Oie Jagd im April
;TÄum dn« otientaliWn (SroMlabt baut nm™ ihn unb lästert ibn. Am Kreuze
llmbct er eine Domge -zueeecumc.
- d)t zusammen, feine Gegner triumphieren. Uno A M V • i t * - - - - tt u . Äe-e «G A n n AT 1
CH AUfuilli.ivih lvulfc \7«r , ... - >
i Z Dunkelste in feinem Sterben ist. daß et meint,
vii'habe bie Hand von ihm abgezoaen. Nie kam j| einem Menfchenrnunde ein Ausichrtt, so _ «MAirt Li* AT T
erlogt.
4,1815.
-es Gießener GchachkiuLs
Kirchliche Tlachrichien.
Evangelische Gemeinden.
Karfreitag, den 6. Apttl
ch), Dr. i b f o n
, Fäuste gegen ihn unb lästert ihn. Am Kreuze -laibct ec eine völlige Aieberlage, sein -Ctert
ein« SraaehöMk». i iptttente ffinber wf der einer ftonjcW erte, unb fünf van den er verletzt, M st' iw n mutzten.
stiegen werden.
Berliner Börse.
»US der Provinzialhaupistadi.
Sieben, den 5. April 1°28.
Karfreitag.
Unter Hinweis auf die Anzeige im b-ntigen Blaue Ile. nochmal, die Aufmerksamkeit der vchachfreunde auf bi* Veranstaltungen gelenkt, bic am Freitag tren Anfang nehmen. 2m Vordergründe des Inter- -sies steht natürlich — so schreibk man nns --- das Belftertiirnier, an dem bekanntlich die Dll t'r Freiherr v. H o l z h a u s e n , Zl m o ch Or, »ach. Reit, S ä m i s ch und Dr. T a r ^kower eilnehmen. Außer 'dnen spielen vom ^chachklub siencn lnit die Herren Dr. Ad. K r a t m er, der vnnnk Problemkomponist und Hau pttiunt er. vieler rmic Dr. Bechstedt aus Wesilar ber ehenMg .aoi. tn Houptturniersn mitgefpiett hat. Das Gieße- icr I-nnter, bie erste Deranftottung d'e,ei Art n - lien, reiht sich an die großen Turniere non Berlin
0 Wien an ; wenn es hinter diesen auch natur - temäfi in der Zahl der Teilnehmer }uru<f|fehL |o .rirb cs sich doch in der Qualität ihnen zur «eile t ilcn können, da durchweg Preisträger in ersten I irnicren an ihm teilnehmeu. Im Wietter Turnier urang Großmeister R e t i ollen andern weit voraus den ersten Preis. Im Anschluß an das Turmer wird Herr Samisch, einer der bedeutendsten Blindspieler in Deutschland, voraussichtlich eine Blindoorstttllma geben: er wirb zehn bis zwosi Par Lien ohne Ansicht des Brettes gegen starke epieler
licht werden.
- Muttertag 1928. Seit hem Jahre 1922 .st unter der Bezeichnung Der DeutscheMutter- tag" in Deutschland eine Bewegung im Wachsen, die bestrebt ist, am zweiten Mai-Sonntag alle Glieder unseres Volke- ohne ^ückstcht auf 4^1 unb Konfession in dem Gedanken ihrer Liebe, Dankbarleit und Verehrung für die Mutter zu deinen. 3m Jahre 1923 wurde zum «sten Male in ganz Deutschland derzweite tag im Mai als Muttertag gefeiert. Tin vor- breitender Ausschuß bei ^rbeitsgemei^ schäft für Dolksgefundung hat M ‘
1925 der Durchführung
angenommen, am vorigen Jahre ihm allen LZlen Deutschlands der
Tienfeft und in der Oeffenth«6fext iw tnelfcUttetter
5t-rm begangen worden Die Erfahrungen Imb in einer Werbeschrift gefummelt. die Anregungen für die Ausgestaltung der fieicr im engeren und weiteren Kreise gibt. Reben dieser Schmfl und Flugblättern hat der vorbereitende Ausschuß für den Muttertag auch diesmal wieder ein umfangreiches Derbematerial berauegegebeu.
" Kvnzertzum Besten bet Kranken Man berichtet uns: Der Mandolinen- unb Gitarrenverein ..Aeapolita"-Gießen hat, trotz feiner z. Z. statt in Anspruch nehmenden Vorbercitun- gen zn dem im Mai stattfindenden großen nationalen Mandolinenwettstreit. es sich nicht neh- men laffcn, am Sonntag den Patienten der Dervenklinit durch konzertlichc Darbietunaen einige abwechslungsreiche Stunden zu bereiten Es gelangte u. a. zum Dortrag: Ouvertüre ..König Midas" von öilcnbcrg. Fantasie aus der Oper ..Troubadour" von Derdi. .Lorelep-Para- phraie" von Aeswedba. .Münchener Kind l" von KomzacI usw. Die einzelnen Stücke wurden mit großer Hingabe von der Spielschar trorgetragen standen auf beachtlicher künstlerischer Höhe und wurden mit großem Beifall auf genommen. Seither war man gewöhnt, die Zupfmufik nur bei Wanderungen hie und da bei Begleitung von Liedern zu hören, um so mehr war es zu begrüßen, daß der Verein Reapolita" es heb zur Ausgabe gemacht hat. die Manbolinenmusil auf konzcrtlick^r Grundlage aufzubauen. Man war über die gute Schulung des Ghores überrascht selbst die schwierigsten Lagen mürben tonrein zu Gehör gebracht Der Verein und mU ihm fein Dirigent. Herr Hans Sonntag lonnen auf die bis jetzt geleistete Arbeit stolz sein. Die Patienten werden in Dankbarkeit btefe genußreichen Stunden nicht vergeffen.
dient die Aufmerksamkeit der Schachsreunde von nah und fern, da starke Spieler um die Meisterschaft für Hessen kämpfen, nämlich die Herven Zlander. Orth. Sixt Darmstadt). Dr. Wolfs [Mainz). Anthes Schweistgutn ^Alsfelds.
Die jagdliche Tätigkeit im April kann sich fast ausschließlich auf Hegeinahnahmen beschranken. Sie Ruhe, bic das Wild zu feiner ungestörten Vermehrung braucht, hat ihm der Gesetzgeber meist gesichert. So tritt die 3agb- ausübung gegenüber Jagdschutz unb 3agb- pllege fast völlig zurück.
Starke Rothirsche beginnen bereits, ihr neuci Geweih zu schieben. Salzlecken werden jetzt besonders gern angenommen und vermögen bann infolge ihrer günstigen Wirkung aus den allgemeinen Zustand des Wildes auf bie Gute der Geweihbildung förtemD zu Hünen.
Schwarzwild frischt.
Das Rehwild steht gern in lichten sonnigen Vorhölzern in der Rahe feiner Aefung. Auf Saatfeldern und im überall sprießenden jungen Gras ist sein Tisch reicher gedeckt. Die Böcke fegen. Leider wird aus den letzten Wochen aus verschiedenen Revieren bet Umgegend Fallwild gemeldet, das nach dem Stand der Vegetation noch nicht allzu gieriger Grünäsung zum Opfer gefallen fein durfte. SS dürfte sich daher bringend empfehlen, auf diese bedauerliche Erscheinung zu achten und gefundene Stücke zur fachmännischen Untersuchung zu bringen.
Auer- und Birkwild stehen in der Balz.
Der Schnepfenstrich verlies bis jetzt, Wohl te- bingt durch den Kälteeinfah im März, sehr ruhig. Das hatte zur Folge, daß die Hess. Regierung für dieses Jahr die Schubzeit ter Waldschnepfe bis zum 10. April verlängert bat. Sn Preußen dauert die Schuhzeit biS zum 15. d. M.
Ebenso haben die S u m ps s chnep se n in Hessen bi« zum 15. April Schutzzeit.
Die Rebhühner sind gepaart und schreiten dort, wo genügend Deckung vorhanden ist. bald zur Brut.
Auch die ® n ten brüten und ftnb leitet oft ter Störung durch unbefugte „öierfammler ausgesetzt. Es empfiehlt sich daher, bevorzugte Brutplätze zu überwachen.
Die Fasanen beginnen ebenso ihr öru»*’ «schaff. Ueberzahlige Hähne können noch abge- schoflen werden.
Sunghasen finden sich schon allenthalben. Man konnte im März schon recht gut entwickelte
- Taaestakender für Donnerstag,
greunMn . g statt
theatcr: 8.15 Uhr, Karfreitagsfcier (Snte nach zehn Uhr). — Lichltvielhaus, Bahnhofstraße „Gotama Buddhas Kamm um Siebe und Entsagung
- Aus dem ®tabttbeatcrbureau wird uns geschriebene Wie schon -^^nrg-geben findet am Ostermontag, nachmittags von 15 bis gegen 18 Uhr. eine ein malt ge Aufführung pes Diclbeliebten Märchenfpiel« „9 e t e r$en « Wondfahrf statt, bic letzte Gelegenheit für Se. Sie da« reizende 6tüd mit fernen vielen ‘TMIbcm und bet schönen Musik noch einmal ffch anfehen möchten, oder vielleicht ubelHaupt noch nicht ge'ehea haben. Wie ganz auherordent liw das überall mit durchschlagendem Erfolg SX’tt«" B.
äää aWSS lefttc Vorstellung eine fef)r rege, ^nteressentm SÄtab TSsrtfixrs. führung ermäßigte P«^e — 3m Ob* § April, dem ersten Osterseiertag, »elangt. Thenevs Gute" Komötee m vier Eltern von
Berlin, 5. April. (WTB. Funlspruch., Der letzte Frühverkehr vor den Feiertagen zeigt, wie zu er warten war, sehr stille» Geschäft. Sie Grundtendenz ist weiter freundlich. Die wenigen bisher genannten Kurse liegen etwa auf Sestttger Abenddasis I.-G^ Farben 256 bis 257 und Rhembraun 29o b\s 29b Am Devisenmarkt nennt man Patts gegen Uonöor 124 02 Mailand 92,40, Madrid 29,025, London gegen Kabel 4,88275 und die Reichsmart gegen Kabel
Briefkasten der Redaktion
lRechtsqutachten sind ohne Verbindlichkeit bet Schttstlellung.)
K in Hb.-Oh. 1. «9 besteht für Ihren Nachbarn kem. Rechteoerpfltchiung, zu den «osten des von Ihnen erridjteten Zaune» etwas beizuttugen. 2. Der Dnrd> Kühner auf fremden Gnmdftücken angenmte:. Schaden ist zu erfetzen. Eme eventuelle An^n- - gegen den Eigentümer der Hühner wird ter jWi schütze entgegemtehmen müffen.
o. C. 100. Die Bienenhaltung ttegr "" aügenwnen wfttfchöfttichen Inferrsie. Sie körmen Ihren Nachbarn nicht hi'wern, ein Bienerchaus zu -Warnen. Sic müffen auch butten, daß bw Dienen in Ihren Gar ten stiegen. Der Schaten, den fw an überreifen1 Obst anttchten. wird im Verhältnis zum Nutzen (Befruchten ter Blüten) sehr geringfügig iem. ,jieh' ein Bienenschwarm aus, to wird er '«ch den Pa raarophe.i Wl, 962 des BGB. herrenios, wem, mdi; bet Eig.ntümer ihn unverzüglich oerrolflt. oder wenn te- Eigentümer die Verfolgung au-gibt Hiernach müf' n Sie dem Nachbarn das Betreten Lres tiartOT» zum Zm-«° d«r ZurliAch-tt-m w nes Bienenfchwanns erlauben. Für den btnm w treten des Grundftücks etwa anaerichieten schaten ist Erfaß zu leisten. Hecken ober 3äune Wen über
Häschen beobachten. .
So könnte man aus dem Verlauf des Srute fahrS die Hoffnung auf ein gutes Hasen,ahr haben Das letzte Jahr hat uns leider gezeigt, bah die schäbigenden Einflüsse in Gestalt von
Seuchen solche Hossnungen gründlich zerstören können. Schutz des Jungwildes gegen Raubzeug wildernde Hunde und zweibeinige Feinte ist dringend notwendig. .
Der Rahrungsbedatt beim Raub wild ist jetzt betonter« groß Denn Fuchs, OTarber und Iltis Hecken, unb die Fähe hat ihre hebe (Hot, ine nötige Rahrung für bic Kleinen zu schatten. Wer mit Rücksicht auf bie Rietet- jagb dos Fuchsgeheck nicht auslaufen laffcn will, gräbt nun ten Bau. Ein Abschießen der .'sähe ohne gleichzeitige- Graben ter Jungen heißt diese zum Hungertod verurteilen oder AaSiägerci treiben. ,
Ganz besondere Aufmerksamkeit sollte der kJa- ger dem großen Wieicl oder Hermelin widmen da« für Jungwild wie für brütonte Hermen in gleicher Weise jur Gefahr wird. 8in Abschuß kommt kaum in Frage. Hier farm nur bie Kastenfalle, die an feinen LieblingSplätzen. Hecken, Steinhaufen Gräben ufw. eingebaut wird helfen.
Ebenso geföhttich ist bie Krähe Die Ueter- zeugung von ter Schädlichkeit ter Rabenkrähe für bie Landwirtschaft und die Jagd hatten den Plan entstehen lassen, auch tn Hessen eine große Vekämpsungsaktwn durchzufühten. Leiter konnten die Vorbereitungeu nicht mehr rechtzeitig durchgefühtt werden, so daß sie in diesem Ausmaße verschoben ist, während auch in diesem Jahre wieder oe triebe ne norddeutsche Gebiete gegen diese immer mehr zunehmende Plage por- aeben wetten. SS ist aber mit bet Möglichkeit zu rechnen, daß in Teilgebieten Hessen« emo Bekämpfung der bei mi« brütenden Stand- krähen hn Apttl flattfintet. SS toure ba^t allerdings notwendig, daß sich kein 3agbtX'd)tcr ausschließt und die geringen Mühen und Kosten scheut. Die bessere Rieterjagb gleicht die« alles voll au«. _ . . „ ,
Die Frnhiahrsarbeiten im Revier drangen nch nun Zusammen. Die Salzlecken sind zu erneuern oder auszusttschen. Pittchsteige sind das teste Mittel, da« Revier ohne Störung des Wildes ju überwachen. Gleichwichtig ist bie Anlage guter Hochsitze.
Der junge Hund wird auf Paathuyner geführt unb zeigt aus Iugendprüsungen, was tn ihm steckt. Durch öftere« Ansuchen von Klee- ädern sucht man Rebhühner dort zu vergrämen, damit sie ihr Gelege an anderer Stelle machen, wo sie ter Gefahr te« Au «mähen« nicht so sehr ausgesetzt finb. 5 über tu«.
ä LonSdale. deutsch von Betstl zur Aufführung. In den Hauptrollen find beschäftigt die Damen Hevm. Baumann, Jüngling, Marcks und die Herren Batts. Goll. Gehre. T a n • n e r t. THc Spielleitung hat Han« X a n n c r t.
•
** Das Amtsgericht und das Landgericht bleiben am Samstag, 7. April, geschloffen.
— 2lu«legung der Stimmlisten zur | Reichstagswahl. Der Reichsminister des Innern hat beftimmt. daß die Stimmlisten und Stimmkarten für die Reichstagswahl vom 29. Apttl bi« einschließlich 6. Mai auszulegen smd. In ten Gemeinten Preußens, in denen mit dw- stimmung ter preußischen Landesregierung mit der Reichstagswahl die Gemeindewahl verbunden wird, werden die Stimmlisten und ©timmfarteten dvm 15. Apttl bi« einschließlich 28. April ou«- setegt
»• Personalien. Ernannt wurden der Var stand ter Zentralstelle für die Landesstotistik, Mmf. stenalrat Dr. Otto Meller zu Darmstadt, vom 1. März 1928 an zum Ministerialrat bei tem Mim- stettum ter Finanzen. — Durch bie ftxrd)eiwtgit: rung wurde tem Pfarrer Philipp Buhle r zu Bingenheim die evangelische Pfarrftell« zu Londors, Dekanat «rünberg, übertragen.
•* Die Feuerbestattung im Freistaat Hessen halte kn abgelaufenen ^alenteriahr 828 (tincidjerungen zu verzeichnen von denen 106 auf Darmstadt, 50 auf Friedberg. 76 auf Gießen, 256 auf Mmnz und 331 auf Offenbad) entfallen. — Im Deutschen Reich, einfchl. ter Freien stabt Darv zig. mutten 1927 in 81 «rematonen tm ganzen 45759 gegen 40 066 im Jahre zuvor, feuer
Ro tharnel (Gießen). Ein zweite« Turnier. daS ohne Befchränkung auf Hessen ftarfetc Spl«- Icr aus den benachbarten Städten aufweist, wird gleichzeitig gespiell.
Am Abschluß dfefer beiden Turniere totrö etn Festabend im »afc Leib die Turn^rteil- nehrner mit den Mitglieteni tes Schachklub« und Ihren Angehörigen und Gästen zu einer dem Anlaß des Feste« gewidmeten Feier vereinigen. Auch Vertreter der Stabt, der Um- t«rfitat ter Schachverbände und Schachveteme werten anwesend sein. Begrüßungen und Festrede sind nach dem Programm umrahmt von musikalischen Darbietungen der Kapelle Topp unb GesangSvorträgen von Konzertsängerin Frau S. Vessers, begleitet von Frl. M. Kör- ner. Sin Lustspiel. „Die Bllndpartie . von einem Mitglieb de« Schachklub« sür die Feier geschrieben unb von Damen unb Herren des Stadtcheater« bargeftettt. wird dem Fest die heitere Rote einfügen. unb sich ani-chfleßenvet Lanz wird der Jugend ihr Recht geben.
Taten für Freitag, ♦». April.
Sonnenaufgang 5.25 Uhr, Sonnenuntergang 18.41 Uhr. - Mondaufgang 20 06 Uhr, Monduntergang
^1528^Älbrecht Dürer in Nürnberg geftorben (ge boten 1471).
Taten für Laurhtag, 7. April.
Sonnenaufgang 5.23 Uhr, Sonnenuntergang 18.43 Uhr. — Mondaufgang 21.17 Uhr, Monduntergang ß Uht
1814: Navolean I. entsagt ter Krone und wird nach Elba verbannt: - 1898- der Wafserbaume,,ter Otto Baensch, Erbauer des qaiser-W.lhelm^anals, in Berlin gestorben (geboren 1825); — 1906: Ende ter 'Matokkokonferenz (Beginn 16. Januar).
Gietzener Wochenmarktprcife.
Es kosteten auf dem heutigen Wechenmatkt Butter 190 bi« 200. Matte 30 biS 35. Äafe (10 Stückl 60 bis 140. Witting 40 Weißkraut 25. Rotkraut 40 bis 45, gelbe Archen 25, rote Rüben 15 bis 20. Spinat 35 biS 50. ^"^Kohl- rabi 12 bis 20, Grünkohl 40 bi« 45. ^dfalot 150. Tomaten 130, Zwiebeln 25. Meerrettich 40 bis 100. Schwarzwurzeln 60 bis Affeln
r bis 5 Aepfel 10 bis 20. Honig 35 Suppen- Hübner 120 bis 130 Pf. das Mund; Sier 12 bis 13. Blumenkohl 60 61« 180. Salat rS btS 50. Snlataurfcn 120 bis 140, Lauch 10 bis 25. Sellerie 30 bis 100, Tauben 90 bis 100 Pf. bai Stück; Radieschen Bd 20 6t8 30 Pf.
Borirotizen.
Oberbürgermeister Or. Göttelmann t
WSN Mainz, 4. April. Der ehemalige Mainzer Oberbürgermeister Dr. Sötte [mann ist am Dienstagvormittag im Alter von 69 Jahren an einer Blinddarm und Lungenentzünduna fleftorben Dr. Göttelmann mürbe in Wörrstadt geboren unb 1904 zum Beigeorbneten in Mainz mit tem Titel Bürgermeister aewählt. Nach tem 190' erfolgten Tobe bee Dberbürgctmciftere Dr^Gatzne, würbe Dr. Göttelmann durch Beschluß bei Stadtver ordnetenversammlung zum Oberbiirgennttsier et nannt.
Staatspräsident A d e l u n g hat an die Wikwe des Verstorbenen folgendes B e i l e i d s t e l e g r a nun gerichtet: „Aus Anlaß des Dahinfcheidens Ihres Ge mahl? entbiete ich Ihnen und Ihren Verwandte'! mein herzlichstes Beileid. Der Dahingegav flene war der Verwaltung der otabt Main) in ! schwerster Zeit ein zielttarer Leiter und Führer, dessen innere Treue beispielgebend gewirkt bat. 3d) werde dem Verstorbenen stets tm dankbares An denken bewahren."
Brlt.
Set SübTorT^t lll ten m «t
in M itänötz 'rt
sa. to^n*efhing I^lnunglüds bet •4^55 5& ? Wttt bti 8$ btt 6*?e,r ’nagabt unb mu« 11 »il 6it,% fchließlich aud) no* 7! Deistr ' ßSutetoerf ny M durch Michis bititt n -u einem Frei.
Mhml.
Hienene Mppe w ^u n d" mit den fcb ö« Pilcator-Lchvöl. toorten. olatttt, lvmüch N- auf btt Haft tdmjtn. ; >Tei untenan bet ng Olt. IX .Driftiichn iteridmft: „Die AuS- led". Wildmig 2r X iLkmajkc'.llMschiiit bienen“. Dide Zrich. nbung mit dm Unter- lssrnlliche Je« nsidjtungen der hristusvwMng. «rt« AM» bei § 166 bei n be^alb gemib f 41 rauchbarmachung
bestattet.
•* Die Frühjahrsmesse in Gietzen findet vom 9. bis 16. April auf OswaldSgarten statt. Sine Anzahl Mcsseun Vernehmungen fürt- tzigcn im heutigen Anzeigenteil ihre Anwefenteit au? tem Messeplatz an und bitten um regen Besuch der Frühjahrsmesse.
"Gärtnergehilfen Prüfung für Ober Hessen. In Ergänzung ter Notiz in der Dlenstag- nummer unseres Blattes, daß von den 16 Cebrlingcn einer mit der Gesamtnote „sehr aut beswnden hat, teilen wir noch mit, baß dieser, Richard Bender, seine Ausbildung in dem anerkannten gattnenfchen Lehrbetrieb des Tierzuchtinftituts erhielt.
*♦ Sin kleiner Brand Eand gestern nachmittag gegen 5,30 Uhr in der Werkst all des FadtradgZchäfteS von Lyncker m der Ludwigstrahe. Dort ging em Quantum Benzin, das sich auf einer Psanne neben einem zur Reparatur in ter Werkstatt stehendem Motorrad befand, auf noch ungeklärte Weife auf. M- rasch h-rbAge-ilf- 8««itoe5r brau*te nicht mehr einzugretfeit. da der Inhaber oes G^chättes mittlerweile dir Flammen mit emem HaEeuerlöfcher unterdrückt hatte. 1
•• DieRachunterfuchunaderK r i e g s- befchädig ten. Siner Gntschlrehimg desAelchs- ;aacs entfpcechend hat ter Reichsarbettsuumster onaeorönet, daß die von Amts wegen vorzuneh- menten Raa) Untersuchungen ter Ärxegöbeidjabig- ,en bis zum 31. Dezember 1»28 emzuttellen lind. Der betreffende Erlaß wird m ter nächsten Rümmer teS ReichsvettorgungSblatte« veröffent-
^da« 16. und da« 17. Jahrhundert waren dog- kmatifch gebunden, heute streben vie^ nach einer ' ReliAn. die fich nicht mehr durch DlanteEtze die Lege weifen läßt. Wer ledoch zu lesen vergeht, entdeckt in ten alten BekenntniSfchrrften DlautenSfätzen das Gold de« retnen Glau- tw« unb den llaffifchen Ausdruck Der chttstlichen Gewißheit Diese Wissenden fmten wenn sie an Jesu Leiten und Sterten denken, bestätigt was He Augsburgische Konfession sagt, daß Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch... ewig herrsche ftter alle Kreatur und regiere, daß er alle so an tte glauben, durch den heiligen Geist heilig^ I reinige, stärke, tröste, ihnen auch Leben und • ^Kerlei Gaben unb Güter anstelle unb ratter ixn Teufel unb wider die 6ünte schütze und be- chirme."
OaS Zubüäum
üatholifche (Bemeintefl
Karfreitag, ten 6. Apttl.
Gießen 7.30 Uhr: Aussetzung des Allerheiligftev Darauf ftUle Anbetungsstunten; 9: oetftonc JÄeH< nut Predigt, abends 6: Andacht. — Lich 9^0 Meise; Passion mit Predigt.
Karsamstag, ten 7. Apttl
Gießen. 7 Uhr: hl. Weihen . 8 30: Hochamt
Gouma^vienttd.Aeeztt^APstßetz»
- " ^İri§ÄU''r
htztttzlich w>e ter .Mein Gott, mein Gott, mtum hast du mich verlassen?'
Jutzerordentlich wie ter Tod l^esu sind auch idie Wirkungen. Sein Tod hat tem k Babn gebrochen. Für einen Heiland, der al« vn Sonntagstind und Sieger, freudig und' glan° seinen Weg gegangen wäre. Hütten die Tentoen feinen Sinn gehabt, ter große Schmer- .i-mann nm Kreuze hat |te An ten Diesen ihrer fcele ettchüttett unb gepackt. Da« ÄteiM, clnft I, verachtet wie im Mittelalter in Deullchland
Gakgen. ter Rabenstein, tourte zum Stege«- tri Ehrenzeichen, in aller Welt raai e« aut. fhe religiöse Dichtung erreicht in ten Liedern die dem gekreuzigten Heilande hanteln, ihren M immer füllen sich tn ter üttsivnszeit unb besvnterS am Knttreitage die ♦irien. unb im Tode Christi finden angefochtene keelen Aufttchtung. Aufrichtung ,m Leite und Auf° üentuna unter dem Drucke des Getoiffens. In tem tJannten BolkSbuche. ter .Fröfchweiler Ghronik . birb berichtet, wie ein bei Worth verwundeter nutfcher Krieger tert im Lazarett«' stirbt. Es »st tht Lehrer aus Berlin, tem kurz nach fernem laSmarfche ein Kind geboren worden ist, das b<t* •3itcr« Auge nie g.'feben hat. Ein bitter®?. Iftoete« Sterben, aber als man tem zum Tote T'-2tiDuntetcn <*tn kleines Kruzifi? au, den Ti'ch toten feinem Bette gestellt hat, wird er rrahig^ luMübläffig gehen feine Augen nach dem St'.te te* getreii-iqten Heilande«, und er stirbt in Mieden. In feinen LebenSettnnerunge.i erzähl. Lubtoig Richter von dem Tote feiner achtzebn- , ihrigen Tochter Marie. Die Gltern wllfen. daß die Tochter sterben wird, und sie selbst weiß Vas auch Der Vater berichtet in seinem Alter. «2kch find fie einmal am offenen Fenster, die warme taft te« ©ommerabenM unb Den süßen Duft ter Kofen atmend, welcher au« tem Garten zu ,yr -u vor stieg Sie war in Gedanken vettunken. unö Kem erstenmal löste sich da« bi« ter unaus^fprv' ;eue Geheimni« ihres nahen ToteS. ES hatte uns iiTen fo bange und schwer auf tem Herzen ge» ,-nen. Watte schüttete ihr Herz vor mir au«. Achtem unb sorglos zu mir aufbhdenb fragte -\t ob sie auch mit Zuversicht ter Veraebung all brer Fehler unb Versündigungen sich getrosten :T trirfe. Ich erinnerte sie an das alte Aanus-Dei' _>tcb. .All ©unb* hast du getragen, sonst muhten ItHr verzagen! Erbarm dich unser, o 3efu. Da« I Dort des Herrn: ..Ich bi« die Auf ersteh una unb teS Leben, wer an mich glaubt, ter wird !oben. ob er gleich stürbe." und was wir- formst i ähnliche« mltelnanter innig und ruhig tefprachen. Ierfüllte ihre Sette mit ter teligftcn freute... jityie Augen leuchteten dabei in «'nem wunder- baren Glanze, ter nicht mehr von dieser Welt
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Tgprti- iü)atu faW' a j (Brot W MW JS--
SiaMflrcte- 9JO Uhr: Pfarrer Mahr: «eid)tt unb hl. Abendmahl für Matthäus und Markusgemeind-. 6: Pfarrafsistevt Hertel; Liturgischer Sottesdien b - 3ohanne»kirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannes Gemeinde; 11-15: Kinderkirche für die Lukasgemttndc karrer Bechtolsheimer; 6: Pfarrer Ausfew Litt r I gj.chcr Gottesdienst. — Kapelle Des Allen Friedhof* gÄ? Pfarrer Lenz; 11: Äindcrkirche , Plärrer Änz ' ' 3: Pfarrer ßenV - wiejeck. 9.30: »n A."chluß Fe^er des dl. Abendmahls. Opfer für bas vyrllcye Waisen hn«« in Jerusalem. — kvahenborn Slernbera. 9.1a dichte; 9.30: Predigt; im Anschluß hl. Abendmad! der Allen. — Haufcn-Garbenlttch. l0. Hausen, hl
hl. Abendmahl für die allen Gememdeplieder
itie and? ein Mensch 'ich-uIejus stellen mag i« e-kennt jeder, ter Gttchehn'sse ohne Vor- ltrtle überschaut daß lein Sterben etwa» ganz Iterordentliches ist. Wan Ipricht oft von toSem Sterben. Schwer stirbt eine Mutter, die cnünbige Kinder hinterlassen muß und^sich ,l«t noch klar macht, daß nach 'hrem ^ote »wand mehr da ist, ter in Siebe unb Fürsorge
ihren Ämtern waltet. Ein im Jahre 1914 Italiener hessischer Laudwehrmann hatte nach- ,1 ihm das Geschoß getrofsen. noch simf Witten zu leben. Da sagte er zu s^nen Kameratem paget meiner Frau, daß mir Da« ©teröen tete p^r geworden ist." Kein Sterben war so schwer.
das Sterben Jesu. Er hat es als feine Auf« .-uv angefehen. ter Wett Frraten zu br-ngen
ter Liebe die Dahn zu bereiten, nun toirb ID fangfam zu Tote gemartert. Äolonialfolöaten
f ixi ter Unterdrückung fremder Stamme und ' Leatemachen jedes nienfchli^ Defuhl ter- ™ h°bm. treiben <6™,


