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Oberhessen.

Landkreis Wiefern X Jt(tlR*einb<R, 1. San Eine

wurde < n<r ganzen

rauen, Die durch Krankheit ndert waren, einer kirchlichen

Diesmal ober kam dt« Zerstörung nicht ron outten her Rom erstickte ron innen 6ctau<* on seiner eigenen Entwtcklu.g r<r Verkehr «derwucherie r< u n'chlang erdrollcltt. erdrückte ♦i. wie die Schlinav'lan^e den Vaumrie«en Vieueicht wäre es issi, schon seinerzeit »o ar- -anoen totnr nicht ohnehin um den Palatin prum bas Reich .er'allen wäre denn r >t. "drsno, hotte wie heute den »tr^lrunft «r-

u7Verkehr iu gew nnen E» « Soeben oegrnn» man die Karneols btt zweit, Drop«

Leute Kosten produktiv zu sein ist hn Privaten Leben nicht schön, im staatlichen Dasein ist es aber noch weniger rühmenswert Hassen wir also daft endlich bei bei mafegebenben Stellm tne Reiches und des Landes die schon allzu oft in Worten ousge-rückre Hreundschasl für die Städte sich nun endlich auch in Laten auswirft'

Diesem Bandwurm ist der OrganJmu» Aom» nicht gewachsen. Wer heut« noch auf das Auto schimpft, fff btt morgen selbst, Dell e5 ein'ach nicht anders geht. Aus den ursprünglich bebauten tubtn Hügeln ist ein Dutzend geworden, dank einer gefunden LautLt.gleit dehnt Aom die Arme wie im Altertum, schon fährt man mit der Straßenbahn eine gute Stunde von einem önbe Der Stadt an« andere In der Altstadt aber vaben die wenigsten Ströhen einen Gehsteig und hn6 so schmal, daft ein durch ährender Autobus 6ie zu DanDrell« s erstarrten Fussgänger von oben di- unten duscht

Der aus bl? Strassendahn angewiesen It muh auf ,edrn -we'.'en Kohrfchtin eine Tablett« Dero« nat rechnen. Halbstündiges Warten auf v"ener CnaTt drnr DaNrhallen gib, » nicht g«. Dt« »*« das Hängen und St.hen auf den X2!?te:,;ta B den S.lbVrerstLn^ltchkeiten. . lu't- und Nch, chachsio en Dunne»

,u , l^uirinol gegraben, um einen Ad,ug?« tonal *ur den *------- *-

fen auf den heihen Stein. Man legt halbe Häuserzeilen um nichts als halbe Wahnahmen Ai" braucht es Ingenieure ganz anderer Art. hier kann nur amerikanische Rücksichtslosigkeit bei en, die entweder Aom verlegt ober nieder« *elM- wird ja n.cht etnma» mit

dem Pflaster fertig. Monate dauert e- b.s eine Strafte au-aebessert wird, und mittlerweile geht natürlich die Parallelstrafte, die den Verkehr Der gesperrten ausgenommen hat. zuschanden. Die Du Straften in und um die Hauptstadt 3la« llen» au-sehen. Da« spottet jeder Beschreibung ®tn .vember mag mit dem grdssten Wohlwollen lür Die ttäfaren und ihren Aach'olger nach Aom kommen. Die erste Lazi ahrt zwingt ihn. er mag vollen oder nicht, zu fortwährendem Kopfschüt­teln. Sr kann von Glück sagen, wenn er sich Den Kops nicht toimD schlägt.

Denn man sich diese Arena vorstellt, bann begreift man. warum Aom die geschicktesten Auto- fabrer bet Orbt hat Aar Die dauernd guten bleiben am Lenkrad. Wohl gibt es viele Auto­schülerinnen. aber Meisterinnen sieht man Herz- lich wenig, die elegant; Dame giät bk Sache balD wieder auf. In Aom Auto fahren heisst arbeiten, arbeiten mit rauchendem Schädesi

Vorschriften in lleberfülle. aber vom ein« fadkn Alchtungsstreifen bis zum Verkehrsturm fehlt noch alles. Die paar Verkehrspolizisten reDUA Mühe, find jedoch auf nackte Tltltilr angetnieun, denn nach einem unge'chrie- Mncn De'eh Dürfen nur Lutolenker. rlemat» SuftgLnger oder Aadschrer gestraft werden. Wer »UI. kann die Straße kreuzen, wo und wann "tM* Radfahrer zumal find bei Den Automobil sten ge ürchttt. denn wie lautlose

<11# fau en sie au« den Querstraften heraus ebne Glocke, ohne L^chr meistens sogar ohne Tremfe Häu'lg wrrden die Auto« von Aad« fahrern überfahren, nicht umgekehrt

Unb trohdem richtet sich der ganze Haft aller Aichtauwmoailisten gegen die .MSrder vom Do- an?.- »it die Üblich« Bezeichnung helftt. Diel- lei4)t .7>--2-t Darin d e Instinkt ve Abn^ung des alter. Rom geaen d.e Aeuzeit zum Ausdruck, per Du ung ückliche Stadt mit Aa^rnoNvendia- Wl erliegen muh

___________ fu;ohr#ftier beitumebnen, zu- uil. Der grauenoerein hatte jeder dieser Mit Ichweflern ein Ti e i b n a d) t p a f e1 mit beson­der- ousgewahlten Waben ang.fertigt und in die Löhnung zug« stellt Die Freude der fo unerwartet Beschenkten war aroft - Üm oergonge nen Jahre wurden in der hiefigen Sirchengtrneinbe M Kinder fonfirmltrl, und zwar 21 Knaben und

Sitzung erschienen und verbreitete sich in längeren, hochinterei'ar.ten llursührunaen über oben genann­te» Thema Line qeiunde Austeilung de» unousae- nutzten Grund und Boden» zw fchen Dald. Wiesen und Seibe, Meliorationen, vermehrte Zucht de» rnnralfigen Vogelsberger Aotviehe», FelLbereini- gung, bessere Erichs ehung der verkehrsoerhättnifie im 3og«!»berg sind die Hauptforderungen, die zu erfüllen sind Bürgermeister Menge! dantte na- men» der Stadt Dem verdienstvollen Redner und Förderer der Bogelsberg-Interellen. Sine ein- Sehende Aussprache schloß sich an den Vortrag an.

lud) da« alte Projekt der Fortführung der B a h n- llnle Schotten Ulrich st ein-AI,seid Bhirbe m t lebhaftem Interesse behandelt und sand große Gegenliebe. (Ein einfache» Essen schloss sich der Tagung an.

f Gedern. 31. Dez. Gin frecher Dieb­stahl wurde in der »«.-ftoPntn Aach: im be­nachbarten Steinberg ousgTküh L Dem Bär- germeifter Äaifer wurden beide Pferde aus dem Stalle gestohlen. Ein Aach- dar wurde du.ch das Getrampel der Liere zu so näch lich ungewohnter Stunde aufmerksam und fragte darm den Eigentümer gleich, ob er seine P'erde verkauft habe. Die'em alückitchrn Zufall ist es zu ürr>an?ei, daft die Verfol­gung fofor: aufg.-nommen werden konnte, die auch von Erfolg gekrönt war 3m etwa 10 Äm. entfernten Ortenberg konnte man die beiden wertvollen Tiere wieder in Empfang nehmen, nachdem die Diebe vorher die Flucht er- gri'srn hatten. 3n vergangner Woche ereignete sich im nahen Merkens r itz der ähnliche Fall. Hier spannten die Diebe sogar das gestohlene Pferd eines Gastwirtes vor den Wagen eines Aachbarn und fuhren davon. Plötzlich er- schirn am Vachmittag das gestohlene P erd samt einem Teil Der Deichsel Im Hofraum feines rech mässigen Delitzers wieder. Ts liegt Der Verdeck-: nahe, daft für beide Fälle dieselben Diebe in Frage kommen.

3 Eichclsachsen, 31. Dez. Statt Der üblichen Dereinsscstlichkeiten sand hier am zweiten Weih- nachrsfeiertage in Der Kirche eine Abendan­dacht mit Lichtbildern statt Koch einmal zog Die Weihnachtsgeschichte in wucht.gen Bildern und Schriften, gezeichnet und geschrieben von dem befsifckiH Lchnftkünstler Prof, tstudols Koch, Offenbach, an dem Auge der andächtig Versammel ten vorüber. Dazu brachte der hiesige Männerae­fangverein zwei Weihnachtschore zu Gehör. Der zweite Teil der Abendandacht handelte von der äußeren Mission In zahlreichen schmen Bildern wurde die Gemeinde mit der Arbeit der Leipziger Mission in Indien vertraut gemacht. Es war von Interesse, Land und Leute. Sitten und Gebräuche des Volks« wmme» der Tamulen kennenzulernen. (Eine ansehnliche Summe konnte aus der hiesigen Gemeinde der Heidenmission zugesührt werden.

Krciö NlSscld.

0 Lehrbach, 3J. Dez. 3n Anerken- nung für treue Dienste echielt Otto Steih von Der LanDwirlschastSiammer Die silberne Medaille für 40jährige Dienst- leisttmg aus Dem Aittergut Lehrbach. Auch von leiten Des jetzigen VrsiyerS Des VuteS, Aitt- meifter a. D Oppermann, wurde Des 3ubi- lars anerkennend gedacht.

Kreis Lauterbach.

Starkenburg.

Darmstadt. 1.3an. Zwei Schülerin­nen 10 unb 13 Jahre alt. wurden in einem Kaufhaus beim Diebstahl von Seiden- fto fen ergriffen. Ss wurde fcfigeftellt. daft sie in anbertn Warenhäufern schon zahlreiche Dieb- stähle begangen haben. 3n Der Aähe von Ho beim im Aied haben Vaumsrevler Jj O b ft- bäumen die Kronen abaefchnitten. Di: Täter find noch nicht ermittelt.

Preußen.

Kreis LSetzlar.

- Lützellinden. 1. Ian. Aach kirch­lichen Eintragungen wurden In unserer Kirchen gemeinde im aögelau'enen Iaftre 4 Paare getraut, 20 Kinder gclau t. 30 Kinder konfirmiert und 16 Einwohner zur letzten Auhe bestattet

<> Dornholzhausen. 31. Dez (Eine D«n terbc dyaftigung, die sonst wohl nur noch selten au» geübt w.rd, hat sich h er bi» auf den beut.gen Tag erhalten. Da» Vesenbinden. In der Haupt fache sind e» Dauhandwcrker, die nach Einstellung Der Bauarbeiten Infolge de» Frostes diese.Be ,d)äfllgung im Winter au»üben. Ist Da» Besen- binDen auch keine besonder» lohnbringende Urteil, so schafft sich doch mancher Arbeiter damit einen ansehnlichen Nebenverdienst während der Zeit, in der er feinem regelrechten Berufe nicht nachgehen kann. Der Absatz der Besen erfolgt in sog .Lasten' zu 10, 20 usw. Stück an Privatleute unb ein schlägige Geschäfte in den benachbarten größeren Gemeinden, sowie Den Städten. Vereinzelt werden Besen auch auf Dochenmärkten verkauft.

z'rcis Marbur«.

Lpd. Marburg. 1. 3an. Aul Dem Vahnhvs Marburg ist ein« G e l d t r a n s po r t k i st e mit 5000 Mark, an Das hiesig« Postamr gerichtet, gestohlen worden.

Mrcid ^»itvcnkovf.

T Waldgirmes, 31. Dez. Der hiesige Ber kehrsoerein hat sich wiederholt an die Post gewandt, um die Ä r a f t p o ft f ährten morgen», mittags und abend» zu verdoppeln Nachdem da» Wetzlarer Verkehrsauto wiederholt zur veforde rung nach hier eingefpningen ist, fuhr auch Da» Pvstauto vor und nach Weihnachten mittag« unb abend», je nach Bedarf, zwei- auch Dreimal. Die Post will jetzt diese Fahrten ständig beibehalten, wenn Die Arbeiter pro Kilometer und Fahrt 5 Pf zahlen und Die (BemeinDe Die Garant e übernimmt. 67 Arbeiter haben sich verpflichtet, bei 4 Pf. pro Kilometer Da» Auto zu benutzen. Wenn auch 1 Pf. im einzelnen nicht viel ist, fo macht e» doch für Den Arbeiter jährlich 30 Mk. unD für die Post über 2000 Mk aus.

M ritten.

WSA Frankfurta. M.. 31. D«z Freitag Aacht gegen 1 Llhr fuhr ein Motor radf ah- rer in LI n t« r l i e D e r b a ch bei Höchst mit seinem Motorrad gegen einen Baum und blieb tot mit «;nem Schädelbruch liegen. Die Personalien konnten noch nicht sestgeftellt werden. Om Städtischen Krankenhaus stürzte ein 35jähriper Schlosser aus einem Fenster Des Dritten Stocks In Den Hof An Den schweren inneren Verletzungen ist der Mann 'pater gestorben. Aach einer Ausstellung des Magistrats an Die StadtverorDneten betra­gen Die einmaligen Kosten. Die bi« S taDtgemeinde Frankfurt auf Grund Der bisher abgeschlo'fenen Eingemein­dung» Verträge mit . Fechenheim, Schwan­heim, Griesheim. Sossenheim unb Aied hatte insgesamt 7.76 Will. Mk. In der Aähe Der Forsthausstrafte explodierte der Trans- formator eines elekttischen Kabelschachte». Ser in Stücke zerrissene Abzugs- Dedel flog in Die Luft unD rift Die Aeste Der in Der Aähe stehenden Bäum« herunter. Ver­letzt wurde glücklicherweise niemand.

Lpd. Franks urt aM.. 31. Dez 3n Der Per­son De» Handlungsgehilien Heinrich Kuth au» Q3ilbel wurde ein gefährlicher Betrüger fest genommen, Der in letzler Zelt verschiedenen Wohlfahrtckeinrich.uncicn zahlreiche Lotterie« lofe abschwindelte. Diese verkausle unb Den Crlo» für sich verbrauchte. Einem Aenten - empsänger wurde in einem Hausflur in Der Graubengasse von einem unbelann.en jungen Wann anfang» ter zwanziger Iahre seine Brieftasche mit 30 Mark Inhalt ge- raubt. "

Aoms ewiges Problem.

Bon Gustav W Ober le In.

Aom. Ende Dezember 1927

Aom. wie es Schwärmer sich vorstellen, bk niemals dort gewesen find oder es feit Dem Kriege nicht mehr gesehen Haden, lenes Aom ist. wie gestern Herr Konrad Lehmann, ein Opfer Des Verkehrs geworden. Unter Die Adder gekommen lot.

Für den Verkehr gibt es keine Aangunter- schiede, er nivelliert alles. Städte unb Mcn- !4xn. Ewlgkeitsgrdfte und AUtagsnlchts. Herrn Lehmann aus irgend einer kleinen Stadt und btt bedeutende Jtoma

Einmal überfahren erfreut man sich jedoch einer durchaus verschiedenen Behandlung wäh­rend an Dem Fussgänger Wiederbelebungsver­suche vorgenvinmen werden und bas mörde­rische Auto sich rechthaberisch hupend entlemt aldubl man dem loten Aom au» die Deine Del en zu können, indem man aus bas Auto <

Out Heiner Irrtum, bet sich zu dem .grossen Problem' ausgewachsen hat das jetzt täglich die Teilungen befchäingl und Mussolini arg bedrückt Ss soll nämlich unlösbar lern Unb In bet Xat. beim Licht der Geschichte betrachtet, 'st Aom schon einige Male am Verkehr ge- iiorlen Entweder Die grosse Bewegung über- lutele die Stadt, erstickte und trfäuTte sie. tute Völkerwanderung oder zog an ihr vorbe- lo dass Die Metrv^oi s etenbt.i ih ver'ieg-n n-uftt.- wie ein Aiitnial das sich vom Itber in die eicbl'e eniletnt Dass Die Königin Der CtäDt* trotzdem immer wieder vom Tobe außerstand Da« eben Ist da« unsterbliche Wunder

I > Mädchen, getauft wurden M Kinder, getraut II Paare, zur letzten Auhe bestattet 25 Personen

- - Grossen» Ltnoen l. Ian. Ein U n - glücksiall ereignete sich gestern nachmittag aui der hiesigen Bahnstation Als «in aus Der Aachbararmeinde Lützellinden stammender Werkmeister autz Dem von Frank urt kommenden 3uge aussteigen wollte. 6«,lei ihn beim Ver­lassen de« Abteils eine Ohnmacht. Io dass er vom Trittbrett des Wagen» mit aller Wucht auf den Bahnsteig fiel unb sich erhebliche Verletzungen am Kopie und am 'Znn zuzog Drr Mann mi ssteo ort in ür tliche Behandlung üderisthrt werden

> Mainzlar. 31. Drz^ Aus der jüngsten und letzten vemeinderatssitzung im allen Jahre ist u. a. zu der ich. en^ Jn einem Gesuch baten «iniae Bauh.rr n um Stundung »Hees Bauplah-KaufgelDe» um ein 3dbr Dem Gesuch wurde ftaltg?o b.n unt.r brr Bedingung, dass Die üblichen S unbuiiaZzinsTN en:richtet verd.i' Diele betragen nid) V.i> füaung des Aeichssinai^m.nlsters von 21. Januar 5 Pros. unD nich 8 Prvz., w,e ein Gemeindo- ralsmilglied irrtümlich bemerkte E n.- längte Debatte entspann sich üb.*e die dittljähriim Holzhauerldhne Das Forstamt Giessen hält an seinen herausa?g b^men Tarifen fest und will hdchstens einen Zuschlag von 10 Prsz. zu- gestehen. Die Forderung Der Hslzhau r besteht Dagegen auf 2?prozen!ia n Zuschlag. 3n Anbe­tracht beffen, biss viele früh re Holzhau?r In der Industrie belchäs.igt und Arbeitslose seit einen, Iahe nich' mehr vorhanden sind, fo dass mit der Möglichkeit gerechnet werden muss, dass sich k.ine Holzhauer finden, bewillig c der Dem in de rat den wenigen sich zur Ueb.-rnahm? der Arbeiten gemeldeten ll Inen Landwirt n diesen 20prozen- llgm Zuschlag Hoffentlich wird die Gen hm gimg birrzu vom Forsiain! erteilt, so dass mit t*m Hieb oaldigst begonnen werden hnn.

V Londorf, 1. Jan. Sattlermeister Borger von hier erwarb von der Firma Kloo»- D^lar ein xell (recht» der Strafte) dahier gelegene» G e Idnbe mll Baulich leiten, (ir will feinen Betrieb (SaSerel unb f)olzfchneiderei) bortbln ver­legen. Da» derselben Firma gehörige, gegenüber ge­legene Gebäude mit verschiedenen Baulichkeiten Sing In Den Besitz De» Plattenleger» Benner- Mendorf a. d Cho. über

T Obbornhofen. 31. D«z. Grstom abend sand unter Dem Vorsitz von Bürgermeister Philippi Im Gemeindehaus eine Versamm­lung Der Obstbaum des itzer unsre» Dorfes statt. Als einziger Punkt stand auf der Tages­ordnung -Welche Massnahmen muss Der cln- ?»estnische Obstbau ergreifen, um wettbewerbs- kihig auf bem Weltmarkt zu werden?" In seinen einleitenden Worten wies Der Vorsitzende auf eine Anregung des Obstbauver ins für Helfen Din. wonach zunächst beabsichtigt sei. In fämtilchen belfi'chen Gemeinben ein planmässiges ilmpfrop- fen vvrzunchmen mit bem Ziel' einet Beschrän­kung Der vortenzahl auf einige wenige gute Sotten Bor allem sollen zuerst faule Träger und solche Aplelsvtten, die befonher» unter Schäd­lingen und Krankheiten zu leiden haben, dem systematischen Ump'ropfeii unterworfen werden Die Aeitzsregierung hat grossere Mittel als Zuschussleistung für diesen Zweck zur Dersügunz gestellt Aus der Mitte Der Versammlung tour-

reicht Aero griff nach feiner grosszügigen Art zur Brand adel, um Luft zu schäften, seine Aach'olgrr zogen Mauern zwischen Den wahn­witzig übervölkerten Masienvierteln und der rcprufentailven Prilnkstadt. mehr al» einmal tauchte Der Plan auf. die hosinungslo» ver- silzte Brutstätte aller Krankheiten und Laster auszugeben und kilometerweit ent ernt, in der <5jmpagna oder am Meere-strand ein Aeurom »u errichten. Aegelmässig in diesem Augenblick gingen Todes ittiche über den Tiber dahin unb lösten auf Ihre Art Da» Problem ber Strassen- Verstopfung

Da» aber ist ficher. wäre statt ihrer plLtzsich ba» Au'vmobll ober auch nur die Strassenbahn aufgetaucht, fo hätte die A?u?rang gewaltsam Da» Hügelleben gsipr.mgt und sich Die Bihn in» Weite gebrvchm. -Da sich die D.rk-Hr«mittel frdvch auf Die Trigtänfle. Dir Biga und Cluabrign beschrank en. verfi.l man auf einm Aotbehelf Der das Leben noch auf einig» Zeit hinaus er­träglich gestaltete: Drr Fuhrv rk hr Durfte sich nur nach S adfPillen Zu einer bestimmt -n Stunde gab der Verkehrspolizist das Isich n. lnb*m er wie heute Den Arm hob. und mit eln.rni Schlage bra* Die gestaute Meute los. während sich Die Fussgänger in Den wegen »Heer öig? ohn.hln unbefahrbaren Gallen oder in den Hallen mit Dem Forum gufammmb-ilpen.

Eine fo reinliche Scheidung und einfache Tageseinteilung lässt unter? v rinderte Arbeits- ftr.:f ur nicht zu. ^chrwerke und Faftgänger ft«. baup'TV£< afddb: 3?u auf Di: g! rcheStraft« Da» gleiche Aech' Dts kann nun v'.ell icht dne moderne esitv^ nie le S ab* v rnn, nich: aber Arm. das trostlos verblute deshalb fe vwaltete unb deshalb fo malerisch: tnler.flanu unzweck- mässig« Aom

,ir!> *[{ D.-rk hrsh nbrr- mH«, foadern k-t, PiLiyl di- Unzahl ft-r Ä r- »t di. i ' i.-r Brunn.-, Wo man auch D:n Ptdd aefebt. trif t er c;n-r. Kunsts? und ins

C>3 rn ln bi' E-d- sthsst. ruft «t cne ^rt^M'grn herdll. B » man sich nur Ü5:r me .'rob weiterg grrd-n ob ? -i.-'dMaam SÄfS?.* "** '* * **61

.au rzttter !$>* wieder um einig.- Taufend- vermehr:

den die Fürfvraemahnahmen begrüfjt wenn es Luch nicht an Stimmen fehlte, di« zur Hebung unires Obstbaues einen des eren Zoll'chutz for­derten. Von sachverständiger Seite wurde noch betont, daft neben der Ssttenvermlndrrung vor allem auch Düngung Baump Uje und Schäd- Ung»be!ämpfunfl zur Erzielung von QualUats- Tlalfcnobft nbtig fei und dass Obstueuanlagen nien.als auf abgetragenem, baummüden Bo-«n rr eigen Dürfen. Zur weiterrn Bearbeitung der Frag, tnsbefondere zur Zeftstellung der Anzahl und Grüfte Der neu zu p'rvvfenden Bäume, wurde eine Kommission au» dem Bürgern».ister Philippi als Vorsitzenden und dm beiden .Da um wart en" ßtnbenmeier und Block gebildet.

Jttrcie Friedberg

= Friebberg, 31. Dez. Mit (Beb Just;rat -Hermann Jockel, über Dellen Ableben fchon be­richtet würbe, Dürfte wohl Der älteste Turner ü e » Hefsengaue» Dahingegangen lein, nicht nur in bezug auf lein erreichte» hohe» Leben»- alter von 93 Jahren, lonDtrn auch hinsichtlich feiner ,ZugeHörigkeit tur Deutfchen Iurr.erfd)aft, Der er nahezu 6 7 Jahre ununterbrochen m.t ganzer Seele ar.geborte t)4e Friedberger Turngemeinde hat ihm aufeerorbentlid) viel zu Danken, vor allem Die Erbauung Der eigenen Turnhalle. Bor vielen Jahren Ichon wurde Iussizrat Jockel zum Ehren- mltgl der lumgemeinbe ernannt. 1921 wurde fein Wfährig^ lurneriubiläum würdig gefeiert. Auch Die Deut'che Turnertchaft ehrte Den treuer. Turnersmann, indem sie ihm Den Ehrenbrief de» Mittelrheinkreife» versieh

Z Bad-Aauhelm. 31. Dez. Während Der Sommermonate hat da) theater reundlich« Publi­kum unserer Stadt häu ig Gelegenheit, den Vor­stellungen de» Kurtheater» (Diessener Stabttbeater) beizuwohnen. da» in ent­gegenkommender Weise Abonnement» gewährt und dadurch den Bll.'ch der wer vollen Dar­bietungen auch zu wossi ei lern Preis« «rmSalicht. Für den Winter hat die vor Jahresfrist ge­gründete ^Bad-Äauheimer Do 1 k» - bühn e" die Veranstaltung guter Theateraus­führungen übernommen, eine Tatsache, für die nicht nur die Sinhelm.schen dankbar find, sondern auch die Winterkurgsssie. die ^mif Freuden jede Art guter Linierhaltung begrüben. Gestern abend gab die Volksbühne ihre dritte die»winterliche Vorstellung im recht gut besetzten kleinen Bühnen­saal deö Kurhaule- Mitglieder de- Frankfurter KünstlertheaterS brachten OSkar Wilde» geist­reiche Komödie .Dundury" (Ernst s in ist alle») vorzüglich zur Darstellung. Zu dem Gr'o'.a truqen ganz wesentlich auch die feinen Bühnenbilder bei. deren künstlerisch" V.staliung Bad- und Äur- Dlrcftor v. Boehmer zu danken war.

pb. Butzbach. 30. Dez. Heute norm, gegen 11.30 ühr brach im Dachgeschoss de» Hotel« ^Deutsche» Ha n s" am Bahnhof ein Dachstuhlbrand au«, der zum Glück Im Entstehen abgelöscht werden konnte. Durch Schtoeiftarbeiten an den Wasserleitung-rohren in Der Waschküche, die sich direkt unter dem Dach befindet, hatten sich die Aohre derart erhitzt, daft sich die zum Schuhe des auf Dem Boden befindlichen Warrnwallerbehäl er» um diesen ge­packt«. Holzwolle entzündet hatte. Ob Fahrlässig­keit Der auSsistbrenden Jnskallation»firma vor- liegl kann erst durch die Untersuchung festgestellt werden. Der Durch den Brand und Die Lösch- arbeiten verursachte Schaden ist geringfügig.

Alrcie Bttdinsicn.

* Bisse». 31. Dez. Landwirt Wilhelm Greif I. und Ehefrau Marie, geb. Eissner. feierten gestern im tzochbetagten Alter von 80 Jahren Da» Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar ist trotz seine» hohen Alter« ver­hältnismässig rüstig und versieht noch Da» Amt de» Kirchenrechner».

Mrci4 Schotten.

o. Schotten, LI De; Zwischen Den Snljren versammelt sich, einer fdjanen Sitte folgend, Die GemelnDeoertretung stet» zu einer feier- lid)cn Ia h r e »s ch l u ft s I tz u n g Der Beratung wird hier ein jewll's aUgerncln IntereffierenDr» Thema zugrunde gelegt Zur Z.it steht Die notwen­dige wirtschaftliche Umfttllung Im Bogel»berg, DerO e n i ra I [ u 11 u r p I a n", überall im BordcrgrunD Des Interessc, Der Baier diese» GeDonken», b£n er schon vor 40 Jahren an Den maftgebenDcit Stellen vertrat, Staatsrat Dr. Weber- MonraDeDorf, war als Gast in Der

4 Eichenrod, 31. Dez. Die hiesigen Schul- Mn Der erh eiten Diese» Jahr vorn Ehristkind in der Schule ein eigenartiges Weihnacht»- geschen k. IeDe» KinD bekam eine Kuhglocke. Der Geidbetrao hierfür war Durch eine.Sammlung eingegangen. Da Die meisten KinDer im Sommer Vieh auf Die WelDe treiben müsien, löste Die Weihnachtsgabe grosse Freude au». Bei Der guten Ausnahme, Den Der Gedanke im Dorfe gefunDen hat, ist anzunehmen, Daft im nächsten Jahre Die Kuhglocken fleissig In Gebrauch genommen roerDen.

Wir tragen unsere Brunnen nicht ab. so hat einmal ein Berner Aat»herr stolz au»g:Tuf.n, wir befehlen unseren S.raftenbahnen. um sie hcrumz. fahren! Solche SchMng nHnien kann sich Dern leisten, übrig en» auch nur auf h.schränkte x3etl. nicht aver eine Mlll on nstadt. am w n gften Aom. unb doch zögert es. vom Berner Muster abzuwcichen. Mi.tlerw.il: sind e» -wanz.gtaus^nb 2lu os mehr geworden. Hundert: von Autoballen. Ketten von S rassenbahnrn, Hunb.rttau>end« hon Fussgängern. Das wogt und wirbelt um die barcaccia*. das mitten im Svanifch.rn Platz ver­sunkene Schiff, einem an sich köstlich.rn. aber fehlliegenden Brunnen herum toi* die F.ie.en um den Kuchen. Man müsste den Kuchrn entfernen unb bamlt ber Roma aeterna wieder ein: Ohr» feige geben. Li.b.'r läftt man ihr den Auf, die lärmendste S abt zu fein.

Ollan reifet S.rafte »bahafchirnen heraus schafft Me P>rb:bro!chk n ab. will Unt rgrundbahneu bäum. Alles umsonst. Zwischen den sterbenden Drv ch.'cn unb den kommend n lln: rgrunDbabncn wacht sich ein täglich anwach'mbes. unbesieg­bar«» Heer breit, bas b.*r Automobile

K Schlitz, 31. Dez. Ein Veteran Feuerw ehr ist Schreinermeister Paul hier. Der fett 40 Jahren Der piefigen Feuerwehr angehört unD jetzt Deren RommanDant ist. Der Jubilar würbe Dieser Tage nach einem In Den AbenDstunDen ftattgefunDenen Probealarm Durch einen Kommers geehrt, in Dessen Verlaus 'Bürger meister Dr. Niepoth unD Der Kreisfeuerwehr- inspektor Den pfsichteifrigen, um Das Feuerlosch- wesen unserer Stadt hochverdienten Mann Durch Ansprachen und EhrenurkunDen auszeichneten.