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' gemischte Kost in ocht oder gebraten
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Notarielle Beglaubigung.
höchste (ßnafitat verdient höchsten Erfotz.
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Winkler über „(Ein CX« und Kindesseele und unser
nls der Menschen- ft”. (Siebe Anzeige)
L. U. von der Landesunioersität. Der ordentliche Professor der Archäologie an unserer Landesunioersität. Dr. Rich. Delbrück, hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Bonn zum 1. Oktober b. I. angenommen.
*• Schulperfon alie. Ernannt wurde der Lehrer ftarl Feyh zu Bellersheim. Kreis Gieften, zum Lehrer an der Volksschule zu Bischofsheim, »reis Groh-Gerau, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts ab.
im Johannes,aal vortra
anbfiv deutsche Zigarette Sann im ersten Vierteyastr 1928 so stoste Erfolge cmfweisen
unmittelbar vom----- „
gesunder erster Hand kommt. Das Kochen zer stört auch hier etwaige KrankheitSkeime
600 Jahre Stadt Darmstadt.
WSR. Darmstadt. 7. Ium. Am 23. Juli IWO sind 600Iahre vergangen seit dem Tage, an dem der Stadt da» Recht der Stadtprivilegien verliehen wurde. Der Erinnerung an diesen bedeutungsvollen ’lag soll gedacht werden in einer graften akademischen Feier am 23. Juli 1930. Die Stadtverwaltung wird ein Auch herausgeben über die Geschichte der Stadt, di« auf einwandsreien geschichtlichen Quellen beruht und die Vergangenheit in volkstümlicher Form für den Gebrauch der Schulen enthält. 3m Mittelpunkt aller aus Anlaft des IubilLumsjahres in Darmstadt stattsindenden Veranstaltungen ist eine groftc hessische Sewerbescha u auf dem Gelände der FesthaNe in der Zeit vom 15. Mai dis 30. September 1930 geplant. Gs handelt sich um eine Land eSauSstellung.
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neue 'Arbeit
Arches bzw. halbrvhes Fleisch sollte man nicht essen. GS können dadurch sowohl die verschiedenen Eingeweidewürmer, wie auch ParatyphuS und andere Krankheiten übertragen werden. Kochen und Braten zerstören die Krankdeitskerme. und beim Braten deS Fleisches entstehen erst die
Biel Sorge macht den Leuten des Gerede von Hilfsstossen (Titaminenj. Rährialzen. Rohkost u. dgi Diese Fragen sind aber für den Gesunden ganz ohne Bedeutung. Gr mag sich merfen: Wer gesund ist und unsere übliche " " “ ausreichendem Maste gut gekocht oder ui sich nimmt, bekommt damit alles.
braucht. in genügender Menge. Rur bei denen, die eine einseitige Kost zu sich nehmen, wie Säuglinge. Kranke. Seefahrer und Weltreifende, spielt die Frage nach den Hilfsstofsen und Salzen eine Rolle, und der Arzt tritt in Tätigkeit. Bon Rohkost alles Heil zu erwarten, ist eine der üblichen Uebertretbungeii. Sie kann den Stuhlgang fördern, aber andererseits auch die Verdauung erschweren, da die harten Pflanzenteile nicht durch das Kochen aufgeschlossen sind. Der Mensch ist kein Widerkäuer. Zudem beseitigt das Kochen eine etwa vorhanden« Ansteckungsgefahr. Reifes Obst, gekocht oder roh. ist sehr gut auch, wie da» Gemüse, für den Stuhlgang. Aevsei und Birnen mit der Schale iftt man besser nur Schale gesund ist und das Obft i Daum oder aus zuverlässig
•• ttobeitftaUe in ben ft ä b t i | <ft c n Anlagen. von ber Stabt Verwaltung wirb uns ge schrieben: „Die Stabtgärtnerei bemüht sich, mit ben bescheidenen verfügbaren Mitteln die städtischen Anlagen durch Blumenbepflanzung freundlich zu ge- stallen. Leiber wirb von Teilen bes Publikums diesem Bestreben nicht das nölige Verständnis entgegen- gebracht In letzter Zeit wurden wiederholt die Blumen aus den Anlagen gestohlen. So wurde das hübsche Tulpenbeet vor dem Stadttheater nahezu der Hälfte seiner Tulpen beraubt. In dem Bestreben, die Anlagen zu schmucken, bedarf die Stadtverwaltung der Unterstützung des Publikum». Die Anlagen wer- den deshalb dem Schutze des Publikums dringend empfohlen." (Ist cs an sich schon sehr bedauerlich, haft der Stadtverwaltung für die Ausgestaltung und Pflege unseres Anlagenschmuckes nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, so ist es doppelt beklagenswert, datz das vorhandene bescheidene Schmuckwerk noch nicht einmal vor rohen Bubenhänden sicher ist. Selbst ein Gegner der Prügelstrafe wird zugeben müssen, dast für Gemeinheiten, di« bei diesem Plündern der Anlagen nur der Ausfluft einer niedrigen Gesinnung sind, eine gehörige Tracht Prügel eigentlich die beste Sühne wäre. Hossentlich gelingt e», die rohen Patrone ausfindig zu machen und der verdienten strengen Strafe zuzufuhren. Jur die Folge durfte es empfehlenswert fein, dast jeder Bürger mehr als bisher den Schutz der Anlagen als seine eigenste Angelegenheit betrachtet und bei Ro- heitsakten auch mit einer „handgreiflichen Belehrung” ber UebeltSter auf frischer Tat nicht zurück- hält. D. Reb.) _____
gen aus ganz Hessen. Insbesondere aber auS Oberhessen, um bie Tagung zu einer eindrucksvollen Kundgebung für bie berechtigten Interessen deS Bäckerhandwerkes gestalten zu können. Al« Austakt des VerbandStages findet am morgigen Samstagabend im Dass Leib die Feier deS 41. Stiftungsfestes verbunden mit Fahnenweihe der Gieftener Däckerinnung statt.
*• Der Verband der hefsifchen Pil- germissionSgemeinschaf ten. zu dem auch die hiesige Stadtmission, Löberstrafte 14. gehört, feiert am Sonntag. 10. Juni, In der Volkshalle auf dem Trieb fein fünfzigjähriges Jubiläum, zu dem er im heutigen Anzeigenteil jedermann einladet. Festschrift und Programm zu 50 Pfennig sind im Dorverkaus bei der Buchhandlung ber Pilgermillion zu haben. Am 11. und 12. Juni schlieft! sich eine Glaubenskonferenz an. die im StadtmissionSsaal, Löber- strafte 14, tagt.
BiIdmäßiae Landschaftsphoto- g r a p b i e. Unter Führung von Herrn H. W a g n e r findet am nächsten Sonntag eine Wanderung der Volkshochschule für Liebhaberphotographen statt. Näheres siehe heutige Anzeige.
•• Vogelschutz. Die jungen Vögel verlassen nun ihre Rester zum ersten Fluge. Unbeholfen ist er noch and nötigt oft zur Rast, die überall angenommen wird. Für die Vogeleltern eine schwere Zeit, denn sie müssen nicht nur für Futter sorgen, sondern auch aus den Schuh ihrer Jungen
Aus der provinzialhaupisiabt.
Gießen, de« 8. Juni 1928.
Gesegnete Mahlzeit!
Don Dr. Ä. Gchmelzeis, Wiesbaden.
Manchmal rühmen sich Leute ihres schnellen Sllens und sehen säst mit Gering!chätzung aus chic« lang'ameren Tllchg en offen. Sie mögen trotz sein, »enn dieses schnelle ®1>en nicht früher oder später zu Derdauungsbeschwerten führt. Her- «Listigerweise wird man sich zum Gslen vielmehr 'd viel Zeit nehme«, daß man gründlich kauen kann Denn auf dieses gründliche Kauen kommt e« sehr an. Einmal wird nämlich dadurch die Speichelabsonderung geiördert, und der Speichel dient al» Gleitmtttel. beginnt selbst einen Teil der Verdauung, diejenige der Stärke, und liefert einen Teil der für die Derdauung nötigen Flüsftgteii. Dann aber vor allen Dingen wird durch das Kauen auch die Oberfläche der zu verdauenden Massen vergröbert. Die Verdauung geschieht durch allerlei Sä'te. welche in Mund. Magen und Darm an die Speisen heran treten und sie zerlegen und chemisch zersetzen. Sie können dies um so leichter und rascher, je gröber die Oberfläche der Speiseteil«. also die Angrifss- flache, ist. Dieselbe Masse bat aber eine um so gröbere Oberslache. In je kleiner« Teile sie -er- legt ist. Sin Würfel Fleifch z. D. der nach ieder Richtung einen Zentimeter mißt, hat eine Oberfläche von 600 Quadratmillimetern. Zerlegt man diesen Würfel in' 1000 kleine Würfel von 1 Millimeter KantenlLnge. dann habe» diese 1000 Würielchen zusammen eine Oberfläche von 6000 Quadratmillimetern, also zehnmal so viel und damit auch die zehnfache AngrillSsläche. Das Kauen wird erleichtert, wenn man die Speisen, vor allem da» Fleisch, klein schneidet, und ein altes Sprüchelchen sagt deshalb .Klein geschnitten. ist halb gekaut, klein gekaut, ist halb verbaut“.
Müssigkeit gehört zum Offen, da die Verdauung wie gesagt, ein chemischer Vorgang ist und jeder chemische Vorgang Wärme und Flüssigkeit verlangt. Die warme Suppe, die wir beim Mittagessen zu uns nehmen, ist daher sehr zweck- mäbig- Suppe ist ein Wort deutscher Abstam- niung. au« derselben Wurzel wie saufen, und bedeutet soviel wie Getränk. Zuviel Flüssigkeit kann nachteilig wirken, indem die Magensäfte zu sehr verdünnt werden: aber jedes Zuviel ist ja schädlich
bedacht fein. Die nötig dies ist, zeigt ihr ängst- liches Rattern Rusen und Locken. Die Ursache ist leicht gesunden. Sine Katze umschleicht das Junge Gerade um di« Zeit des ersten Fluges 'allen viele Tierchen. d,c mit viel Liede und Sorgfalt gepflegt wurden den raubgierigen Katzen tum öfter Wer Nagende ängstliche Togelftimmen hort, sollte sofort die Katze aussuchen und verscheuchen. Tin Vogelliebhaber aber duldet keine Katz«, die den Vögeln nachstellt in feinem Hauset
•• Dann ist ein Platz Im ä u a e belegt? Immer wieder zeigt es sich, dast das reifende Pudiikum nicht genau herüber unterrichtet ist. wann ein Platz im Abteil als belegt gilt, oder unter weichen Umständen der Reisende das Anrecht aus ben bereits innegetzabten Pia- verliert. Wer eine Reise antritt, der belege also seinen Platz - es ist in allen vier Wa- gcnklallen möglich — ordnungsgemäß. 8r lege em Kleidungsstück. Hut oder Mantel, oder auch ein Gepäckstück aus den Sitzplatz - nicht etwa in das über dem Platz besindliche Gepäcknetz, denn das gilt nicht . dann kann er getrost das Abteil für einige Zeit verlassen Zum Belegen deS Platzes genügen jedoch nickt Zeitungen. leere Zigarettenschachteln. Pappteller und dergleichen. In der gleicheii Art must auch ein Platz in den U-Zügen belegt werden Die an dee 'llummertafcl neben der Abteiltür als .belegt" kenntlich gemachten Plätze werden den Inhabern der dazu gehörigen Platzkarten nur bis zur Absahrt des Zuges sreigehalten Auch hier muh also der Reisende seinen Platz in ber oben beschriebenen Art belegen, um den Anspruch nicht zu verlieren.
— Sonderzüge zum DeutfchenTurn- sest Von den etwa 200 Sonderzügen, die aus Aniast des Deutschen Turnfestes nach Köln gefahren werden, nehmen zwei G ieft e n als Ausgangspunkt In Verhandlungen mit der Reichsbahndirektion Frankfurt a M.. die dieser Tage zu Ende geführt wurden, find die Absabrzeiten endgültig sestgelegt worden. Der erste Gieftener Sonderzug fährt hier ab am 25. Juli (Mittwochs um 8 04 llhr Der Fahrpreis für einfache Fahrt 4. Klaffe beträgt ab Gieften 3.80 Mk., ab Wetzlar 3.50 Mk.. ab Herborn 3 Mk. ab Dillenburg 2.80 Mk Bei genügender Beteiligung (mindestens 380 Fahrkarten 4. Klaffe) fährt am 26. Juli um die gleiche Zeit und bei gleichen Preisen der zweite Sonderzug ab Gieften. Die Sonderzüge tommen In Köln um 12 Uhr mittags an.
•• Regimentstag der ehemaligen 14 3er. Der diesjährige Reaimentstag, verbunden mit der Einweihung des Ehrenmals für die gefallenen Regimentskameraden, findet vom 4. bis 6. August in Buhl in Baden statt E» ist beabsichtigt, von Hagen—Siegen ab einen Sonderzug fahren zu lassen. Meldungen zur Teilnahme an dieser Fahrt sind umgehend aozugcben. Man beachte die heutige Anzeige.
wohlriechenden und -schmeckenden sogenannten aro af.'chen Stowte Das frühere Borurtetl gegen das gekocht« Fle 'ch. das Suppenlleisch. dem man den Aähnoert absprach, hat sich längst als Irrtum erwiesen.
Taicn für Lamstag. 9 Zunt
Sonnenaufgang 3 44 Uhr, Sonnenuntergang 20.14 Uhr — IRonbaufgang 0.14 ihr. Sorbuntergang 9.06 Uhr
1672: Zar Peter der (Broftt in Moskau geboren (gestorben 1725); — 1843: bie Schriftstellerin Berta von Suttner in Prag «Vorei (gestorben 1914); — 1849: der MilitärschriftsteUcr ftarl lanera in Lands- Hut geboren (gestorben 1904); — 1870: ber englische Dichter Charles Dickens auf ©ab )iü Place bei Ro cheft.r gestorben (geboren 1812); — 1884: ®runb- teinlegung des Reichstagsgebäudes in Berlin.
Pornotizeit.
— Tageskaleuder für Freitag. Licht- pielhaus: Bahnhofltrafte: „Feme”. — Astoria Lichtspiele: „Harry Piel in falschem Verdacht”
- Aus dem Stadtlheaterbureau wird uns geschrieben. Als nächste Rovität des Sommerspielplans bringt das Ensemble des Gieftener Stadttheater- Siiesmama", Lustspiel in drei Akten von Frank und Hirschfeld. Das zeitgemäße Stück hatte bei seinen Aufführungen in Leipzig, Stuttgart. Wiener Burgiheater und Staatsiyeaier Wiesbaden. Prager Landestheater. Züricher Schauspielhaus einen stürmischen Lach- erfolg. .Sliesmama ist erworben für England. Amerika, Italien, Holland. Skandinavien und Finnland. — Anmeldungen zum Sommerobonne- ment werden noch entgegengenommen
— DeutjcherBundfürchristlich-eoan- gelische Erziehung. Nächsten Sonntag abend ~ von Bundesdirektor
•• Die Fronleichnamsprozesslon ber Katholischen Gemeinde unserer Stadt sand gestern vormittag in der üblichen Weste statt Cfibcr Holle die Prozession unter dem erst schwachen, bann aber immer stärkeren Kegen zu den, jo duft der Zug ber OHaubigen. in besten Mille Geist! chrr Kat Dekan Beyer mit dem ÜUerbedighen unter fern Baldachin schritt, zwar die vorgesebenen Straften rsisierte, aber doch bald in bie festlich geschmückte träte zurückk.hrte Hier erfolgte dann die kirchliche cdjiufcfeier de» hohen katholischen Feiertages Hm Nachmittag vereinigte sich die Katholische Gemeinde aus der Hardt-Terrasse zu einem zwanglosen geselligen Zusammensein
•• Warnung vor einem falschen K11- minalbeamten. Der Poli-eibertcht teilt mit: Aoi 5. 3uni ist in Hanau, sowie in den letzten lagen in Bad Homburg ein falscher Kriminalbeamter mit Erfolg ausgetreten, der sich dabei Geldbeträge aniucignen verstand. Der Mann ist etwa 30 Jahre all. 1.55 Meter grvft. kräftig, hak rundes, volles Gesicht, ist glatt rasiert, hat volles nach hinten gekämmtes Haar, trug grauen Anzug, grauen Hut, weiften Kragen mit bunter Krawatte, halle einen dicken hellen Rohrstock be: sich und spricht hochdeustch. Sollte diese Perfon. die sich Friedrich nannte, in unserer Stabt auf treten, fo wird erfucht. das Polizeiamt rechtzeittg zu verständigen, damit der Gauner unschädlich gemacht werden kann. Bei dieser Gelegenheit sei daraus hingewiesen. daft jeder Polizeibeamte in unserer Stadt einen vom Polizei amt ausgestellten Dienstausweis mit Lichtbild besitzen muh. Auswärtige Kriminalbeamte dürfen ohne Hinzuziehung eines hiesigen Kriminalbeamten keinerlei Amtshandlungen hier selbständig vornehmen.
"DerBäckerverbandstagin
am kommenden Sonntagvormittag im Saftf Leib wird sich mit bedeutsamen Fragen deS Däcker- handwerkS beschästigen. In Vorträgen sollen erörtert werden die wirlschaftluhen Verhältnisse in ber Bäckerei auf dem Lande. Berufsstands- . Propaganda und Reklame, das Lehrlingswesen, die DensionSkasse. die Gründung von Innungs- kranfenkassen. dringende Ausgaben der Hand- werkerorganisation und Handwerkskammern usw. Auch die Berichte über die Verbandskasse und die UnterstützungSkasse werden das besondere Interesse der Tagungsteilnehmer aus sich lenken. Ferner wird der Derbandstag Satzungsänderungen zu beschlieften und Reuwahlen vorzunehmen haben. Die Leitung des Verbandes und die Gieftener Bäckerinnung als örtliche Veranstalter erwarten einen starken Besuch der Berusskolle-


