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Reichstag

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anixten Amerikaner anfangen darüber nervös zu ttxtöen.

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mit UZ.it« Btt cäfcr- cfctnixtt ft rrürfXr. die Schiff­

gt verleben fetz» ehren Grad er­

de« WM« rSl-.Lachen vxr « NationalDerfaaimlune gewählt amrfce. 3" der hoaatocnammlung leitete er btn Aus'chuß Valkswirljchast unb erst bei bea Wahlen im Juni 1M0 tarn er auf der Ltsrc be» Zentrums in den

Reichsarbeiismim'ster Brauns 3u feinem sechpgsteo Geburtstage.

Hu» HrWafj feines 60. Geburtstage» widmen mm B zahlreich« Blätter, namentlich natürlich Me umeprefft. dem Wirken de» Reich»arb«t»lmni. Hufsätze. 3n einem laichen fchrnbl Me .A ö l nifche Volkszeitung": Der glückliche ll.nstanb. bah da» Reichsarbdtsmimfterrum von 1920 bis heute in bei einen de wahrten Hand büeb. hat der beutzchen Sozialpolitik jene ® r a b I i n I fl f« i t und Folge­richtigkeit gegeben, durch die He sich m allen ihren Maßnahmen. Verordnungen und gröberen Gesetz- gebungswerken auszeichn et und geradezu neuen in- ternaTi analen Weltruf erianat hat. E» ist nicht zu viel gesagt, dah es dir So-Iulpolitir Brauns gewesen ist, die immer wieder eine Sammlung unb Äon- j o l i b i e r u n g der VoIk » kräfte selbst in den Stunden größter Hoffnungslosigkeit möglich machte. Mit seinem überlegenen Blick, der auf die soziale und wirtschaftliche Gesamtentwicklung des Volkes in allen feinen Standen, Schichten unb Berufen ge­richtet war, unb mit seinem feinen Gefühl für das, was jeweils notwendig war. Hot er dem sozialen Äesamllcben des deutschen Volkes eine Form geschaf- fen, die seinem inneren Wesen ebenso wie seinem Rulturgefübl feiner eigentlichen Äulturtrabition unb seiner kulturellen Sendung entspricht. Auch in anderen Blättern werden dem Reichsarbeitsminister anerkennende Worte gewidmet. So heißt es in der D. A. Z.": Daß die schon in Vorkriegszeiten ge­legten Grundlagen unserer Sozialpolitik über alle Gefahren hinweg gerettet und ausgebaut werden konnten, ist ohne Zweifel ein Verdienst, da» manche Schwächen und Einseitigkeiten aufwiegen kann. Nicht nur die starke Stellung, di« das Zen­trum in allen Regierungskoalitionen behauptete, oder der wachsende Einfluß der christlichen Gewerkschaften haben Dr. Braun» an der «piße seines Ressorts gehalten. Dor allem sind es gründliche Sach­kenntnisse und persönlich menschliche Föhigkei- ten, als Deryandlungsleiter und ausgleichender Ver­mittler. DieDoffische Zeitung" sagt: Auch der politische Gegner wird dem Minister der Sfr beit die Ächtung nicht versagen, die ehrliche Ueberzeugung gebührt.

Mussolinis Weg nach Athen.

Ein neuer Stein im italienischen Bündnissystem.

Eigener Drahchericht be» ..Gießener Anzeiger»".

'Berlin. 8. Jan. Herrn Mussolini ist wieder einmal von der großen Meute aller ffahlftenaegner, die einen wesentlichen Teil der Weltpresse beherrschen, vorauSgesagt worden, daß im laufenden Jahr feine Herrlich­keit zusammenbrechen werde. 3n Italien stiege die Arbeitslosigkeit, wüchse die Rot unb in der Außenpolitik jagte ein Mißerfolg den anderen. Wer keine fafzistenfeindliche Brille auf hat, fonbern die Dinge nüchtern besieht, wirb, wie er sich sonst auch zu Herrn Mussolini stellen mag, zu ganz anderen örgdmiffen kommen. Gewiß schwankt Italien in seiner poli­tischen Linie hin unb her. Erst hat es Deutsch­land ein Bündnis angeboten, jetzt hat es bei Frankreich den gleichen Versuch gemacht, ohne sichtbar«,! örfolg. Aber im kleinen verfolgt doch der Duce seinen Weg folgerichtig weiter. Gr hat in Albanien doch unverkennbar Jugo­slawien unb bas Hin er ihm stehende Frankreich überstimmt. 8r hat sich in Albanien einen Stüh­punkt geschaffen, der nicht nur die ganze Adria sperrt, fonbern auch für alle kriegerischen Ver­wicklungen auf dem Balkan einen idealen Stüh- Punkt bedeutet. Sr hat von da aus den Haken nach Bulgarien geschlagen: er steht sehr gut mit Ungarn und liebäugelt mit Ru­mänien. Als lehteS hat er neuerdings die Beziehungen zu Griechenland wesentlich enger gestaltet. 3n England rechnet man sogar mit der Möglichkeit einer griech sch-llalienif<chnt Öntentc, die vor ihrer Verwirtlichung steht, so daß bann Stallen eine Koalition führt, die den ganzen Balkan beherrscht, unb die durch eine enge Verbindung mit Spanien auch tm übrigen Mittelmeer einiges ,u sagen hat. Tatsächlich ist Jugoslawien eigentlich von allen Seiten eingekreist, und es wird der fran­zösischen Politik vermullich allerlei Geld kosten, um das Schwergewicht auf dem Balkan, das sich jetzt vollkommen nach italienifcher Seite ver­schoben hat. toieber mehr in die Mitte zu rücken.

D»e vergangenen wenigen Xaumeitertagt haben die Gisverhältnisfe der G'.be bet Hamburg eher erschwert als gebessert. Das Gis der Obcrelbc trieb,ebt 'ich jetzt am Unterlauf toterer fest. An den Alfern der Untere.be sind stellenwecke hohe Anhäufungen der Sitz- massen zu bemerken An den «eichteren Stellen unterhalb des eigentlichen Skromlauses vereist ver Strom immer mehr Die Kleinschisfahr, und der Sch.epvoer.ehr ft. b vie.fach zum Oxiie-ien ge- tommen. Gröl ere Dampfer bahnen ft '* einen Weg durch 'chweres Treibe'» verkehr im Hasen ist ebenfalls stark y. plötzlichem Eintritt von TiWliiili Me 'N Bewegung geratenen »'»macken

tigen Amtes. Der ReichstagSauSfchuh für das Dildungswefen. der das ReichSschulgesetz zu behandeln Hal. ist zum 12. Januar dnberufea, worden, der Ausschuß für das Reichsstras - gesehbuch zum gllichen Tage. Der Dolls- wir:schastliche Ausschuß des Reichstages wird am 24. Januar zusammen reten und die Sinzclbera- tung deS Schank st ättengefetzeS in An­griff nehmen. Das Reichs tags Plenum nimmt seine Arbeiten am 19. Januar wieder auf. Auf der Tagesordnung dieser ersten Sitzung nach den Ferien steht die erste Lesung des neuen ReichS- haus Haltsplan es.

Ter HaushaltsauSschuh des preußischen Land­tags versammelt sich bereits am 9. 3aimar, um ebenfalls in die HauShaltSberatung einzutret^tr. Gr wird sich zunächst mit dem Landwirt- fchaftShauShalt und den Haushalten der Forst-. Gestüt - und Domänenverwal-

tlflflu vruhtmekdung de» .G'rstener Nnzeigerr'

Berlin. 3 Ian. Reichsarö tsmkr.ist« Dr. Heinrich Brauns feiert heute, am 3. Januar, seinen 60. Gedurrstag Dr. Brauns kam in der schwersten Zeit Deutschland«. tm Juni 1920. als Minister des ÄcbtnetU Jehrenbach in das Reichs- arbeiksministerium. lind fett dieser Zeit hat Brauns dieses Amt behalten, er hat somit zehn verschiedene Äabmette tommen unb gehen lejjen. Als et |em Amt Übernahm, stand bet Mimster vor der schweren Aufgabe trotz wirtschaftlicher Rot. beginnender 3n lat on unb gesunkener Sraatsaulorlt.it benähe aus dem Lichts wieder eine deutsche Sozialpolitik und Gesetz­gebung auszubauen. Während dieser ganzen Zeit staub er immer vor dem gerade lür ihn tragischen Konflikt, in einem verarmten Land so­ziale Maßnahmen unb Gesetze einzusühren. die unter anderen und besseren Umttänben riet leich­ter unb mit geringeren Widerständen hätten gemacht werden können. Trotzdem blieb er immer ruhig unb verlor nie in dem großen Gegensatz zwischen Wollen unb realen Möglichkeiten bas Ziel.

Seine lange Amtstätigkeit unb seine große taf- t.sche Geschick! chkeit haben ihm schließlich im Ka­binett einen ganx besonderen Einfluß verschafft. Man kann wohl lagen, daß in der Reihe der Mi­nister beinahe jede Koalition seine St.mme auch in Fragen, die nicht nur unbedingt sein Ressort an- gehen, von nicht zu unterschätzender W chtigkeit ist. Und da» kommt zum Teil auch daher, daß Brauns e» immer au» stlugheitsgründen verstanden hat. bei wichtigen Anlässen der allgemeinen Politik aefchickt im Hintergrund zu bleiben, so daß seine Rolle unb seine Argumente der Oesfentlichkcit nicht zugäng­lich wurden, was ihre Wirksamkeit in vielen gäl­ten gewiß gesteigert hat.

Für diese besondere Stellung in federn Kabinett, dem er angehört hat, hat ihn seine eigenartige Berufsausbildung vorzüglich vorbereitet Brauns studierte zuerst in Bonn und Köln katholische Theo­logie, spater hat er bann Nationalökonomie unb Jura gehört unb promovierte auch schließlich 1905 in Freiburg zum Doktor ber Etaatswijsenschaften. Er roanbte sich bann wieder dem Weg der Theo­logie zu und wurde Äaplan in Krefeld unb spater Vikar in einem Ort bei Essen. Sei e weitere Lauf­bahn spielte sich bann im Rahmen ber christlichen Gewerkschaften ab, für bie er 1919 als Vertreter

(Englische Unterseeboote mit Zluqzeugen

London, 2. Jan. iWB ) Die ..London ©ajettt" i-erossentlichte gestern eine Mitteilung, daß F | i e- gerosst ziere. bi« sich mit ihren Flug, l e u g e n an Bord von Unterseebooten befinben. em« E 5 t r a b e z a h l u n fl erhalten sollen. Demounbug Expreß" zufolge beruht diese Mit- ttilung aus einem Versehen. Da» Blatt sagt, d e daß in der englischen Flotte Unierfeeb-tote vorhanden lind, die Flugzeug« an Bord füh­ren s.i von der Admiralität aus»sorgfältigst- S<heim gehalten worden und mcht für die Veröffentlichung bestimmt gewesen.

Aus aller Welt.

Silvefierzahlen au» dec Reichshauplsladi.

Für die Feier des Jahresabschlusses hatten auch diesmal alle Berliner Q3crgnvciung.-<3ta- blisfcrnentS, an der Spitze die großen Hskl«. eine besondere CBcranftahuiig angesctzt. dessen wesent­lichster Teil ein opulentes Silveftermahl darstellte. das allerdings nur für verhältnis- mäh.fl wenig Sterbliche erschwinglich war. Einigermaßen bekannte Unter.unger. deS gastronomischen Gewerbes verlangten für bas trockene Gedeck mindestens 20 Mk unb die Preise stiegen bis zu der unwahrscheinlichen Spitzensumme von 40 Mk.. die z. B. die Hotels Adlon und Eden und daS Restaurant (Ta- lonoua allein s ü r daS Essen, ohne Be­rücksichtigung der gerade zu Silvester doch nicht minder erforderlichen Getränke verlangten. .Be­scheidener' war da» Hotel Bristol. daS sich mit einem Menüpreis von 35 Mk. selbst­verständlich ausschließlich Getränke begnügte. IDaÄ für 40 Mk pro Gedeck an Eßbarem ge­boten wurde, fei aus einer Speisenfolge ersicht­lich. die das Hotel S de n feinen Gästen vorletzte: .achter Malossolkaviar. echte Schildlrötenfuppe. Supreme von Seezungen nach Lukullus. Tour- nedos Eden. Brüfselcr Poularde. Rußkartoffeln, Vvelle-Lalat. bann eine .fuße Phantasie" und Psannkuchen." Psannkuchen sind, wie ja tm Reiche auch, überhaupt zu Silvester in Berlin «ine begehrte Speis«. Schätzungsweise unb unter Vergleich von Zahlen auS früheren Zähren wur­den am Silvesterabend nicht weniger als neun Millionen Pfannkuchen allein in der Reichshauptstadl vertilgt. Ferner wurden von dem zweiten Rationalgerichi zur Silvester'eier. dem Karpfen, nicht weniger al» 20000

* nt n e r verbraucht. - Bet diesem Stande der Dinge hatte es feiner nötiger als der Magen em herzliches Prosit Reujah? auf den Weg zu bekommen.

Vie Vereisung brr Elb«

tung beschäftigen. Auch ber S äbtebauauSfchuß wirb in diesen Tagen bl? Vorbereitung beS neuen Stäbtebauges etzes forts hcn. Sie Vollsitzung des preuhifchen Landtag- findet 17. Januar statt.

lagt All« maßgebenden Kreise bi Washington Kabei sich beeilt. ,u erklären, daß an «na Virkopvelnna brr Kriegsschulden mit den deutschen ReparaNonszahlunge» nicht ,u bw ten sei

Run hat Amerika «ine Bnb« von Schteds- gerichtsverträgm mit anbr.m Staaten nach bem Muster des von dem früheren Scuttss ^.tär Roo 1 entworfenen Vertrag.s abge Bio !en. durch btn zwar fchiedsger^p lich- Entfaxibung aftet Strellfragen gründ ätzlich sestgel gt to.rb. ber hdct zugleich umsajfenbe Ausnahmen vodi-h. so b3i eigmtn» ber praktisch? Wert illusorisch wirb. Aus den französischen Vorschlag eine» Sonderabkommens zur wirklichen Wahrung des ewigen Frieden« hat Amerika mit einem doppel­ten Gegenvorschlag geantwortet, der eigentlich wie ein« 611 r? arvnut -t Erstens wer­ben hier bk glekbm Borbeballe pemachi. wir bei bem allgemeinen Schiedsverrag sie beziehen sch daraus, dah es über Frauen der inneren Politik mit Einschluß der Eenw^-runaegefetz- gebiing unb über solche Fragen, bie bie Tionwe» Dvklrtn tn Ihrem wellest m Umfang b-rüyr-n. em Schiedsgericht nicht geben kann. Zweitens soll bet Vertrag tn seinen Ausdrücken s 0 allge­mein gehalten werben, daß andere Länder ihm elnfad) bei treten können. Damit wäre lebe Sonderstellung Frankr.nchs beseitigt. Ht Tr.n liegt aber pigll-ich bie Möglichst, eine neue 2rt von Völkerbund unter bet Führung Amerikas zu bilden, was auch nicht gerade tm Interesse Frankreichs zu fein scheint. Daß bie Enttäuschung über bide Hutung der amerikanischen Regierung tn Frankr ich «roß ist. erscheint begreislich. Daß man In England über diese Enttäuschung der Franzosen mcht gerade unzufrieden ist. Ist ebenfo b-areiflich Wrnn dn englische« Blatt dazu brmrrft. Frankr. ich solle n*er sich bescheiden und nicht bk schlafen- den Hund« des Krieges w'cken. und wenn dazu etn französische« Black die Bem-düng macht, bie Hunde be« Krieg.« schliefen nicht mehr, sondern seien längst wach. Io ift es eine neue 30u- ftrackon zu der Lehre vorn ewigen Frieden

pariser Vesürchfungen.

ter rimertla.Pakt ein vorbeugungomittel.

Paris. 1 Ian. (TU.) Die Verhandlungen zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten über btn Abschluß eines Ewigen Friebenspaktes beschältigen naturgcnulb die französische Otffrnt- Uchkeit aus das lebhafteste. Man will tn diesen Verhandlungen im gewissen Sinn einen Vor­läufer für eine günstige Regelung der sranzöstschen Kriegsschulden an die Vereinigten Staaten erblicken. B a i n v i l l« in der .eibtrU" bemerkt, daß sich Frankreich gegen­über den Vereinigten Staaten allenfalls in einer heiklen Situation befinde, da Frankreich den Vereinigten Staaten Gelb schulde. Dir Ver­einigten Staaten bestünden aus ihrer Forde­rung der Vezahluna didrr Schuld genau Jo, wie ft ta n t re t 4) bie Reparationszah­lungen von Deutschland sordrre Wan könnte unter solchen Umständen nicht Voraus­sagen. ob sich nicht dieser Schuldenkrmslikt später einmal zu einem Konflikt zwischen btn beiden Staaten entwickeln würde und die Vereinigten Staaten nicht einsach von den sranzdsi- schen Antillen Besitz era rissen, die für Me Zuckervedorgung Frankreichs dne wdent- lich« Rolle spielen. Der Pakt Briand-Kellogg würde Frankreich gegen eine berarttar Besetzung, die her französischen Bdrtzung des Ruhrgebietes gleichkvmme. schützen. Zum mindesten von die­sem Standpunkt aus wäre daher der Abschluß eines Ewiaen Friedens Pakte» zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten begrüben «wert. Gauvain tm ..Journal des D^vats" bekräftigt fich ebenfalls mit den amerikanifchen Vorschlägen ber Außerkraftsetzung des Krieges zwischen Frankreich unb den Verewigten Staaten. ®au- vain ist etwas pessimistischer und mdnt, dah bie beiderseitigen Juristen sich wabrscheinüch monate­lang mit der Abfassung eine« Wortlautes be-

Wtrbcn. ber in höchst feierlicher Wecke den W u n f ch der beiden Regierungen über bie Frage zum Ausdruck bringen wird. Wan solle sich aber nicht zuviel von dieser Formel versprechen. In Wirklichfdt wollt weder die Re­gierung von Washingwn noch der amerikanische Senat irgendwelche Verpflichtung auf sich nehmen, die es den Vereinigten Staaten gegebenenfalls unmöglich machen würde, in nnenf Konflikt diuugreiftn. der die Interessen ber Dereimflten Staaten berührt. Di« Vorläufer der ö. panamerikanischen Konferenz, die am 16. Januar In Havana eröffnet wird, zeigten genau Me Absichten der Vereinigten Staaten, die Einmischung Eiiropas unter a a r feinen Umständen »uzulassen und Uber ganz Amerika den Einfluß der Vereinigten Staa­ten auszubrelleir. Der nationalistisch«3 n - tranfiaeant** Ist d«r Ansicht, dah bk pan- amerlfanisch« Konferenz zeigen werd«, daß fich alle Länder Amerikas außer den Vereinigten Staaten immer mehr dem Völkerbund j u- wenden, da ft« «rk«nnen müßten, dah bie Doctrln von Monroe nicht« andere« bedeute als die Ausnutzung he« amerikanifchen Kontinentes zugunsten einer einzigen Wacht der Ver­einigten Staaten.

ll. ©. A. in Nicaragua.

Eine neue Etappe auf dem «ege der friedliche» Durchdringung.

Eigen« Drahimeldung be» ..Gießener Anzeiger»"

Berlin. 3. Ian. Die amerllantfchen Truppen, di« Immer noch I, Rlcaraaua stehen, haben »Hebet einmal ein Gefecht gehabt Man braucht dl« blutrünstigen Schilderungen, die darüber ver­breitet werden nicht allzu tragisch zu nctmtn

Tatsache Idbfl ist doch außerordentlich jmcttllant. weil 11« betrat, wie zieibewuht bk -vereinigten Staaten die .sriedllche Durch- drlngung- Rlcaraguas »ortfetzen Sie haben sich In einen bet üblichen inneren Konflikte «zn- V^Ucht unb den konservativen Präftdenkn Dlaz unternuot. der sich ihnen mit Haut unb Haaren verschrieb. Der Zweck der Uebung ist. tüt sie In Ricaragua einen neuen Stün - E?1 Lsu gewinnen, einmal weil ftt hier eine starke Ftankenitellung »um Schutze des Pa- nama-Kanal» b.:bvn aber auch txil fi« bann e t i 10 im Rücken sitzen Dl« Monr^ - Drftnn. wonach Amerk.i den 2m<nf vern ge­bären soll, wird von Ibn immer 1 eVr '0 ausgclegt daß Amerika ft-d ,llch "H 0 r b amerilancm gehört Äein Wunder t- >- -

Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeit. Tas Programm der «»«fchüsse.

Berlin, 2. 3an (WDB1 Der Reichstag preußische Landtag nehmen nach ^^»e^nachLspiu'e in der nächst.n Woche itzc« 2"? Zunächst tr.rm bi« flroöm

2«l<büHe Meer ^ar.an en c zulammm. Am r '"nuur ver a nmei t sich Mt Haushalt »aus- b - ^e-ch»:ag«. um die Beratung bc« Aeichs bausbal isplanes »ür di» Rech- nyng«|a.r !in Angriff «u nehmen Au' brr n'tTC' U»° b;<\n 5 n.r st.-hen tu-

Susdald.-r R-.b.i'chuld für Ver­

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reicht, wie er seit langem nicht zu ver­zeichnen war.

Amrum wm Verkehr abgdämittfn.

Hamburg. 3. 3an. (WTB. FunBpruch.) Die aus WitÜfuen gemeldet w rd. ist nunmehr auch drr Insel Amrum in^vlgr der zunehmenbrn Vereisung des Wattenmeere« von jedem Verkebr a b g e s ch n i t t e n.

Zwei Rinder ertrunken.

Am Reujahr»rage fpie-un mehrer: Kinder auf dem Eise der Rodach in Nürnberg. Es löste sich eine Eisscholle, die mit v r Mädchen auf ein Wehr zutrieb Sin Kind konnte noch r^xtz'zeitig an Land gerisse» worden etn zweites wurde von einer Frau aus bem Wehr gezogen, während die b iden anderen Mädchen im Aller von sechs und neun Jahren er­tranken. Die Leichen konnten bisher nicht ge­borgen werden.

Vier Zigeuner erfroren.

In dem Bielitz lOberschlesien) benachbarten Pawlowitzer Walde wurden von zur Schicht ge­henden Arbeitern vier Zigeuner erfroren auf» gefunden. Vier ttvilett Zigeuner lagen be­wußtlos im Schnee. Di« Polizei sorgte für die Unterbringung ber Verunglückten im Kranlen- haus.

Hungersnot In vo»»ien und der Herzegowina.

Wegen t^r Schneeverwehungen in dni- gen Gebieten Bosniens und ber Herzegow na ist eine Hungersnot ausgebrochen. Der Kreis­tag von Mostar hat für die Verlorgung bidtr Gebiete einen Betrag von 500 000 D.nar bewil­ligt. GS ist aber fraglich, ob die bedrohten Ge­biete mit Lebensmitteln versorgt werden ftniwn. weil der Verkehr noch immer erschwert ist.

SchulkreuzerBerlin" nach Port Saib In Set gegangen.

Der Schullreuzer .Berlin" ist von Genua unter dem Kommando be« Kapitäns Kolbe nach Port S^id in See gegangen.

Eine Wiener stirche nlebergtbraneL

Die in den Kriegsjahren al» Rotkirch« erbaute sog. Ruffenkirche, ein Holzbau im 11. Bezirk, wurde durch einen Brand fast vollkommen ein. geäfchert. Rur bi« Orgel konnte tn Sicherheit gebracht werden. Den übermenfchl chen Anftrengun- gen der von Polizei- unb TltlitarabteUungea un- icrftüfcten Feuerwehr gelang e», dah in unmittel­barer Rahe befindliche Karmeliterklo st er sowie die Siedlungshäuser zu retten.

vier Kinder verbrannt.

Auf einer Farm bei Huddersfield (England) find vier Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren ver­brannt. Das älteste Mädchen hatte sich gerettet, war aber in da» brennende hau» zu­rückgekehrt, um die drei jüngeren Kinder zu bergen.

Ein Schulknabe erschossen.

Vfttlltz in der Mark ift der 14 Jahre ah. Sohn de» Herausgeber» derPuilitzer Nachrichten", Völker, beim Schlittschuhlaufen auf der Stebnitz von einem unbekannten Täter ange- schossen worden. Der Knabe Ift gestern im Kran- kenhau» seinen Verletzungen erlegen. Da» Lande»kriminalamt hat zur Ermittlung de» Täter» einen Berliner Kriminalbeamten nach Put litz entsandt.

Beim Spiel erschossen.

2n Scheuerfeld hatte sich rin junger Land- wirtssohn im Hose be» elterlichen Grundstücke» mit einem Browning eingeschosien. Dann legte er di« Waste mit den Worten, fie sei «ingesmosi«», auf den Tisch der Wohnstube. Ein junger Mann richtete darauf im Scherz die Waste auf die Schwester be» Landwirtdohne», drückte ab und r r - schoß da» Mädchen mit einer zurückgebliebenen Patron«

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Do» nördlich» Ii«ti>rud9«biet unb dessen Auslau- f«r, Im sich fubmärt» über bie Rorbft« nach bem Festland« hin erstrecken, oertagrm sich oslwärt». Ihr Einstuß bracht« unk.m ®ebkl nur Bewolkung unb Rück «nfl de» Frvste». Die <m«ul oorbnnflrnbm SaltlufhnaRen axrtwn. iobalb fie unser Gebiet er­reicht haben, dir lemperaiurm anebrr sinken lassen

Wetterooroursage für Mittwoch Wolkig mit stellen weiser Aufheiterung. Tempera tu rrn etwa» finkend, meist troder

8ittrrung»au»sichtrn für Donner». lag: Im wdenUichen feine flenberung.

Lufttemperaturen am 2. Januar: mittag« 5.4 ^'cb Celsius, abend» 5,1 Grad (Telfiue: am 3 3a nuar morgen» 4,7 Grab Celfii--. Morimum 4.5 Grob Celsius, Minimum 9,9 Grad Eelsiu« Erbtemperaturen in 10 an Tiefe am 2 Januar abend» 2.7 Grad (Felfhie; am 3. Januar morgen» M Grab Celfiu»