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Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 5. Dezember 1928.
Morgen kommt der Molaus!
.Don drauh' vom Walde komm ich
ich muh euch lagen, eS weihnachfet feyrl
So spricht K-recht Ruprecht, wie drr RttolauS in manchen Gegenden genannt wrro, bei Theodor Clctm. Wenn es auch Heuer in d:r Ratnr noch licht .weihnachtet", wenn noch Schneeflocken und D intertLite fehlen, so macht das uN ern K,etnen at nichts aus. Die Wethnachtsslr.nmung kommt hon der Rtkolaus sorgt dafür. E-s klingt wie ?i7nes Weihnachtsgeläute durch dre kindliche ir^Ie- Dach erscheint der Tannenbaum, dir Llch- 1C werden brennen, die Gesch.mke werden da egen das schönste Fest des Jahres hält seinen trzua. Wunschzettel, Werynachtsgebäck! Welch -rrliche Stimmung lösen diese Worte aus! Die •; lac werdeir gezählt, und der schmalbrüstige ibreißkalender Dort 1928 ist dec beste Freund.
Rnd den Zauberschlü sei zu all dieser Herrlich- fit hat der RikolauS, der morgen o m m t. Gr gibt den Ruftakt, er führt kleine ; b große Kinder für kur-e Wochen in feine Märchenwelt! Wobl dem, d.r .ichnun sr u n kann!
Cm fast allen Dörfern unserer Gegend kommt tec Rikolaus am 6. Dezember in die Häuser, be» Haders gern in solche, in denen Kinder sind. k>ie groben Stiefel, d.r lange Mantel und der »eihe Dart sind leine Kennzeichen. Die Haupt- siche aber ist der Sack, den er auf dem Rücken higt und aus dem die Rute hervorschaut. Ilepfel. Rüsse, Gebäck werden unter die Kinder terleilt, trenn sie ihr Sprüchlein gesagt haben. Die Groben aber ernten meistens nur Schläge. 6o ein bihchen Theater ist ja immer dabei, und fie viele Darsteller des Rikolaus ist gerade das tchlagen daS schönste. Halbecwach ene Burschen bauen dabei auch einmal ihrem Onkel, oder gar S. Dater eine verabreichen, und daS macht
Am glücklichsten sind aber unsere Kleinen, die noch fest und steif an den Rikolaus als an eine HimMclserscheinung g'auben. Mit welchen Rügen shduen sie den fremden, weihbärttgen Mann an, wie gläubig sagen sie ihr Gebetchen, und Vie froh sind sie, wenn fie keine Schläge br° kommen, dafür aber allerlei zum Essen! Die ganz Keinen schreien viell.icht und verstecken sich h.nter dem Rock der Mutter. Allerdings kommt es auch kor, dah der verkleidete Dater erkannt wird, oder Kc l achende Mutter verrät alles. Auch diese Lösung ist schön. Ich erinnere mich noch, dah mich nein vierjähriges Töchterchen seinerzeit ganz mit an der Stimme erkannte, als ich als Rikolaus erschien. Aber sie glaubte, das mühte so sein, und hatte doch große Freude an dem ganzen Aufzug. Sie verriet mit keinem Wort, dah sie nich erkannt hatte. Erst später erfuhr ich es xc^gentlich aus ihrem Munde. Ihren Daler einmal verkleidet zu sehen, macht den Kindern immer fiel Vergnügen.
Meistens sind es ja Rachbarsknaben oder auch Männer, die gern einmal auShelfen, besonders dann, wenn die Kinder gefühlsmäßig die Abwesenheit ihres DaterS mit dem Theater in Zu- sammenhang bringen und anfangen, etwas zu ihnen.
Es sind gewiß unvergeßliche Augenblicke für unsere Kleinen, wenn das Poltern auf der Treppe
(und das gehört dazu!) anfängt. Wie dann auf einmal a.les verstummt, wie ängstlich die Augen nach der Mutter schauen! Es klopft sehr stark an die Tür, nein, cs rumprlt. Riemand getraut sich, «Herein!" zu rufen. Die Knaben die sich vorher noch rühmten, was sie alles dem Rikolaus sagen wollten (Mein lieber, lieber Rikolaus, was willst du denn von mir? Ich pack dich an der Zipfelkapp' und werf dich vor die Tür!), haben jetzt die größte Angst. Aller Herzen pochen. $ti geht die Türe auf, und mit dem tiefsten Basse sagt der RikolauS:
Gott grüß euch, lieben Kinderlein, ihr sollt Vater und Mu. ter gehorsam sein, so soll euch was Schönes becheret sein. Wenn ihr aber dasselbige nicht tut, so bring ich euch den Stecken und die Rut.
(Wunderhorn.)
Wir sollen unfern Kleinsten den Glauben an den Rikolaus, an das Ehristkindchen nicht rauben. Sie sollen sich in ihrer älnschuld recht lange daran erfreuen. Wenn sie dann eines Tages die Wahrheit hören, sind sie gewiß sehr stolz darauf und fühlen sich wieder ein Stückchen erwachsen. Aber sie wissen ja nicht, daß sich dann für sie eine Tür zum Kinderparadies geschloßen hat. und daß sich diese Tür für sie nie wieder öffnet. Wir Eltern lachen ja wohl, wenn sich so em kleiner KnirpS noch dec Aufklärung vor uns hinstellt und sagt: „Jetzt weiß ich alles. Du bist der Rikolaus und das Ehristkindchen!" Im Herzen aber bedauern wir doch, daß unfern Kindern wieder ein Stückchen Iugrndland ver.orenge- gangen ist. Es ist ja die glücklichste Zeit ihres Lebens, wenn noch der Osterhase die Eier legt, wenn noch der Rikolaus „von drauß' vom Walde" herkommt!
Ladet deshalb für eure Kleinen, den Rikolaus zu Gastei G. W.
Gegen die Verunreinigung derSiraßen.
Das Polizeiamt Gießen Hot nach Anhörung der Stadtverordnetenversammlung und mit Genehmigung des hessischen Ministers des Innern !m Zusammenhang mit der neuen Verkehrsregelung in Gießen (vgl. den Artikel im heutigen Beiblatt) eine Polizeiverordnung erlassen, nach welcher das Wegwerfen von Papier, Pappschachteln,Ob st schalen und ähnlichen Gegen- ständen auf die Straße verboten ist. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafen bis zu 150 Mark bestraft, die im Falle der Uneinbringlichkeit in Haft umgewandelt werden. Die neue Polizeiverordnung wird noch im dies- wöchigen Amtsverküudigungsblatt veröffentlicht werden und damit sofort Rechtskraft erlangen.
Bornotizcn.
— TageskalenderfÜrMittwoch. Stadttheater: „Der Patriot", von 19.30 bis 22.30 Uhr. — Pater E. Wasmann S. J.: Vortrag „Entwicklung des Darwinismus in den letzten 50 Jahren", 8.15 Uhr, In der Neuen Aula der Universität. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die tolle Lola". — Astoria-Licht- spiele: „Die Schreckensfahrt des Goldexpreß".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterbureau wird uns geschrieben: Heute findet die erste Wiederholung von Reumanns „5>er Patriot" statt, die wegen Erkrankung des Herrn Ebert-Grassow verschoben werden mußte. — Am Freitag, 7. Dezember, geht unter der Spielleitung des Intendanten Dr. R. P rasch „Der
Prozeß der Mary Dugan" von Dahard Deiller m Szene. „Dec Prozeß der Mary Dugan" hat bei seiner Erstaufführung m Berlin einen sehr starken Erfolg gehabt: das Stück wurde 300mal gegeben. — 21m Sonntag, 9. Dez., wird zum letztenmal „Ingeborg" von Kurt Götz als Svcm* denvorstellung zu ermäßigten Preisen gegeben. Das Lustspiel hat bei seiner jetzigen Aufführung am Hamburger Thalia-Theater wieder einen außrrordcn lichen Ersolg gehabt.
— D. H. D. Gießs n. Am morgigen Donnerstag, 6. Dezember, abends 8.15 Uhr, veranstaltet die hiesige Ortsgruppe im Deutschnationalen Handlung«- aehilfen-Berband trtn vierten Vortragsabend des diesjährigen Winterhalbjahres. Heinz E l o o s (Kassel) singt „Alte und neue, ernste und heitere Volksweisen, Spielmanns- und Schelmenliedec zur Laute". Wo Eloos bisher auftrat, wurde ihm zugejubelt, so daß auch der Vortragsabend in Gießen ein Erfolg für den Künstler werden durfte. Man beachte die gestrige Anzeige.
— Gefangenenfürsorge und sozial« G e r i ch t s h i l f e. Der Ortsausschuß der Arbeiter- Wohlfahrt Gießen veranstaltet am morgigen Donnerstag, 6. Dezember, abends 8 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses einen zweiten öffentlichen Vortrog ans dem Gebiete der sozialen Fürsorgetätigkeit. Das Thema lautet: „Gefangenenfürsorge und soziale Gerichtshilfe". Als Vortragende ist Frau Polizeifürsorgerin Erkelenz (Frankfurt am Main) gewonnen. Do die Referentin im praktischen Dienste der sozialen Fürsorge der Stadt Frankfurt tätig ist, dürfte sie manches Wissenswerte über dieses Gebiet der Fürsorgetätigkeit zu sogen haben. Man beachte die heutige Anzeige.
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" Personalien. Ernannt wurden der Amtsarzt Mediz'.nalrat Dr. Friedrich K u l l - mann In Bad Salzhausen unter Belassung der Amtsbezeichnung „Med'.zinalrat" ?um Amtsarzt bei dem KreiSgesundheitsamt Offenbach a. M. mit Wirkung vom 1. Dezember 1928 ab; der An- staltsorzt bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt in Heppenheim, Medizinalrat Dr. Karl Otto Ferdinand Meyer in Philippshospital bei Goddelau unter Belassung der Amtsbezeichnung „Medizinalrat" zum Amtsarzt bei dem Kreisgesundheitsamt Büdingen in Salzhausen mit Wirkung vom 1. Dezember 1928 ob.
“ Der Lahngau des hessischen Sängerbundes hielt im Schipkapah unter Leitung des Gauvocstehecs E. Koch, Gießen, eine Sitzung ab, deren Tagesordnung sich in erster Linie mit dem 2. Hessischen Sänger-Bun- desfest am 12. bis 15. Juli 1929 in Darmstadt befaßte. Gs wurde beschlossen, daß sich die Gau- vereine am Bundesfest beteiligen und unter Leitung des Gauchormeisters K a st e n, Gießen, in Darmstadt ein besonderes Konzerts veranstalten. Hierzu wurden u. a. zwei Pflichtchöre bestimmt: „Hymne an die Rächt" von Lachner und „Rheinweinlied" hon Mendelssohn. Die Wahl der übrigen Ehöre bleibt den Vereinen überlafsen. Der zweite Beschluß betraf die Aufnahme des Bauer» schen Gesangvereins Gießen und des Gesangvereins „Arion" Klein-Linden. Außerdem wurde der Sängerbund „Ehattia", Vorsitzender Ioh. Opper, Ettingshausen, ausgenommen und dem Gau als Bezirk 6 angegliedert. Mit diesen zwölf Vereinen zählt der Lahngau jetzt 88 Gesangvereine, so daß er der stärkste Gau im Hessi
schen Sängerbund ist. Er gliedert sich in sechs Bezirke 1. Vereine, die keinem Bund angehöceu, 2. Lahntalsänaerbund (22 hessische und preußische Vereine), 3- Ohm-Lumdatal-Bund, 4. Lumdatalbund, 5. Oberhessischer Sängerbund (Sih Lang- Göns) unb 6. Sängerbund „Ehattia".
** Elternabend der Oberrealschule. Am Sonntag fand in der Turnhalle der Oberrealschule der dritte Elternabend dieser Schule statt. Gs wurde schon bei früherer Gelegenheit darauf hingewiesen, wie ersprießlich für die Erziehung eine angemessene Aussprache von Öttern und Lehrer ist. Warnt, wie es nach dem Programm geschah, Kinder liebliche Gedichtletn au*- sagen, so öffnet sich zugleich die junge Seele und redet in oft sehr eindringlicher Weise. And wenn die Jungens ihren Ueberschwang der Begeisterung in das Reich der Töne tauchen, so bedienen sie sich als ost sehr beredten Boten ihrer Gefühle der hehren Sprache Euterpes. Waren nicht alle Hörenden ergriffen, manchmal hingerissen von dem vielen Schönen, das gerade durch die Eigenart der Jugend besonderen Reiz erhielt? Wie herzig hörten sich die Gedicht lein „Der Künstler", die „Patscherlemusik" an! Wie überraschend präzis und dynamisch abwechselungsreich klangen nicht die dem Verständnis und der Lei- stungSkrast der Spieler entsprechend ausgewählten Musikstücke! Im Schubertjahc gab’8 selbstredend Schubertsche Musik. Ein Kreis ausgewählter jugendlicher 'Kunstjünger ließ durch das Salonorchester vor dem erstaunten Publikum die Ouvertüre zu Rosamunde erklingen. Die Sonatine op. 137 Rr. 3 sand einen begeisternden Interpreten, der das Instrument voll und weich erklingen lieh, besonders in dem lieblichen Menuett. Gin kleines neckisches Theaterstückchen entfesselte die Lachmuskeln und zeigte unsere jungen Leute als gewandte Mimiker. Der unermüdliche Leiter des musikalischen Teils behandelte in seiner Ansprache die Jugend Schuberts und wußte gar manches Ergreifende und Lehrreiche zu berichten. Obwohl der Taktstock zum Salonorchester in den Händen eines Schülers lag und mit Schneid geführt wurde, so wissen wir doch, dah der Spiritus rector der von hingebender Liebe zur Jugend beseelte Studienrat Dr. Hillen brand ist. Allen Mitwirkenden, ganz besonders ihm aber herzlichen Dank für den genußreichen Abend!
** Eine Reise nach Paris veranstaltet die Gießener Vertretung der Hamburg-Amerika-Linie, das Reisebureau Loeb, vom 29. Dezember bis 3. Januar. Die Reise wird Besichtigungen und allerlei weitere aesellige Darbietungen bringen. Interessenten seien aus die heutige Anzeige hingewiesen.
(weitere Lokainachrichlen im 2. Blatt)
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 87 vom 4. Dezember enthält: Die Einfuhr von Vieh aus stark verseuchten Gebietsteilen. Merkmale der falschen Renten bank scheine. — Den Jakob Theobald (Theobald), geboren am 4. Ja- nuar 1882. — Vergütung für den nebenamtlichen FortbrldungSschulunterricht. — Dienstnachrichten.
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danken wir herzlichst.
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Heute morgen entschlief nach kurzem schweren Leiden in der Med. Klinik zu Gießen mein Heber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Grobvater, Bruder, Schwager und Onkel
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Geilshausen. Erfurt, Worms, den 4. Dezember 1928.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 6. Dezember 1928, nach mittags 2 Uhr statt.
In tiefer Trauer:
Rudolf Scriba
Helene Scriba geb. Römheld und 2 Enkelkinder.
Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teil nähme bei dem Heimgang unserer lieben Ent schlalenen sagen wir allen auf diesem Wege un seren herzlichsten Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen
Heinrich Hofmann.
Gießen, den 3. Dezember 1928.
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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir innigsten Dank.
Jakob Reuschling 111. nebst Angehörigen.
erstklassig in jed.Beziebung. Zahlbar monatl nur Rm. 10.— trotz bilLPrelse. Lieferung erfolgt franko Haus. Langragen Sie d. Postk. au
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres Heben Entschlafenen sagen wir unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Käthe Metz geb. Schild.
Für die vielen Beweise der Teilnahme beim Heimgang unsere! lieben
Werner
mit und ohne Aulo für Gießen und Umgebung
Södel, den 4. Dezember 1928.
Die Beerdigung findet Freitag, 7. Dezember, nachm. 3 Uhr statt
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Wir betrauern das Ableben unseres Heben A H. Ludwig Krauß Pfarrer i. R.
Heute morgen 2 Uhr entschlief sanft in der Medizinischen Klinik zu Gießen nach kurzem schweren Leiden unser Innißst- gellebter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater
Mtätsrat Dr. Franz Scriba
praktischer Arzt
Mer Wallenfels, Förster
lm 63. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Marie Wallenfels
Der Giefoener Wingolf I. N. u. A.
Karl Ringpfeil x iur.
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Slvbettev - wohtfabvt Gieße« Am Donnerstag, dem 6. Dezember, abends 8 Uhr, im großen Gaale beS GewerkschastShauseS Gießen.
2. öffentlicher Sorirag der Arbeilerwohlfahrt Gießen
grau pollzcifürforzerin Erkelenz, Frankfurt a.JRain spricht über das Thema:
Gesangenensürsorge u. soziale Gerichtshilfe Eintritt 20 Pfennig
$ür Inhaber von Losen der Arbeiterwohlfahrtslotterie ist dec Eintritt frei. Alle Männer und Frauen sind zu zahlr. Besuche dies.Dortrags freundl. eingeladen. 9er Ortsausschuß Siesten
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