Einzelbild herunterladen

l«r

$

t*rWnl

)*<«

vor 20 bii

anbttbun

6h®

fdutciS und lotte. jung«

S-

er Damm, und bas TB o f I e r

b i n

Kn

lau1

m d n n und Gross (

Port

Waren Schüler Bf

Jübrung ihrer ße(

mii

Hi

Ur Iti

hmben des 5Hri»

iftcltum unter Urt und Stu-

28 3nmribur Beweis dafür,

Bl uns «tlt

lang poc ein Kammer mit ber

&

S- *

Nebenstelle Friebbera tag auch fn<r einen Buchfüh beginnt, der an fieben Samstage

tirui

nächsten Sams- rungskursus n und Sonntagen lsein-e.trn birrxb-

Jtn vergangenen TBimrr har man arit bet bo- grützensweren Vcnscinttchtung Im Äreife Sri*

In zusammen Mer; _____ _____

geführt werben lou. Leiter ist Dipl -Hanbels- lebrcr Barthel (Bad-Vauheim > Für bie Rh-

des Vogelsberges ist das Inte reffe an bic<er ifj. bie allen, wir­

ket b' Mtm Lr*i

Dämmen, bie zuletzt eine Höhe von etwa 5 Meier erreichen. Durch Arvst und Lauwetter vor Weibnach.'en brach kurz vor dem Tur -

Mt x* 881 'S Nr!

«tt I «6i II ÜM III Lo.lV

8* bis IV stoma <30jabn etrudt. irr St hing ü m y boljctj kr *b eufunit

I*

2*61*1

ZF"1

s*

Jet* > rtisfl* irtt*1

Bahnlinie außervrbentlich grob, bie der auf gegriffenen Pläne, bie schon 30 Jahren die Gemeinden beschäftigt hatten, haben überall gröbten Anklang gefunden und finden nachhaltigste Unlerftügung. Sie find ein 6lüd des Generalkulturplanes des To-

und .guckt fich Imm". Da gehen zwei junge Herren vorbei, anceian mit bunt- farbenen Äpottst rümpfen, auf Dem Kopse den

halb des Bahnhv's Lauterbach wurde die Lau- ter abgegraben und der groben Beekehrs- ft raste nach Fulda entlang bis zur R.edefelfche» Ziegelei ein neuer Wasserlauf geführt ! Um an dem Werl das nötige Gefälle au haben.

lauft das Wasser in feinem unteren Teil zwischen

Mu-

IttPOt

Haltung des Kursus ist seitens der Gemeinde der SchulIaal bet Oberflafle unserer Schule zur Verfügung gestellt worden Die örtlichen Bvr» arbd en leitete Schmiebemeister Pabst Gs liegen

Gründliche t und Vielseitigkeit nicht alle für den Abend vorgesehenen Fragen und Anregun­gen behandeln konnte und deshalb tn allernäch­ster Zeit fortgesetzt werden soll. Erwähnung ver­dient noch, hast Altbürgermeister Dr Kayser zum Ehrenmitglied des Berkehrsvereins ernannt worden ist. Er dankte für bleie Aus­zeichnung und versprach weitere Mitarbeit.

' Münzender g. 6. 3an Lebhaft begrübt trnrb es. doch dir Handwerkskammer-

rrgj im Laufe der werden u a tn m. Hekbembergen

neu ausgenommen wurde

Die Türen find offen. Eindringlich erklingt au« her heidnischen Völkerwelt der Auf an btc Ehristenheit: .Komm herüber und hilf unsl" Der moderne Weltverkehr der in der Gegenwart rusch Länder. Völker und Meere verbindet, must als Zeichen der Zett verstanden und ausgenuht werden, die wichtigen rnistionar fchen Ausgaben zu erfüllen. Dabei mitzuhelfen ist Christenpflicht und Christensreude. beibem wolle uns der Landesmlisionsfonntag am 8. Januar stärken und die Herzen warm und weit machen für das Gotteswerk der Ausbreitung des Evan­geliums unter den Heidenl

ergoß sich zum Teil auf die Straße Alle Versuche, den Schaden zu beheben, tonnten bei dieser Witterung zu keinem 2r'->Ig führen. Sv ist es rin Glück für die Gemeinde, daß ste vor einigen Jahren m.t der Provinz einen Ver­trag zur gegenseitigen Beliderung rnst Strom ab'chlvst. Aunmehr bezieht die Gemeinde ihren Strom folanae von derüeberlandzentrale Wölfersheim, bis der Damm ausgrbessert ist und das eigene Derk wieder tn Kraft treten kann

" istentennachiahlung für Ämai beschädigt« usw Vom Ihrforgungsamt Eiest, wird uns geschrieben Die Hochzahl aus Anlotz des 5. Gesetzes u;r '

Kreist Schotte».

d. Schotten, 6. Jan. Eine aus Kreisen des Handels und Gewerbes gut besuchte Versamm­lung beschäftigte lich gestern etng.benb mit der wirtschaftlichen Erschließung des Vogelsberges und der eng damit in Ver­bindung stehenden Bahnlinie Schotten Alsfeld In allen iniereflirrten Gemeinden

ilung der Renten bening de» Kelch-verlorgungsgeietz,» wird den Beschädigten bis Mitte Januar 192d Int haue zugestellt: die Mntfrt>lubrn#n. sowie die ehemaligen flapitulanten erhalten die Nachzahlung linde Januar IW mit der Februar-Kent, wie bisher ausgezahlt Be­trägt die Nachzahlung für Beschädigte unter 5 Ml Io wird diese ebenfalls erst mit der Februar- Bente Ende Januar gezahlt. Bom 1. Februar 1Ü2N an erhalten sämtliche Berlorgnungsderechtigt. laufend die neuen BerforgungsgedlidmiNe Gleich ze'tig bittet bas Berforgnungaamt. für b<e nächsten II Tag# non |rbrr persönlichen Borsprach« auf hem

Hebungen der Äurflften unter Uetn genten des hiesigen PofaunenchorS. fe r. statt. Den Schluß der Veranstaltung bildete ein der ganzen Gemeinde zugängig« ^rtter- »alrunasabend m der Turnhalle, der durch Po-

Starkenburg.

Dorre habt, 6 Jan. Hier hat sch tetzt der dritte Fall eines Zlmrecrbranbes t«im An- zünden eines Christbaums ereignet. In dem House Olvst taste 28 wurden durch diesen Brand mehrere Möbelstück«, sowie Teppiche und Gardinen zerstört Die Feuerwehr muhte ein­st reifen - In der Aähe der Provlnziolpflege- onftalt wurde ein Raubüberfall auf ein Mädchen versucht, bet Täter ist entkommen.

In Hartenrod Im südlichen Odenwald wurden durch du en Brand zwei Häuserzer­stört. Die Bewohner tonnten toure das nackte Leben retten.

ftmi adzusrhen. damit bie 'Aachiublungsarbdl. n sicht gestört werden es sei berr b.ist eine ichrui lieb# Borlabung erfolgt ist.

grünen Lodenhut mit ledern Haarbusch und tra­gen ihre Wanderkarte in der Hand Kopf- 'chüttelnb macht sich her Mann am Fenster Ge­danken darüber, wie es Menschen geben kann, die. entgegen her Dorf Ute. vvrübergehen können, ohne ihre n Mitmenschen ei.ienGuten QUoraen*' au wünschen Bald kommt einer der beiden Wan­derer zurück, um sich nach dem Weg zum Pfahl­graben au erkundigen Aber der Bauersmann Diente ihm in richtiger Weile. ..Woar ich euch vorhin not rech!, mir Gaur« Moarje" ze sahn, se seid ihr mir ctzt aach net recht dest ich euch de Wäk wette " Sprach#. schlug fein Fenster zu und ging nach seiner Hantierung.

Ovenhausen ('Rabenau). 6. Jan. Der Sohn unseres Bürgermeisters AachtigalI bestand im H> rbst da« sur 1 sti schs Staats- ttamtn und stand unter 25 Teilnehmern an erster Stelle. Durch Entschließung des Ministers des Innern wurde er zum 'Regierung*- assessor ernannt und mit der Dienstleistung bei dem Staatsministerium <Landesamt für das Bildungswesen) beauftragt.

-** G r ünberg. 7. 3ait Heute morgen tft die .Drohe Geflügelausstellung" in der biefigen Turnhalle, die von Den vereinigten Geflügelzucht vereinen Grunbeg. Rieder-Ohmen, Homberg Alsfeld, Lauterbach und Schlitz ver­anstaltet wird, eröffnet worben. Die angemeldete Zahl der Tiere ist noch wesentlich überschritten worden, fo dah weit über 500 Rununem Hüh­ner Tauben und Wasteroeflügel zur Schau stehen LanMoittfchast-astdtor Dr Wetzel, Assistent am Ilniverfnäts-Tierzucht inst, tut m ®:efien. wird am heutigen Abend einen Licht­bildervortrag über .Zeit- und Streitfragen in der Geflügelzucht" halten.

Lang-Göns. S. Jan In der hiesigen Gemeinde land Meer Tage ein Posaunen» kurIus start der von dem Obe rhelf is chen Posaunenverband veranstaltet wurde Die Onhng lag in Hän e des Verbandsvvditzen- hm Pfarrer Lenz (Gießen» An dem Kursus abtnen TWrtrwt aus ollen Teilen Oberhdifrxi

AbfuhrmSglichkeiten der Reichtümer (Holz und Basalt vor allem) aus dem Herz des Gebirges ist eine wirtschaftliche Grschlieduna des Vogels­berges nicht denkbar. Der Staat. Ätei.1, die Ge­meinden. die Industrie und die landwirtschaftliche Bevölkerung, sie alle baden daher größtes Inter­esse an der Weiterführung der Bahnlinie. Vach eingehender Aussprache nahm bie Versammlung eine entsprechende Entschließung an. die zur Kenntnis aller mabgebenben Stellen gelangt und bildete einen Aktionsausschuß, der die näheren Vorbereitungen treffen fall Die Kreisämter und Städte Alsfeld und Scholten werden sich wohl auch in Kürze mit dem Pro­jekt näher beschäftigen.

r. Unter-Seid ertenrvb 6. Jan. Der an der Straße nach Stumpertenrod links gelegene Teil des Buchwa Ides bet Frhr. v. Rreb- esclfchen Verwaltung wird zwecks Gewinnung von Siedelungsland gegenwärtig abge­trieben. Die Fallungsarbeilen sollen btzs zum 15. Januar beendet feto, da bie lieber gabt der einzelnen Parzellen an die Siedler am 15. März erfolgen sott und bis dahin auch bie Abfuhr de» Holzes abgeschlossen sein muh.

Kreitz «ltzseld.

Alsfeld. 6. Jan. Die hiesige 3 m a e n b - herberge wurde ün vergangenen Jahre von 364 Gästen besucht, gegenüber 323 ün Jahre 1926. Die Zahl der Uedemachrungen betrug 1027 Ins­gesamt *34 (1026 341). Vach ihrer Heimat verteilen sich die Besucher der Jugendherberge folgendermaßen auf die verschiedenen deutschen Länder und Provinzen: Aus Hel'en-Vastau 105 aus dem Ruhrgebiet und Dem benachbarte, Rheinland und Westfalen 91. Freistaat Hellen 32. Freistaat Sachten 23. Thüringen 23. Lübeck 23. Brandenburg 18. Hannover 14. Provinz Sach­sen 8. Bayern 5. Hamburg 5. OttpreufKn 3. Aus Schlesien und Bremen kamen je 2 und te 1 aus Württemberg und Pommern. Vach ihren Heimat­städten geordnet entfielen auf: Äaffei 55. Atten­dorn 34, Buchenau b. Hersfeld 25. Lübeck 23. Butzbach 17, Berlin 16. Göttingen und Solin­gen je 14. i57)enmiÄ 13. Marburg und Gladbeck i. Wests, je 11, Vohwinkel 8. Jena 7. Hamburg, Gießen, ÄMn und D uslaken je 5. Kaisers­lautern 4, Essen. Dresden. Münster. Siegen und Frankfurt a. M ja 3, Offenbach. Darmstadt. Wiesbaden. Leipzig. Bremen. Hagen, Bautzen. Halle, ÄbnigAbccg. Armsheim und Rotenburg a. d. Fulda je 2 Besucher. Die meisten Gäste

nem Vormittags abgebaftmen B'b achen Ptocrrr Lenz Gießen'. P'ar- r Holzbetrel und Prediger Tripp-

AbHaltung dieser Äurfe auf dem Lande einem dringenden Bedürfnis cmlgcaenkommt Die wir hören, werden weitere Xurfe im Raide her indwerkskammer-V denstellr Friedoerg

unter Leitung der Diplom-Handel Sichrer Hof-

hl er bermelbm guten FvrSgans der Herben- brebigt und freudige Aufnahme des öbangtiumii. Eine verstärkte Tätigkeit bat auch in unsrer ehe- maligen Kolonie Kamerun eingesetzt, wo ftof neue Schwestern in den Dienft an den Rtarrten unb Rindern eingestellt werden tonnten: von xtoei Gebieten wurden grobe Erweckungsbewegun- gen gemeldet Heister Rampsboden war nach w.e vor Borneo, wo die Mission nach drei Fron­ten hin im Ringen steht gegen den Islam. gag«i ungebrochenes H^dentum unb gegen die auch dort fühlbaren Dellen der bolschewistischen Ge­dankenwelt In dem stets garenden Riefenretd) hlna hatte die Basler Million einen schweren Stand wo»u besonders beitrugen der Hast gegen alle Fremden, die leidenschaftliche Freiheits- betoeaunq die unheimlichen Räuberunruhen und nicht zum wenigsten der bolschewistische Einfluß.

- Millionäre englischer und verlassen muhten.

©Lr------

amerctonifcher Zunge tthma . -

tonnten die Basler Missionare Schulunterr.ch und Heidenpredigt noch ausrechterhalten: auf fünf Stationen fanden sogar Hetdentausen Natt.

Trotz dieses erfreulichen 5ortfcbr1tte auf allen Millionsfeldern find noch große A.i'gabm zu «füllen Hierzu gehört vornehmlich die Her- ' " eines tüchtigen eingcbo- ....... -.* *r und Plarrerftandes. der geistlich lebendig und wissenschaftlich tücht g fein must, um das Evangelium selbst wetter- trägen und die Verantwortung für die Selb­ständigkeit der hei den christlicher. Kirchen über­nehmen zu können, während die Mission sich all­mählich darauf einsteilen must, ihnen nur noch all Freund unb Berater bei zu stehen öme te - tere wichtige Aufgabe ist besonders im Blick auf Indien unb Bornen der Ausbau des St a- tionsnetzes. der vor allem deshalb not- wendig ist. um die oben erwähnten Srweckungs- Eewegungc-n wirksam unterstützen zu tonnen. Hnb als dritte Aufgabe ist die ärztliche Mis­sion anzusehen, bie gerade in Ehina und Indien ein wertvolles Mittel zur Evangelisation dar- stellt, erfreulich ist. daß diel« Zweig der Mis­sion sarbeit auf der Goldküste und m Borneo

unb Fahrt liniere und Tennisturniere waren tret Irre Gegen mbe der Aussprache, die bei ihrec

wurde.

» Hungen, S. Jan. Der Zweckverbaud Hungen Schotten hat tn bem «Ren Jahre seines Bestehens gute Fortschritte gemacht Während man bet Eröffnung der Verkehrslinie Im Dezember 1926 allgemein damit rechnete dah sich das Unternehmen nicht selbst zu tragen vermöchte und die ge^ichneten Garantiesummen der Verbandsgemeinden Hungen. 2anqt>. Rob- >eim a. d Horloff. Robert«hau'en. Eichelsdvrf unb Schotten in Anspruch genommen werden müfeten. haben bis jetzt die Einnahmen bte Aus­gaben nicht nur gedeckt, sondern es ist noch ein lleberichuh verblieben. Wohl hat mit bem Einsetzen befler« Witterung und bem Beginn b« landwirtschaftlichen Arbeiten b« Verkehr etwas nachgelassen, die Morgen- unh Abendfahrten wie­sen aber nach wie vor eine verhältnismähig gute Besetzung auf. während bie Fahrt zu den Wittagszügen in dem mittleren Teil der Strecke weniger benutzt wird Be anders starker Verkehr herrscht auf dem Teil stück Langd Hungen, wo fast täglich eine doppelte Fahrt au^ufübren ist. indem erst die Reisenden zum Zug befördert und dann solche Fahrgäste, die geschäftlich hier zu tun haben, gefahren werden. Weniger in Anspruch genommen wird der Autobetrieb auf der Strecke VodheimRabertshausenTllsa. Die­ser Einnahmeausfall wird durch die Gesellfchafts- sahrten an Sonntagen ausgeglichen. Wie man hört, beabsichtigt die Leitung des Zweckverbandes die Anschaffung eine- weiteren Wa­ge n S, damit dem Wunsche der Bevölkerung entsprechend der Verkehr auch zu den Früh- Aügen ausgenommen werden kann, um bem Ar­beiter- und Schülerverkehr Rechnung zu tragen. Allgemein wird über den auherordentlich schlechten Zustand der befahrenen Provinzialstrahen geklagt. Troy der da­mit verbundenen Unannehmlichkeiten hat sich die Bevölkerung immer mehr an das neue Verkehrs­mittel gewöhnt, unb niemand möchte es missen.

Oder-Hörgern, 6. Jan Seltenes Jagdglück hatte ein Teilhaber der hiesigen Jagd. Gar manchen Gang hatte er schon zu­gunsten Meister Reineckes gemacht, leider aber ohne Er.olg. Ain Mittwochabend konnte er nun einen kapitalen Fuchs auf seinem Spei­cher im Wohnhaus erlegen, wohin der Rotrock, nachdem er eine'Pfote im Teller­eisen eines anderen Jägers zurück- gelassen hatte, geflüchtet war. Weidmanns-

benten, Vollsschül«. Kunstgewerbefchül«. Tech­nische Hochschüler. Besucher von Handelshoch­schulen LandeserziehungSh imen, Tllchlersach- schulen, Volkshochschulen usw.

r. Ober-Ohmen, 6. Jan. Der jüngste heftige Sturm hat in den Waldungen unserer Gegend starken Schaden ungerichtet. 3- B. find In einem Fichtenbestand bis au 150 Festmeter Bäume unn..wor en worden. Die Holzhaue rarbeiten in den Demetnbetoal- oungen nehmen jetzt ihren Anfang.

Kreitz Lauterdach.

p. Schlitz, 6. Jan Aus der kirchlichen Statistik Des letzten Jahre» sei folgenbt» mitflfteUl E» wurden getauft 43 Kinder und 52 konfirmiert, kirchlich getraut 20 Paare unb de- erbigt 50 Personen, fln den drei offiziellen Zähl- sonntagen wurden an Kirchendes chem gezählt. An Ostern 902 Erwachsene, 131 Kinder, am 1t n. Ir. 312 Erwachsene und 172 Kinder, am 3. Advent 241 Erwachsene unb 60 Kinder. Am hl. Abendmahl nahmen teil 1285 Personen. An milden Gaben und Kollekten für kirchliche Zwecke unb christliche An­stalten gingen ein über 1600 Mk, an allgemein erhobenen Kirchrnkollekten 716 Mk Da» Leben In den kirchlichen Bereinigungen, wie bem Frauen-, Jungfrauen-, Jugend- und Männerverein unb Dlau- kreuzoerein war sehr rege.

la. Angersbach. 6. Jan. Ein Jahr nach dem Kriege erbaute unsere Gemeinde ein eige­nes Elektrizität »werk, in bem mtt Hille der Wasserkraft der Strom erzeugt wird Untre»

Auszeichnung eines eerttenren Landwirtes Dem Canboirt vilhelm Weil m Lang-Göns. Mitglied der chellnchen Land- wirf chastskammer und Borftanbwnttglieb be» Lano- wir^cha'tskammerau»ichusses für Lderhefsen, mürbe von der Landwirstchoftskammer Darmstadt für ferne beroonagenben Perdienste um die oderhellnche Uanb- wirtschaft bie silberne Medaille verliehen

Verkehrssünder. In der Zeit vom 1. bis 31 Dezember 1927 wurden folgende An­zeigen wegen Zuw'drrhandlungen durch !eahr- zeugführer bzw Kraft- und Radfahrer gegen verkehrspollze l.che Vorschriften erhoben: 3 An- zeigen wegen Fahrens zur Vachtzeit ohne hell- brennenbe Laterne, 2 Anzeigen wegen Fahrens auf Bürgerstetgen 4 Anzeigen wegen Fahrens durch gesperrte Strasten und 46 Anzeiaen wegen sonstiger Zuwiderhandlungen in verkchrspolizei- licher Hinsicht

" Da- Ehrenzeichen des Bolen Kreuze» bezieht sich aus männliche unb weibliche Hausangestellte, die zwanzia Jahre ununterbrochen in einer m Hessen wohnhaften Familie gebient haben unb denen feine Dtenstauszeichnung von an­derer Seite aus gleichem Anlaß verliehen wurde.

Die Maul- unb Älauenfeudye ist in Harheim lstrei» Friedberg) ausgebrochen.

Oberheffen.

Schaufenster-Wettbewerb in Lich

D Lich, 6. Jan. Der Schaufensterwett­bewerb in unserer Stadt währmd der Zeit vom 10. di« 24. Deze.tber 1927 kannals wohlgelungen bezeichnrt werden. In erster Linie bewies das bi? geschmackvolle Dekoration sämtlicher Ladengeschäfte und weiterhin di' Fülle der abgegebnen Stimmzettel. Grsreulichrrweise hat auch die Umgegenb reichen Antell an der Abstimmung genommen und tonnte mit einer Reihe von Preisen ausg z'ichnck werden. Jeder Mstimrnende hatte die Möglichkeit, auf feinem Stimmzettel 12 Dekorationen in der Reihenfolge ihrer Bewertung zu benennen. Die Kommis­sion des Verkehrs- und Vers chöne- rungsvereins hat in einer össentlichen Sitzung am Mittwoch daS Ergebnis des Wettbewerbes f.stg-stellt. Die Bewertung erstreckte sich im wesentlichm auf 23 Laden­geschäfte. deren D.korationen in nachstehen­der Reihenfolge bewertet wurden: Hermann Schmidt IV., Metzgerei, Emst Pommert. M tzgevei, Karl Insel, Friseur. Willi Hahn Kaufmann, Ferdinand Zimmer, K usmann, Mtt i5 ambrö I.. Kaufmann, Hermann S ein, Metzger i. Wilhelm Kraus, Kaufmann, Sophie Loh. Puhgeschäft. Ge­brüder Goldfchmid:, Eduard Windecker. Schuh- Haus, Heinrich Dietz. Metzgerei. Emil Bust. 3i- qarrenbiuS. Ferdinand Zimmer (Flli'le). Karl Heller HL. Kaufmann, Joh. Hermann Sch nidt l.. Kaufmann, Heinrich Faffauer. Schuhhaus. Hein­rich Walz. Spengler und Installateur. Hermann Bolkmann, Buchhandlung, Friedrich Walz. Uhr­macher, Ludwig Fischer Wtw., Kvloniatwaren, Konsumverein, und Georg Lotz, Friseur

Für die besten Bewertungen seitens der an der Abstimmung beteiligten Personen standen 26wertvvllePreisezur Verfügung. Infolge der hohen Zahl der mit .gut bezeich­neten Bewertungen muhte die Entscheidung über die Zuerkennung eines Prckses dem Los über­laden toerbeiL Bei der Verlosung erhielten je einen Preis in Serie I: Heinrich Storch. Münzenberg. Frau Sophie Keil, Ober-Desfingcn. Georg Staudt^-Lich. Gottfrced Lind-L.ch, He.nr. Drotesendt-Lich, Hermine Eise-Ach, Frau Rück- Vieder- Bessing.it, Karl M-rle I -Lich Katharine Braun-Lich. Minna Thom-Villingen. Frau Drv- inerShausen-Vieh'n, Adoll Alles-Lich, Heinrich .K.ller-Lich in Serie II: Hermann Schwarz. Lstristtan Sstrle, Georg Heinrich Lotz. K id Sauer. Christoph Krebs-Lich. Phllipp Haas IV -S e:n- ba<t>; in Serie III: Hch. Hofmann-Vieder-Bes- singen, Georg Schmied r-Ltch: in Serie IV: Heinrich Karl Fuhr. Elise Schwarzhaupl. Mar­garete Hart mann-Ach. Hermann Römer-Ober- BelNngen und Wilhelm Schepp-Burkhordsfelden.

Landkreis Wiegen.

H Steinberg, 6.3an Zu dem Artikel vorn wahren Grüben" in Vr. 3 des..Dieh. Anz." sei folgendes wahre Gefchichtchen milgc- teilt: Steht da an einem schönen Sonntagmorgen ein Bauersmann am offenen Fenster feines Sck-

Mrcie Friedberg

- Friedberg, 6.Jan. Die folgenden stan­desamtlichen Eintragungen hat unsere rund 12000 Einwohner zcchtende Kreisstadt für bas vergangene Jahr aufzuweisen: 152 Geburten; 163 oterbefätte, 62 Eheschließungen. Der Geburtenrück­gang ist wie anderenorts auch hier erheblich, er be­trägt gegenüber 1914 b rei tzig Prozent.

4 Bab-Vauh«ire, 6. Jan Eine recht gut besuchte Sitzung bet D e r k e h r s k o m in i f f i o n sand unter dem Vorsitz von Rechts anwalt und Rotor Stahl statt. Gegenstand reger Aus­sprache war die Werbearbeit für 1928. Der Vorsitzende gab zu den einzelnen Punkten jeweils kurze, sachkundige Einführungen. Zunächst fand feine Anregung, den bekannten .roten Füh­rer" von Vad-Vauheim für 1928 In einet Auflage von 16 000 Stück (vergangenes Jahr 12 000 Stück) drucken zu lassen, allseits Zustim­mung. außerdem soll eine englische Ausgabe In Höhe von 3000 Stück herauSkvmmen. Im Zu­sammenhang damit kam der Vorsitzende auch auf den .Führer durch Oberhelsen" zu sprechen, den der Verkehrsbuno Oder­bes f e n zur Zeit bearbeite und der auch für das daran beteiligte Bad-Vauheim eine wert­volle Propaganda bedeutung habe. Bedauert wurde, daß die angekündigte zweite Prefse- fahrt durch Oberheffen. die auch Bad Nauheim berühren sollte, nicht stattgefunden habe. Eine längere AuSfprache. in deren Verlauf vor allem Bürgermeister Dr. A h l wertvolle Anregungen gab. befaßte sich mit dem Thema .Heilbad und Rerfepr. Ohne daß irgendwie verkehr-- feindliche Gedankengänge unterstützt wurden, war man sich doch allgemein darin einig, bah alle das Kurleben störenden Auswüchse zu mildem feien. Vach dem Beispiele Wiesbadens tollen große Schilder, bie währenb ber Rächt leuch­tend find, an dm Hauvtdurchgangsstraßen an­gebracht werden unb bie Fahrer daraus auf­merksam machen, daß Bad-Vauheim eine Kar­stadt ist. Für Auto- gedenkt man das Vormal­tempo von 30 Kilometer nicht einzufchrünken. Für die besonders störenden Motorräder hofft man verfuchSwe, t für die Vachtzeit eine Sperr- bestimmung für das Stadtgebiet erlösten zu können, allerdings unter Aufrechterhaltung des HauptdurchgangsverkehrS Oinmühgfelt herrschte auch bezüglich der Schritte, bie man bei bet Reichsbahn zwecks Zuleitung von Sonber- Bügen nach Bab-Raudeim einleiten will. Reit»

Aus ber Provinzialhauptstaöt.

Gießen, den 7. Januar 1928.

Zweckmäßige Wintersüitefunq der Vögel.

DSV Immer wieder vrnden fich Me Frermde des Vogelschutz«» an ihre Mitmenschen mit ber Bitte Gedenket ber hungernden Vögel! Erfreulicherweise fällt diese Mahnung bei vielen auf fruchtbaren Boden. An fast jedem Haus sieht man irgendeine Futterstell.-, oder es werden auch nur ein paar Krumm vor das Fenster gestreut. Titan tut jedenfalls etwas, um den Vögeln in ber schweren Jahreszeit Vahrung «u geben. Diele Tierfreunde aber betreiben diese Fütterung unzweckmäßig, indem sie ent­weder zu früh, oder ungeeignete Vahrung geben. Beides schädig: die Vogelwelt, beim sie to einerseits von ihrer natürlichen Bestimmuna ber Insektenvertilgung abg>lenkt und verweichlicht. E» muh daher aus wirtschaftlichen Gründen in rationeller Deise Vogelschutz getrl ben werden, für den die folgenden Punkte zu beachten sind:

Es ist wichtig, daß die ben Vögeln baraebotenc Vahrung vor WitterunaSeinflüssen (Regen. Schnee und Eis) geschützt Ist. Viele ber FutteryäuSchen. die zum Kauf ang.'boten werden, leben zwar hübsch auS. taugen aber häufig nichts, da fit bte genannten Bed ngungen nicht erfüllen. Deffer ist es schon, die Vögel auf gedeckten Veranden. G rtendäusch n, in offenen Schuppen zu'tem Das Futter soll möglichst auS einer Mischung von Hanf, Mohn Hafer. Hirfe. getrockneten Holunderbeeren S nnm- blummterncn. Ameifeneiern. getrocknet gemahle­nem Weißbrot und getrockneten Feichstückchen be­stehen Sehr empfehlenswert lind sogenannte -Autterfleine", die auS obengenannt n Futter- ttoffen zusammengesetzt sind und etwas Fett ent- bah#n Titan gienl mit dieser Maste eine halbe Schake einer KokoSnuß aus. bohrt ein Holzstäb- eben senkrecht al# Sitzstrnge In die Maste und Mngt M< Rust mit der Schale nach oben vor bem Fen ft er auf; in gleicher Weife kann man auch Vußfchalen ufw ausgietzen. Der Gattendesitzer gießt die Masse am besten über die Zweige e nes Radeibaumes, den er dann im Freien aufstellen tonn. Unsere nach Ikeujahr unbenutzt berum- stehenden Weihnacht-bäume eignen sich sehr gut zu Metern Zweck, soweit sie noch nicht ihr Radeln verloren haben Brot oder ähnliche Stosse toll­ten nur mit der greflten Vorsicht verfuttett werden, beim sie säuern leicht unb werden durch Hervorrufen von Koliken ben Vögeln leicht zum Verderben

Wer Mele Ratschläge befolgt, kann Md Geld tparen. das er bester einem anderen Zweige des Bogelfchutze#. der Schafiuna von Vistge 1 cgen- bclien. zuwrndet Ohne leinen Erat zu Uder- M>rvlicn. tonn ber Tierfreund auf biete W-ife Md für bie Erhaltung unterer heimlichen Vogel- weit tun