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Dienstag, Mai 1928

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für ®berl?efleii)

Nr. 102 Drittes Blatt

Turnen, Sport und Spiel

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Aufstellung spielende

3m

von

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von 140 Mark A>

Hier war Dr. 'Dcüftebt In

3

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1. c2-c4

3.

ein

Bei dieser Spielart erhäll Schwarz zwar gedrückte«, jedoch verteidigung-fähige- Spiel.

Um die Dame, fall- sie sich später nach c7

be-

der rettende Gedanke. Er

Raffael mit einer

keine

17. Sg5KB+

18. f7-f5

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darf.

1900

1900

13.

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Tel-e2 Tdl-el

30. Vf6xe7

31. De7-f6

19.

20.

21.

on Meberseereiseu ich allen Weltteilen hefte (Schlafwagen plätze), Platzkarten ng von Pabvisas

den die

30 Telxc7+ 31 Dc2-f2 32. Df2-e3 33. De3-el 34 i hi - r?

Schasst einen

Problem- Ar. 156.

5. Gamoge.

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-Gesellschaftsfahrtei

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Dal -fO c5xb4! auf der a->Linle der

flügels.

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Losung de» Don

1. Ddl-el! usw

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und Freunden sagen Gieten ein herzliche ingebrachteVertiauro üben uns, alle unsere ock, dem 2. Mal.abds abend ergeb, einzuhd te und Fra

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W Orbach

32.

33

34. Freibauern

schwarzem Besitz.

13. Sf3-h4

Ein unnötiger Tempoverlust, da g6 Schwächung bedeuteL

fl0dehaus

iÜlon

Le7-f6 D68-e7 De7-g7

doch nicht geschehen

nti, aber die weise nicht zu

42

43. Lf3 dl

44 Dd2-c2

45. K$2-f3

Ausgegeben.

Ta8-c8 56-55

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Tf8-e8 e5xf4 Dg7xf6 Kg8-f7

Te8xe7

Weiß.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 6 Steine. Kal; Dg7; Ld2; S67; Ba4, c3. Schwarz: 4 Steine. Ka5; Tc4; Ba3, a6.

Partie Rr. 103.

Gespielt m der vorletzten Runde de- Inter­nationalen Schachturnier- zu Gießen.

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bringen. Die Au-führung alter Meisterwerke wurde strengsten- überwacht. Und da kam Brüll kaufte sich Farben

I. gegen Laubach 1. 8:2.

II. gegen Lich I. 1:3.

III. gegen Laubach II. 6:1.

1900 II. Jugend gegen Gr.-2us«ck I. Jugend 6:0.

2223 I. Schüler gegen Dr.-Buseck I. Schüler 2:0.

und Pinsel und alle-, was zum Malen gehört, und übermalte den echten T.l"*. t,?2 ::~:t

Lg2-h3

Richt vorteilhaft, da

Unregelmäßige Eröffnung. Weist: Dr. Bechstedt. Schwarz: W. Orbach.

1. c7-e6

2. Sg8-f6

3. 57 - 56

4. Lc8-57

5. d7-d6

I 6. 858 - 67

7. Lf2-e7

e6 gestört zu werden.

36. 52-54 36. Df6-d4

37 Del-d2 37. Sf8-67

38 Lg2-f3 38. a6-a5!

39. Dd2-c2

Fall- Weih sich auf denBauerngewinn ein- läßt. fallen sämtliche Bauern seine- Königs»

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vorn RebaktionStlsch. Der Raffael.

Brüll schlenderte dl« Piazza Bittorio Ema­nuel« entlang es war In einer italienischen Kleinstadt, und blieb plötzlich entzückt stehen. Er hatte in dem Schaufenster einer Kunsthand­lung ein Bild von Rasfael entdeckt. Es stand zwar ein Täfelchen daneoen, aus dem der Rame des Maler- Magaro war, aber Brüll, Lyonell Brüll, der große amerikanische Kunstkenner, sah natürlich sofort, daß eS ein echter Raffael war. Er ging mit Herzklopfen in den Laden und fragte nach dem Preise de- Bilde-.

Sechstausend Lire, Signore," sagt« der Händler.

Lyonell Brüll glaubte nicht recht verstanden zu haben. 6000 Lire! Da- waren jo bloß ein paar hundert Dollar. Mit zitternder Stimme sagte Brüll:

Eb5ene. Signore, ich nehme da- Bild."

Der echte Raffael wurde eingepackt, und Brüll ging in fein Hotel. Hier fiel ihm erst die Hauptschwierigkeit der Angelegenheit ein. Wie sollte er das Bild durch den italienischen Zoll

im folgenden enbcheidet. 35. a3 - 54 35

Um die Dame den wichtigen Punkt d4 beietzcn lassen zu können und nicht durch «in Schach auf

Wirtschaft.

Oie deutschen Aktiengesellschaften im Jahre 1927.

Rach der ZeitschriftQDinlcbaft und Statistik" waren am 31. Dezember 1927 im Deutschen Reich (ausschließlich Saargebiet) 1 2 4 0 3 Aktien­gesellschaften tätig, von denen 11 966 ein auf Reichsmark lautendes Rommallapital In Höhe von insgesamt 21,5 Milliarden hatten. Außerdem waren im Saargebiet 178 Gesellschaf­ten mit einem Kapital von 285 Millionen Fran­ken tätig.

Rur 4558. d. h. 38 Prozent der deutschen Akrietthesellschafren Hal en ein Äapital von 500 000 Mark auiwärts allerdings beträgt da- Kapital dieser Gesellschaften 20.6 Milliarden gleich 95.4 Prozent dcS aeamten Tkominalkapitals aller Ge­sellschaften mit aus Reichsmark lautendem Ka­pital.

Die Anzahl der kleinen Aktiengesellschaften mit einem Kapital von weniger als 500 000 Mark beträgt 74 082. d. h. 62 Prozent der Ge­samtzahl. Ihr Kapital (987 Millionen Mark) be­läuft sich dagegen nur auf 4.6 Prozent. 2239 Ge­sellschaften. gleich 18.7 Prozent der Gesamtzahl, haben ein Rominalkapital von weniger alS 50 000 Mk.. sind also kleiner al- bei Reugründun-

iH/BH

»phon 396 nburg-Aaieriy*

leicht abwaschbaren Farbe. Gr malte Mussolini auf die entzückende alte Madonna, malte den Duce nach einer Photographie, die ihn auf dem Pferd« sitzend darstellte.

Eine Woche später reifte Lyonell Brüll mit seiner Erwerbung ab. An der Grenze stürzten die Zollbeamten natürlich sofort auf das ein* ?«wickelte Bild her. entfernten den Umschlag und anben da» Bild ihres Herrn und Meister». Sie grüßten das Bild mit dem Römergruß, und Lyonell Brüll Durfte di« Grenze passieren, den Triumpch im Herzen.

Ein paar Wochen später. In Reu York. Brüll hat sich einen Sachverständigen kommen lassen, der di« Uebermalung sorgfältig entfernen soll. Der Sachverständig« ist g«kommen und hat den Mussolini weggewaschen.

Leider hat er dabei den .,Rassael" auch mit weggewaschen. Unter dem ein andere» Bild­nis Mussolini» zum Dorschein kam.

Weitere Abwaschungen waren nutzlos.

Unter dem zweiten Mussolinibildni» sah nut noch die kahle Leinwand. Brüll ist soeben dabei, eine anttsaszistische Liga zu bilden ... K. M.

Parti« ist auch bei andr halten.

42. 14-13

43 8(8-67

44. 867-c5

45. 064x634-

Ludwig 8Vhr abend, rertat Balzerßadtes, ßer. Konzert der gfnjudolph. .4

Mannschast der Spielvereinigung trotz Gegen­windes dauernd leicht Oberwasser Die Hinirr- mannldbalt arbeitete ganz glänzend, der Sturm, insbesondere Halblinks, war lehr tourifreubiq. machte, aber den Fehler, nicht bis zum Wurfkreis durchzufpielen. sondern die Bälle schon vorher auf» Tor zu geben. Bei dem ausgezeichnet ar­beitenden Wetzlarer Hüter konnte da» kaum zu Erfolgen führen. Torlos wurden die Seiten ge- wcchfelt. Das Spiel wogte hin und her. Nach etwa zehn Minuten gelang e» dem Gießener Halblinken, im Anschluß an einen gut vorge­tragenen Angriff, feine Mannschaft in Füh­rung zu bringen. Den B. f. L -Leuten gab das nun Veranlassung, umzustellen und noch härter al» vorher zu spielen. Als der rechte Läufer einen Augenblick seinen Link-außen unbewacht heb. konnte dieser vom Wurfkreis au» den Ausgleich erzielen. Wenig später kamen die Wetzlarer aus einem Gedränge heraus zu einem zweiten Erfolg. Die Mannschaft des Lahnkreis- meisters setzte nun noch einmal Dampf auf, aber der Mittelstürmer, der in der ersten Halbzeit bereits einen 13-Meter vergeben hatte, konnte da- Tor nicht finden. Die Spieler atmeten sicht­lich aus. als der äußerst korrekt leitende Schieds­richter Kunze vom B. s. D. Gießen den Lchluh- psiss ertönen ließ. Damit war ein Spiel zu Ende, da» an Bewegtheit von einem Lokalderby wohl kaum übertroffen werden konnte.

Alle für die Redaknon beftimmien Mitteilun­gen. Lösungen usw sind zu richten an die Schach­redaktion des ..Gießener Anzeigers".

ProblemJir. 159.

Don H. Petersen.

Schwarz.

,ld) anzuzeigeti schwan eb. Mjl

-WS ..«MÄö

Gründen erübrigt.

Di« Dritte vermochte gegen die in verstärkter "'uffteUung spielende EttlngshaulenerErste nur ein 1.1 herauszuholcn. D. f. ®. stand vor einer unerwartet schweren tiufgabc. ba die Gastgeber ihre spielstarke durch die Mitwirkung einiger neuer Spieler verbessert haben.

Do*> vereinbarte Handballspiel gegen Turnverein Alsfeld fiel infolge Absage des Geg­

ners au».

Ein flotte» und faire» Spiel lieferte die zweite Iugendmannschaft der ersten Jugend Steinberg». Trotz des verschiedenen Stärfeoer- hältnisscs, da» durch das 7:1 richtig zum Ausdruck kam. hinterließen beide Mannschaften den besten Eindruck Die V. s. B.-Elf war in prächtiger Form und ihrem Gegner technisch bedeutend überlegen.

Die erfte Schuler mannschast zeigte nicht ganz die Leistungen de» Vorsonntags und konnte ihrem, allerdings sich in sehr guter Verfassung zei­genden Gegner nur ein 1:1 abringen.

Die kleinsten der kleinen D. s. B.er vermoch­ten ihrem körperlich weit überlegenen Gegner, der ersten Schülereis Steinbergs, ebenfalls eine unentschiedene Partie zu liefern. Beide Mann­saften waren mit außerordentlichem Eifer bei der Sache, was Steinberg durch Elan und Wucht der Plotzmannskhaft voraus hatte, wog diese durch befferc Epieiauffassung und Technik wieder auf.

Gpielvereinigung 1900 Giehen.

fi. Mit Ausnahme bei Ligareseroemannfthaft konnten alle am Sonntag tätigen Mannschaften ber VvielVereinigung 1900 Gießen Sieg« mel­den. Die Aum Teil recht hohen Ergebnisse be­kunden. daß die Stürmerreihen auhervrdenllich schußsreudig waren.

Die L i g a e l f weilte, in derselben Ausstel­lung wie gegen Bieber, zu einem Propaganda- spicl in Laubach. Der Gastgeber. ..Teuto­nia"-Laubach. leistete bi» zum Wechsel ener­gischen Widerstand und war selbst zweimal er- fvlareich. wie eS das Halbzeitresultat von 3:2 für 1900 deutlich wiebergibt. Rach der Paus« flaute die Laubacher Kampfkraft aber merklich ab so daß die Gießener noch fünf Treffer Huchen konnten. Die Feldüberlegenheit 1900s war erdrückend der Gießener Torhüter beweg!« sich d«s 6fteren auf der Mittelfeldlinie. Wit Aus­nahme des Rechtsaußen schoß jeder Stürmer zwei Tore. Einen Elsmeter verschenkten die Ber­einigten. somit den 8:2-icg herstellend.

Di« Ligareserv« mußte in L i ch von der dortigen 1. Elf deS Verein- für Rasenspiel« «ine 1:3-Riederlage einstecken. Obwohl im Zeld- spiöl weit überlegen, verstand e- die stark ersatz­geschwächte Gießener Mannschaft nicht. Die» zahlenmäßig zum Ausdruck zu bringen. Sich landete einen glücklichen Lieg.

Die Dritte Mannschaft 1900s wellte mit der Liga in Laubach und fiegte vor dem Ligaspiel gegen Laubach- zweite Mann­schaft 6:1. Bis zur Pause legten bie Dlau- weihen au» Gießen sechs Tor« vor und ließen dann gegen Schluß den Plahverein zum Ehrentor kommen.

Di« 2. Jugend 1 900» gewann gegen Gr. -Buseck» 1. Jugend 6:0. während sich die 1. Schülermannschaften beider Der- ctm mit 2:0 für Gießen trennten Diese Tref­fen kamen in Gießen zum AuStrag.

Handball der Sp.'Dg. 1900.

D.f L. Wetzlar 1. Mannschaft - 1900 1. Mann­schaft 2:1.

B. f. L. Wetzlar 1. Jugend 1900 1. Jugend 2:2. B. f. L. Wetzlar 1. Schüler 1900 1. Schüler 52.

6. Wenn e» fdjon für die vollständige Wann- sdhalt der Spielvereinigung ein Unterfangen be­deutete. in Wetzlar ein günstiges Ergebnis zu erzielen, um wieviel zweifelhafter muhte es dann bei der ersatzgeschwächten und umgestellten Mann- fchast. wie sie die 1900er am Sonntag zur Stelle hatten, sein. Es fehlte Linksaußen, Halblinks und Mittelstürmer. Für letzteren sprang der Sturm- führer der Iugendmannschast. der aber in seiner Mannschaft bereite ein Spiel absolviert hatte, ein. Dazu kam, daß der Rechtsaußen mit der beste Werfer eine Diertelstunde nach Spiel­beginn verletzt wurde, zunächst ganz ausscheiden mußt« und späterhin nur noch als Statist mit­wirken konnte. In der Wetzlarer Mannschaft spielte zwar Paulus nicht, jedoch hatte der D. f. L. 3um erstenmal den bekannten, seither dem Wetzlarer S'^rtverein angehörigen Mittel­stürmer V o ß in seiner Fünferreihe. Unter diesen Umständen fällt Die knappe Niederlage der 1900er kaum ins Gewicht. Aber auch dem Spiel­verlauf nach ist dem 2:1 für Wetzlar nicht die Bedeutung eines llaren Siegs der B. f. L.-Leute beizumessen. In der ersten Spielhälfte hatte die

Der Wetzlarer Mannschaft merkte man an, daß sie die Niederlage in Gießen wettmachen wollte. Genau so gut merkte man aber auch, daß sie es im Wege einer unnötig harten Spielweise erreichen wollte. Die Posten der Hintermann- schast waren gut besetzt, überragend und zugleich bester Mann der Mannschaft der Torwächter.

Sturm klappt« es zuweilen unter Führung

Doh sehr gut. Recht ansprechende Leistun­

gen zeigten auch die beiden Hauptstürmer. Bei

190 ern waren da» Verteidigung-Dreieck und

Läu'erreihe wieder in bester Form. 3m

Sturm Havert« es allerdings Doch muß man zugute halten, daß der Linksaußen auf unge­wohntem Posten stand und der Mittelstürmer durch das vorausgegangene Spiel nicht mehr die

D. f. B

Liga Sportverein Bergen 4:2.

Dritte Ettingshausen Erste 1:1. 2. Jugend 1. Igd. Steinberg 7:1. 1. Schuler 1. Schüler Wetzlar 1:1. 2. Schüler 1. Schüler Steinberg 1:1.

Da» LigaspieI konnte in keiner Weise befrie­digen. Die hauptursache an dem wenig guten Ein­druck der spielerischen Qualität Des Treffens gaben in erster Linie die Gäste, die nur mit neun Mann erschienen waren Aber auch die B. s. B.-Mann­schaft enttäuschte stark, da sie durch die zahlen- mäßige Unterlegenheit Bergens verleiten ließ, die erste Halbzeit tn einem Phlegma durchzajuhren. das ihr unter Umständen Den Sieg gekostet hätte. Erst al» es beinahe zu spät war. raffte sich bie Platzmannschaft auf, um wenigsten» während einer kurzen Spanne Zeit den Beweis dafür zu liefern, daß sie auch noch zu spielen und zu lämpkn Der­ma g. Zweifellos hätte sie in dieser Aufstellung einen spannenden und interessanten Rampl gelie­fert, wenn die Gäste - Els in kompletter Aufstel- lung angetreten wäre, versöhnend mit dem wenig interessanten Verlauf des Spiels wirkte die spott- siche Anständigkeit und Ruhe, mit der beide Mann- schäften das Tressen durchführten. Da» Schlußresul- tat von 4 2 für v f.B. entspricht dem Spielver­lauf, dessen Wiedergabe sich au» oben angeführten

Nach diesem Spiel trat Großen-BusecksIu- gend gegen eine kombinierte Mannsehaft au» I. und ll. Mannschaft Allendors» an. Trotzdem Grotzen-Busecks Jugend vor dem Spiel der I. Mann­schaft ein Spiel gegen ihre II. Mannschaft abgetra­gen hatte, kämpfte sie mit aller Macht, sie war ihrem Gegner weit überlegen. Ihr Sieg war verdient.

g«ben sollte, nicht durch 855 vertreiben zu lassen.

10. Tfl-el 10. 57-56

11. Tal 61 11. c7-c5

12. e2-e4

Dis hierher hat der Führer der weißen Steine die Partie gut aufgebaut: durch den geschehenen Zug hemmt er aber die Bewegungskraft seiner beiden Läufer: statt dessen hätte gut 12. 64 pro­biert werden sollen.

12. .... 12. c6-e5

Der wichtige Punkt 64 ist nun dauernd in

notwendige Frische aufwieS.

Die Jugend errang durch ihr Unentschieden einen Achtungserfolg. Während die Gießener gute Einzellcistungen zeigten, war die Wetzlarer I Mannschast besser auf daS Zusammenspiel ein­gestellt. ,

Die Kleinsten liehen sich durch die Wetzlarer Schüler aus dem Konzept bringen und verloren 5:2.

Saisonbeginn her 1900er Leichtathleten.

ö. Die Leichtathleten der Spielvereinlaung 1900 gingen bei den Wettkämpfen de» DE. S i n n I zum ersten Male in diesem Jahre an den Start. I Der frühe Termin war Ursache, daß sich nicht I allzu viel Teilnehmer eingefunden hatten. Den 1900em fiel rf daher leicht, die Konkurrenz (in erster Linie Sportverein Wetzlar) niederzu­halten. Sie errangen 6 erste, 1 -weiten und 8 dritte Preise und waren so weitaus erfolg­reichster Verein. Die Dahn- und Platzverhält- niste waren naturgemäß sehr mangelhaft, so daß die einzelnen Leistungen ein« relativ höhere Beurteilung verdienen In ausgezeichneter Form befand sich G u y o t, der 4 erste Siege errang und im Weitsprung 6,25 Meter erzielte. Die Ergebnisse:

100 Meter: 1. Guyot 1900 12,1 ©et, ' 2. Zerndt Sp. Wetzlar 12,2 Sek. 3. Hopsen- müller 1900 12,3 Sek. Der Wetzlarer kommt nur durch offensichtlichen Frühstart auf diesen günstigen Platz.

800 Meter: 1. Peter- 1900 2:17 Min., 2. Wolf Sp. Wetzlar 1 Meter, 3. Älecmann 1900 12 Meter Peter» muß sich anstrengen, da Wolf unerlaubt sperrt

Weitspruna: 1. Guyot 1900 6,25 Meier, 2. Wols Sp. Wetzlar 6 Meter, 3. Mau» 1900 5,80 Meter.

Speerwerfen: 1. Guyot 1900 40,10 Wcler, 2. Hopfenmüller 1900 38,95 Meter, 3. Frey 37L5 Meter.

Kugelstoßen: 1. Frey 1900 10,67 Meter, 2. Schmidt B. E. Sinn 10,53 Meter, 3. Hopfenmüller 1900 10,21 Meter.

Dreikampf: 1. Guyot 1900 155 Punkte, 2 Schmidt D. C. Sinn 143 Punkte, 3. Hopfenmüller 1900 129 Punkte.

Paulus überbietet den Weltrekord im Diskuswerfen.

Bei. den Vorberetturrgskurfen der westdeut­schen Leichtathleten für di« Olympischen Spiele erreichte Paulus-Wetzlar am Sonntag un Di-kuswerf «n 48.32 Meter, wa» in Konkurrenz Weltrekord bedeuten würde.

Or. pelher am Fuß verletzt.

Don Pößnick wird gemeldet, daß sich 5>t Pelher am Sonntagvormittag, al» er sich mit seinen Wickersdorf er Schülern an einem Hand- ballfpiet beteiligte, eine Fußverletzung zugezogen bat, die ärztlich« Hilsc nottoenbig machte. Dr. Pelyer dürfte für längere Zeit nicht tn der Lage sein, sich spottlich zu bestätigen.

Turngau Lahn'Oünsberg (A.O.T.)

Io. Grotzcn-Buscck I Allendors I 5:1 (2.-0).

To. Großen-Luseck (Jugend) Allendors I/Il komb. 4:1 (3:0).

Zu einem Derbandsspiel trafen sich am Sonntag Großen-Busecks I. und Allendorfs I. Mannschaft auf dem Busecker Spottplatz. Da in diesem Jahre alle Spiele im Pokalsystem ausge­wogen werden, so war zu erwatten, daß Großen- Buseck seinen Titel als Gaumeister mit aller Energie Dcrtcibigcn würde. Mit dem Anwurf entwickelte sich ein lebhaftes Spiel Trotzdem Grohen-Duseck mit sehr geschwächter Mannschaft antrat, konnte man sofort eine leichte Ueberlegenheit feststellen. Lange aber dauerte cs, bis der erste Ball seinen Weg ins Tor gesunden hatte Lattenschüße waren die Rettung für Ällendors. Rach Halbzeit drückte Allendors, um das Siegestor zu erzielen, was ihnen auch durch einen 13 fKcter-aBurf vergönnt war. Mit einem schönen Endspurt Großen-Busecks sand das Spiel sein Ende. Schiedsrichter Winter (Launsbach) war dem Spiel ein gerechter Letter.

gen für die Rechteform der 2lltiengddHd)aft vorgelchneden E» handelt sich biet um Ueber- reste dee irüheren Rechtszustandes, die die Um­stellung überstanden haben. Das Kapital d.eler Gesellschaften beträgt aber mit 37 M.llionen Matt nur 1.7 pro Mllle des Desam.lapital».

Auf die 3860 mittelgroßen uMcllifcü'ten mit einem RominaUaptta! zwrichen 5OD CX30 und 5 Millionen Mark mit einem Kapital von 5768 Millionen Mark em fallen 32.3 Prozent der Anzahl und 27 Prozent hem Kapital nach. Die Anzahl der großen G e s e 11 f ch a f t e n (mit einem Kapital von 5 Millionen Matt auf- wärt») beträgt mit 698 nur 6 Prozent der Ge­samtzahl. Ihr Rominallapital (14 787 Millionen Matt> macht aber mehr al- , (68.6 Prozent) des Gefamtkapitals aus ' (34,1 Pr^ent) de» Gesamttapilals entfällt auf die 60 Riesengesell- schaften mit einem Kapital von mehr als 50 Millionen (Gesamtlapital 7353 Millionen Mark).

ilntcrfudjt man die einzelnen Dewerbegruppen auf die Verteilung de» Kapital», so gibt den ersten Anhalt eine Betrachtung de» Durchschnitt-kapital». Es beträgt für die Ge­samtheit der Gesellschaften 1 800 000 HU. Am höchsten <8.1 Millionen Mark) ist es in der Gruppe Beteiligungsgesellschasten Es folgen die Industrie der Diundstosfe. in der die BergwettS- gescllfcha'ten enthalten sind, mit einem Durch- schnitiskapital von 5,15 Millionen Mark, dann die Gruppe Verkehr, deren verhältni-mähig ho­hes Durchschnittskapital (3.56 Millionen Mark) sich au» der Größe der Reedere en und der Dahn- gesellfchaften ergibt, d.e Danken (Durchschnitt 2,04 Millionen Mark), die Versicherungsgesell­schaften (1.94 Millionen Mark) und die verar­beitende Industtte (1,67 Millionen Mark).

Von den 60 Riesengesellschaften ent­fallen die meisten aus Bergbau, Eisenindustrie. Elektrotechnik und Slektrizitätsvettorgung. Auch die unter Bele ligungSgesellf«haften aufgesührten Gesellschaften gehören saft sämtlich hierher. Dann kommen die Banken und die großen Sdv'f-

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