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I Bad-Nauheimer Verkehrsfragen

Die Bad-Nauheimer Verkehrskom-

Kühreriagung des Jung-B. H. E.

hat für das Heim, das in zehn Monaten des . taufenden Jahres 4606 llebernach'ungen auszu- weisen hatte, auch tn diesem Jahre in dankens­werter Weise einen Zuschuß von 1500 Mark

Die Haupttagung am Sonntagoormittag gab den Vertretern der einzelnen Ortsgruppen Ge­legenheit zu einer regen Aussprache über das

Lehrer beim Krcisschulamt sind Lehrer Heu soyn in Lorboch und Lehrer Stork in Mten stadt.

gewährt. Die Gründung einer Vater-Ben- derheim-Gemeinde soll erstrebt werden.

Abends gab der Zweigverein Offenbach a. M. im Saale des Rudervereins-DootshauscL einen zahlreich besuchten Festabend, dessen erster Teil als Huldigung an Schubert mit einer auserwählten Vortragsfolge zusammenge­stellt war und von hervorragenden Kräften glanzvoll durchgeführt wurde.

der größeren Landschaft, in welcher Hessen liegt, dieses Ringen darzustellen versuchen, um dabei zugleich zu prüfen, welche geschichtlichen Voraug- sehungen für die Reuglietorang in dieser Land­schaft gegeben sind.

(Fortsetzung folgt.)

Oberheffen.

Landkreis Greßerr.

3 Dau bringen, 5. Dez. Am Sonntag wurde hier im Saale von Wilhelm Erb eine A u s -

Kreis Büdingen.

!! Büdingen. 4.De;. Der Gesangver­ein ,.Sängerlu,t Büdingen veranstaltete am Sonntagabend In den Fürstenhossälen fein diesjähriges Herbstkonzert, in dem vor- wiegend Werke von Schubert zum Ande.ken an dessen 100. Todestag zum Vortrag famen. Der Einladung des Vereins hatten eine sehr große Su zcchl Gäste Folge geleistet, so daß die Säle

des Staates für das Bad sei eine allgemeine Werbetätigkeit notwendig. Denn es gelte, nicht nur Kurgäste anzuziehen, sondern auch den P a s s a n - ten verkehr wescnllich zu heben. Ein Vergleich mit den Besucherzahlen anderer Kurorte ergebe, daß auf diesem Gebiete für Bad-Nauheim noch viel zu tun sei. (Unseres Erachtens lyat hier Bürger­meister Dr. Ahl eine allgemeine hessische Verkehrsfragc angeschnitten. Denn ein ftär- feier Durchgangsverkehr für unser Bad wirkt sich günstig auch für das übrige Oberhessen aus, dessen Schönheiten von vielen der Bad-Nou- Heimer Passanten gewiß auch aufgesucht würden. D. B.) Dr. A h l sprach sich mit aller Entschieden­heit dafür aus, daß erhebliche Geldmittel von den

Verwaltung und auch der Verkehrskommission zu danken. Schwieriger sei die Bilanz für die Kur- intcressenten, d. h. die vom Fremdenverkehr leben­den Berufsstände zu ziehen, da einwandfreie Zah­len hier nicht vorliegen können.

* Stockheim, 5. Dez. Aus der kürzlich hier stattgefundenen Kreislehrerkonfe- ren; wurde an Stelle des in den Ruhestand getretenen Rektors Gahert in Ridda Lehrer Vierheller in Düdelsheim als Vertreter der Lehrerschaft beim Kreisschulamt Büdingen ge­wählt. Sein Stellvertreter ist Lehrer Hilde­brandt in Gettenau. Weitere Vertreter der

Kreis Schotte«.

- Schotten. 4. -S«. Die Kulturfilm­stelle beim hiesigen Kreisschulamt bringt in den kommenden Wochen den Film ^Welt- t rieg 2. Teil" im ganzen Kreis zur'Vorfüh­rung. 'Der 1. Teil dieses Filmes, bet vor einem

den Bewohnern zu ersehen. Am Montag fand eine Sitzung des Gemeinderars statt tn der zunächst dis Entwässerung derLau­bach" erörtert wurde. Man beschloß, die Eigen­tümer der Grundstücke, die enttoäf.ert werden sollen, zu einer Versammlung im Ralhaus'aal emzuladen. Bei der Festsetzung der Hunde­steuer für 1929 bleibt es b.i b>m Sah für 1928 wonach der Staat 12 Mk.. die Gemeind? 4 Mk. Mr jeden Hund erhebt. Die Mietsätze der Gemeindewohnungen an der Licher Straße, die um 50 Proz. erhöht wurden, sollen bestehen bleiben. Die Frage tor Regelung des Wassergeldes und der Kanalgebühr wurde dahii: entschieden, daß das Wassergeld um 50 Prozent erhöht wurde, worin die Kanalgebühr enthalten ist. Zum städttschen Wiesenwärter, wozu sich zehn Bewerber gemeldet hatten, wurde Fried.ich Gräf gewählt.

? e n 1)0 i u, 5.Dez. Zu Ehren der von uns scheidenden Berufsschullehrers Stein- m a n n fand hier eine A b s ch i e d s f e i e r statt. 3n der Gastwirtschaft Alt hatte sich fast die ganze Gemeinde eingefunden. Zn seiner An­sprache feierte Bürgermeister Linker die Ver­dienste des Herrn Stein mann. Durch weit­schauende Fürsorge war Herrn Sleinmann möglich, manches finanziell schwache Mitglied unserer Gemeinde durch die schwere Zeit hmdurch- zubringen. Als im vorigen Jahre die Lage unserer Vogelsberger Landwirtschaft kritisch wurde, übernahm er in selbstloser Weise die Leitung der Rotstandskommission. Seinem ent­schiedenen Eintreten ist es zu danken, daß der Landtag als auch die Regierung die Rotlage im Vogelsberg erkannten und für wirkungsvolle Hilfe sorgten. Insbesondere handelte es sich da­bei um Steuersenkungen und Steuernachlässe, um Kredite und Saatgutvorschüsse. Am schwersten hatte wohl damals die Gemeinde Herchenhain zu leiden. Sie empfindet es deshalb auch heute als eine Dankesschuld, die nicht nur anerkennen, sondern auch abtragen möchte. Bürgermeister Linker glaubte dies am besten dadurch tun zu können, daß er dem nach Gießen verziehen­den Herrn S t e i n m a n n den Ehrenbürger­brief der Gemeinde überreichte. Herr Steinmann bankte für die Ehrung und ver­sprach, auch von der Provinzialhauptstadt aus die Belange des Vogelsbergs weiter zu vertreten.

Kreis Alsfeld.

' Homberg a. d. Ohm, 4. Dez. Die von der Reichsbahn angeordnete Sperre der am Bahnhof auf bähneigenem Gelände vor bei­führenden Straße für Fuhrwerke und Kraft­fahrzeuge ist dieser Tage erneut Gegenstand von Verhandlungen gewesen. Rach dem Ergebnis der Verhandlungen bann mit der alsbaldigen Auf­hebung der Sperre seitens der Reichsbahn- direktion Frarchurt a. M. gerechnet werden, so daß den Verkehrs-Wünschen der Anlieger der Bahnhofstraße nicht nur, sondern auch denen aller übrigen Interessenten Rechnung getragen ist.

Rheinhessen.

WSR. Dexheim, 5. Dez. Wie verlautet, soll bei der Spar- und Darlehnskasse ein Fehlbetrag von 25 000 M k. festgestellt worden sein. Die Staatsanwaltschaft tn Mainz hat in der Sache eine Untersuchung eingeleitet.

WER. DraiS, 5. Dez 3n der Gemeinde­kasse wurde ein Fehlbetrag von über 20 00 0 Ri k. entdeckt. Das Manko soll schon bei dem früheren, inzwischen verstorbenen Ge­meinderechner bestanden haben. Bei der Staats­anwaltschaft in Mainz schwebt ein Gtmittlungs- vcr fahren.

Preußen.

Krr's Biedenkopf.

* Rodheim a. d. Bieber. 5. Dez. Der Handwerker- und Getoerbeverein R o d h e i m a. d. D i e b e r konnte jetzt auf sein 25jährigcs Bestehen zurücDlicken. Aus diesem Anlaß fand am Sonntag eine Aus­stellung der Zeichenschule im Zeichen­saale des SchulhauseS statt. Der gute Besuch der AusstellunH gab Zeugnis von der Leistung der Schüler, btc auch bei den Handwerkern An­erkennung fand. Abends wurde die Feier des 25jährigen Bestehens im Saale von Karl Schlier­bach IV. abyehalten. Dazu hatten sich die Mit­glieder mit ihren Angehörigen eingefunden. Der Vorsitzende Schlierbach eröffnete die Seiet, hieß die Erschienenen herzlich willkonnnen und gab dann einen Rückblick auf die Entstehung des Handwerker- und G^werbevereins. Zu der Feier hatte sich auchHerrHankel, der Geschäftsführer des Kreisverbantos für Handwerk und Gewerbe in Biedenkopf, eingefunden. Er überbrachte die Grüße des Vorstandes des Kreisverbandes und des Gewerbevercins Biedenkopf: dann überreichte er dem Handwerker- und Gewerbeverein Rodheim in Aneäennung seiner Verdienste eine Ehren­urkunde zur 25. Gründungsfeier. Der Vorsitzende des Jubelvereins, Schreinermeister Schlier­bach. der jetzt 25 Jahre Vorsitzender ist, dankte dem Geschäftsführer des Kreisverbandes im Aamen des Gewerbevereins für die Ehrung. An­sprachen über die Wichtigkeit des Zusammen­schlusses im Gewerbe in der heutigen Zeit hielten Pfarrer Vömel und WUhelm Bender. Der Jubeltag tiyrb allen Teilnehmern in guter Er­innerung bleiben.

< Weidenhausen, 5. Dez. Gestern nach­mittag wurde der schon oft beobachtete Unfug der Kirider, sich an einen fahrenden Wagen zu yängen, schwer bestraft. Ein Schüler des ersten Schul­jahrs hing sich auf seinem Wege nach der Schule an die Seite, zwischen die Näder eines durch das Dorf kommenden -rrtrohwagens. Schließlich konnte er sich nicht mehr halten, ließ los und geriet unter d a s e i n e N a d. Zum Glück behielt er feinen Ran­zen auf dem Rücken, so daß der Wagen über diesen fuhr. Trotzdem wurden dem Jungen aber meh­rere Rippen gebrochen und die & u n g e gequetscht. Der Arzt hofft, ihn am Leben er­halten zu können.

Maingau.

in Betracht kommenden Stellen aufgebracht wer­den müßten. Er gibt einer aus Behörden und Privaten zusammengesetzten Verkehrsorganisation den Borzug vor einer rein bureaukratischen Ein­richtung.

Kaufmann R i ck e l, Hotelier Autor. Dr. Huppert. Gastwirt Engel. Stadtverordneter Rüßler, Sanitätsrat Dr. Hirsch betrachteten in längeren Ausführungen die Kurbilanz 1928 im wesentlichen vom Standpunkt der von ihnen vertretenen wirtschaftlichen Gruppen. Die all­gemeine Wirtschaftslage und die dadurch be­dingte verminderte Kaufkraft wirken sich natur­gemäß für die meisten Kurinteressenten noch stark aus. Deshalb könnten die genannten Diskussions­redner das Ergebnis der Saison nicht so günstig beurteilen tote die Badq- und Kurverwaltung, zumal bei den gesteigerten Lebenshaltungs- und Gestehungskosten die Pensions- und sonstigen Preise kaum über denjenigen der Vorkriegszeit liegen. Es konnte an verschiedenen Beispielen nachgewiesen werben, daß Bad-Rauheim als einer der billigsten Kurorte zu bezeichnen ist, woraus sich die oft unbefriedigten Erfolge der Kurinteressenten ergeben.

Einig waren sich die Vertreter der Wirt­schaftsgruppen darin, daß der Werbefeld­zug zu unterstützen und ein Ausbau der Verkehrsorganisation zu fördern sei. Ob dos in der Schaffung eines Kur Vereins nach dem Kissinger Vorbild, oder durch eine Reuorganisation unter städtischer Führung ge­schehen soll, das werden die weiteren Beratungen ergeben, tote auch bezüglich der Aufbringung der Mittel (ob durch eine Kurförderungsabgabe Der Kurinteressenten nach dem Vorbild Kissin- gens, wie bas Kaufmann R i ck e l wünschte, oder durch Erhöhung der städtischen Gewerbesteuer, wie es Stadtverordneter Rößler vorschlug) noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt werden konnten.

Als Ergebnis der Aussprache kann zunächst festgestellt werden: die Forderung einer intensiven Werbetätigkeit auf der Grundlage einer finanziell gesicherten und nach modernen Erfahrungen und modernen Mitteln arbeitenden Verkehrsorganisation. Es wurde, nachdem noch von Lehrer Oßwald auf die Benachteiligung hingewiesen worden war, die Bad-Rauheim und Oberhessen tn der klassischen Reiseliteratur (z. B. in Den bekannten Meyerschen Reisehandbüchern) erfahren, eine Kommission gewählt, die die Frage der Reuorganisation näher prüfen und der nächsten Vollversammlung entsprechende Vorschläge ma­chen sott.

Vor der Gründung eenes Kurvereins.

-4 Bad-Rauheim, 3. Dez. Die hiesige Vereinigung des Einzelhandels hat in einer recht gut besuchten Mltgli.drrverfamm- lung Stellung genommen zu Fragen der Der» kehrswerbung und zu der von der Verkehr s- kommission besprochenen Frage einer Reu- organisa'.ion der Ver e>5fommi iion auf breiterer und finanziell sicherer Grundlage. Man entschied sich In der Mehrheit für den von Kaufmann Ricke! begründe en Vorschlag, einen Kur­verein nach Kifinger Muster zu gründen und diesen durch eine Kurförderungsab- gäbe zu finanzieren. Diese Organisation feil ihre Werbetätigkeit in erster Linie auf die Hebung des Passantenverkshrs richten. Die Zwangsbei­träge. zu denen alle Kurintrrcs en 'en verp, lichtet werden sotten, will man durch eine Kommission auf der Grundlage der von den Kacinteres enten nach den Berufsständen zu zahlenden Steuern festsetzen. Man hofft mit einem jährlichen Ge- sarntaufkvmrnen von etwa 40 000 Mk. zunächst auszukommen. Der Vorstand wurde beantragt, in der V.r'ehrskommis ion für die Reuorgani- fallen in obigem Sinne e nzutreten.

3cchr gezeigt wurde, übte auf die ländliche Be­völkerung eine ungemein starke Anziehungskraft aus. Sämtliche Veranstaltungen waren überfüllt, die Zuschauer ergriffen. Die mit Spannung er­wartete Fortsetzung, die sich mehr damit besaßt, wie die Heimat den Krieg erlebt, dürfte gleich­falls nur aulverkaufte Häuser bringen.' Leider wird der Film nicht in den Schulen gezeigt, weil die Kosten zu hoch sind. Das ist bedauer­lich. Denn gerade unserer Jugend sollte man einen Einblick in eine Zeit geben, von der sie schon so vieles gehört hat, ohne zu klaren Vor­stellungen zu kommen.

- Schotten, 4. Dez. Die Jugendher- berge Schotten war Im ersten Jahre ihres Bestehens gut besucht, und alle Wanderer, die sie auf suchten, verließen sie außerordentlich be­friedigt. Berufene Vertreter des deutschen Her- dergSwesens besichtigten sie wiederholt und fanden nur Worte der Anerkennung. Die Haupt­frequenz stellten die Städte an den Grenzen des Wandergebietes, ober selöst aus Düsseldorf, Lübeck, Stralsund. Berlin, Rümberg und Mün­chen hatten wir Besucher. Run beginnt die Zeit des Wintersportes. Für Skiläufer unb Rodler liegt unsere Herberge sehr günstig. Wer durch den Beruf so festgehallen ist, daß er beim Wochenende erst um 21.31 lllyr hier ankommen kann, der kann in unserer ^Ktberae übernachten und morgens beizeiten ins Ski- gelänto aufbrechen. Auf Wunsch wird die Her­berge gegen kleine Vergütung vorgeheizt.

LJ Lauba ch. 5. Dez. Am Sonntag fand unter dem Vorsitz des Fabrikan cm Hohmann eine stark besuchte Versammlung des hiesigen Bür- aervereins im GasthofZur Traube" statt. Die Tagesordnung betraf die Ersatzpflicht der durch die Umstellung des Stromnetzes notwendig gewo-denen Rcuon cha st ung der Birnen unb Asnderung der Leitungen. Man nahm nach längerer Aussprache eine Entschll.'ßung an. wo­nach beim Heber lanbtoerf Oberhesicn

Ridda, 5. Dez. Gestern wurden hier 90 Morgen städtisches Wiesenge- l ü n d e, von dem seither alljährlich die Gras­nutzung versteigert wurde, auf 12 Jahre ver­pachtet. Dabei wurde ein befriedigendes Er­gebnis erzielt. Der Morgen Wiesen, die unter- ___ halb der Stadt ziemlich well von hier entfernt 1. Wie liegen, kam durchschnittlich auf jährlich 25 Mark Pacht. Sehr viele Pachtliebhaber hatten sich aus Wallernhausen eingefunden.

zum Schlüsse über den volksnationalen Staat, I

aufgebaut nach Den Grundsätzen, wie sie das des Fürstenhofs bis auf den letzten Platz besetzt Jungdeutsche Manifest verzeichnet, za sprechen. I waren. Die Chorleitung lag in Händen des Herrn Besonderes Interesse erregte die Stellungnahme H- R a g e l s ch m i d t, Hanau, dem man zu den der Jungdeutschen zur Wehrhaftmachung des Leistungen seines Chores vollste Anerkennung deutschen Volkes. Reicher Beifall dankte zum zollen muß. Er hat gezeigt, daß unsere alten Schlüsse dem Redner für seine interessanten Aus» und schönen Volkslieder von Beethoven, Schubert, fübrungen. Die Versammlung war nicht nur von Silcher, Abt, Moldenhauer u. a. auch heute noch Angehörigen der umliegenden Einheiten, sondern des Vortrages wert füll) und dankbare Zuhörer auch von Außenstehenden sehr gut besucht. Der finden. Frl. Emmi Marx (Sopran) als So- Redner sprach am folgenden Tage auch in listin und Frau Johanna Ragelfchmidt- W a tz e n b v r n» S t e i n b e r g vor einer stark Weigand, die die Solovorträge auf dem Kla- mteieffierten öffentlichen Versammlung. I vier begleitete, verdienen neben dem vortreff-

0 (Brüning en. 5- Dez. Allabendlich fanden in I lichen Chor noch lobend erwähnt zu werden, der vergangenen Woche Evangelisations» Alle Darbietungen des Abends fanden reichen Vorträge in unserem Gotteshause statt, Die Beifall.

fUb eines außerorDentlich starken Besuchs er­freuten. Insgesamt waren Der Einladung an­nähernd 3000 Personen gefolgt, Die in den Abendgottesdiensten den zu Herzen gehenden Ausführungen des Predigers Peters vom Bibelheim Flensunger Hof bei Mücke mit großer Aufmerksamkeit lauschten. Folgende Themen wurden von dem Redner behandelt. 1. können totr Gott erkennen? 2. Was wissen wir Gewisses von Gott? 3. Was sind Gottes Pläne für Dre Menschheit? 4. Jesus Christus der Welt- erlofcr. 5. Jesus und die Frommen- 6. Jesus und die Unversöhnlichen. Sämtliche Vorträge erhielten durch die Mitwirkung der Gemischten und Posaunen-Ehöre der christlichen Gemein- Aasten Dorf-Gill, Watzenborn. Holzheim und Leihgestern eine besonders feierliche Umrahmung und hinterließen einen tiefen Eindruck

Mission, die sich aus Vertretern aller an der Verkehrsfördernng interessierten Behörden. Vereine und Organisationen zusammensetzt und die nun über 25 Jahre zum Segen von Stadt und Bad Die alljährlich im Herbst stattfindende Ta- I arbeitet, hat dieser Tage ihre Winterarbeit mit einer gung fand am Samstag und Sonntag in O f f e n- wichtigen Sitzung ausgenommen.

bach a. M. unter dem Vorsitze von Prof. Rückblick auf die Lurzeil 1928.

furt a. M, statt. Die 3er Vorsitzende, Beigeordneter und Notar a.M, Friedb^g. Stahl, leitete die Besprechung mit einem kurzen ihre Referat ein, das von hoher Warte allgemeine, Vertreter entsandt, der Vorstand des Gesamt- grundlegende Verkehrsprobleme sachkundig behan- ® c t n OffcnbaO) delte und dabei im besonderen auch Bad-Nauheimer inriAfM» Hauser. Derkehrsfragen im Anschluß an die Betrachtung

w Erscheinen der- ber Kurzeit 1928 herausstellte. Er gedachte dabei

tnnr Darmstadß der oom Verkehrsbund Oberhessen ver-

LL. 9 tnL run^ anftaüeten Pressefahrt, die von Bad-Nauheirn

netoünfcbf SaflUn9 den besten Verlaus ihren Ausgang genommen und deren Bedeutung

° L- Ou4fAi.fi <> man leitens der Derkehrskonimstsion, der Stadt und

v !uc Augendwa ndern ber Kuroerwallung durch Unterstützung und Förde-

V VL '«LV ? rung gern anerkannt habe. Anerkennung fand auch

bi<? 'Sabl unb Kurverwaltung, die durch eine Reihe r^nhlUm« glücklicher Veranstaltungen auf künstterischem und

Sm $ portlichem Gebiete der Saison 1928 eine besondere

dem Voranschlag« und Plane des KulrurbauamtS Rote aeaeben habe Der Redner siebt in her Gießen die Quelle auf dem F-ischerschenGrund- hauptun? des Weltrufes ben «Sauheim

tos Musikstadt einnimmt, eine der wichtigsten Aufgaben

to. für das SSctm. das in xson Mnnt«-n be* I in ber Propagandatätigkeit des Platzes: er begrüßt deshalb den unter Generalmusikdirektor Heinz Bongartz herbeigeführten Aufschwung des musikalischen Ledens und verspricht sich von dessen weiterem Ausbau sehr viel für die Ent­wicklung Bad-Nouheirns. Redner regte deshalb an, Generalmusikdirektor Bvngartz zu einem Refe­rat zu gewinnen, das einem größeren Interessenten­kreise, darunter auch den Musikfreunden der Nach­barstädte Friedberg, Butzbach, Gießen u. a., ein Programm über die weitere Gestaltung des Musik­lebens unseres Bades geben könnte. Die früher schon angeregte Frage der Neuorganisation der Verkehrskommission und die im Zu­sammenhang damit stehende Frage der Aufbrin- Leben in ton Zweigvereinen unbüber die Wider- I 0n»r b» tfa r h?n nnn ^°^eiche

stände die tor Juaenhtic'menik m nflprnrtÄ firiS. I "tätigfeit wurden von Notar Stahl erneut an- entgeg'enstellen, aber auch über* Die Mittel, mit fnlufohlen Vie! ver^rlto/?üh^to^Redne^n^ Denen in ;öher OIu^Dnurr hi»fo 'TOitorffänbi' I ^n,Pt°vCn. Jiel verspricht sich der Redner von einer ögen Pr°p agan b« tätig i.i t i n heute mehr Denn je eine natürliche gesunde ha n = u?1 e r-/-a'

zielbewußte Jugend, die in Heimabenden, beim T Ä fpTÄf*' fonn*c

Wandern durch die Ratur bei fröhlichem Spiel 1 a r-° s- sv 9U x ^ncn",4 ®a5 *reJ!c und Sana zur Dolksnemeinsctost oriwaen w^den die Bad- und Kurverwallung zu, dre mit

soll. Mi? Lr«LL «en ton höchsten Kequenzstand

ernstem Mahnwort zu eifriger Mitarbeit schloß 'e.L *n&ü;22Ln ^.abc unb

der Obmann die anregend verlaufene Tagung. tj A to!? p^e\xbn9e9C^n(en _3a?cr & ^er/

b nches Plus blichen könne. Biel von dem Erfolg sei der intensiven Berkehrswerbung der Bad- unb &ur=

WER. Frankfurt a. M., 5. Dez. Der heu­tige Polizeihericht meldet eine ganze Serie von Einbrüchen. 3n tor Rächt zum Mon­tag drangen Einbrecher in zwei Ladengeschäfte in tor Gocthestraße etn. Mit einem Brecheisen haben sie die Türen und Schaukästen aufgebrochen und eine Menge Textilwaren mllgehen heißen. Ferner drangen Diebe, die besondere Kenntnis c in toc Weinbranche haben sen. in einen Keller in Der Schwindstraße etn und stahlen 14 1 Flaschen Wein, wobei sie nur , - . . . , -------die besten Sorten und Jahrgänge auswählten.

beantragt torrb. diese nicht unbedeutenden Kosten 1 Del einem antoni Kellereinbruch in Der L«r-

st ellung moderner Graphiker gezeigt, Was ist in Zukunft nach zu tun?

in In der Aussprache fanden zunächst die Ausfüh- Zungen des Kurdirektors v. B o e h me r starke Be- achtung. Er bestätigte die vom Referenten gemachte

9^ Arr ct^c zu Mitteilung, daß tos Bad als solches vorzüglich

"SurJ?116 nad) tod Oluge 511 befangen, abgefd)nlttcn habe, unb gab hierzu zahlenmäßige Belege. Erfreulich fei vor allem, baß Bad-Nauheim bLDungtorteeitemben Ausstellungen die bisher den Durchschnitt von 27,5 Uebernachtungen im Vor- nur 5>ar5n W^ießt man jahr auch für diese Saison im wesentlichen gehalten

neuerdings auch das platte Land nicht aus und habe. Zur P r 0 p a g a n ba f r a g e führte der toh auch da Sameirkörner auf empfänglichen Redner aus, daß für 1929 eine Steigerung Joton fallen tonnen bewies Die Ausstellung amberWerbetätigkeit geplant sei. Der hessische Sonntag. Die Besucher folgten nut größter Auf- Staat werbe dazu die Mittel gewiß nicht versagen, mcniamreit ton (^Elarungen über Die einzelnen denn eine kaufmännische Geschäftsführung forbere Kunstarten unD Techniken Der Schwarz-Weiß- bei Steigerung ber Einnahmen auch eine Erhöhung Munft, die Dr. Balser, dem wir diese Aus- Der Werbemittel. Im einzelnen führte der Redner stellung verdanken unermüdlich immer wieder von aus, wie der Werbefelbzug für 1929 großzügig zu ^5^"^oaiund verständlich machte. Daß eine ganze gestalten sei. Er wies dabei auch auf Südame - Anzahl Besucher mit Eifer und Freude unter rika als zu erschliehenbes Neuland hin und ton etwa 150 vom Künstler eigenhändig signierten zeigte, wie die Propaganda für das hessische Bad Originalen (darunter Ramen tote: Kollwrtz, auch nach anderen Ländern unb einzelnen Städten ßietormann, i^oma, Schlcht^l, Lowis Korinth, getragen werben müsse, beispielsweise in das noch K.eh, v. Volrmann) verglich, abschätzte undtoahltc, viel zu wenig bearbeitete Berlin, was burd) um etn ober mehrere Bilder käuflich zu er- bas Entgegenkommen der hessischen Gesandtschaft toeroen, toar ein überraschender Erfolg! Das jn der Reichshauptstadt auch möglich werde. Auch fmanzielle Ergebnis tor Ausstellung kommt ton Kurbtrektor v. Boehmer ist der Ansicht, daß es notlechenden Künstlern zugute. zweckdienlich sei, Generalmusikbirektor B 0 n g a r tz

Garbenteich, 4. Dez. Am Samstag fand vor einem größeren Kreise einmal seine Ideen hier etn vom hiesigen I u n g deu t s chen Or- über das Musikjahr 1929 unb über den Öen veranstalteter politischer Abend statt. Als wetteren Aufbau des musikalischen Lebens in ber Äetoer toar der Großkomtur von Hessen-Rassau- Zukunft vortragen zu lassen,

Waldeck, Hauptmann a. D. St 0 ßner, gewon- Wertvolle Ausführungen über den Wert nen tooröen tor oeritanb, injtoeiihinDiger einer zielbewußten Propaganda- pieto die Aufmerksamkeit der Zuhörer voll za tätig feit für die Verkehrshebung bot auch ÄIÄ' 2ln Hand einiger Busptele zeigte er die Bürgermeister Dr. Ahl. Neben ber Propaganda Schaden des heutigen Staatssyltems, um dann I "

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