<§s zogen drei Durschen wohl über den Mein ....
Rmnon von Erica Grupe-Lörcher.
16. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
In diese eigene, halb müde, halb beschwingte innere Stimmung vaßte die Atmosphäre vortrefflich, die chr aus dem Innern des Wagens ent- yegeirfchlug, als sie später das Auto zur Abfahrt wieder bestieg und Monsieur Bouvier neben ihr Platz nahm. Gestern hatte sie in einem Blumenladen die ersten Rosen, Veilchen, Narzissen und Mimosen entdeckt, die durch die neu nach Frankreich hinüber geschaffenen Verbindungen von den gesegneten Gestaden der Riviera, von Nizza nach Straßburg hereingeschasft worden waren. Einen ganzen Arm voll der köstlichen Frühlingsboten hatte sie erstanden und mit ngch Hause genommen und mitten zwischen das nebelige Dezembergrau des Elsaß hindurchgetragen. Kinder der südlicheren Sonne, gewachsen unter dem strahlenden Himmelsblau am Gestade des Mittelmeers! Einen Strauß von weißen großblumigen Narzissen und schlanken Tuberosen hatte sie dem Chauffeur mit der Anordnung gegeben, die Blumen in die röhrenartige kleine Glasvase im Innern des Wagens zu stecken.
Hier hatten die Blumen nun während der Stunden, die Melusine mit dem Gaste bei ihrer Groß- mutter geweilt, das ganze Innere des Gefährts mit ihrem Duft voll süßer Schwere und Betäubung erfüllt!
Als der Wqgen aus dem Schloßpark zur Landstraße hinausglitt, blieb die alte Baronin noch eine Beillang am Fenster ihres Salons stehen und sah in die hereingebrochene Dunkelheit hinaus. Der Lichtschein der Autolampen entschwand in der Ferne. Nebenan hantierte noch der alte Jacques in seiner lautlosen Art beim Abdecken der Tafel im kleinen Speisesaal.
So ging es Schrill für Schritt vorwärts auf dem Ruhmeswege Frankreichs! O, daß ihr weißes Haupt noch alle diese Stunden mitdurchleben durfte. Und wie im Aeußeren geschehen, so auch im Schicksal ihres eigenen Hauses. Der älteste Enkel einer reichen Fabrikantentochter des Elsaß verlobt, die von ■■»»■■■■«■■nMMPii—liHwilii I imiuaaaigwffriiiMMBrijiaa
frühester Jugend an in französischem Geiste erzogen war. Die einzige Enkelin auf dem Wege, eine im- flug, unter der aufbrausenden Lebenslust früher Jugend geschossene Verlooung mit einem eleganten Deutschen, dem selbst ein ungünsttg Gesinnter nicht Schneid absprechen konnte, zu lösen, um ihr Herz einem begabten und temperamentvollen Vollblut- franzosen zuzuneigen. Nur ihr Enkel Raymond schien auch jetzt seine eigenen Wege weiter wandeln zu wollen! Ihr Gesicht überschattete sich. Nie lieh er es der Großmutter gegenüber an Anhänglichkeit, an Ergebenheit fehlen! Aber um seine nationalen Empfindungen zog er gleichsam einen Wall, wenn sie es unter vier Augen wagte, anzupocken. Und sie fühlte es: Hier stand ihr eine ganz andere Auffassung, eine andere Welt gegenüber, in die er sie nie eindringen ließ.
Dann begleiteten der Greisin Gedanken wieder die zwei jungen Menschen, die sie eben um sich gesehen hatte. Beim Abscyiednehmen, als Melusine chr nach französischer Gepflogenheit auf beide Wangen einen Kuß hauchte, hatte sie die Enkelin noch einmal kurz und tief und bedeutungsvoll angesehen. Und das junde Mädchen wußte, dieser Blick sollte die Worte der Großmutter von vorhin wiederholen:
„Wenn du eine Verbindung mit dem jungen Gaste schließen wolltest, den seine Sehnsucht zu dir jetzt gleich aus Frankreich hertrieb — o, mein Segen wurde auf dir ruhen, meine Liebe! Ja, auf dieser Verbindung könnte mein Segen und meine Zustimmung ruhen!" —
Waren es geheimnisvolle Fäden, geheimnisvolle, unsichtbare Gewöllen, die aus den Empfindungen der Greisin jetzt dem jungen Paare folgten? Es war Melusine, als ob ein Wille über ihr schwebe und sie in eine bestimmte Richtung wies und zwang!
Die äußere Form der Unterhaltung zwischen ihr und Bouvier war ja im Grunde gleichgültig. Er sprach noch eine Zeitlang mit hochtönenden Worten und mit Begeisterung von der allen Dame. „Welch ein Schwung von Geisteskraft lebt noch in ihr! Welch eine edle nationale Ueberzeugung! Und welch Hauch von Vornehmheit umgibt ihre ganze Persönlichkeit!"
Dann aber glitt er geschickt zu Melufinens Persönlichkeit hinüber. Ja, wer eine solche Ahne besaß,
der formte sich in seinem aanzen Sein nach dem Dorbilde eines solchen Vorfahren! Schon beim ersten Moment ihres Anblickes damals, als sie ihn beim Gesang der prooencalischen Volkslieder im Hause seiner Großeltern überraschte, fühlte er sofort, sie sei etwas Besonderes. Etwas unendlich Kostbares, das einem sonst nicht im Alltag begegne. Und daß er jetzt in ihrer Nähe weilen dürfe, daß sie ihn gleich für windig befunden, sie zu ihrer herrlichen Ahne hinauszugeleiten und ihn dort vorzustellen, alles das ließe ihn hoffen, auch er sei ihr nicht ganz gleichgülttg?
Zuerst ergriff er ihre Hand. Er zog diese süße feingeformte Mädchenhand in dem vornehmen Wildlederhandschuh an seine Lippen. Und dann — sie hätte sich später keine klare Rechensck>aft über das geben können — dann lehnte sie an seiner Schulter. Er hatte sie leise an sich gezogen. Sein Arm umschloß sie. Müde neigte sie den Kopf an seine Schulter zurück. Es war ein« so süße, eine so köstliche Müdigkeit von einer leise einspinnenden Weichheit. Und dann ruhten ihre Lippen aufeinander. Fast wortlos verlief der Rest der Fahrt. Die ganze Umgebung versank rings für sie. Lis ans Ende der Welt hätten sie beide so dahingleiten können in dieser weichen, glatten Vorwärtsbewegung des Gefährts, eingehüllt von den Schatten der Winternacht. Schulter an Schulter gelehnt. Immer wieder neigte sich sein Haupt zu ihr herab, um sie zu küssen.
Man war wieder in den Bannkreis der Stadt zurückgekehrt. Immer häufiger und Heller huschten die Lichter der Laternen und Restaurants im Vorbeifahren neugierig in die Fenster. Es war Melusine, als müsse sie sich jetzt von dieser Fahrt ins Traumland, ins Märchenland des Glückes wieder aufraffen. Man wurde gezwungen, sich wieder mit beiden Füßen auf den Boden der Wirklichkeit zu \ stellen. In blendendem Weiß leuchtete der Strauß weißer Riviera-Narzissen vor ihr in der silbernen Röhrenoase auf. Ihr Blick hing an den leise nickenden und schwankenden Stielen.
Aber in dieser süßen Verworrenheit voll auf- gepeitschter Gefühle und zitternder Atemlosigkeit blieb keine Zeit zu Reflexionen. Sie fühlte nur, sie mußte für die kommende Viertelstunde das Pro- granim zurechtlegen. Man würde zu Hause den
Kopf schütteln, wenn man erfuhr, daß sie einen jungen Franzosen als Gast sogleich mit sich im Auto zur Grandmama hinausgeführt habe. Ihre Mutter hatte sich mit Migräne am Nachmittag zu- rückgezogen. Melusine fürchtete die klugen, fragenden Augen von Raymond in aufsteigendem Miß. trauen. So kam ihr der Gedanke als rettender Aus- weg, Bouvier droben bei ihrem Coulin Alceste einzuführen. Der belaß sicher um so Mehr ein volles Verständnis für die Situation, als sie Alceste bereits schon einige Male von ihrer Bekanntschaft mit den alten Louviers und dem Monsieur Jean Paul erzählt hatte. Schon aus Prinzip und Ueberzeugung würde Alceste einen junaen Gast ms Frankreich gut zu einer Höflichkeitsvisite aufnehmen, wenn auch die Stunde zur Einführung eines Fremden zu spät war. Im Vorüberfahren fing sie das hellerleuchtete Zifferblatt einer großen Uhr auf. Die Grandmama hatte noch immer die Angewohnheit ihrer französischen Heimat bewahrt und pflegte sehr früh zur Nacht zu speisen. So war es jetzt erst acht Uhr.
In Eile setzte sie Bouvier ihren Plan auseinander. Er müsse, bevor er in sein Quartier zurückkehre, eine Visite bei ihrem Kusin Alceste machen, der im gleichen Hause wie sie selbst, und zwar im ersten Stockwerk mit seinem Vater wohne. Es |ci gut, den Detter, der von Jugend auf immer jur Seite der Opposition und zu Frankreich gehalten habe, jetzt «inzuweihen und zu gewinnen. Denn sie selbst — sie müsse es ihm jetzt gestehen, sie selbst sei noch an jemand anders gebunden Aber ihre Zuneigung beginne immer mehr zu erlöschen. Und sie sei um so fester entschloßen, sich zu lösen, um wieder frei über sich verfügen zu können, als dieser andere — ein Deutscher sei.
Jean Paul Bouvier sah sie mit einem fast sprachlosen Erstaunen an. Beinahe hätte er geäußert: „Ein Deutscher? Nie hätte ich Ihnen eine solche Geschmacklosigkeit zugetralut, Baronesse!"
Aber im letzten Moment unterdrückte er die Worte, und er lächelte nur mit vielsagender Gering- schätzung und meinte: „O, ein Deutscher ist es?" Und es blieb ungesagt: ,/Tr wird unterliegen, denn auch hier im Einzelschicksül wird der Franzose über einen Deutschen zu sieg«, Dennc-genr
(Fortletznny folgt.)
IFfl .......... I1 111 —
Abfallholzversteigermig.
Mittwoch, den 8. Februar 1928, nachmittags 2 Uhr beginnend, läßt die Stadt Gießen etwa 91 Haufen Abfallholz (Knüppel und Reisig, ein Teil des Reisigs eignet sich zu Erbsenreisern) öffentlich meistbietend versteigern, und zwar: 13928
22 Haufen in der Wiesenstraße;
45 Haufen, darunter zwei Haufen Lindenstämme, in der Dftanlage;
4 Haufen in der Südanlage;
14 Haufen in der Frankfurter Straße und 6 Hausen in der Straße „Am Gten"
Die Zusammenkunft findet um 2 Uhr in der Wiesenstrabe und um Uhr iu der Frankfurter Straße, Ecke Klinikstraße, statt.
Gießen, den 2. Februar 1928.
Der Dberbürgermeifter.
I. D.: Dr. Rosenberg.
EiraßenhauteKmker zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Derselbe muß ein flotter Zeichner und mit der Aufstellung aller ins Fach einschlaaenden Entwürfe, Voranschläge und Berechnungen betraut sein. 1393D
Beschäftigung erfolgt auf Privatdienst, vertrag. Bezahlung nach den staatlichen Grundsätzen.
Meldungen mit Lebenslauf und beglaubigten Zeugnisabschriften sind bis spätestens
Dienstag, den 14. Februar 1928 einzureichen.
Gießen (Iohannesstraße 17), den 4. Februar 1928.
Prvvinzialdirektion Dberhefsen.
__________Tiefbau.__________
Holzsuvmission.
Zwangsversteigerung V
Am Dienstag, dem 20. IHärj 1928, nachmittags 3 Uhr, werden auf dem ■jDienfaimmer des Drtsgerichts zu Wiefeck, die im Grundbuche von Gießen, nachstehend cmsgeführten, auf die Namen des Ludwig Krieger II. und Leisen Ehefrau Mari« geb. Phepper in Wieseck, eingetragenen Grundstücke: 1383V
blur24, Nr. 99 = 2840 qm Acker, geschätzt
auf 710 Reichsmark;
Flur 24, Nr. 11 = 1398 qm Acker, geschätzt auf 490 Reichsmark, versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ousgehängt.
. Gießen, den 2.Februar 1928.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: ______Leo, Ortsgerichtsvorsteher.
Holzversteigerung
im Markwald Bettenhausen am Donnerstag, dem 9. Februar, vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft an der Lache.
Eichenstämme 1. und 2. Klasse 110 St., 20,63 fm. Fichtenstämme la-Klasse 34 St., 5,48 fm; Ib-Klasse 50 St., 15,60 fm; 2a« Klasse 21 St., 10,80fm; 2b-Klasse 7 St., 5,37 fm. Eichenderbstangen 24 St. Fichtenderbstangen 1., 2. und 3. Klasse 49 St., 2,76 fm. Eichennutzscheit 2,7 rm. 1407V
Bettenhausen, den 5. Februar 1928.
Der Markvorsteher. ___________ Roth.____________ vrenn-
u.Nutzholzversteigerungen
im Cleeberger Gemeindewald.
Donnerstag, den 9. Februar kommen folgende Mengen Brenn- und Nutzholz an Ort und Stelle aus den Distrikten Herrenwald, Sankhardsberg und Hardenberg zur öffentlichen Versteigerung:
Buchen: 9 rm Nutzholz, 1,27 Meter lang; 60 rm Brennholzrundscheit; 166 rm Brennholzknüppel; 5000 Wellen.
Eichen: 8 rm Nutzholzknüppel, 2,4 Meter lang; 1000 Wellen.
Kiekern: 6 rm, 2 Meter lang; 52 rm Rundscheit und Knüppel.
Fichtenstangen: 220 Stück 1. Kl.; 500 Stück 2. Kl.; 700 Stück 3. Kl.; 150 Stück 4. Klasse.
Zusammenkunft 9.30 Uhr beim Saat- kamp im Herrenwald, Distrikt 1000.
TUontag, den 13. Februar, desgleichen Mts den Distrikten Fuchskopf, 1, 2 und 4:
Fichtenftcmgen: 115 Stück 1. Kl.; 1000 Stück 2. Kl.; 6100 Stück 3. Kl.; 2400 Stuck 4. Kl.; 1800 Stück 5. Kl.; 1400 Stück 6. Klaff«. — 20 rm Kiefer- und Weichholzreiserknüppel.
Zusammenkunft Fußpfad Bodenrod— Cspa bei Nr. 1, 9.30 Uyr.
An beiden Versteigerungstagen Autoverbindung ab Butzbach 7.50 Uhr, ab Weiperfelden 14.05 Uhr. 1397V
Cleeberg, den 1. Februar 1938.
, Der Bürgermeister: Höhn.
Montag, den 13. Februar 1928, vormittags 10} Uhr, werden aus den Wal- düngen der Gemeinde Allendorf a. d. Lda. folgende Holzforttmente im Submifsions- w«ge vergeben.
Forst wartei U.- Distrikt Lanaebruch:
3 Eichenstamme 2. Kl., N, 2,97 fm
28 Eimen kämme 3. Kl., N, 19,30 fm
30 Eichenstämme 4. Kl., N, 80,79 fm
9 Eichen tämme 5. Kl., N, 12,99 fm
2 Buchenstämme 4. Kl., N, 2,08 fm
Distrikt Rabenauer Straße:
Kie em
F'chi Fichl
iten
tamm 5a-Kl., 1,53 fm
Kiefern
3a-Kl., A, 3b-Kl., A, 4a-Kl., A, 5a-Kl., A,
tamm tämme tämme tämme tämme tämme tämme tämme
1
7
6
3
25
33
30
11
4
2
1
1
10
4
1
2
i tamm i tämme iftämme tämme tämme tämme tämme tämme flämme
tämme
5,79 fm
4,20 fm
0,82 fm
13,78 fm
1,06 fm
0,35 fm
0,83 fm
4,76 fm
44,69 fm
Fichtenstamm Fichtenstämme Fichtenstämme Fichtenstämme
4,50 fm 0,91 fm
10,91 fm 10,32 fm
3,96 fm
3a-Kl.,
1a°Kl., N, Ib-Kl., N,
2a-Kl., N, 2b-Kl., N,
2,35 fm
0,51 fm
5,31 fm
3,63 fm
3,48 fm
1
2
3
9
52
54
15
2
1
6
4
2
2a-KI.
2b-Kl.
Ib-Kl.
2a-Kl.
1 Buchenstamam 5. Kl., N, 1,23 fm Buchenstamm 3. Kl., A, 0,86 fm
Fichten Fichten Fichten Fichten Fichten Fichten Fichten
Kie em Kiefern Fichten Fichten Fichten Fichten Fichten Fichten
1. Kl., N, 0,28 fm
Buchenstämme 4. Kl., A, 18,11 fm
Buchenstämme 5. Kl., A, 4,49 fm
Kiefernstamm 2. Kl., N, 0,68 fm
Fichtenstämme la-Kl., 0,64 fm
3 Eichenstämme 6. Kl., N, 1 Eichenstamm 3. Kl., A, 10 Eichenstämme 4. Kl., A,
7 Eichenstämme 5. Kl., A, 2 Eichenstämme 6. Kl., A,
2b-Kl., 31,07 fm
3a-Kl., 40,76 fm
3b-Kl., 19,17 fm
4a-Kl., 8,09 fm
4b-Kl., 4,17 fm
itenflw...... ua-jvu, x,< Distrikt Lehmgrube:
3s-Kl., N, 74,02 fm
3b-Kl., N, 22,40 fm 4a-Kl., N, ‘ '
Forstwartei I:
5 Buchenstämme 3. Kl., 3,22 fm
10 Buchenstämme 4. Kl., 16,81 fm
2 Buchenstämme 5. Kl., 2,10 fm
Das Holz ist mit Rinde gemessen, und das Nadelholz ist entrindet. 1396V
Angebote sind nach Distrikten und Klassen gerennt, verschlossen mit Aufschrift versehen, bis zum obigen Termin bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klassen oder Vorbehalten und Bemerkungen versehen, bleiben unberücksichtigt.
Es wird empfohlen, das Holz vorher zu besichtigen, da spätere Reklamattonen nicht angenommen werden.
Der Förster Bing, Treis an der Lumda, Forstwartei I, und Förster Förster Allendorf a. d. Lda., Forstwartei II, zeigen auf Wunsch das Holz vor.
Die Verkaufsbedingungen können auf hefiger Bürgermeisterei eingesehen werden und werden im Termin nochmals bekannt- gegeben.
Allendorf a. d. Lda., 4. Februar 1928. Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda.
Rein.
Nutzholzverkauf auf schriftliches Angebot
1394D
t»
Los Distrikt
Holzart Stück Klasse
fm
Gemeinde Ahrdt
1
2a
Eichenstämme
1-3
25,21
2
2a
Buchenstämme
3-5
9,78
3
la
Eichennutzknüppel
(1,50 lang)
15 rm
*
Gemeinde Altenkirchen
4
Kreuzhege
Eichenstämme
1-2
61,77
6
9
Kiefernstämme
1 a-2b
21,96
6
10b
Eichenstämme
1-3
49,68
7
10 b
Erlenstämme
1-2
1,78
8
15a
Eichenstämme
1-3
89,98
9
18a
Kiefernstämme
la-2b
49,00
10
18a, b, c,
Kiefernstämme
3a —5a
6,27
11
3a
Eichenstämme
1-2
28,33
12
20 u. 27 b
Fichtenstämme
1 a-2a
34,25
13
20 u. 27 b
Fichtenstämme 405
1,2,3,
14
3a
Eichennutzknüppel (1,50 lang)
109 rm
15
9,10b, 15a, Buchenstämme
2-5
24,83
16
9,10b, 15a, Eichennuhscheit u. Knüppel (2,40 lang) GanzerWald Kiefernknüppel (1,25 u. 2,40 lang)
112rm
17
43rm
Gemeinde Bellersdorf
18
3
Fichtenstämme
la-3a zirka 110,00
19
lbu.3
Fichtenstämme 34
1
lb-3
Fichtenstämme 22
2
20
Kiefernstämme
1 a-2a
1,95
Gemeinde Gr.-AltenstSdren
21
9a
Eichenstämme
1-4
78,28
22
16b
Eichenstämme
1
4,27
23
19a
Eichenstämme
1-3
9,22
24
16b u. 19a
Eichenstangen 31
1,2,3
25
9a u. 10a
Buchenstämme
3-5
10,79
26
9a
Fichtenstämme
1 a-2b
1,41
27
9a —9c
Fichtenstämme 259
1,2,3
28
9a-9c
Fichtenreiserstangen 1000
4 u. 5
29
9c
Fichtenstämme
la-lb
0,65
30
17b
Kiesernstämme
2a-4a
1,52
31
19a
Kiefernstämme
1 b u. 2b
0,61
Gemeinde Bermoll
32
4b u. 11b
Eichenstämme
1-3
92,81
33
4b
Duchenstämme
3
1,32
34
11b
Erlenstämme
1-3
4,33
35
7c
Kiefernstämme
Eichennutzscheit und
1 a - 2 b
6,60
36
1/2, 4b, 11c
-Knüppel, 2,20 lang
63 rm
37
11b
Erlennutzscheit, 2,00 lang
7 rm
Gemeinde Blasbach
38
6b
Eichenstämme
3a — 6a
4,92
39
6b
Eichenstämme
3N-5N
6,76
40
6b
Eichenstämme
4F-5F
1,64
41
6b
Eichennutzscheit
1,00 u. 2,00 lang
4 rm
42
7
Eichenstämme
4a-7a
5,27
43
7
Eichenstämme
3N-6N
9,41
44
7
Lichennutzscheit
1,00 u. 1,25 lang
2 rm
45
12b
Eichenstämme
1
0,52
46
12b
Buchenstämme
3
3,12
47
12b
Kiefernstämme
2a und 3 b
1,49
48
12b
Eichennutzscheit und
-Knüppel, 2,00 lang
20 rm
Gemeinde Erda
49
32
Eichenstämme
1-3
49,43
50
32
Eichcnnutzk. 2,40 I.
42 rm
51
32
Eichennutzsch. 2,40 l.
56 rm
52
39 a
Kiefernstämme
1 a-2a
47,57
53
39 a
Kiefernnutzk 2,00 I.
48 rm
54
39 a
Kiefernnutzsch. 2,00 I.
4rm
55
Gemeinde Hohensolms
9
Eichenstämme
1-3
7,15
56
9
Buchenstämme
1-3
9,65
57
9
Fichtenstämme
3a
0,71
58
9
Kiefernstämme
3a und 4a
1,21
Das Nadelholz ist geschält, ohne Rinde gemessen und an die Wege gerückt.
Angebote sind getrennt nach Klassen, Holzarten und Festmeter (Raummeter) bis 16. Februar 1928, nachmittags 1 Uhr, mit der Aufschrift „Holzverkauf" an das Bürgermeisteramt Hohensolms einzureichen.
Zahlungsbedingungen:
1. April und 1. Juli 1928, je zur Hälfte.
Verkaufsbedingungen sind bei Gebotsabgabe anzuerkennen.
... _ Auskunft erteilen:
'u ™t®cmeinben Ahrdt, Altenkirchen und Bellersdorf Förster
Muller in Altenkirchen; 1
ZMi Bkaüfliim- MMöllM zu verlaufen. 0802 Steinbach
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fast neu 2 Satz echte, 1 Satz tniit. Bälle u. 8Qneus günstig flcg. Kasse zu verkaufen. Schriftliche Angeb. unter 0895 an den Gießener Anzeiger.
für die Gemeinden Groß-Altenstädten und Bermoll Förster Schrottky in Groß-Altenstädten.
für die Gemeinden Blasbach und Hohensolms Förster Helbing in Blasbach.
Hohensolms, den 1. Februar 1928.
Der Bürgermeister.
Tischler.
Nutzhoszversteigemng
IHontag, den 13. lfd. 21L, vormittags 8i Uhr beginnend, werden im kl/einen Saale des „Deutschen Hauses" in A/lsfeld aus ben Forstorten Lichterstein 6, $tegen- berg 1, 2a, Zahlenberg 3a, Stockstrüuch 2, Sandrück 1, 2 und verschiedene D-istrikte der Försterei Rainrod, Sartt>rück 6a, Scheuernwald 3a, 3b, Kohlstöck 1b, 1g, 2a, 3f, Kohlhaupt 1b, Winkelseck 3b, Alserberg 4b, 13, 14a, Baaswald 1c und vermiedene Distrikte der Försterei Auerberg, Tiergarten 6, Buchwald 3, Heidwald 1c, Tannenwald la, 4c, Struth 3a, 6a und 8c der Försterei Schwarz, Hcchlgarten 2, Eisenstrauch 2, Heidberg 2, 4b, 4d un|) Pflanze nleith 2 der Försterei Eifa versteigert: Abschnitte Güteklasie A (Schnittholz): fm:
Eiche 4. Kl. 3, 2,04; 3. ZN. 3, 2,9.8; Buck)« 5. Kl. 1, 0,45; 4. Kl. 8, 3,58; 3. Kl. 21, 16,61; Hainbuche 3. Kl. 1, 0F4; Kiefer 5. Kl. 2, 1,79; 4b-Kl. 9, 8,14; 4a=S?l. 33, 26,43; 3b-Kl. 58, 38,39; 3a-Kl. 62, 33,66; 2b-Kl. 9, 4,87.
Langholz u. Abschnitte, Güte Jftl. N, fm: Eiche 4. Kl. 1, 0,65; 3. Kl. 22,12,94; 2. Kl. 93, 34,2 (Wagnerholz); 1. Kl. 73, 7,13 (Deichseln); Buche 4. Kl. 7, ti,19; Hainbuche 3. Kl. 4, 1,58; 1. Kl. 1, 0,17; Erle 2. Kl. 4, 1,72; 1. Kl. 13, 3,55; Fichte 3a°Kl. 13, 20,91; 2b-Kl. 16, 49,16; 2a-Kl. 46, 34,24; Ib-Kl. 168, 64,50; la-Kl. 301, 55,66 (Sparren); Kiefer 4b-Kl. 3, 5,79; 4a-Kl. 2, 1,64; 3b-Kl. 16, 18,43; 3a-Kl. 16, 19,56; 2b-Kl. 64, 71,9$; 2a-Kl. 93, 65,99; Ib-Kl. 27,-12,49; Lärche 2b-Kl. 5, 5,52; 2a-Kl. 17, 10,19; lb°Kl. 32, 10,49; la-Kl. 16, 3,12; Güteklasse F: Fichte 2b-Kl. 1, 1,11; 2a-Kl. 1, 1,07; Ib-Kl. 1, 0,47; la-Kl. 3, 0,52.
Stangen, Stück (Derbstangen): Fichte 1. Kl. 61; 2. Kl. 198; 3. Kl. 316; Lärche 1. Kl. 3. (Reisstangen) Uchte 4. Kl. 233; 5. Kl. 325 ; 6. Kl. 543; 7. Kl. 95.
Nuhscheiler: rm: Eiche 2. .ZN. 2 (1,25 m lang); Buche 1. Kl. 13 (1,25 m lang); Hainbuche 2. Kl. 2 (1 m lang).
Nuhknüppel: rm: Eiche 26i (2 m lang).
Nuhreiserhol;: rm: Fichte 13,6 (Schicht-
Haufen). 1395V
Aus den Forstorten Zxindrück 1 und Tiergarten 6 kommt sämtliches Stammholz zur Versteigerung. In allen übrigen Forft- orten ist das zur Versteigerung gelangende Schnittholz mit einem Q geschlagen, das übrige Versteigerungsholz blau gestrichen. Nummerauszüge fönnan von uns für 1 NM. je Stück bezogen werden.
Das Schichknuhholz, die Stangen und das schwächere Bauholz kommen zuerst zum Ausgebot, das übrige Holz nach Eintreffen der 10-Uhr-Züge. Es wird Besichtigung des Holzes empfohlen, da nachträgliche Einwendungen $egen Menge und Güte keine Berücksichttgung finden. Nähere Auskünfte erteilen die Herren Förster Büttner und Schanz in Rainrod, Stumpf in Schwckrz und Schaaf in Eifa.
Alsfeld, den 4. Februar 1928.
Hess. Forstumt Alsfeld.
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Mittwoch, den 8. F.ebruar, nachm. 3 Uhr, verstetflere ich an Drt und Stelle in Ltch MksMWeWlor-MWge zwangsweise gegen Barzahlung.
Zusammenkunft der Steigliebhaber auf meinem Bureau. 1403V
Mort, Gerichtsvollzieher in Lich.
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