.briketts gegen Frostgefahr sichert, haben wir bereite wiederholt in der .Scholle" erwähnt.

Stühle !

werden oeflotttcn

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Wer leiht gegenLchutdichein u. moiia l flbAGDia. 2-300 M. au boü. ,hni.? Schr. Änaev. v. Leib geb. u. U8r6- a. d. « An».

Anst. LLwe., mit eigeneui Heim, möch­te stch «eine wieder verheiraten mit anitänb. franöre. Lchr. Äng. u. U3*Xj6 an den Gietz. Anz.

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Aus der provinzialhaupistadi.

G letzen, den 9. Mai 1428

Vie 7lad)tfröfte im Mai

öle als die gestrengen Herrn, oder Steheiligen, um di« Witte des Monats einzutrefsen Pflegen, bereiten ihr Kommen gegenwärtig durch Trans­port fallet Lustmassen genügend vor. Tritt nicht ein Umschlag beS seitherigen WitterungScharak- tetS ein bann können wir in den nächsten Dächten mit dem Erfrieren aller zarten, frost­empfindlichen Pflanzen rechnen. Wan wird darum in der kritischen Zeit der Haren, windstillen Büchte seine Dcinspaiiere und blühenden Spalier- bäume am Abend mit Tüchern und Decken ver­hängen und die blühenden (Srbbeerbeete mit Pack­bogen unb Zeitungspapier Aubtden. daS man mit etlichen Steinchen beschwert. In gleicher Weise

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SS fei nur bemerkt, datz nicht bic Rauchentwick­lung schüft, benn sie verbrennet rauchlos, sondern die von ihnen aufftclgenbe Würme. die in einem gewissen Umkrei'e ein Fallen der Temperatur unter den Vesrierpunkt verhinderl. A.

Lassia-BezirkStag in Gießen.

D Der FrühjahrSbezirkSta g deS .Hassia--BezirkSDietzen fanb am Sonn­tag im .Postkeller" zu Dietzen statt. Die DezirkS- vereine halten zahlreiche Vertreter entsandt. Die Verhandlungen nahmen unter der Leitung deS DezirkSvorsitzenden. Pros. Dr. Äraemet- Eietzen. einen glatten Verlaus.

Vach den TegrützungSworten d«S BezirkSvor- sitzenden konnte dieser an mehrere verdiente Hassiamitglieder im Austrag deS DerbandSvor- standeS Auszeichnungen überreichen. DaS Hassia-Ehrenkreuz, die höchste Auszeich­nung der Ä egerkameredscha t ,Has ia, e.hielten die Kameraden Wilhelm Rabenau I.-Alten- Buseck unb Wilhelm Rabenau U.-Alten- Buseck für ihre etwa 30jährige verdienstvoHe Tätigkeit als Vorsitzender bzw. alS Rechner im Vorstände deS KriegervereinS Alten-Duseck. DerbandSebren taseln wurden verliehen an die Kameraden Heinrich Kehler- Steinbach und Jakob Reuschling - Steinbach.

3m Anschluh hieran erstattete der BezirkS- vorsitzende den Jahresbericht über daS ab- gelaufene Gefchä'tSiahr. Hieraus war zu ent­nehmen. datz der Bezirk Dietzen 28 Vereine mit 2057 Mitgliedern zäblt. DaS Barvermögen beläuft sich auf 3200 Mk An Unterstützungen wurden Im Laufe des Geschäftsjahres seitens der Vereine an bedürftige Kameraden 2320 Wk. gezahlt. Dazu kommen die allgemeinen Unterftüfcungcn, die Dom Verbände gewährt wurden, ferner die Altvete- ranenbeihilfen unb die Konfirmandenbeihilsen. dir im letzten Jahre an 21 Konfirmanden deS Bezirks Dietzen gezahlt wurden. An Rückvergütungen sind den DezirkSvereinen von feiten der Vertrag-- gefellfchaften insgesamt 810 Mk. zuge'lo'sen.

Die satzungSgemähe Veuwahl deS Be­zirksvorstandes ergab die einstimmige Wiederwahl b:r seitherigen Kameraden. Ka­merad T r ü m pe r t Dietzen sprach im Vamen der Vertreter dem Vorstande für seine eifrige Tätigkeit Dank auS.

Einen grötzeren Raum in den Verhandlungen nahm die Beratung der Tagesordnung zu dem am 10. Juni in Wimpfen ftatflnbenben Ver­ba n d S t a g ein. inSbefandere wurden die zu dieser Tagung gestellten Anträge behandelt. Reben Anträgen, b e ben weiteren Ausbau bet .Hassia" unb ber VerbandSzeitschrist .Hessischer Kamerab" betreffen, lag ein bedeutungSvo'ler Antrag deS Veteranen- unb MilitürvorclnS Ober- RoSbach v d H. mit einem UnterstützungSantrag deS Haffia-BezirkS Friedberg vor, worin ber DerbanbStag aufgeorbert wird, unverzüglich Verhandlungen in die Wege zu leiten, um den Ankauf bzw. die Errichtung eine# Är te- ger-ErholungShelmS zur Unter­bringung erholungsbedürftiger Kriegsbeschädigter unb Veteranen zu ermöglichen. 3n längeren Ausführungen wurde die Stcllungnatzme des Be-,irkS zu allen Aniräven ermittelt AlS Vertreter zum Ver^and'ag wurde einstimmig der DezirkSnor'ihende. Kamerad Prof. Dr. Ära em er. gewühlt, zu seinem Vertreter Kamerad Säubert- Cofiar.

Da« BezirkSkriegersest. zu demberrits die Teilnahme fast aller DezirkSvereine zugefagt Ist. findet am 1. 3 ult in Drohen-Linden ^°Än Antrag deS Verein- Dietzen, der die grundsätzliche Regelung der Durchführung der BezirkSkriegerfeste bezweckt, wurde nach Be­gründung und Erläuterung durch den Kameraden T r ü m p e r t - Dietzen bi« zur Herbstbe-irkS- taguna zurückaestellt. um den einzelnen Vereinen

zunächst Delegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen.

Anfchlietzend berichtete der Ve irkSobmann der K.ieg^b s5>äd gicn unb ini rbl e cnen. Käme ab -ehrer öhn - Dietzen, über den Stand im Bezirk unb gab Aufklärung über Fragen des VersorgungSwe enS

Dle übr g? Tage« rdnunz behandeltr noch einige Interne VezirkSanzelegenh:i en.

Taten für Tonnertzkag, 10. Mai

Sonnenaufgang 4 31 Uhr, Sonnenuntergang 20.03 Uhr Mondaufgang 1 Uhr, Monduntelgang 7L2 Uhr.

1838 ber Professor der Medizin und Direktor der Ohren- und »iehltopsklinik der Un.oerfilät Rostock Otto JUrner in Fronlsurl a. M geboren^; 1S78: der deutsche Außenminister Dr. ®uftao Strefcmann In Berlin geboren. 1903: Beginn ber Legung be» zweiten Äabels nach Amerika auf Borkum: 1760: ber Dichter Johann Peter Hebel zu Basel geboren.

Vornotizen.

Tage-kalenber für Mittwoch: Wahlversammlung der demokrat.'chen Partei 87, Uhr Cafe Lc.b. Redner: Professor Hell­pa ch. Lichtspielhaus. Bahnhv' iratze: DaS weitze Stadion. Dona Juana. 10.30 Uhr: Rächt- Vorstellung ... bis in- dritte und vierte Glied? Astoria-Lichtfpiele: Der nächtliche Kämpfer, Kub:nkc.

Dortrag über Grundfragen deut» scherCrziehung im Ausland. Man schreibt uns: Seil dem Weltkrieg lenken wir Deutsche Im Reich unsere Blicke immer mehr den vielen Millio­nen deutscher Lolksgenossen zu, die außerhalb des Reiche» leben. Wir sehen In der geistig-seelischen Einigung von Autzen- und Binnendeullchlum eine der wichtigsten Aufgaben deutscher Kulturpolitik. Zu den bedeutsamsten Mitteln gesamtbeutsä)er Kul­turpolitik gehört die deutsche Schule Im Ausland. Ihre Erzieyungsausgaben. ihre Methoden sind aber von den der binnendeutschen Schule wesentlich un» terschieden. Heber diese wichtigen Fragen der beut- schen Kulturpolitik wird am Freitag, 11. Mai, In der neuen Aula der Unioersitäl Herr Dr. Hentz au» Gietzen, der sowohl in Bulgarien wie in Hol­land an deutschen Schulen tätig war, unter dem Thema:Grundfragen deutscher Erziehung im Au», lande" einen Vortrag halten. Herr Dr. Hentz hat kürzlich auf der in Luxemburg durch dasBureau International DEducation (Genf) veranstalteten Conference internationale sur le bilinguisme11 über Zwei- unb Mehrsprachigkeit in beutschen Au»- landschulen" unb überMundart unb Zwei­sprachigkeit" erfolgreich gesprochen. Die Ortsgruppe Gietzen bes Verein» für das Deutschtum Im Aus­land, der Philologenverein Gießen, die Lehrer- und Lehrerinnenvereine Gießens und Umgebung freuen sich, bi« Bürgerschaft Gießen» zu einem Vortrag über biefe wichtige Frage cinloben zu können. Der Eintritt ist frei. (Siehe heutige Anzeige.)

Zentrumvpartei Gießen. Morgen, Donnerstag, abend im katholischen Dereinohauo öffentliche Wöhlerverfammlung. E» sprechen Regie­rungsrat Knoll (Darmstadt^ und Syndikus Dr. Burg pacher (Mainz). (Siehe Anzeige.)

Deutschnationale Volk-Part« l. Am nächsten Samstag. 12. d. W.. abend- 8.30 Uhr spricht In der Turnhalle (am OSwaldS- gailen) der preußische LandtagSaögevrdnete L. Steuer auS Kassel über:Rationale Politik unb ReichStagswahl". (Siehe

2 Drad Kälte festgesteltt. heut» früh hatte der Wold Aauhreif angelegt, und heule vormitlaa zwischen 10 und 11 Uhr trat leichter Schneefall ein. C. du wun er chöner Mai!

M Maienblasen. Heute, Mittwoch aiendS 7 Uhr. Habet vom Turm der 3ohannrSkirche auS wieder Maiendlasen statt. Zum Vortrag kommen: 1. Drotzer Dctt. wir toben dich. 2. Mo­tette: Alles waS Obern hat. tob» ben Herrn. 3. Mein 5):tj ich (Melodie: Zu Augsburg steht ein hohe- HouS).

* Verkehr-fünber 3n der Zeit vom 1. bi- 33. AprU wurden folgende Anzeigen we­gen Zuwtbe^andlungen durch di» Zahrzeug- ühret hzev. Kraft- und Radfahrer gegen oct- !cpr«por.z<iliche Vorschriften erbeben. S An­zeigen wegen Fahren- zur Rachtzeit ohne hcll- br.nn.'nd: Laterne. 4 trc>ien Fahren- a^f Bürg r- (ie;gcn. 11 weg.n Fahrens mit übermästiger Ee- tchw.ndi^ie t. 10 Wegen Fahren-, ohne die rechte Stratzenleite e nzuh alten. 9 wegen Fahren- durch gesperrte Siratzcn, 31 wegen sonstiger Zuwider­handlungen in verkehrspo.i^ilicher Hinsicht.

DaS VerbandSschietzen deS Schütze nbundeS Wittelrhein. Baden unb Psalz für 1 929 wurde am oor.aen Sonntag in ein e Delcg.erten-Versammlung des Bundes in Mainz dem Giehener Schüyei-.vcrein übertragen. DaS Schlctzen findet voraussichtlich im 3uvl nächsten 3agres statt und wird sich aus acht Tage erstrecken. D.« ersten Schritte zur Durchtührung dieses bedeutsamen Schützenereig- nlsseS lind bereite In di« Wege geleitet. Mit dem Ausbau der vchietzanlage hir das Fest hat man schon begonnen. Die vorausgegangenen Bundesfeste wurden !S2S In Frankfurt a. W. unb 1925 in Karlsruhe abgebaLten. Man [ann ba- mil rechnen, dost einige Taufend Schützen auS dem getarnten BundeSgeb et Im nächsten 3ahre zu dem Schiehen hier weilen werden.

" Personalien. Ernannt wurde der Lehrer Johann chlllenbrand zu Oppershofen, Kreis Friedberg, zum Lehrer an der Volksschule zu Heppen heim ci. d B. In den Ruhestand versetzt wurde der Obere,fiftent bei dem Amtsgericht Vilbel Wilhelm Pauli ouf Rachsuchen mit Wirlung vom 1.Sep­tember d. I. ab.

Dezirkslehrerverein Gießen- Land. In einer Versammlung des Bezirkslehrcr- Dcreinß Gießen.Land sprach am Samstag L'rhrer Eiff (Orüningcn) überDie Entwicklung d e s deutschen D o l k s s ch u l w e s e n s im 19. Jahrhundert". In einem Gang durch da? letzte Jahrhundert zeigte der Vortragende das lang­same, aber stetige Wachsen und Sichausbrelten der deutschen Volksschule. Rach den hoffnungsreichen Jahren der Befreiungskriege kamen die Rückschläge, die Regulative. Die Gedanken eines Fichte usw. wurden eingeengt, die Volksschule wurde zur Armenschule. Mit dem Aufblühen der Industrie aber war besonders in den Städten die Er­kenntnis gekommen, daß wir eine gute Volksschule haben müßten Diese neue Schule wurde vom gan xen Volk getragen. Ls waren nicht nur Nützlich- fcltserroägungen, die heute viele (Eltern oeranlaj |en, ihre Kinder in die höhere Schule zu sch cken, nein, das Verlangen nach Bildung war jetzt ;um Selbstzweck geworden. Aber auch eine große Ge­fahr flieg mit dieser Entwicklung herauf. Immer mehr griff In diesen Massenschulen der Bureau- kratismus um stch. Man glaubte, durch recht viel Aufsicht alles verbessern zu können. Für viele Kin­der war, da beide Eltern zur Arbeit ginaen, die Schule zur zweiten Heimat geworden. Al» dann mit dem Eindringen der Maschinen die Arbeit des einzelnen immer mehr mechanisiert wurde, er­gab es sich von selbst, daß an die Volksschule, die Allgemeinbildung vermittelt, die Fortbildungsschule oder Berufsschule sich anschloß. Daß durch die kirch'iche Aussicht, besonders auf dem Lande, die Arbeit der Volksschule in vielfacher Beziehung ge­hindert wurde, wurde vom Redner aeftreift. Aber trotz aller Hemmungen hat die deutsche Volksschule Im letzten Jahrhundert die Bahn eingetragen, die zur Höhe führt. Der Vorsitzende, Lehrer Hof­mann (Lang Göns), dankte dem Redner und gab bekannt, daß diesem Vortrag demnächst, ebenfalls von Lehrer E i f f (Grüningen), ein weiterer folgen soll, der die Gesch chte des D e u t f rh e n Lehrer- Vereins behandeln wird 3m übrigen war die laarrorbnung mit geschäftlichen Mitteilungen aus- gefüllt.

von Zöllner, außerdem einen Wahichor. der je nach Stärke unb Leistungsfähigkeit der vereine den ver- schiedensten Gebieten der Mannerchor Literatur ent» nommen war. Als Wertungsrichter war Musik» lehrer Blaß (Großen-Linden) gewonnen, ber übrigens seit Beginn des neuen «chukjahre» zum Musik lehrer an ben höheren Schulen Gießens ernannt Ist. Den Ehoroorträgen war anzumerken, daß In den Vundesvereinen mit Fleiß, Ernst unb Ausdauer gearbeitet wird. Besonders angenehm fiel bei den verschiedensten Vorträgen ein schön gepsleates Pianissimo auf, auf besten Aus­arbeitung gerade kleine Chorkörper besonderen Wert legen sollten. Don schwierigeren Thören ge­langten u. a. BruchsFrühling am Rhein' und BaumannsMorgen" zur Wiedergabe.

An das Wertungssingen schloß stch die Ehrung verdienter Mitglieder des Bundes an, die durch ben stellvertretenden Vorsitzenden de» Gaus Vogelsberg-Süd, Diehl (Dbcr-Sdjmltten) voll­zogen wurde. Mit dem Ehrenbrief de» Hessischen Sängerbundes wurden ausaezeich"el: Hch Bcch» told (Eicheledorf) und Helnr. Konrad Döll N. (lllfo) für 50jährige aktive Mitgliedschaft: Heinrich Müller X. (Ruddingchain) für 45|äl)r|ge, Wild. Wirth (Eickelsdorf) und Georg ß u b ro I g III. (Ulfa) für 40jährige Letzterer sprach im Warnen der Sängerjubllare ben Dank und bas Gelöbnis aus, auch weiterhin treu zum deutschen Liede zu flehen. Lehrer Linck (Ruddlngehain), der auf eine 45iährige Dirigentschaft zurückblickt, wurde zum Ehrenchormeister des Hess. Sänger» bunbee ernannt. Die Ehrung wirb nachträglich burch den Bunbesvorftand anläßlich eines Sänger- tage» in Gieß n vorgenommen.

Mit einem Hoch auf die Sängerjubllare. das deutsche Lied unb Vaterland schloß die Tagung.

Briefkasten öcr Redaktion

3. R., Dppercfpfen. Um Ihr» Meerschweinzucht nutzbringend gehalten zu können, empfehlen wir Ihnen, sich wegen An'auf» von Versuchstieren mit der Verwaltung ber Gießener Kliniken in Verbin­dung zu setzen.

Sertiner Börse.

Berlin, 9. Mai. (WTD. Funkspruch.) Nachdem man gestern abend noch recht feste Kurse hören konnte, ist es im heutigen Frühoerkehr vorläufig noch sehr ruhig und geschäftslos. Die Spekulation übt Zurückhaltung, da die einsetzenden Mediovor» bereitungen noch unübersichtlich sind. Am Devisen» markt nennt man Paris 124,02, Mailand 92,40, Spa­nien 29,03, das Pfund «--h h-n Dollar 4,1798.

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