Wasser hatte in kurzer Zeit die Wohnung Les Ober'andjägerineisters Dahls vollständig zerstört Durch tatkräftiges Eingreifen der Feuer- wehr gelang es, das Inventar noch rechtzettlg in Sicherheit zu bringen. Anschließend verrichtete die Feuerwehr Aufräumungsarbeiten innerhalb der Ortsstrahen. Auch hier bot sich stellenweise ein Mld der Verwüstung 3n Öen äugten- -enden Garten und auch außerhalb deS Ort»- bereichs hat dos Detter unter den Obstbau- ,ncn großen Schaden angerichtet.
Dillkreis.
bl. He r b o r n , 5. Juli. Das Unwetter der [eilten Tage hot besonders im Ahrtal erheb- iichcn Schoden nn den Bäumen und auf den Feldern ongerichtet. In Tringenstein schlug der Blitz in ein Haus ein. Es entstand Feuer, dem einige Fensterrahmen, Vorhänge und em Bett zum Opfer fielen. In Bischoffen wurde ein im Bau befindliches Haus zerstört, so daß der ganze Dachstuhl neu aufgebaut werden muß. Ebenso^wur- den in Ballersbach einige Dächer vom «türm teilweise abgedeckt.
Lberlahnkreis.
DSD. Weilburg, 5. Juli. 3n dec vergangenen Dacht brachen Diebe in die Geschäftsräume der hiesigen Ortskrankenkasse em. Sie hatten aber wenig Glück, da die Kassenräume selbst hinreic^nd gesichert waren. Als Entschädigung nahmen sie eine Partie Medikamente mit. Hierauf brachen sie in dos im gleichen Stock liegende Bureau L-es Rechtsanwalts Dr. Wiens ein, wo ihnen ein kleinerer Geldbetrag. Brief- und Stempelmarken usw. in die Hände fielen. Schon vor etwa drei Wochen wurde versucht, in die Geschäftsstelle der Allgem. Ortskrankenkasse einzubrechen. Der Versuch scheiterte aber damals an der Wachsamkeit des Geschäftsführers.
Mreiö Fulda.
WSN. Bad Salzschlirf, 5.Juli. In diesem Jahr kann S a l z s ä) l i rf auf ein 6 5 0 j ä h r i g e s Bestehen zurückblicken. Das Bad kam 1860 an den kurhessischen Staat. Seinen Aufschwung nahm das Bad seit 1900, wo es von einer Aktiengesellschast übernommen wurde.
Maingau.
WSR. Frankfurt a. M.. 5. Juli. Eine in der Bergener Stvahe wohnende Ehefrau wollte heute morgen auf einem Spirituskocher Kaffee bereiten. Hierbei explodierte der Spirituskocher und die Kleider der Frau fingen Feuer. Auch der Ehemann der Frau, der seiner Frau z u H i l f e kommen wollte, wurde von dem Feuer ergriffen. Beide Ehegatten erlitten schwere Brandwunden und mußten in das Krankenhaus verbracht werden. - Einem Frankfurter Graphiker sind aus seinem Atelier im Haus Lichtenstein, in dem gegenwärtig ein Teil der Ausstellung „Aus Alt-Frankfurter Bürgerhäusern" untergebracht ist. 2 0 0 R a - Vierungen entwendet worden. Bon dem Dieb fehlt jede Spur.
Aeuorganisation des Automobilklubs vonDeutschland.
Die seit Jahren als notwendig erkannte Reu- Organisation des Automobilclubs von Deutschland ist jetzt Tatsache geworden. Die bisherigen deutschen Kartellclubs haben sich auf Grund der neuen Satzungen des A. v. D. durch Erwerbung der korporativen Mitgliedschaft organisatorisch mit dem A. v. D. vereinigt, so daß nunmehr die rnber ganz Deutschland verstreuten, über 50 Einzel- rlubs zusammen mit dem alten QI. v. D. eine feste Kinheit bilden und zur Erreichung der gesteckten Ziele geschlossen vorgehen werden. Das traditio- «nelle Ginzelleben der Klubs, insbesondere in gesellschaftlicher Beziehung, wird durch diese Reuregelung nicht berührt. Qllle anderen Aufgaben jedoch unterliegen der gemeinsamen Durchführung nach den Richtlinien, die das hierfür zuständige Zentralorgan, der Vertreterausschuß des A. v. D, herausgibt.
Das Reichsgebiet ist in 14 Verwaltungsbezirke eingeteilt, von denen einige, wie beispielsweise Bayern, mit großen Landesklubs zusammenfallen, die meisten jedoch eine größere Anzahl von Einzelklubs vereinigen. Qlm Sitze jedes Verwaltungsbezirkes befindet sich eine QI. v. D.-B e - zirkSgeschäftS stelle, bei den Einzelklubs sind QI. v. D.-Anterhezirksgeschä tsstellen eingerichtet. die wiederum innerhalb ihres Gebietes Ortsgruppen bilden.
Der Verwaltungsbezirk IV Hessen und Hessen- Rassau des A. v. D. umfaßt die gesamte prru- ßische Provinz Hessen-Rassau mit Ausnahme derjenigen Gebietsteile des Regierungsbezirkes Wiesbaden, die sich westlich der ungefähren Linie
Hattcrsh?im— W.'ilburg befinden, außerdem die drei hessischen Provinzen Starlenburg. Rheinhessen und Oberhessen, den Kreis Wetzlar der Rheinprovinz und das Land Waldeck. Der Verwaltungsbezirk grenzt also im Rorden an die Provinz Westfalen und Hannover, im Osten an Thüringen und Bayern, im Süden an Württemberg und die Pfalz. In dem 'Verwaltungsbezirk sind folgende Klubs zufammengefaßt' Frankfurter Automobil-Club E. V.. Sih Frankfurt a M Automobilclub Kurhessen E. V., Ditz Kassel Hessischer Automobil-Club E. V.. Ditz Darmstadt: Hess. Automobil-Club ..Rheinhessen" E. V., Sitz Mainz: Oberhessischer Qluto- mobilclub E. V.. Sitz Gießen. Die Be- zirksgeschäftsstclle befindet sich beim Frankfurter Automobil-Club E. V. in Frankfurt a. M.. die Anterbezirksgeschäftsstellen befinden sich an den Sitzen der Einzelklubs. In dem Vorst aird LeS Verwaltungsbezirkes ist je ein Vorstandsmitglied der fünf zusammengeschlossenen Klubs vertreten. Der dem Oberhessischen Automobil- club zur Bearbeitung zugewiesener ^lnterver- waltungsbezirk umfaßt das Gebiet der hessischen Provinz Oberhessen, und ferner der preußischen Kreise Wetzlar, Dillenburg und Biedenkopf, sowie den südlich der Linie Wetter—Kölbe Reustadt a. d. Mainweserdaßn Ii?gen- den Teil des Kreises Marburg. Ti- slnt?rbe- zirksgeschäftsstelle befindet sich beim Ol'crhZfischen Automobilclub in Gießen, Postanschrift Postfach 95,'Fernsprecher 1112 1113.
Wirtschaft.
Die Trustbestrebungen in der deutschen Nutomobilmöustrie. Die deutsche Automobilindustrie hat in letzter Zeit das Interesse der Oeffentlichkeit in erhöhtem Maße auf sich gezogen. Dies steht vornehmlich mit den Bemühungen um einen großzügigen Zusam- m e n s ch l u ß der maßgebenden Werke der deut- chen Automobilindustrie (Daimler-Benz, Bayerische Motoren, Adler - Werke, Hansa - Lloyd. N. A. G., N. S. U., Gothaer Waggon-Fabrik, evtl. Horch und Magerns) in Zusammenhang. Die Vertrustungs- Bestrebungen der Kraftfahrzeugindustrie sind nicht neu; bereits vor Jahresfrist sah man in dem Zusammenschluß Daimler-Benz den ersten deutlich markierten Ausgangspunkt der Rationalisierungsbewegung. Die Gründe für diese Bestrebungen liegen in erster Linie in der Notwendigkeit einer Bereinigung der gesunden Teile und Kräfte der Automobilindustrie mit all den Vorteilen, die sich für die zusammengeschlossenen Werke aus einer solchen Bereinigung ergeben. Das Problem, um das es sich hierbei dreht, ist die Erreichung der Wett- bewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie mit den riesigen Auslandkonzernen, und zwar nicht nur auf den Auslandmärkten, sondern auch auf dem innerdeutschen Markt. Ein B'ick auf die Einsuhrstatistik des letzten Jahres zeigt klar und deutlich, wie cs der kapitalstarken Autoindustrie des Auslandes gelungen ist, auf pro- duktionstechnischem und absatzorganisatorischem Gebiete eine Bormachtstellung zu erringen, und auf dieser Basis sich auch den deutschen Absatzmarkt zu erobern und ihren Absatz ständig zu vergrößern. Dieser Vorsprung der ausländischen Automobilindustrie soll nun durch eine Zusammenfassung der Kräfte eingeholt werden. In der Richtung dieses Zieles ist allerdings in den letzten Jahren schon sehr viel geschehen, indem jetzt fast alle großen Automobilfabriken auf die Serienfabrikation und damit nur die Entwicklung von Normaltypen sich eingestellt haben, so daß es schon vielfach gelungen ist, der ausländischen Konkurrenz Abbruch zu tun.
Die Lösung der Aufgabe einer Zusammenfassung innerhalb der Automobilindustrie ist bei ihrer Struktur eine sehr schwierige. Syndikate, Werksoereini- gungen, Absatzregelungsverträge sind in der Automobilindustrie nicht in der Weise durchzuführen, wie beispielsweise bei Kohle, Kali, Stickstoff usw. Hinzu kommt, daß sich gerade unter den großen Werken mehrere Familienunternehmungen, wie z. B. Büssing, Breimabor, Opel befinden, die, abgesehen von der in ihrem Charakter an sich begründeten Abneigung gegen Fusionen gerade in den letzten Jahren Produktions- und Absatzerfolge aufzuweisen haben, die diese negative Einstellung unterstützen. Mit diesen Werken ist für eine Vertrustung daher nicht zu rechnen. Andererseits hat die Berständi- gungsbereitschaft der oben angeführten bedeutenden Werke weiterhin gewisfe Fortschritte gemacht, zumal von Großbankseite (Deutsche Dank, Darmstädter Bank) erheblicher Einlluß geltend gemacht wird. Im Zusammenhang mit diesen Darlegungen ist die rückläufige Preisbewegung für Automobile, die einen ständigen Rückgang seit dem Jahre 1925 aufzuweisen hat, als Folge der außerordentlich stark verbreiterten Produktions- und Absatzbasts der Automobilindustrie
n Bedeutung. Die Statistik der Preisentwicklung ? H gewannen. Am Geldmarkt herrschte heute stör- der Kraftwagenindustrie zeigt, daß die Preise ter- Nachfrage nach Tagesgeld zu unverändert 8
von
o. H. Am Devisenmarkt war das Interesse weiter
in der Kraftwagenindustrie zeigt, daß die Preise der Automobile im Gegensatz zu denen der
meisten Fertigwaren und zu dem Stand des allge- meinen Preisniveaus sich in den Jahren 1924 27 um rund 34 v. H. im Vergleich zum letzten Dorkriegsjahre gesenkt haben. Bei den Personenautomobilen hat sich diese Preisentwicklung in außerordentlich schnellem Tempo durchgesetzt, die Indexziffer für 1926 betrug 78,3 v. H., für 1927 67,7 v. H. (1913 gleich 100). In dieser Ermäßigung der Automobilpreise um ein volles Drittel kann man wohl den besten Beweis für den bisher erreichten Erfolg der Rationaiisierungsbestrebungen seitens der deutschen Automobilindustrie erblicken.
Verkehrsordnung!
erfordert
Rechts geheut ;
* Reuse st setzungdes P r i v a t d i s k o n t . a tz e s. Der Berliner Prioatdiskont für kurze Sicht ist mit 6,75 o. H. unverändert geblieben, während der Satz für lange Sicht um % o. H. auf 5% v. H. ermäßigt wurde.
* Vorläufig leine Auslandanleihen ü r Gemeinden. Die Beratungsstelle für Auslandkredite im Reichsfinanzministerlum hat die Begutachtung der ihr vorliegenden Auslandanleiheanträge der Gemeinden und Gemeindeoerbände nunmehr abgeschlossen und die Auflegung einiger Einzel- auslandanst'ihen und der Sammelauslandanleihe des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gutgeheißen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, führt der preußische Minister des Innern in einem Runderlaß hierzu aus, mit der Zulassung weiterer Auslandanleihen könne bis auf weiteres nicht gerechnet werden. Nach dem 19. Mai d. I nor- gelcpte Anleihepläne von Gemeinden und Gemeinde- verbänden können daher zunächst an die Beratungstelle für Auslandkredite nicht weitergeleitet werden.
* Heinrich Lanz QI.-®.. Mannheim. Rach Lösuna des Jnteressengemeinschaftsvertra- ges mit der'R. Wolf QI.-®. Magdeburg-Buckau legt die De-sellschaft nunmehr ihren Bericht vor. demzufolge sich her Umsatz gesteigert hat. Besonders günstig lagen die Verhältnisse im Trak- torbou, wo die Rachfrage nicht befriedigt werden konnte. Die Umstellung auf moderne Her- stellungsweise ist fast vollzogen. Rach 955 960 Mark Abschreibungen verbleibt ein lleberschuß von 89 318 Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Das Jahr 1928 hat in den ersten zwei Monaten eine weitere Steigerung des Umsatzes gebracht. Spater machten sich die Folgen der Rotlage der Landwirtschaft bedenklich geltend.
Grund zur Beunruhigung vorliege. Der Vergleich mit der Situation bei dem Tode Stinnes' fet ebenfalls nicht zu ziehen, wie es geftem wiederholt getan wurde, da es sich bei den Beteiligungen Löwensteins um sicherlich gute Unternehmungen handele. Die Nachwehen von gestern sind aber doch noch zu spüren, das Geschäft hat noch nicht wieder eingesetzt. Der Orderseingang ist sehr lanasam, doch scheint das Ausland für Spezialwcrte größeres Kaufinteresse zu haben. In erster Linie handelte es sich bei den Kursgewinnen um An fangsnotierungen der Spekulation, die gestern ver- schiedentlich Blankoabgaoen vorgenommen hatte. Während gestern 1- bis 3.-o. H. - Gewinne gezählt wurden, zogen bk Spezialwerte bis zu 9 v. H. - an. Polyphon, Glanzstoff und Deutsche Linoleumwerte gewannen mehr als 20 v. H. Anleihen fester. Ausländer überwiegend schwächer. Pfandbriefmarkt geschästslos. Geldmarkt wenig verändert. Tagesgeld 7,5 bis 9 o. H. und Monatsgeld 7,75 bis 8,75 v. H. Warenwechsel etwa 7 v. H., im Verlaufe meist ruhiger und etwas schwächer. Polyphon, Norddeutsche Wolle und Deutsche Linoleum blieben lebhafter.
tarf abgeschwächt. Man hörte Mark gegen Dollar 4,1871, Pfund 20,403, London gegen Kabel 4,8715, Paris 124,23, Mailand 92,75, Madrid 29,50, Hol- land 12,0925.
Berliner Börse.
Berlin 6. Juli. Auch heute ist der Tod des Bankiers Löwenstein noch das Hauptgefprachs- thcma der Börse, nur sind die Erwägungen ganz andere» Art wie gestern, und die Stimmung ist wesentlich beruhigter. Viel hierzu beigetragen hat die feste Haltung der gestrigen Neu- yorker Börse und die Erklärung des Beratung»- ausschusses der Löwenstein-Bankverblndung, daß kein
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 6. Juli. Tendenz: weiter beruhigt. Nachdem schon an der gestrigen Abendbörse auf Deckungen der Spekulation sich eine merkliche Erholung durchsetzen konnte, war die Stimmung zu Beginn der heutigen Börse weiter beruhigt. Man verwies auf die Erklärung der Löwenstein-Gruppe, jedoch war die Besorgnis, was mit den Löwensteinschen Engagements und Verpflichtungen geschehen werde, einigermaßen zerstreut, wenn auch natürlich eine gewisse Zurückhaltung bestehen blieb. Weiterhin hat der Markt in der Tatsache eine Stütze, daß auch die Auslandbörsen im Verlaufe des gestrigen Taaes den Rückschlag dis zu einem gewissen Prozentsatz überwunden hatten und die Neuyorker Börse in ausgesprochen fester Tendenz verkehrte. Sodann wurde betont, daß Löwenstein in Deutschland wohl kaum Verpflichtungen gehabt habe und die deutsche Börse also nur indirekt von der Katastrophe betroffen wurde. Die Spekulation, die gestern in großem Umfange Blanko-Verkäufe vorgenommen haben soll, schritt daher weiter zu Deckungskäufen. Von außen her lagen jedoch Or- ders wieder kaum vor, so daß das Geschäft au ein Minimum beschränkt blieb und die Kurs- erhöhungen nur in einzelnen Papieren über 2 o. H. hinausgingen. So war in Kaliwerten das Interesse auf einen gesteigerten Juniumsatz etwas reger, und Westeregeln zogen 4 v. H. an. Am Elektromarkt waren naturgemäß die meisten Werte stärker gedrückt. Stärker erholt waren Gesfürel 5,25 v. H., Chade waren 6,50 Mark, Siemens 1,5 v. H. und elektrische Lieferungen 2,25 o. H. gebessert. AEG. blieben nur glatt behauptet. Am Chemiemarkt waren Farben und Scheideanstalt weiter recht erholt. Von den Montanwerten lagen Rheinische Braunkohlen 1,50 v. H. erhöht, Mannesmann dagegen etwas gedrückt. Banken konnten sich bis 2 v.H. erholen. Zellstoffwerte waren 1,25 v. H. gebessert. Renten blieben weiter stark vernachlässigt. Deutsche Anleihen lagen freundlicher. Im Freiverkehr waren die amerikanischen Werte weiter etwas erholt. Enka 72, Demberg 142 bis 145, Glanzstoff (Kommen Shaere 96,50 Dollar. 3m Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, doch tarnen nur wenig Umsätze zustande. Siemens konnten weiter 2 v. H. anziehen. Starkes Interesse bestand für A. G. für Verkehrswesen, bk schließlich 6ch o.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. Juli. Es wurden notiert: Weizen 26,15 ‘Ult.; Roggen 28,50; Hafer, inländischer 27,75—28,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 24,25: Weizenmehl, süddeutsches Spezi ctt 0, 36,50—37: Roggenmehl 38—39; Weizenkleie 13,50: Roggenkleie 16,25 QHt Tendenz: ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 5. Juli. Von den überseeischen Märkten lagen hier heute nur wenige Anregungen vor. da Chikago infolge Feiertages geschlossen hatte. Soweit neue Offerten für Weiten herübergelegt waren, lauteten diese etwas hoher, Umsätze in Auslandgetreide waren bisher nicht zu verzeichnen. DaS Jnlandangebot von Weizen und Roggen ist weiter nur gering, Rachfrage besteht lediglich für guten Waggonroggen. der von Provinzmühlen begehrt ist. Forderungen für In- landgetreide wurden gegen gestern unverändert genannt. Am Lieferungsmarkte war der Grundton sowohl für Weizen als auch für Roagen etwas fester. Für Weizen machte sich der Einfluß der festeren Liverpooler Meldungen geltend. Don Roggen war namentlich der laufende Monat gefragt, da bei den gegenwärttgen Preisverhältnissen Schwierigkeit bei der Erfüllung besteht. Auch spätere Sichten vermochten sich zu befestigen. Mehl hatte sehr ruhiges Geschäft. Hafer fast gänzlich vernachlässigt, ebenso liegt Gerste sehr still. Es notierten für je 1000 kg: Weizen, märk.. (7<u/2*kg/hl-®eü>i$t, östliche Stationen über Rotiz) 249 bis 250, Juli 263 bis 250, Sept. 262,50 bi« 263 Oft. 263 bis 263,50 G. (fester): Roggen, märk., 268 bis 270, Juli 270 bis 271,50, Sept 248,50 bis 249,25, Ott 248.50 D. (fester): Sommergerste 243 bis 263 (still): Hafer, märt.. 251 bis 261, Juli 258 (matter): Mais, zollbegünsttg- ter Futtermais. 246 bis 248 (rubia): für je 100 kg: Weizenmehl 31 bis 34,75 (fester): Rog- genmchl 35 bis 37,75 (fester): Weizenkleie 15,50 bis 15,75 (stetig): Weizenlleiemelasse 16,40 bis 16,75; Roggenkleie 17.75 bis 17,90 (stetig); Dikto- riaerbsen 46 bis 61; kleine Erbsen 35 bis 40; Futtererbsen 24 biS 25.50; Peluschken 26 bis 27: Qlckerbohnen 24 bis 25; Wicken 25,50 bis 28; Lupinen, blau, 14 bis 15,50; Lupinen, gelb, 16 bis 17; Rapskuchen 18,80 bis 19.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
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Frankfurt
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Baufuoten.
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzins fuß 8 Prozent.
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Amtliche Notierung
ÄmfUtRoti Buen.-AtrcL Vrff-Luno ChrManta Ropentjaatn Stockholm • belstngtorS.
168,54 1,773
58.38J 111,94 114,03 112,24 10.522 -1, j85
16b.88 1,777 58,505 112,16 112,25 112.46 10,542 .'2.025
168,60 1.774 58,39
111.94
111.96
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