294,8 Millionen auf 2372,8 Millionen Mark, die Lombard bestände um 67,8 Millionen auf 91,2 Millionen Mark angewachfen; die Anlage in Effekten ist mit 93,3 Millionen Mark weiterhin annähernd unverändert geblieben.
An Reichsbanknoten und Renten- bankscheinen zusammen find 588,2 Mlllionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 568,6 Millionen auf 4251,2 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 19,6 Millionen auf 625,7 Millionen Mark erhöht. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsbank an Rentenbank-- scheinen auf 24,9 Millionen Mark zurückgegangen. Die fremden Gelder zeigen mit 497,8 Millionen Mark eine Abnahme um 210,2 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungs- sähigen Devisen find mit 2161,3 Mlllionen Mark, im einzelnen Gold mit 1865,3 Millionen Mark, deckungsiähige Devisen mit 296 Millionen Mark ausgewiesen. Die Deckung der Roten durch Gold allein betrug 43,9 Prozent gegen 50,6 Prozent in der Vorwoche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen 50,8 Prozent gegen 58,9 Prozent in der Vorwoche.
* Die Wirtschaftslage im Januar. Nach der auf Grund von den Berichten der preußischen Industrie- und Handelskammer und der Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertage in dem preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe zusammengestellten llebersicht hielt die Wirtschaftslage sich im Januar im allgemeinen auf dem Stand des Vormonats. Auf dem Arbeitsmarkt trat eine weitere Verschlechterung nicht ein. Auch die Lohnbewegung kam im wesentlichen zum Stillstand. Die Geldlage erfuhr eine Erleichterung. Dennoch waren die Aktienkurse entgegen den Erwartungen rückläufig. Die Außenhandelsbilanz zeigte im Dezember eine kleine Besserung, da der Einfuhrüberschuß nur 304 Millionen Mark gegenüber 381 Millionen Mark im November betrug.
* Vorzugsaktien der Deutschen Reichsbahngesellschaft. Von der Reich sbaick erfahren wir, daß die von einigen Blättern verbreitete Meldung, die Zeichnungsfrist für die neuen Zertifikate der Reichsbank über Vorzugsaktien der Deutschen Reichs- bahngesellschast sei auf den 10. bis 16. Februar festgesetzt, nicht ganz richtig ist. Die Zeichnung wird eröffnet werden, sobald die technischen Dor- arbeiten beendet sind. Diese sind inzwischen so weit fortgeschritten, daß es möglich sein wird, die Zeichnung etwas früher als am 10. Februar beginnen zu lassen.
2 5 Millionen Mark Anleihe des Deutschen Sparkassen- und Girooerbandes. Der Deutsche Sparkassen- und Girover- bapd erhielt die ministerielle Genehmigung, eine neue Jnhaberanleihe von 25 Millionen Mari auszugeben. Die deutsche Girozentrale und die Deutsche Kommunalbank in Berlin legen demzufolge 25 Millionen 8prozentige Deutsche Kommunal-Goldanleihe 1928 zum freihändigen Verkauf auf. Der Verkaufspreis beträgt 96 o. H. zuzüglich Stückzinsen ab 1. Januar 1928 unter Abzug der Kapitalertragssteuer.
* liebergang der Südfilm A.-G. an die British International Pictures Co. Die Verhandlungen, die den liebergang der Aktienmajorität der Südfilm A-G. aus den Händen der Emelka-Gruppe an die British International Pictures Corperation bezwecken, sind nach den Informationen des W. T. B. Handelsdienst'in den Grundzügen beendigt; es sind lediglich nur noch die Schlußverträge abzufassen.
* Günstiges Wirtschaftsjahr in England. Aus London wird gemeldet: Der Verband der britischen Industrie schließt sich der neulich vom britischen Handelsminister und von Bankleuten gemachten Erklärung an, daß das laufende Jahr sich als das beste seit dem Jahr 1920 erweisen werde. Im Schiffbau, im allgemeinen Maschinenbau und in der Wollindustrie sei eine allgemeine Besserung eingetreten. Auch in der Baumwollindustrie werden die Nationalisierungsbestrebun- gen als ermutigend angesehen. Die Kunstseidenin- -dustrie, die Automobilindustric und die chemische Industrie entwickeln sich günstig. Im Außenhandel wird kein Rückschlag erwartet. Es sind Anzeichen vorhanden, daß der Welthandel sich weiter günstig entwickeln wird. Nur der Handel mit China liegt danieder.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 4. Febr. Tendenz freundlich. Das Geschäft konnte sich zum Wockzenschluß nicht merklich beleben. Die Stimmung war jedoch nach den ersten Kursrückgängen etwas freundlicher, da die Baissespekulation, die gestern ziemlich viel Material vorgegeben haben soll, weitere Käufe oor- nahm. Eine gewisse Beruhigung brachten die Berichte der Handelskammern, wonach keine Ver
schlechterung der Wirtschaftslage im legten Monat eingetreten sei. Demgegenüber stand der Bericht der Metallindustrie, der einen Rückgang in der Beschäftigung aufwies. Einer lebhaften Entwicklung des Geschäfts stand auch die weiter reservierte Haltung des privaten Publikums und die im Zusammenhang mit dem zum Montag erwarteten Beschluß des amerikanischen Senatsausschusses über die Freigabebill geübte Zurückhaltung entgegen. Bei der ersten Notierung hielten sich die Kursänderungen gegen die gestrige Abendbörse in allerengsten Grenzen. Es überwogen die kleinen zirka einprozentigen Kursschwankungen, doch konnten Schiffahrts- werte etwas anziehen. I. G. Farben eröffneten nur gut behauptet, gewannen aber im Verlauf ein Prozent. Elektrowerte lagen fast unverändert. Nur Siemens zogen 1 Proz. an. Am Montan^- markt traten Rheinstahl mit plus 2,5 Prozent etwas hervor, während die übrigen Werte dieses Marktes behauptet blieben. Etwa 1 Proz. niedriger lagen Zellstoff Waldhof. Deutsche Erdöl, Zement Heidelberg und Wayß & Freytag eröffneten 1 Proz. fester. Anleihen lagen still und wenig verändert. Ausländische Renten qeschäftslos. Nur in Russen war wieder einiges Geschäft. Im weiteren Verlaus stockte das Geschäft fast vollkommen. Tägliches Geld war zu 7 Proz. etwas leichter. Am D e - oifenmarft konnte sich die Mark behaupten. Man nannte die Mark gegen Dollar 4,19171 gegen London 20,420, London gegen Kabel 5 8705, Paris 124.02, Mailand 92,05, Madrid 25,57.
Berlins. Börse.
Berlin, 4. Febr. Die ersten Kurse lagen gegen gestern wenig verändert. Eine Beteiligung des Publikums fehlte so gut wie ganz. Die Frage einer Tariferhöhung bei der Reichsbahn wurde offen gelassen. Auch der R ü cks ch l a g an der Pariser Börse trug zu einer gewissen Unsicherheit bei. Der Handelskammerbericht für Januar brachte keine nennenswerten Veränderungen. Bei Schwankungen von 1 Proz. im Durchschnitt waren die Kurse behauptet. Ilse lagen 3 Prozent fester. Bemberg lagen 3 Proz. niedriger. Anleihen lagen behauptet. Ausländer wenig verändert. Russen lebhafter und fester. Pfandbriefe sehr still und noch unentwickelt. Der Geldmarkt war unverändert angespannt. Tagesgeld 7,5 bis 9 Proz. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Proz. Warenwechsel zirka 6% Proz. Im Verlauf wurde es am Schiffahrts markt und in Siemens etwas lebhafter. Ferner vergrößerte sich der Kreis der Spezialitäten. Rheinstahl und Farben kamen in Zug, so daß die allgemeine Tendenz etwas fester wurde und überall eine Geschäftsbelebung eintrat.
Bc .nucr Pri-duktenbörfc.
Berlin, 3. Febr. Das inländische Brotgetreide- angebot hat sich keineswegs verstärkt, die starken Ankünfte von Auslandgetreide und überhaupt der Verkaufsdruck der zweiten Hand sowohl für Jnland- als auch für Auslandgetreide hatten eine erneute Verstauung des Produktenmarktes zur Folge, zumal auch das Mehlgeschäft immer noch in seiner Leblosigkeit verharrt. Weizen ist auch bei entgegenkommenderen Forderungen fast unverkäuflich, dagegen findet Roggen in Durchschnitt- und besseren Qualitäten zu etwa 2 Mark niedrigeren Preisen als gestern ziemlich glatt Unterkunft. Minderes Material findet so gut wie überhaupt nicht Beachtung. Am Lieferungsmarkte gaben Märzweizen um 2,50 Mark, die späteren Sichten ebenso wie alle Roggentermine um je L50 Mark im Preise nach. Das Weizenmehlgeschäft stagniert fast völlig, sofort verladbares Roggenmehl ist nur bei stark ermäßigten Preisen unterzubringen. Für spätere Lieferung ist der Konsum dagegen bei etwa 0,25 Mark niedrigeren Preisen als Käufer im Markte. Hafer hat sehr schwieriges Geschäft, die Provinz ist in den Forderungen n>en>g nachgiebig, der Konsum sträubt sich, die Preise zu bewilligen und auch für den Export ist nur noch wenig Nachfrage zu beobachten. Gerste ist unverändert. Es notierten (1000kg): Weizen, märkischer (74,5-kg/bI-Gewicht), 226 bis 229, März 255,50 bis 256,50, Mai 264,75 bis 265, Juli 270 (Brief, matter); Roggen, märkischer (69-kg/bI-Ge- wicht), 228 bis 231, März 255,50 bis 255 bis 255,50, Mai 262, Juli 253 (Brief, ruhig); Sommergerste220 bis 270 (behauptet); Hafer, märkischer, 200 bis 211, März 225,50 (Geld), Mais, La Plata, 213 bis 215 (zollbegünstigter Futtermais, behauptet); Raps 345 bis 350 (stetig); (100 kg): Weizenmehl 28,75 dis 33 (matter); Roggenmehl 29,75 bis 33 (matter); Weizenkleie 15,25 bis 15,30 (still); Roggenkleie 15.25 (still); Viktoriaerbfen 48 bis 55; kleine Erbsen 32 bis 35; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 20 bis 21; Wicken 21 bis 23; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15,50 bis 16; Serradelle, neu, 21 bis 24; Rapskuchen 19,90 bis 20; Leinkuchen 22 bis 22,20; Trockenschnitzel 12,90 bis 13; Soyaschrot 21,20 bis 21,60; Kartoffelstöcken 24 bis 24,60 Mark.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag. 5. Februar, 17.30 bis nach 22.30 Ahr: Die Meistersinger vonRürn- berg. Montag, 6. Februar, 19.30 bis 22 Uhr: Ritter Blaubart. Dienstag, 7. Februar, 19.30 bis nach 22 Uhr: Der Waffenschmied. Mittwoch, 8. Februar, 14.30 bis nach 17 Uhr: Der Freischütz. 19 bis nach 22 Uhr: Der Zigeunerbaron. Donnerstag, 9. Februar, 19 bis 22 Uhr: Die Jüdin. Freitag, 10. Februar, 19 bis gegen 22.30 Ahr: Die Macht des Schicksals. Samstag, 11. Februar, 14.30 bis nach 17 Ahr: Der Frei- schütz. 19 bis nach 22 Ahr: Figaros Hochzeit. Sonntag, 12. Februar, 15 bis nach 17.30 Ahr: Madame Butterfly. 19 bis nach 22 Ahr: Der Zigeunerbaron. Montag, 13. Februar, 19.30 bis 22 Ahr: Jonny spielt auf.
Schauspielhaus.. Sonntag, 5. Februar, 15.30 bis 17.45 Ahr: Im Weißen Röhl. 19.30 bis 22.30 Ahr: Kriemhilds Rache. Montag, 6. Februar, 20 bis gegen 22 Ahr: Der Präsident. Dienstag, 7. Februar, 19.30 bis nach 22 Ahr: Cäsar und Cleopatra. Mittwoch, 8. Februar, 20 bis gegen 22 Ahr: Der Präsident. Donnerstag, 9. Februar, 19.30 bis 22 Ahr: Schinder- Hannes. Freitag, 10. Februar, 19.30 bis 22.30 Ahr: Kriemhilds Rache. Samstag, 11. Februar, 19.30 bis 22 Ahr: Schinderhannes. Sonntag, 12. Februar, 15.30 bis 17.45: 3m Weihen Röhl. 20 bis 22.30 Ahr: Schinderhannes. Montag, 13. Februar, 20 bis gegen 22 Ahr: Der Präsident.
Rundfunkprogramm
des Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Arnschau".)
Sonntag, 5. Februar.
8.30 bis 9.30 Ahr von Kassel: Morgenfeier veranstaltet von der Ev. Gemeinde Kassel-Kirchditmold. 11 bis 11.30: Die Elternstunde. 11.30 12.30: Vorn Zoologischen Garten: Führung durch den Zoo. 2. Teil: Aquarium bis Einhuferhaus. 12.30 bis 13.30: Orgelkonzert. 15 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 18: Kammermusik des Rundfunkorchesters. 18 bis 19: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „Das Grabmal des unbekannten Soldaten", Vortrag mit Rezitationen von Hans Meihner, Direktor des Frankfurter Künstlertheaters für Rhein und Main. 19 bis 20: „Vorn Strahensänger bis zum Heldentenor", Vortrag mit Schallplattenbeispielen von Dr. Wilhelm Heinih. 20.30 bis 21.30: Don Stuttgart: Opernabend. 21.30 bis 22.30: Opernabend. Darauf bis 0.30: Tanzmusik.
THontag, 6. Februar.
12.30 bis 13.30 Ahr: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Die Oper der Woche. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19.30: „Siamesische Musik", Vortrag mit Schallplattenbeispielen von Dr. Wilhelm Heinitz. 19.30 bis 19.45: Englische Literaturproben. 19.45 bis 20.15: Englischer Sprachunterricht. 20.15 bis 22.15: Konzert. Anschließend: Schallplattenkonzert, »Heiterer Abend".
Dienstag, 7. Februar.
12.30 bis 13.30 Ahr: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Alte Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 19: Funkhochschule: »Berufliche und gewerbliche Zahnschädigungen". Vortrag von Dr. Thvluck, Direktor der Schulzahnklinik. 19 bis 19.30: Von Kassel: „Die Entwicklung des Schwimmsportes und dessen Ruhen für die Allgemeinheit", Vortrag von Wilhelm Mehles, techn. Leiter des Bezirks Kassel der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft. 19.30 bis 20: Die Schachstunde. 20: Von Stuttgart: Die beiden Geizigen. Komische Oper in 2 Akten von A. E. M. Gretty. — Die Opernprobe. Komische Oper in einem Akt von Albert Lorhing.
Mittwoch, 8. Februar.
13.30 bis 14.30 Ahr: Von Kassel. Mittags- ständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Rach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Italienische Opern. 17.45 bis 18.05: Die Dücher- stunde. 18.30 bis 19: „Bhagavad Gital", Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 19 bis 19.30: Funkhochfchule: „Das deutsche Drama und Theater vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart", Vortrag von Prof. Dr. Franz Schultz. 19.30 bis 20: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 20 bis 20.15: Senckenberg-Viertelstunde . „Mangrove-Wälder und ihre Bewohner", Vortrag von Dr. Robert Mertens. 20.15: Der
dreizehnte Stuhl, Ein Stück in drei Akten von Bayard Veiller.
Donnerstag, 9. Februar.
13.30 bis 14.30 Ahr: Don Kassel: Mittags- ständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16; Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunsorchesters. 17.45 bis 18.05: Dft Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Don Kassel: Stunde „Haus und Garten". 18.45 bis 19.15: Don Kassel: „ Fleischvergiftungen", Dortrag von Dr. meb, vet. Dogler. 19.15 bis 19.45: Friedrich Wolf, Dorlesung aus eigenen Werken. 20.15: Aus der Liederhalle Stuttgart: Heiteres Konzert. Anschließend bis 22.30: Don Kassel: Heitere Rezi- tattonsstunde von Gustav Bellin. 22.30 bis 23: Von Berlin: Tanzkursus. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.
Freitag, 10. Februar.
13 bis 14 Ahr. Schallplattenkonzert: Mozart. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Haussrauen-Rachmittag. Programm u. a.: ..Ein Dutzend Ratschläge für Tapeten, Vorhänge usw.", Vortrag von Dipl.-Jng. M. Mengering» hausen. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Von Kassel: Stunde der <£rau. 18.45 bis 19.15: Stunde des Südwestdeutschen Radio- Clubs: 19.15 bis 19.45: „Lohnsteuerfragen", Vortrag von Hermann Fleischer, Steuerinspektor. 19.45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15 bis 21.15: Konzert des Wiener Streichquartetts. 21.15: Von Kassel: Der Erste und der Letzte. Drama in drei Szenen von John Galsworthy. Anschließend: Von Kassel: Spätkonzert der Kasseler Hauskapelle.
Samstag, 11. Februar.
13 bis 14 Ahr: Von Kassel: Mittagsständchen der Kasseler Hauskapelle. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkora-esters: Reue Tanzschlager. 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Der Briefkasten. 18.45 bis 19.15: Dorttag Josef Winckler. 19.15 bis 19.45: Vortragszyklus des Gewerkschaftsbundes der Angestellten: „Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer durch das De- ttiebsrätegesetz". Vortrag von O. Schleinitz. 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Saint Simon, der Begründer der Soziologie", Vorttag von Dr. H. Rihmann. 20.15: Der Feldprediger. Operette in drei Akten von H. Wittmann und QL Wohlyiuth. Musik von Karl Millöcker. 22.30 bis 23: Don Berlin: Tanzkursus. Anschließend bis 0.30: Von Berlin: Tanzmusik.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schristleitung.)
Br., Bahnhofstraße. Wir konnten m dieser Sache nichts ermitteln.
M.M. Wenden Sie sich an bie Kasse, bei der Ihr Schwiegervater seinerzeit die Zeichnung vorge- nommen hat, und lassen Sie sich dort beraten über die Möglichkeiten, die vielleicht noch bestehen.
3.0. in Gießen. Die Wohnung ist vom Hausbesitzer in wohnsähigem Zustande zu erhalten. Ge» schieht dies nicht, so müsien Sie sich, falls keine Der- ftänbigung mit dem Hausherrn zustande kommt, cm die Jnstandsetzungsst-lle beim Mieteinigungsamt wenden.
H. l. Die attgemeine Polizeistunde ist werktags, mit Ausnahme von Samstag, 12 Uhr nachts, Samstags und Sonntags 1 Uhr nachts. Diese Frist gilt für <mc Wirtshausbesucher.
Katharine Sch. Die Invalidenrente muß von der Gemeinde freigegeben werden. Ob die Unterstützung weiter zu zahlen ist, richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen.
Aus dem Amisverkündigungsbtaii.
• Das Amtsverkündiyungsblatk Rr. 7 vom 27. Januar enthält: Die zur Staatskasse fliehenden Gebühren für amtstierärztliche Dienstverrichtungen. — Veterinärpolizeiliche Beaufsichtigung von Handelsstallungen. — Ausführung des Reichsviehseuchengesehes. — Geschäftsgang bei dem Kreisamt Gießen. — Feld- bereinigung in Harbach. — Dienstnachrichten.
Lehte Nachrichten.
Oer Raubmörder Hein verhaftet.
Weingarten bei Cidjtenfdb, 4.Febr. sWIV Eigener Drahtbericht.) Der wegen verschiedener Morde gesuchte Raubmörder Hein wurde heute vormittag in einer hiesigen Ga st wirtschaft gefaßt und festgehalten. Nähere Einzelheiten fehlen noch.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
Frankfurt a. M.
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Frankfurt a.M
Berlin
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—
420,25
418
248,75
248
247,5
172
248,5
—
128
128
Teffaner <8aL.....8
—
—
174
174,13
Daimler Motoren......
83
83,25
82.75
84
Demag . ...... v
Ldlerwerfe Sleve».....0
—
65
81
80,25
79,75
<—
tzodw tzoeirr . .... 1g
—-
254,5
—
Rai. Automobil ...... e
—
•—
98
——
Orensteio Sc Kovvel .... 4
•—
—
135,75
136
Link Hoimaon .... 0
—
—
—
—
Leonhard Tietz ■ .... k
—
—
199,5
199 6
Bamaa-^iegum...... 0
Snuift Mischin« .... 0
29.5
74
—
29
73.5
—
Gritzner ..... 7
Hevligeustaedt..... . 0
128
131
—
30
—
—
—
Jung bans ...... 6
Lcchwerte ....... 8
-Uiaintrafttocrfe ...... 8
87
123.5
—
86
—
118
—
—
—
Miag ....... 10
140.5
—
138.25
—
Nclarlulmer ..... 8
98
|00
Ifiü
—
Peter» Union........
Kcbr. Noeder ...... 1g
Voigr & Haeftner .... 6
112
—
112
—
140
—
—
—
178
—
179,5
—
vudd äudtt ...... - 0
142
141
141,75
—
Banfnotea
Berlin, 3 ^ebr.
| 4clb
Bnei
Amcrifantlchc 'Jioten.....
I 1,171
4,191
«elgische Noten......
58,21
58,45
Dänische Noten......
111,93
112.37
Englische Noten .......
20.377
20
457
Devisenmarkt Derlin—Frankfurt a. M.
Berlin. 3. ^ebr-
(Selb
französische 'Jloten......
17^2
16,58
Holländische Noten......
168,36
169,04
Italienische Noten......
22,19
22,2?
Norwegische Noten......
111,0.3
111,47
Deutsch-Oefterr., a 100 Kronen
58,98
59,22
Rumänische Noten......
2,57
2,59
Schwedtsk^e Noten......
112,27
112,73
Schweizer Noten.......
80,49
80,81
Spanische Noten.......
71,31
71,59
Tschechoslowakische Noten . .
12,385
12,445
Ungarische Noten . - -
73 05
73,35
Telegraphische Auszahiuna-
3. Febr.
4. Febr.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Briet .
«mst^Roil
168,67
169,01
168,68
Buen.-Aireö
1,789
1,793
1,788
1,792
Brfl^-Aorw
58,34
58,46
58,315
58,435
LhriMaota
111,93
111,55
111,31
111,53
Koveuhagen
112,12
112,34
112,10
112,12
stockdolm .
112,49
112,71
112,39
112,61 10,565
Helffogfors.
10,552
10,572
10,515
Italien. .
22,19.5
22,235
22,16
22,20
London. . .
20,399
20,439
20,40
20,44
4,1960
Oianwrt . .
4,1900
4,1980
1,1880
Paris....
Schweiz . .
16,46
16,50
16,44
16,48
80,560
80,725
80,o5
.0,71
Spanien .
71,51
71,65
71.42
71,56
Javaa . . .
1,965
1,969
1,96b
1,970
*H'.o de Jan Wien in D-»
0,502
0,505
0,5025
0.5045
Sest. abgest
J9,05
69,17
58,96
59,08
12,417
12,437
12,412
12,432
7.371
73,25
7,385
7,363
7,377
vndavest.
73,29
73,21
73,35
Bulgarien
3,030
3,036
..0Z7
3,033
L'ffäbon
20,88
20,92
19,68
19,72
Danzig - - - .«onst..ntin.
81,54
81.70
81,56
81,72
2,125
2,129
2,131
2,135
Atben. .
5,544
5,556
5,544
5,5ö0
Caaada
4,181
4,189
4,180
4,188
Urn uav
4,286
4,294
4,276
4,284
20.922,
20 965
20.924
20,964


