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der Sach' für wünschenswert. bah

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Koptschuppe" C «faUStall

straße 10, eröffnet werden. Da­le nf u ng e r h o f"

Birkenwa sser macht Sie zum begeisterten Anhänger dieses idealen Haarpf legem / ffels. Preis: RM. 2.20und 375, rzliter6.-, YiLiter 10.50.

Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!

tion-blatt Aufwärts- in über 40 000 5<cnu plaren und ein Erbauung »blaU .Der ® e mernschasl-bote- in 8000 Gremplaren. Die Buchhandlung ter Pilgcrmi>sion, mit ihrem Hau^tgelchäss in Dieben, 'jModfttotie 4. und ihren Filiale:, in granflurL Bafel. Kön.g. der» ift au» der deffifchen ^ugermiflioniarbeit hervor- gegangen.

Der Verband der Hessischen PUacrmiiiions-gc- mernschaiten hat fich zum ulel seiner Arbeit die Pflege der Gemcinschait nach Apostelgeschichte 2.42 gelebt. C;c will dem Beispiel ihre- Mci- sters folgend lidb der Armen und TKUi^'enen in besonderer "ZB-cifc an nehmen. Al- nächste- Ziel hat sie sich die Schasfung eine- Alter-Hei­me- und eine* Waisenhauses DorgeftdIL In fehlerem sollen auch sittlich Gefallene bi» lut Enkwöhnuna chrer Kinder, und die Kinder bis zur Schulentlassung Ausnahme finden. Gaben zu Dietern Zwecke können auf da- Poft- scheckkonto Ä. Peters Mücke Frankfurt 18 259 mit Zusatz .Heimat für Heimatlofe" tingc- ädhlt werden Die 52 tätige Festschrift zu 50 Mennig der Buchhandlung der Pilgermisfion, Mockflrahe 4, und am 10. 3uni an den Kaffen der ftädl. Fefthalle zu haben, gibt näheren Auf­schluß über da- Wesen und Daseinsrecht der Gemeinschaften, über die Ziele der Pilycrrnts- fion und die Entwicklung der beff Arbeit der- feiten. 3n der städi. Fellballe soll am 10. Juni fs.ehe Anzeigen> da- Jubiläum gefeiert werden. <

T^osinfest in öcr Bolkshalle.

Aus der provinzialhauptfiadt.

Sieben, den 5. Juni 1928.

Straßenbahn Gießen-Wieseck.

Lachdem der .Siebener Anzeiger" schon vor einigen Jahren die Schaffung einer Straßen- bahnverbinduna Gießen Weseck angeregt hatte, bk daraufhin zwischen (Sieben und Wieseck gepslogenen Verhandlungen aber ge­scheitert waren, ift nunmehr diese 5ray wieder in den Vordergrund bei kommunalen Ialeresses gerüdt worden. Dor einigen Dagen hat eine De- sprechung zwischen Burgerm ifter Dr Seid und hem Direktor d?s 6täJt Elrktrizilät-werks und her Stra enbahn Stolle ali Berträer der ©tabt Gießen, und Bürgermeister Schomber als Vertreter der Gemeinde Wieled stattgesun­den. die sich um die Weiterführung unterer Strassenbahn nach Wiefeck drehte. In dieser

____ christliche Erholungsheime. H> .Bethesda", Frankfurter Straße 37. und H. .Bethel", Lindenstraße 1' .

,031 bei beim Z l enf u ng e rh o f" Station Mücke gebärt auch zu der Pilgermiflionsartett. In ihm können 70 Gäste für Leib und Seele Stärkung finden. In einem Iugendbund mit eigenem VereinSorgan .Die christliche Jugend' find Jungens und Mädels zusammengeschloffen.

Der Alicesrauenverein vom Boten Kreuz veranstaltete am Sonntag, von nachmit­tags 3 Uhr ab in der Volk-Halle ein Rosen- f e st für xinber Der Verein bereitet bekanntlich alljährlich zu Weihnachten den Kindern un­serer gefallenen Krieger eine schöne Weihnachtsfeier, bei bet sie bewirtet und reichlich beschenkt werben. Der Reinertrag des Rosenfeste- am Sonntag soll dem Verein die Mittel in die Hand geben. Oab er den Kriegs­waisen auch in biesem Jahr wieder diele lieh

der ihnen widerfahrenen Gnade.

Heute stehen auf 20 Hauptstationen mit 141 Aubenorlen 24 Evangelisten und 4 MisfumS- schwestem im Dienst der Pilgermission in Hes­sen Ss konnten 25 Gemeinschastshäuser und Säle gebaut werden. Beim Bau blefer Häuser offenbarte sich sehr oft ein bewundernswerter Opfersinn. Auch in Sieben hat die P ilger­miss ion seit 1898 in der Stadtmifsion Löber- Ecabe 14 eine Arbeit. 3n Bad-Rauheim »nnten 2 chästliche Erholungsheime. Haus ►au»

mußte. Auch für dufe Darbietung dankte das J3u- bhfum bu:d) ftünni*d)cn De'fall. Im oberen sol­chen mar ein Safperlettzeater ausgemacht, besten Sorfubrungen alt und iuntz sehr viel Freude mack-» len und sehr beifällig ausgenommen mürben. Auf her Buhne wurden noch allerlei muntere »reis- spiele und 'Helgen ausgcsührl. und die Musik 'pielte fleibin ihre flotten Weisen frar zu rasch oerflof.en die schancn ötunben; der erste Teil de» Feste» ging au Ende _ .

Der Abend war »ür die Erwachsenen und die schulentlassene Jugend bestimmt. Letztes hatte sich erfreulicherweise in lehr großer Zahl ein- gesunden. Ausgiebig wurde dem Tanzvergnügen gehuldigt An dieser Stelle fei mit besonderer Anerkennung bet waderen Sanitäter von der SrdtPiHigen San tätSkolonne vom Roten Kreuz gedacht. Wahrend des ganzen Feste- waren sie überall mit Umsicht und »mügteit tätig, wäh­rend te- Tanzens hatten sie den ganz be­sonder- schwierigen Ordnungsdienst übernommen. Glanzpunkte des abendlichen Programm- waren die XanMorfübrungen, die Tanrlchrer Ewald Väulke mit seiner Partnerin Fräulein Anni

Besprechung die nicht vor dem Forum der Oeffentlichleit stattfand, über die aber in be­fremdender Weife von anderer Seite Mittei­lungen in die Oefsentlichkeit gebracht wurden, erörterte man zunächst einige Vorfragen. Der nächste Schritt dürfte in einigen Tagen zu er­warten sein, jedoch steht die ganze Sache noch durchaus im Stadium der allerersten Fühlung­nahme. Wir begrüben die erneute Anknüpiung der seinerzeit abgerissenen Fäden, halten e- aber im Isttercs!« t * .7- ./_

auf: Erzählende Literatur 745. Zeitschriften IN, Jugend'chriiten 98. Gedichte und Dramen 6, Länder- und Völkerkunde 55. Kulturgeschichte 11, Geich.chw und Biographien 55. KunstgSchichte 4. Raturwissenscha t und Technologie 20. Heer- und Gewesen 1. Religion und Phtlo ophie 12. SlaatS- wissenscha t 6, vprachwislenscha t 7. Fremd pr üb­liche- 3 Bände Rach auswärts fanen 7 B..nde.

" Sine Zusammenkunft des ehe­maligen Landwehr-Infanterie-Re- gimentSRr. 116 fand am Sonntag in Frank­furt a. M. bei einer Beteiligung von etwa 250 Kameraden a us Obcrfccf en und Starkenburg statt. Fr. S ch n e i de r - Gießen sprach herzliche Te- grübungitoorlc. Kamerad Heb' Frankfurt hieß die Kameraden willkommen. Prof. Dr. Sgcr- Gießcn hielt einen Vortrag über Kr.eascrlednisse in 1914 und 1915. Anschließend wurde der ge­fallenen Kameraden gedacht Heber den Antrag, einen großen RegnnentSiag 1^33 in Gießen abzu­halten und damit daS 10. Stiftung» est der Land- wchrvercintgunz G e'-en zu verbinden, cntwtckelie fich eine lebhafte AuSfprache. Der Antrag wurde angenommen und ein Ausschuß gewählt, der die Tagung vorbereiten fall. Zum Ausschuß gehören ic drei Surren aal Gießen, Offenbach und Bad- Rauheim. Der Tagung ging eine Zusammenkunft der Offiziere deS Regiment- voraus, zu der sich auch der ehemalige Regimentskommandeur Oberst a. D. Kötfchau einfand

" Fivgerabdrudverfahren bei Zigeunern. Unter .nach Zigeunerart herum- ziehenden Personen', von denen nach einem Runderlaß de- preußischen Minister- de- Innern Fingerabdrücke zu nehmen find, find Personen zu verstehen, die ohne Erwerb von Ort zu Ort ziehen und über deren Persönlich'eit Zweifel be­stehen. D:e der Amil. Preuß. Pressedienst einem neueren Runderlab de- preuf). Innenminister» entnimmt. sindet jener Erlaß auf Hausierer, Schausteller und andere Gewerbetreibende selbst­verständlich keine Anwendung, zumal, wenn sie sich im Besitze ordnungsmäßig aulgeftefiter Aus­weise lWandergewerbeschein) teiinten. Miß­griffe. die vereinzelt bereit» vorgekommen find, müffen unter allen ilmftänben vennieden werden.

WSR. Zur Vorbeugung gegenRubr. Zur Veerenzeit und aut Zett des reifenden Obste» liegt eine besondere Gefahr für Erkran­kung an Ruhr vor. Diese Krankheit entsteht, wenn Magen oder Darm durch Otiältung in Einordnung geraten sind und dann nicht mehr den eindringenden Ruhrerregern genügest en Widerstand leisten. Auch die scharfe Säure un­reifen Obste» kann den Darm so angreifen, daß die Ruhrerreger einen günstigen Boden finden. Die Ruhrerreger gelangen durch den Mund in den Magen und Darm. Sie finden sich öfter- auf der Schale deS Obste-, Auch können sie durch Fliegen auf Nahrungsmittel gebracht werden und so in den Magen und Darm gelangen. Man schützt sich also gegen diese schmerzhafte und gc* sährliche Krankheit, indem man sich vor Erkal- lung hütet, kein Obst genieht, da» noch nicht aus- gereist ist, die Rahrungsmittel vor den fliegen bewahrt und vor allem dadurch, daß man das Obst vor dem Genuß wäscht. Jeder Darmstörung muß Beachtung geschenkt werden.

Freude bereiten kann.

ES darf vorweg gesagt werden, daß die Ver­anstaltung, die sowohl nachmittags alS auch am Abend aus allen Kreisen der Bevölkerung sehr stark besucht war, einen prächtigen Verlaus nahm Die Oberleitung des Festes lag in den Händen der verdicnstvollen Dorfitzcndcn des Altcesrauen- Vereins. Frau Prof. D r. Kramer. Es war dem Verein gelungen, alle Frauenvereine der Stadt Gießen zur Mitarbeit bei der Vor- berettung und Durchführung des Festes zu ge­winnen. So fah man das erhebende Bild, daß Angehörige aller BevölkerungSschichten, aller Parteien und Konfessionen sich zu selbstloser Ar­beit im Dienste der edlen Sache zusammengcsun- den hatten. Es war gut so. denn die Ltebes- täiigleit und Fürsorge an den Hinterbliebenen der im Weltkrieg Gesottenen darf nicht Sache einzel­ner Stände und Parteien sein, sie ist eine Ange­legenheit des gesamten deutschen Volkes und mub es auch bleiben.

Die Volk-Halle war mit Fahnen, insbesondere aber mit Rosen und Girlanden prächtig ge­schmückt. Da» frische Grün der Maien, daS man an den Säulen angebracht hatte, gab dem Schmuck eine besondere Rote. In zahlreichen Verkaufsständen, die durchweg eine geschmack- volle Ausmachung zeigten, wurden den Be­suchern Erfrischungen und Genüsse aller Art in reicher Auswahl und sehr wohlfeil angeboten. Unablässig und mit stets gleichbleibcmder Freund- lichkeit waren die Damen, die sich in sehr großer Zahl zur Bedienung der Gäste zur Verfügung gestellt hatten, bemüht, ihre Gaben unterzubrin­gen. Der größte Teil bet zum Verkauf ange­botenen Gegenstände und Erfrischungen war von (Siebener Bürgern zu diesem Zwecke gestiftet worden.

Unter den Klängen eines von der Kapelle Topp gespielten Marsches erfolgte der Einzug der Üfnderschar, die berufen war, den ersten Teil de» Programms zu bestreiten. Es waren Mädchen und Knaben aus allen Schulen Gießens, insbesondere aber die Kleinen, die man in den verschiedenen Kindergärten unserer Stadt betreut. Es war ein überaus reizvolles Bild, das die festlich gekleidete Kinderschar bot, die, Überreich mit Blumen ge­schmückt, Aosen im Haar, und Rosenkränze oder Girlanden tragend, geführt von zahlreichen Helfe­rinnen, in die Halle einzog. In überraschend kurzer Zeil gelang e, den geschulten Hilfskräften, den Da­men aus Den einzelnen Kindergärten, die jugend­liche Schar auf der Bühne zu gruppieren, so daß alsbald die erste Programmnummer, das Märchen- spielDornrösdien" gezeigt werden konnte. Als der Vorhang sich hob, bot sich 6en Besuchern ein über- wältigender Anblick. In malerischen Gruppen um­stand die rosengeschmlickle Kinverschar das Dorn­röschen, alle in tiefen Schlaf versunken, bis der Märchenprin; sie erlöste. Lebhafter Beifall dankte den jugendlichen Darstellern und ihren Helferin­nen für die prachtvolle Leistung. Rach einer Pause, in der die Kinder Gelegenheit hatten, sich zu ihren (Eltern zu begeben und Erfrischungen einzunehmen, wurde von vier Paaren kleiner Kinder in entspre­chender Tracht einBiedermeiertanz" ausgeführt.

in her östenttichen Erörterung dieser außer- or deutlich schwerwiegnrden Angelegenheit zu­nächst mit größter Zurückhaltung und Vorsicht verfahren wird

Zünftig Jahre pilgermissionsarbeit in Hessen 1878-1928.

3a der Mitte des 19. Jahrhundert« waren es die Pfarrer Stein in Riederkleen. Pfarrer Bichmann lösch), Pfarrer Münch i'Bab- Rauheim), Pfarrer listig (Pohl-GönS), die al» treue Zeugen Gottes, allem toten Raiioualis- Ü»mu» zum Trotz, das ungebrochene Evangelium von Ehrtstus verkündigten. Sie waren al» .Pie­tisten" verschrien und hatten viel Spott und Feindschaft zu erdulden. Ader ihr Zeuoni» zog Hunderte an. Stundenweit tarnen die Leute zu ihren Predigten. Sie hielten neben den offiziellen Gottesoiei sten Bibelstunden und AtendgotteS» dienste. die von vielen besucht waren Da und dort in Oberhessen en standen Heine Kreise solcher Menschen, die in Privattzrbauungi.stunden mit Lesen und Beten sich in Gottes Wort vertieften. Auch au» dem gesegneten Wuppertal kehrten Männer nach Oberhessen zurück, die zum leben­digen Glauben erwacht waren. Sine Anzahl dieser Männer wandten sich im Jahre 1878 an da» Komitee der Pilgermission St. Shri- fchono, ihnen einen Missionar zu senden, der ihnen in Bibelstunden, Haus- und Kranlentesa- chen diene. So kam Der erste Pilgermis­st o n a r nach Lich. Sr sand freudige Aufnahme in den kleinen Kreisen der mit Ernst Christen sein wollenden Menschen. Aber auch um so größere Feindschaft von manchen Veiten. Man nannte ihn einen Sektierer, der die kirchliche Ordnung störte. Dieseunnötigen Neuerungen und Ahwärmerei muffe man unterdrücken" war die Parole. Obwohl die Pilgermisfion ganz auf dem Boden der Reformation und alten Kirchenväter steht und die Bibel al» einzige Richtschnur anerkennt, sand ihre Arbeit große Feindschaft und Ablehnung von feiten der Kirche. Wa« Luther in feiner deutschen Messe (1526) al» Kirchenideal binftefite,daß alle diejenigen, welche mit Ernst Christen sein wollten, sich einzeichnen, und in einem Hause sich zum Gebet. Lesen und Sakrament versammeln sollten", das strebt die Pilgermission an. Sie will Speners Rat, daß es von einer Reformation der Lehre zu einer Reformation deS Lebens kommen muffe, befolgen. Zu diesem Zweck suchen ihre Boten das ungefüllte Evangelium von der Gnade in Christo Jesu den Menschen aus man­cherlei Weise nahezubringen. So taten auch die ersten Boten ihre Arbeit. Immer neue Orte erschlossen sich Dis in» Biedenkopfsche, den Kreis Marburg und den Vogelsberg kamen die Missio­nare. Oft dem Evangelium ganz fremde Men­schen, ja Spötter erlebten die Kraft de» Wortes Gottes und wurden in ihrer Umgebung Zeugen

Spie», zeigte. Unter stärkster Aufmerksamkeit bewunderte das Publikum die fabelhafte Be­weglichkeit und das erstaunliche Geschick des tan­zenden PaareS, und dankte ihm durch rauschenden Beisatt. Mit großer Spannung wurde auch daS unter der Leitung der Herren Bäulke stehende Tanz-Turnier reriolgt. Acht Paare halten sich dazu gemeldet, die drei vorgeschriebene Tänre aussühren mußten. Es wurden folgende Prei'e verteilt: 1. Preis: Fräulein Klein und Herr Gröninger. 2. Preis: Stäulein Schmittgall und Herr Seipp. 3. Preis: Fräulein Kehler und Herr Bue», 4. Preis: Fräulein Schmidt und Herr Hübner, Trost­preis Fräulein Weidenbach und Herr Schilling. Rach Mitternacht erst fand das in allen Teilen wohlgelungene Fest fein Ende.

Taten für Mittwoch. 6 Zuni.

Sonnenaufgang 3.46 Uhr, Sonnenuntergang 20.11 Uhr, Mondaufgang 23.09 Uhr, Monduntergang 5AöOö^ber Dramatiter Pierre Corneille in Rouen geboren (gestorben 1684); 1799: der Dichter Alexander Sergej Puschkin in Moskau geboren (ge- fiorben 1837); 1869: der Komponist Siegfried Wagner in Triebschen bei Luzern geboren; 1875: der Schriftsteller Thomas Mann in Lübeck geboren; 1908: der Geograph Rudolf Credner in Greifs- wald gestorben (geboren 1850); 1916: Lord Bit- d)ener an Bord de» PanzerkreuzersHampshire' mit seinem Stabe bei den Vrkneyinseln unter- gegangen (geboren 1850).

tticsjener Wochcnntarktpreise

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 170, Matte 30 bis 35, Wirsing 25, Spinat 20, Römischkohl 20 biS 25, Spargel 50 bi» 120, Erbsen 25, Tomaten 120, Zwiebeln 18 bis 20, Meerrettich 100, Rhabarber 20, Kar­toffeln 4 bis 5.5. Aepfel 20 bis 60, Kirsch-n 70 bis 120, Stachelbeeren 40, Erdbeeren 240, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfund; «afe (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Eier 11 bi» 12, Blu­menkohl 80 bis 160, Salat 10 bis 15, ßalat- gurfen 60 bis 80, Ober-Kohlravl 25 bis 40, Rettich 20 bis 30 Pf. das Sjück; gelbe Rüben 30 bis 100, Radieschen 10 bis 15 Ps. das Bund.

Bornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater Gießen: Gastspiel bei Kurtheaters Bad-Rauheirn:Qlrm wie eine Kirchenmaus. Anfang 19.45 llbr; Ende gegen 22 Uhr. - Lichtspielhaus Bahnhofstraße .Was Kinder^den Eltern verschweigen". T ft ria-^ich fp e e: Frei­beuter der Prärie".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns gefchlirben: In der heutigen Abend­vorstellung .Arm wie eine Kirchenmaus' wirken mit die Damen Krahmer und Scherer und die Herren Baste. Gehre, Goll, Link- mann . Tannert. Wesener. Die Spiel­leitung ist in Händen von Adolf T e l e k h.

Gewerbeverein Gießen. Rächst:n Donnerstagabend im Gewerbe Haus Hauptver­sammlung. (Siehe Anzeige.)

«

Hk. Der Gießener pharmakologische Lehrstuhl. Wie die .Hochschul-Korrespondenz" hört hat der ordentliche Professor der Pharmako­logie an der Medizinischen Akademie in Düssel- dort Dr. Fritz Hildebrandt einen Ruf an die UniDer.ität Gießen erhalten.

" Oesfentliche Bücherhalle. Im Wal mnrbtm 1134 Bände auSaeliehen. Davon kamen

Serliner Börse.

Berlin, 5.Juni. (WTB. Funkspruch) Im heuti­gen Frühverkehr ist e» vorläufig noch sehr still. Der auf 7 o. H. erhöhte Satz für Tagesgeld und der flaue Schluß der Reuyorker Börfc hatte eine merkliche Unsicherheit hervorgerufen und die Spekulation zu Abgaben bereiter gemacht. Siemen» härte man 370 (Brief) und Farben 287 (Brief) Am Devisenmarkt ift die Tendenz sehr undurchsichtig. Zuverlässige Kurse sind nicht zu hören. Man taxiert Paris 124,20, Mailand 92,65, das Pfund 488,25 und den Dollar 4,1785.__

llräger Stuhlgang.

(Eine Gefahr für die Gesundheit.

Bon Dr. meb. Thraenharl, Freiburg.

Die verbreitetsten und zugleich unangenebrnfien Cer« dauungSbefchwerden find Ltuhtoerftopfung und trä­ger. unuireidjenber £ nblgang. Die unor tuchbaren Bestandteile der dem »örver Aimefübrten ^nbruna»- mt.tel werden zu lang'am ausgeiwteden und bleiben habet im Dann liegen. Diese Anbäu'ung »eileitet Spei le reite im Darinkanal kann die verschieden- antauen eschwerden beröornifen. Der "etb wird gespannt und aufgebläht, man »lihlt stch unbebaglich, leidet an dein Gei übt der Bälle und an Appetit­losigkeit. Uiuiandrang. Eingenoinmenfein de» Kaufes und leichte Scbiuinoelaciüble machen fku bemerkbar. Deshalb muü unbedingt trägem Stuhlgang vor- gebeugt ober bereits eingetretene Sinhlverstopiung befeinat werden. Hier ist nach dem Urteil bedeuten­der Vertreter der mebhmntbeti Wtssenichail der längere Gebrauch eines vilanzltchen AblllbrmtttelS angezetgt. Zn den beüen dieser Mittel gebären »do- ibeker Btchard Brandt » Lchweizerptllen Durch ihre rein vstanziiche Zuiainmenietzung wirken sie un­bedingt znve> lässig abtlltzr end und zugleich bernbtgend und lindernd auf Magen und Darm. Der Brei» von einer Mark und illnstia Biennigen für die in jeder Ävoibeke erbälilttbe Schachtel bedeutet nur eine geringe Ausgabe. (4115s«

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